Igntelligenzblatt für die Provinz Oberbeſſen in Allgemeinen, Kreiſe Friedberg, Gruͤnberg und Hungen und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. ———— Mittwoch, den 13. Dezember Amtlicher Theil. Der Großherzoglich Heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Gruͤnberg an die Großh. Buͤrgermeiſcer des Kreiſes. Betreffend: Ein verloren gegangenes Paket. Einem Commando Königlich Preußiſcher Truppen iſt auf dem Marſche von hier nach Friedberg am 29. v. M. ein Paket, welches in Leinwand gewickelt und mit Schnüren zuſammengezogen geweſen, mit folgendem Inhalt verloren gegangen: 1) einem grauen Sommerrock von Caſimir, weißen Perlmutterknöpfen und ſchwarzem Camelott, 2) eine ſeidene Weſte mit dunkelblau und braunen Streifen, ſchwarz gefüttert; 3) ein ſeidener Schlips, roſa gefüttert; 4) ein Hemd, Alles neu; 5) Empfehlungsbrief an den Oberſt Aſchoff; 6) Zeichnungen; 7) Schulzeugniſſe; 8) Conſirmationsſchein; 9) Zeugniſſe aus Poſen über Lehrzeit; 10) Zeugniſſe des Bau⸗— inſpectors Gödel in Widgen; 11) Geſchriebene und gedruckte Bücher; 12) neue Schuhbürſten. Ich weiſe Sie an, hiernach forſchen zu laſſen, und bei ſich ergebenden Spuren alsbald Anzeige zu machen. Grünberg am 3. Dezember 1843. Din r ek. 1843. Der Großherzoglich Heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Hungen an die Großh. Heſſ. Fuͤrſtl. und Graͤfl. Solmſ. Buͤrgermeiſter des Kreiſes Hungen. Betreffend: Den jährlich zu erſtattenden Geſchäftsbericht. Sie haben binnen 8 Tagen bei Vermeidung der Abholung durch Expreſſen folgende Tabellen, 1) über die im Laufe dieſes Jahres ins Ausland Uebergezogenen, 20 über die aus dem Auslande Ein gezogenen, 3) über die aus dem Auslande aufgenommenen Juden, 4) über die als Ortsbürger rezipirten Juden, und 5) Nachweis über die Publikation der Regierungsblaͤtter, 6) da wo Viehmärkte abgeholten worden ſind, die Ueberſichten der deßfallſigen Reſultate, einzuſenden. Die Tabellen ſind mit der größten Pünktlichkeit aufzuſtellen, und iſt hierzu nur gedrucktes Formularpapier, das Sie bei dem Kreisbureaugehülfen Funk dahier erhalten können, anzuwenden. Hungen den 9. Dezember 1843. In Abweſenheit des Großh. Kreisraths Schaaf, Gr. Kreisſecretair. — Oeffentliche Dankſagung. Als unſere Kleinkinderſchule entſtand, traten einige hieſige Frauen aus eigenem Antriebe zuſammen, und bildeten einen „Arbeitsverein“, um verſchiedene Gegenſtände zu man⸗ cherlei Gebrauche mit kunſterfahrener Hand anzufertigen. Zugleich erließen ſie eine Aufforderung an Wohlwollende, Aehnliches zum Beßten der jungen Anſtalt einzuliefern. Was auf dieſe Weiſe zuſammenkam, wurde zu mehreren— zum Theil ſehr werthvollen Preiſen beſtimmt, und öffentlich ver— looſet. Der Gewinn aber aus den abgeſetzten Looſen wurde an die Kaſſe der Kleinkinderſchule abgegeben, und diente we— ſentlich dazu, dieſe an Mitteln arme Anſtalt zu erhalten und zu ſtützen. 432 Drei Jahre hinter einander iſt dieſes nunmehr geſchehen, und von jeder der drei Verlooſungen ſind 100 fl. in die Kaſſe der Kleinkinderſchule gefloſſen, ſo daß alſo die Summe von dreihundert Gulden die ſchöne Frucht jenes von edeln . geſtifteten Arbeitsvereins iſt. Und welche Liebe zur ache, welche Geduld und Ausdauer gehörte dazu, um ſich all' den hiermit verbundenen Sorgen und Zeitverſäumniſſen zu unterziehen!— Wir wiſſen es zwar, daß es nicht des Dankes wegen geſchah: allein uns iſt es eine eben ſo heilige, als angenehme Pflicht, ein ſo wohlthätiges Wirken öffentlich anzuerkennen, und dadurch auch dem größeren Publikum Ge⸗ legenheit zu geben, daſſelbe nach ſeinem ganzen Umfange rich⸗ tig zu würdigen.— Die verehrten Frauen, welche ſo men⸗ ſchenfreundlich ſich erwieſen, mögen den Unterzeichneten deß⸗ halb verzeihen, wenn ſie ſich gedrungen fühlten, deren ſtilles Schaffen und Walten an das Licht zu bringen. Sie werden aber auch den herzlichen, aufrichtigen Dank genehmigen, den wir mit einfachen Worten ihnen hier darbringen. Freilich den beßten Lohn tragen Sie in dem eigenen Herzen, in dem Bewußtſeyn, ein gutes Werk gefördert zu haben. Möge dieſer Lohn ſie reichlich erfreuen!— Friedberg den 6. Dezember 1843. Die Commiſſion für die Kleinkinderſchule. Ph. Dieffenbach. Fertſch. Roller. Trapp III. Bekanntmachungen von Behoͤrden. d οι⏑ι Bekanntmachung. (1564) Der fuͤr die Communalwaldungen des Kreiſes Friedberg fur 1844 erforderliche Holzſaamen, beſtehend in 89 Pfund Eſchen⸗ 506„ Hainbuchen⸗ 80„ Weißtannen⸗ 3„ Schwarzkiefern⸗ Saamen 860„ Lerchen⸗ 594 7 Fichten⸗ und 2292„ Kiefern⸗ ö ſoll Freitag den 29. Dezember 1843, Vormittags 9½ Uhr, auf dem Bureau des Unterzeichneten, unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen, an Wenigſtfordernden verſteigt werden. Steigliebhaber werden eingeladen. Friedberg den 25. November 1843. Der Gr. Heſſ. Kreisrath des Kreiſes Friedberg Küſch ler. Oeffentliche Aufforderung. (1571 Der Schloſſer Philipp Pfad zu Vilbel har ſich für zahlungsunfähig erklärt und ſein Vermögen an ſeine Gläubiger abgetreten. Alle diejenigen, welche Anſprüche irgend einer Art an den Gemeinſchuldner haben, werden demgemäß aufgefordert, ſolche ſoge⸗ wiß im Termine Montag d. 29. Januar 1844, Vorm. 10 Uhr, dahier anzuzeigen und zu begründen, als ſonſt die unangemeldet bleibenden Anſprüche bei der Verthei⸗ lung der Maſſe unberückſichtigt bleiben. In dem Termin ſoll zugleich die Guͤte verſucht werden, weßhalb die Vollmachten etwaiger Manda⸗ tare zum Abſchluſſe eines Arrangements ermächtigen muͤſſen. Groskarben den 15. November 1843. Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Muhl. Schmidt. Aufforderung. (1567) Die dem Gräflichen Hauſe Solms⸗Rödel⸗ heim in der Gemarkung Niederurſel zuſtehende Schutz⸗ garben⸗Abgaben von 13 Mltr., 1 Simmer, 3 Kumpf und 2 Mäschen Korn und 4 Mltr., 1 Simmer, 3 Kumpf, 2 Geſchd. und 3 Mäschen Hafer, im Geld⸗ anſchlag von achtzig acht Gulden 53 ½¼ kr., ſoll in Gemäßheit des Geſetzes vom 27. Juni 1836 abge⸗ lößt werden. Es werden deßhalb alle bei dieſer Abloͤſung be⸗ kannten und unbekannten Betheiligten zur Anzeige ihrer etwaigen Rechtsanſprüche binnen 2 Monaten bei dem unterzeichneten Gerichte unter dem Rechts— nachtheile aufgefordert, daß gegenfalls die Auszah⸗ lung des Ablöſungskapitals à 1599 fl. 58½ an den Herrn Grafen Karl zu Solms-Rödelheim als denjenigen, welcher die Rente zuletzt bezogen hat, geſtattet werden ſoll. Rödelheim den 29. Großh. Heſſ. Gräfl. Solms. Landgericht Bu f f. Edictalladung. (1572) Heinrich Schneiders Erben von Köͤddingen haben ihr ererbtes väterliches Gut verkauft, können aber ihre Eigenthumsrechte an dem Grundſtück 637/15 22%).. Ruthen Wieſe in der Taubenwieſe, begrenzt von Heinrich Stein II. 5 und Konrad Schneider, nicht urkundlich nachweiſen, weßhalb alle diejenigen, welche Anſprüche irgend einer Art daran begründen können, zu deren Geltendmachung binnen 4 Wochen a dato um ſo gewiſſer aufgefordert werden, gegen⸗ falls der Kaufcontract richterlich beſtätigt werden wird. Ulrichſtein den 27. November 1843. Großh. Heſſ. Landgericht Ray ß. Holz und Seife⸗Lieferung. (1575) Die Lieferung von 150 Stecken buchen Scheitholzes u. auf des nöthigen Bedarfs von harter Seife, das Jahr circa 24—30 Ctr., u. der Schmierſeife, 1844, ſoll Dienſtag den 19. Dezember, des Vormittags 10 Uhr, an den Wenigſtfordernden öffentlich verſteigert werden, wobei von den Intereſſenten glaubhafte At⸗ teſte über Lieferungsfähigkeit ꝛc. vorzulegen ſind. Marienſchloß den 28. November 1843. Schneider, Vicar. Edietalladung. (1573) Georg Heinrich Hühnergorth und deſſen Ehefrau, Anna Eliſabetha, von Meiches entlehnten, unter Conſtituirung einer Hypotheke, 1) von Johannes von der Aue von Storndorf am 30. Mai 1806 50 fl. 2) vom Candidaten der Rechte G. C. L. Haberkorn von Windhauſen am 10. Juni 1809 300 fl. 3) vom Kaſtenmeiſter Johannes Hedderich von Mei⸗ ches aus dem daſigen Kirchenkaſten am 13. Juni 1810 100 fl. Der Beſitzer der Unterpfänder, Johannes Geiß von Meiches, widerſpricht dem Fortbeſtand dieſer ovember 1843. hirſchenre Acker Pa ein Baur Norg. 2 wegen 9 meiſtbiet; ſollen ne fähr 2 U 1 Aufſtec ſeil dem Fried 1594) der mit ſchrülten weſend ſ 3 Monat daß eren den wird Binn ſeln, unt geltend tretenen und die für auf dun (159. zu Aſſe Garten chr Eig außer 5 Nutrag t, können — tac Taddenwieſe, 2 II. It diejenigen, n begründen 4 Nochen den, gegen⸗ werden wird. Landgericht 9 8 auf t, das Jahr 70 1803, mittags 10 verſteigert aubhafte At, zen ſind. 1843. „ 433* Darlehns forderungen, kann aber die Tilgung der⸗ ſelben durch Vorlage der darüber ausgefertigten, an⸗ geblich abhanden gekommenen, Schuldurkunden nicht nachweiſen. Es werden daher alle diejenigen, welche aus den fraglichen Schuldurkunden Anſprüche her⸗ leiten koͤnnen, um ſo gewiſſer binnen 4 Wochen a dato zu deren Geltendmachung aufgefordert, gegen⸗ falls dieſelben für erloſchen betrachtet und die deßfall⸗ ſigen Einträge in den Pfandbüchern getilgt werden. Ulrichſtein den 28. November 1843. Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Ray ß. Bekanntmachung. (1593) Montag den 18. d. M., Vormittags um halb 11 Uhr, ſollen in bieſigem Rathhauſe die zum Nachlaſſe der Ludwig Wagenknechts Ehefrau gehören⸗ den Gegenſtande, als: die Hofraithe mit Mühlbau, zwei Mahlgänge, ſammt Oelmühle, Scheuer und Stall, die Neumühle genannt, ſammt 2 Mg. 3 Vt. 32 Rth. an der Mühle liegendem Garten, ſodann 2 Pt. 18 Rth. Garten an dem Mühlgraben neben Heinrich Müller gelegen, ſowie auch das Baumſtück auf dem Hirſchenrain, an Engelhard Bechſtein gelegen, ein Acker Pag. und Nr.% 16 17 am Hirſchenrain, ein Baumſtück, 99 Rth. haltend, Pag% 12, 1 Morg. 27 Rth. Acker mit Klee an der Judenhohle, wegen geſchehenen Nachgebots nochmals öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Zu gleicher Zeit ſollen noch in der Hofraithe ſich befindende ohnge⸗ faͤhr 2 Wagen Miſt, 25 Centner Heu und Grummet, 1 Aufſteckkamm, 1 Waſchſeil, 1 Geldgurte und 1 Heu⸗ ſeil dem Verkaufe ausgeſetzt werden. Friedberg den 7. Dezember 1843. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter D. Fritz. Edictal ladung. (1594) Hans Jacob Maurer von Muͤnzenberg, der mit dem 14. d. v. M. das 70ſte Lebensjahr über⸗ ſchriiten und ſchon ſeit wenigſtens 50 Jahren ab⸗ weſend ſein ſoll, wird aufgefordert, ſogewiß binnen 3 Monaten ſeinen Aufenthalt anzuzeigen, als ſonſten, daß er nicht mehr am Leben ſeie, angenommen wer⸗ den wird. Binnen gleicher Friſt ſind etwaige Anſpruͤche an ſein, unter Verwaltung ſtehendes Vermögen, ſogewiß geltend zu machen, als ſonſten daſſelbe an die aufge⸗ tretenen Geſchwiſter und Geſchwiſterkinder verabfolgt und die ſchon früher von dieſen eingelegte Caution für aufgehoben erklärt werden wird. Hungen den 30. November 1843. Gr. Heſſ. Fürſtl. Solmſ. Landgericht. Hofmann. Oeffentliche Aufforderung. (1595) Suſanna, Amtsſchreiber Jungs Wittwe zu Aſſenheim hat ihre daſelbſt belegene Hofraithe mit Garten, 68/22 des Flurbuchs, verkauft, kann aber ihr Eigenthum daran, obwohl der langjährige Beſitz außer Zweifel ſteht, urkundlich nicht nachweiſen. Auf Antrag der Verkäuferin werden daher alle, welche außer den bekannten Pfandgläubigern Eigenthums⸗ oder ſonſtige Anſprüche an jene Hofraithe zu haben vermeinen, aufgefordert, ſolche ſogewiß binnen 60 Tagen hier anzuzeigen, als ſonſt dem Kaufbriefe da⸗ ruͤber die nachgeſuchte gerichtliche Beſtätigung er⸗ theilt werden wird. Friedberg am 25. November 1843. Gr. Heſſ. Gräfl. Solmſ. Landgericht Hofmann. Edietalladung. (1596) Nachdem gegen Georg Ziegenhain von Meiches der Concursproceß erkannt worden iſt, wer— den alle diejenigen, welche Anſprüche aus irgend einem Grund machen können, aufgefordert, dieſe ſo⸗ gewiß im Termine den 13. Februar 1844, früh, da⸗ hier zu liquidiren, ſich auch des Verſuchs der Gute af N gegenfalls Ausſchluß von der Maſſe erfolgt. Ulrichſtein den 7. Dezember 1843. Gr. Heſſ. Landgericht daſ. Ray ß. Bekanntmachung. (1597) Dienſtag den 19. Dezbr. 1843, Vormit⸗ tags um 10 Uhr, ſoll in Obermörlen an Ort und Stelle die Wegſchaffung des bei Planirung der Orts⸗ ſtraße gewonnenen Grundes, öffentlich an die Wenigſt⸗ fordernden verſteigert werden. Friedberg den 10. Dezember 1843. Der Großh. Kreisbaumeiſter Stockhauſen. Verſteiger ung einer Scheuer. (1598) Freitag den 15. d. M., Nachmittags 1 Uhr, will die Chriſtian Raabs Wittwe zu Beyen⸗ heim ihre Scheuer, 36 Fuß breit und 48 Fuß lang, auf den Abbruch verſteigern laſſen, wozu Kauflieb⸗ haber eingeladen ſind. Beyenheim den 10. Dezember 1843. In Auftrag Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter Fink. Bekanntmachung. Die Errichtung einer Poſtexpedition und Poſthalterei in Engelrod betreffend. 11599) Es wird zur allgemeinen Kenntniß gebracht, daß zu Engelrod im Landrathsbezirk Lauterbach eine Poſtexpedition und Poſthalterei errichtet wor⸗ den iſt. Die Poſtexpedition, bei welcher Briefe und Fahrpoſtgegenſtände aufgegeben werden können, wird vom 1. Januar 1844 an mit den Poſtſtellen der Frankfurt⸗Lauterbacher Route, und zwar im Winter wöchentlich dreimal, Dienſtags, Donnerſtags und Samſtags, im Sommer aber täglich in Verbindung eſetzt. 1 4 5 Extrapoſtdienſtleiſtungen nehmen gleichfalls mit dem 1. Januar 1844 ihren Anfang. Frankfurt a. M. den 2. Dezember 1843. General⸗Direction der Großh. Heſſ. Poſten Freiherr von Dornberg. vdt. Lau rich. — 434 Arbeits⸗Verſteigerung fuͤr die Eiſenbahn der Provinz Starkenburg, Sektion Darmſtadt. (1600) Dennerſtag den 21. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſoll auf dem hieſigen Rathhauſe das Schnei⸗ den von circa 6000 Stück Querſchwellen, aus Eichen⸗ ſtammholz, an den Wenigſtnehmenden oͤffentlich ver⸗ geben werden. g Darmſtadt den 8. Dezember 1843. Der Großh. Sections⸗Ingenieur Lichthammer. Holz Verſteigerung. (1601) Montag den 18. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſollen für die Holzerndte 1844 in dem hieſi⸗ gen Gemeindewalde, Diſtrikt Domberg, nachſtehende Holzſortimente öffentlich meiſtbietend verſteigert werden: 19) 3 Stecken buchen Scheitholz, 2„ Prügelholz, „„ Stockbolz, 4) 7„ eichen Scheitholz, 50 4„ Prügelholz, „ Stockholz, 7) 30 Stämme eichen Bau-, Werk. und Nutzholz, 1379 Cubikfuß haltend und eignet ſich vorzüg⸗ lich für Wagner. Die Zuſammenkunft iſt im obigen Diſtrikt. Die Herrn Bürgermeiſter der Umgegend werden erſucht, dieſes in ihren Gemeinden noch beſonders durch die Schelle geſälligſt veröffentlichen laſſen zu wollen. Rodenbach den 6. Dezember 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Hetterich. Bekanntmachung. (1602) Donnerſtag den 14. Dezember, Morgens 10 Uhr, werden auf dem hieſigen Kirchenſpeicher 27 Achtel Korn, 27„ Gerſte, 2 Hgdafer, an den Meiſtbietenden öffentlich verſteigert. Dornaſſenheim den 30. November 1843. Der Kirchen vorſtand. N brivat⸗Bekanntmachungen. Ein weißgelbes Spitzhündchen, (1603) ungefahr ½ Jahr alt, iſt am verfloſſenen Freitag in Friedberg entlaufen, und bittet man um Rückgabe deſſelben gegen eine Belohnung. An wen ſagt die Expedition. d. Bl. 1730 fl. (1604) liegen zu 5 Procent und gegen doppelten Gütereinſatz in hieſiger Kirchenkaſſe zum Ausleihen bereit und werden ſowohl im Ganzen, wie auch ge⸗ trennt, abgegeben. Altenſtadt. Simon, Kirchenrechner. Ein 1¼ jähriger gelber Farren (1605) ſteht zu verkaufen bei H. Kaiſer in Obereſchbach. Empfehlung. Neben einer ſehr reichen Auswahl von Bü⸗ chern, Bilderbüchern ꝛc. zu allen Preiſen, die ſich beſonders zu Weihnachtsgeſchenken eignen, habe ich noch vorräthig: Blechkaſten mit Honig⸗ farben im Preiſe von 2 fl. 42 kr. bis 4 fl. 30 kr., Farbenkäſten à 8 kr., 27 kr. u. ſ. w., Muſchel⸗ farbenkäſten von 1 fl. 12 fr. bis 2 fl., Honigfar⸗ ben in Schälchen à 8 kr., Honigfarben in Muſcheln à 3 kr., Muſchelfarben für 1 kr. bis 3 kr. pr. Stück, feine Haarpinſel, gute chine⸗ ſiſchel Tuſche à 24 kr., 54 kr., 1 fl. 36 kr. u. ſ. w. pr. Stück, Gummi elasticum, Schreibfedern, feine und ordinaire Bleifedern und ſonſtige Schreib⸗ und Zeichen aterialien zu den billigſten Preiſen. Friedberg. Carl Bindernagel. Bei 3. Garde (1606) iſt fortwährend Dampfhefe zu haben und wird auf die Feiertage im Kleinen abgegeben. Anzeige. (1607) Heinrich Derſch von hier iſt ſeit dem 28. November l. J. nicht mehr in meinen Dienſten, wovon ich meine verehrten Geſchäftsfreunde hiermit in Kenntniß ſetze. Ortenberg den 1. Dezember 1843. Georg Kees. Empfehlung. (1608) Meine bekannten Kinderſpiel⸗-Waaren ſind auch fuͤr die kommenden Chriſttage in ſchoͤ⸗ ner Auswahl wieder aufgeſtellt. Auch habe ich eine ſchoͤne Auswahl Geſellſchafts⸗Spiele erhal⸗ ten; Beides gebe ich zu billigen Preiſen ab. Friedberg. Wilhelm May. Ein Logis (1609) iſt im dritten Stocke meines Hauſes an eine ſtille Haushaltung zu vermiethen, und kann dasſelbe ſogleich bezogen werden. Friedberg im Dezember 1843. J. Steinhäußer. Von den beliebten Lyoner Etuis (1610) von Paliſanderholz, welche ſich be⸗ ſonders zu Weihnachtsgeſchenken eignen, und welche im vorigen Jahr ſo ſtarken Abgang fanden, habe ich wieder eine reiche Auswahl erhalten. Friedberg. C. Chr. Nagel J., a. Buchbinder. J. Steinhaͤußer (1611) empfiehlt ſich auf bevorſtehende Weihnach⸗ ten mit ſeinen ſchon bekannten Conditoreiwaaren, und noch beſonders mit einer ſchönen Auswahl Marzipan ⸗ Figuren, platten Marzipans, Anisge⸗ backnen und guter Lebkuchen, und bittet um zahl⸗ reichen Zuſpruch. 1 Friedberg. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Car! Binder nagel in Friedberg. . Die meiſter im iags 10 U unter ande 1 2 2 und 83 vo Marz J. 3. llung dieſes dabei Nähe ſeiner Stau eine Generg elnd in den ſident des V gemäß die 2