g Groß. Fund t zugelaufen. zen Erſtat⸗ delt werden. s 5. Kleder. achtrmeiſter zu Were iſt auf dre + ſchirme, und Qualitat Commiſſſon in Einzeln eden ablaſſen Bechſtein. Intelligenzblatt fuͤr die Provinz Oberbeſſen im Allgemeinen, Kreiſe Friedberg, Gruͤnberg und Hungen und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. 1 WN 78. Sonnabend, den 7. Oktober 1843. Amtlicher Theil. Der Großherzoglich Heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg an die Großh. Buͤrgermeiſter des Kreiſes. Betreffend: Die Vertilgung des Froſtnachtſchmetterlings. Unter Bezugnahme auf die in der landwirthſcha deren Inhalt in dem letzten Intelligenzblatte, Nr. ftlichen Zeitſchrift enthaltenen Aufſätze und Mahnungen, 77., ſich näher erörtert findet, fordere ich Sie auf, überall wo ein Ueberhandnehmen des ſo verderblichen Forſtnachtſchmetterlings ſich in den letzten Jahren kund gegeben hat, die dort empfohlenen Vertilgungsmittel anzubefehlen. Sie werden zu dem Ende zugleich ermächtigt, Strafandrohungen von 30 kr. bis zu 1 fl. 30 kr. zu erlaſſen und nöthigenfalls die Anordnung jener Mittel von Polizei wegen auf Koſten der Saumigen anzuordnen. Friedberg den 5. Oktober 1843. Küchler. Das Großherzoglich Heſſiſche Landgericht Gruͤnberg an die Großh. Buͤrgermeiſter des Landgerichtsbezirks. Betreffend: Die Erledigungsberichte in Executionsverfahren. Sehr häufig kommt es vor, daß während des Vollſtreckungsverfahrens die Schuldner die ausgeklagten Forderungen tilgen, ehe es zur Pfandverſteigerung kommt. daß Kläger in den Exledigungsberichten nur geſagt wird, In ſolchen Fällen genügt ſes nicht, wenn befriedigt, oder daß die Sache erledigt ſeye, ſondern das Gericht muß aus Ihrem Berichte die Thatſachen zu erkennen vermögen, worauf ſich Ihre Verſicherung gründet; z. B. ob Sie ſelbſt ſeye u. dgl. zugegen Quittung deſſelben Ihnen vorgezeigt worden, oder ob waren, als Kläger befriedigt wurde, oder ob die Kläger Sie ſelbſt verſichert habe, daß er befriedigt Ein Gleiches gilt auch bei Berichten, wodurch Befriſtungen angezeigt werden. Grünberg am 23. September 1843. Welcker. Friedberg am 4. Oktober 1843. Obgleich wir in der letzten Zeit ſchon einigemal in unſerer nächtlichen Ruhe durch den Ruf Feuer! geſtört worden ſind, ſo deutete der blutige Schein am Himmel doch immer auf eine Feuersbrunſt, die in weiter Ferne ausgebrochen war und konnte ſeit dem Nauheimer Brande von Seiten der hieſigen Einwohnerſchaft eine thätige Hülfe nicht geleiſtet werden. Aber in der Nacht vom 2. auf den 3. die⸗ ſes Monats war der rothe Hahn über unſerer fried⸗ lichen Stadt ſchwebend und drohte furchtbare Ver⸗ heerung. Es war zwiſchen 1 und 2 Uhr, als der ſchreckliche Ruf unſerer großen Glocke aus dem beſten Schlafe uns weckte, ein Ruf, in der Stille der Nacht ſo bluterſtarrend, daß ich jetzt, da ich dieß ſchreibe, noch einen kalten Schauder uͤber mich rieſelnd fuͤhle, da ich mir den Augenblick vergegenwärtige, wo zuerſt ich ihn vernahm.„Hinaus! hinaus! beim Ad⸗ vokaten Trapp IIII Feuer! Feuer!“ ſo kams aus allen Gaſſen und Kehlen, und dazu noch das Heulen der Hörner, das Wirbeln der Trommeln, das Klopfen der Herzen— ja, es war eine wahre Schre⸗ ckensnacht, zumal fur den, der den Heimgeſuchten näher ſteht. Ein Blick in die Gluth, in der die bäulichkeiten, ſondern auch, wenn nur der geringſte Sturm ſich erhöbe, die umliegenden Häuſer und Scheunen, die alle bis in ihre Firſten voll Getreide geſtopft ſind, in der augenſcheinlichſten Gefahr waren. Wohl mancher Seufzer tiefer Bekümmerniß rang ſich da aus mancher Bruſt und manches Gebet ſtieg zu dem Throne des Hoͤchſten empor: daß er doch mit gnädigen Augen die Noth ſeiner Kinder anſehen und ihnen helfen möge nach ſeiner Barmherzigkeit. Und er half; er half, daß er nicht anfachte des Windes Wehen alſo, wie eine Stunde vor oder eine Stunde nach dem Brande, er half durch Men⸗ ſchen, die vom Geiſte brüderlicher Liebe beſeelt zum Schutze Eines unter ihnen herbeieilten. Nur Wenige ſah man muͤßig ſtehen; faſt Aller Hände waren thaͤtig zu retten und zu löſchen, und namentlich— bei aller Anerkennung, die ich den Männern zugeſtehe— namentlich muß des ausgezeichneten Eifers, den die Dienſtmägde und andere Frauensperſonen hieſiger Stadt und, wie man ſagt, auch des benachbarten Fauerbach beim Herbeitragen des Waſſers bethätig⸗ ten, mit aller ſchuldigen Achtung und dem gebüh⸗ renden Danke gedacht werden. Auf den Heerd, wo es entſtanden war, wurde das Feuer gebannt; nur die Scheuer mit ihrem Inhalte wurde von ihm verzehrt, oder durch das Waſſer unbrauchbar gemacht; nicht einmal Stall und Waſchküche, die Nachbarn der Scheuer nach rechts und links, noch weniger der Flügel des Wohnhauses, der mie Stull und Scheuer unter einem Dache ſteht, wurde ergriffen. Dafür ſei Lob und Preis dem, der es gethan und Dank Allen, die mithalfen den Rathſchluß des Allerbar⸗ mers ins Werk zu richten. Darüber, wie das Feuer entſtanden, enthalte ich mich irgend eine Vermuthung auszuſprechen; bei der Vorſicht, mit welcher man in dem Hauſe des Herrn Advokaten Trapp mit dem Lichte umgeht, läßt es ſich kaum denken, daß eine Un⸗ vorſichtigkeit ſollte die Urſache ſein; daß die Scheuer gelodert habe, als ein Feuerzeichen der Bosheit und Habſucht, will ich zur Ehre der Menſchheit nicht glau ben, und daß eine Katze, die man verbrannt aus dem Schutte zog, den Brennſtoff aus einer Feuereſſe in die Scheuer getragen hätte, wäre zwar nicht ohne Beiſpiel, klingt doch aber wunderlich. Gott weiß es, wie es gekommen, dem Unſchuldigen wird er ver⸗ zeihen, den Schuldigen möge er zur Erkenntniß brin⸗ gen und beſſern! Zum Schluſſe dieſer Mittheilung nur noch Fol⸗ gendes:„was iſt es doch,“ fragte auf dem Spazier⸗ gange am andern Tage, nach einer Unterredung uber das, was ich oben geſchrieben habe, ein Mann den andern,„was iſt es doch, das den einen Menſchen ſo unwiderſtehlich treibt, dem andern Menſchen, wenn er in Noth iſt, zu helfen?“„„Ob das wohl die Erbſuͤnde iſt!?““ ſagte der Andere. Was duͤnkt Dir von der Sache, lieber Leſer? *. 352* Scheuer des oben genannten allgemein geſchätzten und geliebten Mannes ſtand, mußte Jeden uͤberzeu⸗ gen, daß nicht allein deſſen geſammte geräumige Ge⸗ Oeffentliche Dankſagung. Die allgemeine Theilnahme, welche ſich bei dem mich und die Meinigen in der vorgeſtrigen Nacht betroffen habenden Brandunglücke durch die thatigſte Hülfeleiſtung kund gegeben, veranlaßt mich, hierfür gegen das Publikum offen und unverholen meinen wärmſten und tief gefühlteſten Dank auszuſprechen, überzeugt, daß ohne Gottes und der Menſchen treuen Beiſtand mein Obdach und Raub der Flammen geworden waͤre. Zugleich fühle ich mich verpflichtet, noch beſon, deren Dank denen zu zollen, welche Kraft ihres Be⸗ rufes, mit der angeſtrengteſten Thätigkeit die Löſch⸗ anſtalten geleitet, ſowie auch allen Einzelnen, die raſtlos, muthvoll und mit wahrer Selbſtverläugnung jeder Gefahr getrotzt, um des verheerenden Elements Meiſter zu werden. Auch allen treuen Nachbarn und Freunden, die mir in den Stunden der Gefahr und nach deren Entfernung mit Rath und That zur Seite geſtanden, ſei mein innigſter Dank dargebracht. Wolle eine güuͤtige Vorſehung ähnliches Mißge⸗ ſchick förder von Uns Allen ferne halten. Friedberg den 4. Oktober 1843. Trapp III., Hofgerichtsadvokat. Coneert. Sonntag den 8. d. M. beabſichtigt der hieſige Singverein im neuen Saale des Gaſthauſes zum Deutſchen Hof dahier ein Concert zu geben, deſſen Ertrag den Brandbeſchädigten in Bromskirchen zu⸗ fließen ſoll. Anfang Abends 7½% Uhr, Eintrittspreis 12 kr., höhere Gaben werden mit Dank angenommen. Butzbach den 2. Oktober 1843. Der Vorſtand. Bekanntmachungen von Behoͤrden. N Hofraithe⸗ Verſteigerung. (124) In Auftrag Großh. Heſſ. Landgerichts ſoll Montag den 23. October l. J., Vormittags um 11 Uhr, in hieſigem Rathhauſe die Hofraithe des Schrei⸗ nermeiſters Joſeph Veith in der Kapitelgaſſe, an Michael Jung und Thomas Becker I. gelegen, be⸗ ſtehend in Wohnhaus und Ställchen mit Nro. 315. bezeichnet, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Friedberg den 11. September 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz. Bekanntmachung. (1333) Da die Mobiliarverſteigerung der Verlaſ⸗ ſenſchaft des Carl Weckerling nicht beendigt werden konnte, ſo ſoll Mittwoch den 11. October 1. J. und die folgenden Tage, von Morgens 9 Uhr an, damit fortgefahren werden, und wird der Verſteigerung aus⸗ meine ganze Habe ein auf den R versteigert Oſſen Verlos (1349 looſung Lindhe— 30 5 wurden fi Lit. f I 9 ur Rück; was den mitgetheil bei obiger dahier in Januar 1 Nidd. „ 353* ſetzt: Weibskleidung, Weißgeräth, Bettzeug und 10 Uhr, ſollen auf hieſigem Rathhauſe die zu 20 fl. gettung. Friedberg den 1. Oktober 1843. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter D. Fritz. Leinwand ⸗ Lieferung. 1340) Die Lieferung von circa 1400 Ellen Lein⸗ zand fuͤr hieſige Strafanſtalt ſoll Dienſtag d. 10 Oktober l. J., Vorm. 10 Uhr, u den Wenigſtnehmenden öffentlich verſteigert werden. Marienſchloß am 28. September 1843. Schneider. Arbelts⸗Verſteigerung. 1348) Montag den 9. d. M., Vormittags 10 ihr, ſollen dahier folgende Arbeiten: 1 Pflaſterarbeit, voranſchlagt zu 39 fl. Y Dachdeckerarbeit, 62 3) Maurerarbeit, 5 4) die Anlieferung von 2 Cub.⸗Klftr. Pflaſterſteinen und 1,5 Cub.⸗Klftr. Sand uf dem Rathhauſe hierſelbſt öffentlich wenigſtnehmend erſteigert werden. Oſſenheim den 2. Oktober 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Walther. zerlooſung Stadt Niddaer Obligationen. 1349) Bei der heute ſtattgehabten fünften Ver⸗ doſung des durch das Handlungshaus Simon indheimer zu Friedberg ad 65,000 fl. zu %% Zinſen negociirten Anlehens hieſiger Stadt burden folgende Nummern Lit. B. Nr. 56 à 300 fl. „ C.„ 133 u. 159 à 200 fl. 400„ „ N 100„ 800 fl. ur Rückzahlung auf den 1. Januar 1844 gezogen, was den Intereſſenten hiermit unter dem Bemerken mitgetheilt wird, daß es ihnen frei ſteht den Betrag zei obigem Handlungshauſe oder an der Stadtkaſſe zahier in Empfang zu nehmen und daß vom 1. Januar 1844 keine weiteren Zinſen bezahlt werden. Nidda am 1. Oktober 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Riddel. Stroh ⸗ Lieferung. 1350) Donnerſtag den 12. d. M., Vormittags um 10 Uhr, wird die Lieferung von 900 Gebund Kornſtroh auf dem Verwaltungsbureau des 2. Bat. 4. Inf.⸗Regts. in Accord gegeben. Die Herrn Bürgermeiſter der Umgegend Fried⸗ dergs werden erſucht, dieſes geeignet bekannt machen zu laſſen. Friedberg den 3. Oktober 1843. 50 kr. voranſchlagten Unterhaltungsarbeiten der hie⸗ ſigen Ortsſtraßen, beſtehend in Planir⸗ und Pflaſter⸗ arbeit, öffentlich an den Wenigſtnehmenden veraccor⸗ dirt werden. 0 Steinfurth den 2. Oktober 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Thönges. Bekanntmachung. (1352) Mittwoch den 18. d., M., Vormittags von 9 Uhr an, ſoll in hieſigem Rathhauſe mit dem Ver⸗ kaufe der nicht eingelöſten auch nicht renovirten Pfän⸗ der fortgefahren werden. Friedberg den 5. Oktober 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz. Bekanntmachung, Abſchluß von Accorden betreffend. (1353) Nächſten Montag den 9. d. M., Nach⸗ mittags um 2 Uhr, werden im Gaſthaus zum Hirſch in Ockſtadt: die Holzfällungen, das Lohſchälen, Back— holzmachen, die Kultur⸗ und Wegbau⸗ Arbeiten, unter letzteren auch das Pfla⸗ ſtern von 12 IU Klafter Mulde vorkommt, in den Freiherrlich von Frankenſteiniſchen Waldun⸗ gen zu Ockſtadt und Straßheim für das Erndtejahr 1844 mittelſt Verſteigerung an die Wenigſtfordern⸗ den oder Handaccord, je nach dem ſich mehr oder weniger qualificirte Unternehmer finden, nach vor⸗ heriger Eröffnung der näheren Bedingungen, vergeben. Ockſtadt am 3. Oktober 1843. Die Freiherrlich von Frankenſteiniſche Forſtverwaltung. Holz ⸗Verſteigerung. (1354) Montag den 16. d. M., Morgens 10 Uhr, ſoll in den Freiherrlich von Died'ſchen Waldungen dahier alles dasjenige Holz, welches unterm 22. Mai und 10. Juli d. J. verſteigert, aber bis jetzt nicht abgefahren wurde, für den Fall, daß es bis dahin nicht bezahlt, oder eine Abſchlagszahlung darauf gemacht worden iſt, noch einmal öffentlich an Ort und Stelle verſteigert werden. Ziegenberg den 4. Oktober 1843. Kirchner. Mobilien ⸗Verſteigerung. (1355) Mittwoch den 11. Oktober l. J., Morgens um 11 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe nachſte⸗ hende Gegenſtände einer öffentlich meiſtbietenden Ver⸗ ſteigerung ausgeſetzt, als: 1) ein Pferd, 2 drei Kühe, 3) ein Wagen und 4) ein Karn. Friedberg den 30. September 1843. J. A. Der Beigeordnete Bender. — Ob G ö l 1116 Holz ⸗Verſteigerung. 7 g Oberquartiermeiſter.(1356) Kuͤnſtigen Mittwoch den 11. Oktober, 5— Arbeits ⸗-Verſteigerung. Morgens 10 Uhr, ſoll auf dem Bingenhelmer Forſt⸗ (1351) Montag den 9. d. M., Vormittags um haus eine nicht unbedeutende Quantität Eichen⸗ Werkholz, beſtehend in Abfällen von Schneiſenſtöcken, ferner mehrere Eichenſtämme, ſowie eine Parthie Eichenſpäne öffentlich verſteigert werden. Das ge⸗ ſchnittene Eichenholz iſt durchſchnittlich 11 Fuß lang und von verſchiedener Dicke(2— 7 Zoll Durchmeſſer und 6—12 Zoll Breite) von ausgezeichneter Güte und eignet ſich beſonders für Schreiner und Glaſer. Den 9. und 10. Oktober kann das Holz an Ort und Stelle eingeſehen werden. Bingenheim den 3. Oktober 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Scheib. Echzell den 3. Oktober 1843. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter Eberhard. Bekanntmachung. (1357) Montag den 9. d. M., Mittags um 1 Uhr, ſollen in dem Wirthshauſe zum Hirſch dahier die in der hieſigen Schulſtube nöthigen Arbeiten an den Wenigſtfordernden, unter den bei der Verſtei⸗ gerung eröffnet werdenden Bedingungen, öffentlich verſteigert werden, als: 1) Fertigung von 6 Stuͤck neuen Fenſtern. 2) Das Ausbeſſern der Lambris und Fußboden. 3) Maurer⸗ und Weißbinderarbeit. Steigluſtige werden dazu eingeladen. Ockſtadt den 5. Oktober 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Klein. e* Privat⸗ Bekanntmachungen. Einladung. (1358) Zur Feier des hieſigen Nachkirchweihfeſtes findet nächſten Sonntag den 8. Oktober bei vorzüg⸗ lichen Speiſen und Getränken gutbeſetzte Tanzmuſik bei mir ſtatt, wozu ich höflichſt einlade. Fauerbach II. Neiſel, Gaſtwirth. Ein ladung. (1359) Sonntag den 8. d. M. wird bei Unter⸗ zeichnetem ein Preiskegelſchieben gehalten, wozu der⸗ ſelbe höflichſt einladet. Fauerbach II. Sang. Fäſſer⸗ Verſteigerung. (1360) Künftigen Montag den 9. d. M, Morgens 10 Uhr, wird bei mir eine Anzahl; Fäſſer, ver⸗ ſchiedener Größe, gegen gleich baare Zahlung öffent⸗ lich an den Meiſtbietenden verſteigert. Friedberg. J. M. Simon zu den drei Schwertern. Einen ſchon gebrauchten einſpännigen 5 Oekonomiewagen (13671) ſucht zu kaufen Trapp III., Hofgerichtsadvokat. : Ein neues Lerchengarn (1362) von ziemlicher Groͤße hat zu verkaufen Friedberg. Schackei. * 354. Kreis Hungen. Nauheimer Teichhaus. (1363) Zur Feier der Nachkirchweihe und zum Beſchluſſe der Sommerbeluſtigungen findet Sonntag den 8. Oktober auf hieſigem Teichhauſe gurbeſetzte Tanzmuſik ſtatt. Indem ich dazu ergebenſt einlade, danke ich zugleich meinen verehrten Freunden und Gönnern fuͤr den Beſuch am Kirchweihfeſte und em pfehle mich zu fernerem gütigen Wohlwollen. Nauheim den 4. Oktober 4843. Henkel. Ein geſitteter junger Menſch kann bei mir als Drucker⸗Lehrling eintreten. Carl Bindernagel. Fruͤchte⸗Preiſe hier in Friedberg: Waizen: 9 fl.— kr.; Korn: 7 fl.— kr. Gerſte: 4 fl. 15 kr. Hafer: 2 fl. 30 kr. Fruchte⸗Preiſe zu Mainz, am 29. September. Walzen: 10 fl. 36 kr. Kern: 6 fl. 58 kr. Gerſte: 5 fl. 23 kr. Hafer: 3 fl. 21 er. Erbſen:— fl.— kr. Polizei⸗Taxe für die Staͤdte Friedberg und Butzbach vom 8. bis 14. Oktober 1843. pfo“ Brod-Preiſe. Feeder Buder kr. pf. kr. pf. 1 JLeib⸗Roggenbrod 2 2 9 7 5 2 5 1 4 er 7 10 3 10 3— Loth. Loth. — Milchbrod 1 47 1 4% —Waſſerweck 12 e —Gemiſchtes(Tafel-) Brod 3 1157 Fleiſch-Preiſe. of pf 1 Ochſenfleiſch 10 E Ange; gemaͤſtetes 12— 12— „Kübſleiſch ungemäſtetes 10— 10— ; 17 gemäſtetes 11— 111— 7 Rindfleiſh ungemäſtetes 9 3 9 3 7 Kalbfleiſch 12 N 12 5 „Schweinenfleiſch 16— 16— „Hammelfleiſch 11 111— „Schaaffleiſch 535 „Wurſt von blos Schweinen 16— 16— „Gemiſchte Wurſt 12— 12— 7 Bratwurſt 18 5 18— „Schwartenmagen 18— 18— „Geraäucherter Speck 25— 25— „Schinken 20— 20— Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 26— 25— dis ungusgelaſſen 24— 24— „ Nierenfett 24— 244— „I Hammelsfett 16— 16— Der Gr. Heſſ. Kreisrath d. K. Friedberg Küchler. Die Polizeitaxe für die Stadt Butzbach gilt auch für den Der Gr. Heſſ. Kreisrath d. K. Hungen Follenius. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Binder nagel in Friedberg. pe. — 5 79 — Die Gre an di. Nach N Sitzungen b dabei, zur bie Einricht ſh, an we bagukomme Vorge Es wir „ f Nun wir e Var dem Nek Velte, ſo wie gegeſen wor Sſgnalenent und Corps er dußerde heſondere dief geltend mach joch mit ei bir Ihnen e Hachen wolle Vürgermeiſte Fried