bet leltm zu ver⸗ in Bauern⸗ Fuß breit, wuͤnſcht zu Bauernheim. tweder ganz nfond gegen wobei noch m Ausleihen rchentechner der Gegend u. Der red⸗ ie Belohnung i ge: ſt zu haben: de. Volks⸗ togtaphien 30 fr. ſpvolle Jahr. 54 kr. aus Huld⸗ iſten. Aus in's Schrift⸗ endigſten ge⸗ Erſtes bis 3 fl. 18 kr. m erſcheint in auch abge⸗ nzeln vek⸗ reis von 5 fl. 3 Intelligenzblatt für die Provinz Oberbeſſen in Allgemeinen, die Kreiſe Friedberg, Gruͤnberg und Hungen und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. M10. Sonnabend, den 4. Februar 1843. Abonnementspreis: pr. Semeſter 40 kr., durch die Poſt bezogen 48 kr., pr. Jahr 1 fl. 12 kr., durch die Poſt bezogen 1 fl. 24 kr.— Inſeratgebühren: die beiden erſten Zeilen zuſammen 7 kr., die dritte und jede folgende Zeile 2 kr.— Aufnahme der Inſeraten: Alle bis zum Sonnta Mittwoch Abend eintreffen, in das Samſtagsblatt. Abend eingehenden Inſerate kommen in das Mittwochsblatt, und alle, welche bis zum Localſection des Großh. Heſſ. Gewerbvereins fuͤr den Kreis Friedberg. Monatliche Sitzung Montag den 6. Februar. Vortrag über den Druck der Luft, den Gebrauch des Barometers zu Höhenmeſſungen und als Wetterglas, über die uns bekannten Urſachen der Witterungs⸗ veränderungen. Mittheilungen aus Journalen über verbeſſere Backſteine, Thürſchlöſſer, Abputz für Lehm⸗ mauern, Getraidefegmaſchinen, geruchloſe Abtritte ce.— Die Rechnung für 1842 nebſt ihren Belegen wird im Locale aufgelegt. Soldan. Wie man ein ſchlechtes Ackergut zu einem guten macht. (Neue Bürger⸗ und Bauern⸗Zeitung 1836. Nr. 42) (Fortſetzung und Schluß.) So wie ich durch die größere Sorgfalt hinſicht— lich des Aufſammelns und Anhäufens der Duͤngungs— mittel und der Verbeſſerung der Wieſen meine Wirth⸗ ſchaft ſich verbeſſern, wie ich meinen und meiner guten Hausfrau unermüdeten Fleiß und Sparſamkeit ſo ſchön belohnt ſah, vergrößerte und vermehrte ſich anch meine Sorgfalt, mein Fleiß und meine Liebe zum Landbau. Jedem Plätzchen ſuchte ich Nutzen abzu⸗ gewinnen; ein Grasgarten, der bisher nur dazu diente, Gänſe und anderes Vieh hineinzutreiben, und deſſen Bäume ſpärlich trugen, benuͤtzte ich jetzt auch beſſer. Die alten, mit überftüſſigem Holz verwach⸗ ſenen Bäume putzte ich unter Anleitung meines wa— ckern Lehrers aus; behackte die Baͤume 1½ Schuh um den Stamm; übergoß im Februar und Anfangs März den Raſen tüchiig mit Miſtjauche; dadurch bekam ich ein mit Klee vermiſchtes Gras, was ich ſtatt des Klee's mit den Kühen fütterte, und das Dienſtmädchen brauchte nun nicht die weiten Wege in das Feld zu gehen; konnte nun zu jeder Zeit dem Vieh friſches Futter geben, was ſonſt oft durch das Liegen warm und den Thieren nachtheilig wird; dadurch erſparte ich abermals Klee zum Trocknen. Auch die Obſtbäume bekamen durch die Düngung mit Miſtjauche, die man im Winter ohne Nachtheil bei den aufgehackten Baͤumen, 1 Schuh' vom Stamme, gießen kann, neue Kräfte, und trugen ſo reichlich, daß wir trockenes Obſt ſammeln, vielen Efſig daraus machen und manchen Freund damit erfreuen konuten. Eben ſo hatte ich bemerkt, welche Sorgfalt der Herr Schullehrer auf ſeinen Grab⸗ oder Gemüſe⸗ garten verwendet, was für herrliches Gemüſe er da⸗ raus erzog, und wie er ſich und ſeine zahlreiche Fa⸗ milie damit ernährt. Ich ſah daraus, daß man durch beſſere Benützung des Gemuͤſegartens und durch reich⸗ haltigeres Gemuͤſeziehen auch in vielen Hinſichten an Früchten uud Brod ſparen kann, gab deßhalb meiner Frau, die die Ausſtellung des Gartens mit dem Madchen beſorgte und dem Herrn Schullehrer in der Gartenbeſtellung manches abgelernt hatte, gern Duͤnger hierzu, ſtatt denſelben früher zu ver⸗ weigern. Dafür zogen wir nun aüch allerlei Ge⸗ müſe, und im Sommer, wenn man ſich nach der warmen Tagesarbeit auf Kühlung freut, traktirte ſie mich faſt jeden Abend mit dem ſchönſten Kopflattig und im Herbſte und Frühjahre mit Nüßchenſalat und dergleichen mehr; dabei fiel noch Vieles aus dem Garten für die Schweine und das Rindvieh ab, beſonders vielen Lattig fͤtterte die Hausfrau mit den Schweinen, die denſelben ſehr gern freſſen und der wegen ſeiner Kuͤhlung und Nahrhaftigkeit das geſundeſte Futter für ſie iſt. Dafur hatte meine Frau dann auch im ganzen Dorfe die beſte Schwein⸗ zucht; denn wenn die jungen Schweine vom Mutter⸗ ſchweine abgeſetzt wurden, hatte ſie durch die beſſere „ 38„. und ſorgfaͤltigere Fuͤtterung der Kuͤhe, deren wir, ſtatt ber früheren 3 magern, jetzt 4—5 ſchöne ſchmucke Milchkühe im Stalle hatten, ſo viele Milch üuͤbrig, daß ſie die jungen Schweine, ſo lange ſie die grö— beren Nahrungstheile nicht freſſen konnten, damit fütterte und damit die alten Mutterſchweine ſchonen konnte. a Durch dieſe beſſere Einrichtung meiner Wirth⸗ ſchaft wurde ich in den Stand geſetzt, die Kapital⸗ Zinſen zu bezahlen und nach einigen Jahren ſogar Rückzahlungen auf die ſchuldigen Kapitalien leiſten, und ſpäter dieſe ganz abtragen zu können. Eine ſolche wohlthuende Belohnung unſeres gemeinſchaft⸗ lichen Fleißes erhöhte unſere Thätigkeit immer mehr. Mann und Frau zogen aber auch an einem Strange, wie der Bauer zu ſagen pflegt, d. h., wir beratheten uns gegenſeitig über unſere Wirthſchafts-Angelegen⸗ heiten; kein Theil gab ohne des andern Wiſſen Geld aus; ich beſuchte nicht, wie manche meiner Nachbarn, die Wirthshäuſer oder ſpielte Karten und räſonirte über andere ſchlechte Wirthſchaften, während dem Vorfalle der eigenen; eben ſo kaufte meine Frau nicht heimlich Kaffee und backte Kuchen, um damit ſchwaz⸗ hafte Nachbarinnen zu traktiren, die nach vielen Orts⸗ oder anderen Neuigkeiten und Klatſchereien, und nachdem ſie ſelbſt zum Ruin' des Haushaltes beige⸗ tragen haben, zuletzt die Neuigkeiten ausbringen, die Wirthfchaft wäre ihrem Ende nahe. Eben ſo kauften wir, da ich wohl weiß, wer Kredit verlangt, oder geborgt haben will, im Voraus ſchon die Zinſen zahlen muß und nichts vom Preiſe abdingen kann,— nur das, was wir bezahlen konnten. Trägt mein Nach⸗ bar auch einen beſſern Rock oder trinkt Bier, wenn ich Waſſer trinke, oder fährt mit ſchönen, wohlge⸗ nährten Pferden, die ihn Geld genug koſten, während ich hinter meinen ſchönen glatten fleiſchigen Ochſen hergehe, ſo verfuͤhrt mich doch nicht der Neid, dieſen meine Mittel überſchreitenden Aufwand zu machen; ich ſuche nur darin meinen Stolz, die beſten, ſchön⸗ ſten Früchte im Felde zu haben, meine Wirthſchaft immer nach einer geregelten Ordnung zu fuhren, und mit Freude über das glücklich vollbrachte Tagewerk Abends ſorgenlos zu Bette gehen zu köunen. Dieſer Wunſch iſt mir durch mühevollen Fleiß in Erfüllung gegangen, und ich habe das große Vergnügen, daß diejenigen meiner Nachbarn und Feinde, die mir bei der Uebernahme des Gut's den Untergang ſchon im Voraus prophezeiten, ſpäter mir nachahmten und mei⸗ nem Beiſpiel nachzufolgen ſuchten, und, ſtatt daß ſie glaubten, ich würde ſie um Geld anſprechen, ich denſelben ſchon oft aus der Noth habe helfen können. Jetzt lebe ich im Krelſe meiner, von ihrer Jugend auf zur Thatigkeit und Sittlichkeit angehaltenen und dadurch wohlgerathenen Kinder, dle meinem Beiſpiele folgen, mich lieben und für die guten Vermögens⸗ Umſtände, in denen wir leben und die mich in den Stand geſetzt haben, ſie alle gehoͤrig unterrichten und einige ein Handwerk lernen zu laſſen, mir Dank wiſſen und mich ehren. Eben ſo bin ich nebſt meiner Frau von unſeren Nachbarn für das gute Beiſpiel, das wir ihnen gaben, und durch deſſen Nachahmung ihr Wohlſtand erhöht iſt, geliebt und von dem Schul⸗ lehrer, Prediger und der Obrigkeit geachtet,— leben alſo ſehr glücklich. N Wem habe ich nun dieß Alles, namentlich die Begründung meines Wohlſtandes eigentlich zu ver— danken?— Neben meiner und meiner Frau Thätig⸗ keit dem von mir ſorgfaltig beachteten Dünger und der dadurch möglich gewordenen Verbeſſerung der Wieſen und des Futterbaues. Deßhalb überfällt mich, ſo oft ich ſchlechte, ver⸗ nachläſſigte Wieſen ſehe, oder wenn ich beim Ein⸗ ſchreiten in ein Dorf bemerke, daß die Miſtſtätten ohne Sorgfalt angelegt ſind, und die Miſtjauche als das beſte unſchätzbarſte Dungmittel in die We⸗ ge läuft und ganz unbeachtet bleibt, Trauer und Mißmuth wegen ſolcher nicht zu verzeihender Saum⸗ ſeligkeit und der in der That nur durch das ver⸗ altete Vorurtheil: der Vater und die Voreltern haben auch, ohne die Miſtjauche einzuſammeln, Früchte gezogen,— entſtandenen und fortgeerbten Faulheit des Landmannes, der ſonſt den Nutzen dieſer Dün⸗ gung wohl kennt und zu beurtheilen weiß. Liebe Landleute, ich wünſchte Euch durch mein Beiſpiel die Wahrheit recht einleuchtend zu machen und an das Herz legen zu können, daß die Sorg⸗ falt auf Erzielung vielen Düngers, das Zurathbe— halten deſſelben und ſeine Verwendung zum beſſern Wieſenbau und dadurch vermehrten Futterbau die Grundlage zum Wohlſtande des Landmanns iſt und bleibt. Es koſtet ja nichts als Fleiß, Schippen, Hacken und einen unermuͤdeten Arm. Bekanntmachungen von Behoͤrden Fruchtverſteigerung. (67) Montag den 6. Februar, Nachmittags um 2 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe nachſtehende, der Stadt gehörende Fruͤchte öffentlich meiſtbietend ver— ſteigert, als: W Sim. Kpf. Geſch. Msch. 3 1 1 1 3% Waizen, 225 2 1— 2 Korn, 33 4—— 2 1 Gerſte und 4) 13 3—— 1 Hafer. Friedberg den 18. Januar 1843. Der Beigeordnete Bender. Kornverſtei gerung. (68) Montag den 6. Februar, Nachmittags um 2 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe, 40 Mltr. Korn von dem Fruchtvorrathe des Auguſtiner Schulfonds, von der Aernte von 1842, Zweimalterweiſe, öffent⸗ lich meiſtbietend verſteigert. Friedberg den 18. Januar 1843. Für den Bürgermeiſter der Beigeordnete Bender. Güter ⸗Verſteigerung. (83) In Auftrag der Beiſtände der Pfarrer Graf'⸗ ſchen Erben zu Aſſenheim ſollen Montag den 6. Februar l. J., Vormittags 10 Uhr, zwei denſelben ue Bedingung eigert wt ft Koufl Unter den den Bedin Verkauft v Münz 1 de He (89) J 10 Uh, ö ſung des ehemaligen ungefähr 4 det 18er Ftiedb (10) 10 Uhr, des Wirth Reverforſ daſelbſt er, Werigſeneh 9 Maur. 2 Suben 3) Zim 0 Dach 6) Schre 6) Schle 7) Glaſe 8) Weiß. 9 Spen, 100 pfaſt Rſſe, den Bures ur Einſecht . Zu glei acnitag lehende, der end 0 etend ver zen zermeiſter Bender stet Grof g den 6 denſelben * 39 gehörige, in Friedberger Terminey belegene Guͤter⸗ ſtucke und zwar: 1) Pag.%%, 2 Viertel 4 Ruthen Garten am Fau⸗ erbacher Thor neben Frau Apotheker Trapp; 2) Pag.% 3 Viertel 16 Ruthen Ackergarten neben Herrn Geheimenregierungsrath Knorr und Ph. Preußer; unter den im Termin bekannt gemacht werdenden Bedingungen an die Meiſtbietenden öffentlich ver⸗ ſteigert werden. ö ö Kaufliebhaber ladet man hierzu ein. Friedberg den 25. Januar 1843. Der Beigeordnete Bender. Frucht ⸗ Verkauf. (85) Auf dem Hochgräflich Solms-Rödelheim'ſchen Speicher dahier ſollen Dienſtag den 7. Februar d. J., Vormittags 10 Uhr, etwa 158 Malter Korn, 137„ Gerſte, unter den bei der Verſteigerung bekannt zu machen⸗ den Bedingungen, öffentlich an den Meiſtbietenden verkauft werden. Münzenberg den 24. Januar 1843. Der Gräflich Solms⸗Rödelheim'ſche Verwalter Wagner. Heuverſteigerung zu Friedberg. (89) Mittwoch den 8. Februar d. J., Vormittags 10 Uhr, wird dahier, zu Friedberg, in der Behau⸗ ſung des Herrn Gaſthalters Hieronimus, vor dem ehemaligen Mainzerthore eine Quantität Heu von ungefähr 400 Ctr., vorzüglich guter Qualität, aus der 1842er Erndte, öffentlich verſteigert. Friedberg den 24. Januar 1843. Gr. Heſſ. Rentamt daſ. Bu ß. Arbeits ⸗Verſteigerung. (113) Freitag den 17. Februar l. J., Vormittags 10 Uhr, werden in Oberrosbach in der Wohnung des Wirths Bingmann, die zur Erbauung einer neuen Revierförſters-⸗Wohnung mit Oekonomie-Gebäuden daſelbſt erforderlichen Bauarbeiten, öffentlich an die Wenigſtnehmenden verſteigert, als: 10 Maurerarbeit mit Materialien voranſchlagt zu 3351 fl. 13 kr. 2) Steinhauerarbeit 639„ 12„ 3) Zimmerarbeit 99 37, 4) Dachdeckerarbeit 548„ 20„ 5) Schreinerarbeit 622„ 58„ 6) Schloſſerarbeit 454„ 59„ 7) Glaſerarbeit 284„ 54„ 8) Weißbinderarbeit 624„ 46„ 9) Spenglerarbeit 37„ 25% 100 Pflaſterarbeit„, Zuſammen 7934„ 39„ Riſſe, Voranſchläge und Bedingungen liegen au dem Büreau des unterzeichneten Kreisbaumeiſters zur Einſicht offen. Zu gleicher Zeit wird an dem oben bemerkten Tag Nachmittags um 2 Uhr die alte Revierförſterswoh⸗ nung öffentlich an die Meiſtbietenden auf den Abbruch an Ort und Stelle verſteigert. Friedberg den 1. Februar 1843. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Stockhauſen. Hofraithe-Verſteigerung. (114) Montag den 6. Februar l. J., Morgens um 10% Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe, auf freiwilligen Antrag der Bürger und Schneider Carl Schneider'ſchen Eheleute dahler, deren Hofraithe, Pag. und Nro., beſtehend in einem Wohnhaus an Elias Garde und Friedrich Wilhelm Reuß öffentlich meiſtbietend verſteigert. Friedberg den 27. Januar 1843. Der Beigeordnete Bender. Holz verſteigerung (115) Donnerſtag den 9. Februar a. C. ſollen in dem Freihl. von Löwiſchen Wald zu Steinfurth, Di⸗ ſtrikt Lachtannen, nachbenannte Holzſortimente, unter den vor der Verſteigerung bekannt gemacht werden⸗ den Bedingungen, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden: 1. 35 ½ Stecken kiefern Scheitholz, 2. 12 7„ Stockholz, 3. 1012 ½ Stück„ Wellen, 4. 33 kiefern Stämme= 736 Cubikfuß, 5. 1„ Rüſtſtange. Die Zuſammenkunft iſt in oben genanntem Diſtrikt des Morgens 9 Uhr. Steinfurth den 1. Februar 1843. Der Freihl. von Löwiſche Revierförſter Weigand. Garten verſteigerung. (116) Montag den 6. Februar l. J., Morgens um 10% Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe, auf Antrag der Peter Engel'ſchen Eheleute dahier, ein denſelben zuſtehender Garten, Pag. und Nro.%, 20 Rth. haltend, in der 4. Gewann an der Lang⸗ gaſſe, neben der Pfarrei, zehntfrei, gibt in die Stadt⸗ rente 5 kr. 2½ hell., öffentlich freiwillig meiſtbietend verſteigert. Friedberg den 1. Februar 1843. Für den großh. heſſ. Buͤrgermeiſter der Beigeordnete Bender. Arbeits-Verſteigerung. (117) Samſtag den 18. Februar l. J., Vormit⸗ tags 10 Uhr, ſollen in dem Local des Gaſtwirths Hieronimuß die Reparaturarbeiten für 1843 an den Kameral⸗Grundlaſten und Forſtgebäuden zu Fried⸗ berg, Butzbach, Ockſtadt, Obermörlen, Griedel, Rockenberg, Oppershofen, Kaichen, Buͤdesheim, Hel⸗ denbergen, Burggräfenrod, Vilbel, Rodheim, Winter⸗ ſtein und Oberau, als Maurer-, Steinhauer⸗, Schrei⸗ ner⸗, Schloſſer⸗, Glaſer⸗, Weißbinder⸗, Spengler⸗ und Pflaſtererarbeiten, welche im Ganzen zu 2150 fl. voranſchlagt ſind, an die Wenigſtnehmenden oͤffent⸗ lich verſteigert werden. Es wird dieſes mit dem Anfuͤgen zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß nur ſolche Handwerker zum Gebot zugelaſſen werden, welche die nach der Ver— ordnung vom 31. Januar 1828 vorgeſchriebene Prüͤ⸗ fung beſtanden, oder bereits vor Erlaß derſelben Meiſter geworden waren. Friedberg den 1. Februar 1843. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Stockhauſen. Verlooſung von Gemeinde⸗ Obligationen. (118) Bei der am 10. d. M. ſtattgehabten Ver⸗ looſung des durch das Handlungshaus Herrn Simon Lindheimer zu Friedberg ad fl. 12,000 zu 4% Zinſen gemachten Anlehens hieſiger Gemeinde wurden fol⸗ gende Nummern: Nro. 38, 41, 44, 10, und 59 à 200 fl., zuſammen 1,000 fl., zur Rückzahlung auf den 1. April 1843 gezogen, welches mit dem Anfügen den Inhabern bekannt gemacht wird, daß ſie den Betrag bei obigem Handlungshauſe in Empfang zu nehmen haben und vom 1. April 1843 an keine weiteren Zinſen mehr vergütet werden. Bleichenbach den 11. Januar 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Deckmann. Holz verſtei gerung. (119) Freitag den 10. d. M., Morgens 8 Uhr, werden in dem Freiherrlich von Frankenſtein'ſchen Walde, Diſtrikt ober der Querſchneiße, 206 Stecken Eichen⸗Scheitholz, 32 Stecken Eichen⸗Prügelholz, 278 Stecken dergl. Stockholz und 4750 Eichen⸗Wellen verſteigert. Ockſtadt den 1. Februar 1843. Brömſer. . Verſteigerung. (120) Montag den 13. Februar d. J., Morgens 10 Uhr, ſollen zu Berſtadt die in dem daſigen ab⸗ zubrechenden Rathhauſe befindlichen Fußböden, Lam⸗ bris, Fenſter, Thüren und Treppen, meiſtbietend verſteigert werden. Berſtadt am 26. Januar 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Ellenberger. . Privat⸗Bekanntmachungen. Ein vollſtändiges Logis, (96) welches im März d. J. bezogen werden kann, hat zu vermiethen. Friedberg. f J. P. Mann. Ein möblirtes Zimmer (98) mit, auch ohne, Cabinet iſt zu vermiethen; auch kann auf Verlangen der Tiſch gegeben werden. Näheres bei der Expedition d. Bl. Ein Logis, (121) welches ſogleich bezogen werden kann, hat zu vermiethen Johannes Rückert. Empfehlung. (122) Meinen geehrten Freunden und Gönnern mache ich die ſchuldige Anzeige, daß ich auch dieſes Jahr wieder mit allen Sorten friſchen und achten Sämereien verſehen bin, und ſolche, wie aus meinem 6 40 Preisverzeichniſſe, welches jedem gratis zu Dienſten ſteht, zu erſehen iſt, zu möglichſt billigen Preiſen ab⸗ laſſe, weßhalb ich mir ſchmeichle, auch dieſes Jahr wie⸗ der einem recht zahlreichen Zuſpruch entgegenzuſehen, ö Friedberg. E. Botſch. Bekanntmachung. (123) Der Unterzeſchnete bringt hiermit zur öffent⸗ lichen Kenntniß, daß ihm nach Höchſter Miniſterial⸗ Verfügung die Erlaubniß zur Fertigung von Bitt⸗ ſchriften in Gnadenſachen, ſofern ſie nicht ſeinen Dienſtkreis berühren, ertheilt worden iſt. Bingenheim den 1. Februar 1843. C. W. H. Lind, Großh. Speicherverwalter. Zu Vermiethen. (124) In einer der beßten Lage hieſiger Stadt ſteht ein neu eingerichteter, zu jedem Geſchäfte ge⸗ eigneter Laden nebſt Comptoir zu vermiethen und kann derſelbe ſogleich bezogen werden. Die Expe⸗ dition dieſes Blattes ſagt bei wem. Fruͤchte-Preiſe hier in Friedberg: Waizen: 10 fl. 15 kr.; Korn: 9 fl. 15 kr. Gerſte: 7 fl. 10 kx. Hafer: 5 fl. 20 kr. Fruͤchte⸗Preiſe zu Mainz, am 27. Jan.: Waizen: 10 fl. 54 r. Korn: 8 fl. 59 kr. Gerſte: 7 fl. 20 kx. Hafer: 5 fl. 43 kr. Erbſen:— fl.— kr. Polizei⸗Taxe fuͤr die Staͤdte Friedberg und Butzbach vom 5. bis 11. Februar 1843 : iedberg Butzbach fo“ Brod ⸗Preiſe. rie 0 9 0 kr. pf. kr. pf. 1 Leib ⸗Roggenbrod 311 311 2 7 17 6 2 6 1 4 67* 13 5 12 2 Loth. Loth. — Milchbrod 11 4% 14 —Waſſerweck 5 114 115 —Gemiſchtes(Tafel⸗) Brod 13 14 5 Fleiſch⸗Preiſe. of 1 1(Ochſenfleiſch 120 5 1 15 2 Ahgez gemaͤſtetes 1717 „Küyſleiſch ungemäſtetes 6— 8 4 5 ö gemäſtetes 81—* 5 Rindſleiſc ungemäſtetes 6 4— 64— „ Kalblleiſch 6— 8 „Schweinenfleiſch 12— 124— „Hammellfleiſch 8— 7 75 „Schaaflleiſch. „Wurſt von blos Schweinen 124 „Gemiſchte Wurſt 10— 10— „Bratwurſt 15— 15— „ Schwartenmagen 15— 154— „Geräucherter Speck 20— 20— „Schinken 15— 154 „Doörrfleiſch 155 „Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 22— 22— 1 5 dito ungusgelaſſen 20— 20— „ Nierenfett 211— 20— „ Hammelsfett 15— 15— Der großh. beſſ. Kreisrakh d. K. F. Küchler. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg. Abonne ante e. 1 Zuſetate Müdvoch Wen — Unter ich Ihnen wi einem der v. Bekanntmac audere Wei auf Bullen Der Gemeindeſ von den unterhalten geſeßt hat, Ich e Grü —— d Hinter Palaſt in! Tauſende die Luft in gerüchen. Mann, de Guler Her. Die weiche um Ver ge W oſe, in d wut tt wuliche J. Machen 1