deten, von alle.—— J.. 7 5 lande. rücken ſoll nat ſowie der Werd 3 J Weier Beſitz deit gleichzeitz e gegeden wurd. 41 174 und die angrenzenden Zntelligenzblatt für die ern Oberbeffen im Aligeweinen, Kreiſe Friedberg, Grünberg und Hungen Bezirke im Beſonderen. —— Mittwoch, den 15. November 1843. Ueber Fortbildungsſchulen. Wäre ich Landſtand, ich wüßte, was ich thäte; aber ich habe nicht“ Irdiſches genug, es zu werden. Da jedoch unter den Leſern des Intelligenzblattes Viele ſind, denen es an Intelligenz, an Einfluß und an gutem Willen nicht fehlt, ſo will ich einmal mir vorſtellen, ich ſei in einer Deputirtenkammer und will reden. Was von meinen Gedanken gut iſt, mogen ſie benutzen, was verkehrt iſt, mögen ſie beſ— ſer machen. Ich würde übrigens alſo meine Worte ſetzen: Geliebte Herren und Freunde! Als die Juden⸗ Emancipations⸗Frage verhandelt wurde, iſt von dem Weſen des chriſtlichen Staates viel Schönes geſpro chen worden, Wir wollen denn einmal bei dem Satz ſtehen bleiben:„Wir leben in einem chriſtlichen Staat. Aber, was will der chriſtliche Staat? Ant⸗ wort: Chriſtliches Leben erhalten und befördern. Wie geſchieht das? Antwort: Durch Kirche und Schule in ſchweſterlichem Verein. Dieſes Frage- und Ant— wort⸗Spiel iſt in gar vielen Kammern aufgeführt worden, und bietet fuͤrwahr viel Ergötzliches dar. Wir haben mancherlei Schulen, z. B. Gymna⸗ ſen und Hochſchulen— in den alten Litaneien wird uͤr dieſelben gebetet.— Die liebe Jugend treibt auf lverſitäten viel heidniſchen Unfug; Wer's indeſſen bunt macht, wird zu den lieben Eltern geſchickt, ud Wer ſich beſſert, kann Weltlicher oder gar Geiſt⸗ licher werden. Jedenfalls wird an den künftigen Staats- und Kirchendienern ſo viel geſchult und ge⸗ chtigt, daß es manchmal noch ganz leidliche Chri⸗ len gibt. Dieſe Art von Schulen iſt nicht uͤbel; ſie umfaßt die Menſchheit bis gegen das dreißigſte Jahr, vor⸗ ausgeſetzt, daß nicht fruͤher das Studium geſchloſſen wird. Eine andere Art Schulen— ſie ſtehen nicht in der alten Litanei— ſind Real-, Handels-, Gewerbs⸗, Militärſchulen; auch dieſe umfaßt die Menſchheit und zwar die induſtrielle und ſtreitende bis ins acht⸗ zehnte, zwanzigſte auch wohl dreißigſte Jahr. Die Jugend wird hier in itren! ſchlimmſten Jahren in Aufſicht und Zucht genommen; dieſe Art Schulen iſt noch neu. Eine dritte Art Schulen ſind die ſ. g. Volks⸗ ſchulen— ſtehen wieder in der Litanei.— Sie ſind für den Theil der Staatsangehörigen, welcher weder Staats- und Kirchendiener noch Glied des höheren Gewerbs- und Handelsſtandes, noch Offizier werden will. Man ſtreitet viel über den weſentlichen Unter⸗ ſchied zwiſchen Volks- und Realſchule. Einige ſagen; Volksſchule iſt fuͤr die niederen, Realſchule fur die mittleren Claſſen des Volks. Andere ſagen: Volks⸗ ſchule will Menſchen⸗ und Chriſtenbildung Realſchule will Berufsbildung. Jedenfalls hat es die Volks⸗ ſchule mit dem größten Theil des Volks, mit dem Landmann und dem Profeſioniſten, mit denen jungen Leuten, welche die Compagnieen und Regimenter des Kriegheers bilden, zu thun. Und ſeltſam, dieſe Schule nimint die Jugend im sten Jahre an, bearbeitet ſie nach Methode und Plan 8 Jahre lang, überliefert ſie im 14ten Jahre der Kirche und bekümmert ſich nicht weiter; denn indeſſen kommen und gehen neue Jahrgänge, die neue Anſtrengung verlangen. Die Kirche dehnte ihre Gewalt ſonſt auf die Schul⸗ flüchtigen vom 14ten bis zum 20ten Jahre als Nachſchule der Volksſchule oder Vorſchule der Kir, chenſchule aus. Wer die Katechismuslehre ver⸗ ſäumte, bekam Strafe angeſetzt, die dem Kirchenkaſten zu gut kam; und ſolche Strafe zu erhalten, galt fur Schimpf und Schande. Daß dem noch nicht lange iſt, kann aus den Formularien zu Kirchen voranſchlä⸗ gen erſehen werden, wo die Rubr. N. IX Art. 14. die Bezeichnung„Kirchenſtrafen“ fuhrt. Da aber die humane Zeit dieſen Zwang abgeſchafft hat, wird nicht nur dieſe Rubrik in den Kirchen⸗Rechnungen, ſondern auch gar oft die Kirche ſelbſt leer gelaſſen. Die Mehrzahl der niederen Claſſen bedarf aber offenbar der meiſten Zucht, und warum wird das Reich der Volksſchule kein eroberndes? Nach unten durch die Kleinkinderſchulen, nach oben durch die Fortbildungsſchulen? Die Schulen ſind beſſer als vor 50 Jahren; aber daß gerade unter den Erwach⸗ ſenen, auf welche die Volksſchule hätte einwirken ſollen, Viele durch Geſittung und Bildung ſich aus⸗ zeichnen, liegt nicht in der Volksſchule allein. Die jungen Leute treten in die Singvereine, deren Sta⸗ tuten manche Artikel enthalten, nach denen man ſich ordentlich aufführen muß. Im Soldatenleben ver⸗ dirbt ein ordentlicher Kerl ſo leicht nicht, es wäre denn, daß er der freien Stadt Frankfurt diente; ſpäter kommen die Einladungen zu Bienen⸗, Obſt⸗ baum⸗, Gewerb⸗, Beſſerungs⸗, Mäßigkeits⸗, Land⸗ wirthſchaft⸗, Dombau⸗ und anderen Vereinen. Ein ganz roher Menſch tritt dieſen Vereinen nicht bei. Wer aber beitritt, wird doch wohl reicher an Er⸗ kenntniß, an Einſicht, auch wohl an Achtung. Er muß doch die Rolle eines Solchen ſpielen, der ſeine Schulzeit benutzt hat und ſich heute noch für die Wirkungen der Schule intereſſirt. Er ſpielt an⸗ fangs eine Rolle; der geiſtige Gewinn beſteht darin, daß das Spiel zuletzt Natur wird. Um nun gar Gemeinderath, Kirchen⸗ oder Schulvorſteher zu wer⸗ den muß man einen ordentlichen Wandel führen und ſeine Schulzeit gut benutzt haben. Heut zu Tage findet ein des Schreibens unkundiger Stadtſchreiber keine Anſtellung mehr. Die Kirche äußert dabei ſchein⸗ bar keinen großen Einfluß; dennoch werden die, welche ſich das Anſehen geben, ihr fern ſtehen zu wollen, durch ſie mehrfach wohlthätig berührt. Liebe und Wohlthätigkeit, was ſie gebietet, will auch die Schaar derer, welche man beſchuldigt, ſchon auf Erden ein Paradies bauen zu wollen; und daß Chriſtum lieb haben, beſſer ſei, als Alles wiſſen, ſehen auch die⸗ jenigen ein, welche ihre Vernunft zu ihrem Führer gemacht haben, und die Kinder dieſer Welt verſöh⸗ nen ſich mit dem Aus ſpruche Chriſti: Ihr muͤſſet von * 396» Neuem geboren werden. Aber, wie viele beſuchen die Schule dürftig, di Katechismuslehre gar nicht, die Kirche äußerſt ſelten Denn daß diejenigen, welche auf das Fleiſch ſaͤen, das Verderben erndten werden, und daß Hurer und Säufer keinen Theil haben am Reiche Gottes, hoͤren ſie nicht gerne; nuͤtzlichen Vereinen treten ſie nicht bei, Vertrauen und Achtung ihrer Mitbürger wollen ſie nicht erwerben— das ſind diejenigen, auf welche Schule und Kirche nicht wirkt. Nun ihr Herren Geiſtlichen und Schulbeamten, wolltet Ihr Euch dieſer verlaſſenen Schafe nicht annehmen, wolltet Ihr dieſe Gegner Eurer Wirkſamkeit nicht entwaffnen? Ihr Herren Richter und Amtleute und Advokaten, das ſind die Leute, welche Euren Beruf erſchweren, das ſind diejenigen, an welchen ihr die Menſchheit zu verachten Euch gewöhnet; ihr Herren Doctoren und Apotheker, das ſind die Leute, die an Leib und Seele faul, muͤhſam von Euch zuſammen⸗ geflickt werden; ihr ſehet ſie und zweifelt an der Menſchheit beſſerer Natur; Ihr Herren Forſtbeamte, Euch ſind die Leute auch bekannt, die in Euren Re— vieren freveln, Eure Anlagen zerſtören, Eure Nacht, ruhe rauben und manche verdrießliche Laune verur⸗ ſachen; auch Ihr, meine Herren Baumeiſter, ken, net ſie, ihr habt es mit Meiſtern zu thun, welch unmeiſterhafte Arbeit liefern und von den Verſtei⸗ gerungen fortgejagt werden müſſen, weil ihr es müde ſeid, ihre beſchmierten Rechnungen zu revidiren und 20% von ihrem übel verdienten Arbeitslohn in Ab— zug zu bringen; ihr Herren, die Ihr Mitglieder nützlicher Vereine ſeid, ihr kennet ja diejenigen, welche Eurem Wirken widerſtreben, ihr kennet die— jenigen, welche ihr beſſern wollet, und verliert die Hoffnung auf Erfolg, weil Euch des Laſters und der Gewohnheit Macht zu gewaltig dünkt; Ihr Her⸗ ren Beamten an Central⸗, Bezirks⸗ und Local⸗Un⸗ terſtützungsanſtalten; ihr kennet die Faulen, welche nicht ſchaffen mit ihren eignen Händen, und denen Ihr helfen müſſet, wenn ſchon die Schrift ſagt: Wer nicht will arbeiten, der ſoll auch nicht eſſen. Ihr Herren vom edlen Kriegerſtande, nehmt nicht übel, daß ich jetzt erſt an Euch komme, welche Qual habt ihr mit dem Recruten, der nicht weiß, was Rechts und Links iſt und zuletzt unter den Stock geſtellt werden muß, weil kriegeriſche Luſt und kriegeriſches Ehrgefühl in ihm nicht rege gemacht werden kann!— Sind die Menſchen nul! in dieſer Weiſe geſetzlich rechtſchaffen, eifrig, ehrba und gemeinnützig, ſo ſind ſie zwar noch keine Hell gen, aber doch leidlich; und wer nun beigetragen ha hierzu, Schule, Kirche oder Zeitgeiſt, ſo bleibt e doch wahr, daß dieſe drei Elemente des Volksbe wußtſeins ziemlich mit einander verwandt ſind. hungen, d digt aus Fried 1 9 Daſel ded K Buch cke (1451) und Klein eborne 9 heute die lichen He aber aue gen woll Sommer hung (1453) uber da Jacob K curs erk derunger maſſe he termin Freit bei dem cursverf. zeigen ut J dondere werden a In d legung D. falle abe aut ut 8 Werſt fal as Fleiſch ſu A5 daß duner„ iche Gottes* N oltes, hm Men u. ger woll Velenigen, a1 i wirkt. N. N 05 anten, wol 1 1 annehng rkſamkeit nich d Amtleute un de Euren Ben i welchen ihr d ut; ibr Herrn die keutr, die a Euch zuſammey ſweifelt an de ten Forſtdtamti du in Cuten Ri ttz, Eute Nach et Laune vern! Baumtiſter, ken welch ren den Verſte weil iht es mid zu revidiren un deittlobn in Ab Jr Mitglied ja diejenigel, dr kennet di und verliert die det Laſters und dünkt; Ihr Hu und Local⸗ Il Faulen, welch Aden, und denen ichrift ſagſ⸗ er nich! eier Jr be! l bel, gelche Cual habt rs Rechts Etoc, geſtell. 1 kriegerische den ann u thun, „ 397. Ihr alle habt die Lehrlinge geſehen, welche aus lan⸗ ger Weile noch im Confirmirrock und die Cigarre im Mund umher laufen und endlich in der Kneipe„zum blutigen Knochen“ den letzten Heller für Schnaps hin⸗ geben; ihr habt die hohlen Geſichter und den ſchlot⸗ terigen Gang liederlicher Handwerksburſche geſehen; ihr kennet Taugenichtſe von Meiſtern, ſchlechte Nach⸗ barn, abſcheuliche Fortpflanzer ihres Geſchlechts— Väter und Erzieher wage ich nicht zu ſagen— Es ſind die, auf welche Kirche und Schule nicht gewirkt haben. (Schluß folgt.) Concert- Anzeige. Der zwölfjährige Violinſpieler A. Kömpel, welcher dureh ſeine für ſein Alter ſehr ausgezeichne⸗ ten Leiſtungen zu den erfreulichſten Hoffnungen be⸗ rechtigt, deßhalb auch von den berühmten Künſtlern: Spohr, Ernſt, Ole Bull u. ſ. w. ſehr empfoh⸗ len wird, beabſichtigt, ſich hier in einem Konzert hören zu laſſen;“) was ich nicht ermangele Kunſt⸗ liebenden mit der Verſicherung zur Kenntniß zu bringen, daß wohl keiner der Theilnehmer unbefrie⸗ digt aus demſelben weggehen dürfte. Friedberg. Thurn, Seminarlehrer. *) Daſſelbe findet Freitag den 17. November im Saale des Herrn Gerlach ſtatt. Billets ſind à 24 kr. in der Buchhandlung des Herrn C. Bindernagel zu haben. Bekanntmachungen von Behoͤrden. d νι Bekanntmachung. (1451) Nachdem Malka, die Frau des Iſraeliten und Kleinhändlers Liebmann Sommer von Gambach, geborne Weil von Oſterberg im Königreich Baiern, heute die Erklärung gegeben, daß ſie gemeinſchaft⸗ lichen Handel mit ihrem Manne nicht treibe, damit aber auch ſich von Zahlung ſeiner Schulden losſa⸗ gen wolle, ſo wird ſolches für diejenigen, die mit Sommer in Verkehr treten, veröffentlicht. Hungen den 18. Oktober 1843. Gr. Heſſ. Fürſtl. Solmſ. Landgericht Hofmann. Edietalla dung. (1453) Gr. Hofgericht der Provinz Oberheſſen hat über das um 1941 fl. überſchuldete Vermögen des Jacob Kißler zu Heldenbergen den förmlichen Con- curs erkannt. Es werden daher alle, welche For⸗ derungen oder Anſprüche aller Art an die Concurs⸗ maſſe haben, aufgefordert, ſolche im Liquidations⸗ termin Freitag den 5. Januar 1844, Vorm. 9 Uhr, bei dem unterzeichneten, mit der Leitung des Con⸗ cursverfahrens beauftragten Gerichte ſogewiß anzu⸗ zeigen und zu begründen, widrigenfalls ſie ohne ein beſonderes Präcluſivdecret von der Maſſe gänzlich werden ausgeſchloſſen werden. g In dieſem Termine ſoll zugleich die gütliche Bei⸗ legung des Concursverfahrens verſucht, im Entſteh⸗ falle aber über die Wahl eines Curators und die Verwaltung der Maſſe ſofort verhandelt werden, daher alle, welche nicht in Selbſtperſon erſcheinen, ihre Stellvertreter mit Specialvollmachten zu ver⸗ ſehen haben, widrigenfalls ſie, als dem Beſchluſſe der Mehrheit der Gläubiger beigetreten, werden an⸗ geſehen werden. Groskarben den 22. Oktober 1843. Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Muhl. Emmerich. Mobilien ⸗Verſteigerung. (1457) Dienſtag den 28. d. M., von Morgens 9 und Nachmittags 2 Uhr an, und die folgenden Tage, ſollen in der Neumühle dahier erbvertheilungs⸗ halber ſämmtliche Mobilien, beſtehend in Gold, Kupfer, Zinn, Eiſen, Blech, Holzwerk, Kommode, Tiſchen, Stühlen, Werkholz, Bettung, Weißzeug, Kleidungs⸗ ſtücken, Schiff und Geſchirr, 3 Pferden, 1 alten und 1 jungen Faſelochſen, 3 Kühen, 1 Hammel, Enten, 12 Hühnern, Haſen, 1 vollſtändigen Wagen, 1 vollſtändigen Karn, 9 Malter Waizen, 6 Malter Erbſen, 35 Malter Hafer, 2 Meſten Linſen, Korn-, Waizen⸗, Gerſte⸗ und Haferſtroh und ſonſtigen Ge⸗ genſtänden, öffentlich meiſtbietend verſteigert, und an oben genanntem Tage in der Muͤhle ſelbſt der Anfang mit den Pferden, dem Rindvieh, Schiff und Geſchirr gemacht werden. Friedberg den 4. November 1843. In Auftrag Großh. Heſſ. Landgerichts Der großh. heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz. Brennholz-Lieferung. (1468) Montag den 20. November d. J., des Vor⸗ mittags um 10 Uhr, ſoll auf dem Verwaltungs⸗ bureau hieſiger Garniſon deren Brennholzbedürfniß für 1844, beſtehend in 26 Stecken Buchen- und 170 Stecken Eichenſcheitholz, letzteres in 5 Parthieen zu 34 Stecken an den Wenigſtnehmenden verſteigert werden. Dieſes hiermit zur öffentlichen Kenntniß bringend, bemerkt man zugleich vorläufig zur Be⸗ meſſung der Intereſſenten, daß nach den beſtehenden Lieferungs⸗-Bedingungen es den Uebernehmern der Eichenſcheitholz-Leiferungen überlaſſen bleibt, ſtatt deſſen auch Buchenſcheitholz zu liefern, in welchem Falle für 4 Stecken Eichen— 3 Stecken Buchen⸗ ſcheitholz abzuliefern, ſolches aber als Eichenſcheit⸗ holz in Rechnung zu bringen iſt. Butzbach den 6. November 1843. In Auftrag Cellarius, Unterqnartiermeiſter. Pro cla ma. (1466) Nach einem Eintrage im gerichtlichen Pfand⸗ buch für Niederohmen, hat Johann Georg Döll, Wittwer daſelbſt, lt. Oblg. d. d. 24. Juli 1775 der Frau Obriſtlieutenant Biedenkapp gegen 50 fl. ſein ſämmtliches Vermoͤgen verpfändet. Die Schuld ſoll abgelegt ſein, und iſt um Löſchung des Pfandbuchs⸗ eintrags angeſtanden worden. Anſprüche an dieſe Hypothek oder den Eintrag müſſen deßhalb binnen 6 Wochen dahier zur Anzeige gebracht werden, an⸗ * 55 die Löſchung des Eintrags im Pfandbuche er⸗ olgt. Grünberg den 31. Oktober 1843. Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Welcker. Thaler. Bekanntmach un (1483) lich 120 fl. zu beziehen hat. Hungen den 10. November 1843. Der Gr. Heſſ. Kreisrath des Kreiſes Hungen Follenius. 5 Bekanntmachung (1484) Bei der Die iſraelitiſche Gemeinde zu Holzheim laſſen und zwar am 27. November ſeine ſucht einen geprüften Religionslehrer, welcher jähr⸗ Etwaige Bewerber um dieſe Stelle haben ſich binnen zwei Monaten unter Vorlegung der nöthigen Zeugniſſe bei mir zu melden. heute ſtattgehabten Verlooſung von fl. 500 älterer hieſiger Gemeindeobligationen wurden folgende Nummern, als Nro. 39 mit fl. 200 und 398 K* Privat⸗Bekanntmachungen. ek annt machung. B (1488) Wegen Auswanderung nach Amerika will der Unterzeichnete ſeine ſämmtlichen Immobilien und obilien einer öffentlichen Verſteigerung ausſe eiſerne Egge und 3) Tiſche, Stühle, Bänke, Kom Hausgeräthſchaften. Bemerke aber noch beſonden daß von den genannten Gegenſtänden ich jeden Ta aus der Hand verkaufe. ie Herrn Bürgermeiſter der umliegenden Or werden erſucht, dieſes gefälligſt in ihren Gemeinden Nro. 57, 58 und 61 jede mit fl. 100, gezogen, welches veröffentlichen laſſen zu wollen. mit dem Anfügen zur öffentlichen Keuntniß gebracht 1. Januar 1844 an keine Zinſen wird, daß vom davon mehr bezahlt werden. Rödelheim den 11. November 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Hieronimus. Holz verkauf. (1485) Auf dem Gräflich Solms⸗Rödelheim'ſchen Braunkohlenwerk bei Bauernheim ſind 109 Stecken Grubenholz vorräthig, welche aus der Hand abge⸗ geben werden. Kaufliebhaber belieben ſich bei den Officianten auf dem Werk zu melden. Aſſenheim den 10. November 1843. Für die Gräfliche Bergwerksverwaltung Trümpert. Bekanntmachung. (1486) Freitag den 17. Nov., Mittags 12 Uhr, ſoll das Holz von einer abgebrochnen Scheuer, welches noch zum Bauen ſehr brauchbar iſt, in der Wohnung des Ad. Hardt dahier öffentlich gegen gleich baare Zahlung verſteigert werden, wozu man Kaufliebhaber einladet. Wölfersheim den 10. November 1843. Ju Auftrag: Der Gr. H. Fſtl. Solms⸗Braunf. Bürgermeiſter All w eo hen. Bekanntmachung. (1487) Andreas Zinnel zu Bönſtadt iſt für einen Verſchwender erklärt und unter Curatel des Joh. Hahn und Fried. Hofmann von da geſtellt worden. Rechtsgeſchäfte mit Andreas Zinnel haben fer nerhin ohne Zuſtimmung der gedachten Curatoren keine rechtliche Wirkſamkeit und werden übrigens die Ereditoren des Andreas Zinnels Eheleute auf⸗ gefordert, ſo gewiß Freitag den 8. Dez., Morgens, ihre Forderungen hier anzumelden, als ſonſt, daß ſolche nach Anordnung der Curatel erwachſen, ſomit unverbindlich ſeien, unterſtellt werden wird. Friedberg den 3. November 1843. Gr. Heſſ. Gräfl. Iſenb. Wächtersd. Landgericht Hofmann. Holzhauſen den 11. November 1843. Georg Ohl). Anzeige. (1489) Mehrere hieſige Bäckermeiſter wünſchen im Laufe dieſer Woche eine Parthie Korn zu kaufen, 190 Pfund zu 7 fl. 40 kr. Sie erſuchen deßhalb die Verkäufer, welche um dieſen Preis verkaufen wollen, ſie davon zu benachrichtigen. Friedberg den 13. November 1843. In Auftrag J. Steinhäußer. Ein Logis (1490) iſt bei mir zu vermiethen und kann das ſelbe ſogleich bezogen werden. Scheibel, Schloſſermeiſter, Einige hundert junge Apfelbäumchen (1491) hat zu verkaufen. H. Sang J. in Fauerbach II. Literariſche Anzeige. Durch C. Binder nagel in Friedberg iſt zu beziehen: Zur Urgeſchichte der Wetterau, zugleich als Beitrag zur Alterthumskunde 2 von Dr. Philipp Diefenbach, Profeſſor in Friedberg. g Aus dem Archiv ſür Heſſiſche Geſchichte beſonders abgedruckt. Mit 6 Tafeln Adbil dungen. 1 fl. 45 kr. „ Nro. 311. der großh. heſſ. Zeitung enthält einen Bericht uͤber die 8. Generalverſammlung des hiſtoriſchen Vereins fur das Großberzogthum Heſſen, worin u. A. geſagt wird: „Das I. Heft IV. Bds.(des Archivs für heſſ. Geſchichte und Alterthumskunde) enthält nur die treffliche Schrift des Herrn profeſſors Dieffenbach, welche den Titel fuhrt„zur Urgeſchichte der Wetterau,“ ein Werk, das ſich durch Klar⸗ heit der Darſtellung, die gründlichſte Studien, die mit Sorg⸗ falt, Umſicht und kritiſcher Prüfung aufgefaßten Thatſachen, Beobachtungen und Erſcheinungen, nicht minder durch logiſche Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Car! Schärfe des urtheils ſo vortheilhaft auszeichnet.“ Binder nagel in Friedberg. bm Hofraithe und ohngefähr 15 Morgen Aecker und Wieſen, ſi⸗ dann am 28. November und an den nachfolgenden Tagen, 1) Heu, Grummet, Stroh, Kohlraben, Dit wurz u. ſ. w., 2) Fäſſer, Bütten, Pflüge und ein: mode, Zinn, Kupfer, Porzellain und noch ſonſtig 1 — — Ue Und n ee? A. Einheit 90 fo wird Jahr gest ſchen Be den Volk ſchen⸗ un jährige Nuitauſch iich, und er kann nan wird ſielle ihn ihn nicht alſo der walt der in Lange heit. De lichen S einem Al Nichts od drückt— Vt wir alſe Repräſe. gerrecht Menſche wir den dehnen ſten ſoll werden zu der 7 thäͤtigkeſl Schule