Ager Steig W Fe „ et Buß le 2 K Ax T Expeditio: 8 har N. Ot ei neh! Intelligenzblatt fuͤr die Provinz Oberbeſſen im Allgemeinen, Kreiſe Friedberg, Gruͤnberg und Hungen und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. 28. Sonnabend, den 8. April 1843. Abonnementspreis: pr. Semeſter 40 kr., durch die Poſt bezogen 48 kr., pr. Jahr 1 fl. 12 kr., durch die Poſt bezogen 1 fl. 24 kr.— Inſeratgebühren: die beiden erſten Zeilen zuſammen 7 kr., ö Alle bis zum Sonntag Abend eingehenden Inſerate kommen in das Mittwochsblatt, und alle, welche bis zum der Inſeraten: Mittwoch Abend eintreffen, in das Samſtagsblatt. die dritte und jede folgende Zeile 2 kr.— Aufnahme Localſection des Großh. Heſſ. Gewerbvereins fuͤr den Kreis Friedberg. Monatliche Sitzung Montags den 10. April. Vortrag über die Cometen.— Vorzeigung einiger Meiſterſtücke.— Mittheilungen aus Journalen. Soldan. Dr. Luther über Schullehrer. Wie hoch die Lehrer in Luthers Achtung ſtanden, hat er öfters und bei mannigfachen Gelegenheiten kräftig ausgeſprochen. Nachſtehend zwei Beiſpiele ſeiner Art ſich hieruͤber zu äußern: Das ſage ich kürzlich: einen fleißigen und from⸗ men Schulmeiſter oder Magiſter, oder wer es iſt, der Knaben treulicht zeucht und lehret, den kann man nimmermehr genug ehren und mit keinem Gelde be⸗ zahlen. Wie auch der Heide Ariſtoteles ſagt. Noch iſts bei uns ſo ſchändlich veracht, als ſei es gar nichts, und wollen dennoch Chriſten ſein!—— Und ich, wenn ich vom Predigtamt und andern Dingen ablaſſen könnte, oder müßte; ſo wollte ich kein Amt lieber haben, denn Schulmeiſter oder Kna⸗ benlehrer ſein. Denn ich weiß, daß dieß Werk nächſt dem Predigtamt das allernützlichſte, groͤßeſte und beſte iſt, und weiß noch dazu nicht, welches unter beiden das beſte iſt. Groͤn land. Ich folgte dem Polarvogel, erzählte der Mond, und dem ſchwimmenden Wallfiſch, nach Grönlands Oſtküſte; nackte Gebirge mit Eis und Wolken um— ſchließen ein Thal, wo Weidengerten und Heidel⸗ beerkraut in reichem Flor ſtanden; die duftende Lych⸗ nis verbreitete ſüßen Geruch, mein Licht war matt, meine Scheibe war bleich, wie die Blätter des Akanth, welche wochenlang auf dem Waſſer trieben, losge— riſſen von ihrem Stengel. Die Nordlichtkrone brannte, ihr Ring war breit, und deſſen Strahlen gingen wie wirbelnde Eisſäulen hin über den ganzen Him⸗ mel, und ſpielten in Grün und Roth. Die Bewoh⸗ ner verſammelten ſich zu Tanz und Luſtbarkeit, aber ſie ſahen nicht auf die ihnen zur Gewohuheit ge— wordne Pracht:„Laß die Seelen der Todten nur Ball ſpielen mit Wallroßköͤpfen“ dachten ſie ihrem Glauben gemäß, und hatten nur Auge und Ohr fuͤr Geſang und Tanz. Mitten im Kreiſe ſtand, ohne Pelz, der Grönländer mit ſeiner Handtrommel, und ſtimmte einen Geſang über den Seehundsfang an, und der Chor antwortete mit:„Eia, eia, a!“ und hüpfte in weißen Pelzen rund herum im Kreiſe, daß es einem Bärenballe gleich ſah. Der Kopf und die Augen machen die kühnſten Bewegungen. Nun be⸗ gann Gericht und Urtheil, diejenigen, welche ver⸗ feindet waren, traten auf und der Beleidigte brachte das Vergehen des Gegners vor; keck und ſpottend und alles beim Tanz zur Trommel, der Angeklagte erwiederte ebenſo pfiffig, während die Verſammlung lachte, und ihr Urtheil fällte. Von den Gletſchern erſcholl Getöſe, die Eisſelder zerſprangen, die großen 128 n. ſtürzenden Maſſen löſten ſich im Fallen zu Staub ouf, es war eine grönländiſche herrliche Sommer⸗ nacht. Hundert Schritte davon, unter dem offnen Zelt von Häuten, lag ein Kranker. Das Leben ſtrömte noch durch ſeine Adern, aber er mußte doch ſterben, denn er glaubte es, und Alle rings um ihn her glaubten es, deßhalb nähte ſeine Frau ſchon den Lederbezug um ihn zuſammen, damit ſie nachher den Todten nicht zu berühren brauche, und ſie fragte: „willſt du auf den Gebirgen in feſten Schne? be⸗ graben werden? Ich werde die Stelle mit deinem Kajac und deinen Pfeilen ſchmücken! Der Augekok wird darüber hin tanzen! Oder willſt du lieber“ ins Meer geſenkt werden?“— Ins Meer! lispelte er, und nickte mit einem wehmüthigen Lächeln.„Es iſt eines laues Sommerzelt“ ſagte die Frau„da hüpfen tauſende von Seehunden, da ſchläft das Wall⸗ roß zu deinen Füßen und die Jagd dort iſt ſicher und luſtig!„Und die Kinder riſſen heulend das aus⸗ geſpannte Fell von den Fenſtern, damit der Todte zum Meere geführt werden könnte, zum wogenden Meere, welches ihm Nahrung im Leben, nun Ruhe im Tode giebt. Die ſchwimmenden Gletſcher, gleich Tag und Nacht wechſelnd, bildeten das Grabmonu⸗ ment. Der Seehund ſchlummert auf der Eisſcholle, der Sturmvogel fliegt darüber hin. Irdene Toͤpfe zu haͤrten. Da irdene Töpfe oft vom Feuer ſpringen, ſo ſchlägt man folgendes Mittel dagegen vor: Man ſtreiche ſie von außen mit Thonerde, die man in Waſſer aufgelößt, an, laſſe es trocknen und bringe dann einen Leindl⸗Anſtrich darauf. Bekanntmachungen von Behörden. t ιν Bekanntmachung, Holzverſteigerung in den Gr. Domanialwaldungen des Reviers Hochweiſel, Forſtes Friedberg betreff. (484) Die in Nro. 27 sub Ziffer(449) dieſes Blattes angekündigte Holzverſteigerung in den Gr. Domanialwaldungen des Reviers Hochweiſel iſt aus Verſehen ſtatt auf Freitag den 7. April l. J., auf Freitag den 17. l. J. eingerückt worden.— Es wird daher die Ausführung dieſer Verſteigerung hierdurch widerrufen, und zugleich zu anderweitiger Abhaltung derſelben Termin auf Donnerſtag den 20. April l. J. um die früher beſtimmte Stunde und Anfangs- ſtelle beſtimmt. Hochweiſel den 5. April 1843. Der Gr. Revierförſter des Reviers Hochweiſel Stillgebauer. 8 Mühlen ⸗ Verkauf. (286) Freitag den 21. April laufenden Jahres, Vormittags um 10 Uhr, ſoll die hieſlger Stadt ge⸗ hoͤrige, am linken Ufer des Mains zu Sachſenhauſen gelegene, zu funf, von zwei Waſſerrädern getriebenen Gängen eingerichtete, und in einem zweiſtöckigen Wohnhaus, nebſt daran gebautem gleichfalls zwei⸗ ſtöckigem Mühlhaus beſtehende Fruchtmühle in dem Amtslocal unterzeichneter Stelle— an den Meiſt⸗ bietenden in Zeitpacht gegeben werden. Die Ver⸗ ſteigerungsbedingungen können täglich in den Vor⸗ mittagsſtunden bei unterzeichnetem Amt eingefehen werden, wohin man auch wegen Beſichtigung der Mühle ſich zu wenden hat. Frankfurt am Main den 3. März 1843. Stadtkämmerei. Arbelts-Verſteigerung. (430) Die Bauarbeiten in hieſiger Pfarrhofraithe, beſtehend in Maurerarbeit, verüberſchlagt zu 103 fl. Schreinerarbeit 17„ Weißbinderarbeit 5 17 ſollen Mittwoch den 12. April l. J., Vormittags um 11 Uhr, im Hauſe ſelbſt wenigſtnehmend ver⸗ ſteigert werden. f Steinfurth den 25. März 1843. Der Gemeindebaumeiſter Der Kirchenvorſtand: Ruths. Für denſelben, der Pfarrer Textor. Verſteigerung von Bauarbeiten. (3535) Montag den 10. April, Vormittags 10 Uhr, ſollen in dem Wirthſchaftslokal des Conrad Schneider zu Oſtheim die zur Erbauung eines neuen Schul⸗ ſaals daſelbſt erforderlichen Bauarbeiten und Ma⸗ teriallieferung im Beiſein des Gr. Kreisbaumeiſters des Baubezirks Friedberg an die Wenigſtfordernden öffentlich in Accord gegeben werden. Nach dem Voranſchlag betragen dieſe Arbeiten: 1) Maurerarbeit 168 fl. 29 kr. 2) Steinhauerarbeit 156„ 305 3) Zimmerarbeit 476„ 8„ 4) Dachdeckerarbeit 184„ 48, 5) Schreinerarbeit 155„ 30 6) Schloſſerarbeit 190„ 48„ 7) Glaſerarbeit g 8 8) Weißbinderarbeit 165„ 7, 9) Spenglerarbeit 53„ 20„ 10) Pflaſterarbeit 26„ 48„ ferner die Lieferung von 5 Cub.⸗Klftr. Mauerſteinen, 25,000 Stück Backſteinen, 80 Bütten Kalk, 2 Cub. Klftr. Sand oder Kies. Die Voranſchläge und Bedingungen liegen auf dem Bureau des Gr. Kreisbaumeiſters in Friedberg zur Einſicht offen. Oſtheim den 18. März 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſtet Schneider. Holz⸗Verſteigerung. (447) Künftigen Montag den 10. April, Vormit⸗ tags um 10 Uhr, werden auf dem Gräfl. Solms⸗ Rödelheimiſchen Braunkohlenbergwerk bei Bauern⸗ 799 515 15 ſoll be igung eine i Oberme derſteigt w 5 tiedb (4) 10 Uhr, b Fürſlichen der Einble igert. 15 den 175), M. I, ſollen von dem d Speichet! 1842 Ern bfentlich Aſſer (439) und luzer Golderbſe dodaun d ſtige Son Schlagkt wohnhaft 442) wird ind ſchafts Bedingun age bei 400 ddt Bu unden. 1838. kammerei. rr f arr. efrgithe, 103 fl. 17 5 75 Dermittags mend ver⸗ 7 berverſtaud: enſelben, er Textor, eiten. lags 10 Uhr, d Schneider euen Schul; n und Ma; iedaumeiſlert igſtfordernder ede Atbeiten — 2 17 liegen all b in Fntebent nirgermneiſte n pril, Vorm afl. Sola bel Bauern „ 131*. Schloſſerarbeit. (473) Freitag den 14. April l. J, Vormittags 11 Uhr, ſoll bei Gaſthalter Hieronymus dahier die Fer⸗ tigung eines ſtabeiſernen Geländers an die Brücke bei Obermörlen öffentlich an den Wenigſtnehmenden verſteigt werden. Friedberg den 3. April 1843. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Stockhauſen. Frucht ⸗Verſteigerung. (474) Dienſtag den 11. April, des Vormittags 10 Uhr, werden in der Krone zu Niederweiſel, vom Fürſtlichen Speicher daſelbſt, 100 Mltr. Gerſte aus der Erndte von 1842, in Parthieen meiſtbietend ver ſteigert. Lich den 1. April 1843. ö Kratz. cht dert a. (475) Mittwoch den 19. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſollen auf der Neuherberge bei Niederwöllſtadt von dem daſigen Gräflich Solms-Rödelheim'ſchen Speicher nachfolgende, wohlerhaltene Früchte de 1842r Ernte, namlich: circa 210 Malter Korn und „( Serſte oͤffentlich an den Meiſtbietenden verſteigert werden. Aſſenheim den 5. April 1843. Gräflich Solms-Rödelheim'ſche Fruchtverwaltung. d νν Privat⸗ Bekanntmachungen. 240 fl. (426) liegen vom 1. Juni d. J. an zum Ausleihen bereit. Niedereſchbach den 23. März 1843. Namens des Kirchenvorſtandes Reg hen. Empfehlung. (439) Bei Unterzeichnetem iſt zu haben deutſcher und luzerner Kleeſamen, ächte Wicken, Früh- und Golderbſen, guter Hafer und Gerſte zum Ausſaen, ſodann vorzüglich feiner Blumen-Vorſchuß und ſon⸗ ſtige Sorten Mehl auf bevorſtehende Oſtern, gute Schlagkuchen um die billigſten Preiſe. Jacob May, Mehlhändler, wohnhaft auf der breiten Straße bei Herrn Gaſthalter Supp. Ein junger Menſch, (442) mit den nöthigen Vorkenntniſſen verſehen, wird in die Lehre eines Manufacturwaaren-Ge⸗ ſchäfts für's Comptoir unter ſehr vortheilhaften Bedingungen geſucht. Näheres auf frankirte An⸗ frage bei der Expedition dieſes Blattes. Anzeige und Einladung. 454) Zur Gründung einer Leſebibliothek fur die tadt Butzbach iſt die höchſte Genehmigung ertheilt worden. Das Local befindet ſich in hieſigem Rath⸗ hauſe und wird vom 5. April d. J. Einmal wöchent⸗ lich, Mittwochs Vormittags von 9— 12 Uhr eröffnet. Da an jährlichem Beitrag nur 1 fl. zu entrichten iſt, hoffen wir, ſowohl in hieſiger Stadt, als auch in 8 nächſten Umgegend zahlreiche Theilnahme zu nden. Neue Mitglieder belieben, ſich bei Einem der Unterzeichneten zu melden. Butzbach den 27. März 1843. Algeier. Eckhard. Johannes Grüninger VII. Johannes Krauß. M. Kuhl. Jacob Stein⸗ häuſer IV. L. Steinberger. Empfehlung. (444) Unterzeichneter empfiehlt ſich mit allen Sorten Mehl, feinem Blumen-Vorſchuß die Meſt 1 fl. 44 kr., ordinärer 1 fl. 28. kr., Weismehl 1 fl. 12 kr. Friedberg. Heinrich Stamm. H. B. Grödel, breite Straße, (476) beehrt ſich, ſein wohlaſſortirtes Modewaaren⸗ Geſchäft, beſonders italienische und brüsseler Damen⸗ stroh⸗Hüte in größter Auswahl, ſowie seidene Sonnenschirme, schwarze seidene Herrnhüte, Shwälchen, ſeidene Sacktücher, Taſchen, Reiſeſäcken, Regenſchirme, Crawatten, u. ſ. w. zu den billigſten Preiſen, in geneigte Empfehlung zu bringen. Einladung zu einem Balle. (477) Da nunmehr der Beſchluß des Tanzunter⸗ richtes der mir anvertrauten hieſigen und benach—⸗ barten Schüler herannaht, bin ich geſonnen den zweiten Oſterfeiertag einen Probe-Ball in dem Saale des Gaſtwirth Stier zu veranſtalten, und lade ich hierzu alle meine Schuler und Freunde der Umgegend, be⸗ ſonders aber von Friedberg und allen denjenigen Orten, an welchen ich Unterricht ertheilte, höflichſt ein. Für Muſik und dergleichen Erforderniſſen wird beßtens geſorgt werden, weßhalb ich recht zahlreich beehrt zu werden hoffe. Reichelsheim. Goldenberg, Tanzlehrer. doch circa 100 Malter, (478) meiſtens Holzheimer, Kartoffeln und circa 180 Ctr. Heu, von den beßten Wieſen, habe ich zu verkaufen. Großenlinden den 5. April 1843. Jean Goſſi. Haus⸗ und Geſchäfts⸗Verkauf. (479) Das von meinem ſeeligen Manne bisher geführte Spezereigeſchäft bin ich geſonnen aufzugeben, ſo wie auch das Haus, worin dieſes Geſchäft ſeit 40 Jahren mit dem beßten Erfolge betrieben worden, zu verkaufen. Luſttragenden hierzu werde ich den Ankauf des Hauſes, ſowie die Uebernahme des Geſchäfts, durch die möglichſt billigen Bedingungen zu erleichtern ſuchen. g Friedberg den 3. April 1843. Zadig Grödels Wittwe. Wohnungs⸗ Veränderung und Geſchäfts⸗ Empfehlung. (480) Allen meinen Freunden und Gönnern mache ich andurch die ergebenſte Anzeige, daß meine Woh⸗ nung am Eingange Vilbels von Friedberg her ver⸗ laſſen und das von mir gemiethete ehemals Reitz'ſche Haus an der Hauptſtraße in der Mitte des Ortes gelegen neben Herrn Schmiedmeiſter Wenzel und Herkn Bäcker Seip bezogen habe. Indem ich für das mir bisher geſchenkte Zutrauen herzlich danke, bitte ich zugleich daſſelbe auch fernerhin in meiner neuen Wohnung auf mich übertragen zu wollen. Vilbel den 1. April 1843. Philipp König, Nagelſchmied und Steinkohlenhändler. 300 fl. Curatelgelder (481) ſind gegen gerichtliche Obligation zum ver⸗ leihen bereit bei P. Boutemy. Literariſche Anzeigen. (482) Im Verlage der B uchner'ſchen Buchhandlung in Bayreuth iſt ſo eben folgendes, allen Aus⸗ wanderern nach Amerika gänzlich unent⸗ behrliches Werk in zweiter durchaus ver⸗ mehrter Auflage erſchienen und in Friedberg, bei C. Bindernagel zu haben: l Neueſtes vollſtaͤndigſtes n Hand⸗ und Reiſebuch f f Ur Auswanderer aller Klaſſen und jeden Standes nach den Vereinigten Staaten von Nord-Amerika, Ober⸗ und Unter Canada, Neu⸗Braunſchweig, Neu⸗ Schottland und Texas. Eine gedrängte Schilderung des politiſch-geograpiſchen, ſittli⸗ chen, wiſſenſchaftlichen und commerciellen Zuſtandes der Union und einzelnen Staaten; eine getreue und ausführliche Dar— ſtellung der Vor- und Nachtheile, welche die einzelnen Claſſen, Geſchäftsbranchen und Stände, als: Landwirthe, Handwerker, Fabrikanten, Kaufleute, Gelehrte, Künſtler, Adel, Militär, Iſraeliten ꝛc. daſelbſt zu erwarten haben, und ob dieſelben ihr Fortkommen mit Sicherheit finden können.— Ferner nütz⸗ liche und noͤthige Vorſchriften für Aus⸗ und Einwanderer, Reiſeregeln, Koſten und Ueberfahrt, die einzelnen Landungs⸗ plätze, Rathſchläge, ſich vor den ſo häufig vorkommenden Be⸗ 132. trügereien, beſonders beim Landankauf, zu bewahren, Rath beim Landankauf ſo wie beim Anſiedeln, und Angabe der vor⸗ züglichſten Reiſerouten von 1 1 1 85 85 in das Innere des Landes. Herausgegeben von Traugott Bromme. Zweite vermehrte und verbeſſerte Auflage. Mit einer Karte. 23 Bogen ſtark. Preis geb. 2 fl. 2 483) Im Laufe des Jahres 1842 ſind unter Anderen bei G. D. Bädecker in Eſſen erſchienen und durch C. Bindernagel in Friedberg zu beziehen: J. W. Meigen, Deutſchlands Flora. Sy ſtematiſche Be⸗ ſchreibung aller in Deutſchland wildwachſenden oder ange⸗ bauten Pflanzen. Dritter(Schluß) Band, mit 47 Tafeln. 5 4 fl. 20 kr. Preis des Ganzen in drei Bänden mit 145 Tafeln Abbil⸗ dungen 13 fl. 30 kr. Fruchte⸗Preiſe hier in Friedberg: Waizen: 10 fl. 20 kr.; Korn: 10 fl.— kr. Gerſte: 8 fl.— kr. Hafer: 6 fl. 15 kr. Fruchte⸗Preiſe zu Mainz, am 31. Maͤrz: Waizen: 11 fl. 45 r. Korn: 10 fl. 56 kr. Gerſte: 8 fl. 30 kr⸗ Hafer: 6 fl. 46 kr. Erbſen:— fl.— kr. Polizei⸗Taxe fur die Staͤdte Friedberg und Butzbach vom 9. bis 15. April 1843. pfo Brod ⸗Preiſe. Friedberg Butzbach kr. pf⸗ kr. pf. 1 Leib⸗Roggenbrod 5 31 2 2 77 1 7* 6 3 41 1 144— 131 3 Loth. Loth. — Milchbrod 14 4% 14% —Waſſerweck 1 4% 14% —Gemiſchtes(Tafel-) Brod 115 115 leiſch⸗ l 5 eiſch Preiſe. 15 2 1 Ochſenfleiſch 5— 134— ge gemäſtetes 0— 10— „ Küyfleiſch ungemäſtetes 71— b 75 ;; gemäſtetes 9— * Rindſseiſch ungemäſtetes 7— 4 7— „ Kalbfleiſch 6— 6 r „ Schweinenlleiſch 131472 134 „ Hammellfleiſch 9— 8 9 2 „ Schaaffleiſch 5——— „ Wurſt von blos Schweinen 15— „Gemiſchte Wurſt 10— 10— „ Bratwurſt 16— 160 „Schwartenmagen 16— 181. „ Geräucherter Speck 24— 3 „Schinken 17— 1771* „ Dörrfleiſch 17— 1 „ Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 24— 23 1 dito ungusgelaſſen 21— 211 „Nierenfett 244— 22— „ Hammelsfett 16— 115 1— Der großh. heſſ. Kreisrath d. K. F. J. d. A. Krach, Gr. Kr.⸗Sek. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Binder nagel in Friedberg. 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