1. 2—— — ess rn 889892 2. — 02 . 4 — 0 2 2 2 4 22 g Intelligenzblatt für die Provinz Oberbeſſen im Allgemeinen, Kreiſe Friedberg, Gruͤnberg und Hungen und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. M71. Mittwoch, den 13. September 1843. Amtlicher Theil. Der Großherzoglich Heſſſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg an die Großh. Buͤrgermeiſter des Kreiſes. Betreffend: Die Ausführung des Wieſenculturgeſetzes vom 8. Oktober 1830, insbeſondere das Inſtitut der Wieſenvorſtände und deren Wirkſamkeit. Von nachſtehendem Ausſchreiben Höchſtpreißlichen Miniſteriums des Innern und der Juſtiz gebe ich Fhnen unter der Auflage Nachricht, unverzüglich Anzeige zu machen, wenn ſich die Wieſenvorſtände nicht ſomplett bei Ihnen vorfinden ſollten, wie auch dieſelben zu bedeuten, daß von ihnen am Schluß des Jahres Bericht wegen ihrer Thätigkeit während deſſelben zu erſtatten, und Vorſchlage in der in dem Ausſchreiben angedeuteten Weiſe zu machen ſeyen. Friedberg den 8. September 1843. Küchler. Das Großherzoglich Heſſiſche Miniſterium des Innern und der Juſtiz an die Großh. Provinzial⸗ Commiſſariate dahier und zu Gießen und ſämmtliche Großh. Kreisräthe. Darmſtadt am 26. Juli 1843. Es iſt zu unſerer Kenntniß gelangt, daß in einzelnen Gemeinden, bei welchen die geſetzlichen Voraus⸗ ſetzungen zur Bildung von Wieſenvorſtäͤnden vorhanden ſind, noch keine ſolche ernannt worden, daß in andern ſolchen Gemeinden die daſelbſt vorhandenen Wieſenvorſtände nicht complett erhalten, daß in vielen Gemeinden, wo Wieſenvorſtände beſtehen, die Namen der dazu erwählten resp. ernannten Perſonen gar nicht bekannt ſind und daß die Thätigkeit der vorhandenen Wieſenvorſtände in vielen Gemeinden nur ſehr gering iſt. Wir ſehen uns hierdurch veranlaßt, Sie anzuweiſen, alsbald, im Sinne der 89. 40. und 41. des Geſetzes vom 8. October 1830 und unſeres Ausſchreibens vom 12. Juli 1833(Nr. 53 des Amts⸗ blattes), dafür zu ſorgen, daß überall in den betreffenden Gemeinden, wo noch keine Wieſenvorſtände ge— bildet ſind, ſolche unverzüglich gebildet, und in denjenigen Gemeinden, wo die vorhandenen Wieſenvorſtände nicht vollſtändig ſind, dieſelbe ohne Verzug complettirt werden, ſodann darauf zu ſehen, daß in Zukunft die gebildeten Wieſenvorſtände allwärts ſtets complett erhalten werden und ihren Obliegenheiten nachkommen, ferner die Namen der bereits zu Mitgliedern der Wieſenvorſtände gewählten und resp. ernannten, ſowie die Namen der inskünftige zu Mitgliedern gewählt und resp. ernannt werdenden Perſonen in den Ge— meinden bekannt machen zu laſſen, auch, wenn Sie dieß für angemeſſen finden, deren Bekanntmachung durch die Bezirks-Wochen⸗ und Anzeigeblätter zu veranlaſſen, und endlich— inſoweit ſolches nicht bereits ge⸗ ſchehen iſt— die Anordnung zu treffen, daß die Wieſenvorſtände alljährlich Ihnen, den Großherzogl. Kreis⸗ räthen, resp. den Ihnen, den Großherzogl. Provinzial⸗ Commiſſariaten, untergebenen Landräthen über ihre Wirkſamkeit im abgewichenen Jahr, ſowie darüber Bericht zu erſtatten haben, was im nächſtfolgenden Jahr im Intereſſe des Wieſenbaues der betreffenden Gemeinden zu thun ſein dürfte, und in wie weit hierbei Ihre, der Großherzogl. Kreisräthe und Landräthe, Mitwirkung wünſchenswerth erſcheine. u ThI! v. Stein. Ueber den Wirthshausbeſuch angehender Juͤnglinge. In öffentlichen Blättern wie in beſonderen Schrif⸗ ten hat man ſchon öfters auf die Schlaffheit hinge⸗ wieſen, die in der Kinderzucht eingeriſſen ſei, man hat insbeſondere ſehr lehrreiche, aber bedenkliche Ver⸗ gleichungen zwiſchen der alten und neuen Zeit an⸗ geſtellt, wobei freilich die Gegenwart bedeutend ver⸗ lieren muß. Solche Darſtellungen betreffen indeſſen meiſt die höheren Stände, während insbeſondre von dem Treiben auf dem Lande geſchwiegen wurde. Einſender iſt jedoch der Anſicht, daß man auch das ruͤgen und mit aller Strenge bekaͤmpfen ſoll, was gerade bei dem Kern des Volkes eine duͤſtere Zukunft vorbereiten kann und benutzt darum dieſes viel ge⸗ leſene Blatt, um uͤber verſchiedene Punkte ſeine An⸗ ſichten zu veröffentlichen. Eine unangenehme, ja Sorgen erweckende Er— ſcheinung iſt es gewiß, daß auf dem Lande junge Leute von 15— 46 Jahren an Sonn- und Feſttagen mit langen Tabackspfeifen durch die Straſſen ziehen, die Kegelbahnen beſuchen und ſich unter die Zecher an den Schenktiſchen einmiſchen. Die nächſten Fol⸗ gen ſind Trotz und Widerſetzlichkeit gegen Eltern und Lehrmeiſter, Gewöhnung zum Muͤſſiggange und frecher Uebermuth im Reden und Handeln;— die entfernteren Folgen jedoch ſind die, daß aus ſolchen frühreifen Jünglingen einſt kraftloſe Männer empor⸗ wachſen werden, die weder ihre häuslichen, noch ihre Bürger⸗Pflichten redlich erfüllen können, die nament⸗ lich in der Stunde der Gefahr nicht im Stande ſein werden, einen Kampf für des Lebens heiligſte Güter zu beſtehen. Beſonders verderblich iſt es, daß eine große Menge ſolcher jungen Leute ihre eigne Kaſſe führt und ge⸗ rade dadurch der väterlichen Gewalt ſich entzieht. Angelockt durch einen ſichren, nicht allzu ſchweren Verdienſt treten unverhältnißmäßig viele, kaum der Schule entlaſſne Knaben, bei Maurern oder Holz⸗ machern in Arbeit, ſie ubernehmen Arbeiten an den Chauſſeen und ruͤhmen ſich ihrer glänzenden Einnah⸗ men. Gerne wollen wir zugeſtehen, daß da, wo der Vater den Verdienſt ſeiner Söhne aufbewahrt, ein Gewinn aus ſolchen Beſchäftigungen hervorgeht;— allein in unzähligen Fällen legen die Söhne dem Vater keine Rechenſchaft ab, ſie vergeuden ihr Geld auf freche Weiſe und treten alle häusliche Zucht und allen Gehorſam mit Füßen. Wer kann dieſem weit verbreiteten Uebel ab⸗ * 322„* helfen? Zunächſt die Eltern, Möchten dieſe Zeilen, die nur anregen ſollen, manchen Vater, dem eine bange Zukunft bevorſteht, aufmerkſam machen auf ſich und ſein Haus und ihn ermuntern, das hereinbrechende Uebel zu bekämpfen, dieweil es noch Zeit iſt. F. U Herr, hilf uns, wir verderben. So ſprach, mit bang beſorgtem Tone, 5 Manch Menſchenherz in dieſer Zeit Und ſieh', Gott ſchaut vom hohen Throne, Beſieht die Erde weit und breit: Und ſendet ſeinen Sonnenſchein, Daß Korn und Waizen ſoll gedeih'n. Nun ſtaunt der Menſch ob ſolcher Fülle, Die rings um uns die Erde beut, Und ſteht vor großer Ehrfurcht ſtille Indem er ſich des Gebers freut, Der, eh's der Menſch nur recht bedacht, Schon Alles anders hat gemacht. Es kommen reich beladne Wagen Zu unſern Oörfern jetzt herein; 2 Man hört von: Haus zu Hauſe ſagen: „Nun wollen wir uns wieder freu'n, Ob dieſer ſchönen Erntezeit; Hinweg mit aller Traurigkeit!“ Hinweg mit allen bangen Sorgen, Bleib' fern, du ungebetner Gaſt! So ſpreche, Chriſt, an jedem Morgen Und nach des Tages Müh' und Laſt: Ja, jeder Pulsſchlag ſei ein Dank Und jeder Odem ein Geſang. Zu Gott, dem Geber guter Gaben Richt' euren Blick ihr Chriſtenleut; Und die ein gut Gewiſſen haben O! ſeid zu jeder Zeit bereit: Zu treten vor des Höchſten Thron Und danket ihm durch ſeinen Sohn. Das ſind die rechteu Opfergaben, Die ſieht der reiche Vater gern, Von Chriſten, die noch Herzen haben, Zu loben ihren Gott und Herrn: Für ſeinen Segen in der Zeit Und auch noch in der Ewigkeit.* Bekanntmachungen von Behoͤrden. Edietal ladung. (1132) die mit Einſicht und Strenge eingreifen, die dabei ſelbſt ein Beiſpiel den Mäſſigkeit und Selbſtbeherrſchung geben mußten.. 0 ö Rubr: Die — — — eigen mnchen etach thekenbuche ga 5 riedbelg El (1155) Hein eine, in daſſge des Ludwig P buch eingetrag riß, zugehörig 192) 17/164 zu verkaufen, richterlich beſta weßhalb alle d Wieſe Eigenthl auſprechen fön ſo gewiſſer bim eigen und du Disposition St. brief beſtatigt Alrlrichſtei Oeffe. Gema (1185) die it d. J. beſtimmt denſelben dort a Antrag des Or und mit Bezug 18 t, piermit zum 1. Decemt Butzbach! 4 Grumt Koe) Mon A uhr, ſoll at auf der Ochſen in 5 Abtheil werden. n Fried Nach einem Eintrage im Obermörler Ort driedber 9 hypothekenbuche entliehen Johannes Schweitzer, Hin= 1 4 ö orte . .. ̃..—— * 323 K ergaß, und Ehefrau Katharine— wann und von vem iſt nicht angegeben, doch ſcheint die Anleihe wiſchen dem 28. Januar und 16. Mai 1814 ge⸗ chehen zu ſein, und nach Angabe des Schuldners oll Reinhardt Schmidt aus Rockenberg der Gläu— ſiger geweſen ſein— ein Kapital von 100 fl. unter Zerpfändung mehrerer zu 262 fl. gewürdigter Grund⸗ tücke. Jene Hypothek ſoll längſt abgetragen worden, edoch verloren gegangen ſein, weßhalb auf Antrag ſes Schuldners alle, welche Anſprüche aus derſelben ſerleiten zu können vermeinen ſollten, aufgefordert verden, ſolches ſogewiß binnen 60 Tagen hier an⸗ izeigen, als ſonſt obgedachte Schuldverbriefung als ſrloſchen erachtet, ſofort der Eintrag im Ortshypo— hekenbuche getilgt werden wird. Friedberg den 10. Auguſt 1843. Großh. Heſſ. Landgericht daſelbſt Hofmann. a Ebdiet alla dung. 1155) Heinrich Pabſt von Wohnfeld beabſichtigt, ene, in daſiger Gemarkung belegene, auf den Namen es Ludwig Pabſt von dort im Flur- und Grund⸗ lach eingetragene, ihm jedoch nach deſſen Anerkennt— üß, zugehörige Wieſe, 92/1 17/164 114 UIKlftr. im Wohngarten, an Adam Krämer jun. gelegen, u verkaufen, kann aber ſeine Eigenthumsrechte durch uchterlich beſtätigte Erwerbsurkunde nicht nachweiſen, reßhalb alle diejenigen, wel he an der erwähnten Dieſe Eigenthums- oder ſenſtige dingliche Rechte euſprechen können, aufgefordert werden, ſolche um ſmgewiſſer binnen 4 Wochen a dato dahier anzu⸗ zigen und zu begründen, gegenfalls der anderweiten Tispoſition Statt gegeben und der deßfallſige Kauf— brief beſtätigt werden wird. Ulrichſtein den 23. Auguſt 1843. Großhl. Heſſ. Landgericht daf. Ray ß. Oeffentliche Bekanntmachung. Die Offenlegung des Grundbuches von der Gemarkung Kirchgöns, Kreiſes Friedberg. (1185) Die in rubricirtem Betreff am 14. Januar d. J. beſtimmte ſechsmonatliche Friſt wird, unter vnſelben dort angedrohten Rechtsnachtheilen, auf den kritrag des Ortsvorſtandes der Gemeinde Kirchgöns und mit Bezugnahme auf das Geſetz vom 12. Januar 341, hiermit auf weitere drei Monate, alſo bis um 1. December d. J., erſtreckt. Butzbach den 31. Auguſt 1843. Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Völcker. Calmberg. Grummetgras⸗Verſteigerung. (1204) Montag den 18. d. M., Nachmittags um 2 Uhr, ſoll an Ort und Stelle das Grummetgras auf der Ochſenwieſe und das auf der Seewieſe h 5 Abtheilungen öffentlich meiſtdietend verſteigert werden. 4 Friedberg den 7. September 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz. Nubr.: Markt zu Gießen. (1209) Der im Kalender auf den 11. und 12. October angezeigte Vieh- und Kraͤmermarkt zu Gießen wird wegen der juͤdiſchen Feiertage den 19. und 20. September d. J. abgehalten werden. Gießen den 5. September 1843. Der Großh. Buͤrgermeiſter G. Reiber. Verkauf einer Heerde Schaafe. (1210) Zu Obertshauſen, zwiſchen Offenbach und Seeligenſtadt gelegen, werden Mittwoch den 27. September, des Mittags um 1 Uhr anfangend, 240 Stück vorzüglich ſchöne und geſunde Schaafe, beſtehend in Hämmeln, Jährlingen, Lämmern und Mutterſchaa⸗ fen, theils fett zum Schlachten, theils zur Zucht geeignet, wegen Ablauf des Weidepachtes, bei dem Gaſtwirth Michel daſelbſt öffentlich Parthieenweiſe verſteigert. Offenbach den 5. September 1843. Der Steuercommiſſär Freund. Bekanntmachung. (1228) Montag den 25. Sept. d. J., Vormittags 9 Uhr und Nachmittags 2 Uhr, ſowie Dienſtag den 26. und Mittwoch den 27. Sept., Nachmittags 2 Uhr, ſollen in der Wohnung des verſtorbenen Friedrich Schwenk II. zu Niedereſchbach allerhand Hausmobi⸗ lien, Bett- und Weißzeug, Kuͤchengeräth und der— gleichen, öffentlich an den Meiſtbietenden gegen gleichbaare Zahlung, erbvertheilungshalber verſteigert werden. Groskarben den 2. September 1843. Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Muhl. Limpert. Bekanntmachung. (1229) Montag den 18. d. M., Morgens 9 Uhr, ſollen circa 9 Centner alte ausgeſchiedene Acten auf dem Büreau des Unterzeichneten öffentlich an den Meiſtbietenden verkauft werden. Friedberg den 8. September 1843. Der Gr. Kreisrath des Kreiſes Friedberg Küchler. Arbeits⸗Verſteigerung. (1230) Montag den 18. Sept. l. J., des Nach⸗ mittags 1 Uhr, ſoll an dem chauſſirten Vicinalweg nach Griedel das Aufbrechen einer 30“ langen Strecke, ſowie das neue Setzen, benebſt Brechen und Herbei— fuhr der nöthigen Steine an die Wenigſtfordernden vergeben werden. ö Rockenberg den 8. September 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Streb. Bekanntmachnng. (1231) Montag den 18. Sept. d. J., Vormittags 10 Uhr, ſollen die diesjährigen, der hieſigen Gemeinde angehörigen Aepfel öffentlich verſteigert werden. Rockenberg den 8. September 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Streb. Obſt⸗Verſteigerung. 8 (1232) Samſtag den 16. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſoll das der hieſigen Gemeinde gehörige Obſt, in Aepfeln, Birnen und Zwetſchen beſtehend, an Ort und Stelle öffentlich verſteigert werden. Niederrosbach den 9. September 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter F. Bullmann. Aepfel⸗Verſteigerung. (1233) Montag den 18. l. M., Morgens 9 Uhr, ſollen circa 40 Malter der hieſigen Gemeinde zu⸗ ſtehende Aepfel meiſtbietend verſteigert werden, wozu Kaufliebhaber hoͤflichſt einladet Wölfersheim den 7. September 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter All wohn. Hofraithe⸗Verſteigerung. (1234) In Auftrag Großh. Heſſ. Landgerichts ſoll Montag den 23. October l. J., Vormittags um 11 Uhr, in hieſigem Rathhauſe die Hofraithe des Schrei⸗ nermeiſters Joſeph Veith in der Kapitelgaſſe, an Michael Jung und Thomas Becker J. gelegen, be⸗ ſtehend in Wohnhaus und Ställchen mit Nro. 315. bezeichnet, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Friedberg den 11. September 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz. Immobilienverkauf resp. Verpachtung zu Heldenbergen. (1235) Nachſtehende dem Mathildenſtifte gehörigen Immobilien zu Heldenbergen ſollen Montag den 18. September 1843, Mittags 11 Uhr, in der Wohnung des Herrn Bürgermeiſters Pauly zu Heldenbergen, je nachdem ſich Liebhaber einfinden, entweder in Eigenthum verſteigert, oder auf mehrere Jahre ver⸗ pachtet werden. Flurbuch: Seite. Nr. 135d Rth. 198 5 Hofraithe im Ort an N. Brö⸗ der erſt vor einigen Jahren neu erbant. 1/51 101/102 168 an der Naßburg an Andr. Gruner. 117851 4 38 in der Würze an Georg Goy. Die Herrn Bürgermeiſter der Umgegend werden erſucht, dieſes im Intereſſe ihrer Ortsangehörigen mit dem Anfügen bekannt zu machen, daß die Ob⸗ jecte nach erfolgtem Zuſchlag, alsbald in Beſitz ge⸗ nommen werden können. Friedberg am 11. September 1843. g Der Kaſſier des Mathildenſtifts: S ehrt. Privat⸗ Bekanntmachungen. Ein Glaſer⸗ Diamant (1218) wurde verfloſſenen Mittwoch auf dem Wege von Friedberg bis Rockenberg verloren. Der red⸗ liche Finder wird gebeten, indem ſolcher ohne Nutzen „ 2324 K- 5 für ihn iſt, denſelben gegen 1 fl. Belohnung an die Expedition dieſes Blattes abzugeben.. f Aechte neue holländiſche Voll⸗Häringe (1219) und holländiſche Sardellen ſind angekom men und billigſt zu haben bei N Friedberg im September 1843. 0 i H. Hahn. Tulpenzwiebeln und Nelken⸗ oder Gras⸗ blumen⸗ Pflanzen, (1236) beßter Sorte, hat zu verkaufen E. Botſch in Friedberg. Kelterſchrauben a (1237) mit geſchnittenen Muttern und Schluͤſſeln, neueſter Art, ſowie auch vorzügliche, vortheilhafte und ebenfalls nach der neueſten Art eingerichtete Aep felmühlen, für welche garantirt wird, habe ich zu verkaufen. Joh. Fillmar, Zeugſchmied in Friedberg. p e** Ungewoͤhnlich billig! 2 7* 9* E Eine ganze Bibliothek fur 8. fl. (1238) Durch die Expedition b. Bl. ſind die nachfol⸗ genden Bücher zuſammen für 5 fl. zu bekommen: 1) Joh. Phil. Koch's, Burgpfarrers zu Friedberg, erbau⸗ liche Betrachtungen über die Bergpredigt Jeſu; Vurg⸗ Friedberg, 1773. 3 Bd. 5 2) Pölitz, Lehrbuch für den ten Curſus der Philoſophie, Leipzig, 1795. 3) Kühnöl, die Pſalmen, Leipzig, 1799, 4) Hillebrand, Lehrbuch der theoretiſchen Philoſophie, Mainz, 1826. 5. 5) Herder, J. G., zwei Preisſchriften über den Urſprung der Sprache und Urſachen des geſundenen Geſchmackes bei den Völkern, da er geblühet; Berlin, 1789. 6) Catechesis, recens recognita von David Chyträus; Leizig. 1577.. 7) Allgemeine Weltgeſchichte in Frage u. Antwort von Hol⸗ berg; Berlin, 1777. 8) Geographie von Guts Muths; Leipzig, 1819. 9) Sonntags ⸗Evangelien überſetzt, erklärt und angewandt von G. Loß; Schaffhauſen, 1778. 10) Teutſche Sprachlehre von Deſaga, 2. Auflage. 11) Tiefſtes Denken und höchſtes Gefühl v Dr. Braubach; Gieſſen, 1829.. l 12) Katechismus der chriſtlichen Lehre von Fertſch; 2. Auflage. B.⸗Friedberg 1815. 13) Katechismus der chriſtl. Lehre v. Seiler; Frankfurt 1810. 14) Muſenalmanach von 1798; herausgegeben von Voß. 15) Uebungen zum Ueber ſetzen v. Werner; Stuttgart, 1812. 16) Lateiniſche Sprachlehre v. Wenck; Frankfurt 1818. 17) Anleitung zum Lateinſchreiben v. Krebs; Frankfurt, 1816. 18) Neues franzöſiſches Clementarbuch, zum Ueberſetzen aus dem Deutſchen ins Franzöſiſche. Frankfurt, 1827. 19) Franz von Sickingen vor Darmſtadt; Hiſtoriſches Drama von Bender. 1834. 20) Nöſſelt, Vertheidigung der Wahrheit der chriſtlichen Religion; Halle 1766. 21) Die Evangelien und Apoſtelgeſchichte, griechiſch u. latein. 1 Alt, defect. 22) Burg⸗Friedberger Geſangbuch. 1789. 23) Heſſen⸗Darmſtädtiſches Geſangbuch. 1781. 24) Verſuch uber den Ehrtrieb, mit Rückſicht auf Erziehung v. Chr. Wilh. Snell, 1800. 5 25) Weichſelfelders Betrachtung über das letzte Leiden Jeſu, Frankfurt, 1761. 1 8 3 26) Frankfurtiſches Geſangbuch, 1789. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg. Betreffend: (1268) Die! ſein Aufenthalt zu erſcheinen, nehmen kann. Ftiedbe —— Hier am f mit reifen Fru — Die Gro eines ſolchen 9 herrl. v. Ried Schlechter Der rheiniſ Als die Deut zweſten Beſuch ſie erfuhren, und das Spi wertheſten ſeye vielmehr gab ſchlag den An auch zeigen, d richt umſouſt 9 der Eroberung aber Waren