Intelligenzblatt Provinz Oberbeſſen in Allgemeinen, die Kreiſe Friedberg, Gruͤnberg und Hungen und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. 8 Orts ges 18 o geſtat⸗ ** und war 1 deinen Kennt Bürgermtiſe e 7 M 30. Sonnabend, den 14. Oktober 1843. mittags um 0 der Wetter dug, Amtlicher Theil. Wenigſtneh⸗ N ang wird 10 Der Großherzoglich Heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg dürgermeiſter an die Großh. Buͤrgermeiſter des Kreiſes. 48 Betreffend: Die Verabfolgung der Arbeits verdienſt- Quote der Sträflinge bei Entlaſſung derſelben aus den Central— Strafanſtalten. Von Gr. Miniſterium des Innern und der Juſtiz iſt verfügt worden, daß der Arbeitsverdienſt der 1 Sträflinge bei Entlaſſung derſelben aus den Central⸗Strafanſtalten dann an ſie nicht abgegeben werden 450 Maas, ſoll, wenn der Verdienſt 6 fl. und mehr beträgt. , ſind von In dieſem Falle ſoll die betr. Summe entweder dem Bürgermeiſter des Wohnorts der Sträflinge oder, wenn der Sträfling die Hülfe des Vereins zur Unterſtützung der aus den Central⸗Strafanſtalten 3 Entlaſſenen in Anſpruch nimmt, dem Chef der betr. Bezirksvereins-Commiſſlon zugeſendet werden. Kufermeiſter. Für den Fall, daß Ihnen dergleichen Gelder zukommen, haben Sie die geeignete Quittung auszu⸗ * fertigen und an die betr. Behörde abzuſenden. ortttte Hand Die Verwendung des Geldes werden Sie überwachen. 9 Friedberg den 15. September 1843. Küchler. Der Großherzoglich Heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Gruͤnberg an die Großh. Buͤrgermeiſter des Kreiſes. m Keller und Betreffend: Die Bevormundung des von Katharina Böcher in Lauter hinterlaſſenen minderfährigen Sohnes Jacob Kröll. nenden ü Der Rubricat hat ſich von Haus wiederholt entfernt und treibt ſich auswärts zwecklos herum. Ich * 1 weiſe Sie an, auf denſelben invigiliren, ihn im Betretungsfalle arretiren und anher einliefern zu laſſen. , b. 475 Grünberg am 6. Oktober 1843. Ouvrier. . Siet i Derſelbe an dieſelben. 3 Betreffend: Die Landgeſtüts⸗Anſtalt, nunmehr die Unterfuchung der als Beſchäler benutzt werdenden Hengſte von der Burg. Privatperſonen für das Jahr 1844.„ A ITch erinnere Sie an die unverzügliche Befolgung meines in Nro. 52 des Kreisblattes von 1841 I enthaltenen Ausſchreibens vom 17. December 1841. Blattes 15 1 Grünberg den 6. Oktober 1843. Ouvrier. Der Himmel auf Erden. Chriſtian Gotthilf Salzmann, der Gruͤn⸗ der der Erziehungsanſtalt zu Schnepfenthal,(geb. 1744, geſt. 1811), gab 1798 eine Anweiſung heraus, den Himmel auf Erden zu finden, die meh⸗ rere Auflagen erlebte und im verfloſſenen Jahre wie⸗ der aufs Neue gedruckt wurde. Wir wollen hier als Probe einen kleinen Auszug mittheilen und müſ⸗ ſen nur bedauern, daß der Preis dieſes empfeh⸗ lenswerthen Büchelchens von der Verlagshandlung nicht niedriger geſtellt wurde, um es Unbemittelten leichter zugänglich zu machen, obgleich 54 kr. nicht viel Geld iſt, wenn man dafur den Himmel auf Erden erlangen kann. D. Red. Gott tröſtet, ſtärkt und hilft uns auch. Jeder, der glaubt, daß ſeine Schickſale unter der Leitung der göttlichen Güte ſtehen, wird Erfahrun⸗ gen genug geſammelt haben, die ihn hiervon uͤber⸗ zeugen. Wenn ſiſch Leſer finden ſollten, die ſich gar keiner Beiſpiele von Troſt, Stärkung, Rettung, die ſie von Gott erhielten, in ihrer Lebensgeſchichte er⸗ innern, ſo rührt dieß gewiß blos von Mangel an Aufmerkſamkeit oder davon her, daß ſie nicht an Gott gedacht haben. Gelitten haben ſie doch gewiß; auch ſind ſie gewiß oft getröſtet, geſtärkt und geret⸗ tet worden. Wie können ſie nun an einen Gott glauben, und doch leugnen, daß er ihr Helfer in der Noth geweſen ſey? f Wie oft mußte, wenn das Zuſammentreffen widri⸗ ger Begebenheiten und das Mißlingen wichtiger Unter— nehmungen uns ganz muthlos machte, ein Brief, den wir erhielten, eine Stelle aus einem lehrreichen Buche, das uns, wie von ungefähr, in die Hände fiel, oder der Beſuch eines weiſen, rechtſchaffenen Freundes uns aufrichten und ſtärken, daß wir dann mit neuem Muthe unſere Geſchaͤfte fortſetzen konnten! Wie oft kann ein ganz unerwarteter ſogenannter Zufall uns aus der größten Verlegenheit retten! Iſt dir denn, mein Leſer! ſo etwas in deinem Leben noch nicht vorgekommen? Der Greis Theophilus, der in dem kleinen Kreiſe, dem er bekannt iſt, als ein Vertrauter Got, tes angeſehen wird, und durch ungewöhnliche Hei— terkeit ſich vor Andern auszeichnet, erzählt von ſei⸗ nem Umgange mit Gott Folgendes: Mein Vater war ein ehrlicher, verſtändiger Land⸗ edelmann. Seine vergnügteſten Stunden verlebte er im Schooße ſeiner Familie, und ſein vorzuͤglichſtes Beſtreben war— ſie mit Gott bekannt zu machen. Am Morgen eines jeden Tages verſammelte er ſeine Kinder auf ſeinem Zimmer, faltete die Hände und * 360 verrichtete in ihrer Gegenwart ein kurzes, aber ein ſehr herzliches und eindringendes Gebeth. „Allguͤtiger! ſagte er z. B., du haſt in dieſer Nacht durch geſunden Schlaf unſere Kräfte geſtärkt, und laßt uns auch heute ruhig bei einander leben: hilf, daß wir die Kräfte, die du uns gabſt, gut anwenden, nach deinem Willen damit Gutes wirken, und die kurze Zeit hindurch, die wir hier zuſammen verleben, einander nicht kränken, ſondern vielmehr einander zu erfreuen ſuchen: ſo wie du uns täglich erfreueſt.“ Aehnliche Gebethe verrichtete er an jedem Tage. So oft es ſeine Geſchäfte erlaubten, führte er uns in die freie Natur, und freuete ſich mit uns über das viele Schöne und Gute, das allenthalben in derſelben zu finden iſt. Dann zeigte er uns auch gewöhnlich den Nutzen, den die Dinge, die uns um⸗ geben, für uns und für das Ganze haben; machte uns aufmerkſam auf die zweckmäßige Bildung der Säugethiere, Vogel, Fiſche, Inſecten, Pflanzen, und ſagte dann gemeiniglich: wie weiſe, wie gut muß der ſein, der dieß alles erſchaffen hat, dieß alles erhält, und für dieß alles ſorgt! Hatte er bei ſeinen Unternehmungen Gluͤck, hielt er z. B. eine gute Ernte, oder war glücklich mit ſeiner Schäferei und ſeine Rindviehzucht: ſo nannte er dies Gottes Segen. Ging es ihm aber bisweilen nicht nach Wunſch, kamen Miß jahre, Seuchen, Ein⸗ quartierung, Brandſchatzung, oder brannte ihm, wel⸗ ches wirklich einmal geſchah, ein Haus ab: ſo war er immer ruhig und ſagte: es iſt Gottes Schickung; es muß alſo wohl gut ſein, daß es ſo gekommen iſt. Vielleicht bin ich ſeither nicht fleißig genug geweſen, oder habe zu vielen Aufwand gemacht; da will mich der liebe Gott durch dieſe Schickung beſſern. War er bisweilen in Verlegenheit, und ſah gar kein Mittel vor Augen, ſich zu retten, und meine Mutter weinte und klagte: ſo ſagte er lächelnd: der uns bis hieher half, der wird auch ferner helfen. Fand ſich nun die Hülfe, die er erwartete, wie dieß faſt immer der Fall war: ſo verſam⸗ melte er ſeine Kinder um ſich, erzählte ihnen die Verlegenheit, in der er ſich befunden hätte, und wie er nun durch Gott daraus gerettet worden wäre. Durch dieſes Benehmen meines Vaters bin ich nun gewöhnt worden, Gott allenthalben zu finden, und ſeine Leitung, auch in den kleinſten Vorfällen meines Lebens, zu bemerken. Dabei habe ich mich immer wohl befunden. 115 i Gechuſſe en mein file, u 90 bing 6 verſchlo nein 1 ach ſprant 1 He chli V Mere, k urwögend In de meine En meine We ſtet verme die Vorſte dieſe Vol wurde si. beſiegte, Gefühl des Leic Redlich nung ft fungskr Sonnt und ebenſ ſigen Raf! kinderſchul genden N Nachmitta gens von da iſt, ſin zu haben. Dienſt demſelben ſteherinne Anſtalt d gefälligst für die Frie! Bek 1354 ſall in dahier g ai unt dzes eth a aber kin aun n den taſte geſtärt and 5 Aber leben Wie v gabſt Outes gu wirke, un juſanmn dern vielmehn e 0 Uns duns täglig u jeden Jen Tag den, führte g ſich mit un 1 allenthalben e er uns aug die uns un daden; macht Dildung der a tanzen, und e gut muß dn 1 alles erhält en Glüc, hiel. luͤcklſch mit ſo nannte det bisweilen Stuchen, Ein, unte idm, wel, unt bin ich A uu finden un Vorfällen it ich nit * 361* Als ich 24 Jahre alt war, verſammelten wir Geſchwiſter uns auch einmal in dem Saale, in wel⸗ chem mein Vater ſein Morgengebeth zu verrichten pflegte, und erwarteten ihn; aber— er kam nicht. Ich ging an die Thur ſeines Schlafzimmers, fand ſie verſchloſſen, pochte an, erhielt aber keine Antwort; — mein Herz ſagte mir, was ich zu erwarten hatte. Ich ſprang nach dem Hauptſchluͤſſel, öffnete mit zit⸗ ternder Hand die Thüre— Gott! da lag er, der ehrliche Vater, ſanft entſchlummert, mit lächelnder Miene, kalt, ohne Gefuͤhl— keine Bemühung war vermögend, ihn in dieß Erdenleben zurück zu rufen. In der erſten Stunde konnte ich freilich über meine Empfindung nicht Herr werden, zumal da meine Wehmuth durch die Thränen meiner Geſchwi⸗ ſter vermehrt wurde; allein bald erwachte bei mir die Vorſtellung, daß dieß Gottes Schickung ſey. Da dieſe Vorſtellung meiner Seele nicht fremd war: ſo wurde ſie bald ſo lebhaft, daß ſie meine Empfindung beſiegte, und meinen Schmerz in ein wohlthuendes Gefühl umſchuf. Herzlich ergriff ich die kalte Hand des Leichnams und dachte bei mir ſelbſt: du biſt nun, Redlicher! von deinem Poſten abgerufen, zur Beloh⸗ nung für deine Treue, die du hier in deinem Wir⸗ kungskreiſe bewieſeſt!— (Fortſetzung folgt.) Veröffentlichung. Sonntag den 15. d. M., nach dem Morgengottesdienſte und ebenſo nach der Nachmittagskirche beginnt auf dem hie— ſigen Rathhauſe die Ausſtellung der, zum Beßten der Klein— kinderſchule zu verlooſenden Gegenſtände. Den darauf fol— genden Montag iſt das Local von Morgens 10— 12 und Nachmittags von 2— 4 Uhr geöffnet; am Dienſtag nur Mor⸗ gens von 10— 12 Uhr. So lange noch Vorrath an Looſen da iſt, ſind ſolche bei der Ausſtellung das Stück zu 12 kr zu haben. Dienſtag den 17. d. M., Nachmittags 2 Uhr, beginnt in demſelben Locale die Verlooſung. Die unterzeichneten Vor— ſteherinnen des Vereins wiederholen nun an alle Freunde der Anſtalt die Bitte, Gegenſtände, die ſich zur Verlooſung eignen, gefälligſt an Eine der Unterſchriebenen einzuſenden, und ſelbſt für die kleinſte Gabe des Danks im Voraus gewiß zu ſein. Friedberg den 11. Oktober 1843. Nanny Schäffer. Eliſe Wahl. Julie Sebaſtiani. Louiſe Wolff. Bekanntmachungen von Behoͤrden. d ν Holz ⸗Verſteigerung. (1354) Montag den 16. d. M., Morgens 10 Uhr, ſoll in den Freiherrlich von Died'ſchen Waldungen dahier alles dasjenige Holz, welches unterm 22. Mai und 10. Juli d. J. verſteigert, aber bis jetzt nicht abgefahren wurde, fur den Fall, daß es bis dahin nicht bezahlt, oder eine Abſchlagszahlung darauf gemacht worden iſt, noch einmal öffentlich an Ort und Stelle verſteigert werden. Ziegenberg den 4. Oktober 1843. Kirchner. Bekanntmachung. (1352) Mittwoch den 18. d., M., Vormittags von 9 Uhr an, ſoll in hieſigem Rathhauſe mit dem Ver⸗ kaufe der nicht eingelöſten auch nicht renovirten Pfän⸗ der fortgefahren werden. Friedberg den 5. Oktober 1843. Der großh, heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz. Arbeits-Verſteigerung. (1376) Montag den 16. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſoll die Herſtellung der nöthigen Reparaturen an den Pfarrgebäuden dahier, beſtehend in Maurer- arbeit, voranſchlagt, incl. der erforderlichen Materia⸗ lien, zu 25 fl. 27½ kr., auf dem Rathhauſe hier⸗ ſelbſt öffentlich wenigſtnehmend verſteigert werden. Oſſenheim den 11. Oktober 1343. Der Gr. Pfarrvicar. Der Gr. Bürgermeiſter Fritz. Walther. Bekanntmachung. (1377) Da bei der am 16. Auguſt d. J. abge⸗ haltenen Verſteigerung der Mobilien des Johannes Thaler dahier das Branntweinbrennerei-Geſchirr, wel⸗ ches in 2 Keſſeln, 4 und 2 Ohm haltend, 3 Huͤten, 2 Schlangenröhren, 3 Einmaiſchbütten, 1 Wärm⸗ bütte, 2 Kühlfäſſern, einem Kartoffelfaß nebſt Muͤhle und einer Trubpumpe beſtehet, nicht genehmigt wurde, ſo wird ſolches Mittwoch den 18. d. M., Vormit⸗ tags 10 Uhr, einer nochmaligen Verſteigerung da⸗ hier ausgeſetzt. Obererlenbach den 10. Oktober 1843. In Auftrag Gr. Heſſ. Landgerichts: Der Gr. Buͤrgermeiſter-Vicar O hmeis. Main⸗Neckar⸗Eiſenbahn. Verſteigerung von Erdarbeiten. (1378) Mittwoch den 25. d. M., des Vor⸗ mittags um 9 Uhr, ſollen die Planirarbeiten zur Erbauung der Main-Neckar⸗Eiſenbahn in der Section Langen von der Abtheilung Nro. 60 bis zur Frankfurter Grenze(Nro. 80) an Ort und Stelle in mehreren Looſen an die Wenigſtnehmenden oͤffentlich verſteigert werden. Die Zuſammenkunft iſt auf dem Bahnfeld an der Frankfurter Grenze. Langen den 10. Oktober 1843. Der Gr. Heſſ. Sections-Ingenieur Lindt. Marktverlegung. (1379) Der Büdinger Vieh⸗ und Krämermarkt, welcher den 17. und 18. d. M. abgehalten werden ſollte, iſt, da auf erſteren Tag ein jüͤdiſcher Feiertag eintritt, auf den 18. und 19. d. M.,(den 18. Vieh⸗ und den 19. Krämermarkt) verlegt worden. Büdingen am 6. Oktober 1843. Der Gr. Heſſ. Fürſcl. Iſenb. Bürgermeiſter Jeckel. Strohlieferung. (1380) Die Lieferung von, fur hieſige Strafanſtalt auf das Jahr 18% nöthigen 30 Fuder Roggen⸗ ſtroh, ſoll Donnerſtag den 26. Oktober, Vormittags um 10 Uhr, an den Wenigſtfordernden dahier ver⸗ ſteigert werden. Marienſchloß am 10. Oktober 1843. Schneider. Arbeits⸗Verſteigerung. (1381) Künftigen Montag den 16. Oktober, Vor⸗ mittags um 10 Uhr, ſollen in der Wohnung des Herrn Gaſtwirths Hieronimus, vor dem ehemaligen Mainzerthor dahier, die bei der Erbauung einer Stütz⸗ mauer an der Straße am Burgberg dahier vorkom⸗ menden Maurerarbeiten, Lieferung von Sand, Kalk und Anfuhr der Mauerſteine öffentlich an die Wenigſt⸗ nehmenden verſteigert werden. Voranſchläge liegen auf dem Bureau des Unter⸗ zeichneten zur Einſicht offen. Friedberg den 9. Oktober 1843. Der Großh. Heſſ. Kreisbaumeiſter Stockhauſen. Verkauf getragener Montirung und Reit⸗ zeugs. (1382) Dienſtag den 17. dieſes Monats, des Vor⸗ mittags von 9 bis 12 und des Nachmittags von 1 bis 4 Uhr und in den zwei folgenden Tagen zu gleicher Zeit, wird in der hieſigen Reitercaſerne eine große Quantität getragener Montirung, als: Män⸗ tel, Collets, Spencer, Reithoſen mit und ohne Leder ꝛc., ſodann Reitzeug und Caſernerequiſiten, mit einer großen Anzahl Teppichen, meiſtbietend gegen gleich baare Zahlung verſteigert. Man bringt dieſes hiermit zur öffentlichen Kennt⸗ niß und erſucht zugleich die Herrn Buͤrgermeiſter dieſen Verkauf in den unterhabenden Gemeinden be⸗ kannt machen zu laſſen. Butzbach den 9. Oktober 1843. In Auftrag Cellarius, Unterquartiermeiſter. I Privat⸗ Bekanntmachungen. Eine Wohnung, (1373) beſtehend in zwei heitzbaren Zimmern nebſt Cabinet und Küche im unteren Stock, einem Theil Speicher, einer Kammer, verſchließbarem Keller und Holzplatz, iſt an eine ſtille Haushaltung zu vermie⸗ then und kann dieſelbe ſogleich bezogen werden bei Fr. Chr. Sieck, vor dem Mainzerthor, Nro. 476. „ 362* Einladung. (1383) Montag den 16. d. M., bei Einweihung einer neuen Geſetzrolle der iſraelitiſchen Gemeinde dahier, iſt bei dem Unterzeichneten gut beſetzte Tanz⸗ muſik anzutreffen, und ladet hierzu die Iſraeliten der hieſigen Umgegend höflichſt ein. Florſtadt den 10. Oktober 1843. G. Wagner. Ein großes wohlgehaltenes Mutterſchwein (1384) mit fünf Ferkeln iſt zu verkaufen im Pfarr⸗ haus zu Florſtadt. Ein junger Menſch von 14—16 Jahren kann als Auslaufer Unterkunft finden. Bei wem ſagt die Expedition dieſes Blattes. Fruͤchte⸗Preiſe hier in Friedberg: Waizen: 9 fl.— kr.; Korn: 7 fl.— kr. Gerſte: 4 fl. 15 kr. Haſer: 2 fl. 30 kr. Fruͤchte⸗Preiſe zu Mainz, am 6. Oktober. Waizen: 9 fl. 55 kr. Kern: 6 fl. 37 kr. Gerſte: 5 fl. 20 kr. Hafer: 3 fl. 15 kr. Erbſen:— fl.— kr. Polizei⸗Taxe für die Staͤdte Friedberg und Butzbach vom 15. bis 21. Oktober 1843. pf Brod ⸗Preiſe. enn kr. pf. kr. pf. 1 Leib⸗Roggenbrod 2 3 2 3 216 5 5 2 5 1 4. 7 10 3 10 3 Milchbrod 1 975 — Milchbro 5 5 — Waſſerweck 1 1 145 1 — Gemiſchtes(Tafel⸗) Brod 1 14 5% Fleiſch⸗Preiſe. 1 pf 1(Ochſenfleiſch 1 15— 15— Age; gemaͤſtetes 12— 124— „Kübhlleiſch ungemäſtetes 10— 101— 8 i 5 gemäſtetes 11— 111— Rindes ungemäſtetes 9 3 1 „ Kalbfleiſch 12— 12— „Schweinenfleiſch 16— 16— „Hammelflleiſch 41 N ‚— Schaaffleiſch 81— 58 „Wurſt von blos Schweinen 160— 16 „Gemiſchte Wurſt 12— 12— „ Bratwurſt 18— 184— „Schwartenmagen 18— 184— „ Geräucherter Speck 25— 25— „Schinken 2 „Dörrfleiſch e „Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 26— 265— K Dito unausgelaſſen 24— 24— „ Nierenfett 24— 24— „ Hammelsfett 16— 15— Der Gr. Heſſ. Kreisrath d. K. Friedberg Küchler. Die Polizeitaxe für die Stadt Butzbach gilt auch fuͤr den Kreis Hungen. Der Gr. Heſſ. Kreisrath d. K. Hungen Follenius. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg. an d Aus wie dringen Belehrunger lichen Inſer qu 1 fl. 30 Hun —— 0 „Als d meiner Fe lichen Gi fingen an As ſie 1 hbäterlichen ſlick mein ekich als füllte ſie lutz war dic un f