Intelligenzblatt Provinz Oberbeſſen im Allgemeinen, Kreiſe Friedberg, Gruͤnberg und Hungen und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. M20. Sonnabend, den 11. Maͤrz 1843. Abonnementspreis: pr. Semeſter 40 kr., durch die Poſt bezogen 48 kr., pr. Jahr 1 fl. 12 kr., durch die Poſt bezogen 1 fl. 24 kr.— Inſeratgebühren: die beiden erſten Zeilen zuſammen 7 kr., die dritte und jede folgende Zeile 2 kr.— Aufnahme der Inſeraten: Alle bis zum Sonntag Abend eingehenden Inſerate kommen in das Mittwochsblatt, und alle, welche bis zum Mittwoch Abend eintreffen, in das Samſtagsblatt. Amtlicher Theil. ——— Abdruck der Verordnung, Maßregeln gegen das Wegfangen der Inſekten vertilgenden Vögel, und wegen Vertilgung der der Land— wirthſchaft ſchädlichen Vögel betreffend, welche die Großh. Heſſ. Kreisräthe der Kreiſe Friedberg, Grünberg und Hungen neuerdings eingeſchärft haben. Lu Dow II. von Gottes Gnaden Großherzog von Heſſen und bei Rhein ꝛc. ꝛc. Da die gegen das Einfangen der Inſecten vertilgenden Vögelgattungen beſtehenden Anordnungen, ſowie die Vorſchriften wegen Verminderung mehrerer der Landwirthſchaft ſchädlichen Vögelarten, nicht in dem ganzen Umfange des Großherzogthums gelten, ſo finden Wir Uns, nach vorausgegangener Reviſion jener Verordnungen und um zugleich den deßfallſigen von Unſeren getreuen Ständen auf dem letzten Land— tage Uns vorgetragenen Wünſchen zu entſprechen, bewogen, Folgendes zu verordnen: Art. 1. Das Ausheben oder Zerſtören von Vögelneſtern, Eiern und Neſtbrut jeder Art, außerhalb der Hofraithen, iſt unter den im Art. 3. und 10. gegenwärtiger Verordnung beſtimmten Modificationen verboten. Art. 2. Es iſt ferner verboten das Einfangen und Tödten, ſowie der Verkauf nachſtehender Vögelarten: der Würger⸗ oder Neuntödter-Arten, der Kukuke, Spechte, Spechtmeiſen, Wendelhälſe, Baumläufer, Wiede— hopfe, Nachtigallen, Grasmücken, Fliegenfänger, Bachſtelzen, Rothkehlchen, Rothſchwänzchen, ſowie überhaupt aller Sänger⸗, Meiſen⸗ und Schwalben-Arten. Art. 3. Eine Ausnahme von den in den Art. 1. u. 2. enthaltenen Verboten findet in den Fallen ſtatt, in welchen ſolche für wiſſentſchaftliche Zwecke von Unſerem Miniſterium des Innern und der Juſtiz geſtattet wird und zwar in der durch die deßfallſige Conceſſion bewirkten Weiſe. Art. 4. Die Uebertretung der in den Art. 1. u. 2. enthaltenen Verbote, ſowie auch die Ueberſchreitung der nach Art. 3 ertheilteu Befugniß, wird in jedem Falle und zwar insbeſondere auch für jedes ausgehobene oder zerſtörte Neſt mit fünf bis zehn Gulden beſtraft. Art. 5. Das Fangen oder Tödten der im Art. 2. genannten Vögelarten, ſowie das Ausheben oder Zerſtören der Neſter, Eier oder Neſtbrut derſelben, wird doppelt beſtraft, wenn ſolches vor Sonnenaufgang, oder nach Sonnenuntergang, oder auf Sonn- und Feiertage geſchieht. Art. 6. Das unbefugte Fangen und Tödten ſolcher Vögelarten, welche einen Gegenſtand des Jagd— rechts ausmachen, ſowie auch das Ausheben und Zerſtören von Neſtern, Eiern oder Neſtbrut derſelben, wird nach wie vor nach den deßfalls beſtehenden Vorſchriften beſtraft. Die beſtehende Jagdberechtigung auf einzelne Vögelarten ſoll durch dieſe Verordnung nicht beſchränkt werden. Art. 7. Die Unterſuchung und Beſtrafung wegen Uebertretungen der in den vorſtehenden Artikeln enthaltenen Verbote geſchieht in den Provinzen Starkenburg und Oberheſſen durch die Forſtgerichte, in Rheinheſſen durch die competenten Polizeigerichte. „* 82*. Art. 8. Die Denuncianten erhalten von den baar eingehenden Strafen die Hälfte. Art. 9. Für die nach den vorhergehenden Artikeln zuerkannt werdenden Geldſtrafen und Koſten muͤſſen haften: Eltern für ihre minderjährigen leiblichen Kinder, Stiefkinder, Adoptivkinder und Pflegkinder, wenn die Kinder bei ihnen wohnen und keine beſondere Haushaltung führen, Vormünder für ihre Pupillen, wenn dieſe bei ihnen wohnen, diejenigen, welchen Minderjährige in Pflege gegeben ſind, für dieſe, die Dienſt⸗ herrſchaften für ihre Geſinde, Handwerker für ihre Geſellen und Lehrlinge. Die uneinbringlichen Geldſtrafen ſind in Gefängniß zu verwandeln, deren Verbüßung von dem Be⸗ ſtraften in Perſon geſchehen ſoll. Für 40 kr. Geldſtrafe iſt ein Tag Gefängniß anzuſetzen. Art. 10. Das Ausheben oder Zerſtören der Neſter, Eier oder Neſtbrut der Sperlinge, ſowie der der Landwirthſchaft gleichfalls ſehr ſchädlichen Raben, Dohlen und Krähen, iſt Jedem auf ſeinem Eigenthum oder dem Eigenthum eines Andern mit deſſen Zuſtimmung erlaubt. Art. 11. Jeder Eigenthümer oder nutznießlicher Beſitzer eines bewohnten Hauſes iſt verbunden, jährlich vor Ablauf März, ſechs Sperlinge an eine von der Localpolizeibehörde in jeder Gemeinde zu bezeichnende Perſon einzuliefern. Wer dieſer Verbindlichkeit nicht Genüge leiſtet, hat für jeden nicht gelie⸗ ferten Sperling eine Reluition von ſechs Kreuzern in die Gemeindekaſſe zu bezahlen, welche auf den Grund eines von dem Kreisrath(Landrath) für executoriſch erklärten Hebregiſters von dem Gemeindeeinnehmer erhoben wird.— Inſoweit die hiernach erforderliche Zahl von Sperlingen von den Pflichtigen nicht abge⸗ liefert wird, iſt deren Lieferung zu veraccordiren. Die hierdurch entſtehenden Koſten, ſowie die Belohnung der mit der Empfangnahme der Sperlinge zu beſtimmenden Perſon, ſind aus jenen Reluitionsgeldern zu beſtreiten. K Art. 12. Zum Zweck der Verminderung der Raben, Dohlen und Krähen iſt 5 1 von den Localpolizeibehörden die Anordnung zu treffen, daß die Neſter dieſer Vögel im Frühjahr zur geeigneten Zeit durch zuverläſſige Männer im Beiſeyn von Forſtdienern, oder, inſoweit es außerhalb der Waldungen geſchehen ſoll, im Beiſeyn von Feldſchützen ausgehoben und für jeden von denſelben abgelieferten Vogel jener Arten vier Kreuzer und für jedes Ei zwei Kreuzer aus der Gemeindekaſſe bezahlt werden. Außerdem ſind 0 2) die Forſtdiener, Jagdpächter und Jagdeigenthümer durch die Localpolizeibehoͤrden zu veranlaſſen, gegen ein aus der Gemeindekaſſe zu entrichtendes Schußgeld von vier Kreuzer pr. Stück, die Raben, Dohlen und Krähen wegzuſchießen. Sollten keine Forſtdiener dieſem Geſchäfte ſich unterziehen können und ſollten die Jagdpächter und Jagdeigenthümer jenem Verlangen der Lokalpolizeibehörde nicht ent⸗ ſprechen; ſo ſind durch letztere nach vorher bei dem Kreisrath(CLandrath) eingeholter Genehmigung, verpflichtete Männer anzuſtellen und durch dieſe das Wegſchießen beſorgen zu laſſen. Art. 13. Wenn jedoch in einer Gemarkung die Zahl der in den Art. 10.—12. bezeichneten Vögel ſo gering ſeyn ſollte, daß ihre Verminderung als im Intereſſe der Landwirthſchaft nicht als nöthig erſchiene, ſo können von dem Kreisrath(Landrath) die betreffenden Vorſchriften der Art. 11. oder 12., nach An⸗ hörung der Lokalpolizeibehörde, auf eine jedesmal zu beſtimmende Zeit außer Wirkſamkeit geſetzt, oder Modiftcationen derſelben, z. B. Herabſetzung der Zahl der zu liefernden Sperlinge, angeordnet werden. Urkundlich Unſerer eigenhändigen Unterſchrift und des beigedrückten Staatsſiegels. Darmſtadt am 7. April 1837. (I. S.) Lu DWG. du Thil. Localſection des Großh. Heſſ. Gewerbvereins fuͤr den Kreis Friedberg. Monatliche Sitzung Montags den 13. März. Vortrag über die Gewinnung, Verarbeitung und Legirung des Kupfers, des Zinks, des Zinns, des Bleies und des Nickels. Mittheilungen aus Journalen uͤber: Die Prüfung des Ruͤböls.— Neue Einrichtungen an Thürſchlöſſern.— Probe der Farbe am ſchwarzen Tuch.— Drahtſeile.— Eine einfache Uhr zur Controlirung der Nachtwächter.— Ueber eine einfache Wetſe Senkwagen einzutheilen ꝛc. Soldan. theidigungsſchrift an ſeine Freunde,„viel eher ein Aus dem Leben eines Waghalſes. nel 5 Waghalf Naſeweis, ein Tollkühner, ein Waghals, und mit Der berühmte Feldprediger Schmelzle hatte, wie vielfach durch Zeugen bewieſen war, in mehreren Schlachten das Haſenpanier ergriffen, und als man nach erfochtenem Sieg eine Dankpredigt hören wollte, war nichts zu haben. In Folge dieſer oftmals zur Genüge bewieſenen Haſenhaftigkeit, wurde der gute Mann abgeſetzt, wiewohl ganz gegen ſeine Ueber⸗ zeugung.„Denn, ich könnte,“ ſagt er in der Ver⸗ Recht, genannt werden, als ein Feiger.“ Ich gehe, fährt er fort, immer wenigſtens zehn Aecker weit von den Badeplätzen vorüber, um für mein Leben zu ſorgen, blos weil ich gewiß voraus ſehe, daß ich, wenn Einer ertrinken wollte(denn das Herz über⸗ flügelt den Kopf) dem Narren rettend nachſpringen würde, in irgend eine bodenloſe Tiefe hinein, wo wir beide erſöffen. 5 f innern Mul Reiter kenne Pferde läng Wien auf e ein ſchöner! mäulig, wie nüchſten Gas glos im Scht tu. Ich ſch Haltet auf! mein Gaul ſchen das J Reſchkame dus nicht Bewegung Pinſel, ſeht mehr halten bartmäulige lich vor. 6 der General folgen. J auf dem durchging. ſeine Brief mit ſatyriſ Schimmel einem Faß telſt eines die Steine während ſe an, obgleie ſülte. Ich eine Wiene Dort mußte len Schir r auf ihn ung und curnalen farbe am leber eine n. ä cher ein und mit Ich gehe, ccket wel ein Leben „daß ich, herz über, ipringer nein, We „ 83„ Die Anklage, daß ich in der Schlacht Reißaus genommen, wird dadurch ganz lächerlich, wenn ich nachweiſe, daß ich in gar keiner geweſen bin, ſon⸗ dern mehrere Stunden vorher mich ſo viele Meilen rückwärts dahin gezogen habe, wo mich unſere Leute, ſobald ſie geſchlagen wurden, nothwendig treffen mugten. Zu keiner Zeit iſt ein Ruͤckzug in groͤßerer Ort nung und vollkommener Stärke zu machen, als eben vor dem Treffen. Meine Tapferkeit durch Vernunftſchlüſſe beweiſen. große Galen, daß Thiere, an denen die hinteren Parthieen vorwiegend ausgebildet ſeien, ſchuͤchtern wären. So brauchte ich mich nur umzuwenden vor dem Feinde, um ihm zu zeigen, daß es mir dort an Fleiſch— nicht an Heldenſinn fehle.— Fleiſchſpeiſen machen muthig, ja grauſam. Ich kann nachweiſen, daß ich hierin keinem Offizier nachſtehe, der bei dem Speiſewirth nicht nur große Bratenrechnungen macht, ſondern auch ſtehen laßt, um zu jeder Stunde dem Feinde(dem Wirth) zu zeigen, daß er das Seinige könnte ich ſchon ganz einfach So ſagt z. B. der gegeſſen. Noch eine Geſchichte ſei genug, um zu beweiſen, wie lächerlich die ernſthafteſte Vorſicht, bei allem innern Muth, oft äußerlich dem Pöbel erſcheint. Reiter kennen die Gefahren auf einem durchgehenden Pferde längſt. Mein Unſtern wollte, daß ich in Wien auf ein Miethpferd zu ſitzen kam, das zwar ein ſchöner Honigſchimmel war, aber alt und bart⸗ mäulig, wie der Satan, ſo daß die Beſtie in der nächſten Gaſſe mit mir durchging, und zwar leider blos im Schritte. Kein Halten, kein Lenken ſchlug an. Ich ſchrie endlich von dem Streitroß herab: Haltet auf ihr Leute, um Gotteswillen aufgehalten, mein Gaul geht durch. Aber da die einfältigen Men⸗ ſchen das Pferd ſo langſam gehen ſahen, wie einen Reichskammergerichtsprozeß, ſo konnten ſie ſich durch⸗ aus nicht in die Sache finden, bis ich in heftigſter Bewegung wie beſeſſen ſchrie: haltet doch auf ihr Pinſel, ſeht ihr denn nicht, daß ich die Mähre nicht mehr halten kann? Jetzt kam den Faulpelzen mein hartmäuliges ſchrittlings ausziehendes Pferd laͤcher⸗ lich vor. Halb Wien bekam ich hinten nach, und der General, der beſte Reiter, hielt an, um mir zu folgen. Ich ſelber ſaß und ſchwamm wie Treibeis auf dem Honigſchimmel, der Schritt vor Schritt durchging. Ein Briefträger gab rechts und links ſeine Briefe in den Häuſern ab, und kam mir ſtets mit ſatyriſchen Geſichtezügen wieder nach, weil der Schimmel zu langſam auszog. Ein Mann der mit einem Faß Waſſer durch die Straßen fuhr und mit⸗ telſt eines ledernen langen Schlauchs zur Kuͤhlung. die Steine begoß, fuhr uns nach, und feuchtete während ſeiner Pflicht von hinten Roß und Reiter an, obgleich ich des kalten Schweißes nicht bedurft hätte. Ich gerieth auf meinem hölliſchen Pferd in eine Wiener Vorſtadt, und endlich in den Prater. Dort mußte ich noch ſpät am Abend auf dem fa⸗ talen Schimmel umher reiten, und hätte vielleicht gar auf ihm übernachtet, wenn nicht mein Schwager, der Dragoner, mich geſehen und noch feſt auf dem durchgegangenen Gaul gefunden hätte. Er machte keine Umſtaͤnde, fing das Vieh, und that die luſtige Frage, warum ich nicht voltigirt hätte, ob er gleich recht gut weiß, daß dazu ein hölzerner Gaul gehört, der ſteht. Er holte mich herab und ſo kam ich un⸗ beritten und unbeſchädigt nach Hauſe. Bekanntmachungen von Behoͤrden. NN Hofraithe-Verſteigerung. (193) Dienſtag den 4. April, Morgens 10 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe, die Hofraithe des Ludwig Hoffmann, beſtehend in Wohnhaus, Anbau am Haus und Hausplatz, an Ernſt Falk und Heinrich Falk gelegen, oͤffentlich meiſtbietend verſteigert. Friedberg den 13. Februar 1843. In Auftrag Gr. Heſſ. Landgerichts: der Beigeordnete Bender. Eichen Bauholz„Verſteigerung. (231) Montag den 20. Marz d. J., des Vormit⸗ tags um präcis 10 Uhr, ſollen in dem hieſigen Ge⸗ meindewalde, die Jungemark genannt, 36 Stück elchen Bauſtämme von vorzüglicher Schönheit und Güte, worunter ſich Stämme von 200, 300, 400, bis 548 Cubikfuß und bis zu einer Länge von 68 Fuß be⸗ finden, oͤffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Die Gr. Bürgermeiſter werden erſucht, vorſtehende Bekanntmachung, im Intereſſe der Bauluſtigen und Handwerkeleute, in ihren unterhabenden Gemeinden publiciren zu laſſen. Langgöns am 22. Februar 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Freſenius. Güter ⸗Verſteigerung. (267) Die Verpachtung der Ludwig Keim'ſchen Güterſtücke vom 26. Februar l. J., wurde, Folge eingelegten Nachgeboten auf mehrere Grundſtücke, ausſchließlich einer Parzelle, nicht genehmigt. Es werden daher dieſe Güͤterſtüͤcke Mittwoch den 15. März, Morgens um 9 Uhr, in hieſigem Rath⸗ hanſe nochmals einer meiſtbietenden Verpachtung ausgeſetzt. Friedberg den 6. März 1843. Der Beigeordnete Bender. Frucht verkauf. (280) Donnerſtag den 16. März d. J., Vormit⸗ tags 10 Uhr, ſollen in Burggräfenrode, bei Herrn Wirth Traband, von dem daſigen Gräflich Solms⸗ Rödelheim'ſchen Speicher, etwa 140 ir 81 18427 Gewächs oöͤffentlich an den Meiſtbietenden verſteigert werden Aſſenheim den 9. Marz 1843. Gräflich Solms ⸗Röͤdelheim'ſche Fruchtverwaltung. Gaſthaus- und Güter ⸗ Verpachtung. (281) Donnerſtag den 16. d. M., Vormittags 10 Uhr, will Frau Iſaac Still Wittwe, das Gaſthaus ium goldnen Stern dahier, wie es unten näher be⸗ „ 84. ſchrieben iſt, mit circa 50 Morgen Ackerland öffent⸗ — meiſtbietend auf hieſigem Rathhauſe verpachten aſſen. Das Gaſthaus zum goldenen Stern dahier iſt an der von Frankfurt nach Friedberg führenden Hauptſtraße, in der Mitte des Orts gelegen, ent⸗ hält 12 Zimmer, worunter 7 heitzbare ſind, 2 Kuͤchen, 1 Waſchluͤche, 2 gewölbte Keller, 2 geräumige Böden, eine kleine Brennerei, und bei den Oekonomie⸗Ge⸗ bäuden, Stallung fuͤr 40 Pferde, ſowie kleinere Ställe für Rindvieh und Schweine. Außerdem iſt ein ſchöner, mit ſeparatem Eingang aus dem Hof verſehener, circa/ Morgen haltender Garten dabei, welcher theils zu Gemüſe⸗Garten und theils mit engliſchen Anlagen angelegt iſt, eine Kegelbahn ent⸗ hält und von der Nidda mit der ſchönen Ausſicht nach dem Taunusgebirge, begränzt wird. Die Localitäten, ſowie die Pachtbedingungen können jeden Tag eingeſehen und es können auf Verlangen auch Mobilien als Inventarſtücke dazu gegeben werden. An demſelben Tag, Nachmittags 2 Uhr, werden im Gaſthaus zum goldnen Stern dahier: 1 zwei gute fehlerfreie Zugpferde, 2) vier trächtige Kuͤhe und ein Rind, und Freitag den 17. von Morgens 9 Uhr an, werden Waizen, Korn, Gerſte, jede Gattung Stroh und Heu, ſowie eine bedeutende Quantität Kartoffeln, Dickwurz ꝛc. verſteigert. Vilbel den 6. März 1843. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter Hinkel. Holz ⸗Verſteigerung. (282) Dienſtag den 14. d. M., Morgens 8 Uhr anfangend, ſoll in dem Södler Gemeindewald fol⸗ gendes Holz, als: 1) 1 Eich⸗ und 1 Kirſchſtamm, Letzterer fur Schreiner geeignet, 2) 109 Stück Deichſeln und Langwieden, 3) 110 fichten Stämme, fur Wagner geeignet, 4 78 Stecken buchen und eichen Stockholz, Ba 2„,„ Prüͤgelholz, 6) 3„ kliefern 1 7) 37„ buchen Reisholz, 8) 28„ kiefern N 9), 49 Haufen Durchforſtungs-Reiſer, unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen, öffentlich meiſtbietend ver⸗ ſteigert werden. Die Herrn Bürgermeiſter werden gebeten, dieſes in ihren Gemeinden veröffentlichen zu laſſen. Södel den 1. März 1843. Der großh. heſſ. Burgermeiſter Schneider. Edictal ladung. (283) Die abweſende Marie Henriette Reif aus Niederwöllſtadt oder deren allenfallſige Leibeserben haben Anſpruͤche an der erſteren, den bekannten Sei⸗ tenverwandten bereits nutznießlich uͤberlaſſenes Ver⸗ mögen ſogewiß binnen 60 Tagen hier anzuzeigen, els ſonſt die gedachte Reif für kodt erklärt und, unter Aufhebung der geſtellten Caution, ihr Vermö⸗ gen den Seitenverwandten als Eigenthum überwieſen werden wird. K 7 Friedberg am 27. Februar 1843. f Großh. Heſſ. Gräfl. Solmſ. Landgericht Hofmann. Arbeits-Verſteigerung.. (284) Die bei Erbauung eines neuen Bruͤckenſtegs uber die Uſa dahier erforderliche s Zimmerarbeit, voranſchlagt zu 834 fl. 2 kr. Schloſſerarbeit 77% 24„ Weißbinderarbeit( neh Handarbeit 15%—„ wird Samſtag den 18. d. M., Vormittags 10 Uhr, auf hieſigem Rathhauſe wenigſtnehmend verſteigert. Niedermörlen am 7. März 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Dey. Holz ⸗Verſteigerung. (283) Montag den 13. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſollen in hieſigem Gemeindewald: 1) 20 eichen Bau⸗ und Werkſtaͤmme, im Cubikge⸗ halt von 600 Fuß, 29 8½ Stecken eichen Pruͤgel⸗, 35 4 5„ Stock⸗, 4) 18½%„ buchen Stock-, 5) 11/.„ eeichen und 6 27„ buchen Reisholz, verſteigert werden. Indem man die Herrn Buͤrgermeiſter zur gefällf⸗ gen Veroffentlichung in ihren Gemeinden hiermit erſucht, wird bemerkt, daß die Zuſammenkunft bei der Waldhütte iſt. Wölfersheim den 7. März 1843. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter Allwohn. Mühlen ⸗ Verkauf. (286) Freitag den 21. April laufenden Jahres, Vormittags um 10 Uhr, ſoll die hieſiger Stadt ge⸗ hörige, am linken Ufer des Mains zu Sachſenhauſen gelegene, zu fuͤnf, von zwei Waſſerrädern getriebenen Gängen eingerichtete, und in einem zweiſtöckigen Wohnhaus, nebſt daran gebautem gleichfalls zwei⸗ ſtöckigem Mühlhaus beſtehende Fruchtmuͤhle in dem Amtslocal unterzeichneter Stelle— an den Meiſt⸗ bietenden in Zeitpacht gegeben werden. Die Ver⸗ ſteigerungsbedingungen können täglich in den Vor⸗ mittagsſtunden bei unterzeichnetem Amt eingefehen werden, wohin man auch wegen Beſichtigung der Mühle ſich zu wenden hat. Frankfurt am Main den 3. März 1843. Stadtkaͤmmerei. Güter⸗ Verpachtung. (287) Dienſtag den 14. d. M., Vormittags um 9 Uhr, ſollen auf Anſuchen des hieſigen Ortsbürgers Heinrich Sang I. die demſelben gehörigen, nachbe⸗ nannten Guͤterſtücke auf 6 nach einander folgen⸗ den Jahre unter den, bei der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen bei Wirth Sang. meiſtbietend verpachtet werden, als: N Im 288) A1 ſnbenen Bi * 85 A. Im Vorderfeld: Mrg. 12 th. 14% gegen dem rothen Thurm, an Falk zu Friedberg, — 3 2 daſelbſt an Philipp Schultheis, 1 27 daſelbſt an Graf Schönborn, 1— 9 am Edelspfad an Salzmann, — 2 23 ½ daſelbſt an Amtmann Wißner, — 2 39 ½ daſelbſt an Peter Engel, — 3 1, daſelbſt an Heinrich Weckerling, 1 1 7 daſelbſt an Johs. Walz, getrummt nach Friedberg zu, 1 1 7 daſgelbſt, daranſtoßend, getrummt nach Fauerbach zu, — 2 286 ¼ daſelbſt an Felix, — 2 286 ½ daſelbſt an Hofrath Knorr, — 2 19 am Hollerbuſch an Johs. Philippi, — 2 19 daſelbſt nach Fauerbach zu, — 2 29% am Mainzerthorweg an Altsmann⸗ ſperger, 2 27 an ſich ſelbſt, — 2 2 an ſich ſelbſt, — 2 28 an ſich ſelbſt. B. Im Hinterfeld: 1— 16% auf der Mühlhall an Gerhard Holler, 1—— über der Pferdswieſe an Kloſter Thron, 1—— neben ſich ſelbſt, — 3 38 neben ſich ſelbſt, — 3 24 an der alten Gewann an Martin Billaſch, — 3 25 ½ in der Pferdswieſe an Hartmann Weith, — 3 6 an der alten Gewann an M. Falk, — 3 6 daſelbſt getrummt mit dieſem, nach Fauerbach zu, — 2 21 am Bachborn, an Konrad Meyer, 2 32 daſelbſt an ſich ſelbſt, — 3— daſelbſt an ſich ſelbſt, 3— daſelbſt an ſich ſelbſt u. Georg Lang, — 2 18% 951 Bachborn an Pfarrei Fauer⸗ ach, — 2 17¼¾ neben ſich ſelbſt, — 2 36 daſelbſt an Johs. Sang, — 2 7 neben ſich ſelbſt, — 2 11 ½ an der Schaafwieſe, an K. Meyer. — 1 1 im Bachborn⸗ Grund, an Philipp Schultheis, — 1 35% an d. Weinſtraße, an Philipp Laupus, — 1 36 ½ daſelbſt an Philipp Schultheis. C. Im Löwenfeld: — 2— am Bachhöhlchen, an Konrad Meyer, — 2—. dafelbſt, neben ſich ſelbſt, 2 daſelbſt, neben ſich ſelbſt. Fauerbäch II. den 7. März 1843. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter Philippi. Immobilien ⸗Verſteigerung. (288) Auf den Antrag der Erben des dahier ver⸗ ſtorbenen Bürgers und Schuhmachers Kaspar Bauer, werden in hieſigem Rathhauſe Montag den 20. Maͤrz, Morgens 10% Uhr, nachfolgende, zum Nachlaſſe gehörende Immobilien öffentlich meiſtbietend ver⸗ ſteigert, als: O.⸗N. Pag. u. Nr. 1 30 178. ein Drittel Hofraithe in der Stadt, als, ein Drittel Wohnhaus und ein Drittel Hinterbau, getheilt mit Mar⸗ garetha Stephans Wittwe und Anna Katharina Ewald; 41¾ Ruthen Garten, in der Ge⸗ markung Fauerbach II., in den Brückengärten an Anton Eich dahier. Friedberg den 8. März 1843. Der Beigeordnete Bender. Bekanntmachung. (289) Mittwoch den 15. März, Morgens um 8/ Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe nachſtehende Gegenſtände öffentlich meiſtbietend verſteigert, als: 17 Stück in gutem Zuſtande befindliche Leinen, welche hauptſaͤchlich ſich als Ackerleinen eignen, 6 hanfene Spritzenſchläuche und ein großer Fluͤgel eines Thores. Friedberg den 8. März 1843. Der Beigeordnete Bender. Garten ⸗ Verpachtung. (290) Mittwoch den 15. März, Morgens um 8 ½ Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe, der Auguſtiner⸗ Schulgarten, 3 Viertel und 16 Ruthen haltend, auf drei nach einander folgende Jahre öffentlich meiſt⸗ bietend verpachtet. Friedberg den 8. März 1843. Der Beigeordnete Bender. Eichen⸗Lohrinde⸗Verſteigerung. (291) Das Ergebniß der diesjährigen Eichen⸗Loh⸗ rinde von circa 150 Ctr. aus dem Freiherrl. von Löw'ſchen Walde zu Steinfurth, ſoll Dienſtag den 14. Marz l. J., des Morgens 10 Uhr, in dem Gaſt⸗ haus zum Löwen, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Steinfurth den 8. März 1843. Der Freih. von Lö w'ſche Revierförſter Meigand. Arbeits-Verſteigerung. (292) Montag den 13. März 1843, Vormittags 9 Uhr, ſoll in dem Bureau des Unterzeichneten die Anfertigung von drei neuen Ackerwalzen, unter den bei der Verſteigerung eröffnet werdenden Bedingun⸗ gen, an den Wenigſtfordernden in Accord gegeben werden. Ilbenſtadt am 8. März 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Dickenberger. Edietalla dung. (293) Zu Feſtſtellung der auf dem Vermögen der Martin Thalers Eheleute aus Ockſtadt, früher in Wiſſelsheim, ruhenden Schulden, iſt eine öffentliche Aufforderung aller Gläubiger nöthig erachtet worden. Forderungen jeder Art an die Martin Thaler'ſche Nachlaßmaſſe ſind daher 2 478 21. * 86. Dienſtag den 28. Marz l. J. hier anzuzeigen, gegenfalls ſie bei Aufſtellung des Inventares und Regulirung des Nachlaſſes nicht be⸗ rückſichtigt werden. Friedberg den 28. Februar 1843. Großh. Heſſ. Landgericht Hofmann. Bekanntmachung. (294) Montag den 20. März l. J., Vormittags 10 Uhr, ſoll an Ort und Stelle zu Steinfurth die Fertigung zweier neuen Kirchenfenſter, voranſchlagt zu 74 fl. 56 kr., unter den eröffnet werdenden Be⸗ dingungen, an den Wenigſtnehmenden in Accord ge⸗ geben werden. f Steinfurth den 8. Maͤrz 1843. Für den Kirchenvorſtand: Textor, Pfarrer. . Privat⸗ Bekanntmachungen. Nicht zu überſehen! (228) Bei Unterzeichnetem iſt zu jeder Zeit ſehr ſchönes Koru, wie auch vorzuͤglich ſchöne neue Wicken zum Säen, ſchöne Golderbſen, Leinſamen, luzerner und deutſcher Kleeſamen, wie auch vorzüglichſt gute Wertheimer Sotkuchen, überhaupt alle in dieſes Fach einſchlagende Artikeln zu den möglichſt billigen Preiſen zu haben. Ferner ſind auch ächte ausgeleſene Kar⸗ toffeln bei mir im Einzeln zu verkaufen. Friedberg den 22. Februar 1843. J. L. Rappolt, Mehl⸗ und Landesproductenhändler auf der Freiheit in der ehemaligen Großiſchen Farbe. Empfehlung. (255) Daß ich wieder mit allen Sorten friſchen und achten Sämereien fuͤr dieſes Jahr beßtens verſehen bin, bringe ich allen meinen Freunden andurch in ge⸗ fällige Erinnerung. Obgleich der Ankaufspreis ver⸗ ſchiedener Sämereien, in Folge des verfloſſenen trocknen Sommers, bedeutend hoch ſteht, ſo habe ich doch meine Verkaufspreiſe ſehr billig geſtellt. In der Hoffnung recht vieler Abnahme, werde ich ſtets bemüht ſein, das mir ſeit Jahren gewordene Zutrauen immer mehr zu erweitern. Preisverzeichniſſe werden gratis abgegeben. Auch bin ich im Beſitz vieler Sorten ver⸗ edelter Holzpflanzen, wie auch ſelbſt gezogener Kern⸗ und Stein⸗Obſtbäumchen, die ich billig abgebe. Friedberg im März 1843. M. Jung. Wetterauer Bienenverein. (295) Mittwoch den 15. d. M. findet die erſte dies⸗ jährige Verſammlung des Wetterauer Bienenvereins Morgens 9 Uhr in der Behauſung des Herrn Gerlach dahier ſtatt, und wird in derſelben vorgetragen: 1) das Ueberwintern der Bienen nach den Herrn von Morlot, 2) die beßte und wohlfeilſte Fütterung der Bienen nach Herrn Vitzthum, 3) die Bewahrung der Bienen vor Räuber, von Herrn Kammer⸗Director Stöhr, 4) wird die Vereins⸗-Rechnung abgelegt, 5) Vorſteher⸗Wahl, 6) die Wahl von 8 Ausſchuß⸗Mitgliedern. Unterzeichnete laden alle Mitglieder des Wetterauer Bienenvereins an oben genannten Tag und Ort ein, und bemerken, wenn Jemand aus irgend einem Grunde nicht der Verſammlung beiwohnen könnte, ſeinen Stimmzettel zur Vorſteher⸗Wahl und ebenſo fur die Ausſchuß⸗Mitglieder verſiegelt und portofrei an den Vorſteher Botſch nach Friedberg zu ſchicken. Friedberg den 7. März 1843. Der Vorſtand des Wetterauer Bienenvereins Althen. Botſch. Böswald. Fritſch. Eine ſehr geräumige Scheuer (296) iſt zu vermiethen. Bei wem ſagt die Expe⸗ dition des Blattes. Zum Verkauf. 5 (297) 60 Mtr. Hafer, 5 Mtr. Erbſen, ein Pferde⸗ karn mit Zugehör und 4 Fuder Roggenſtroh hat zu verkaufen Fruchthändler Wolf zu Wohnbach. Fruͤchte⸗-Preiſe hier in Friedberg: Waizen: 10 fl.— kr.; Korn: 9 fl. 40 kr. Gerſte: 77fl. 30 kr. Hafer: 5 fl. 40 kr. Fruͤchte⸗Preiſe zu Mainz, am 3. Maͤrz: Waizen: 11 fl. 6er. Korn: 9 fl. 32 kr. Gerſte: 7 fl. 46 kr. Hafer: 6 fl. 4 kr. Erbſen:— fl.— kr. Polizei⸗Taxe fuͤr die Staͤdte Friedberg und Butzbach vom 12. bis 18. Maͤrz 1843 : iedberg] Butzbach. pfo[ Brod ⸗Preiſe. Frie 9 0 kr. pf. kr. pf. 1 JLeib⸗Roggenbrod 2 e 21. 6 3 6 3 A 5 13 313 2 Loth. Loth —[Milchbrod 1 4½¼½ 1 4% —Waſſerweck 144% 13 —Gemiſchtes(Tafel⸗) Brod 18 115 Fleiſch⸗Preiſe. pf pf 1 Ochſenfleiſch 1 2 9 2 6 g.; gemaͤſtetes 1— „Kühſleiſch ungemäſtetes 4 7 ;; gemäͤſtetes 81— 81— 15 Rindfleiſch ungemäſtetes 6— 6— „ Kalbfleiſch 5 3 5 2 „ Schweinenfleiſch 12— 124— „ Hammelfleiſch 8— 814 „ Schaaffleiſch g 5—— „Wurſt von blos Schweinen 3 „Gemiſchte Wurſt 10— 10— „Bratwurſt 16— 154— „ Schwartenmagen 46 15— „ Geraucherter Speck. „Schinken 1 „Dörrfleiſch 18 „ Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 23— 224— 5 g dito ungusgelaſſen 21— 20— „Nierenfett 1 20— „[ Hammetsfett 15— 15— Der großh. heſſ. Kreisrath d. K. F. Küchler. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Binder nagel in Friedberg. De an die Bel Sie wei der Provinz“ Hunge! —ů Verein zu die Singvo ln, Grasmüc Galdhähuchen, en, Würgerart Meisen, Anm und dergl. ge durch Bertie aher zugleich du lnſere Fluren Echallung und üblichen Geſe nit jedem Jal dauerr. Letzte fachen Nachſeel die Eyer, Ne 1. ſ. f. werdet Nachſtellungen Vernunft und ſolte, dieſe L wahrzunehmen gleichen Nach macht und da eiſert, wodurch llbſt noch der uud Sinnesart Die Au mne ſchn ba d