ches eine Can nefleiſches ei ze in Gr. Hei en ſind. 9 tt 1843. aus Dittttiu ter ungen. dem Lande kam umiſſe vom ßeld gute Anſtellus gt die Expedition wurde von de un die des Hen von einem kehr tt wird gebeten die Erxpeditiot 116. e dieſes Jaht od gegen gerich⸗ u. Hierauf N. ichntten wenden. 1803. Lirchentraner 111% 41¹ Jucher zettheimer erge l. Nur Igntelligenzblatt für die Provinz Oberbeſſen im Allgemeinen, N die Kreiſe Friedberg, Gruͤnberg und Hungen und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. ——— 88. Sonnabend, den 11. November 1843. Bekanntmachungen von Behoͤrden. Verſteigerung getragener ſt ü cke. (1432) Montag den 13. k. M. und bis zu deren Beendigung, die folgenden Tage, Vormittags von 8 Uhr und des Nachmittags von 2 Uhr an, werden in dem Zimmer des Küchenbaues der Kloſtercaſerne dahier, namhafte Quantitäten getragener Militär⸗ Montirungsſtücke, als: Mäntel, Röcke, Handſchuhe, Spencer, wollene und leinene Pantalons, dergleichen Gamaſchen, Hemden, Schuhe, Tzacos, Filſe, Torni⸗ ſter ꝛc., ſodann ausrangirte verſchiedenartige Caſerne⸗ und Compagnieſpiel⸗Requiſiten, namentlich Bett⸗ Teppiche, Trommelfelle ꝛc. ſtück⸗ und parthieenweiſe gegen gleich baare Zahlung verſteigert. Die Herrn Bürgermeiſter der Umgegend Fried⸗ bergs werden erſucht, dieſe Verſteigerung geeignet bekannt machen zu laſſen. Friedberg den 28. Oktober 1843. N G ö lz, 8 Oberquartiermeiſter. Güter⸗ Verpachtung. (1435) Dienſtag den 21. d. M., Morgens um 9 Uhr, ſollen in hieſigem Rathhauſe die dem vereinig⸗ ten Armenfonds zuſtehenden Güterſtücke des Hospitals zum heiligen Geiſt, als: 10 der Hospitalhof, an der Uſa gelegen, in Wohn⸗ haus, Brennhaus, Stallung und Scheuer beſte— hend, ſammt 7 ½ Morgen Obſt⸗, und Grabgar⸗ ten in hieſiger, 3 Morgen Kappesgarten in der Ockſtädter und 98 Morgen Ackerland in hieſiger und Fauerbacher Gemarkung; 2) Vormittags 10 Uhr, 16% Morgen 12¼ Ru⸗ then Ländereien in der Aſſenheimer und Bruchen⸗ brücker Gemarkung; 3) Vormittags 11 Uhr, 42¼ Morgen Acker und Wieſen in der Rockenberger und Oppershofer Gemarkung ſammt drei Pferdetheil Holz im Rockenberger Wald, ſodann Montirungs⸗ 4) Nachmittags 2 Uhr, 240 Morgen Land in der Wölfersheimer und Heienheimer Gemarkung und zwei Pferdetheile Holz im Rockenberger Wald, auf anderweitige 12 Jahre, von Petritag 1844 an, oͤffentlich meiſtbietend verpachtet werden. Friedberg den 4. November 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz. Güter ⸗ Verpachtung. (1456) Mittwoch den 22. d. M., Vormittags um 9 Uhr, ſollen in hieſigem Rathhauſe die dem Auguſti⸗ ner Schulfonds zuſtehenden Güterſtücke, als: 1) 26 Morgen Acker und 2 Morgen Wieſen in der Dorheimer Gemarkung; 2) 31½ Morgen Acker und 8 Morgen Wieſen in der Schwalheimer und Roͤdger Gemarkung; 3) Vormittags um 11 Uhr, 20 Morgen Acker und Wieſen in der Niederwöllſtädter Gemarkung auf anderweitige 12 Jahre, von Petritag 1844 an⸗ fangend, öffentlich meiſtbietend verpachtet werden. Friedberg den 4. November 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz. Güter ⸗Verſteigerung. (1458 Erbvertheilungshalber ſollen Montag den 20. d. M., Morgens um 9 Uhr, in hieſigem Rath⸗ hauſe die ſämmtlichen zum Nachlaſſe der Ludwig Wagenknechts Ehefrau gehörenden Immobilien, be⸗ ſtehend in einer Hofraithe, als Mühlbau mit zwei Mahlgängen und Mahlwerk ſammt Oelmüuͤhle, Scheuer und Stall, an der Uſa bei Friedberg gelegen, 2 Mrg. 3 V. 32 Rth. Garten an der Mühle und 2 V. 18 Rth. Garten an Heinrich Muller gelegen, ferner Ackerland 1 Mrg. 2 V. 26 Rth. gegen der Ockſtädter Gränze an Geheimerath Knorr und 2 V. 17 Rth. im Kleingalgenfeld an Poſtmeiſter Helmolt in der Gemarkung Friedberg, ſodann in der Ge⸗ markung Fauerbach II. Ackerland 2 V. 167¾ Rth. am Dorheimer Pfad an Heinrich Falck, 2 V. 1 Rth. in der dunklen Gewann an ſich ſelbſt, 2 V. 2 Rth. daſelbſt, 1 V. 20 ½% Rth. zwiſchen der Hohle an G. Billaſch, 1 V. 10 ½ Rth. auf der Ju⸗ denhohle an Rudolph Haas, 31½ Rth. am Hocken⸗ berg, 33 ¼ Rth. daſelbſt an ſich ſelbſt, 1 V. 4 Rth. unter der Judenhohle, 1 V. 25 Rth. in der Elach, 1 V. 4¾ Rth. am Bauernheimer Weg, 2 V. 2 Rth. vor der Mark an Heinrich Sang, 2 V. 6 Rth. am Bruͤckenweg an Philippi, 1 V. 8 Rth. rechts dem Mainzerthorweg an Billaſch, 1 V. in der dunklen Gewann, 1 V. 20 Rth. an der Wuſtung, 1 V. 6 ½ Rth. am Holderpuſch, 1 V. 23% Rth. unter der Juden⸗ hohl am Edelspfad, 1 V. 21½ Rth. am Hellwaſen, 1 V. 31¼ Rih. vor der Mark an Philippi, 34 Rth. am Hockenberg an ſich ſelbſt, 3 V. 4 Rth. unter der Judenhoble an ſich ſelbſt und 3 V. 9¼ Rth. auf dem Ringgraben an Poſtmeiſter Helmolt, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Friedberg den 4. November 1843. In Auftrag Großh. Heſſ. Landgerichts Der großh. heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz. Verſteigerung von Bauarbeiten zu Allen⸗ dorf an der Lumda, Kreiſes Gießen. (1459) Dienſtag den 16. November 1843, Vor⸗ mittags 10 Uhr, ſollen in dem Rathhauſe zu Allendorf an der Lumda nachſtehende Arbeiten für die Erbauung eines neuen Schulhauſes mit Scheuer, nämlich: 1) Maurerarbeit, voranſchlagt zu 2574 fl. 45 kr. 2) Steinhauerarbeit 819„ 40„ 3) Zimmerarbeit 1818„ 09„ 4) Dachdeckerarbeit 483„ 46„ 5) Schreinerarbeit 964„ 10„ 6) Schloſſerarbeit 631„ 20„ 7) Glaſerarbeit 244„ 24„ 8) Weißbinderarbeit 554„ 35„ 9) Spenglerarbeit 51„ 54„ 10) Planir⸗, Chauſſir⸗ und Pflaſter⸗ arbeit 200„ 56„ 11) Lieferung von etwa 165 Bütten Kalk, 12*„„ 10 Cubkklftr. Sand, öffentlich an die Mindeſtfordernden verſteigert werden. Riſſe, Voranſchlag und Verſteigerungsbedingungen ſind in dem Geſchäftszimmer des Unterzeichneten zur Einſichtsnahme aufgelegt. Allendorf an der Lumda den 3. Nov. 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Wagner. Mobilien- Verſteigerung. (1457) Dienſtag den 28. d. M., von Morgens Mund Nachmittags 2 Uhr an, und die folgenden Tage, ſollen in der Neumühle dahier erbvertheilungs⸗ halder ſämmtliche Mobilien, beſtehend in Golt, Kupfer, Zinn, Eiſen, Blech, Holzwerk, Kommode, Tiſchen, Stühlen, Werkholz, Bettung, Weißzeug, Kleidungs⸗ ſtücken, Schiff und Geſchirr, 3 Pferden, 1 alten und 1 jungen Faſelochſen, 3 Kühen, 1 Hammel, Enten, 12 Hühnern, Haſen, 1 vollſtändigen Wagen, 1 vollſtändigen Karn, 9 Malter Waizen, 6 Malter Erbſen, 35 Malter Hafer, 2 Meſten Linſen, Korn⸗, Walzen⸗, Gerſte⸗ und Haferſtroh und ſonſtigen Ge⸗ genſtäuden, öffentlich meiſtbietend verſteigert, und (1468) Montag den 20. November d. J., des Vor⸗ * 392*. an oben genanntem Tage in der Muͤhle ſelbſt det Anfang mit den Pferden, dem Rindvieh, Schiff und Geſchirr gemacht werden. Friedberg den 4. November 1843. In Auftrag Großh. Heſſ. Landgerichtz Der großh. heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz. Immobilien Verſteigerung. (1464) Montag den 27. d. M., Vormittags halb 12 Uhr, ſoll auf freiwilliges Anſuchen der Erben des verlebten Kaspar Bauer in hieſigem Rathhauſe 1 Drittheil der Hofraithe in der Uſergaſſe, beſte, hend in // Wohnhaus und ½ Hinterbau, ge, theilt mit Margaretha Stephani Wittwe und Anna Katharina Ewald, ſodann 41¼ Ruthen Garten in der Gemarkung Fauer⸗ bach II., in den Brückengärten an Anton Eich dahier, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Friedberg den 8. November 1843. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſte D. Fritz. 5 Schaafpferch⸗Verſteigerung. (1465) Montag den 13. d. M., Vormittags um 11 Uhr, ſollen in hieſigem Rathhauſe 10 Schaaf, pferche, wovon der erſte am 18. d. M. anfängt, oͤffentlich meiſtbietend verpachtet werden, Friedberg den 8. November 1843. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter D. Fritz. Pro cla ma. (1466) Nach einem Eintrage im gerichtlichen Pfand⸗ buch für Niederohmen, hat Johann Georg Döll, Wittwer daſelbſt, It. Oblg. d. d. 24. Juli 1775 der Frau Obriſtlieutenant Biedenkapp gegen 50 fl. ſeln ſammtliches Vermögen verpfändet. Die Schuld ſol abgelegt ſein, und iſt um Löſchung des Pfandbuchs⸗ eintrags angeſtanden worden. Anſprüche an dieſt Hypothek oder den Eintrag müſſen deßhalb binnen 6 Wochen dahier zur Anzeige gebracht werden, an 0 die Loͤſchung des Eintrags im Pfandbuche er; olgt. Grünberg den 31. Oktober 1843. Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Welcker. Thaler. Bekanntmachung. (1467) Die diesjährigen Zehntfrüchte der Gemeinde Oberwöllſtadt, beſtehend in 2 Mltr.— S. 1 Kpf. 3 ½ Geſch. Waizen, e e% i Kern, 4 717 1 n 85 77 Gerſte, 93 7. 2 77 2 77 2 7. Hafer, ſollen Mittwoch den 15. l. M., Vormittags 10 Uhr, auf dem Bureau des Unterzeichneten öffentlich meiſt⸗ bietend verkauft werden. Oberwöllſtadt den 7. November 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Diehl. Brennholz⸗ Lieferung. d⸗/ 6 A g (1469) Vormitta Bedürfun 1844 al und zwa 10 uhr! und Lei Den S Bub (1470 für das von 12 die Nur und 132 geworde Die bungen Rüͤckgab 1. Janu Empfan Zinſen Rock (147 Uhr, Behufe in mei verſteig Ba! 1472 Ur, f 3. L „ HBurgermeiſte itz. Itlichen Pfand Die Schuld ſol des Pfandbuchs prüche an dieſt deßbalb binn ct werden, at Pfandbuche er 43 Landgericht da. Thalet. 1 g te der Gemeint cb. Waijen, Kern Gerſte, Haſtr * 7 57 mittags 10 40 lich miſt⸗ 1 güngemmeiſtet 3, d Lo, % 393„* mittags um 10 Uhr, ſoll auf dem Verwaltungs. bureau hieſiger Garniſon deren Brennholzbedürfniß fuͤr 1844, beſtehend in 26 Stecken Buchen⸗ und 170 Stecken Eichenſcheitholz, letzteres in 5 Parthieen zu 34 Stecken an den Wenigſtnehmenden verſteigert werden. Dieſes hiermit zur offentlichen Kenntniß bringend, bemerkt man zugleich vorläufig zur Be⸗ meſſung der Intereſſenten, daß nach den beſtehenden Lieferungs⸗ Bedingungen es den Uebernehmern der Eichenſcheitholz ⸗Leiferungen überlaſſen bleibt, ſtatt deſſen auch Buchenſcheitholz zu liefern, in welchem Falle für 4 Stecken Eichen⸗— 3 Stecken Buchen⸗ ſcheitholz abzuliefern, ſolches aber als Eichenſcheit⸗ holz in Rechnung zu bringen iſt. Butzbach den 6. November 1843. In Auftrag Cellarius, Unterqnartiermeiſter. Brod⸗, Gerſtenſchroth⸗, Waizenkleie, Lein⸗ kuchen⸗ und Oel⸗Lieferung. (1469) Dienſtag den 21. November d. J., des Vormittags, ſollen die Lieferungen nachbenannter Bedürfniſſe hieſiger Garniſon auf das 1. Semeſter 1844 an den Wenigſtfordernden verſteigt werden und zwar um 9 Uhr das Brodbedürfniß, um halb 10 Uhr das Bedürfniß an Gerſtenſchroth, Waizenkleie und Leinkuchen und um 10 Uhr das Oelbedürfniß. Den Steigluſtigen dies zur Nachricht. Butzbach den 6. November 1843. In Auftrag Cellarius, Unterquartiermeiſter. Obligations ⸗Verlooſung. (1470) Bei der heute ſtattgehabten Verlooſung der für das Jahr 1843 beſtimmten Abtragungsſumme von 1200 fl. hieſiger Gemeinde⸗ Obligationen ſind die Nummern 59. 60. 61. 62. 63., jede zu 200 fl., und 132. und 134., jede zu 100 fl., rückzahlbar geworden. Die Inhaber gedachter Partial⸗Schuldverſchrei⸗ bungen werden hiermit aufgefordert, gegen quittirte Rückgabe dieſer Schuldſcheine die Beträge bis zum 1. Januar 1844 bei der hieſigen Gemeindekaſſe in Empfang zu nehmen, da von dieſem Tage an keine Zinſen mehr gezahlt werden. Rockenberg den 7. November 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Streb. Grabe narbeit. (1471) Montag den 13. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſoll das Auf- und Zuwerfen eines Grabens, Behufs der Herſtelluug der hieſigen Waſſerleitung, in meinem Geſchäftszimmer öffentlich wenigſtnehmend verſteigt werden. Bauernheim den 6. November 1843. Der großh. heſſ. Burgermeiſter Walther. Faſelochs Verkauf. (1472) Montag den 13. d. M., Nachmittags 1 Uhr, ſoll ein der Gemeinde Oſſenheim gehörender Faſelochſe, 4 Jahre alt und ſchlachtbar, auf dem Rathhauſe daſelbſt öffentlich meiſtbietend verkauft werden. Bauernheim den 6. November 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Walther. Faſelochs⸗Verſteigerung. (1473) Mittwoch den 15. d. M., Mittags 1 Uhr, ſoll dahier ein der hieſigen Gemeinde zugehöriger, zum Schlachten geeigneter Faſelochſe öffentlich meiſt⸗ bietend verſteigert werden. Nauheim den 8. November 1843. Der kurf. heſſ. Bürgermeiſter Hartmann. Bauholz ⸗Verſteigerung. (1474) Mittwoch den 15. d. M., Nachmittags 1 Uhr, ſoll in hieſigem Gemeindewald eine Parthie Eichen⸗Bauſtämme öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Sodann ſollen in demſelben Termine die ſchon fruher verkauften, bis jetzt aber noch nicht abgeholten Eichſtämme auf Koſten der früheren Käu⸗ fer einer öffentlichen Verſteigerung ausgeſetzt werden. Nauheim den 8. November 1843. Der kurf. heſſ. Bürgermeiſter Hartmann. Bekanntmachung. (1475) Auf- Verfügung Herzoglichen Amts vom 6. dieſes, ſoll das Wohnhaus des Wilhelm Diehl von Dornaſſenheim Donnerſtag den 28. Dezember d. J., Vormittags 10 Uhr, auf dem Rathhauſe zu Dornaſſenheim nochmals öffent⸗ lich verſteigert werden. Reichelsheim den 6. November 1843. Herzl. Naſſ. Landoberſchultheißerey Vietor, v. c. CN Privat⸗ Bekanntmachungen. Güter ⸗Verſteigerung. (1419) Mittwoch den 29. November 1843. Vor⸗ mittags um 9 Uhr, laſſe ich durch Herrn Bürger meiſter Fritz dahier auf hieſigem Rathhauſe frei⸗ willig verſteigern: 10 einen Garten in den Liebfrauen- Gärten; 2 meine ſämmtlichen Aecker und Wieſen, in der Friedberger, Fauerbacher und Ockſtaͤdter Ge⸗ markung; 3) meine Hofraithe neben Bäckermeiſter Rauſch und Brieftrager Hanſtein dahier. Die Verzeichniſſe der zu verſteigernden Grund⸗ ſtücke können bei den Feldſchützen zu Friedberg, Fauerbach II. und Ockſtadt eingeſehen werden. Friedberg am 26. Oktober 1843. Maria Anna Runkel. Empfehlung. (1445) Einem geehrten Publikum empfehle ich hier⸗ mit einen ſoeben erhaltenen, durch eine neu erfun⸗ dene Dampfmaſchine gebrannten, Kaffee, welcher dem auf gewöhnliche Art gebrannten vorzuziehen iſt, indem derſelbe, im Auslande gebrannt, von den auf rohem Kaffee haftenden Abgaben befreit und deßhalb im Verhältniß billiger als ungebrannter iſt. Das Publikum iſt bei Gebrauch dieſes gebrannten Kaffees ſowohl in Hinſicht auf Preis als auch auf Quali⸗ tät im Vortheil, und kann ich deßhalb mit Recht ihn empfehlen. Ferner erlaube ich mir zugleich meine ſonſtigen bekannten Waaren-⸗Artikel mit dem Anfügen in empfehlende Erinnerung zu bringen, daß ſowohl die verſchiedenen Schreibmaterialien, als Piquet⸗, J'Hombre- und Tarock⸗Spielkarten gut und billigſt bei mir zu haben ſind. Friedberg im November 1843. 612 Carl Oswald, wohnhaft in der Metzgergaſſe. Nicht zu uͤberſehen! Waaren⸗ Empfehlung von Heinrich Mack in Friedberg auf der breiten Straße. (1476) Ich mache dem hieſigen, ſowie dem benach⸗ barten Publikum die ergebenſte Anzeige, daß ich mein Waarenlager wieder aufs Beßte aſſortirt habe, und namentlich in feinem niederlaͤndiſchem Tuch von verſchiedenen Farben, ſchwarzem und modenfarbigem Bukskin, Jagd-, Zwirn⸗ und Filztuch, feinen wolle⸗ nen und ſeidenen Weſtenzeugen, ſodann in Damen⸗ tuch, Bieber, Damaſt, Mousselin de laine, Fig- Orleans, Crep-Rachel, blauem und ſchwarzem Sei⸗ denzeuge, neymodiſchem farbig geſtreiftem und ge⸗ blümtem Move-Jauquard, welches ſich zu Damen⸗ Mänteln und Kleidern eignet, ſodann in großer Aus⸗ wahl Winter⸗Shawls, Sammet⸗, Plüſch⸗ und Sei⸗ den⸗Sammet⸗Tüchelchen und vielen ſonſtigen in mein Fach einſchlagenden Artikeln. Zugleich füge ich noch die Bemerkung bei, daß ich auf Verlangen die äußerſt billigen Preiſe ſetzen werde und ſehe ich einem recht zahlreichen Zuſpruch entgegen. Compagnon⸗Geſuch (1477) In ein renomirtes Liqeur⸗Fabrik⸗Ge⸗ ſchäft im Großherzogthum Heſſen wird ein Com— pagnon geſucht, welcher vorzugsweiſe den kauf⸗ männiſchen Theil des Geſchäfts zu beſorgen und eine Einlage von 7000 Gulden zu machen im Stande iſt; Offerten unter der Nummer dieſer Anzeige be⸗ ſorgt die Expebition d. Bl. Preiskegelſchieben. (1478) Ich mache meinen Freunden und Gönnern die Anzeige, daß Sonntag den 12. November bei mir ein großes Preiskegelſchieben ſtattfindet und den darauf folgenden Sonntag endigt, wozu ich ergebenſt einlaͤde. Friedberg. Ph. Simmerock. Sehr ſchönes Weißkraut (1479) iſt zu haben bei Heinrich Hanſtein IV. Aechtes Gerauer Kraut N (1480) à 1 fl. 30 fr. pr. 100 iſt zu haben be J. M. Simon. ö Anzeige. ö ö (1481) Von dei Freiherrlich von Nauiſchen Oeko⸗ nomie werden 6 Einmaiſchbütten, jede zu 400 Maas, 2 Stück⸗Fäſſer und 3— 4 Zulaſt⸗Fäſſer zu kaufen geſucht. Beienheim den 8. November 1843. J. Filius. Zum Verkaufen. (1482) 3 neue Ovalbütten, eine jede zu 450 Maas, für eine Brandwein⸗ Brennerei geeignet, ſind von mir zu verkaufen. f Vilbel den 22. November 1843. C. Kreiling, Eich- und Küfermeiſter. Früchte⸗Preiſe hier in Friedberg: Waizen: 10 fl.— er. zu 200 Pf.; Korn: 7 fl. 15 kr. zu 190 Pf.; Gerſte: 5 fl.—; Hafer: 2 fl. 30 kr. Fruͤchte⸗-Preiſe zu Mainz, am 3. November, Waizen: 9 fl. 58 er. Kern: 7 fl. 19 kr. Gerſte: 6 fl.— ex. Hafer: 3 fl. 13 kr. Erbſen:— fl.— kr. g Polizei⸗Taxe für die Staͤdte Friedberg und Butzbach vom 12. bis 18. November 1843. pßd Brod Preiſe. Friedberg Butzbach. ö kr. pf. f kr. pf. 1[Leib⸗Roggenbrod 23 23 2 7. 6 8 2 5 1 4 1„ 15 11— 10 3 N Loth Loth. — Milchbrod 14% 1 4% — I Waſſerweck 1 14 5 —Gemiſchtes(Tafel⸗) Brod 1657 157% lei ſch⸗ ſe. Sleiſch Preiſe.„ 1 Ochſenfleiſch. 14— 14— übgeie gemaͤſtetes 11— 11— „Kübſleiſch ungemäſtetes 10 10 ;; gemäſtetes ee 10 2 5 Mindfleiſch ungemäſtetes a ede „Kalbfleiſch a 12— 12— „Schweinenfleiſch 13— 134— „Hammelfleiſch A1 2 2 77 Schaaffleiſch 5 5 5 2 „ Wurſt von blos Schweinen 14— 14— „Gemiſchte Wurſt 10— 10— 7 Bratwurſt 16 5 16— „ Schwartenmagen 16— 16— „ Geräucherter Speck 24— 24— „Schinken 181— 181— „ Dörrfleiſch. 18— 18— „Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 22— 2 1 J dito unausgelaſſen 20— 20— „ Nierenfett 21— 214— „ Hammelsfett 15— 15— Der Gr. Heſſ. Kreisrath d. K. Friedberg Küchler. Die Polizeitaxe für die Stadt Butzbach gilt auch für den Kreis ungen. Der Gr. Heſſ. Kreisrath d. K. Hungen Follenius. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Binder nagel in Friedberg. f mm Obgl ſunger als hakeichniſt 0 wenig der desfall Zugl Augenmerk purden, den beabſ der unrick dieſem B. Wochen Anſatz d Rüͤgever; Et ſolche de tragen h. ſelben erg 8. Februc ausreichen 10 gericht ab 2 lügegerich auf einem 3) doppelter a) na b) na ve 4 denſhe an der e Zu ob ſie g Frevels Di Dienſther 50 dejenige Kechuldig der übrig . 1 kr. zu 10 c. U. tr. 190 N. tieddetg 1 ente 143 —— ttderg Butzbach 1 r. pf. —— 8 0 1 ln u Lott 17 1— 4% 1157 1 55 . r — 11— — 111— 10— Ike 1195 en. 161— — 0 — 0— — 16* 4 16— „ — 161 15 18 12 09 0 für den 1 4. Hungen 4 —2ů— Beilage zn Nr. SS. des Jutelligenzblattes für Oberheſſen. Amtlicher Theil. Das Großherzoglich Heſſiſche Landgericht Friedberg an ſämmtliche Großh. Bürgermeiſter des Gerichts-Bezirks, den Großh. Beigeordneten in Wiſſels— heim und den Großh. Polizei-Commiſſaͤr in Wickſtadt. Betreffend: Die Aufſtellung und Einſendung der Feldrügeverzeichniſſe. Obgleich das neue Feldſtrafgeſetz und die hierauf bezüglichen reglementären Verordnungen ſchon ſeit länger als 1½ Jahren in Kraft ſind, ſo ſind doch die je um den andern Mongt einzuſendenden Feldrüge— verzeichniſſe häufig ſo mangelhaft und, ſowohl in der Form als in der Materie, den beſtehenden Vorſchriften ſo wenig entſprechend, daß wir uns veranlaßt ſehen, Ihnen die pünktliche und gewiſſenhafte Befolgung der desfallſigen vorſchriftsmäßigen Beſtimmungen einzuſchärfen. Zugleich wollen wir diejenigen Punkte, auf welche Sie bei Aufſtellung der Regiſter hauptſächlich Ihr Augenmerk zu richten haben und welche, nach der gemachten Erfahrung, am häufigſten außer Acht gelaſſen wurden, hier hervorheben, müſſen Ihnen aber dabei bemerken, daß, falls dieſes unſer Ausſchreiben nicht den beabſichtigten Erfolg haben ſollte, Sie ſich von Anfang des Jahres 1844 an, der ſofortigen Remiſſion der unrichtigen und mangelhaften Regiſter durch Wartboten auf Ihre Koſten zu gewärtigen haben. Zu dieſem Verfahren ſind wir dadurch genöthigt, daß vorſchriftsmäßig das Feldrügegericht in den erſten 3 Wochen nach Ablauf der Friſt zur Einſendung der Regiſter abgehalten werden ſoll und dieſe Friſt zum Anſatz der Strafen und zur Inſinnation der Strafpoſten nur dann als genügend erſcheint, wenn die Rügeverzeichniſſe von Anfang an vollſtändig und fehlerfrei aufgeſtellt ſind. Etwaige Defecte oder Unrichtigkeiten in den Anzeigen können Sie nicht damit entſchuldigen, daß ſolche den Denunciationen entſprechend ſeien, da Sie einestheils als Ortspolizeibehörde dafür Sorge zu tragen haben, daß die Anzeigen nicht der vorſchriftsmäßigen Erforderniſſe ermangeln, daß Mängel in den— ſelben ergänzt und Unrichtigkeiten verbeſſert werden, anderntheils der§. 7. der höchſten Verordnung vom 8. Februar v. J. für den Fall, daß die Ihnen zu Gebot ſtehenden Mittel, um ſolches zu erlangen, nicht ausreichen ſollten, das Verfahren vorſchreibt, welches Sie einzuhalten haben. 1) Die Verzeichniſſe müſſen ſpäteſtens bis zum erſten Tage der Monate, in welchen das Feldrüge— gericht abgehalten werden ſoll, ans Gericht eingeſendet werden. 29) Die aus früherer Periode übertragenen Poſten ſind, unter der Aufſchrift„vom vorigen Feld— rügegericht hierher überwieſene Falle“ mit Hinweiſung auf die Zeit und Numern des vorigen Protocolls, auf einem beſonderen Formularbogen dem Regiſter vorzuſetzen. 3) Haben Sie ſowohl die übertragenen Poſten, als die Poſten aus der betreffenden Periode in doppelter alphabetiſcher Ordnung, nämlich: a) nach den resp. Wohnorten der Frevler und bp) nach den Familien⸗Namen der Denunciaten, ohne Rückſicht auf die Zeit, in welcher die Frevel verübt wurden, aufzuführen. 4) Auch da, wo nach Art. 11. des Feldſtrafgeſetzes Eltern, Vormünder, Eigenthümer von Vieh, die Dienſtherrſchaft oder die Gemeinde für die Strafe ꝛc. haften müſſen, ſind nicht dieſe, ſondern die Frevler an der einſchlägigen Stelle aufzuführen. Zugleich iſt, wenn die Denunciaten in gemeinſchaftlichem Haushalt mit ihren Eltern leben, anzugeben, ob ſie großjahrig ſind; bejahenden Falles, ob den Eltern in den geſetzlichen 4 Tagen nach Eutdeckung des Frevels vom Denuncianten oder vom Beſchädigten Anzeige vom Frevel gemacht wurde. Dieſe Bemerkung erfolgter Anzeige des Frevels iſt auch in allen Fällen nöthig, in welchen die Dienſtherrſchaft, die Gemeinde oder die Eigenthümer von Vieh für den Frevel einſtehen müſſen. 5) Haben mehrere Perſonen gemeinſchaftlich einen Frevel verübt, ſo iſt dieſer Poſten bei dem Namen desjenigen Angeſchuldigten einzutragen, welcher nach der alphabetiſchen Ordnung von ſammtlichen Mitan— geſchuldigten zuerſt kommt und zwar ſo, daß unmittelbar unter dem Namen dieſes Denunciaten die Namen der übrigen Mitangeſchuldigten, jeder in einer neuen Linie aufzuführen ſind. Der Name des zweiten, dritten ze. Angeſchuldigten muß aber außerdem noch jedesmal an der Stelle, wo ſolches die alphabetiſche Ordnung mit ſich bringt, angeführt, dabei jedoch nur auf die fruͤhere Numer, unter welchem der Poſten eingetragen ſteht, zurück verwieſen werden. Der Werth und Schaden muß zwar bei jedem Complicen, um den Strafgrad ermeſſen zu können, im Ganzen angegeben, jedoch da die mehreren Theilhaber für ſolchen nur einfach haften, unter dieſelben repartirt werden. 6) Iſt immer der wahre oder doch ungefähre Werth, welchen der entwendete oder beſchädigte Gegen⸗ ſtand gehabt hat, oder der Schaden, welcher durch den Frevel entſtanden iſt, anzugeben, indem ſich mit Rückſicht auf den größeren oder geringeren Werth der entwendeten Gegenſtände, beziehungsweiſe den mehr oder weniger beträchtlichen Schaden, die Strafe nach Art. 40. und 54. des Feldſtrafgeſetzes mannigfach modifteirt. 7) Haben Frevler bei Verübung des Frevels Thätlichkeiten, oder ſonſtige geſetzwidrige Handlungen gegen obrigkeitliche Perſonen, oder ſolche, welche zum Feldſchütz verpflichtet ſind, oder gegen den Feld— eigenthümer verübt, ſo iſt hierüber beſondere Anzeige ans Gericht zu machen, der Frevel aber ins Rüge⸗ verzeichniß aufzunehmen. 8) Iſt genau darauf zu achten, ob nicht bei dem Frevel einer der im Art. 13. des Feldſtrafgeſetzes hervorgehobenen Strafſchärfungsgründe coneurrirt und liegt ein ſolcher Schärfungsgrund vor, ſo iſt derſelbe anzuführen. 9) Der Art. 69. des Feldſtrafgeſetzes ſetzt die Strafe für diejenigen feſt, welche den polizeilichen Beſtimmungen der Zeit, von welcher an, oder binnen welcher landwirthſchaftliche Beſchäftigungen oder Benutzungen erlaubt ſind, zuwiderhandeln oder die Zeit nicht einhalten, in welcher der Aufenthalt in gewiſſen Diſtricten geſtattet iſt, während es nach Art. 13. zugleich als Strafſchärfungsgrund angeſehen werden ſoll, wenn der Frevel zu einer Zeit, während welcher der Aufenthalt in Feldern, Wieſen oder Weinbergeh verboten iſt, verübt wurde. Hierauf bezügliche Anzeigen ſind daher ſtets ſo beſtimmt zu machen, daß kein Zweifel darüber obwaltet, ob die Zuwiderhandlung gegen dieſe Vorſchriften als ſelbſtſtaͤndiger Frevel nach Art. 69. oder ob ſie als ein mit einem andern Vergehen concurrirender Schärfungsgrund erſcheint. 100 Der Art. 14. des Feldſtrafgeſetzes geſtattet dem Richter die ordentliche Strafe(Art. 12.) wegen der im Art. 121. des Strafgeſetzbuches bezeichneten Minderungsgründe bis zur geringſten Strafe herab zu ermäßigen. Es iſt daher auf dieſe Minderungsgründe bei der Anzeige Bedacht zu nehmen. Als ein ſolcher erſcheint namentlich, wenn der Angeſchuldigte zur Zeit des verübten Frevels noch nicht im vollendeten 18. Lebens jahr ſteht; und iſt daher bei unſelbſtſtändigen Frevlern die Angabe, ob Denunciat das 18. Lebens- jahr überſchritten habe, nicht zu unterlaſſen. 110 In denjenigen Fallen, in welchen nach dem Geſetz der Denunciat außer zum Werth⸗ und Schadenserſatz auch noch zur Herſtellung der durch den Frevel entſtandenen Koſten verurtheilt werden ſoll (Art. 47. 48. 49. 52. 78. 80. des Feldſtrafgeſetzes) ſind die Herſtellungskoſten im Rügeverzeichniß anzuführen. 12) Nach Art. 31. des Feldſtrafgeſetzes iſt es geſtattet, in einzelnen Diſtricten noch andere, nicht im Geſetz als Vergehen vorgeſehene Handlungen als polizeiwidrig zu verbieten oder ſonſtige feldpolizeiliche Anordnungen zu treffen. Die deshalb zu verhängenden Strafen können jedoch nur in Geldbußen beſtehen und müſſen den im Feldſtrafgeſetz über ähnliche Vergehen verhängten Strafen analog ſein. Kommt eine nur localpolizeiwidrige Handlung zur Anzeige, ſo muß das Localverbot und die darauf geſetzte Strafe im Regiſter angefuͤhrt werden. 13) Bei allen Feldentwendungen muß, außer dem Werth der entwendeten Gegenſtände, in der Regel deren Betrag nach Läſten, Waſchkörben oder Wagen angegeben werden. s Bei Bäumen, Hopfenſtangen, Wingertspfaͤhlen, Baumſtützen, Bohnenſtangen oder ſonſtigen als Stützen für Gewächſe dienenden Stangen und Pfählen iſt die Stuͤckzahl derſelben namhaft zu machen. 14) Der Art. 33. des Feldſtrafgeſetzes, welcher sub pos. 1. die Entwendung von Gras und Futter; kräutern ꝛc. für jede Laſt bei 30 kr.— 2 fl. Strafe verbietet, wird durch die Vorſchriften im Art. 74. modificirt, wonach diejenigen, welche unbefugt, jedoch ohne ſonſtigen Schaden anzurichten, auf fremdem ausgeſtellten Felde oder in offenen Weinbergen, oder eingefriedigten Grundſtücken graſen oder Unkraut ausrupfen, nur mit 20 kr. und wenn ſie hierbei eine Senſe, Sichel oder ein anderes Schneid⸗ werkzeug gebraucht haben, mit dem Doppelten beſtraft werden ſollen. Es iſt alſo hiernach nicht jeder Frevel von Gras oder Unkraut mit der für Entwendungen vorgeſehenen Strafe zu belegen. 19) Grenzſtein ſowie die ale feld! legt die dieſen. 200 iſt der eingeſaet (Crescen als En zall des Lasten ir. 21) die Angal 2 ders erſch 23) unter Be. werden u lichte ode ) gezählten Gegenſtar führen ni. W kein S. das Geh Willen Al ſtücken, das Fal Fe werk beſ 1 auf welch was den ode „ein gewiſſg a ae e der Weinbergeſ N A obwaltt er ob ſee al Ant. 12) wegen de herab zu ein ſoſchet ndert, nicht in Acpeltzeilge Geldbußen analog ſein borauf geſezy , in der Neg. 9 x ſenſtigen al u nachen, tas und Fuftth 1 in Ar. 7. Atichten, f 0 grasen obtr dent Eil 10 lit cher — 10) Wenn Jemand Obſt, Trauben und ſonſtige Garten- oder Felderzeugniſſe aus Hunger, Lüſtern⸗ it und innerhalb dieſer Grenzen zum unmittelbaren Genuß entwendet, in welchem Falte 1— Ne als die ordentliche Strafe eintreten ſoll, ſo iſt ſolches im Regiſter zu bemerken. 7 16) Entwendungen von, im Art. 33. bis 36. bezeichneten Gegenſtänden gehören, wenn deren Werth mehr als 3 Gulden beträgt, nicht in das Rügeverzeichniß, ſondern ſind als gemeine Diebſtähle durch beſondere Anzeige zur Kenntniß des ordentlichen Richters zu bringen. Daſſelbe gilt von Entwendung der im Art. 43. verzeichneten Gegenſtände. 8 17) Nach Art. 41. und 67. kann gegen ſolche, welche im Laufe des letzten Jahres zwei- und mehrmal wegen Feldentwendung oder Huthfrevels beſtraft worden ſind, neben der angedrohten Geldſtrafe auf Ge— fängnißſtrafe bis zu 14 Tagen resp. 4 und 6 Wochen erkannt werden. Da das Gericht bei der Menge von Freveln, welche das Jahr über abgeurtheilt werden, nicht wohl wiſſen kann, ob unter den zur Anzeige gebrachten Perſonen ſolche begriffen ſind, auf welche dieſe Beſtimmung Anwendung leidet, ſo iſt bei Auf— ſtellung der Regiſter hierauf die geeignete Rückſicht zu nehmen. f 18) Die Beſchäͤdigung von Bäumen wird, dem Strafgrade nach, der Entwendung derſelben gleich geſtellt, wenn ſie von der Art iſt, daß die Bäume abſterben oder in ihrem Wachsthum bedeutend geſtört werden. Im andern Falle ſoll nur die Hälfte der für die Entwendung vorgeſehenen Strafe eintreten, weshalb bei Baumbeſchädigungen die Angabe der Größe der Beſchädigung in der angegebenen Weiſe nicht fehlen darf. 19) Die Vernichtung oder Verrückung, das Ausgraben oder Unkenntlichmachen von Dreieckſteinen, Grenzſteinen, Grenzbäumen oder andern Grenzzeichen des Grundeigenthums, oder ſonſtiger Gerechtſame, ſowie die Wegnahme, Vernichtung und Verruͤckung des Geheimniſſes(der Unterlage) erſcheint nur dann als feldpolizeiliches Vergehen, wenn die Handlung aus Fahrläſſigkeit geſchah. Andernfalls 555 die Unterſuchung und Beſtrafung dem ordentlichen Richter ob und erfordert eine beſondere Anzeige an dieſen. 20) Bei unbefugter Zueignung fremden Geländes durch Abpflügen, Abgraben oder auf ſonſtige Weiſe, iſt der Betrag des Geländes nach Klaftern anzugeben und zugleich anzuführen, ob daſſelbe bepflanzt oder eingeſäet war. Eignet ſich dagegen Jemand widerrechtlich nicht das Gelände, ſondern deſſen Erzeugniß (Crescenz) z. B. durch Uebermähen des Graſes, durch Ueberſchneiden der Frucht ꝛc. an, ſo fällt der Frevel als Entwendung unter den Art. 33. des Feldſtrafgeſetzes. Es iſt daher im letzten Falle nicht die Klafter— zahl des ſeines Erzeugniſſes beraubten Geländes, ſondern der Betrag der entwendeten Crescenz nach Laſten ꝛc. anzuführen. 21) Bei den im Art. 51. des Feldſtrafgeſetzes vorgeſehenen Beſchädigungen fremder Grundſtücke iſt die Angabe nicht zu unterlaſſen, ob dieſe Grundſtücke bepflanzt oder eingeſaet waren oder nicht. 22) Da, wo Bosheit oder Rachſucht das Motiv der Beſchädigung war oder eine ſolche unter beſon— ders erſchwerenden Umſtänden wiederholt begangen wurde, iſt ſolches anzuführen. 23) Beſchädigungen, welche nicht vorſaͤtzlich, ſondern aus Fahrlaͤſſigkeit begangen wurden, ſollen unter Berückſichtigung des Grades der Fahrläſſigkeit mit gelinderer als der ordentlichen Strafe geahndet werden und iſt daher, ſo oft ein derartiger Fall vorliegt, anzugeben, ob dem Denunciaten eine grobe, leichte oder ganz unbedeutende Fahrlaſſigkeit zur Laſt liegt. 24) Die widerrechtlichen vorſätzlichen Beſchädigungen der im Art. 56. des Feldſtrafgeſetzes auf— gezählten Gegenſtände gehören vor den ordentlichen Richter. Nur dann können Beſchädigungen dieſer Gegenſtände Fülvpolizeilich geahndet werden, wenn ſolche in Fahrläſſigkeit ihren Grund haben, was anzu— führen nicht unterlaſſen werden darf. 25) Das Fahren oder Reiten über fremde abgeärndtete Grundſtücke, vorausgeſetzt, daß dadurch kein Schaden entſtanden iſt, kann nur auf Anzeige des Grundbeſitzers zur Rüge gebracht werden und das Gehen über ſolche Grundſtücke erſcheint nur dann ſtrafbar, wenn ſolches gegen den ausdrücklichen Willen der resp. Grundbeſitzer erfolgt iſt. Anders verhält es ſich bei nicht abgeärndteten oder von ihren Producten noch nicht entblößten Grund— ſtücken, bei Gärten, Weinbergen, jungen Baumpflanzungen, verbotenen Wegen, ſowie überall da, wo durch das Fahren ꝛc. Schaden entſtanden iſt. Hier iſt zur Anzeige die Einwilligung des Grundbeſitzers nicht nöthig. Fährt Jemand über ein Grundſtück der zweiten Klaſſe, ſo iſt die Stückzahl Vieh, womit das Fuhr— werk beſpannt war, anzuführen. 26) Bei den Anzeigen von Huth- und Weidefreveln iſt darauf Rückſicht zu nehmen, ob das Gelände, auf welchem das Vieh betreten wurde, in abgeärndteten oder wüſt liegenden Grundſtücken, Feldwegen und Weiden, oder in noch nicht abgeärndteten, von ihren Producten noch nicht entblößten Grundſtücken, i Gärten, jungen Baumpflanzungen, Weinbergen oder verbotenen Wegen beſteht und ob durch den Frei Schaden entſtanden iſt. Bei Freveln, welche in die erſte Kategorie fallen, kann, wenn kein Schaden geſchehen iſt, nur auf Verlangen des Grundbeſitzers Anzeige erfolgen.— Da ſich die Strafe nach der Stückzahl Vieh beſtimmt, ſo muß ſolche natürlich angegeben werden und die öfter vorgekommene Angabe „mit der Heerde“ iſt in keinem Falle zureichend. 27) Hat ſich einzelnes, dem Hirten nicht zugehöriges Vieh von der Heerde verlaufen, ſo iſt die Anzeige gegen den Hirten und nicht gegen den Eigenthuͤmer zu richten und dabei anzuführen, ob ſolches, den Anſcheine nach, ohne Schuld des Hirten geſchehen ſey. f Wird dagegen Vieh, ohne daß deſſen Ueberlieferung an den Hirten glaubhaft dargethan iſt, an verbotenen Orten angetroffen, ſo iſt die Anzeige gegen den Viehbeſitzer zu richten. 28) Auch die zur Weide Berechtigten, ſowie diejenigen, welche hierzu Erlaubniß erhalten haben, dürfen ihr Vieh nicht ohne Hirten oder Hüter in Wieſen, Feldern, Gärten oder Weinbergen bei Vermeidung der im Art. 62. vorgeſehenen Strafe, gehen laſſen, den Fall ausgenommen, wenn dieſe Grundſtücke ſo eingefriedigt ſind, daß das Vieh den benachbarten Grundſtücken keinen Schaden zufügen kann. übrigen Felderzeugniſſen aber nur 1) auf noch nicht völlig abgeärndteten oder geleerten Feldern und Wieſen, 29 vor Anbruch des Tages und nach Eintritt der Nacht, 3) bei Hinzutreten eines der im Art. 13. sub Lit. a. b.& c. angeführten Umſtände. g Die Nachleſe von Früchten, Obſt oder Trauben in eingefriedigten Grundſtücken ſoll nach 29) Die Erndtenachleſe,(das Stoppeln) von Obſt und Trauben iſt durchaus verboten, von allen dem Geſetz als Entwendung beſtraft werden und iſt daher im letzten Fall die Quantität, ſowie der Werth der geſtoppelten Früchte anzuführen. 30) Das Ausſchneiden der noch nicht reifen Frucht in der zwiſchen den Grundſtücken zweier Beſitze befindlichen Furche(das Furcheln) iſt nur dann erlaubt, wenn beide Grundbeſitzer dieſe Arbeit gleichzeitig vornehmen oder wenn dem Nebenlieger // Tag zuvor von der Abſicht, zu furcheln, Nachricht gegeben wurde. Friedberg den 13. Oktober 1843. 1 Hofmann. Dr. Gil mer. Ueb Wäre ie iir ich hab i jedoch Ale ſind, 50 1 fen Wi uſelen, ic il nden. ui ſe ben. u nhen. f. Gebte H dhancipations Iſen des chr ain worden, ien bleiben tagt“ Aber, ſchweſterlich int⸗Spiel if eden, und Wir haben n und Hochſe dieſelben 9 ierſtaten v hunt macht, b Wer ſich! her werden. cats und ſchigt, daß en gibt. Diese Art