nulare und u Agenten um Ge⸗ * 9. auf „N „Agent. ige Wirk, 8 Geſell⸗ euntniß. ſich erungs, den 16. n Ver n Ber⸗ Intelligenzblatt fuͤr die Provinz Oberbeſſen im Allgemeinen, Kreiſe Friedberg, Gruͤnberg und Hungen und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. M12. Sonnabend, den 11. Februar 1843. Amtlicher Theil. Die Großherzoglich Heſſiſchen Kreisraͤthe der Kreiſe Gruͤnberg und Friedberg an die Großh. Buͤrgermeiſter dieſer Kreiſe. Betreffend: Die Landgeſtütsanſtalt— nunmehr die Unterſuchung der als Beſchäler benutzt werdenden Hengſte von Privatperſonen für 1843. Bei ſtattgehabter Unterſuchung derjenigen Hengſte, welche Privatperſonen im Jahr 1843 zum Bedecken benutzen zu wollen erklärt haben, ſind die den nachgenannten Privatperſonen gehörigen Hengſte 1) des Johannes Fiſcher I. zu Hutzdorf im Kreiſe Alsfeld, 2) des Jakob Eigenbrod zu Oberwegfurth Kreiſes Alsfeld, 3) des Peter Herchenröder zu Metzlos Landrathobezirks Lauterbach, als hierzu tauglich befunden worden. Indem wir Ihnen hiervon Nachricht geben, beauftragen wir Sie, hiernach Bekanntmachung zu erlaſſen, und genau darüber zu wachen, daß außer den tauglich befundenen, kein ſonſtiger Hengſt eines Privaten zum Bedecken zugelaſſen, Zuwiderhandlungen vielmehr alsbald zur Beſtrafung angezeigt werden. Grünberg und Friedberg am 1. Februar 1843. Ouvrier. Küchler. Der Großherzoglich Heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg an ſaͤmmtliche Großh. Buͤrgermeiſter des Kreiſes. In der heute ſtattgefundenen Verſammlung wurde das obige Beduͤrfniß allgemein als dringend anerkannt. Insbeſondere vereinigten ſich alle Stimmen darin, daß die vorjährige Mißerndte von Gerſte, Hafer und Kartoffeln die unverweilte Anſchaffung derſelben zur Ausſaat xesp. Ausſtellung durch Ver— mittlung der Gemeindekaſſen nothwendig mache, indem bei dem gegenwärtigen Nothſtande die unbemittelte Klaſſe zu deren Anſchaffung nicht im Stande ſey, und daher ohne Belhülfe der Gemeinde fur das kommende Jahr nur noch drückenderer Armuth entgegengehen würde. Da gute Saatgerſte und Hafer überhaupt nur in wenigen Kreisgemeinden und jedenfalls nicht in genügender Menge vorhanden iſt, ſo habe ich es übernommen, die darlehensweiſe Abgabe derſelben an die Gemeinden von den herrſchaftlichen Speichern zu erwirken. Zur Beſorgung des Ankaufs guter Steckkar— toffeln ſür alle diejenigen Gemeinden, welche dergleichen nicht in ihrer Mitte aufzubringen vermochten, iſt dagegen ein beſonderes Comitee in der Perſon der Großh. Buͤrgermeiſter Holtzmann von Petterweil, Stoll von Niederwöllſtadt und Bullmann zu Niederrosbach gewählt worden. Ich beauftrage Sie nunmehr, ſchleunigſt eine Aufforderung zu erlaſſen, wonach die Beduͤrftigen binnen 3 Tagen ihren Bedarf bei Ihnen anzumelden haben. Die Anmeldungen werden ſie ſofort in das hierbei mitgetheilte Formular eintragen, hierbei aber nicht verſäumen, die Anſuchenden darüber zu verſtändigen, daß, da eine Schranke für die Verwilligung nöthig ſey, wohl nicht mehr als hoͤchſtens 1 Malter Gerſte und Hafer und ein halbes Malter Kartoffeln gebilligt werden können. * 46. Hiernächſt haben Sie ſodann den Gemeinderath zu verſammeln und deſſen Erklärung darüber auf⸗ 90 für wen, wie viel und unter welchen Bedingungen die vorlagsweiſe Zahlungspflicht von der Gemeinde übernommen werden ſoll. Es hat dies durch Einzeichnung der Gemeinderaths-Beſchlüſſe in die Spalte 5 des Verzeichniſſes und die Aufnahme eines beſonderen Berathungs-⸗Protokolls zu geſchehen, wozu Ihnen das Formular gleichfalls hiermit überſendet wird. ü 5. g Am empfehlenswertheſten möchte wohl die Bedingung ſeyn, daß die Saatfruͤchte nächſten Herbſt ent⸗ weder in Natur oder im Geldwerth, die Steckkartoffeln lediglich im Geldwerth, in den zur Ausgleichung der Ankaufskoſten ꝛc. noch zu beſtimmenden Mengen oder Beträgen an die Gemeindekaſſen zurückverguͤtet werden müßten. 8. 5 Wo etwa die Mittel zur Vorlage in den Gemeindekaſſen fehlen, ſoll zur Kapital⸗Aufnahme ermäͤch⸗ tigt werden.. 5 Die nach obigen Vorſchriften vollzogenen Verhandlungen haben Sie unfehlbar binnen 8 Tagen an mich einzuſenden. 5 6 43 n Schließlich empfehle ich Ihnen bei dieſer Gelegenheit, im Intereſſe der Menſchlichkeit nochmals drin⸗ gend, daß Sie in der gegenwärtigen bedrängten Zeit nicht verſaumen mögen, der Pflicht der Gemeinden zur Unterſtützung der wahrhaft huͤlfsbedürftigen Armen, insbeſondere der Altersſchwachen, Gebrechlichen und Arbeits unfähigen zu genügen, damit dleſelben nicht durch die Noth zu Verbrechen resp. zur Bettelei verleitet und getrieben werden. Friedberg am 4. Februar 1843. Küchler. Bekanntmachungen von Behoͤrden. d ννν 5 i Holzverſteigerung. (125) Dienſtag den 14. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſollen im Walddiſtrikt Unterforſt, nahe bei Bön⸗ ſtadt an der Chauſſee nach Altenſtadt hin gelegen, circa 40 Klafter eichen Scheitholz, mitunter zu Küfer⸗ und Glaſerholz geignet, öffent⸗ lich an den Meiſtbietenden, unter den bei der Ver— ſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen, verſteigert werden. Die Herrn Buͤrgermeiſter der umliegenden Orte werden erſucht, dies im Intereſſe ihrer Gemeinde⸗ angehörigen bekannt machen zu laſſen. Schloß Ilbenſtadt am 4. Februar 1843. Bernhardt, Graͤfl. von Leiningen W. Rentmeiſter. Stroh⸗ und Spreu⸗-Verſteigerungs⸗ Bekanntmachung. (131) Mittwoch den 15. dieſes Monats, Vormit⸗ tags 11 Uhr, ſollen zu Großkarben von daſelbſt ein⸗ geſcheuertem Freiherrlich von Leonhardiſchen Burg⸗ gräfenroder Zehnten 1) circa 42 Fuder Stroh von allen Gattungen, 2) circa 200 Körbe Spreu, das Stroh in Abtheilungen zu 1 bis 3 Fuder und die Spreu zu 6 bis 10 Körbe, öſſentlich verſteigert werden. Großkarben den 14. Februar 1843. Freiherrl. v. Leonhardiſche Verwaltung Schneider. Fruchtverkauf. (136) Auf dem Gräflich Solms⸗Rödelheim'ſchen Speicher auf der Neuherberge bei Niederwöllſtadt ſollen Mittwoch den 15. d. M., Vormittags 10 Uhr, nachfolgende wohlerhaltene Früchte von der 1841 Erndte, nämlich: 150 Malter Korn und 130„ Gerſte öffentlich an die Meiſtbietenden, unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingun⸗ gen, verkauft werden. Auf Anmelden bei dem Gräflichen Fruchtmeſſer Arnold auf der Neuherberg wird die Beſichtigung dieſer Früchte vor der Verſteigerung zugelaſſen. Aſſenheim den 6. Februar 1843. Die Graͤflich Solms-Rödelheim'ſche Fruchtverwalteret. Arbeits ⸗Verſteigerung. (144) Die in laufendem Jahre dahier vorkommen⸗ den Gemeindebauarbeiten ſollen Mittwoch den 15. d. M., Nachmittags 2 Uhr, auf hieſiger Buͤrger⸗ meiſterei wenigſtnehmend verſteigert werden und ſind verüͤberſchlagt: A. Bei Herſtellung der Weidebrücke: Maurerarbeit zu 10 fl.— kr. Zimmerarbelt 612,„ Schloſſerarbeit 22„—„ Weißbinderarbeit 21% 56„ B. Bei Erbauung einer Brücke im Ort: Maurerarbeit zu Steinhauerarbeit 36„ Handarbeiten: Kalk⸗, Sand⸗, Back⸗ und Mauerſteinlieferung 190„ C. Bei Anfertigung eines eiſernen Thores an das Schulhaus: Schloſſerarbeit zu 200 fl. Stammheim den 1. Februar 1843. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter Geis. Scheuer verkauf. (145) Auf freiwilliges Anſtehen des Großh. Ober⸗ finanzrathes von Krug zu Gießen ſoll deſſen, in Geisnidda belegene, 70 Fuß lange, 40 Fuß tiefe und mit dem Dache ohngefähr 50 Fuß hohe Scheuer Dienſtag d. 28. Feb. l. J., Vorm. um 11 Uhr, in Geisnidda auf den Abbruch oͤffentlich verſteigert N werden. Man bemerkt noch hierbei, daß Geisnidda durch einen. Stunde langen chauſſirten Vicinal⸗ licht hetzuſ dufgeſordet ſelben dab recht als unge 0 Gr. 070 2 Höfe No. pelchen ſich bnden, bei an befinden, deshalb Mittwo. bel hieſſger weitere 9 0 1 wie bi D zpſamn 8) whamt behöru alternativ Winde (d) 1 mittags um harfs ſieſi ö uni gegeben wen On bag ir Bettelei 1 — bel der dedingun⸗ uchtmeſſer sichtigung aſſen. heim'ſche rkommen⸗ den 15, Bürger⸗ und ſind germeiſter Fh. Ober⸗ eſſen, in Fuß tiefe e Schtuet 1 Uhr, perſteigert Geisnidda Vicinal⸗ % 47 u. weg mit der, durch Salzhauſen fuͤhrenden Chauſſee verbunden und die Scheuer von Eichenholz iſt, das ſich zu Bauten jeder Art vorzüglich eignen dürfte. Die Verkaufsbedingungen konnen einſtweilen in dem Bureau des Bürgermeiſters zu Geisnidda ein⸗ geſehen werden und wer die Scheuer einſehen will, kann ſich dieſerhalb nur an den Gemeinderechner Kammer zu Geisnidda wenden. Nidda den 2. Februar 1843. Gr. Heſſ. Landgericht daſ. Kattrein. Dr. v. Grolmann. Aufforderung. (146) Die Eheleute Johannes und Anna Dorothea Zimmer von Villingen entliehen im Jahr 1788 30 fl. bei den Oberpfarrer Weiſeliſchen Eheleuten dahier und im Jahr 1790 50 fl. bei der verwittweten Raͤthin Sames dahier, ſowie ferner 50 fl. bei der verwitt—⸗ weten Pfarrer Angersbach dahier. Gläubiger und Schuldner ſind längſt verſtorben, und die Obligationen ſollen zwar abgetragen, jedoch nicht herzuſtellen ſein, weshalb die etwaigen Beſitzer aufgefordert werden, ſogewiß binnen 3 Monaten die⸗ ſelben dahier zu produciren, als ſonſten das Pfand— recht als erloſchen angenommen werden ſoll. Hungen den 2. Februar 1843. Gr. Heſſ. Fuͤrſtl. Somls-Braunf. Landgericht Hofmaun. Bekanntmachung. (147) Die zum Staatseigenthum gehörigen beiden Höfe Nro. 1 und 2 zu Hirzbach, bei Marköbel, bei welchen ſich, außer den erforderlichen Oekonomiege⸗ bäuden, bei jedem an Ländereien 134 Morgen „ Wieſen 8„ „ Gärten 3 überhaupt 142 Morgen bei beiden Höfen alſo 284„ befinden, werden Ende d. J. pachtlos und ſollen deshalb Mittwoch den 15. d. M., Morgens 10 Uhr, bei hieſiger Renterei vom 1. Januar k. J. an auf weitere 9 oder 12 Jahre, und zwar: 1) wie bisher getrennt, d. h. jeder Hof beſonders, 2) zuſammen mit den Gebäuden und weiter noch 3) zuſammen, jedoch ohne die Gebäude ſammt Zu⸗ behörungen, alternativ ausgeboten werden. Windecken den 6. Februar 1843. i Kurfürſtliche Renterei Hitzeroth. Brod lieferung. (148) Mittwoch den 22. Februar 1843, des Vor⸗ mittags um 10 Uhr, ſoll die Lieferung des Brodbe⸗ darfs hieſiger Garniſon pro IItes Quartal d. J. an den Wenigſtnehmenden mittelſt Verſteigerung in Accord gegeben werden. Butzbach den 7. Februar 1843. In Auftrag Cellarius, Unterquartiermeiſter. Fruchtverſleigerung bei dem Rentamte Grünberg. (149) Dienſtag den 21. Februar 1843, Vormit⸗ tags 9 Uhr, ſoll auf dem herrſchaftlichen Speicher zu Grünberg eine anſehnliche Parthie 1842er herr⸗ ſchaftlicher Früchte, beſtehend in Waizen, Korn, Gerſte und Hafer, öffentlich verſteigert werden. Grünberg den 6. Februar 1843. Gr. Heſſ. Rentamt daſ. Bötticher. Verpachtung. (150) Montag den 13. d. M., Vormittags um 10 Uhr, wird die Verpachtung eines Theils des hieſigen Exercierplatzes als Grasſtück auf 3 Jahre auf dem hieſigen Militärverwaltungsbüreau dahier verſteigert. Friedberg den 8. Februar 1843. J. A. Gölz, Oberquartiermeiſter. Güter⸗Verpachtung. (151) Dienſtag den 21. Februar, Morgens 10 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe auf Antrag der Frau Philipp Gerth Wittwe die derſelben gehorenden Guͤterſtücke, in Friedberger und Fauerbacher Ge⸗ markung liegend, auf ſechs nacheinander folgende Jahre in drei Abtheilungen à 6 Morgen öffentlich meiſtbietend verpachtet. Die Verzeichniſſe der zu verpachtenden Grundſtücke ſind bei der Frau Verpachterin einzuſehen. Friedberg den 8. Februar 1843. Der Beigeordnete Bender. Bekanntmachung. (152) Es wird hiermit zur allgemeinen Kenntniß gebracht, daß Carl Diehl von Söͤdel fur einen Ver⸗ ſchwender erklärt und eine Curatel uber ihn ange— ordnet worden iſt. Rechtsgeſchäfte, die derſelbe ab— ſchließt, haben demnach keine rechtliche Wirkung. Die Curatoren und der mit den Gläubigern abzu⸗ haltende Liquidationstermin werden demnächſt be⸗ kannt gemacht werden. Friedberg den 30. Januar 1843. Gr. Heſſ. Fürſtl. Solmſ. Landgericht Hofmann. Löw. Wr Privat⸗ Bekanntmachungen. Bekanntmachung. (142) Mittwoch den 15. und Donnerſtag den 16. Februar will Unterzeichneter einer freiwilligen Ver⸗ ſteigerung ausſetzen, wie folgt: 8 Zugpferde, 1 Reitpferd, 1 Fohlen von 2 Jahr, g e ee . 20 Kühe, 10 Rinder, worunter ſich trächtige befinden, 3 Faſſelochſen, 4 Paar Zugochſen, „9 Stuck trachtige Mutterſchweine, 2 S „ 48. 10. 17 Stuck Sprenger, f 11. 120 Stück gut gehaltene Hammel, 12. eine Parthie Federvieh, 5 13. eine Quantität Waizen⸗ und Erbſenſtroh, 14. eine Quantität Kartoffeln,. 15. 2 vollſtändige Wagen, 16. verſchiedene Hausgeräthſchaften, 17. verſchiedene Arten Fäͤſſer. f Die Verſteigerung nimmt des Morgens präcis 9 Uhr ihren Anfang, und wird bemerkt, daß gegen genuͤgende Buͤrgſcheine für das Vieh, mit Ausſchluß des Federviehes, ein Credit bis Michaeli d. J. ge⸗ ſtattet wird. Wickſtadt den 5. Februar 1843. Georg Adam Brotzler, Pachter. Aufforderung. (153) Da ich geſonnen bin, meinen Wohnort zu verändern, ſo fordere ich hiermit ſowohl diejenigen auf, welche noch Forderungen an mich zu machen, als auch diejenigen, welche noch Zahlungen an mich zu leiſten haben, ſolche bis zum 15. März d. J. zu bewerkſtelligen. Friedberg den 7. Februar 1843. a Becker, Major. f Mobilien ⸗Verſteigerung. (154) Montag den 13. d. M., von Morgens 9 Uhr an, ſoll der Nachlaß des dahier verſtorbenen Konrad Gerlach in deſſen Wohnung, erbvertheilungs⸗ halber, oͤffentlich an den Meiſtbietenden gegen gleich⸗ baare Zahlung verſteigert werden, beſtehend: 1) ein Pferd, 29 2 tragbare Kuͤhe, 3) ein einjähriges Rind, 4) 3 Hämmel, 5) 3 Gänſe, N 6) mehrere Huͤhner mit einem Hahn, 7) ein einſpänniger Wagen mit eiſernen Achſen und mit allem Zugehör, ein vollſtändiger Pflug und eine Egge mit eiſernen Zinken, Pferdege⸗ ſchirr, ſodann Stroh, Kartoffeln und ſonſtige Gegenſtände. Dorheim den 9. Februar 1843. Der Vormund der Gerlaͤch'ſchen Kinder Chriſtian Faber IV. Ein Pferde⸗ Pflug. (155) mit eiſernen Rädern, nebſt einem Kartoffel⸗ pflug und einer eiſernen Egge, und eine Strohbank mit Meſſer, noch im beßten Zuſtande, ſind zu ver⸗ kaufen bei Heinrich Preußer in Friedberg. Empfehlung. (156) Unterzeichneter bringt hierdurch zur Kennt⸗ niß, daß er ſeine Profeſſion als Schneidermeiſter wieder wie früher treibt und bemerkt hierbei, daß er auch bereit iſt, auf Verlangen in den Wohnungen ſeiner geehrten Kunden Arbeiten vorzunehmen, um zum Vortheile ſeiner Kunden Erſparungen zu bewir⸗ ken und bittet um geneigten Zuſpruch. Friedberg. J. Stei tz, Schneidermeiſter. Eine brave Hausmagnd (157) kann alsbald in einen guten Dienſt eintreten. Leere Oel⸗Fäſſer f (158) von 3 bis 5 Ohm, in ſtarkem Eiſenband, ſtehen billig zu verkaufen bei M. L. Goldmann in Friedberg. Bekanntmachung. (159) Der Unterzeichnete iſt geſonnen, nachſtehende Gegenſtände aus freier Hand zu verkaufen, als: 10 1 gutes brauchbares Pferd, 2) 1 neugebauten Glaswagen mit Jalouſie, fur ein⸗ und zweiſpännig eingerichtet, g 3) 1 Wagen mit eiſernen Achſen ſammt Zugehöoͤr, ebenfalls für ein⸗ und zweiſpännig eingerichtet, 4) 1 einſpänniges Chaiſen- und 1 einſpänniges Wagengeſchirr. Vilbel den 7. Februar 1843. Andreas Filſinger. Fruͤchte⸗-Preiſe hier in Friedberg: Waizen: 10 fl. 15 kr.; Korn: 9 fl. 15 kr. Gerſte: 7 fl. 10 fr. Hafer: 5 fl. 20 kr. Fruͤchte⸗Preiſe zu Mainz, am 3. Febr.: Waizen: 10 fl. 36 kr. Korn: 9 fl.— kr. Gerſte: 7 fl. 29 kr. Hafer: 5 fl. 28 kr. Erbſen:— fl.— kr. Polizei-Taxe für die Staͤdte Friedberg und Butzbach vom 12. bis 18. Februar 1843. pfo[ Brod ⸗Preiſe. Nee 1 0 r. pf. r. pf. 1 Leib⸗Roggenbrod 3 1 3 1 2 17 7 6 2 61 2 41** 13— 113— Loth. Loth. — Milchbrod 1122 — Waſſerweck 114% 15 —Gemiſchtes(Tafel⸗) Brod 14 5 115 Fleiſch⸗Preiſe. pf pf, 1 Ochſenfleiſch 102 19 1 13— Age; gemaſtetes 777 „Kühſleiſch ungemäſtetes 8— 6— ;; gemäſtetes— 9 7 Rindſleiſch ungemaͤſtetes 6— 6— „ Kalbfleiſch 614— 6(— „Schweinenfleiſch 12— 124— „Hammellleiſch— 71 2 „ Schaaffleiſch 55.—— „Wurſt von blos Schweinen 12— 12— „Gemiſchte Wurſt 10— 104— „Bratwurſt 15— 151— „Schwartenmagen 15— 154— „ Geräucherter Speck 20— 120— „Schinken 15— 15— „ Doörrfleiſch. 15— 15— „Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 22— 22— „dito ungusgelaſſen 20— 20— „ Nierenfett 21— 120— „ Hammelsfett 15— 115— Der großh. heſſ. Kreisrath d. K. F. Küchler. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Binder nagel in Friedberg. 21 Jo hieſigen! ich einer Fri 9 Für Sachen un Fri Die Sc Beitr Jahrh. Hanau 24 kt. Dieses ſtellung e lebendigſt ſamkeit ni Lecture S ſcher, wel Culturgeſe vorgelegt N Die 11 hängen mi Vorfahren und Schau Verblendur luglüclich —— 5 Beſond