5 Intelligenzblatt * ntelligenzbla ut N00 5 r e N eu m 3 a Pa ie Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, en* f ö 6 g Nag Kreiſe Friedberg, Gruͤnberg und Hungen eintreten. und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. dernagel, — 4 g 0 berg: N 79. Mittwoch, den 11. Oktober 1843. erke: 4 fl 15— — Amtlicher Theil. 0 fl. 23 fr 3 ſedberg u Die Großh. Heſſ. Kreisraͤthe der Kreiſe Friedberg, Gruͤnberg und Hungen der 18 3. „ —= ine 2 n — 1 1 r 486 für den 2& hungen . —— an die Großh. Heſſ. resp. Fuͤrſtl. und Graͤfl. Solmſiſchen Buͤrgermeiſter dieſer Kreiſe. Betreffend: Den diesjährigen Recrutirungsrath in der Provinz Oberheſſen. Nach einer Benachrichtigung des Großh. Provinzial-Commiſſärs der Provinz Oberheſſen finden die Sitzungen des Recrutirungsrathes dieſer Provinz am 23. bis 27. Oktober d. J. zu Gießen ſtatt. Es iſt ſabei, zur Erleichterung des Geſchäfts und zum Beßten der zum Theil weit herreiſenden Reklamanten, vie Einrichtung getroffen worden, daß für alle Bezirke der Provinz nachfolgende Tage beſtimmt worden ind, an welchen diejenigen Individuen, welche beim Recrutirungsrathe etwas zu thun haben, ſicher ſind dorzukommen, während an den anderen Tagen dieſelben den anderen Bezirken Angehörigen nachſtehen muͤſſen. Vorgedachte Tagbeſtimmung iſt folgende: 23. Oktoder für die Bezirke Alsfeld und Vöhl, 24. 77 n„ Büdingen und Biedenkopf, 25 3 23„ Lauterbach und Nidda, 25.„„„Friedberg und Hungen, 5 2, 5 8„ Grünberg und Gießen. Es wird ſchon von Morgens 7 und Nachmittags 2 Uhr an das Sekretariat die Anmeldungen der Fuſcheinenden annehmen und werden dieſelben nach der Reihe der Anmeldungen vorgelaſſen werden. wir Sie hiervon zur alsbaldigen Bekanntmachung benachrichtigen, bemerken wir noch Folgendes: Vor dem Rekrutirungsrath muͤſſen alle von der Rekrutirungskommiſſion an den Rekrutirungsrath verwieſene Leute, ſo wie diejenigen, welche bei der letzten Ergänzung von den Regimentern als untauglich zurück⸗ gewieſen worden ſind, mit einem von dem einſchlägigen Großh. Bürgermeiſter ausgeſtellten verſiegelten Signalement erſcheinen. Die zuletzt gedachten Leute haben zugleich die von den betreffenden Regimentern und Corps erhaltenen vorläufigen Entlaſſungsſcheine mitzubringen. Außerdem können auch andere, welche vor dem Rekrutirungsrath etwas vorzubringen haben, ins⸗ beſondere diejenigen, die nach§. 65 der Verordnung vom 30. April 1831 noch zuläſſige Depotanſprüche zeltend machen wollen, während der angegebenen Zeit vor demſelben Gehör finden. Dieſelben müſſen jedoch mit einem von Ihnen ausgeſtellten verſchloſſenen Signalement verſehen ſeyn. Schließlich ſchärfen wir Ihnen ein, die Leute, welche wegen phyſiſcher Gebrechen Depotanſprüche oder Untauglichkeit geltend machen wollen, darüber zu belehren, daß ſie ſich mit den nöͤthigen Beſcheinigungen, insbeſondere der Aerzte Bürgermeiſter, Pfarrer, Schullehrer ꝛc. verſehen müßten, widrigenfalls ſie Abweiſung zu erwarten hatten. Friedberg, Grünberg und Hungen am 7. Oktober 1843. 1 N Küchler. Ouvrier. Follenius. 5 * Der Großherzoglich Heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg an die Großh. Buͤrgermeiſter des Kreiſes. 356 Betreffend: D ie Ortsbürgeraufnahmen. ſelben bereits begonnen hatten, noch neue Ortsbürger⸗Aufnahmen ſtattgefunden berechtigt resp. wählbar Theil zu nehmen. Wahlgeſchäfte hervorgerufen werden und auch um Sie, in höchſtem Auftrag an, künftighin während der fuͤr die Ortsvorſtand das Eintragen von neuen Ortsbürgern in das Or Friedberg den 15. September 1843. Der Großherzoglich Heſſiſche Kreisrath an die Großh. Heſſ. Fuͤrſtl. und Graͤfl. des Kreiſes Hungen Betreffend: Die Liefernng des Holzſaamens für die Communal⸗ Solmſ. Buͤrgermeiſter des Kreiſes Hungen. (1364) Die nachſtehende Bekanntmachung haben Sie zu bringen. Hungen den 5. Oktober 1843. B e ki n en Donnerſtag den 19. d. M., Vormittags 9 Uhr, ſoll auf dem Kreisraths die Lieferung von 406 Malter Eicheln für n Ihren Gemeinden zur öffentlichen Kenne Folleniu s. tum a ch ung. Bureau des unterzeichneten Groß!. die Communal⸗ und Markwaldungen des Kreiſes Hungen, unter den in dem Termin bekannt gemacht w i 5 Der Großh. Heſſ. Kreisrath des Kreiſes Hungen Follenius. Das Hermannsdenkmal. Der Verein für den Bau des Hermannsdenkmals zu Detmold hat einen ausführlichen Bericht über den Stand dieſer Angelegenheit veröffentlicht. Seit dem Erſcheinen des 2. Berichts vom 21. Auguſt 1840 ſind bereits 3 Jahre ver⸗ floſſen. Aber nicht erfolglos iſt dieſer Zeitraum für das na⸗ tionale Unternehmen vorübergegangen. Die Tbeilnahme des deutſchen Volkes für das dem Befreier unſeres Vaterlandes auf der Stätte ſeiner Ruhmes⸗That zu errichtende Denk⸗ mal iſt nicht blos eine vorübergehende, der Neuheit der Idee gezollet, und mit ſolcher ſich wiederum verlierende geweſen; ſondern es hat dieſelbe als eine nachhaltige, in echt vater⸗ ländiſcher Geſinnung wurzelnde, ſich erwieſen. Sowohl der freudige, durch Wort und That geäußerte Anklang, den das Feſt der Schließung des Grund ſteins am 8. Sept. 1841 nah und fern gefunden, hat dieß bekundet, als auch die zahlreichen Spenden es verbürgen, welche bis in die neueſten Zeiten aus allen Gauen deutſcher Zunge, ſowie aus fernen Landen von deutſchen Landsleuten, begleitet mit den herzlichſten Gluͤck⸗ wünſchen für das theure gemeinſame Vaterland, eingeſandt ſind. Die Gegenden, die bereits früher ihre Theilnahme an dem Denkmale durch Beiträge bethatigt hatten, ſind nicht ermüdet, zur erneuerten Unterſtützung ſich zu vereinigen; andere, die bisher dem Unternehmen fremd geblieben waren, haben nunmehr jenen ſich angeſchloſſen. Selbſt Ereigniſſe, die in der letzten Zeit die öffentliche Theilnahme anderweit unabweislich in Anſpruch genommen— das furchtbare Brand— unglück, das die erſte Handelsſtadt Deutſchlands heimgeſucht, und der Aufruf zur Betheiligung an der Vollendung eines erhabenen Meiſterwerks vaterländiſcher Baukunſt— haben, wenn auch vielleicht augenblicklich und in einzelnen Kreiſen, auf das Unternehmen hemmend eingewirkt, doch nachhaltig und im Ganzen die Theilnahme an demſelben nicht erkalten laſſen. Die Summe der geſammten Beiträge iſt bereits beben fat, Nehle angewachſen.— Mit ſolchem Erfolz: haben aber die Arbeiten am Denkmale gleichen Schritt ge halten. i ſen, über denen die Kuppel ſich wölben wird, welche das Standbild zu tragen beſtimmt iſt.— Ein ſchön gebahnter Schlangenweg windet ſich bereits über die herrlichſten Puncte der Fernſicht zum Haupte des Teut hinauf, um auch den minder ruͤſtigen Wanderer dem vaterländiſchen Denkmale zu⸗ zuführen. Weithin ſchon glänzt das Geſtein des über das Dunkel des Waldgebirges ſich erhebenden Unterbaues als eine helle Warte den Bewohnern des Landes zwiſchen Weſer und Rhein entgegen, auch jetzt ſchon ein freudiges Wahrzeichen der Verbrüderung deutſcher Stämme zur Verherrlichung Befreiers ihres gemeinſchaftlichen Vaterlandes.— ee Wenn auch der mühſa melt und 6 in würdiger Vollendung da⸗ ſteht, ſo fehlt noch die den Unterbau ſchließende Kuppel; ſieht noch das erſt in einzelnen Theilen ausgearbeitete Standbild der Vollendung durch unſers unermüdeten Künſtlers Hand entgegen; mangelt noch das Eiſen, das der Figur eine den Stuͤrmen krotzende Feſtigkeit verleihen ſoll.— Der durch die bisherigen Arbeiten verurſachte Aufwand beträgt 35,970 Rthlr. Wenn gleich dieſe Summe den Vorrath der bisher ein⸗ gelaufenen Beiträge mehr als erſchöpft, ſo iſt doch, eine Un⸗ terbrechung des Baues eintreten zu laſſen, keine Veranlaßfung n. Wie ſchon früher ein mehrmals entſtandener Vor⸗ ſchuß immer durch neu geſpendete Gaben gedeckt wurde, fo 8⸗Wahlen beſtimmten Wahllag und Markwaldungen des Kreiſes Hungen für 1844. Der Unterbau erhebt ſich bereits zu einer Höhe von 65 Fuß, und ſchon haben die Bogen der pfeiler ſich geſchloſ⸗ aft ſeiſte e Mi del, dem portwährel Fuhſabre Arbeſten al ſindiſche l. entgegen l geſchopften Cutſtelung aus böswi Correſpon mögen ſie bereits f nommen zu entzie an Die, ſich aus nehmen, dig begr. Jeder das dal deutſche. guch del tracht!— die Hände wirken. ſehen wir ſcriptiol auch jeder ſolche Su wie leicht 14,00 R Bei! weſenhei nächtlich ſehr the dem ſie und Be daß die tungs, Ich Theilna lichſten Friel — Zur die gegangen: . des Kreiſg den Wenig rr en Hungen * 357* Berichte veröffentlichten Anſchlage noch die Summe von nahe an 14,000 Rthlr. erforderlich. Der zu dieſem Anſchlage zu Grunde gelegte Plan wird auch bei den übrig bleibenden Ar⸗ beiten nicht verlaſſen werden; und wenn auch bei dem vor— liegenden Unternehmen der erfahrungsmäßige Satz von neuem als richtig ſich erweiſen ſollte, daß die Anſchlagsſumme bei derartigen Werken hinter der zur wirklichen Ausführung er— forderlichen Mitteln, wegen ſo mancher nicht im Voraus zu berechnenden Umſtände zurückbleibt, ſo wird doch die Summe, um die der noch erforderliche Aufwand den Anſchlag über⸗ ſchreiten dürfte, nur eine geringe, mit dem Geſammkbetrage der Koſten in keinem Verhältniſſe ſtehende ſein.— Wenn die Hoffnungen des Vereins ſich verwirklichen— und dafür darf der dem Unternehmen in allen Theilen des gemeinſamen Vaterlandes geſchenkte, durch Unterſtützung von Seiten der ürſten wie des Volkes bethätigte Beifall eine ſichere Bürg⸗ chaft leiſten— ſo wird der kommende Winter noch hinrei— chende Mittel gewähren, um den genialen Künſtler v. Ban⸗ del, dem die würdige Vollendung des Hermannsdenkmals fortwährend die Aufgabe ſeines Lebens iſt, mit dem nächſten Frübjahre den Bau der Kuppel beginnen, zu gleicher Zeit die Arbeiten an dem Standbilde fortſetzen, und ſomit das vater⸗ ländiſche Unternehmen allenthalben baldig ſeiner Vollendung entgegen führen zu laſſen.— Mögen dieſe aus den Quellen geſchöpften officiellen Mittheilungen dazu dienen, offenbaren Entſtellungen der Wahrheit, wie ſie, ſei es aus Unkunde oder gar aus böswilliger Abſicht in der letzten Zeit von unberufenen Correſpondenten hie und da verbreitet ſind, entgegenzutreten; mögen ſie eine erneuerte Aufforderung ſein an Alle, welche bereits früher des ſchönen gemeinſamen Werkes ſich ange⸗ nommen haben, auch ferner demſelben ihre Unterſtützung nicht zu entziehen; mögen ſie nicht minder eine Auffordernng ſein an Die, welche bisher von der VBetheiligung an dem Denkmale fich ausſchloſſen, nicht länger zurückſtehen bei einem Unter— nehmen, das von den Edelſten und Beſten der Nation freu— dig begrüßt nnd gefördert iſt, vielmehr beizuſteuern, ein Jeder nach ſeinen Kräften, zu einem Denkmale, das dann ein Wahrzeichen ſein wird, nicht blos deutſcher Dankbarkeit und deutſcher Treue, ſondern auch deutſchen Bruderſinnes und deutſcher Ein⸗ tracht!— Mögen denn ungeſäumt die Vaterlaͤndsfreunde die Hände ſich bieten zu ſolchem gemeinſamen Zuſammen⸗ wirken. Was die vereinten Krafte Vieler vermögen, das ſehen wir aus den ungeheuren Folgen der Penny-Sub⸗ ſeription. Wenn die einzelnen Hermanns⸗Comiteen oder auch jeder andere Freund des großartigen Unternehmens eine ſolche Subſcription, ein Jeder in ſeinem Kreiſe, eröffneten, wie leicht würden im Laufe des Winters die noch fehlenden 14,000 Rthlr. zuſammengebracht ſein!(G. H. 3. Oeffentliche Dankſagung. Bei dem in voriger Woche, waͤhrend meiner Ab⸗ weſenheit, in meiner Nachbarſchaft ausgebrochenen nächtlichen Brande haben ſich viele hieſige Einwohner ſehr theilnehmend gegen meine Familie gezeigt, in— dem ſie nicht nur den Meinigen Troſt zuſprachen und Beiſtand leiſteten, ſondern auch für den Fall, daß die Gefahr ſich nähere, ſehr zweckmäßige Ret⸗ tungs⸗Anſtalten getroffen hatten. Ich fühle mich daher verpflichtet, für dieſe gütige Theilnahme und Hülfeleiſtung öffentlich meinen herz— lichſten Dank auszuſprechen. Friedberg den 9. Oktober 1843. Dietzſch. Für die Abgebrannten in Bromskirchen ſind weiter ein⸗ gegangen: von G. T. 1 fl., von W. J. 1 fl. 45 kr. C. Wahl. Bekanntmachungen von Behoͤrden. d νιννfτενειν Edictalladung. (1284) Großherzogliches Hofgericht der Provinz Oberheſſen hat über den Nachlaß des verſtorbenen Ghzgl. Pfarrers Anton Unzer zu Obermörlen den förmlichen Concurs erkannt und den Unterzeich⸗ neten mit deſſen Leitung beauftragt. Demgemäß werden alle, welche aus irgend einem Rechtsgrund Forderungen oder ſonſtige Anſprüche an die Ver⸗ laſſenſchaftsmaſſe zu bilden haben, hiermit aufgefor⸗ dert, ſolche entweder in eigener Perſon oder durch gehörig legitimirte Stellvertreter, deren Vollmachten namentlich auch auf Eingehung eines Vergleichs zu richten wären, in dem auf Freitag den 20. Oktober l. J., Vorm. 9 Uhr, anberaumten Liquidationstermine im Gaſthofe der Gebrüder Trapp zu Friedberg bei dem ge⸗ dachten Commiſſär bei Vermeidung des ſtillſchweigend eintretenden Ausſchluſſes von der Maſſe anzumelden und zu begründen— zugleich alsdann auch auf ein gütliches Arrangement abzielender Vorſchläge ſich zu gewärtigen. Gießen am 11. September 1843. Reitz, Gr. Hofger.⸗Secretär. Stroh- Lieferung. (1350) Donnerſtag den 12. d. M., Vormittags um 10 Uhr, wird die Lieferung von 900 Gebund Kornſtroh auf dem Verwaltungsbureau des 2. Bat. 4. Inf.⸗Regts. in Accord gegeben. Die Herrn Bürgermeiſter der Umgegend Fried— bergs werden erſucht, dieſes geeignet bekannt machen zu laſſen. Friedberg den 3. Oktober 1843. J. A. G ö lz, Oberquartiermeiſter. Bekanntmachung. (1352) Mittwoch den 18. d., M., Vormittags von 9 Uhr an, ſoll in hieſigem Rathhauſe mit dem Ver⸗ kaufe der nicht eingelöſten auch nicht renovirten Pfän⸗ der fortgefahren werden. Friedberg den 5. Oktober 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz. Mobilien-Verſteigerung. (1355) Mittwoch den 11. Oktober l. J., Morgens um 11 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe nachſte— hende Gegenſtände einer öffentlich meiſtbietenden Ver— ſteigerung ausgeſetzt, als: 1) ein Pſerd, 2) drei Kühe, 3) ein Wagen und 4) ein Karn. Friedberg den 30. September 1843. Der Beigeordnete Bender. Hofraithe-Verſteigerung. (1365) Montag den 20. November l. J., Vormit⸗ tags um 10 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe die dem Konrad Jung II. und Philipp Jung dahier zuſtehende Hofraithe, beſtehend in Wohnhaus und Gärtchen an Philipp Jacob Groß und Konrad König gelegen, ſodann 51½ Ruthen Garten in der Langgaſſe, getheilt mit Michael Bauer, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Friedberg den 7. Oktober 1843. g In Auftrag Großh. Heſſ. Landgerichts: Der großh. heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz. Edictal ladung. (1366) Die Erben des Heinrich Velte I. und Frau zu Aſſenheim haben eine Hofraithe und Garten ½ des Flurbuchs, ſodann die auf ihres Erblaſſers Namen 104 163 281 484 503 590 626 unter 7617 7 3 169 28, 660 48 ſtina Velte ſtehende und angeblich durch Erbſchaft auf Heinrich Velte übergegangene Güterſtücke /, 175%. 288% 436 52 543 546 8547 97 57 1067 7127 107 147 87 9 1 3%, 87 ½, verſteigert, können aber ihr Eigenthums⸗ recht an Denſelben urkundlich nicht nachweiſen. Auf der Verkäufer Antrag werden alle, welche an die vorbeſchriebenen Immobilien Eigenthumsrechte zu ha—⸗ ben behaupten, oder überhaupt Widerſpruch gegen den Verkauf erheben zu konnen vermeinen ſollten, an⸗ durch aufgefordert, ſolches ſogewiß innerhalb ſechs Wochen hier anzuzeigen, als ſonſt den Kaufbriefen die gerichtliche Beſtätigung ertheilt werden wird, übri— gens liegen die Flurbuchsauszuͤge über obgedachte Güter hier zu etwa nöthig erachteten Einſicht offen. Friedberg am 26. September 1843. Gr. Heſſ. Gräfl. Solmſ. Landgericht Hofmann. Bekanntmachung. (1367) Die am 25. v. M. in dem hieſigen Walde abgehaltene Holzverſteigerung iſt von Frekherrn von Frankenſtein genehmigt worden. Als erſter Fahrtag iſt Donnerſtag der 12. d. M. beſtimmt. Ockſtadt den 7. Oktober 1843. Brömſer. Obligations ⸗Verlooſung. (1368) Bei der heute ſtattgehabten Verlooſung der dieſes Jahr zum Abtrag beſtimmten Gemeinde-Obli⸗ gationen wurden die Nummern 33 und 35 gezogen, was mit dem Anfuͤgen hiermit zur öffentlichen Kennt— niß gebracht wird, daß vom 1. Januar 1844 au keine weiteren Zinſen für dieſe Nummern vergütet werden. Holzhauſen den 2. Oktober 1843. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter Ried. Obligations ⸗-Verlooſung. 1369) Heute, den 30. September, wurde durch oͤffentlich ſtattgefundene Verlooſung Nr. 14 der Par⸗ tial⸗Schuldverſchreibungen hieſiger Gemeinde zur Abtragung für das Jahr 1843 beſtimmt. Es wird dieſes mit dem Anfügen zur öffentlichen Kenntniß * 3358* gebracht, daß der Inhaber vorgedachter Partial⸗ Schuldverſchreibung das entſprechende Kapital am 31. Dezember d. J. bei dem hieſigen Gemeinderechner in Empfang zu nehmen hat, da von dieſer Zeit an keine weiteren Zinſen vergütet werden. Niederurſel am 30. September 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Seidler. Markt ⸗ Anzeige. (1370) Der hieſigen Stadt iſt hoͤheren Orts geſtat— tet, einen weiteren Vieh⸗ und Krämermarkt und zwar Donnerſtag den 19. d. M. abzuhalten, welches ich hiermit zur allgemeinen Kennt⸗ niß bringe. Butzbach den 7. Oktober 1843. 0 Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Seippel. Arbeits-Verſteigerung. (1371) Mittwoch den 18. d. M., Vormittags um 10 Uhr, ſoll die ſtellenweiſe Erweiterung der Wetter, ſo weit ſolche die Gemarkung Wiſſelsheim durchzieht, an Ort und Stelle öffentlich an den Wenigſtneh⸗ menden veraccordirt werden. Der Anfang wird bei der ſ. g. Schaafbrücke gemacht. Steinfurth den 6. Oktober 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Thönges. N ο⏑π Privat⸗ Bekanntmachungen. Zum Verkaufen. (1310) 3 neue Ovalbütten, eine jede zu 450 Maas, fur eine Brandwein-Brennerei geeignet, ſind von mir zu verkaufen. Vilbel den 22. September 1843. C. Kreiling, Eich⸗ und Küfermeiſter. Ein ſolider junger Menſch, (1372) welcher eine ſchöne und correcte Hand ſchreibt, und im Rechnungsweſen nicht unerfahren iſt, kann bei einem Beamten in Friedberg Beſchäfti⸗ gung finden. Die Expedition dieſes Blattes wird die Adreſſe angeben. 5 Eine Wohnung, (1373) beſtehend in zwei heitzbaren Zimmern nebſt Cabinet und Küche im unteren Stock, einem Theil Speicher, einer Kammer, verſchließbarem Keller und Holzplatz, iſt an eine ſtille Haushaltung zu vermie⸗ then und kann dieſelbe ſogleich bezogen werden bei Fr. Chr. Sieck, vor dem Mainzerthor, Nro. 476. Meine Obſtdörre (1374) iſt gegen Vergütung täglich zu benutzen. Fr. Chr. Sieck. Eine Quantität Zwetſchen (1375) werden zu kaufen geſucht von J. Jeckel in der Burg. Ein junger Menſch von 14—16 Jahren kann als Auslaufer Unterkunft finden. Bei wem ſagt die Expedition dieſes Blattes. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Binder nagel in Friedberg. Betreffe Vol Strafling ſoll, wenn In d oder, wen Entlaſſenen Für fertigen u Die Fri Betreffen