0. Juni: a „ Intelligenzblatt Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, Kreiſe Friedberg, Gruͤnberg und Hungen und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. 53. Mittwoch, den 12. Juli 1843. Ein neues Halbjahr- Abonnement auf das wöchentlich zweimal erſcheinende„Intelligenzblatt für die Provinz Oberheſſen“ beginnt am nachſten 1. Juli. Geneigte Beſtellungen wolle man recht bald entweder bei dem Unterzeichneken, oder bei den den Abonnenten zunächſt gelegenen löblichen Poſtämtern einreichen.— Abonnementspreis: pr. Semeſter 40 kr., durch die Poſt bezogen 48 kr.— Inſeratgebühren; die beiden erſten Zeilen zuſammen 7 kr., die dritte und jede folgende Zeile 2 kr.— Aufnahme der Inſe⸗ raten: Alle bis zum Sonntag Abend eingehenden Inſerate kommen in das Mittwochsblatt, und alle, welche bis zum Mittwoch Abend eintreffen, in das Samſtagsblatt. Carl Bindernagel. Amtlicher Theil. Polizei ⸗ Befehl. Das Befahren und überhaupt der Gebrauch der alten Straße von Butzbach nach Oſtheim als Vicinal⸗ weg iſt innerhalb der Gemarkung Niederweiſel bei 1 fl. bis 1 fl. 30 kr. Strafe unterſagt. Die Benutzung als Feldweg bleibt jedoch inſoweit nöthig vorbehalten. Friedberg den 6. Juli 1843. Der Großh. Heſſ. Kreisrath des Kreiſes Friedberg Küchler. Ehrlich waͤhrt am laͤngſten. (Eine wahre Geſchichte.) (Fortſetzung.) Herriot hatte einen jungen Mann als Buchhalter im Dienſte, der ſeine Bücher führte. Er hieß Gale, gehörte einer wohlhabenden Familie au, hatte aber früh ſein Hab und Gut verthan, und war nur durch Vermittlung einiger Verwandten zu der Stelle ge⸗ langt, welche er jetzt bekleidete. Oft klagte er über ſein Mißgeſchick, das ihn zu einer Beſchäftigung zwinge, die er unter ſeiner Wurde hielt; dieſes Miß⸗ geſchick hatte ihn aber nicht gebeſſert; er ſchwärmte gern mit anderen zügelloſen Leuten umher, und ver⸗ nachläſſigte ſeine Arbeit. Johann Reid war nun ſchon mehrere Monate in Herriots Dienſten. Dieſer hatte an einem Sam⸗ ſtag Abend ſeinen Buchhalter angewieſen, in die, eine kleine halbe Stunde entfernt liegende, Stadt zu gehen, und dort das Geld abzuholen, welches am Abend den in Wochenlohn ſtehenden Arbeitern aus— gezahlt werden ſollte. Erſt ſpät Nachmittags fiel dem unachtſamen Menſchen ein, daß er ſeinen Auftrag noch nicht ausgerichtet hatte. Selbſt gehen mochte er auch nicht, denn er hatte eben Beſuch erhalten, und auf den Abend war ein Zechgelag verabredet worden.„Könnteſt Du denn nicht einen Andern ſchicken?“ dachte er. Da fiel ſein Blick auf Johann, der wohl auf ein Stündchen abkommen konnte und von Herriot nicht gleich vermißt werden wurde, weil er bald hier bald dort zu thun hatte. Er rief alſo den Knaben, gab ihm einen Zettel mit, wodurch er den, welcher das Geld auszuliefern hatte, anwies, dem Ueberbringer die bezeichnete Summe einzuhän⸗ digen, und Johann ging in die Stadt. Dort erhielt er ein Päckchen Banknoten, die er ſorgfältig in ſeiner Taſche barg. Dann knöpfte er das Wamms zu und trat den Rückweg an. Das Schickſal wollte, daß er unterwegs Maggy Macmahon, Georgs Mutter, antraf. Sie war auf den Bettel ausgegangen. Als ſie nun ſah, daß Jo⸗ hann Reid nicht mehr in Lumpen ſteckte, ſondern an⸗ ſtändig gekleidet war, meinte ſie, er ſei ja nun auch ein vornehmer Herr geworden und könne wohl einer armen Frau auch eine Kupfermuͤnze zuwenden. Jo⸗ hann hatte etwas kleines Geld bei ſich; er knöpfte, — vielleicht mehr aus verzeihlicher Eitelkeit wie aus Mitleid, denn er wußte, daß Maggy ein böſes Weib war,— ſein Wamms auf, um einige Pfennige aus der Taſche hervorzulangen. Dabei kamen die Bank⸗ noten zum Vorſchein. Dieſe ſehen und die Hand nach ihnen ausſtrecken, war eins; ſie ſchalt Johann einen Dieb, und fragte, wo er das viele Geld ge⸗ raubt habe. Als aber Johann die Papiere ſich nicht gutwillig nehmen laſſen wollte, packte ſie ihn beim Kragen, der gewandte Knabe indeß wußte ſich ihr zu entwinden und lief fort. Haltet den Dieb! ſchrie ſie ihm nach, aber Niemand hörte ſie, und Johann kam glücklich mit dem Gelde heim, welches er an Gale ablieferte. Fortſetzung folgt.) Einladung. Sämmtliche beitragende Freunde unſrer Klein⸗ kinderſchule werden hiermit eingeladen, ſich zu einer Verſammlung auf nächſten Donnerſtag den 13. dieſes Monats, Nachmittags 4 Uhr in dem hieſigen Rath⸗ hauſe einzufinden, um über den Beſtand der Anſtalt zu berathen und die Jahresrechnung abzuhören. Friedberg den 8. Juli 1843. Der Vorſtand der Kleinkinderſchule: Dieffenbach. Fertſch. Roller. Trapp III. Bekanntmachungen von Behoͤrden. Edictalladung. (874) Johann Konrad Eiferts Eheleute von Meiches beabſichtigen einen Theil ihres Gut's ihrem Sohne Johannes Eifert im Anſchlag zu überlaſſen, einen anderen Theil deſſelben haben ſie aber öffentlich ver⸗ ſteigern laſſen. Da ſie ſich nicht überall über den Erwerb dieſes Gut's ausweiſen können, ſo wer— den alle diejenigen, die auf dieſes zu veräußernde Gut, worüber Flurbuchs-Auszüge in den Acten zur Einſicht offen liegen, dingliche Rechte begründen koͤn⸗ nen, aufgefordert, dieſe ſo gewiß binnen vier Wochen a dato dahier anzuzeigen, gegenfalls der anderweiten Dispoſition Statt gegeben und die deßfallſigen Ur— kunden beſtätigt werden. Ulrichſtein den 18. Juni 1843. Großh. Heſſ. Landgericht daſelbſt Ray h. Eid ie da lea d un g. (880) Heinrich und Johannes Jung's Eheleute zu Kölzenhain beabſichtigen, ihr, theils in Kölzenhainer, theils in Bobenhäuſer Gemarkung belegenes, Grunv⸗ eigenthum ihrem Schwiegerſohne, Johannes Schar— mann daſelbſt, käuflich zu überlaſſen, vermögen aber ihre Eigenthumsrechte an folgenden Grundſtücken: 1) Kölzenhainer Gemarkung: % V/72 340 UKlftr. Acker am Hain an Eliſa— betha Dietz, Acker auf der Hofwieſe an Andreas Appel, rene, „ 248 2½ 1V/75 105[IKlftr. Wieſe, die Dornwieſe an K. Fink, % 1/247 210„— Wieſe im Honfeld an K. 0% 1/141 31„ Jung. Acker die Großwieſe an 16 11156 3290„ % V/261 218 75 Joh. Dietz jun. Acker auf der Schwan an H. Engel, Acker auf der Runkels⸗ wieſe an H. Schneidmüller, Schoͤff, Wieſe die Großwieſe an Bürgermſt. Schneidmüller, 2 Bobenhäuſer Gemarkung: % XV/60 398[IKlftr. Acker am Steinkopf an der Gemeinde, 7% XV/ö35 229„ Acker auf der Schwan M XVI/126 337„ 9% s 89„, an H. Kraft, Acker vor dem Wald an Heinrich Schleuning, nicht urkundlich nachzuweiſen. Sodann haften auf dem Gute folgende Pfand— ſchuld en: f 1) ein Darlehn von 30 fl. bei der Pietanz Grun⸗ berg von Andreas modo Adam Berges von Kölzenhain am 24. Auguſt 1712 und 2) ein Darlehn von 70 fl. bei dem Kirchenkaſten zu Kölzenhain von Adam Merz daſelbſt am No— vember 1794 contrahirt, endlich 3) eine Caution von Johannes Jung der Gemeinde „Kölzenhain wegen der ihm übertragenen Ge— meindeeinnehmerſtelle am 29. Auguſt 1823 ein⸗ gelegt. Durch die betreffenden Gläubiger iſt die Tilgung der durch dieſe Urkunden begründeten Verbindlich— keiten beſcheinigt, die Urkunden ſelbſt können aber zum Löſchen der Einträge in den Pfandbuͤchern nicht reproducirt werden. Es werden daher alle diejenigen, welche auf die oben verzeichneten Grundſtücke oder aus den angegebenen Verbriefungen Anſpruͤche be— gründen wollen, aufgefordert, hiervon um ſo gewiſſer binnen vier Wochen a dato Anzeige zu machen, ge⸗ genfalls der anderweiten Dispoſition über das in Rede ſtehende Gut Statt gegeben, die darauf haf⸗ tenden Pfandverbindlichkeiten für erloſchen angeſehen und die deßfallſigen Einträge in den Hypothekenbü⸗ chern gelöſcht werden.. Ulrichſtein den 18. Juni 1843. Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Ray ß. a Bekanntmachung. (914) Johannes Birx, Fritzen Eidam von Ulrich⸗ ſtein iſt von Gr. Hofgerichte der Provinz Oberheſſen für einen Verſchwender erklärt und von dem unter⸗ zeichneten Gerichte unter Curatel des Heinrich Geiß von hier und Heinrich Peuſcher von Langwaſſer ge⸗ ſtellt worden. Man bringt dies mit dem Anfügen zur öffentlichen Kenntniß, daß Johannes Birx ohn Zuſtimmung ſeiner beiden Curatoren Rechtsgeſchäfte —— (921) 9 Uhr, arbeiten nerarbei beit zu arbeit zu menden 6 meinem zusehen. Fried (941 mit der (Maſt⸗ Für platz, ſ anfomm Ulri (942) hier dei 1) die das 2) die! Berſ 943) f fal dahie 10 Purg weid und * Nunkelz. neldmüller 7 konnen aber dͤchern nicht t diejenigen abſtücke oder ſprüche be⸗ ſo gewiſſer machen, ge⸗ Wer das in darauf haf⸗ en angeſehen orelhekenbü⸗ daericht daf b. 101 Ulich⸗ Oberbeſſen den unter nich Geiß waſſer ge⸗ u Aufuͤgen Birr ohn üigeſchft „ 249» giltig nicht eingehen kann, und fordert zugleich alle diejenigen, welche Forderungen an denſelben haben, auf, dieſelben ſogewiß im Termin den 8. Auguſt, Vormittags dahier zur Anzeige zu bringen, widrigen⸗ falls ſie bei der Richtigſtellung des Inventars nicht berückſichtigt werden. Ulrichſtein den 29. Juni 1843. Großhl. Heſſ. Landgericht daſ. Ray ß. Hofraithe-Verſteigerung. (920) Auf freiwilliges Anſuchen der Betheiligten des Hauſes Nro. 209., das Eckhaus der Judengaſſe, neben Collector Bäckermeiſter Reuß gelegen, ſoll Mitt⸗ woch den 12. dieſes Monats, Vormittags um 11 Uhr, in hieſigem Rathhauſe öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Das ſehr geräumige Haus mit Hofraum in der ſchönſten Lage an der Hauptſtraße der Stadt gelegen, eignet ſich zum Betriebe eines jeden Geſchäfts. Friedberg den 3. Juli 1843. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter D. Fritz. Arbeits-Verſteigerung. (921) Mittwoch den 12. d. M., Vormittags um 9 Uhr, ſollen in hieſigem Rathhauſe die Reparatur⸗ arbeiten in den Pfarrhäuſern, beſtehend in Schrei— nerarbeit voranſchlagt zu 78 fl. 54 kr., Schloſſerar— beit zu 16 fl., Glaſerarbeit zu 28 fl., Weißbinder⸗ arbeit zu 19 fl. 40 kr. öffentlich an die Wenigſtneh⸗ menden verſteigert werden. Die Voranſchläge ſind auf meinem Bureau jeden Tag von 11 bis 12 Uhr ein⸗ zuſehen. Friedberg den 3. Juli 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz. Schaafmarkt zu Ulrichſtein. (941) Montag den 17. d. M. ſoll in Verbindung mit dem erſten Jacobi-Markttag ein Schaafmarkt, (Maſt⸗ und Zuchtvieh), abgehalten werden. Für paſſende Räume und Behälter auf dem Markt⸗ platz, ſowie für nöthige Waide für das, Tags zuvor ankommende Vieh wird beſtens geſorgt. Ulrichſtein den 9. Juli 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter R n he. Bekanntmachung. (942) Den 18. d. M, Morgens 10 Uhr, ſoll da⸗ hier der Verſteigerung ausgeſetzt werden: 1) die Anfertigung von 230 Fuß Dachkandeln au das hieſige Schulhaus, 2) die Anfertigung von 50 Klafter Pflaſter. Berſtadt am 10. Juli 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter 5 Ellenberger. Heugras-Verſteigerung. (943) Freitag den 14. Juli, Vormittags 10 Uhr, ſoll dahier das Gemeinde-Heugras beſtehend aus 15 Morgen 2 Vril. 22 Klafter, Diſtrikt Schwein⸗ weid und Pahlenblaiken in verſchiedenen Abtheilungen an Ort und Stelle meiſtbietend verſteigert werden. Bedingungen werden vor der Verſteigerung vorgeleſen. Burggräfenrode den 7. Juli 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Börner. Verſteigerung von Bauarbeiten. (944) Die in dem Zuchthaus zu Marienſchloß pro 1843 vorzunehmenden Baureparatur-Arbeiten beſtehend in Maurerarbeit voranſchlagt zu 41 fl. 38 kr. Steinhauerarbeit 2 Zimmerarbeit 17„ 18 Schreinerarbeit r Schloſſerarbeit 97„ 34„ Glaſerarbeit e Weißbinderarbeit„ ſollen künftigen Freitag den 14. d. M., des Vor⸗ mittags um 10 Uhr, auf dem Büreau des Großh. Directors zu Marienſchloß, woſelbſt die Voranſchläge zur Einſicht der Steigliebhaber offen liegen, an die Wenigſtnehmenden verſteigert werden. Gieſſen den 7. Juli 1843. Der Gr. Provinzialbaumeiſter Müller. Holz verſteigerung (945) Freitag den 14. d. M., Morgens präcis 8 Uhr, ſollen in dem Gemeindewald Langenhain, Re⸗ viers Hochweiſel, Diſtrikt Eichkopf und Filshard, nachſtehend verzeichnetes Gehölz, öffentlich dem Meiſt— gebot ausgeſetzt werden, als: I. Diſtrikt Eichkopf: 1 9 ½¼ Stecken eichen Prügelholz, 2 1„ biiken Prügelholz, 3) 1850 Wellen buchen Reisholz, 42) 350.„ eichen Reisholz, 5) 360„ erlen Reisholz, 6) 102 Klötze eichen Stammholz, circa 3060 Cubik⸗ fuß haltend, 7 4 Stück ei hen Pflugsrehe; II. Diſtrikt Filshard: 80 6 Stecken altes eichen Stockholz, 9) 325 Wellen Ginſternbackreiſer. Die Hrn. Bürgermeiſter werden erſucht, Vorſtehen— des mit dem Anfügen veröffentlichen zu laſſen, daß das Holz gegen eine vorſchriftsmäßige Burgſchaft den Stei— gerern Zahlnngsfriſt bis Martini 1843 geſtattet wird. Langenhain den 6. Juli 1843. Der großh. heſſ. Burgermeiſter t h. Waldſtreu⸗Verſteigerung. (946) Nächſten Samſtag den 15. d. M., Morgens 8 Uhr, werden in dem Gemeindewald der Gemeinde Niedermörlen 90 Haufen Waldſtreu aus Moos be— ſtehend und 23 Backwellen im Schlag Nro. 8. an Ort und Stelle meiſtbietend verſteigert werden. Niedermörlen den 8. Juli 1843. Der großh. heſſ. Burgermeiſter Dey. Bekanntmachung. (947) Montag den 17. Juli l. J., Vormittags um „ 250* 10 Uhr, ſollen in der Wohnuſg des Herrn Gaſt⸗ wirths Hieronimus vor dem ehemaligen Mainzerthor dahier auf Koͤſten und Gefahr der früheren Steigerer die Lieferung der zur gänzlichen Vollendung der Brücken und Dohlen im Straßenzug von Nieder⸗ mörlen bis Ziegenberg fehlenden Sandſteinquadern oͤffentlich an die Wenigſtnehmenden verſteigert werden. Friedberg den 17. Juli 1843. 5 J Der Gr. Kreisbaumeiſter Stockhauſen. Arbeits⸗Verſteigerung. (948) Samſtag den 15. Juli d. J., Mittags 1 Uhr, ſoll auf hieſigem Rathhauſe die Chauſſirarbeit des Vicinalwegs von hier nach Queckborn, welche zu 465 fl. voranſchlagt iſt, wenigſtnehmend verſtei⸗ gett werden. Die Gr. Bürgermeiſter werden um Veröffentlichung dieſes erſucht. Grünberg den 6. Juli 1843. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter 5 Henricy. Bekanntmachung, Holz⸗Verſteigerung in dem Maibacher Gemeinds⸗ wald, Reviers Hochweiſel, betreffend. (949) Donnerſtag den 13. d. M. ſollen die nach⸗ ſtehend verzeichneten, Holzſortimente Vormittags 8 Uhr im Diſtricte Düllenberg, an der Maibacher, nach Münſter führenden, Straße anfangend, öffent⸗ lich verſteigert werden, als: I. im Diſtricte Düllenberg: 1) 1 Stecken buchen Prügelholz, 11„ Scockholz, 2. Claſſe, 3) 400 Wellen„ Reisholz und 4) 9 Stück birken Stangen von 3—4“ Durch⸗ meſſer und 12—15“ Länge, zu Leiterbäu⸗ men ꝛc. geeignet; II. im Diſtricte Haaſenberg: 5) 2 Kloͤtze Lerchenſtammholz von 710“ Durch⸗ meſſer und 40“ Länge und 6) 1273 Stück Fichtenſtangen von 1—4“ Durch⸗ meſſer und 10—20“ Länge, welche Letz— tere zu Leiterbäumen, Dachlatten, Hopfen⸗ und Bohnenſtangen ganz vorzüglich brauch . bar ſind. N Die Herrn Bürgermeiſter werden erſucht, dieſe Verſteigerung bald möglichſt in Ihren Gemeinden bekannt machen zu laſſen. Maibach den 6. Juli 1843. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter Philippi. b Bekanntmachung, Ginſtern⸗ und Haiden⸗, ſodann Leſeholz-Verſteigerung in den Gr. Domanialwaldungen des Reviers Ober— rosbach, Forſts Friedberg, betreffend. (950) Da die obige, ſchon einmal anberaumt ge⸗ weſene, Verſteigerung im Burgwald, von: 2500 Gebund Haiden nnd Ginſtern zu Backholz und 4 Wagen 8 Läſte Leſeholz, nicht zur Ausführung gekommen iſt, ſo ſoll dieſelbe nunmehr Dienſtag den 18. d. M. vorgenommen werden, wozu ich die Steigerer, um ſich Morgens halb 8 Uhr auf dem Forſthaus Winterſtein zu ver⸗ ſammeln, hiermit einlade. 1 Oberrosbach den 8. Juli 1843. f Der Gr. Revierſörſter des Reviers Oberrosbach Bing mann Holz ⸗Verſteigerung. (951) Freitag den 14. d. M., Vormittags 8 Uhr, ſollen im Rodheimer Gemeindewald, Diſtrict Ketzer⸗ born: f 10 1500 Stück kiefern Wellen, 2) 8000„„ Baumſtützen, an die Meiſtbietenden verſteigert werden. Die Zuſammenkunft findet Morgens 8 Uhr auf der Waldbahn bei dem Steinbruch im Diſtrikt Spitzenſteinhecken ſtatt. Rodheim den 8. Juli 1843. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter Jacobi. N Privat⸗ Bekanntmachungen. Aufforderung an die Schuldner der Pfand⸗ ö und Leihanſtalt zu Friedberg. (952) Die Schuldner der Friedberger Pfandan⸗ ſtalt, deren Pfänder bis zum 1. Juni dieſes Jahrs verfallen ſind, werden aufgefordert, dieſelben bis zum 12. Auguſt d. J. einzulöſen oder zu prolongiren, als ſonſt deren Verſteigerung ſtattfinden ſoll. Bemerkt wird noch beſonders, daß die Ausloͤſung ſo wie die Renovation nur an den dazu beſtimmten Tagen, Montag, Mittwoch und Samſtag, geſchehen kann. Friedberg den 8. Juli 1843. Für die Pfandhaus⸗ Verwaltung Faatz. Carl Klein. Eine junge Wittwe (953) ſucht als Schenkamme oder als Hausmagd eine Stelle. Näheres bei der Expedition d. Bl. Verkauf einer Scheuer auf den Abbruch. (954) Montag den 17. Juli, Vormittags 9 Uhr, will ich bei Gaſtwirth Haas dahier eine mir zuſte⸗ hende Scheuer mit 2 Ställen öffentlich an den Meiſt⸗ bietenden freiwillig verſteigern. ö Niederwöllſtadt. Karl Kappes. Friſcher ſelbſtgezogener Weiß-Rübeſaamen (955) iſt zu haben bei 5 Henzel in Boͤnſtadt. Ein kupferuer Waſchkeſſel (956) und ein Sparheerd ſind billig zu verkaufen. Näheres bei der Expedition d. Bl. Hafer ⸗ Verkauf. (957) Bei Unterzeichneter ſind noch 50. Malter Hafer von 184 ler Eindte, in kleinen Parthieen wie im Ganzen, aus freier Hand zu verkaufen. Butzbach den 8. Juli 1843. 6 Johannes Küchel's Wittwe. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Binder nagel in Fr iedberg. 1 einiget nach d weg knöpft ſchloß Woh ihm Aber der E die S ſich ge ſprant ihn d nicht aber rief! der 9 ihm! noten aufget loſer? ß ff ben be lachte * g ſheh fan aber!