Intelligenzblatt für die Provinz Oberbeſſen in Allgemeinen, Kreiſe Friedberg, Gruͤnberg und Hungen und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. * 1. Mittwoch, den 4. Januar * 8 3 2 3 i a 3 5 3 D.„Intelligenzblatt für die Provinz Oberheſſen“ wird auch im Jahr 1843 wöchentlich zweimal erſcheinen und zwar ſo, daß es von den Bezirksboten des Kreiſes Friedberg den Dienſtag und Freitag Mittag hier in Empfang genommen bperden kann, während die Bezirksboten der Kreiſe Grünberg und Hungen die erforderlichen Cxemplare Dienſtags und Freitags Abends von den großh. Poſtverwaltungen in Grünberg und Hungen erhalten. Die Exemplare für Friedberg und die nahe Umgegend werden Mittwochs und Samſtags Vormittags bier von mir ansgegeben. Der Abonnementspreis, welcher ſtets beider Beſtellung zuentrichten i ſt, Groß mir, wie bisher, fuͤrſ1 Jabr 1 fl. 12 kr. für ½ Jabr 40 kr.— Durch alle Poſtverwaltungen des Gro Verfügung des hochlöblichen Oberpoſtamts zu Darmſtadt, pr. Jahr für 1 fl. 24 kr. und pr. Die Eiurückungsgebübren betragen, wie bisher, für die erſte Zeile 4 kr., für die zweite 3 kr., fur die iſt das Intelligenzblatt, nach einer ede folgende 2 kr.— Ein Beleg wird mit 2 kr. berechnet. herzogthums Heſſen Semeſter für A8 kr. zu beziehen. dritte und Alle Inſerate, welche von dem Donnerſtag Morgen bis den Sonntag Abend bei mir eingeben, finden in dem Mitt— wochs erſcheinenden Blatte eine Aufnabme; alle Inſerate, welche ich von dem Montag Morgen an bis den Mittwoch Abend halte, werden in das Samſtags erſcheinende Blatt aufgenommen. SGemeinnützige Aufſätze werden ſtets mit Dank fur mein Blatt angenommen werden. Friedberg. Carl Binder nagel. Neujahr. Wie ein Traumbild iſt das vergangene Jahr mit den letzten Schatten der Nacht entflohen;— ausge— ſtrichen aus unſerm Gedächtniſſe; wir leben voll hei⸗ erer Hoffnung bereits in dem neuen und vergeſſen gern das alte Jahr, wie einen alten Freund, der für immer in die Ferne zog. Es iſt nicht recht; wir haben dem Vergangnen vorlaufig mehr zu danken als dem Künftigen und wenn nicht lauter glückliche Stunden, doch manches heil— ame Leid, doch manche beſtätigte Lebbe. Darum wäre es gut, wenn wir die erloſchenen Geſtalten der Ver— zangenheit neu belebt vor uns vorüberführten: was ſabe ich gelernt, gehört, geſehen, gethan, was bin ich zeworden in zwoͤlf Monaten? Aber des Menſchen Blick iſt ungeduldig voraus in die Zukunft gerichtet — eher als in die durchlaufene Vergangenheit. Wir fragen viel lieber: was wird kommen, als: was iſt dageweſen? Vor wenig Stunden noch hörteſt du die letzten Räder der Maſchine ſchnurrend ablaufen— die Federn drückten, die Gewichte zogen, die Walzen drehten ſich und alles bereitet den letzten entſcheidenden Stunden⸗ ſchlag vor. Vielleicht warſt du in heiterer lauter Ge— ſellſchaft, vielleicht in engerem Kreiſe mit deinen Freun— den, vielleicht erwarteteſt du auch allein in mancherlei Betrachtung verſenkt den erſten entſcheidenden Glocken— ſchlag. Ward dirs nicht, da die Minuten mit dem Zeiger deiner Uhr vorrückten, je näher, je unheim— licher, war dirs nicht, als müßteſt du gegen Ende die Zeit aufhalten in ihrem Lauf vor dem letzten entſcheidenden Schritt? Es iſt ein peinlicher Gedanke, daß wir mit den wie im Strome dahin gleitenden Jah— ren willenlos mit fortgeriſſen werden; verläuft nicht die Secunde, die Minute, während du dieſes lieſeſt, während ich dieſes ſchreibe unaufhaltſam? Sind wir arme Menſchen nicht in den Maſchen dieſes unzer— reißbaren Netzes, das wi: Zeit nennen, gefangen, wie unſer Körper an die Erde gefeſſelt iſt? Ohne Lücke, hinter der letzten Fußſpur des alten Jahres tritt das neue ein.— Wollen wir den alten Aberglauben ſchel— ten, der mindeſtens während des erſten Schlags der zwölften Stunde dem neuen Jahre unter den Schleier zu ſehen trachtet? Man ſagt daß junge Mädchen Blei gießen um aus den in abloöſchenden Waſſer ſich bildenden Formen den Stand oder das Geſchaſt des künftigen Gatten zu errratben— oder daß ſte mit einem Licht vor den Spiegel tretend, eine Frage laut ausſprechen, worauf der Künftige an der gegen— überſtehenden Thür den Kopf hereinſtecken wird. Weri⸗— ger heiter iſt die andre Sage, daß der, welcher um 1 2. die zwölfte Stunde auf dem neuſten Grabe des Kirch⸗ hofs ſitzend, über die linke Achſel blickt, alle die in dem kommenden Jahr ſterben werden, in weißen Lei⸗ chenhemden voruͤberziehen ſieht. Aber ſo ungeduldig iſt man das Künftige zu wiſſen, ohne zu bedenken, daß uns ſeine Kenntniß nur Nachtheil brächte. Ein Tag bringet, was ein ganzes Jahr verwei⸗ gert, ſagt das Sprichwort. Darum muthig ihr Klein⸗ gläubigen; getroſt ihr Armen, die unter den wieder⸗ belebten Geſtalten des vergangnen Jahres nur Klagen, Kummer und Thränen gewahren, getäuſchte Hoffnun⸗ gen, unerfüllte Wünſche, vereitelte Pläne: es kann über Nacht anders werden. Muth iſt eine Cardinal⸗ tugend, ſagt ein weiſer Kirchenlehrer. Es kommt ein Tag, da du Den preißen wirſt, der dich nach ſeinem Rathe geleitet und väterlich geführt— was deinen blöden Augen jetzt noch nicht überſichtlich iſt. Geſchenke und freundliche Wünſche ſind ein ſchöner Gebrauch am Beginn des neuen Jahres: man will die Bande der Achtung, des Vertrauens, der Freund ſchaft und Liebe, die unter dem Jahreswechſel nicht leiden ſollen, von neuem knüpfen und an ſichre Dauer über allem Wechſel erinnern. So wunſchen wir denn auch unſern Leſern, mit denen wir im letzten Jahre in Ernſt und Scherz verkehrt, ein geſegnetes neues Jahr. Möchten wir uns Alle, wenn wir wieder am Beginne eines neuen Zeitabſchnittes ſtehen, geſund und heiter wiederfinden. Das ſchwarze Schwein. Das Blackdog⸗Gefängniß in Dublin, welches jetzt abgebrochen iſt, hat zu einer Zeit viel von ſich reden gemacht, wegen einer geheimnißvollen Geſchichte, in welcher ein ſchwarzes Schwein die Hauptrolle ſpielte. Die Schildwache hörte einſt Nachts ſich beim Namen rufen: Michael, bſt! biſt du's Michael?— Hm! Brummte der Gerufene ärgerlich und wandte ſich ab, um ſeine kurz vorgezeichnete Bahn auf und ab zu wandeln.— So, Michael, brummen kannſt du wenn dich ein guter Freund um nichts bittet, als einen Strick, ſich daran aufzuhängen? Der blüht dir ja doch ohnedieß morgen. Gib Dich zufrieden, arme Creatur, und halte, um aller Heiligen Willen das Maul, denn bei Deiner Stimme gruſelt mir's, als ob mir ein kalter Ladſtock dem Buckel hinunter führe. Ein Weibsbild, mit ſo kaltem Blut— und noch dazu den eignen Schatz.— Rede mir nicht weiter davon, ich habs von den Richtern und Geſchwornen oft genug hören müſſen. Aber Michael, morgen auf dem langſamen Karrn durch alle Straßen geſchleppt zu werden, und die vieltauſend Augen zu fühlen, die mich zehntauſend⸗ mal umbringen— um der ewigen Barmherzigkeit willen, ſchaff mir einen Strick.— Geh' bete, rief die Wache heftig bewegt, geh' in dich, und denk an deine blutige Schuld. Hier wandte er ſich wieder ab und ging vorüber. Meinen Fluch über dich, Michael Carolan, kreiſchte der arme Sünder, der Fluch eines Sterbenden. Halt ein, Olocher, ſchrie der andere voll Entſetzen, nimm dein Fluch zuruck— hier iſt ein Strick! Er warf den Strick hinauf, den der Verurtheilte haſtig ergriff und durchs Gitter zog. Michael horchte bebend auf das fluchlöſende Wort, aber er vernahm nichts mehr, als einen dumpfen ſchweren Laut, und ſah dann eine ſchwarze Geſtalt, die wie der Pendel an einer Uhr hinter den Eiſenſtäben hin und her ſchwang. Als Michael abgelöſt wurde, taumelte er nach Haus, als ob er aus der Whiskeyſchenke käme. Auf einem freien Platz, die Holle genannt, rannte ihm ein ſchwar⸗ zes Schwein zwiſchen den Beinen durch und warf ihn um. Die Sinne waren ihm vergangen; er hatte nur noch ſein abſcheuliches Grunzen gehört, und be⸗ merkt, daß es ſeine Richtung nach dem Gefängniſſe genommen. Eine zahlloſe Menſchenmenge hatte ſich anderen Tags auf dem Richtplatz verſammelt. Das Volk das noch vor kurzem nach des armen Sünders Blut gelechzt hatte, drückte heute ſein Mitleid aus. Man ſprach von ſeinem kühnen Herzen, ſeinem edlen Sinn, ſeinem hohen Ehrgefühl. Carolan der den Dienſt auf der Blutſtätte hatte, horte alles; er ſchwieg und war bleich wie ein Todter. Plötzlich erſcholl ein lautes Jauchzen; ein Gewühl wälzte ſich die Straße herab; der Ruf erſcholl: ein Expreſſer hat Begnadigung gebracht! Man ſtürzte nach dem Gefängniſſe nud der Kerkermeiſter ließ— die Leiche heraustragen.— Die Kameraden konnten ſich die unveränderliche Bläße auf Carolans Zügen nicht erklären. Er hatte Wache geſtanden um 12 Uhr; vor 11 war der Ge⸗ fangne noch am Leben. Gleich nach der Ablöſung war das Ereigniß mit dem ſchwarzen Schwein vor⸗ gefallen. Was ſollte man denken? Der Mann, der in der kommenden Nacht die Wache unter dem Ker— kerfenſter des Erhängten hatte, hörte mit einem ſchie⸗ lenden Seitenblick auf ſeinen Vorgänger die Erzäh⸗ lung an und wurde bei der Ablöſung ohnmächtig auf ſeinem Poſten gefunden: das ſchwarze Schwein war ihm erſchienen. In der nächſten Nacht wurde die Wache durch das Geſchrei des Poſtens heraus gerufen, und ſo in der folgenden und wieder in der folgenden. Sol⸗ daten und Bürger beſtanden darauf, der Ort ſei nicht geheuer und die Spuckgeſtalt war und blieb das ſchwarze Schwein. (Schluß folgt.) Vierter Jahresbericht der Augen ⸗Heilanſtalt des practiſchen Arztes Dr. Küchler. Die Anſtalt iſt im laufenden Jahr kürzere Zeit in Wirk. ſamkeit geweſen, als ſonſt. Ich muß unter mancherlei Un⸗ bilden beſonders das rügen, daß die Landleute oft aus aller⸗ lei Gründen die günſtigen Monate verſtreichen laſſen, um ihre blinden Angehörigen in die Anſtalt zu liefern, und mich dadurch nöthigen, die Operation lange zu verſchieben, oder unter den ungünſtigſten Zeitverhältniſſen zu operiren. Indeß habe ich auch jetzt nichts verſäumt, die Exiſtenz der Anſtalt apfel und ſethet d Pribaben ihret Er Dart — —— Bell Verſtei (1580 mittags chenbach quetten e 600 Qus Pflaſtte Der Caution gemacht Nidd (1578 mittags den her Pag. u 9. Gen Trapp nochmal Anfüger wird. Frie (1579 a Erfolg; * 3 feſter zu gründen, ibr Vertrauen mebr zu befeſtigen und ihre Leiſtungen zu mehren. Es iſt mir in dieſer Hinſicht ſehr er⸗ freulich, daß der Erfolg meiner Bemühungen fur die operative Heilung der Schielenden ſich bewährt. Es iſt bis jetzt ſeit der erſten Ausführung der Operation(1840) unter etwa vierzig Operirten keiner rückfällig geworden; die jetzt gemeinig⸗ lich in ein bis zwei Minuten ausgeführte Operation gewährt ein gründlich ſicher dauerndes Reſultat.— Es iſt mir dieſes Jahr merkwürdig geworden, dadurch, daß ich ſo glücklich war, eine Methode der Operation der Hornhautſtaphylome zu finden, die vorzüglichen Nutzen verſpricht.— Die bedeutend⸗ ſten Fälle, die im Laufe des Jahrs Claut nomineller Beilage an die Redaction) geheilt worden ſind, ſind folgende: Drei Staarblinde cowollſtändig geheilt); ein Nachſtaarblinder; drei totgle Hornbautſtaphylome, mit dem beſonderen 80h dabei nicht, wie ſonſt gewöhnlich, der Umfang des Augaßfels gelitten hat; fünf Schielen de(vollſtändig geheilt, wie alle außer der Anſtalt Operirten); ein Klumpfuß(an zwei Klumpfüßen hoͤchſten Grades wurde außer der Anſtalt die Heilung vollendet); drei Verbildungen der Augen⸗ lider(durch theilweiſe Abtragung); ein ſehr weit gediehener Naſenkrebs,— außerdem Gefäßerweiterungen, Balg⸗ geſchwülſte, Verwachſungen der Lider mit dem Aug⸗ apfel ꝛc. zc. Geheilt wurde ferner ein Staarblinder, der in dem Bericht des vorigen Jahrs als ungeheilt eingetragen wurde.— Ungeheilt oder unvollkommen geheilt blieben: eine Verſchließung der Pupille in einem ſehr verbildeten Aug⸗ apfel und zwei ſtaarblinde Augen.— Möge die Anſtalt ſich ferner der Gunſt der Behörden und der Theilnabme der Privaten erfreuen; die Bedingungen der Aufnahme ſind ſeit ihrer Exiſtenz in nichts verändert worden. Darmſtadt am 28. Dezember 1842. Dr. Küchler. Bekanntmachungen von Behoͤrden. rr Verſteigerung von Pflaſterarbeit in Blei— chenbach. (1559) Donnerſtag den 12. Januar 1843, Vor⸗ mittags 11 Uhr, ſoll bei Wirth Hartmann in Blei⸗ chenbach die Fertigung des zu den Gaſſen und Ban— quetten erforderlichen ſaubern Schichtenpflaſters etwa 600 Quadratklafter öffentlich an die wenigſtnehmenden Pflaſtrermeiſter in Accord gegeben werden. Der Uebernehmer muß eine verhältnißmäßige Caution ſtellen, worauf hier im Voraus aufmerkſam gemacht wird. Nidda den 16. December 1842. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Gladbach. Gartenverſteigerung. (1578) Donnerſtag den 5. Januar 1843, Nach⸗ mittags 2½ Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe der, den Herrn Erben des Georg Venator gehörende Garten, Pag. u. Nro. 161, 5, Ruthen 69 haltend, in der 9. Gewann am Fauerbacher Thor, an Herrn Advokat Trapp III. liegend, Folge eingelegten Nachgebots nochmals öffentlich meiſtbietend verſteigert, mit dem 8 daß ein Nachgebot nicht mehr angenommen wird. Friedberg den 28. December 1842. Für den Bürgermeiſter der Beigeordnete Bender. Fruchtverſteigerung. (1579) Donnerſtag den 5. Januar 1843, Nach⸗ miltags um 2 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe von dem Fruchtvorrathe des vereinigten Armenfonds 50 bis 60 Mltr. Korn und 10 bis 15 Mltr. Gerſte zweimalterweiſe öffentlich meiſtbietend verſteigert. Friedberg den 28. December 1842. Für den Bürgermeiſter der Beigeordnete Bender. Holz-Lieferung. (1587) Die am 3. d. M. abgehaltene Verſteigerung uͤber die Lieferung von 270 Stecken Buchenſcheitholz für die Garniſon Friedberg, iſt nicht ratificirt, ſondern eine anderweite Verſteigerung auf Samſtag den 7. k M., Vormittags um 10 Uhr, angeordnet worden. Indem dieſes hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird, bemerkt man zugleich, daß bei einem annehmbaren Gebote der definitive Zuſchlag ſogleich ertheilt werden wird. Friedberg den 23. Dezember 1842. JI A. Gö lz, Oberquartiermeiſter. Holzverſteigerung. (1592) Donnerſtag den 5. Januar 1843 werden in den Freiherrlich von Franckenſtein'ſchen Waldun⸗ gen dahier verſteigert: 1) im Diſtricte Rothtannen an der Frankfurter Straße: 14 Stecken Kiefern⸗Scheitholz, 43„,„ Prügelholz, 13„„ Stcockholz, 1100 Stück Kiefern-Wellen, und 2 Stämme Kiefern-Werkholz, 62 Cub.-Fuß ent⸗ haltend; 2) im Diſtricte an den Strasheimer Hecken: 3 Stecken Buchen-Scheitholz, 12„ Eichen- und Birken-⸗Scheitholz, ¼%„ Buchen-Prügelholz, 6„ Eichen- und Birken-Prüuͤgelholz, 23 15 Buchen⸗-Stockholz, „ Eichen-Stockholz, 2075 Buchen-Wellen, 1400 Eichen⸗ und Birken-Wellen, 25 Kiefern-Wellen und 1300 Ginſtern-Wellen. Ockſtadt den 28. Dezember 1842. Brömſer. eee enn, (1) Mittwoch den 11. dieſes Monats, Nachmittags 3 Uhr, werden auf dem Burgwall dahier 12 Haufen Reiſerholz verſteigert; zugleich wird ein Stück Grab— land am Burgberg, ungefähr 90 Klafter haltend, auf mehrere Jahre verpachtet. Friedberg den 2. Januar 1843. Der Gr. Rentamtmann Buß. Holz der ſteige rug g. (2) Mittwoch den 11. d. M., Morgens 10 Uhr an⸗ fangend, ſollen in dem Södeler Gemeinde- Wald 71 eichen Bau⸗ und Werkſtämme, circa 6000 Kubik⸗ 10,290, fuß haltend, oͤffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Dieſes Holz bedarf keines weiteren Rühmens, indem daſſelbe ſchon weit und bereit der Güte wegen be⸗ kannt iſt. Södel den 2. Januar 1843. g f Der großh. heſſ. Burgermeiſter Schneider. Bekanntmachung. (3) Montag den 16. l. M. und die folgenden Tage, von Morgens 9 Uhr und Nachmittags 2 Uhr anfangend, ſollen in hieſigem Rathhauſe nachbe⸗ merkte Pfänder öffentlich meiſtbietend verſteigert wer⸗ den, als: 7330, 7761, 7789, 7849, 7859, 7877, 7933, 7947, 7953, 8089, 8128, 8186, 8210, 8222, 8230, 8247, 8263, 8264, 8293, 8312, 8315, 8327, 8344, 8353, 8354, 8357, 8360, 8408, 8415, 8416, 8432, 8476, 8479, 8534, 8558, 8563, 8573, 8577, 8601, 8613, 8625, 8637, 8638, 8641, 8648, 8660, 8663, 8664, 8679, 8746, 8756, 8761, 8789, 8790, 8801, 8839, 8855, 8861, 8862, 8891, 8892, 8893, 8931, 8983, 8990, 9002, 9028, 9057, 9085, 9086, 9087, 9088, 9096, 9097, 9101, 9106, 9113, 9161, 9172, 9178, 9180, 9182, 9207, 9215, 9291, 9293, 9338, 9351, 9353, 9354, 9359, 9360, 9383, 9392, 9393, 9406, 9408, 9409, 9429, 9437, 9451, 9461, 9497, 9519, 9530, 9547, 9555, 9579, 9581, 9586, 9588, 9592, 9593, 9634, 9644, 9654, 9656, 9663, 9685, 9686, 9706, 9708, 9709, 9725, 9728, 9734, 9737, 9739, 9747, 9754, 9764, 9766, 9777, 9783, 9797, 9799, 9804, 9811, 9819, 9848, 9852, 9857, 9886, 9894, 9899, 9912, 9917, 9947, 9958, 9967, 9970, 9981, 9989, 9990, 10,000, 10,004, 10,010, 10,014, 10,015, 10,019, 10,036, 10,038, 10,039, 10,052, 10,060, 10,082, 10,085, 10,088, 10,099, 10,112, 10,113, 10,118, 10,130, 10,132, 10,151, 10,164, 10,166, 10,172, 10.175, 10,179, 10,197, 10,206, 10 207, 10,216, 10,220, 10,229, 10,245, 10,252, 10,262, 10,268, 10,274, 10,281, 10,283, 10,297, 10,321, 10,327, 10,339, 10,347. Friedberg den 2. Januar 1843. Für den gr. Bürgermeiſter der Beigeordnete Bender. Fruchtverſteigerung zu Obererlenbach. (4) Donnerſtag den 12. Januar 1843, Nachmit⸗ tags um 1 Uhr, ſollen auf der Falkenſteiniſchen Mühle dahier, von den dießjährigen herrſchaftlichen Fruchtvorräthen ungefähr: 100 Malter Korn und . öffentlich an den Meiſtbietenden verſteigt werden. Obererlenbach den 30. December 1842. Der Gräfl. Jugelheimiſche Rentmeiſter Stans. N Privat⸗ Bekanntmachungen. 8 Offene Lehrlingsſtelle. (1562) In ein auswärtiges Detail⸗Spezerei Waa-, r 4 1 ren⸗Geſchäft, iſt für einen mit den noͤthigen Vor⸗ kenntniſſen verſehenen geſitteten, jungen Menſchen eine Lehrlingsſtelle offen. Näheres bei ber Expedition des Blattes. Feinſte Punſcheſſenz (1577) die Flaſche 1 fl. 12 kr. bei Friedberg. C. Wahl, Apotheker. Empfehlung. 928 (5) Da ich gegenwärtig durch eine neue Einrichtung das Mehl für die Oſterkuchen ſelbſt mahlen laſſe, ſo bin ich im Stande, ausgezeichnet ſchöne Matzen das Darmſtädter Pfund à 8 kr. liefern zu können. Ich erſuche nun einen Jeden, welcher ſolche von mir zu haben wünſcht, ſich entweder direct an mich, oder durch portofreie Briefe an Herrn J. J. Fürth in Münzenberg zu wenden, was jedoch in den erſten 14 Tagen geſchehen muß. Worms im December 1842. f Leopold Marx. Empfehlung. (6) Der Unterzeichnete beehrt ſich einem geehrten Publikum ergebenſt anzuzeigen, daß er dahier in ſeinem in der Burg gelegenen Wohnhaus eine Spezereihand⸗ lung etablirt hat. Indem er bei ausgeſucht ſchönen und guten Waaren die billigſten Preiſe und die pünktlichſte Bedienung verſpricht, empfiehlt er ſich zu recht zahlreicher Abnahme. Zugleich bemerkt er noch, daß vorzügliche Schell⸗ fiſche, das Pfund zu 12 kr., Bücking, das Stück zu 2 kr. und marinirte Häringe, das Stück zu 7 kr., bei ihm zu haben ſind. Friedberg J. Jacke l Fiſcherei⸗ Verpachtung. (7) Samſtag den 7. Januar, Nachmittags 3 Uhr, ſoll auf weitere 3 Jahre das dem Herrn Grafen von Solms Rödelheim zuſtehende Fiſch⸗ und Krebswaſſer in der Wetter, auf dem Oſſenheimer Jagdhaus, an den Meiſtbietenden in Pacht gegeben werden, wozu Fiſch⸗ und Krebsliebhaber höflichſt eingeladen werden. Oſſenheimer Jagdhaus den 1. Januar 1843. In Auftrag, Aehle. CCC Bei C. Bindernagel in Friedberg iſt vorräthig: Geſchichts-Bibliothek fürs Volk. 1) Allgemeitze Weltgeſchichte v. K. Fried. 12 kr. 2) Geſchichte des Kaiſers Napoleon von Sporſchil. 12 kr. 3) Leben des Benj. Franklin von ihm ſelbſt beſchrieben. 12 kr. 4) Geſchichte des preuß. Staates v. Fr. Trautmann. 12 kr. 5) Leban der preußiſchen Helden: Blücher, Gneiſenau und Scharnhorſt von Thuringus. 12 kr. 6) Geſchichte der Jeſuiten von E. Duller. 12 kr. 7) Geſchichte der vorz. Mönchsorden v. Thuringus. 8) Geſchichte Thüringens von Thuringus. 12 kr. 9 Geſchichte Griechenlauds von Eduard Apel. 12 kr. 10) Geſchichte der ſpaniſchen Inquiſition und der Hexenpro— zeſſe. 12 bu k. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Binder nagei in Friedberg. DO.„Intel ſo, daß es be werden kann Freitags Aben und die node Der 1 fl. 12 fr., iſt das Dar mſta Die E jede folgende Alle* wochs erſchen erhalte, werd Gem Frie Localſ Mol des Vora die Gewer Mittheilur Wie n Carolan ge bleiben, al unter der! ſpannt, ob Aber man Grunzen un Morgen ſta oſten, ga