15 Intelligenzblatt besen umme. 10— für die 5 a8 Jahr 2 2* a i Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, konnerde die nach d l f enn f. Kreiſe Friedberg, Gruͤnberg und Hungen en, an und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. W—— 838 v 5: g e 37. Sonnabend, den 13. Mai 1843. e, von den E nie, mithin„„ ache oh, Amtlicher Theil. erf cherung—— 3 Oeffentliche Nachricht. mnie oder Betreffend: Das Mathildenſtift. n 1. Julius Durch Vereinsbeſchluß vom 2. Mai l. F. iſt, auf Vorſchlag des Geſammt⸗Ausſchuſſes, verfuͤgt worden: de ſchon in daß alle Einlagen ins Mathildenſtift vom 1. Jan. 1843 an zu 4 Procent verzinst werden ſollen. Maaßgabe Es wird dies hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht. a l teſp. vom Friedberg den 10. Mai 1843. Der Gr. Heſſ. Kreisrath des Kreiſes Friedberg April f. g. als Präſident des Mathildenſtifts minen bon Küchler. den ri, Der Großherzoglich Heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Gruͤnberg an die Großh. Buͤrgermeiſter des Kreiſes. u Jahres Betreffend: Die Strafen der Contravention gegen die Verordnungen wegen unbefugter Fertigung von Memorialien Meſellſchaft und Bittſchriften. Nachſtehende höchſte Verordnung, gegen welche vielſeitig angeſtoßen wird, und welche nicht uberall bekannt ſeyn mag, theile ich Ihnen mit, um auf ſie in den geeigneten Fällen und namentlich ſolche, welche n⸗Ver⸗ ſich mit Fertigen von dergleichen Schriftſätzen und unbefugt befaſſen, hinzuweiſen. Grünberg den 25. April 1843. J. Abw. d. K. Schaaf, Großh. Kreisſecretair. rectoren. Abdruck der Verordnung vom 10. Februar 1813. Es iſt zwar durch die landesherrlichen Verordnungen vom 18. Juni 1790 und 28. Januar 1792 die Fertigung von Memorialien und überhaupt allen Bittſchriften ꝛc. von landesherrlichen Behörden und e ich bier⸗ Stellen blos allein den ordentlich recipirten Advocaten, den Amts⸗ und Gerichts ſchreibern mit Einſchränkung, kraebenen und dann denen dazu beſonders privilegirten Perſonen, als Notarien, Schullehrern, und wer ſolche ſonſt nir Unent⸗ ſeyn mögen, ausdrücklich verboten, inzwiſchen aber in beſagten Verordnungen die Strafe für die etwaigen enn Darmſtadt den 10. Februar 1813. Aus höchſtem Auftrag Frhr. v. Lichtenberg. Saulmann. Schmidt. vdt. Stumpff. . Derſelbe an dieſelben. 80 Betreffend: Die Bevormundung des von Tatharina Böcher von Lauter hinterlaſſenen minderjährigen Sohnes t Jakob Kröll daſelbſt. 1 Der Rubrikat hat ſich von Haus entfernt und treibt ſich auswärts zwecklos herum. Ich weiſe Sie plet. an, auf denſelben fahnden, ihn im Betretungsfalle arretiren und anher einliefern zu laſſen. . Grünberg den 3. Mai 1843. J. Abw. d. K. Sich a af, Großh. Kreisſecretair. % 174* Zur Naturgeſchichte der Bienen. Die Bienen haben viele Feinde; außer den Mil⸗ ben, die auf ihnen ſelbſt wohnen, ſtellen ihnen Schwal⸗ ben und Meiſen nach; Wachsmotten, wilde Raub⸗ bienen, Horniſſen, Ameiſen und Ohrwuͤrmer ſtreben nach ihrer Brut oder nach ihrem Honig. Doch nennt ein Reiſender,(Stedmann, Reiſe nach Surinam) auch einen Vogel als Freund der Bienen. Er niſtet mit ihnen auf demſelben Baum und ſteht ihnen gegen ihre Feinde bei. Ein bekannter Honig⸗ dieb iſt der Bär. Um einen ſolchen zu fangen, be⸗ ſtrich der bekannte Hr. von Münchhauſen eine Wa⸗ gendeichſel mit Honig, und ſchlug, als der Bär in der Nacht ſich drei Ellen lang hineingeleckt hatte, einen großen eiſernen Nagel vorn durch das Ende der Deichſel, wodurch dann der Naſcher, der weder vor noch ruͤckwärts konnte, natürlich gefangen war. — Auch Mäuſe kriechen in die Bienenſtöcke und bauen ihre Neſter darin.— In Afrika gibt es einen Vogel, der Honigkukuk genannt, welcher durch ſein Geſchrei die Stöcke der wilden Bienen anzeigt. Ein merkwürdi⸗ ger Feind der Bienen iſt auch ein ſchöner Schmetter⸗ ling, der Todtenkopf. Huber erzählt: Ein Stock wurde Jahr aus Jahr ein von den Todtenköpfen hart bela⸗ gert, bis die Bienen eine große Mauer von Wachs quer vor den Eingang zogen und dadurch die Feinde ab⸗ hielten. Aber plötzlich im Jahr 1805 zerſtörten ſie ſelbſt dieſe Mauer, und ſiehe da, in dieſem und dem darauf folgenden Jahr zeigte ſich nicht ein einziger Todteukopf. Die Bienen hatten alſo vorausgewußt, daß dieſe beiden Jahrgänge ihren Feinden verderb⸗ lich ſein würden. Im Jahr 1807 aber fingen ſie wieder an, ihre Mauer aufzufuͤhren, und in dieſem Jahr erſchienen viele Todtenköpfe. Näſſe, Rauch und üble Gerüche ſind den Bienen gleichfalls zu⸗ wider. Der beſte Honig wird in Languedoc bereitet, wo die Bienen aus dem Rosmarin ſammeln. Die Bienen in den ruſſiſchen Steppen bereiten weißen, gelben, braunen und ſchwarzen Honig. In Sibirien ſoll es weiße Bienen geben, deren Honig gleichfalls weiß iſt. Auf den Inſeln Bourbon und Isle de France kommt ein grüner, ſehr koſtbarer Honig vor. Grünen Honig in rothen Zellen findet man in Afrika; er ſoll nach Pomeranzen riechen. Ein ſehr dünner brauner Honig wird auf Madagaskar von ſtachel⸗ loſen ſchwarzen Bienen bereitet. In Braſilien giebt es giftigen grünen Honig in wohlriechenden Wachs⸗ zellen. Luſſer hat in der Schweiz beobachtet, daß der Honig, den die Bienen von den Blüthen des Eiſenhuts ſammeln, giftig wird. Strabo erzählt, daß ein altes Volk 3 Cohorten des Pompejus durch ver⸗ gifteten Honig wahnſinnig machte. Ein neuerer Rei⸗ ſender hat bemerkt, daß in jener Gegend viel Rho⸗ dodendron wachſe. In Deutſchland war vor Alters die Bienenzucht im Reichswald bei Nurnberg die berühmteſte. Die Zeidler ſtanden unmittelbar unter dem Kaiſer und die Stadt Nürnberg hieß des hei⸗ ligen römiſchen Reichs Bienenkorb. Die berühmten Nürnberger Lebkuchen ſind noch ein Ueberreſt aus jenen Zeiten. Im Mittelalter hat man ſich der Bie⸗ nenſtöcke oft als Waffe beſonders bei Belagerungen bedient. Es giebt viele Arten von Bienen. In Indien giebt es Bienen, die ihre Waben in freier Luft an Brombeerſtauden aufhängen, welches der Fuͤrſt Puͤck⸗ ler auch in Afrika geſehen hat. In Kaſchmir giebt es flaſchenähnliche Bienenneſter voll köſtlichen Ho⸗ nigs, welche an den Baumzweigen hängen. „Den edlen Wohlthätern, welche der Aufforderung in dieſem Blatte zufolge, zuſammen 41 fl. 53 kr. zur Unter⸗ ſtützung des erblindeten Steinbrechers Ph. Zimmer in Nie⸗ derweiſel beigeſteuert haben, wird von Seiten des daſtgen Kirchenvorſtandes, welcher auf Anſprache des Ortsgeiſtlichen mit ihm eine Vormundſchaft über das auf dieſem Wege er⸗ worbene kleine Vermögen des Blinden übernommen hat, im Namen des Unglücklichen herzlich gedankt und die Nachricht mitgetheilt, daß durch ihre gütige Mitwirkung, mit einſt liger Ausſetzung der Berichtigung der ärztl. Behandlungskö⸗ ſten, 400 fl. für den Blinden ausgeliehen werden können.“ Ferner iſt bei dem Unterzeichneten für denſelben einge⸗ gangen: von G. H. 2 fl. 20 kr. C. Bindernagel. Bekanntmachungen von Behoͤrden. d ιννινιονν Bekanntmachung. (580) Dienſtag den 23. Mai d. J., Vormittags 10 Uhr, ſoll auf hieſigem Rathhauſe die ſogenannte Langwieſenmühle bei Niederohmen, beſtehend in einem einſtöckigen Wohnhaus und Müuhlbau, mit einem Mahl- und einem Schlaggang, wo an letzterem eine Tröllesmuͤhle angebracht iſt, auch eine einſtöckige Scheuer und Mühlbau, ſowie auch 233 Klftr. Grund der Hofraithe und Garten, 7 Morgen 203 Klftr. Ackerland und 5 Morgen 384 Klftr. Wieſen zwangs⸗ weiſe verſteigert werden. Niederohmen den 26. April 1843. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter Steuernagel. Bekanntmachung. 8 (626) Montag den 15. d. M., des Mittags 1 Uhr, ſoll an Ort und Stelle auf freiwilligen Antrag des Rentereidieners Stecher, deſſen Hofraithe, beſtehend in einem 46 Fuß langen, 34 Fuß breiten und 43 Fuß bis an die Firſte hohen Wohnhaus nebſt Scheuer, unter einem Dach, und einem 19 Fuß langen, 13 Fuß breiten und 14 Fuß bis unter die Firſte hohen Stalle, auf den Abbruch unter annehmbaren Bedin⸗ gungen öffentlich an den Meiſtbietenden verſteigert werden; wird aber dabei bemerkt, daß die Gebäude mit gut gehaltenem und zur Aufführung anderer Ge— bäude ſehr brauchbarem Eichenholz verſehen und mit guten Ziegeln bedeckt ſind. Sodann werden noch 2 Drehbänke, faſt noch ganz neu, nebſt dem nökhigen Drechsler⸗-Handwerks-Geſchirr, und mehreren dazu brauchbaren Gehölzen, öffentlich an die Meiſtbieten⸗ den verkauft. Dorheim den 5. Mai 1843. Der Buͤrgermeiſter Zerb. Arbeits-Verſteigerung. (628) Mittwoch den 17. Mai l. J., Vormittags 10 f 1a liched 65.6 Ott v berſte 3⁰ Klſtr. ſteine 90 (640 Liefer 642 um 9 Schopp in der derlichen den, un Zimv Mar Schl Dac Scht Wei Stein-, Lattenli Honsfäl Höch Der 6 * 0 6430 ſollen derwald 1 2 hffentlich derſteigen Ziege 1644 rie trag d e, beſtehend d 43 Fuß t Scheuer, langen, 13 Firſte hohen men Bedin, u verſteigent * de * 175. um 11 Uhr, wird die bei Erbauung des Vieinal⸗ wegs von Holzhauſen, in der Richtung nach Fried⸗ richsdorf vorkommende Planirarbeit im Beiſein des Gr. Kreisbaumeiſters des Baubezirks Friedberg an Ort und Stelle öffentlich an die Wenigſtnehmenden verſteigert. 5 Zu gleicher Zeit wird die Herbeifuhr von 40 Cub. Klftr. Kies und das Setzen von 200 Klafter Wand— ſteinen öffentlich verſteigert. Holzhauſen den 4. Mai 1843. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter Ried. Bekanntmachung. (641) Montag den 22. dieſes Monats ſoll die Lieferung nachbenannter Bedürfniſſe für die hieſige Garniſon auf das II. Semeſter d. J. an die We— migſtfordernden mittelſt Verſteigerung in Accord ge⸗ geben werden, und zwar: um 9 Uhr Vormittags, das Brennoͤhl⸗, Lichter⸗ und Thranbeduͤrfniß, um 10 Uhr Vormittags, das Beduͤrfniß an Gerſtenſtroh, Waizenkleie und Leinkuchen, und um 10 Uhr das Brodbedürfniß. wovon man die Steigluſtigen in Kenntniß ſetzt. Butzbach den 8. Mai 1843. J. A. Cellarius, Unterquartiermeiſter. Arbeits-Verſteigerung. (642) Donnerſtag den 1. Juni d. J., Vormittags um 9 Uhr, ſollen die bei Erbauung eines neuen Schoppens und eines Futterbodens auf den Stall in der Schulhofraithe zu Höchſt a. d. Nidder erfor⸗ derlichen Bauarbeiten wenigſtnehmend verſteigert wer⸗ den, und beſtehen dieſelben in: Zimmerarbeit verüberſchlagt zu 148 fl.— kr. Maurerarbeit 14„—„ Schloſſerarbeit 14„—„ Dachdeckerarbeit 47„ 47„ Schreinerarbeit 6% 50„ Weißbinderarbeit Ar„ 77 Stein⸗, Sand⸗, Backſtein⸗. Dachziegel⸗, Kalk⸗ und Lattenlieferung, wobei bemerkt wird, daß nur kau⸗ tionsfähige, geprüfte Meiſter mitbieten können. Höchſt a. d. Nidder, den 8. Mai 1843. Der Gemeindebaumeiſter Der großh. Bürgermeiſter Ruths. Meinninger. Holz-Verſteigerung. (643) Montag den 22. d. M., Morgens 9 Uhr, ſollen in dem Freiherrlich von Diede'ſchen Schnei⸗ derwalde dahier: 1 25 Stecken Kiefernholz und 2) 35000 Wellen verſchiedener Holzart, oͤffentlich an den Meiſtbietenden, an Ort und Stelle verſteigert werden. Ziegenberg den 8. Mai 1843. Kirchner. Bekanntmachung. (644) Wegen der diesjährigen Braunkohlenver⸗ käufe auf dem dahieſigen Werk wird andurch zur allgemeinen Kenntniß gebracht, daß hinſichtlich der Braunkohlen, welche bis 1. September d. J. abge⸗ fahren werden, Zahlungsfriſt gegen genügende Bürg⸗ ſcheine, welche jedoch nicht unter 25 Centner und nicht auf verſchiedene Abnehmer geſtellt werden dürfen, bis zum Ende dieſes Jahres ſtattfindet. Nach der erſteren Zeit(1. Septbr. d. J.) werden Kohlen nur gegen baare Zahlung abgegeben. Bauernheimer Braunkohlenwerk den 8. Mai 1843. Die Bräflich Solms-Rödelheimiſche Bergwerksverwaltung. A u ffoer denrün (645) Forderungen an das Vermoͤgen der Lö w Goldſchmidt's Eheleute zu Aſſenheim ſind Dienſtag den 23. Mai, Vormittags 2 Uhr, anzuzeigen. Nicht erſcheinende Gläubiger werden den Erklärungen der erſcheinenden beitretend ange— ſehen. Friedberg den 2. Mai 1843. Großh. Heſſ. Landgericht Hofmann. Löw. Edictalladung. (646) Die Chriſtian Raabs Ehefrau von Beyen⸗ heim beabſichtigt, die mit ihrem Ehemanne gemein⸗ ſchaftlich contrahirte Schulden abzuführen, und zu dieſem Behufe einen Immobilienverkauf vorzunel men. Mit Rückſicht hierauf werden alle diejenigen, welche Forderungen an die Chriſtian Raabs Eheleute zu machen haben, andurch aufgefordert, ſolche Donnerſtag den 15. Juni, Vormittags, bei Gericht anzuzeigen, widrigenfalls auf ſie keine Rückſicht genommen werden kann. Friedberg den 5. Mai 1843. Gr. Heſſ. Landgericht Hofmann. Dr. Gilmer. Privat⸗ Bekanntmachungen. Zur Beachtung. (636) Abraham Numenthal aus Churheſſen, wel— cher ſeit 1822 bei mir als Geſelle treu geſtanden hat, gehet jetzt aus meinen Dienſten. Fauerbach II. den 5. Mai 1843. Gottſchalk Simon. In Bezug auf obige Anzeige fordere ich Alle diejenigen, welche Forderungen an mich machen zu können glauben, auf, binnen 8 Tagen ihre Rech⸗ nungen einzureichen. Fauerbach II. den 5. Mai 1843. Abraham Numenthal. Ein vollſtändiges Schmiedgeſchirr (640) will Montag den 15. d. M. an den Meiſt⸗ bietenden verkaufen Chriſtoph Köhler in Wiſſelsheim. 400 fl. (647) Vormundsgeld liegen bei dem Unterzeich⸗ neten zu 4%% gegen eine gerichtliche Verſicherung zum Ausleihen bereit. Rodheim den 6. Mai 1843. Philipp Will J. Anzeige. 5 (648) Durch vortheilhafte Einkäufe bin ich in den Stand geſetzt, meine verſchledenen Sorten Leder, be⸗ ſtehend in Rind⸗ und Sohlen⸗, ſchwarzem und brau⸗ nem Kalb⸗, ſowie auch Vache⸗ und Roßleder u. ſ. w. zu auffallend billigen Preiſen gegen baare Zahlung abzugeben. a Auch bin ich wieder mit Oel⸗Fäſſern von 3 bis 6 Ohm haltend, mit ſtarkem Eiſenband, verſehen. Friedberg den 9. Mai 1843. M. L. Goldmann. Eine Parthie Spreu (649) hat zu verkaufen Adam Ruppels Wittwe in Friedberg. Okarber Mineralbrunnen. (650) Die Sommerbeluſtigungen am hieſigen Mi⸗ neralbrunnen nehmen Sonntag den 14. Mat mit wohlbeſetzter Harmonie⸗ und Tanzmuſik ihren An⸗ fang, wozu Unterzeichneter die Freunde des geſelligen Vergnügens mit der Verſicherung billigſter und promp⸗ ter Bedienung freundlichſt einladet Havenecker. Spaniſche Weine. (651) Eine unmittelbar aus der Hand des Pro⸗ ducenten empfangene Sendung Xeres und Ma— laga, ächt, rein und von vorzüglicher Qualität, kann per Flaſche zu 1 fl. 10 kr. mit Glas, in Par⸗ thieen billiger, franco Friedberg von der Unterzeich⸗ neten bezogen werden. Beſtellungen darauf können bei der Expedition dieſes Blattes niedergelegt werden. Wittwe Diehl in Gießen. Fuhrleute. (652) können gegen täglichen Lohn von 2 fl. 40 kr. für 1 Pferd bei dem Chauſſeebau bei Ilbenſtadt von dem Unterzeichneten angenommen werden, und wollen ſich deßhalb melden bei Franz Eweld in Oberwöͤllſtadt. Alle Sorten Frühpflanzen (653) verkauft Johannes Windecker. Verkauf auf den Abbruch. (654) Mittwoch den 17. d. M., Vormittags 10 Uhr, will der Unterzeichnete einen zweiſtöckigen 40 Fuß langen und 25 Fuß breiten Ban, ſodann ein Brennhaus, 32 Fuß lang und 25 Fuß breit, und eine 50 Fuß lange und 38 Fuß breite Scheuer auf hieſigem Rathhauſe verſteigern laſſen. Sollte ein annehmbares Gebot erfolgen, ſo wird die Genehmi⸗ gung ſogleich ertheilt werden. Bönſtadt den 10. Mai 1843. Chriſtian Wenzel. Eine in Silber gefaßte Brille, (635) in einem dunkelrothen Saffian⸗Futteral, iſt am 6. diefes Monats auf dem Wege nach Bauern⸗ heim, in der Nähe der Markwieſe, verloren worden. Der ehrliche Finder wird gebeten, ſelbige in dem Hauſe Nr. 473 zu Friedberg gegen eine angemeſſene Belohnung abzugeben. ˙ 176 h a 6 Avertiſſement. 1 (656) Unter Bezugnahme auf die im Intelligenz blatte vom 12. April a. C. erlaſfene Bekanntmachung, betreffend zwei Brantwein⸗Brennerei⸗Apparate von ausgezeichneter, gut bewährter, Beſchaffenheit, indem ſie hinſichtlich aller erlaubten weſentlichen Vorthelle, wie erwieſen, jede ſachgemä ße Anforderung vollkom⸗ men befriedigen, nicht theuer zu ſtehen kommen und nichts anbrennen laſſen, hält ſich zu deßfallſigen Auf⸗ trägen, die ſorgfaltig, gut und prompt vollzogen werden, nachträglich beßtens empfohlen a Kupferſchmiedmeiſter Böhmer, wohnhaft in der Burg. Früh⸗Oberkohlrabi- und Wirſingpflanzen (657) ſind zu haben bei Friedrich Chr. Steck. 1 Fruͤchte⸗Preiſe hier in Friedberg: Waizen: 10 fl. 45 kr.; Korn: 9 fl. 50 kr. Gerſte: 8 fl.— kr: Hafer: 6 fl. 30 er. Fruͤchte⸗Preiſe zu Mainz, am 5. Mai: Waizen: 11 fl. 29 kr. Korn: 10 fl. 17 kr. Gerſte: 7 fl. 58 kr. Hafer: 6 fl. 38 kr. Erbſen:— fl.— kr. Polizei⸗Taxe für die Städte Friedberg und Butzbach vom 14. bis 20. Mai 1843. fo Brod ⸗-Preiſe. Friedberg Butzbach. 9 P 0 kr. pf. kr. pf. 1 Leib ⸗Roggenbrod 3 3 12 2 1 17 714— 71— 44** 14— 4144— Loth. Loth. — Milchbrod 14 14 —Waſſerweck 1 4½ 145 —Gemiſchtes(Tafel-) Brod 113 Fleiſch⸗Preiſe. pf 8 1[Ochſenfleiſch 10 1— 14 5 Ahge; gemaͤſtetes— 10 „Kühfleiſch ungemaͤſtetes 10— 84— ;; gemäſtetes 0— 10— 1 Rindfleiſc ungemäſtetes n „Kalbfleiſch 714— 71— „Schweinenfleiſch 14— 14— „Hammelfleiſch 110— 10— „Schaaflfleiſch 6——— „Wurſt von blos Schweinen 16— 16— „Gemiſchte Wurſt 10— 110— Bratwurſt 18— 18— „ Schwartenmagen 18— 164— „Geräaucherter Speck 25— 124— „Schinken 18— 18— „ Dörrfleiſch 18— 18— „Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 24— 24 dito unausgelaſſen 23— 23— „Nierenfett. 26— 24— „ Hammelsfett 181— 116— Der großh. heſſ. Kreisrath d. K. F. Sh A. Krach, Kr.⸗Sctr. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Car! Binder nagel in Friedberg. 6 Zuchtſtier Die märkte ſol Wit werden, un Git Bel Aut angniſ Ich