Ariedberg — — liese e — * U 16 1 . Fnedberg auch für den „K. Hungen —— —— 1 Intelligenzblatt für die Provinz Oberbeſſen in Allgemeinen, Kreiſe Friedberg, Gruͤnberg und Hungen und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. M 51. Mittwoch, den 5. Juli 1843. 1. Juli. Fun löblichen Poſtämtern einreichen. nſeratgebühren: die beiden erſten Zeilen zuſammen 7 kr., die dritte und jede folgende Zeile 2 raten: Alle bis zum Sonntag Abend eingehenden Inſerate kommen in das Mittwochsblatt, Abend eintreffen, in das Samſtagsblatt. Ein neues Halbjahr- Abonnement auf das wöchentlich zweimal erſcheinende„Intelligenzblatt für die Provinz Oberheſſen“ beginnt am nächſten Geneigte Beſtellungen wolle man recht bald entweder bei — Abonnementspreis: dem Unterzeichneten, oder bei den den Abonnenten zunächft pr. Semeſter 40 kr., 1 die Poſt bezogen 48 kr.— — Aufnahme der Inſe⸗ und alle, welche bis zum Mittwoch Carl Bindernagel. Amtlicher Theil. Der Großherzoglich Heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg an die Großh. Buͤrgermeiſter des Kreiſes. Betreffen d: Die Verbeſſerung des Geſindes. Bei einer am 27. Juli v. J. abgehaltenen General-Verſammlung des landwirthſchaftlichen Vereins der Provinz Oberheſſen iſt die Nothwendigkeit einer ſtrengeren zur Sprache gekommen, indem weder von Seiten der Dienſtherrſchaft, dieſen Zeugniſſen die gehörige Bedeutung gegeben werde, entbehrlich hielten.— Controle der Dienſtbücher des Geſindes noch von Seiten des Geſindes ſo daß Letztere dieſelben öfters ſelbſt für ganz In köchſtem Auftrage weiſe ich Sie daher an, die pünktliche Vollziehung der in der Verordnung vom 1. Februak 1838 enthaltenen überwachen. Friedberg am 30. April 1843. Vorſchriften, namentlich derjenigen uber die Dienſtbücher, gehörig zu Küchler. Der Großherzoglich Heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Gruͤnberg an die Großh. Buͤrgermeiſter des Kreiſes. Betreffend: Die Landgeſtüts-⸗Anſtalt, insbeſondere die Bedeckung der Stuten durch die Landgeſtüts-Beſchäler für 1843. Ich fördere Sie auf, nunmehr die Verzeichniſſe über die in dieſem Jahre ertheilten Scheine Behufs der Bedeckung von Stuten unverweilt einzuſenden. Gruͤnberg am 28. Juni 1843. Du bvbr ier. Der Branntwein und ſeine Wirkung. 1 Zu Reinhardshain, im Kreiſe Grünberg, hatte man am 30. März d. J. leider auch das war⸗ nende Beiſpiel eines der Opfer des Branntweins. Ein Ackerknecht, immer ein Freund dieſes verderb⸗ lichen Tranks und eben erſt aus einer Geſellſchaft gekommen, wo man dem Schnapsglaſe fleißig zuge⸗ ſprochen, ſiel in eine Waſſergrube und ertrank. Biedenkopf 21. Juni. Heute iſt auch hier als ein warnendes Opfer des Branntweins ein Mann durch den Tod hinweggenommen worden, wel⸗ cher ſich vor mehreren Wochen durch einen nächtlichen Sturz vom Dachraume eines Hauſes auf das Stra⸗ ßenpflaſter die beiden Beine zerſchmettert hatte. Er wurde ſeitdem von mehreren Aerzten mit Sorgfalt behandelt, bis vor wenigen Tagen ſich die dringende Nothwendigkeit ergab, die beiden Beine zu amputiren. Die Amputation, an welcher auch noch zwei aus⸗ wärtige Aerzte, Profeſſor R. von Marburg und Hofrath B. von S., thätigen Antheil genommen haben, ſoll ſehr glücklich von Statten gegangen ſein; allein deſſen unerachtet hat heute früh der Tod die Leiden des Ungluͤcklichen geendigt.(G. H. 3. Mittel gegen die Selbſtentzüͤndung des Heues. Ein leichtes und wohlfeiles Mittel, naß einge⸗ führtes Heu vor der Selbſtentzündung zu ſchützen, wird in England ſchon lange angewendet. Man ſtopft einen großen Sack ſo feſt mit Heu voll, als man kann, und bindet ihn oben zu. Dieſen Sack ſetzt man aufrecht auf den Boden und legt den Heu—⸗ ſchober rund um ihn her an. So wie der letzte ſo hoch geworden iſt, als der Sack, ſo zieht man dieſen in die Höhe und fährt fort mit dem Baue des Heu— ſchobers, und wenn dieſer vollendet iſt, ſo nimmt man den Sack heraus, da dann in der Mitte eine cylinderiſche Höhlung bleibt, welche die Luft-Circu— lation im Innern des Heuſchobers unterhalt, und ſo die Entzündung verhindert. Bekanntmachungen von Behörden. rr Edictal ladung. (824) Am 8. Novbr. 1841 ſtarb zu Vilbel Clara, Friedrich Freudenbergs Wittwe, eine geborne Becker von Bergen, ohne Teſtament und Hinterlaſſung von Leibeserben. Da, wie ſich ergeben, der einzige nach Ungarn übergezogene Bruder derſelben noch, früher und ebenfalls ohne Kinder zu hinterlaſſen, ge⸗ ſtorben iſt, ſo ſind nun die hierorts unbekannten nächſten ſonſtigen Inteſtaterben der Verlebten zur Erbſchaft gerufen, und werden deßhalb alle diejeni— gen, welche an den fraglichen Nachlaß Erbanſprüche bilden wollen, hiermit aufgefordert, ihre Anſprüche ſogewiß im Termin Mittwoch den 19. Juli, Morgens 8 Uhr, vor dahieſigem Landgerichte geltend zu machen und zu begründen, als ſonſt auf die unangemeldet blei⸗ benden Erbrechte keine Rückſicht genommen und die Erbſchaft den ſich gegeldet habenden nächſten Erben ausgeantwortet werden wird. Groskarben den 9. Juni 1843. Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Muhl. Schmidt. Edictalladung. (880) Heinrich und Johannes Jung's Eheleute zu Kölzenhain beabſichtigen, ihr, theils in Kölzenhainer, theils in Bobenhäuſer Gemarkung belegenes, Grund⸗ eigenthum ihrem Schwiegerſohne, Johannes Schar— mann daſelbſt, käuflich zu überlaſſen, vermögen aber ihre Eigenthumsrechte an folgenden Grundſtücken: 1 Kölzenhainer Gemarkung: % V/72 340[IKlftr. Acker am Hain an Eliſa⸗ betha Dietz, * 240 7% V/72 172 UKlftr. Acker auf der Hofwieſe an Andreas Appel, 2% IVY75 15„ Wieſe, die Dornwieſe an * K. Fink, f Wieſe im Honfeld an K. Jung. Acker die Großwieſe an Joh. Dietz jun: 5 Acker auf der Schwan an H. Engel, %% 1/247 210„ 18% IIL56 328„ 7% V261 218„ wieſe an H. Schneidmüller, Scöff, i Bürgermſt. Schneidmüller, 2) Bobenhaäuſer Gemarkung: 56% XV/60 398[IKlftr. Acker am Steinkopf an der Gemeinde, e e eee Acker auf der Schwan an H. Kraft, „ N26 3%, Acker vor dem Wald an Heinrich Schleuning, nicht urkundlich nachzuweiſen. Sodann haften auf dem Gute folgende Pfand⸗ ſchulden: J 1) ein Darlehn von 30 fl. bei der Pietanz Grün⸗ berg von Andreas modo Adam Berges von Kölzenhain am 24. Auguſt 1712 und 2) ein Darlehn von 70 fl. bei dem Kirchenkaſten zu Kölzeuhain von Adam Merz daſelbſt am No— vember 1794 contrahirt, endlich 3) eine Caution von Johannes Jung der Gemeinde Kölzenhain wegen der ihm übertragenen Ge— meindeeinnehmerſtelle am 29. Auguſt 1823 ein⸗ gelegt. g Durch die betreffenden Gläubiger iſt die Tilgung der durch dieſe Urkunden begründeten Verbindlich⸗ keiten beſcheinigt, die Urkunden ſelbſt können aber zum Löſchen der Einträge in den Pfandbuͤchern nicht reproducirt werden. Es werden daher alle diejenigen, welche auf die oben verzeichneten Grundſtücke oder aus den angegebenen Verbriefungen Anſprüche be— gründen wollen, aufgefordert, hiervon um ſo gewiſſer binnen vier Wochen a dato Anzeige zu machen, ge⸗ genfalls der anderweiten Dispoſition über das in Rede ſtehende Gut Statt gegeben, die darauf haf— tenden Pfandverbindlichkeiten für erloſchenzangefehen und die deßfallſigen Einträge in den Hppothekenbü⸗ chern gelöſcht werden. 1 Ulrichſtein den 18. Juni 1843. 5 f Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Ra y ß. Bekanntmachung. 5 (914) Johannes Birx, Fritzen Eidam von Ulrich— ſtein iſt von Gr. Hofgerichte der Provinz Oberheſſen für einen Verſchwender erklärt und von dem unter⸗ zeichneten Gerichte unter Curatel des Heinrich Geiß von hier und Heinrich Peuſcher von Langwaſſer ge⸗ ſtellt worden. Man bringt dies mit dem Anfügen zur öffentlichen Kenntniß, daß Johannes Birr ohne Acker auf der Runkels-⸗ Wieſe die Großwieſe an In Unter f 75 (915 bat ſich b Hauſe en Vernehmu ort aber rung an Gleich durch auf arretiren Behuf w einem Pe Fried Schaaf Verſtei (916)! Uhr, ſoll daſelbſt, ſchorner! und Rac Mittwoe die Woll Selgenho Parthien werden. Gegen lungsfriſt Die 3 Schot (917) 9 Uhr, f Arbeiten gegeben 1 E 2 2 Höchſt (918) M Wr, sol der NR. r Hoſwjeſ dert, diet an ö demdiſſ al enſeld ay 4 Orc 1 5 ieſe Jun ber Schwan an an * er 1 r Aunkels. 1 O dutidmüller 1 wiese an Schneid * dmüͤger, ö Steinko b einde pf an der Schwan dun Mad a Schleuning, f gende Pfand⸗ Vactanz Grun. Berges f Derges von 8 * t am No- der Gemeinde genen Ge ddüchtrn nicht e diejenigen, undſtücke oder Anſpruche be⸗ n ſo gewiſſer 1 machen, ge⸗ Wer das in e darauf haf⸗ Arwangefehen weihtendu⸗ 7 nkgericht da. 1 1— Ulrich⸗ 1 Oberheſſen Agwaſſer ge⸗ em Aufügen Birr ohne 20 Zuſtimmung ſeiner beiden Curatoren Rechtsgeſchäfte gütig nicht eingehen kann, und fordert zugleich alle diejenigen, welche Forderungen an denſelben haben, auf, dieſelben ſogewiß im Termin den 8. Auguſt, Vormittags dahier zur Anzeige zu bringen, widrigen⸗ falls ſie bei der Richtigſtellung des Inventars nicht berückſichtigt werden. J Ulrichſtein den 29. Juni 1843. Großhl. Heſſ. Landgericht daſ. Ra 9 ß. Procla ma. In Unterſuchungsſachen gegen Theodor Oberhofer zu Bruchenbrücken wegen Fälſchung. (915) Der deßfallſigen Verwarnung ungeachtet, bat ſich Rubricat vor beendigter Unterſuchung von Hauſe entfernt, und ergeht daher, da ſeine weitere Vernehmung erforderlich, ſein dermaliger Aufenthalts- ort aber unbekannt iſt, hiermit öffentliche Aufforde⸗ rung an ihn, ſich bei Gericht zu ſiſtiren. Gleichzeitig werden die reſp. Polizeibehörden an: durch aufgefordert, den Rubricat betretenden Falls arretiren und an uns abliefern zu laſſen, zu welchem Behuf wir die Bemerkung beifügen, daß derſelbe mit einem Patent, als Liqueur⸗Fabrikant, verſehen iſt. Friedberg den 27. Juni 1843. Großherzoglich Heſſiſches Landgericht Hofmann. Dr. Gilmer. Schaaf“, Hämmel⸗, Lämmer⸗ und Wolle⸗ Verſteigerung bei Gr. Rentamte Schotten. (916) Montag den 17. Juli l. J., Vormittags 11 Uhr, ſoll zu Ulrichſtein bei Gelegenheit des Marktes daſelbſt, eine Quantität Mutter⸗Schaafe, und unge— ſchorner Hämmel⸗Lämmer von vorzüglicher Schönheit und Race, und Mittwoch den 19. Juli l. J., Vormittags 9 Uhr, die Wolle von der Gr. Heſſ. Domanial⸗Schäferei Selgenhof bei Ulrichſtein, circa 2½ Etr., in kleinen Parthieen öffentlich an den Meiſtbietenden verſteigert werden. Gegen ordnungsmäßige lungsfriſt bis Martini l. J. geſtattet. Die Zuſammenkunft bei Wirth Pfannſtiel daſ. Schotten den 29. Juni 1843. Großhl. Rentamt 0 i Reuling Arbeits ⸗Verſteigerung. (917) Mittwoch den 12. Juli d. J., Vormittags 9 Uhr, ſollen zu Höchſt an der Nidder nachfolgende Arbeiten an den Wenigſtnehmenden oͤffentlich in Akkord gegeben werden: An der Rädchesbrücke: 1) Steinhauerarbeit voranſchlagt zu 27 fl. 2) Maurerarbeit 4% Höchſt a. d. N. den 1. Juli 1843. Der großh. heſſ. Burgermeiſter Meininger. f Arbeits-Verſteigerung. (918) Mittwoch den 12. Juli l. J., Nachmittags 2 Uhr, ſollen zu Rommelhauſen nachfolgende Arbeiten Bürgſchaft wird Zah⸗ * 241* an den Wenigſtnehmenden öffentlich in Akkord ge⸗ geben werden: I. Am Schulhauſe: 1) Schreinerarbeit voranſchlagt zu 8 fl. 55 kr. 2) Schloſſerarbeit 1%, 3) Maurerarbeit 2„ 40„ II. An dem Trinkbrunnen: 1) Steinhauerarbeit voranſchl. zu 31 fl. 44 kr. 3) Handarbeit 5 8„ 10% III. An der Weede: f 1 Steinhauerarbeit voranſchl. zu 16 fl. 10 kr. 2 10 2) Handarbeit 21 7 3) Maurerarbeit 40„ 37„ 4) Pflaſterarbeit„ 5) Waſſerkalk. Rommelhauſen den 1. Juli 1843. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter Meininger. Gras- Verſteigerung. (919) Donnerſtag den 6. Juli d. J., Nachmittags 3 Uhr, ſoll das Gegräs von den Gemeinde-Wieſen dahier, zu Heu und Grummet, ohngefähr von 30 Morgen, in den Wieſen ſelbſt in verſchiedenen Ab⸗ theilungen an den Meiſtbietenden verſtrichen werden, welches man bittet zur öffentlichen Kenntniß bringen zu laſſen. Lehnheim am 24. Juni 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Er b. Hofraithe-Verſteigerung. (920) Auf freiwilliges Anſuchen der Betheiligten des Hauſes Nro. 209., das Eckhaus der Judengaſſe, neben Collector Bäckermeiſter Reuß gelegen, ſoll Mitt⸗ woch den 12. dieſes Monats, Vormittags um 11 Uhr, in hieſigem Rathhauſe öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Das ſehr geräumige Haus mit Hofraum in der ſchönſten Lage an der Hauptſtraße der Stadt gelegen, eignet ſich zum Betriebe eines jeden Geſchäfts. Friedberg den 3. Juli 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter . D. Fritz. Arbeits⸗Verſteigerung. (921) Mittwoch den 12. d. M., Vormittags um 9 Uhr, ſollen in hieſigem Rathhauſe die Reparatur- arbeiten in den Pfarrhäuſern, beſtehend in Schrei⸗ nerarbeit voranſchlagt zu 78 fl. 54 kr., Schloſſerar— beit zu 16 fl., Glaſerarbeit zu 28 fl., Weißbinder⸗ arbeit zu 19 fl. 40 kr. öffentlich an die Wenigſtneh⸗ menden verſteigert werden. Die Voranſchläge ſind auf meinem Bureau jeden Tag von 11 bis 12 Uhr ein⸗ zuſehen.. Friedberg den 3. Juli 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz. Gras-Verſteigerung bei dem Rentamte Schotten. (922) Freitag den 21. Juli l. J., Vormittags 10 Uhr, ſoll das Heugras von den einſchürigen, herr⸗ * 242 ſchaftlichen Wieſen in der Gemarkung Ulrichſtein öffentlich an den Meiſtbietenden verſteigert werden. Zuſammenkunft bei Wirth Pfannſtiel daſ. Schotten den 30. Juni 1843. Großhl. Rentamt Reuling. Arbeits⸗Verſteigerung. (923) Samſtag den 8. Juli l. J., Vormittags 10 Uhr, werden auf dem Dorhelmer Bergwerk folgende bei Erbauung einer Amtsboten⸗Wohnung und einer Wagen⸗ und Chaiſen⸗Remiſe vorkommenden Arbeiten öffentlich an die Wenigſtnehmenden verſteigert. Nach dem Voranſchlag betragen dieſe Arbeiten: 19 Maurerarbeit 304 fl. 38 kr. 86 2) Steinhauerarbeit 5 3) Dachdeckerarbeit N 4) Schreinerarbeit 243„ 54„ 5) Schloſſerarbeit 196„ 26„ 6) Glaſerarbeit 64„ 48„ 7) Weißbinderarbeit 210% 1„ 8) Spenglerarbeit 34„ 12 Ferner die Anlieferung von 9 ¼ Cubik⸗Klftr. Mauerſteinen, 72 Buͤtten Kalk, 2000 Stück Back⸗ ſteinen und 2,5 Cubik⸗Klftr. Sand. Die Voranſchläge und Riſſe liegen auf dem Bureau des unterzeichneten Kreisbaumeiſters zur Einſicht offen. Friedberg den 30. Juni 1843. Der Gr. Kreisbaumeiſter Stockhauſen. Arbeits ⸗Verſteigerung. (924) Mittwoch den 11. d. M., Vormittags 9 Uhr, ſollen dahier nachfolgende Arbeiten veraccordirt werden: 1) Am Arreſtlocal, Maurer-, Schloſſer⸗ und Schrei⸗ nerarbeit voranſchlagt zu 44 fl. 2) Am Schulhaus, Maurer,, Steinhauer ⸗, Schrei⸗ ner ⸗, Schloſſer⸗, Weißbinder„Zimmer- und Pflaſterarbeit, voranſchlagt zu 185 fl. 3) An den Durchläſſen der Straße nach Oberau Zimmer- und Maurerarbeit voranſchlagt zu 93 fl. 2) Schleußen in den Wieſen, Zimmer- und Schloſ⸗ ſerarbeit voranſchlagt zu 28 fl. 25 kr. 5) Fertigung von Abfahrten, Steinhauer-, Maurer- und Handarbeit ꝛc. voranſchlagt zu 380 fl. Altenſtadt den 1. Juli 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Brack. Bekanntmachung, Ginſtern⸗ und Heiden⸗, ſodann Leſeholz⸗Verſteigerung in den Großh. Domanialwaldungen des Reviers Oberrosbach Forſts Friedberg betreffend. (925) Freitag den 7. Juli d. J., Morgens um 8 Uhr, werden im Burgwald an die Meiſtbietenden öffentlich verſteigert: 2500 Gebund Heiden und Ginſtern zu Backholz, eine Quantität Leſeholz. Die näheren Bedingungen werden vorher eröffne, hier aber ſchon bemerkt, daß Nachgebote nicht an, genommen werden, vielmehr der Zuſchlag ſogleich er, theilt wird, wenn der Erlöß den Abſchaͤtzungs preiz erreicht. f Winterſteln Zuſammenkunft auf dem Forſthaus Oberrosbach den 28. Juni 1843. Der Gr. Revierförſter des Reviets Oberrosbach Bingmann. e ο Privat⸗ Bekanntmachungen. 18,000 fl. (902) liegen gegen erſte Inſätze und pCt. Zinſen bereit. Briefe franco. Friedberg am 26. Juni 1843. Philipp Conrad Kopp. Eine Scheuer (926) von 43 Fuß Länge und 37 Fuß Breite will Donuerſtag den 6. Juli, Morgens 9 Uhr, an den Meiſtbietenden auf den Abbruch verſteigern laſſen⸗ Chriſtian Raab's Wittwe in Beienheim. 2 vollſtändige einſpännige Wagen, (927) ſodann 1 Sopha, 1 Kleiderſchrank, Tiſche, Stühle, ſowie auch brauchbares altes Eiſen ſtehen bei dem Unterzeichneten zu verkaufen. Friedberg. Salomon Schwab, in der Judengaſſe. und Waizenſtroh gegen 4½ 6 bis 8 Fuder Roggen⸗ (928) können in ½ und ¼ Fuder gegen Erlegung gehöriger Bürgſcheine bei mir abgegeben werden. Beyenheim den 27. Juni 1843. J. Filius. Eine Petterweiler 4% tige Obligation 929) von 500 fl. kann abgegeben werden. Von Wem ſagt die Expedition dieſes Blattes. Literariſche Anzeige. Bei C. Bindernagel in Friedberg iſt vor, räthig: Niſter, Fr., Beiſpiel⸗ Sammlung zu dem in den Großherzogthümern Baden und Heſſen einge⸗ führten Katechismus der ſchriſtlichen Lehre für die evangeliſch-proteſtantiſche Kirche. Dieſe Beiſpiel⸗Sammlung beſteht meiſt aus Parabeln und ſchließt ſich genau an den in den Großherzogthümern Baden und Heſſen eingeführten Katechismus an. Sie hat den Zweck, die Religionslehren möglichſt zu verſinnlichen und fruchtbar für Herz und Leben zu machen. Längſt ſchon hat man das Bedürfniß einer ſolchen Sammlung gefühlt, und es wird daher dieſelbe Predigern und Lehrern nicht unwillkommen ſein. 7 Von und zu Taubſtummen 4 fl. 36 kr. 1 Worte bei der Confirmation taubſtummer Kinder geſprochen in der Pfarrkirche zu Fauer⸗ bach II. am Sonntage Cantate 1843 von Lu dw. Chr. Matthias. Aus Zimmermanns„Sonntagsfeier⸗ zum Beßten armer taub⸗ ſtummer Kinder beſonders abgedruckt.— Preis 12 kr. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg. das w e elegenen uſeratg. taten: A Abend eint —— Fa und hier! G 0 „Eine der Bett Herr zu ihn um ſtark; D „Ich „Hät Beſchafti „Ja, „Ver „Mei ſchickte m wenn ich ſie mich u „Gehſt o schlaff Do g