ſülsaug le. Jabrheit ge⸗ ung, haͤlt uſichetun Ausführung döhner, rg. ad Fteunden ei mit feine ach der neu⸗ en zu haben uch Schmidt, meiſter. bel Fauer, cſteide abge iſt dei den I. Nebſt An⸗ 36 fl. katheliſchen ne⸗Pteis geb. 3 fl. 36 kr. u Brübl) erſtes er Bolksſchulen. 5 9 kr. 14 kr. 6 wegen der heint. AVntelligenzblatt fuͤr die Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, 5. die Kreiſe Friedberg, Gruͤnberg und Hungen und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. J 30. Sonnabend, den 15. April 1843. Oeffentlich e Nachricht. Die auf Samſtag den 22. d. M. vorbeſtimmte General⸗Verſammlung des Mathildenſtifts glaube ich verſchieben zu müſſen, weil es wünſchenswerth iſt, daß die Rechnung der Caſſirer vorerſt nach der neuen, gegenwärtig im Druck befindlichen, Inſtruktion geſtellt werde. Sobald dies geſchehen iſt, werde ich den Termin zur General-Verſammlung anberaumen und zur öffentlichen Kenntniß bringen. Dagegen lade ich die Herrn Ausſchuß⸗Mitglieder zu einer Sitzung des Geſammt⸗Ausſchuſſes auf Samſtag den 22. d. M., Nachmittags 3 Uhr, auf dem Karber Brunnen ergebenſt ein. Mittwoch den 19. d. M. wird eingetretener Verhinderun Friedberg den 11. April 1843. g wegen an der Kaſſe zu Friedberg kein Zahltag ſeyn. Der Großh. Heſſ. Kreisrath des Kreiſes Friedberg als Präſident des Mathildenſtifts Küchler. Chriſtliches Jubellied zum heiligen Oſterfeſte. Jauchze frohlockend, begnadigte Menſchheit, und ſinge Ehre dem König der Welten, dem Herrn aller Dinge! Der neu belebt Sich aus dem Grabe erhebt. Preis und Ruhm heute ihm bringe. Jeſus, mein Heiland, er lebet, er hat uͤberwunden! Preiſet, Erlöſte, o preiſet die ſeligen Stunden, Da er vollbracht, Und ſich mit himmliſcher Macht Irdiſcher Schmach hat entbunden. Ja der Herr lebet! die Seinen, ſie ſehen ihn wieder, Werfen in ſeligſter Freude ſich dort vor ihm nieder; Beten ihn an, Der alſo Großes gethan, Singen entzüͤcket ihm Lieder. Jeſus, er lebet! dieß künden uns himmliſche Boten. „Was ſucht ihr ängſtlich den Lebenden hier bei den Todten?“ Alſo er lebt?!— Freudig das Auge erhebt! Suchet ihn, wie er geboten!— Suchende, ſchauet den Heiland, dort kommt er gegangen! Laſſet uns eilen, im Glauben den Herrn zu empfangen. Sehet, er iſt's!— Jeſus, mein Jeſus, du biſt's!— Ach, laß an dir mich ganz hangen! Auf dich, du Göttlicher, laß mich im Glauben hier bauen; Dir will ich leben, dir ſterben, dir ewig vertrauen. Führe, Herr, du Mich deinem Himmel nur zu, Und laß mich ewig dich ſchauen! Seliger Tag! der in Jeſus uns ewiges Leben, Heil und Unſterblichkeit allen Erlöſten gegeben. Jauchze, o Chriſt, Daß du erlöſet nun biſt! Er lebt, auch wir ſollen leben!— Schwalheim. Ferner ſind für den erblindeten Zimmer in Niederweiſel eingegangen: von A. Gz. 1 fl. 45 kr. C. Bindernagel. Einladung. Die Mitglieder und Freunde des proteſtan⸗ tiſchen Vereins werden hiermit zu einer am 20. d. M. ſtattfindenden, um 2½ Uhr Nachmittags ihren Anfang nehmenden, Verſammlung in dem großen Rathsſaale des hieſigen Stadthauſes eingeladen. Friedberg am 8. April 1843. L. Matthias, Pfarrer, Secretär. Bekanntmachungen von Behoͤrden. S ν Mühlen ⸗ Verpachtung. (286) Freitag den 21. April laufenden Jahres, Vormittags um 10 Uhr, ſoll die hieſiger Stadt ge⸗ hörige, am linken Ufer des Mains zu Sachſenhauſen gelegene, zu fünf, von zwei Waſſerrädern getriebenen Gängen eingerichtete, und in einem zweiſtöckigen Wohnhaus, nebſt daran gebautem gleichfalls zwei⸗ J. K. Grimm. 5 5% 140* ſtöckigem Mühlhaus beſtehende Fruchtmühle in dem Amtslocal unterzeichneter Stelle— an den Meiſt⸗ bietenden in Zeitpacht gegeben werden. Die Ver⸗ ſteigerungsbedingungen können täglich in den Vor⸗ mittagsſtunden bei unterzeichnetem Amt eingeſehen werden, wohin man auch wegen Beſichtigung der Muͤhle ſich zu wenden hat. Frankfurt am Main den 3. März 1843. Stadtkämmerei. Hofraithe-Verſteigerung. (466) Dienſtag den 18. April JI. J., Vormittags um 11 Uhr, ſoll auf freiwilligen Antrag des hieſigen Handelsmanns Salomon Butzbach deſſen Hofraithe, in der Judengaſſe an Lindheimer und Offenbach ge— legen, beſtehend in einem zweiſtoͤckigen Wohnhaus, oͤffentlich meiſtbietend verſteigert und bei annehm— barem Gebote der Zuſchlag ſogleich ertheilt werden. Friedberg den 5. April 1843. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter D. Fritz. Arbeits ⸗Verſteigerung. (469) Die in hieſiger Gemeinde vorkommenden Bauarbeiten und Materiallieferungen ſollen Mitt woch den 19. April d. J., Nachmittags um 1 Uhr, auf dem Rathhauſe wenigſtnehmend verſteigert wer— den und betragen die Ueberſchläge: An dem Schulhauſe: Maurerarbeit 13 fl. Hand⸗ und Pflaſterarbeit 18„ Schieferdeckerarbeit 18 1 An der Kirche: Weisbinderarbeit 8 fl. Am Kirchplatz und Friedhof: Maurerarbeit 107 fl. 22 kr. Steinhauerarbeit u. Deckplattenlieferung 77„ 40„ Bei Anlage eines Kanals im Ort: Maurerarbeit 25 fl. Hand⸗ und Pflaſterarbeit 33, Kanaldeckellieferung 126„ Bei Anlegung einer Mulde am Heideweg: Hand- und Erdarbeit 10 fl. Hand- und Pflaſterarbeit 7 Hand- und Chauſſirarbeit 9 Den zu dieſen Arbeiten erforderlichen Kalk und Waſſerkalk, zuſ. 64 Bütten, Mauer- und Pflaſter⸗ ſand und Kies, zuſ. 5,1 Kub.⸗Klftr., Schichtepfla⸗ ſterſteine von Steinheim oder Fauerbach II., 1,8 Kub.⸗Klftr., zu liefern, circa 6 Kub.⸗Klftr. Mauer⸗ ſteine, 6 Kub.⸗Klftr. Baſaltſteine zu brechen, anzu— fahren und aufzuſetzen, ſowie Steinſchlager- und an⸗ dere Handarbeiten zur Unterhaltung der Orts- und Vicinalſtraße werden gleichzeitig in Accord gegeben. Kaichen den 27. März 1843. Der Gemeindebaumeiſter Der Gr. Bürgermeiſter Ruths. Hahn. Edictalla dung. (485) Auf die Anzeige des Georg Mohr in Aſſen⸗ heim, daß er dermalen außer Stande ſey, ſeine Gläu⸗ biger zu befriedigen und da der Verſuch eines Arrange⸗ ments mit deſſen gerichtsbekannten Gläubigern erfolg⸗ los geblieben iſt, werden alle diejenigen, welche aus irgend einem Rechtsgrunde Forderungen an Georg Mohr zu machen haben, aufgefordert, ſolche Dienſtag den 25. April, Vormittags, dahier zur Anzeige zu bringen, widrigenfalls ſie bei Aufnahme des status keine Beruüͤckſichtigung finden können. f Friedberg den 21. März 1843. Großh. Heſſ. Gräfl. Solmſ. Landgericht Hofmann. Gilmer. Gras ⸗ Verpachtung. (505) Dienſtag den 18. d. M., Vormittags um 10 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe die Begraſung von 4 Stücken auf der Pfingſtweide, jedes ohngefähr ½ Morgen haltend, am Otto-Börnchen anfangend, wie ſolche abgeſteckt ſind, bis zu Pfingſten öffentli h an Meiſtbietende verpachtet werden. Die Schützen ſind angewieſen, den Pachtliebhabern die Stücke zu zeigen. Auch ſollen in dieſem Termine die wegen rückſtändigen Pachtes dem Thomas Becker II. ab⸗ genommenen Aecker, als 1 Mrg. 1 Vrt. 15 Rth. auf der hinteren Pfingſtweide, theils mit Korn und Waizen beſäet, bis 1846, 1 Mrg. an der Sauer⸗ weide, dann das Stück daſelbſt, welches Georg See gepachtet hatte, von 3 Vrt. 12 Rth., wenn bis da⸗ hin keine Verpachtung aus der Hand ſtattfindet, öffentlich meiſtbietend verpachtet werden. Friedberg den 12. April 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz. Garten-Verſteigerung. (506) Dienſtag den 18. April l. J., Vormittags um 11 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe auf Verfü⸗ gung gr. Landgerichts und Antrag der Intereſſenten der der Wittwe des Andreas Reul zuſtehende Gar— ten, Pag. 273 Nr. 8, von 97 Ruthen, in der 2ten Abtheilung am Ohrlochs- und Nauheimer-Weg an Georg Groß und Wilhelm Gerſter in der Burg⸗— Friedberger Gemarkung liegend, öffentlich meiſtbie⸗ tend verſteigert werden. Friedberg den 11. April 1843. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter D. Fritz. Arbeits-Verſteigerung. (507) Da ſich zu der am 10. April ausgebotenen Herſtellung einer Futtermauer im Auguſtiner⸗Schul⸗ hof keine Liebhaber einfanden, ſo ſoll Dienſtag den 18. d. M., Vormittags um 10 Uhr, in hieſigem Rathhauſe die Herſtellung dieſer Arbeit, beſtehend in Maurerarbeit, voranſchlagt zu 16 fl. 52 kr. ohne Material, welches der Fond liefert, einer nochmaligen öffentlichen Verſteigerung an den Wenigſtnehmenden ausgeſetzt werden. Friedberg den 12. April 1843. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter D. Fritz. Bekanntmachung. (508) Montag den 24. April, Vormitags um 11 Uhr, ſollen in hieſigem Rathhauſe 10 Schaafpferchen, wovon der 1. den 28. l. M. beginnt, öffentlich meiſt⸗ Schrein Schloſſ Weißd doe die ſtein, 5 Donnerſt Uhr, im Held (512) Uhr, ſol gefähr 9 den Wen Aſſer (513) werden. zeichnet ſeiner Reichhal Kochſalz die Men dern ber der hieſſ mus, „ eu, Hau f0 bewe ſchten z n affengli h e Schützen ie Stücke; de N in r u ben Ker II. ab⸗ r. 15 Rth. Korn und der Sauer⸗ Georg ui See enn dis da⸗ ſtattfindet, urgermeiſter Vormittags auf Verfü⸗ Intereſſenten chende Gar⸗ u der Aen ner⸗ Weg an der Burg- 9 meiſtbie⸗ ürgermeiſter usgedetenen nochmaligen ſtnehmenden itgemntiſter —— f * 141* bietend verpachtet werden, wobei bemerkt wird, daß nunmehr die Schaafe im Pferch ſich vermehrt haben und vollſtändig ſind. Friedberg den 12. April 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz. Bekanntmachung. (509) Dienſtag den 18. April, Vormittags um 9 Uhr, ſoll in hieſigen Rathhauſe eine gepfändete Kuh oͤffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Friedberg den 12. April 1843. In Auftrag Großherzogl. Landgerichts: Der großh. heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz. Eichen Lohrinde-Verſteigerung. (510) Dienſtag den 18. d. M., Vormittags 11 Uhr, ſollen die Ergebniſſe der dies jährigen Lohrinden, als: 10 in den Gemeindewaldungen Holzhauſen 500 Ctr. „ 7„. Obereſchbach 375„ unter den vor dem Ausgebot eröffnet werdenden Bedingungen meiſtbietend verſteigert werden. Holzhauſen den 10. April 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Ri esd Arbeits-Verſteigerung. (511) Die an hieſigem Gemeindehauſe erforderliche Mauererarbeit voranſchlagt zu 11 fl.— kr. Dachdeckerarbeit 60„—„ Schreinerarbeit 938 Schloſſerarbeit 8„ 20„ Weißbinderarbeit 1„ 20„ ſowie die Lieferung von 2000 Ziegeln, 100 Back⸗ ſtein, 3 Bütten Kalk und 0,1 Klftr. Sand, ſollen Donnerſtag den 20. April d. J., Vormittags 10 Uhr, im Hauſe ſelbſt verſteigert werden. Heldenbergen den 27. März 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Pauli. Bekanntmachung. (512) Dienſtag den 18. d. M., Nachmittags 2 Uhr, ſollen auf dem Büreau des Unterzeichneten ohn⸗ gefähr 90 Klftr. Erde zum Ausgraben öffentlich an den Wenigſtnehmenden in Accord gegeben werden. Aſſenheim den 11. April 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Bertalott. Das Soolbad zu Nauheim (513) wird in dirſem Jahre am 15. Mai eröffnet werden. Unter den zahlreich beſtehenden Soolbädern zeichnet ſich Nauheim durch die hohe Temperatur ſeiner Quellen(der Sprudel iſt 27 R. warm) durch Reichhaltigkeit an feſten Beſtandtheilen, namentlich Kochſalz, ſalzſaueren Kalk und Brom und durch die Menge der zu allgemeinen und lolalen Gasbä⸗ dern benutzten Kohlenſäure aus. Die Wirkſamkeit der hieſigen Bäder gegen Scrofeln, Gicht, Rheuma⸗ tismus, chroniſche Unterleibsleiden, bösartige Flech⸗ ten, Haut⸗ und Nervenſchwäche ꝛc. hat ſich hinläng⸗ lich bewährt. Die Herrn Aerzte finden nähere Nach⸗ richten über Nauheim im Organ für die geſammte Heilkunde, Band I. Heft 2, vom Herrn Geheimen Medizinalrath Dr Wietzer in Bonn und im Hufen⸗ landiſchen Journal, Märzheft 1843, von Herrn Dr. Grandidier in Kaſſel. Weitere Auskunft iſt der Badearzt Dr. Bode dahier zu ertheilen bereit. Wegen Logisbeſtellungen und anderen oͤkonomiſchen Angelegen⸗ heiten wendet man ſich an die hieſige Bade⸗Inſpection. Nauheim den 10. April 1843. Kurfürſtlich Heſſiſches Salzamt: Schmincke. Dunker. F. Schreiber. Holz⸗ und Eichen-Lohrinde-Verſteigerung im Obbornhofer Gemeindswald. (514) Dienſtag den 18. d. M. ſoll in dem hieſigen Gemeindewald 10 18½ Stecken eichen Oberholz, 1 7 buchen Prügelholz, 87„ gemiſchtes Prügelholz, 4„„ eichen Stockholz, 50 10% 2„ Reisholz, 6) 9%% Fefern 44 77527„ gemiſchtes Reisholz, 8) 35 2 ſaalweiden 2 9) 2/„ kiefern Stockholz, 16 Stämme eichen Bauholz und 11) 176 5 kiefern Bauholz, unter den bei der Verſteigerung eröffnet werdenden Bedingungen, meiſtbietend verſteigert werden. Der Anfang iſt Morgens präcis um 7 Uhr. Zu gleicher Zeit ſoll auch die Eichen⸗Lohrinde von 4½ Morgen 20 jährigem Stockſchlag, welche auf Koſten der Gemeinde geſchält und getrocknet wird, circa 100 Centner, meiſtbietend verſteigert werden. Ich erſuche die Großh. Bürgermeiſter dieſes in ihren Gemeinden öffentlich bekannt machen zu laſſen. Obbornhofen am 10. April 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Block. Verſteigerung von Planirarbeit. (515) Donnerſtag den 27. d. M., Vormittags 9 Uhr, wird die zu 1995 fl. 56 kr. voranſchlagte Pla⸗ nirarbeit zur Erbauung des Vicinalwegs von Nidda nach Michelnau, Gemarkung Nidda, an Ort und Stelle in einzelnen Looſen öffentlich an die Wenigſt⸗ nehmenden verſteigert. Nidda den 11. April 1843. Der Gemeindebaumeiſter Roth. Arbeits ⸗Verſteigerung. (516) Dienſtag den 18. d. M., Morgens um halb 10 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe die Weißbinder⸗ arbeit am Friedhof, beſtehend in Anſtrich der Thor⸗ pfoſten, der Deckplatten und Verkitten derſelben, ſo⸗ wie des eiſernen Thores, alles mit Oelfarbe voran⸗— ſchlagt zu 39 fl. öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Friedberg den 12. April 1843. Der großh. heſſ. Burgermeiſter D. Fritz. N * 142* Privat⸗ Bekanntmachungen. Haus⸗ und Geſchäfts⸗Verkauf. (479) Das von meinem ſeeligen Manne bisher geführte Spezereigeſchäft bin ich geſonnen aufzugeben, ſo wie auch das Haus, worin dieſes Geſchäft ſeit 40 Jahren mit dem beßten. Erfolge betrieben worden, zu verkaufen. Luſttragenden hierzu werde ich den Ankauf des Hauſes, ſowie die Uebernahme des Geſchäfts, durch die möglichſt billigen Bedingungen zu erleichten ſuchen. Friedberg den 3. April 1843. Zadig Grödels Wittwe. Nauheimer Teichhaus. (517) Den 2. Oſterfeiertag nehmen die Sommer⸗ beluſtigungen auf dem Nauheimer Teichhauſe ihren Anfang. Ich erlaube mir daher, mich meinen ver⸗ ehrten Gönnern und Freunden zu geneigtem Beſuch zu empfehlen und zu verſichern, daß es jederzeit mein Beſtreben ſein wird, mir durch prompte Bedienung und gute Muſik die Zufriedenheit meiner Gäſte zu erhalten. Nauheimer Teichhaus am 11. April 1843. Her Nek Schwalheimer Mineralbrunnen. (518) Die Sommer Vergnügungen für die dies⸗ übertragenen Reſerve für damals unregulirte Brand⸗ ſchäden, 762,038 Thaler betragen hat— und daß die Brandſchäden, Verwaltungskoſten und Rück⸗ verſicherungs⸗Prämien ſich auf 749,285 Thaler belaufen haben. Das Protokoll der General⸗Verſammlung, worln der ſpecielle Abſchluß enthalten, iſt an alle Agenten der Geſellſchaft verſandt, und wird mit Nächſtem bei ihnen einzuſehen ſein. Friedberg im April 1843. Die Agentur daſelbſt G. F. Nau. Ein Familien⸗Wagen pt (521) und zwei einſpännige Calechen ſtehen zu ver: kaufen bei 774 1 Ha nau. J. E. Hochreuther. e 3 Fruͤchte⸗Preiſe hier in Friedberg: Waizen: 10 fl. 20 kr.; Korn: 10 fl.— kr. Gerſte: 8 fl.— r. Hafer: 6 fl. 15 kr. Fruͤchte-Preiſe zu Mainz, am 7. April: Waizen: 11 fl. 43 er. Korn: 10 fl. 29 kr. Gerſte: 8 fl. 19 fr. Hafer: 6 fl. 34 kr. Erbſen:— fl.— kr. Ju Fo Polizei⸗Taxe für die Städte Friedberg und ß flgend Butzbach vom 16. bis 22. April 1843. jährige Saiſon ſollen den 17. d. M., als am 2. 5 i Oſterfeiertag, mit Tanz und Reſtauration ihren An⸗ pfdop Brod⸗ Preiſe. N fang nehmen, wozu Gönner und Freunde hö flichſt i Er. einladet, Henkel. 1 JLeib⸗Roggenbrod e Damit Tanzmuſik zu Fauerbach II. 4 5 3 10 91 0— hren Di (519) Den zweiten Oſterfeiertag iſt in meinem A Lotv. Lob. Frie Saale gutbeſetzte Tauzmuſik anzutreffen, wozu ich— Milchbrod 1 unter Zuſicherung billiger Bewirthung böflichſt einlade.— Waſſerweck 14. 14“—— Fauerbach II. den 12. April 1848.—Gemiſchtee(Tafel.) Brod dee 6 b J. Neiſel. Fleiſch⸗Preiſe. f 9 a Aachener u. Muͤnchener Feuer⸗ 1 chenſteiſch 5 29* 4 2* 2 5 3 3 8 Verſicherungs⸗ Geſellſchaft.»useich] angemaetes 3 8 2 lage der 1 (520) Die General- Verſammlung hat beſchloſſen Rindſleiſa gemäſtetes 9— 92 Atte, zog et durch Kreirung neuer Aktien das Kapital der Geſell⸗ 4% ungemäſtetes 7— ie und u ſchafft auf drei Millionen Thaler zu erhöhen. Siehe 10 1 755 3 3 Diange weit Aus der am 30. März in öffentlicher General 0 Boer ee 5 5 5 2 Lonne von! Verſammlung abgelegten Rechnung ergiebt ſich, daß Schaaffleiſch 5——[ dick warf h im verwichenen Jahre das Sicherheits-Kapital von„ Wurst von blos Schweinen 15— 15— Efe ich 1,200,000 Thalern nicht allein unberührt ge-„ Gemiſchte Wurſt 10— 12 nf durch eit blieben iſt, ſondern, daß die Reſerve für noch lau⸗ 5 e 10 25 18— ich wohne, fende Verſicherungen und für außergewöhnliche Be-„ Geräucherter Speck 24— 24— Die tis durfniſſe 419,312 Thaler beträgt, alſo 12,758 Schinken 17 17% ttat 85 Thaler mehr als voriges Jahr— das verſicherte„ Dörrfleiſch i 17[ vielen Kut Kapital ſich um mehr als 79 Millionen ver⸗„ Sache u ee 5 2 3— ſteundlich! mehrt hat und beinahe 340 Millionen beträgt„ Nierenfett 5 8 5 2 5 uß 9 1 Netto⸗Prämien⸗Einnahme incl. der Beiträge Hammelsfett 17 16 währen 1 0 e en e zu Brandſchäden, Der großh. beſſ. Kreisrath d. K. 5.„Das d er Zinsüberſchüſſe und der aus voriger Rechnung Küchler. 0 mir 8 8 ö e Zeit a Bei Einſendung von Inſeraten bittet man gefaͤlligſt zu beruͤckſichtigen, daß wegen des Abc, Oſterfeiertage Mittwoch den 19. d. M. keine Nummer dieſes Blattes erſcheint. 1 och hot Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Binder nagel in Friedberg. 1.„„Cð f da kehrte