Intelligenzblatt für die Provinz Oberbeſſen im Allgemeinen, Kreiſe Friedberg, Gruͤnberg und Hungen und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. ——— — M 36. Sonnabend, den 4. November 1843. Localſection des Großh. Heſſ. Gewerbvereins fuͤr den Kreis Friedberg. Monatliche Sitzung Montags den 6. November. Mittheilungen aus Journalen über verbeſſerte Löthkolben— — Unterſcheidung der ächten Vergoldung— verbeſſerte Berei⸗ Art Bronze ſtatt Meſſing— Schweißen von Gußſtahl mit Eiſen. die Schwierigkeit ſeiner Bearbeitung— Dachdeckung— Holzmoſaik zu Fußböden tung der ſchwarzen Dinte— eine neue Vorzeigung der neueſten 10 Hefte des Möbeljournals von Kimbel. Vortrag über die Beſchaffenheit des Holzes und Soldan. ie e. (Eine Bauerngeſchichte aus Sachſen.) Der reiche Bauer und Gutsbeſitzer N** zu W“ hatte eine einzige Tochter, die er gleich nach dem frühen Tode ſeiner Frau einer verheiratheten Schwe⸗ ſter in Z. übergab. Dort wurde das Mädchen er⸗ zogen und blieb bis zu ihrem 24ſten Jahre, wo die Muhme ſtarb und Lieſe wieder in das Haus ihres Vaters zurückkehrte, der ſich ſeither faſt gar nicht um ſie bekümmert hatte. In dem Hauſe des Vaters fand Lieſe eine ſehr kühle Aufnahme. Vater und Tochter waren einander durch lange Trennung fremd geworden. Er war ein rauher, hartherziger Mann, dem Trunke ergeben, dabei geizig und auf ſeinen verhältnißmäßig großen Wohlſtand ſtolz. Er war Wittwer geblieben, man ſagte, aus Geiz; dafür liebte er die Flaſche und den Beſuch in der Schenke. Wenn ſich ihm Lieſe nahte, um ihm durch Zärtlichkeit näher zu treten, ſoll er ſie barſch zurückgewieſen, ja er ſoll mehrmals im Rauſche geäußert haben, ſie ſei gar nicht ſeine Toch⸗ ter, ihre Mutter habe ſich vergangen u. ſ. w. Lieſe hatte alſo einen Vater dem Namen nach, in der That aber einen ſtrengen, hartherzigen Gebieter, der alle Regungen der Kindesliebe in ihrer Bruſt mit Gewalt erſtickte. Die übrige Hausgenoſſenſchaft beſtand aus einem alten Knecht und einer tauben Magd. Da dieſe die eigne Tochter vom Vater zurückgeſetzt, ja gehaßt ſahen, erwieſen ſie ihr auch weder Theilnahme noch Achtung. So wurde Lieſe 26 Jahre alt, als der alte Knecht ſtarb und Hans, ein Burſche von 21 Jahren, hübſch und gutmüthig, an ſeine Stelle trat. Das zurückge⸗ ſetzte, gedemüthigte Maͤdchen fühlte ſich bald zu dem ſanften Burſchen, der ſie als ſeine Herrin behandelte und ihr manche, bis dahin ungekannte, Aufmerkſam⸗ keit erwies, hingezogen. Sie war ein ſchönes, noch blühendes Mädchen.— Hans blieb nicht blind für ihre Reize, ihre Vertraulichkeit gab ihm Muth; ehe zwei Monate vergingen, waren ſie ein heimliches Liebespaar. Der Alte, ſtets mürriſch, herriſch und verſchloſſen, merkte nichts von dem Handel oder wollte nichts merken. Als die jungen Leute es fühlten, daß ſie einander für's ganze Leben angehören muͤßten, überredete Lieſe ihren Geliebten, allen Ernſtes bei dem Alten um ihre Hand anzuhalten. Sie rechnete, man weiß nicht aus welchem Grunde, ſicher auf ſeine Einwilligung. Der ſchuͤchterne Burſche, von ihr mehrfach gedrängt, ging nur ſchweren Herzens an die Ausführung ſei⸗ nes Auftrages, der zugleich ſein Herzenswunſch war.— Eines Abends trug er auf dem Felde während einer Arbeitspauſe dem Alten ſein Anliegen vor. 1 Statt aller Antwort gab ihm dieſer ein paar 0 00 Ohrfeigen und ſtrafte ihn durch einen verachtenden Blick. Hans theilte Nachts, als der Alte in der Schenke war, in der traulichen Kammer der Geliebten den traurigen Erfolg ſeiner Bewerbung mit. Sie weinte er weinte mit. Demungeachtet beſtimmte ihn das Mädchen auf ſeinem Vorſatze zu beharren und ſeinen Antrag zu erneuern, wenn er den Alten bei beſſerer Laune treffen würde. Einige Zeit verging, da faßte Hans, von der Geliebten mehrmals erinnert und gedrängt, abermals Muth und erneuerte ſeine Bitte. 5 Der Alte erhob zwar den Rechen; doch ſchlug er ihn diesmal nicht. Er ſagte nur ſpöttiſch: „Du Lump von einem Betteljungen! Dir wär's mein Mädchen zu kriegen, das die Reichſte in der Gegend iſt, und mich einmal zu beerben! Glaub's wohl!“ Dies war der abermalige, troſtloſe Beſcheid. Hans beſorgte, und vielleicht wünſchte er's, ſein Herr würde ihn entlaſſen. Dies aber geſchah nicht. Der Alte behielt ihn und änderte ſonſt nichts in ſeinem Betragen. Die beiden Liebesleute weinten in einſamen Stun⸗ 1 den wieder, hofften und ſchmiedeten Pläne.— Da 1 fühlte ſich Lieſe plötzlich ſchwanger. Sie geſtand dies dem Geliebten. Er war bis zum Tode er⸗ ſchrocken, ſein ganzer männlicher Muth verließ ihn. Aber das Mädchen, viel kräftiger und beſonnener als er, durch jahrelange Mißhandlung zu Kampf und Widerſtand gerüſtet, tröſtete und ermuthigte ihn. 1„Es iſt vielleicht beſſer ſo,“ ſagte ſie;„bevor der 9 Vater ſeine und meine Schande zugiebt, läßt er uns heirathen.“— Es verging wieder einige Zeit. Da trat der Alte eines Morgens, als der Knecht auf dem Feld war, zu Lieſe in die Stube, fixirte ſie und ſprach:„Die Leute im Dorfe ſagen, Du ſeiſt ſchwanger von mei⸗ 1 5 nem Knecht. Ich will's nicht glauben; aber wenn's 0 wahr iſt; ſo tret' ich Dich todt und den Wurm in Deinem Leibe mit.“ Er ließ dem erſtarrten Madchen keine Zeit ſich zu ſeinen Füßen zu werfen, ihn bei allem Heiligen 640 um Verzeihung und Gnade zu bitten; er entfernte 16 ſich raſch und ging in die Schenke.— — Was aber die Liebenden jetzt noch mehr er⸗ „ 384. wohl recht in meine Wirthſchaft zu heirathen, und (1365) warteten und hofften: daß er den Knecht aus den Hauſe weiſen würde, erfolgte immer noch nicht.— Da verfiel Lieſe auf eine, in ſolchen Fällen ait ſehr wirkſame Vermittelung. Sie ging zum Paſtog, geſtand dieſem, zwar nicht ihre Schwangerſchaft, abn.: ihre Herzensangelegenheit und bat ihn um ſeine Fuß ſprache. Er ſagte dieſe auch zu, kam eines Nach mittags zu dem Alten, erlangte ein Geſpräch unt vier Augen und trug ihm das Anliegen der Tochtz vor. Aber der harte Mann ließ ihn kaum ausrede und wies dem braven Geiſtlichen mit groben Won ten die Thüre.— Die Lage der jungen Leute ward nun erſt troſſ und hoffnungslos. Länger ließ ſich Lieſens Zuſtand kaum noch verbergen. Je naher aber der ſchrecklich Moment der Entdeckung heranrückte, deſto entſchloß ſener wurde das Mädchen, deſto muthloſer der Burſcht (Schluß folgt.) Sonntagsſchule. Die Sonntagsſchule wird kuͤnftigen Sonntag den 5. dieſes in dem Lokale des ſtädtiſchen Schul⸗ hauſes wieder ihren Anfang nehmen. Friedberg den 2. November 1843. In Auftrag Ph. Dieffenbach. Die erſte Abendunterhaltung des hieſigen Geſangvereins findet Sonntag den 12. November im Gerla ch'ſchen Saale ſtatt. Bekanntmachungen von Behoͤrden. N zu Friedberg ad 65,000 fl. 1 negociirten Anlehens hieſiger Stadl Nummern Lit. B. Nr. 65 4 300 fl. „ C.„ 133 u. 159 à 200 fl. 400„ 7 D. 7. 201 a 100 7 800 fl. zur Rückzahlung auf den 1. Januar 1844 gezogen, was den Intereſſenten hiermit unter dem Bemerken mitgetheilt wird, daß es ihnen frei ſtehe den Betrag bei obigem Handlungshauſe oder an der Stadtkaſſe dahier in Empfang zu nehmen und daß vom 1. Januar 1844 keine weiteren Zinſen bezahlt werden. Nidda am 1. Oktober 1843. 5 Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Riddel. a Hofraithe-Verſtelgerung. g Montag den 20. November l. J., Vormit⸗ Verlooſung Stadt Niddaer Obligationen (1349) Bei der heute ſtattgehabten fünften Ver, looſung des durch das Handlungshaus Simon Lindheimer 3½% Zinſen wurden folgende Verſte (4432 Beendi, Uhr un in dem dahier, Montir! Spence Gamaſ ſter it., und C. Teppich gegen g Die bergs bekannt Fri. wan erſt tr er der ſch recklth 300 fl f. 400„ 10⁰ iet den 2758 Sal laßt 1 80 n 1 1 b perden. kirgermeiſte 1 5, Vorm „ 385* tags um 10 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe die dem Konrad Jung II. und Philipp Jung dahier zuſtehende Hofraithe, beſtehend in Wohnhaus und Gärtchen an Philipp Jacob Groß und Konrad Konig gelegen, ſodann 51% Ruthen Garten in der Langgaſſe, getheilt mit Michael Bauer, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Friedberg den 7. Oktober 1843. In Auftrag Großh. Heſſ. Landgerichts: Der großh. heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz. Hofratthe-Verſteigerung. (1387) Montag den 27. November J. J., Vormit⸗ tags um 11 Uhr, ſoll in hieſigem Nathhauſe die dem Schreinermeiſter Friedrich Frank vahier zuſte⸗ hende Hofraithe, beſtehend in Wohnhaus und Stall an Adam Rauſch und Adam Stemmler gelegen, ſodann 22 ½ Ruthen Garten in den Grabengärten an Carl Schneider und 45 Ruthen daſelbſt öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Friedberg den 14. Oktober 1843. In Auftrag Großh. Heſſ. Landgerichts: Der großh. heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz. Verſteigerung getragener Montirungs⸗ ſtuͤck e. (1432) Montag den 13. k. M. und bis zu deren Beendigung, die folgenden Tage, Vormittags von 8 Uhr und des Nachmittags von 2 Uhr an, werden in dem Zimmer des Küchenbaues der Kloſtercaſerne dahier, namhafte Quantitäten getragener Militär⸗ Montirungsſtücke, als: Mäntel, Röcke, Handſchuhe, Spencer, wollene und leinene Pantalons, dergleichen Gamaſchen, Hemden, Schuhe, Tzacos, Filſe, Torni⸗ ſter ꝛc., ſodann ausrangirte verſchiedenartige Caſerne— und Compagnieſpiel-Requiſiten, namentlich Bett⸗ Teppiche, Trommelfelle ꝛc. ſtück⸗ und parthieenweiſe gegen gleich baare Zahlung verſteigert. Die Herrn Bürgermeiſter der Umgegend Fried⸗ bergs werden erſucht, dieſe Verſteigerung geeignet bekannt machen zu laſſen. Friedberg den 28. Oktober 1843. Gö lz, Oberquartiermeiſter. Geldausleihung. (1436) Im Monat Dezember d. J. können gegen gerichtliche Sicherheit aus dem Oberwiddersheimer Kirchenfonds 9000 fl. ausgeliehen werden. Hierauf Reflectirende belieben ihre deßfallſigen Anmeldungen baldigſt perſönlich oder in portofreien Briefen bei dem Unterzeichneten anzubringen. Kohden bei Nidda den 28. Oktober 1843. Der Dekanatskirchenrechner La n 3. Obligations- Verlooſung. (1437) Bei der heute vorgenommenen Verlooſung der zur Abtragung für 1843 beſtimmten 200 fl. hie⸗ ſiger Gemeinde⸗ Obligationen iſt Nro. 4. zu 200 fl. ruͤckzahlbar geworden. * Es wird daher der Inhaber gedachter Partial“ ſchuldverſchreibung hiermit aufgefordert, unter ge⸗ hörig quittirter Rückgabe dieſes Schuldſcheins den Betrag bis 31. Decbr. d. J. bei hieſiger Gemeinde⸗ kaſſe in Empfang zu nehmen, indem von dieſem Tage an keine weiteren Zinſen vergütet werden. Rodenbach den 22. Oktober 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Hette rich. Arbeits⸗Verſteigerung. (1438) Die bei dem Abbruch des ſogenannten alten Schloßbaues in Grünberg vorkommenden Arbeiten, nämlich: 10 Maurerarbeit, voranſchlagt zu 663 fl. 26 kr. 2) Zimmerarbeit 250„— 3) Dachdeckerarbeit 257„ 40„ 4) Schreinerarbeit 8% 5) Schloſſerarbeit 10„ 24„ ſollen Mittwoch den 15. November d. J., Vormit⸗ tags 10 Uhr, auf Ort und Stelle an die Wenigſt⸗ nehmenden, unter den bekannt zu machenden Bedin⸗ gungen, öffentlich verſteigert werden. Grünberg den 1. Novemder 1843. Der Großh. Heſſ. Kreisbaumeiſter Holzapfel. Markt ⸗ Verlegung. (1439) Der im Landkalender auf den 11. Novem⸗ der d. J. angezeigte hieſige Flachs“ und Krämer⸗ markt ſoll wegen des jüdiſchen Sabbaths wie ge⸗ wöhnlich Montag den 13. November d. J. dahier abgehalten werden. Münzenberg den 31. Oktober 1843. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter Diehl. Verſteigerung von zwei Oefen. (1440) Montag den 6. November, des Mittags um 12 Uhr, ſollen in dem Gemeindehaus zu Wol⸗ fersheim zwei der Pfarrei Wölfersheim gehörige Oefen meiſtbietend gegen baare Zahlung verſteigert werden, wozu Kaufliebhaber einladet Wölfersheim den 30. Oktober 1843. Der Gr. Heſſ. Fürſtl. Solmſ. Bürgermeiſter Allwohn. Arbeits-Verſteigerung. Die bei Herſtellung des Schleußengrabens Auffahrt an dem neuen Uſaſteg Handarbeiten ſollen Mittwoch 1 Uhr, auf Ort und (1441) und Anlage einer dahier erforderlichen den 8. d. M., Nachmittags Stelle verſteigert werden. Niedermörlen am 1. November 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Dey. Obligations ⸗Verlooſung. (1442) Bei der heute ſtattgehabten Verlooſung der für das Jahr 1843 zur Abtragung beſtimmten 200 fl. hieſiger Gemeinde⸗Obligationen iſt Nr. 37 rückzahl⸗ bar geworden. Es wird daher der Inhaber dieſer Partial⸗Schuld⸗ verſchreibung hiermit aufgefordert, unter gehörig quittirter Rückgabe dieſes Schuldſcheins den Betrag bis zum 1. Januar 1844 bei der hieſigen Gemeinde⸗ kaſſe in Empfang zu nehmen, indem von dieſem Tage an keine weiteren Zinſen mehr vergütet werden. Fauerbach II. am 1. November 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Philippi. N Privat⸗ Bekanntmachungen. Ein Eber (1443) iſt dem Unterzeichneten am 31. Oktober d. J. zugelaufen. Der Eigenthümer kann denſelben gegen Erſtattung des Futtergeldes und der ſonſtigen Koſten bei ihm in Empfang nehmen. Fauerbach II. am 1. November 1843. Konrad Mayer. Ein Haarkettchen (1444) mit goldnem Schlößchen, M. G. gezeichnet, iſt verloren worden. Man bittet, daſſelbe gegen eine Belohnung an die Expedition d. Bl. zurüͤck⸗ zugeben. Empfehlung. (1445) Einem geehrten Publikum empfehle ich hier⸗ mit einen ſoeben erhaltenen, durch eine neu erfun— dene Dampfmaſchine gebrannten, Kaffee, welcher dem auf gewöhnliche Art gebrannten vorzuziehen iſt, indem derſelbe, im Auslande gebrannt, von den auf rohem Kaffee haftenden Abgaben befreit und deßhalb im Verhältniß billiger als ungebrannter iſt. Das Publikum iſt bei Gebrauch dieſes gebrannten Kaffees ſowohl in Hinſicht auf Preis als auch auf Quali⸗ tät im Vortheil, und kann ich deßhalb mit Recht ihn empfehlen. Ferner erlaube ich mir zugleich, meine ſonſtigen bekannten Waaren⸗Artikel mit dem Anfügen in empfehlende Erinnerung zu bringen, daß ſowohl die verſchiedenen Schreibmaterialien, als Piquet⸗-, l'Hombre⸗ und Tarock⸗Spielkarten gut und billigſt bei mir zu haben ſind. Friedberg im November 1843. Carl Oswald, wohnhaft in der Metzgergaſſe. Arbeits ⸗Verſteigerung. (1446) Mittwoch den 8. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſoll das Planiren der Anfahrten in den neuen Freih. von Löw'ſchen Felſenkellern zu Wiſſelsheim auf Ort und Stelle verſteigert werden. Friedberg den 1. November 1843. In Auftrag Ruths. Bei C. Bindernagel iſt vorräthig: Genoſſen der Gegenwart: Espartero. Schweden und ſein König. Ferdinand der Vierte. Don Miguel. Mehemed Ali. Abderhamen⸗Bey. Ibrahim Paſcha. Emil Giradin. Cardinal Feſch. Mit inem Vorworte vom Verfaſſer des Mefiſtofoles. (Mit Espartero's Portrait.) 1 fl. 48 kr. 386* Literariſche Anzeige. (1448) In allen Buchhandlungen des Großherzog⸗ thums, in Friedberg bei C. Bindernagel, iſt zu haben: Schaͤffer Reallehrer) kurze geographiſch⸗hiſto⸗ riſch⸗ſtatiſtiſche Beſchreibung des Großherzog⸗ thums. 8. 1 fl. 8 kr. In Partien von 25 Exem. für Schulen geb. Pappe zu 54 kr. Derſelbe, Abriß der Geographie des Großher⸗ zogthums Heſſen. 8. geb. 12 kr. C. G. Kunze in Mainz. Fruͤchte⸗Preiſe hier in Friedberg: Waizen: 10 fl.— kr.; Korn: 7 fl. 15 kr. Gerſte: 5 fl.— kr Hafer: 2 fl. 30 er. Fruͤchte⸗Preiſe zu Mainz, am 27. Oktober. Waizen: 10 fl. 13 kr. Kern: 7 fl. 15 kr. Gerſte: 5 fl. 50 kr. Hafer: 3 fl. 17 r. Erbſen:— fl.— kr. Polizei⸗Taxe für die Staͤdte Friedberg und Butzbach vom 5. bis 11. November 1843. pfo Brod Preiſe. 8 1 2 Er. pf. 1 Leib⸗Roggenbrod 2 3 9 2„ 7 5 2 5 1 4 4„„ 10 3 10 3 f Loth Loth. —Milchbrod 14% 1 4½ — WVaſſerweck 1 5 14 5 —Gemiſchtes(Tafel⸗) Brod„„ Fleiſch⸗Preiſe. pf pf 1 Ochſenfleiſch 1 14— 14— 4 ge ze gemäſtetes 11— 11— Kübſleiſch ungemäſtetes 10— 10. „Ri; gemäſtetes 10 2 10 2 Rindfleiſc ungemäſtetes 9 3 N „ Kalbfleiſch. 12— 12. „Schweinenfleiſch 13 1 13 „Hammelfleiſch 9 2 9 2 „ Schaaffleiſch 8——— „Wurſt von blos Schweinen 14— 14 „Gemiſchte Wurſt 10— 10 „Bratwurſt 16— 16— „Schwartenmagen 16— 16— „ Geräucherter Speck 24— 24— „Schinken 18— 18— „Dörrfleiſch 18— 18— „ Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 24— 24— dito ungusgelaſſen 22— 22— „Nierenfett 22— 122— „Hammelsfett 15— 15— Der Gr. Heſſ. Kreisrath d. K. Friedberg Küſch ler. Die Polizeitaxe für die Stadt Butzbach gilt auch für den Kreis Hungen. Der Gr. Heſſ. Kreisrath d. K. Hungen Follenius. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Binder nagel in Friedberg. Sie wo den ihres! warf:„N wir getett Dich heir Haus Eines? geweint— Him zuſam Entweder Aber Du he „Was weiß keine! laufen, arb „Davor Geld? Da und Schar ſener Mut „Das! „Wenn ws Waſſe W 12 „Eins Ausdruck nem Kink „Mein i geſagt Mutter ha Later des age und ann, wi