Intelligenzblatt provinz Oberheſſen im Allgemeinen, die Kreiſe Friedberg, Gruͤnberg und Hungen und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. 8 4 3. Mittwoch, den 11. Januar 1843. en Das„Intelligenzblatt für die Provinz Oberheſſen“ wird auch im Jahr 1843 wöchentlich zweimal erſcheinen und zwar ſo, daß es von den Bezirksboten des Kreiſes Friedberg den Dienſtag und Freitag Mittag hier in Empfang genommen werden kann, während die Bezirksboten der Kreiſe Grünbe rg und Hungen die erforderlichen Exemplare Dienſtags und Freitags Abends von den großh. Poſtverwaltungen in Grünberg und Hungen erhalten. Die Exemplare für Friedberg und die nahe umgegend werden Mittwochs und Samſtags Vormittags hier von mir ansgegeben. Der Abonnementspreis, welcher ſtets beider Jeſtellung zu entrichten iſt, befragt hei mir, wie bisher, für 1 Jahr 1 fl. 12 fr., für ½ Jahr 40 kr.— Durch alle Poſtverwaltungen des Groſiherzogthums Heſſen iſt das Intelligenzblatt, nach einer Verfügung des hochlöblichen Oberpoſtamts zu Darmſtadt, pr. Jahr für 1 fl. 24 Er. und br. Semeſter für s kr. zu beziehen. Die Einrückungsgebühren betragen, wie bisher, fur die erſte Zeile 4 kr für die zweite 3 kr., für die dritte und jede folgende 2 kr.— Ein Beleg wird mit 2 kr. berechnet. Alle Inſerate, welche von dem Donnerſtag Morgen bis den Sonntag Abend bei mir eingehen, finden in dem Mitt— wochs erſcheinenden Blatte eine Aufnahme; alle Inſerate, welche ich von dem Montag Morgen an bis den Mittwoch Abend erhalte, werden in das Samſtags erſcheinende Blatt aufgenommen. Gemeinnützige Aufſätze werden ſtets mit Dank für mein Blatt angenommen werden. Friedberg. Carl Bindernagel. Der Brantwein und ſeine Wirkung. Erfahrungen. Wem begegnen nicht faſt täglich die l i ſcheußlichſten Geſtalten der Trunkenbolde?—(be⸗ Wer lebt in unſeren Tagen, der nicht von Ver⸗ ſonders in und nicht fern von Städten und Stäaͤdt⸗ einen aller Art gehört hätte. Vereine ſind an der chen) Wer wird nicht von Augen angeſtarrt, aus Tagesordnung. Ein Jeder, der auf Humanität An⸗ denen nur noch eine zerrüttete Thierſeele leuchtet?— ſpruch macht, gehört gewiß einem Vierteldutzend an. Wer hört nicht das heißere Gekreiſch ſolcher Voll— Da ſind kleine und große, zweckmäßige und unzweck⸗ euls, wie ſich unſer Volk bezeichnend ausdrückt, wenn mäßige, religiöſe und antireligöſe Vereine. er ſich an Sonn⸗ und Feſttagen, im trauten Kreiſe So gibt es auch einen Verein oder vielmehr Ver- der Familie befindet?)— Wer bemerkt es nicht, eine, die gegen den Brantwein und ſeine Liebhaber wenn die Straßenjungen einen Betrunkenen verfolgen, Krieg führen. Dieſe Vereine nennen ſich: Mäßig wie die Schaar der Vögel eine Nachteule), die ſich keits⸗Vereine.“ Ein ſolcher Verein beſteht, unſeres am Tage blicken laͤßt?— Wem begegnete nicht, be⸗ Wiſſens, auch in unſerer Wetterau. Was genannte ſonders in den letzten Tagen, ein ſolch Ungeheuer, Mäßigkeits⸗ Vereine wirken und leiſten, ſehen wir das gefährlicher iſt, denn ein ſchief geladener Wagen aus den gedruckten Berichten. Zu unſerer Freude be— Heu, zu der Stunde, in welcher jedem ehrbaren Manne merken wir auch viel des Guten. Aber oft wird geziemet, den Seinen zuzueilen?— Wer ſah noch man doch, bei allen Beſtrebungen der beſſer Geſinnten, nicht, gleich einem todten Klotze, einen Trunkenen mit Entſetzen gewahr, daß jene, ſo gemeinnützige ann ſtalten, bei der Maſſe des Volks, zu wenig Auklang 9 3. B. in der Neujahrs⸗ Nacht. finden. Daß dieſes wahr iſt, beweiſen die taglichen») Iſt dieſes Wort vielleicht analog mit Volleule? — — —— „ 10 auf offener Straße liegen?— Wen ergreift nicht Schauder und Entſetzen bei ſolchem Anblick? Bei ſolchem Stand der Dinge muß es jedem Menſchen⸗ freunde am Herzen liegen, ſeinen Theil zur Vermin⸗ derung dieſes Elends beizutragen. Einſender dieſes möchte mit ſeinem Schärflein nicht fehlen. Zu dieſem Ende wird er von Zeit zu Zeit mit der Aufſchrift: „Der Brantwein und ſeine Wirkung“ That⸗ ſachen liefern, welche beweiſen, wie Sitten verder— bend, ja wie Seelen verderbend der Genuß des Brantweins iſt. g i Hier gleich ein Beiſpiel, was die beſſer geſinnten Judianer von dem Genuſſe des Brantweins halten. „Ihr ſehet, Brüder ſprach ein Indianer zu einer Volksverſammlung in Greenbay am 24. Auguſt 1830, vihr ſehet der weiße Mann(ein Europäer) iſt hier; er hat ſtarkes Waſſer*) gebracht, um es unſerem Volke, den Menomenies, den Winnebagus und den Tſchippewäys zu verkanfen, damit ſie toll werden, und miteiander Händel(Krieg im ſchweizeriſchen Sinne) anfangen. Der Indianer kann zu Allem ver⸗ führt werden, wenn er ſtarkes Waſſer ſieht. Es macht ihn wahnſinnig, er wird nicht mehr arbeiten, er wird ſein Weib und Kind ſchlagen, er wird ſelbſt morden, wenn er auch am andern Tag daruͤber ver⸗ gehen ſollte. Es iſt kein Friede, ſo lange der In⸗ dianer ſtarkes Waſſer bekommen kann, und Alles geht ſchlecht. Hat uns doch unſer großer Vater(der Präſident Monron im Staate Neu- Pork) verſpro⸗ chen: der weiße Mann ſoll nicht mehr hieher kommen um Euch ſtarkes Waſſer zu verkaufen. Aber ihr ſehet, Brüder, ſchon iſt eine Anzahl weißer Leute ins Land gekommen um hier zu leben. Sie ſagen uns ſie werden bleiben, es ſollen deren mehr kommen, ſie wollen unſer Land haben, und wir müſſen an den Miſſiſippi(ein Fluß in Amerika) auswandern. Alles dieſes macht uns ſehr betrübt.“ 5 Reden ſo Indianer, was ſollen denn wir ſagen?—— ä—-„—»——— Miscellen. Ein alter Spruch ſagt: Unſer Herrgott grüßt alle Tage und Niemand danket ihm. Wie wahr und beachtungswerth! * 7* * Es iſt nicht mit Worten auszuſprechen, was der gewinnt, welcher ſchweigt, da er ſprechen könnte, und *) In Würtemberg heißt der Brantwein: Geiſt. die Zeit abwartet, bis er zu ſprechen entſchiedenen Beruf hat. — 4 8 i Wer in ſich keinen Gott ſieht, der ihn geſchaffen hat, und in ſeinem Schickſal keinen Gott, der ihn leitet, dem werden Himmel und Erde nicht beweiſen, daß ein Gott iſt. + * ** 5 Je mehr dich Menſchen plagen, deſto heiliger und feſter ſei dein Entſchluß keinen Menſchen zu plagen. * 1** „Wer alles ſagt, was er weiß,“ ſagt Bacon,„der ſagt auch leicht, was er nicht weiß.“ Wer alles thut, was er kann, der thut unendlich viel, was er nicht ſoll. 0 Dr. Luther ſagt von den Frauen: Weiber reden von Haushaltung wohl mit Hold— ſeligkeit und Lieblichkeit der Stimme und alſo, daß ſie Ciceronem den beredteſten Redner übertreffen; und was ſie mit Wohlredenheit nicht können zu Wege bringen, das erlangen ſie mit Weinen. Und zu ſol⸗ cher Mohlredenheit ſind ſie geboren; denn ſie ſind viel beredter und geſchickter von Natur zu den Hän⸗ deln, wie wir Männer, die wir es durch lange Er⸗ fahrung, Uebung und Studiren erlangen. ſie aber außer der Haushaltung reden, ſo taugen ſie nichts. Denn wie wohl ſie Worte genug haben, fehlt und mangelt es ihnen an Sachen, als die ſie nicht verſtehen. Darum reden ſie auch da⸗ von läppiſch, unordentlich und wuͤſte durch einander über die Maßen. Daraus erſcheint, daß das Weib geſchaffen iſt zur Haushaltung, der Mann aber zur Polizei, weltlichem Regiment, zu Kriegen und Ge⸗ richtshändeln, die zu verwalten und zu führen. — Bekanntmachungen von Behoͤrden. N 0 Bekanntmachung. 13) Montag den 16. l. M. und die folgenden Tage, von Morgens 9 Uhr und Nachmittags 2 Uhr anfangend, ſollen in hieſigem Rathhauſe nachbe⸗ merkte Pfänder öffentlich meiſtbietend verſteigert wer⸗ den, als: 7330, 7761, 7789, 7849, 7859, 7877, 7933, 7947, 7953, 8089, 8128, 8186, 8210, 8222, 8230, 8247, 8263, 8264, 8293, 8312, 8315, 8327, 8344, 8353, 8354, 8357, 8360, 8408, 8415, 8416, 8432, 8476, 8479, 8534, 8558, 8563, 8573, 8577, 8601, 8613, 8625, 8637, 8638, 8641, 8648, 8660, 8663, 8664, 8679, 8746, 8756, 8761, 8789, 8790, Wenn 8* werden jahr 10 bis zu wobei a —— 23) und Haf (4562) ren⸗ Geſe kiuntniſse nen „ 11„ 8801, 8839, 8855, 886, 8862, 8891, 8892, 8898, 8931, 8983, 8990, 9002, 9028, 9057, 9085, 9086, 9087, 9088, 9096, 9097, 9101, 9106, 9113, 9161, 9172, 9178, 9180, 9182, 9207, 9215, 9291, 9293, 9338, 9351, 9353, 9354, 9359, 9360, 9383, 9392, 9393, 9406, 9408, 9409, 9429, 9437, 9451, 9461, 9497, 9519, 9530, 9547, 9555, 9579, 9581, 9586, 9588, 9592, 9593, 9634, 9644, 9654, 9656, 9663, 9685, 9686, 9706, 9708, 9709, 9725, 9728, 9734, 9737, 9739, 9747, 9754, 9764, 9766, 9777, 9788, 9797, 9799, 9804, 9811, 9819, 9848, 9852, 9857, 9886, 9894, 9899, 9912, 9917, 9947, 9958, 9967, 9970, 9981, 9989, 9990, 10,000, 10,004, 10,010, 10,014, 10,015, 10,019, 10,036, 10,038, 10,039, 10,052, 10,060, 10,082, 10,085, 10,088, 10,099, 10,112, 10,113, 10,118, 10,130, 10,132, 10,151, 10,164, 10,166, 10,172, 10,175, 10,179, 10,197, 10,206, 10,207, 10,216, 10,220, 10,229, 10,245, 10,252, 10,262, 10,268, 10,274, 10,281, 10,283, 10,290, 10,297, 10,321, 10,327, 10,339, 10,347. Friedberg den 2. Januar 1843. Für den gr. Bürgermeiſter der Beigeordnete Bender. Braunkohlenverkauf. (8) Die Braunkoblenkonſumenten der Umgegend werden hiermit in Kenntniß geſetzt, daß von Neu— jahr 1843 an für Quantitäten über 25 Ctr. bis zu Michaelis 1843 Credit gegeben wird, wobei aber wie bisher nur genügende von den Herrn Bürgermeiſtern und Ortsvorſtänden ausgefertigte Bürgſcheine auf gedruckten Formularien angenom⸗ men werden können. Der Preiß der Klötze bleibt wie bisher pr. Ctr. 12 kr. Ueber die Qualität und das rich⸗ tige Maaß und Gewicht der Klötze kann ſich jeder Abnehmer durch eine Probe ſelbſt überzeugen. Abnehmer, welche kein Fuhrwerk haben, nament— lich die Einwohner Friedbergs, können auf vor⸗ herige zeitige Anfrage gegen eine den dermaligen hohen Futterpreiſen angemeſſene Frachtverguͤtung ihren Bedarf geliefert bekommen. Dornaſſenheim den 31. December 1842. Fr. Schmidt, Bergverwalter. Holzverſteigerung im Revier Münzenberg. (22) Montag den 16. d. M. ſoll in dem Rocken⸗ berger Markwalde das nachſtehende fis kaliſche Holz, 1) 213¼ Stecken buchen Scheitholz, iner„ Prügel und 3) 1271/ Stück„ Wellen, unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen, meiſtbjetend verſteigert wer— den. Der Anfang iſt Morgens um 9 Uhr am Forſtgarten. Obbornhofen am 8. Januar 1843. Der Gr. Revierförſter Marchand. Fruchtverkaͤufe bei Gr. Rentamte Nidda. (23) Die herrſchaftlichen Fruchtvorräthe aus der Erndte von 1842, beſtehend in Waizen, Korn, Gerſte und Hafer, kommen im Jahr 1843 in folgenden Terminen zur öffentlichen Verſteigerung: a) von dem Speicher zu Bingenheim, bei Gaſtwirth Muller daſelbſt, 8 7 7 W 7 77 „Nidda, in dem Rathhauſe zu Nidda, „ Lißberg, ebendaſelbſt. r Sämmtliche Verſteigerungen beginnen Vormittags um 10 Uhr und finden ſtatt: rd 8 8 Verſteigert werden: Nr Von dem Speicher zu Tag der Verſteigerung. Watzen. Korn. Gerſte. Hafer. f g N Mltr. Mltr. Mltr. Mltr. 1. Nidda. Montag den 23. Januar. 9 60— 60 Bingenheim. Dienſtag den 24. Januar. 23 142 90 60 2 Nidda. Montag den 20. Februar. 9 60— 60 Lißberg. Desgleichen. 1 1 35 3— Bingenheim. Dienſtag den 21. Februar. 23 142 90 60 3 Nidda. Montag den 20. Marz. 9 60 00 Bingenheim. Dienſtag den 21. März. 23 142 90 60 4. g Nidda. Montag den 10. April. 9 60 18 60 1 Bingenheim. Dienſtag den 11. April. 23 142 90 60 5. Nidda. Montag den 8. Mai. 9 60— 60 Bingenheim. Dienſtag den 9. Mai. 23 142 90 60 6. Nidda. Montag den 12. Juni. 9 60— 60 Bingenheim. Dienſtag den 13. Juni. 23 142 90 60 Bingenheim den 5. Januar 1843. Der Gr. Rentamtmann Soldan. Privat⸗ Bekanntmachungen. eine Lehrlingsſtelle offen. Näheres bei der Expedition des Blattes. a Offene Lehrlingsſtelle. (1562) In ein auswärtiges Detail⸗Spezerei⸗Waa⸗ ren⸗Geſchäft, iſt für einen mit den nöthigen Vor⸗ kenntniſſen verſehenen geſitteten, jungen Menſchen . Empfehlung. (5) Da ich gegenwärtig durch eine neue Einrichtung das Mehl für die Oſterkuchen ſelbſt mahlen laſſe, ſo bin ich im Stande, ausgezeichnet ſchöͤne Matzen das Darmſtädter Pfund à 8 kr. liefern zu fönnen. Ich erſuche nun einen Jeden, welcher ſolche von mir zu haben wünſcht, ſich entweder direct an mich, oder durch portofreie Briefe an Herrn J. J. Fürth in Münzenberg zu wenden, was jedoch in den erſten 14 Tagen geſchehen muß. Worms im December 1842. 5. Leopold Marx. Ein braver Burſche s (17) wird als Hausknecht geſucht. Das Nähere bei der Expedition dieſes Blattes. g 8 Mit geſottenen Faſtenbrezeln (20) empfiehlt ſich Bäckermeiſter F. W. Reuß. Bekanntmachung. (24) Unterzeichneter hat noch dürre buchen Wellen vorzüglicher Qualität zum Verkaufe vorräthig und werden ſolche auf Verlangen bis 1. Oktober d. J. gegen annehmbare Bürgſcheine credidirt. Ockſtadt den 8. Januar 1843. M. Klein II. Die zweite Abendunterhaltung (25) des Friedberger Geſangvereins findet Sonn⸗ tag den 15. Januar in bekanntem Locale ſtatt. An⸗ fang präcis 7 Uhr. Der Vorſtand. Das neue Preis⸗Verzeichniß 126) friſcher, echter, in⸗ und ausländiſcher Garten-, Feld⸗, Holz- und Gras— Samen, der ſchönſten und neueſten Blumenſämereien, eines Sortimentes der prächtigſten und neueſten Georginen c., die in der Samenhandlung von Sam. Lor. Ziemann in Quedlinburg zu be⸗ kommen ſind, iſt jetzt ausgegeben und wird in der Saamenhandlung von Michael Jung in Fried⸗ berg gratis verabreicht. Derſelbe iſt auch erbötig, danach gemachte Beſtellungen zu beſorgen. Ein vollſtändiges Logis, (27) welches Anfangs März bezogen werden kann, hat zu vermiethen, Schreinermeiſter Deweil, in der Burg. Ein noch gutes Clavier, (28) das die Stimmung beſonders gut hält, iſt zu verkaufen. Das Nähere bei der Expeditian d. Bl. Ein Exemplar (29) von Fr. C. Mader's„Sichere Nachrichten von der Kaiſerlichen und des heiligen Reichs⸗Burg Friedberg und der dazu gehörigen Grafſchaft und freyen Gericht zu Kaichen“ iſt zu verkaufen und ſieht man Geboten entgegen, welche die Expedition dieſes Blattes annehmen wird. Literariſche Anzeigen. (30) Durch Car! Bindernagel in Friedberg ſind nach⸗ folgende, noch gut erhaltene Bucher zu den beigeſetzten Prei⸗ ſen zu erhalten: Dreſch, über methodiſchen Geſchichtsunterricht. 30 kr. „ 12* Niemeier, Grundſätze der Erziehung und des Unterrichts. 2 a 2 fl. 12 kr. 1. Band. 1832. 3 Zerrenner, Grundſätze der Schulerziehung 1c. 2. 20 lage. 1832. i. Oieſterweg, Unterrichtswegweiſer. Neue Aufl. 1838. 4 fl. Thirme, durchgeſehen von Döly, erſte Nahrung für den ge⸗ ſunden Menſchenverſtand. 1818. 40 kr. Roths Schreibunterricht. 2. Aufl. 1834. 24 Fr. Stephani, einfache Leſemethode. 1814.. Krauſe, Denkübungen. 4. Auflage 1826. 3 Bände. 1 fl. Pariſius Materialien zu Katechiſationen 4. Aufl. 1827. 27 fr. Nebe, der Schullehrerberuf. 1833. 1 fl. 3 kr. Stiller, das Ganze der Erziehung, und des Unterrichts nach Niemeiers Grundſätzen. 1826. 1 fl. 20 kr. Harniſch, Handb. für das deutſche Volksſchulweſen. 1 fl. 20 kr. Becker, Leitfaden. 1833. + kr. Deſſen Schulgrammatik. 2. Aufl. 1832. 54 Fr. Kruſe, Lehrb. der deutſchen Sprache. 3. Aufl. 1828. 40 kr. Wohlfeilſtes Moden⸗Journal! (31) Bei Carl Bindernagel in Friedberg iſt zu haben: Das Pariſer Moden-Journal, welches jede Woche bei Chriſt. Silers Wittwe in Ulm er⸗ ſcheint mit einem ſchönen colorirten Mode⸗Bild, einen Herrn und eine Dame nebſt Modellen, Patronen ꝛc. darſtellend, und mit ausführlichen Mode⸗Berichten, Erzählungen und gemein⸗ nützigen Artikeln. Preis halbjährig nur 1 fl. 30 kr. *Die Mode⸗Bilder werden ſeit Kurzem mit ſolcher Sorgfalt verfertigt, daß ſie kaum denen in den theuern Pariſer Blättern nach⸗ ſtehen. 0 Die Abnehmer erhalten einen Centimenter⸗Strei⸗ fen gratis. (32) Soeben iſt erſchienen und in allen Buchhand⸗ lungen, in Friedberg bei C. Bindernagel, zu haben: 5 Neue vermehrte Auflage. Untruͤgliches Mittel gegen Gicht und Rheumatismus. Aus dem franzöſiſchen Originale, wovon in den erſten 8 Wochen ſeiner Erſcheinung 25,000 Exem⸗ plare verkauft wurden, des Herrn Cadet de Vaux, prakt. Arzt in Paris. gr. 8. br. 54 kr. Wer die Höllenqualen der Gicht und des Rheumatismus kennt, der muß es untey die größten Wohlthaten rechnen, womit uns die Vorſehung in unſerer Zeit beſchenkt hat, daß Herr Cadet de Vaux, prakt. Arzt zu Paris, ein Mittel gegen dieſe Krankheiten entdeckte, welches eben ſo leicht in ſeiner Anwendung als ſicher in ſeiner Wirkung iſt. Nehme demnach der Kranke dieſes Werkchen zur Hand, um ſich ſelbſt zu helfen, wenn er bei hundert Andern vergebens Hülfe ſuchte! Das Mittel, das Herr Cadet de Vaux hier angiebt, hat ſich durch eine zahlloſe Menge der gelungenſten Verſuche unwiderſprechlich bewährt. 5 Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Binder nagel in Friedberg. „ jede fagen 41 2 wochs erſch erhalte, we Ge 51 —