Antelligenzblatt * cinal* d dam für die f 7015 5 8 N„ e Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, ! 1 die 288 Kreiſe Friedberg, Gruͤnberg und Hungen 0 30 und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. todeimer Pr— 8 ut e 50. Sonnabend, den 1. Juli 1843. 457 75— Ein neues Halbjahr-Abonnement 9„ 36 auf das wöchentlich zweimal erſcheinende„Intelligenzblatt für die Provinz Oberheſſen beginnt am nächſten 53 20 1. Juli. Geneigte Beſtellungen wolle man recht bald entweder bei dem Unterzeichneten, oder bei den den Abonnenten zunächſt * tſern 0„7 gelegenen löblichen Poſtämtern einreichen.— Abonnementspreis: pr. Semeſter 40 kr., durch die Poſt bezogen 48 kr.— 25 30 Inſeratgebühren: die beiden erſten Zeilen zuſammen 7 kr., die dritte und jede folgende Zeile 2 kr.— Aufnahme der Inſe⸗ 1„ xaten: Alle bis zum Sonntag Abend eingehenden Inſerate kommen in das Mittwochsblatt, und alle, welche bis zum Mittwoch „12 Abend eintreffen, in das Samſtagsblatt. Carl Bindernagel. * 36 ö 1„15 4 7„ 1 0 Amtlicher Theil. gt in fl f Der Großherzoglich Heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg 4 30 k. an die Großh. Buͤrgermeiſter des Kreiſes. 8„ 2, Betreffend: Die herrſchende Noth an Brod und Brodfrüchten. u„ 36, Da täglich aus vielen Gemeinden des Kreiſes die dringendſten Klagen über den vollſtändigen Mangel 6%—, an Brod und Brodfrüchten einlaufen, gleichwohl aber nach ſichern Erkundigungen im Ganzen noch ſo viel „= Früchte im Kreiſe lagern ſollen, um dem Nothſtand abzuhelfen, wenn nicht die einzelnen Beſitzer, wie 3,36, mehrfach klagend angezeigt worden iſt, ſolche aus Gewinnſucht aufſpeicherten resp. auswärts verkauften, „—, ſo werden Sie hiermit angewieſen, Angeſichts dieſes allen Müllern, Bäckern, Fruchthändlern und Oeko⸗ nomen, die noch Vorräthe beſitzen, bekannt zu machen: ti, indem man ſ. Büͤrgermeiſter det. J 71 ungen. ard gegen 4 rad Kopp. Bedauſung, 1 f beihbaren Zis 1 Magdkammer, er, tinem Spe, Gurtchen it zu lanſenben Jah Trap III. r „daß wenn dem Nothſtande nicht durch ein dem nachhaltigen Bedürfniſſe entſprechende Auslieferung „resp. Verwendung ihrer Vorräthe gegen Erſatz des laufenden Preiſes, alsbald abgeholfen werden „würde, alle Ausfuhr und Verbringung von Brod und Brodfrüchten ſowie auch von Mehl ins Aus⸗ „land bei hoher Strafe ſofort verboten werden würde.“ Friedberg den 30. Juni 1843. Küchler. Der Großherzoglich Heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Gruͤnberg l an die Großh. Buͤrgermeiſter des Kreiſes. Betreffend: Die Muſterung für 1843. Nach Benachrichtigung des Civil⸗Recrutirungs-Commiſſairs der Provinz Oberheſſen wird die dieß⸗ jährige Muſterung und Loosziehung in dem hieſigen Kreiſe den 31. Juli und 1., 2., 3. und 4. Auguſt d. J. vorgenommen, wo das Geſchaͤft jedesmal präcis halb 8 Uhr Vormittags beginnt. Es haben demnach den 31. Juli die Großh. Bürgermeiſter von Allertshauſen, Bobenhauſen, Feldkrücken, Groß⸗ und Altenhain, N Climbach, Flenſungen, Kleinlumda, Atzenhain, Ermenrod, Geilshauſen, Grünberg, Beltershain, Felda mit Kleinfelda Goͤbelnrod, Horbach, Bernsfeld, und Schellnhauſen, Großeneichen, Helgershain, den 1. Auguſt die Großh. Bürgermeiſter von: Heckers dorf, Keſſelbach, Kleineichen, Kölzenhain, Ilsdorf, Keſtrich, Köddingen, Lauter, „ 236* Lehnheim, Meiches, Oberohmen, Odenhauſen, Lindenſtruth, Merlau, Oberſeibertenrod, Queckborn, Londorf, Niederohmen, den 2. Auguſt die Großh. Buͤrgermeiſter von: Reinhardshain, Stangenrod, Unterſeibertenrod, Windhauſen, Ruͤddingshauſen, Stockhauſen, Weickartshain, Winnerod, Ruppertenrod, Stumpertenrod, Weitershain, f Wohnfeld, Saaſen, Ullrichſtein, Wettſaaſen, Zeilbach, Selnrod und Schmitten, 1 mit allen Conſcriptionspflichtigen der Art zu erſcheinen, daß ſie unfehlbar um halb 8 Uhr Vormittags in dem zur Vornahme des Geſchäfts beſtimmten Lokale verſammelt ſind, und keine Störung des Geſchäfts entſteht. An demſelben Tage wird zugleich über die Depotanſprüche entſchieden. Sie werden zeitig allen Dienſtpflichtigen hiernach Kenntniß geben, damit ſich diejenigen, welche etwa nicht zu Hauſe anweſend ſind, in dem beſtimmten Termine einfinden können. Außerdem werden Sie ſolchen noch beſonders eröffnen: 1) daß alle diejenigen, welche nicht der Staats-Aſſecuranz-Anſtalt beigetreten ſind und ſich vertreten laſſen, ſich ſo gewiß perſönlich bei der Muſterung einfinden müſſen, als ſie fonſt als dem Geſetze ausgewichen erklärt werden und ſie die geſetzlichen Nachtheile treffen, 27 daß jeder, der an einem Fehler, der nicht alsbald durch die Sinne wahrgenommen werden kann, leidet, wie z. B. Schwerhörigkeit, Kurzſichtigkeit, fallende Sucht ꝛc. ſich nach Vorſchrift des§. 10 Ziffer 6 1§. 127 der Verordnung vom 30. April 1831 mit den erforderlichen Beſcheinigungen verſehen, und ſolche bei der Muſterung mit zur Stelle bringen müſſe. Die Loosziehung findet den 3. Auguſt ſtatt. Die Muſterung und Unterſuchung der ſich als Einſteher gemeldet habenden Ercapitulaglin wird jedesmal an denjenigen Tagen ſtattfinden, an welchen auch die Conſcriptionspflichtigen gemuſtert werden, und zwar nach Beendigung des Muſterungsgeſchäfts. Sie haben demnach diejenigen Excapitulanten, welche ſich als Einſteher gemeldet haben, anzuweiſen, ſich ebenfalls an den vorbemerkten Muſterungstagen mit ihren Anmeldungsſcheinen einzufinden. Die Muſterung und Unterſuchung der ſich als Einſteher gemeldet habenden Nichtexcapitulanten findet den 4. Auguſt ſtatt, und zwar des Morgens um 8 Uhr, weßhalb ſolche auf dieſen Tag mit dem Anfuͤgen hierher zu beſcheiden ſind, daß ſie ihre Anmeldungsſcheine mit zur Stelle zu bringen hätten. An den Tagen des 31. Juli, 1. und 2. Auguſt ſollen auch die Kriegsreſerviſten gemuſtert werden. Es wird Ihnen unter beſonderem Umſchlage ein Verzeichniß der Kriegsreſerviſten Ihrer Bürger— meiſtereien zugehen, und haben Sie ſolche anzuweiſen, ſich jedesmal an dem Tage, wo die Muſterung der Dienſtpflichtigen des Orts ſtattfindet, Morgens präcis um halb 7 Uhr in dem gewöhnlichen Muſterungs⸗ Locale dahier einzufinden, hierbei in dem ſtrengſten Ordonanz-Anzuge zu erſcheinen, und alle im Beſitz habende militäriſche Gegenſtände mitzubringen. Sollten Kriegsreſerviſten mit Erlaubniß abweſend oder krank ſeyn, oder ſich in defdnglicher Haft beſinden, ſo ſind deren Montirungsſtücke durch deren Eltern oder ſonſtige Angehörige, oder andere Kriegs— reſerviſten deſſelben Orts vorzuzeigen; in dieſem Falle haben Sie aber Beſcheinigungen mitzugeben, daß und aus welchen Gründen der Kriegsreſerviſt an perſönlichem Erſcheinen verhindert iſt. Die Ihnen zugehenden Verzeichniſſe der Kriegsreſerviſten haben Sie mit beigefügter ie der geſchehenen Vorladung vor der Muſterung wieder anher einzuſenden. Grünberg am 26. Juni 1843. Arier. Localſection des Großh. Heſſ. Gewerbvereins fuͤr den Kreis Friedberg. Monatliche Sitzung Montags den 3. Juli. Vortrag über das Steinſprengen durch galvaniſche Electricität. Mittheilungen aus Journalen über Gummielaſticum⸗Auflößungen und ein neues Binde⸗ mittel für Holz, Unterſcheidung der unächten Vergoldung, Walzenkeile, Garbenhaspel, Steinſpalten, ver⸗ beſſerte Löthkolben, Holzpflaſter, Vorrichtung zum Bretterfuͤgen, zum Verſchluß von Stubenthuͤren, ein neues Mittel gegen die Fäulniß des Holzes, welches in die Erde kommt ze. Soldan. Erſte Generalverſammlung des evange- hülfsbedürftiger proteſtantiſcher Gemeinden liſchen Vereins.“ ſtatt. Das Comite in Worms hat mit dankenswer⸗ a i ther Bereitwilligkeit Alles zu dieſer Verſammlung Darxmſtadt, 22. Juni. Geſtern fand in der vorbereitet. Sie wurde in dem Stallmänniſchen alten ehrwürdigen Stadt Worms die erſte Gene- Saale in der Petersgaſſe gehalten. Die Anzahl der ralverſammlung des im Großerzogthum Heſ⸗ Anweſenden aus allen Ständen(bei weitem die Mehr⸗ ſen gebildeten Vereins zur Unterſtützung zahl beſtand aus Bewohnern von Worms und Rhein⸗ *) Aus der heſſiſchen Zeitung. heſſen überhaupt; auch einige Gäſte aus Baden und wies det K Dekanats.) über die i rathen, wol ſie ſich mo ſen gestalte eine in Gi eiu], in! ung begrif Nidda und zu mehrerer Nonuweller Ahey die großeren D ſerner D. K nach Darm rathe geſch diente Dek entriſſen u Kreisrath Keim, ſäm kenburg ar Ort der J den und Verwaltun Juhredei der 9. M tungsratſ Anweſend die Geld der ande drücklich Verein b her dem 2 9 er Präſ Schlußgeb 05 ſich brachte Kr auf S. K hung als ſſch v Y bektreten dem Geſetz werd⸗ erden kann des g. 10 eſcheinigungen mulanten wird lett werden 1 Sentinben eanferswer⸗ 2 ammlung Anänniſchen „ Anzahl der en die Mehl 1 ud Rhein 8 Baden un * 237* Rheinbaiern waren gekommen) mag etwa 400 be⸗ tragen haben. Um 10 Uhr begann die Verſamm⸗ lung mit der Aufforderung des Präſidenten des Ver⸗ eins an den Stadtpfarrer Stücker aus Darmſtadt, den Tag durch ein kurzes Gebet zu weihen. Hier— auf erhob ſich der Präſident, ſprach in kurzen Wor⸗ ten den Zweck der Verfſammlung aus und beauftragte den Secretär des Vereins, den Bericht über den Stand des Vereins der Verſammlung vorzutragen. Die Reſultate, welche in dieſem Berichte vorgelegt wurden, waren hoöchſt erfreulich, und mußten auf die Verſammlung einen tiefen Eindruck machen. Nach dieſem Berichte hat bis heute der Verein im Groß— herzogthum für das Jahr 1843 eine Einnahme von 2771 fl., welche noch um ein Bedeutendes ſich er— höhen wird nach den von den verſchiedenſten Orten her eingegangenen Zuſicherungen.(Aus der Stadt Worms ſelbſt ſind weit über 200 fl. in die Vereins⸗ kaſſe gefloſſen, und ein rheinheſſiſcher Dekan über— wies der Kaſſe 140 fl. aus den Gemeinden ſeines Dekanats.) Nach Verleſung des Berichts wurde über die im Lande ſich bildenden Zweigvereine be— rathen, wobei die allgemeine Anſicht dahin ging, daß ſie ſich möglichſt frei nach den örtlichen Verhältniſ— ſen geſtalten möchten.(Bis jetzt beſtehen Zweigver⸗ eine in Gießen, in Friedberg[Wetterauer Zweigver⸗ eiu], in Offenbach, in Worms; als in der Entſteh⸗ ung begriffen ſind angemeldet ein ſolcher im Kreiſe Nidda und im Erbachiſchen.) Hierauf ſchritt man zu mehreren Ergänzungswahlen, da Superintendent Nonnweiler aus Mainz, Reallehrer D. Beck aus Alzey die auf ſie gefallene Wahl zu Gliedern des größeren Verwaltungsrathes abgelehnt hatten, da ferner D. Künzel durch ſeine Verſetzung von Worms nach Darmſtadt aus dem rheinheſſiſchen Verwaltungs— rathe geſchieden, und der um den Verein ſehr ver⸗ diente Dekan Frey aus Umſtadt durch den Tod ihm entriſſen war. Die Wahl fiel fuͤr Rheinheſſen auf Kreisrath v. Dalwigk, Bürgermeiſter Renz, Pfarrer Keim, ſaͤmmtlich in Worms, fur die Provinz Star⸗ kenburg auf Conſiſtorialrath Wolff in Erbach. Zum Ort der Jahresverſammlung von 1844 wurde Gie⸗ ßen und zum Tage der Verſammlung des größeren Verwaltungsraths, worin über die Verwendung der Jahreseinnahme von 1843 entſchieden werden ſoll, der 9. Auguſt d. J. beſtimmt. Der engere Verwal⸗ tungsrath ſprach mit allgemeiner Zuſtimmung der Anweſenden ſeine vorläufige Meiuung dahin aus, die Gelder nicht zu zerſplittern, ſondern, einer oder der andern Gemeinde durch größere Summen nach⸗ drücklich zu helfen. Ferner wurde feſtgeſetzt, daß den Verein betreffende Vorſchläge immer 8 Wochen vor— hei dem engeren Verwaltungsrathe angezeigt werden ſollen. Nach der Verleſung des Protocolls forderte der Präſident den Garniſonsprediger Rinck zum Schlußgebete auf. Bei dem einfachen Mittagsmahle, wozu ſich etwa 150 der Anweſenden vereinigten, brachte Kreisrath v. Dalwigk einen ſinnvollen Toaſt auf S. K. H. den Großherzog in dreifacher Bezie⸗ hung als Enkel Philipps des Großmüthigen, als Haupt der evangeliſchen Kirche des Großherzegthums und als Landesvater; Dekan Büchner einen an den vorigen ſich aureihenden Toaſt auf S. Hoheit den Erbgroßherzog; Oberconſiſtorialrath D. Ludwig einen Toaſt auf die Stadt Worms und Bürgermeiſter Renz auf den Verwaltungsrath des Vereins aus, anderer noch folgenden Toaſte nicht zu gedenken.— Heiter endete der Tag und hat durch die Verſamm— lung gewiß zur Förderung der Sache des Vereins viel beigetragen. Bekanntmachungen von Behoͤrden. Edictalladung. (874) Johann Konrad Eiferts Eheleute von Meiches beabſichtigen einen Theil ihres Gut's ihrem Sohne Johannes Eifert im Anſchlag zu überlaſſen, einen anderen Theil deſſelben haben ſie aber öffentlich ver⸗ ſteigern laſſen. Da ſie ſich nicht überall über den Erwerb dieſes Gut's ausweiſen konnen, ſo wer⸗ den alle diejenigen, die auf dieſes zu veräußernde Gut, worüber Flurbuchs-Auszüge in den Acten zur Einſicht offen liegen, dingliche Rechte begründen koͤn⸗ nen, aufgefordert, dieſe ſogewiß binnen vier Wochen a dato dahier anzuzeigen, gegenfalls der anderweiten Dispoſition Statt gegeben und die deßfallſigen Ur⸗ kunden beſtätigt werden. Ulrichſtein den 18. Juni 1843. Großh. Heſſ. Landgericht daſelbſt Ray 5. Holz ⸗Verſteigerung. (904) Montag den 3. Juli I. J., des Vormittags um 9 Uhr, ſollen in dem Obermörler Gemeindewald in den Diſtricten Birkenſpitz, Eichkopf und Hundſeif folgende Holzſortimente, als: 1) 31 ½¼ Stecken eichen Schälholz, 29 6563 ½ Stück eichen Schälholzwellen, 9„ birken Wellen 4) 150„ Dornwellen, 50 8„ Nutzſtämme und 6) 247 birken und eichen Baumſtüuͤtzen öffentlich und an den Meiſtbietenden auf Ort und Stelle verſteigert werden. Der Anfang der Verſteigerung iſt im Diſtrict Birkenſpitz zur beſtimmten Stunde. Obermöorlen am 26. Juni 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Nicolai. Aufforderung. (905) Nachdem die Ehefrau des Georg Schuh in Niedermörlen Sicherſtellung ihres eingebrachten Ver⸗ mögens gefordert hat, werden alle Gläubiger der Georg Schuhs Eheleute auf Mittwoch den 5. Juli, Vormittags 10 Uhr, anher vorgeladen, und ihre For⸗ derungen und etwaigen Vorzugsrechte geltend zu machen. Ausbleibende Gläubiger werden den Be— ſchluͤſſen der erſcheinenden beitretend angeſehen. Friedberg am 17. Juni 1843. Großherzogl. Heſſ. Landgericht Hofmann. Löw. Arbeits- Verſteigerung. (906) Freitag den 7. Jult d. J., Vormittags 9 Uhr, ſollen zu Rodenbach nachbenannte Reparatur⸗ arbeiten, nämlich: a. An der Kirche und an dem Thurm: Dachdeckerarbeit voranſchlagt zu 70 fl. Maurerarbeit 295, b. In der Schulhofraithe: Schreinerarbeit voranſchlagt zu 28 fl. Schloſſerarbeit 25% Weisbinderarbeit 9 Pflaſterarbeit circa 20[] Klafter—„ c. Am Backhaus: Dachdeckerarbeit und Lieferung von 2000 Stück Blattziegeln, an Wenigſtnehmende, unter den vor der Verſteigerung eröffnet werdenden Bedingungen, vergeben werden. Rodenbach den 26. Juni 1843. ö Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Hetterich. NN Privat⸗ Bekanntmachungen. Lehrlings-Geſuch⸗ (869) Ein mit den nöthigen Vorkenntniſſen ver⸗ ſehner junger Menſch kann unter ſehr vortheilhaften Bedingungen in einer hieſigen Handlung in die Lehre treten. Bei wem ſagt die Expedition d. Bl. Nauheimer Teichhaus. (907) Sonntag den 2. Juli iſt auf dem Nauheimer Teichhauſe Harmonie⸗ und Tanzmuſik anzutreffen, wozu höflichſt einladet. Henkel. Kir ſchen feſt. 8„(908) Sonntag den 2. Juli iſt in hieſigem Wäld⸗ 172 chen Harmonie⸗, Tanz⸗ N muſik und ausgezeichneten 6 Kirſchenkuchen ꝛc. anzu⸗ treffen, wozu beſonders diejenigen Gönner und Freunde auf das Höflichſte eingeladen werden, welche von Pfingſten her mit ihrem Beſuche im Rückſtand ge⸗ blieben ſind. Jagdhaus Oſſenheim den 28. Juni 1843 Aehle. Kirchweihe zu Oſtheim. (909) Sonntag den 9. Juli, als am Kirchweihtage, iſt bei mir Tanzmuſik anzureffen und lade ich zu derſelben mit dem Bemerken ein, daß ich für gute Speiſen und Getränke beßtens geſorgt habe und deß⸗ halb einem zahlreichen Beſuche entgegen ſehe. Oſtheim den 29. Juni 1843. Johann Conrad Schneider. Ein vollſtändiges Logis (910) in einem Hauſe auf der breiten Straße iſt an eine ſtille Haushaltung zu vermiethen. Die Expe⸗ dition d. Bl. ſagt wo? 200 fl. Capital (911) liegen in der Ritſert'ſchen Stiftung des Schul⸗ lehrer⸗Seminars gegen gerichtliche Sicherheit in lie⸗ genden Gründen zum Ausleihen zu 4½ PCt bereit. * 238* Samuel Engel in der Judengaſſe (912) kauft den Centner Knochen zu 1 fl. Einladung. (913) Montag den 3. Juli, als am Tage des Hauptſchießens, iſt gutbeſetzte Harmonie- und Tanz⸗ muſik auf dem Schießplatze hinter dem Schützenrain anzutreffen, wozu höflichſt einladet Friedberg. D. Fritz. Von und zu Taubſtummen. Worte bei der Confirmation taubſtummer Kinder geſprochen in der Pfarrkirche zu Fauer⸗ bach II. am Sonntage Cantate 1843 von Lu dw. Chr. Matthias. Aus Zimmermanns„Sonntagsfeier/ zum Beßten armer taub⸗ ſtummer Kinder beſonders abgedruckt.— Preis 12 kr. Vorräthig bei C. Bindernagel in Friedberg. Fruͤchte⸗Preiſe hier in Friedberg: Waizen: 17 fl.— kr.; Korn: 17 fl.— kr. Gerſte: 9 fl.— kr. Hafer: 6 fl. 30 kr. Fruͤchte-Preiſe zu Mainz, am 23. Juni: Waizen: 12 fl. 39 kr. Korn: 12 fl. 20 kr. Gerſte: 10 fl. 27 kr. Hafer: 6 fl. 31 er. Erbſen:— fl.— kr. Polizei⸗Taxe für die Staͤdte Friedberg und Butzbach vom 2. bis 8. Juli 1843. pfd Brod ⸗ Preiſe. Friedberg Butzbach. ö kr. pf. 1 Leib⸗Roggenbrod 5 1 5— 2 6 7 10 2 10— 4 7 17 21 5 20 5 5 0 i Loth. Loth — Milchbrod 143 11337 — Waſſerweck 1 37, 1 3% — Gemiſchtes(Tafel⸗) Brod 114 1 4½ Fleiſch-⸗Preiſe. pf 4 1 Ochſenfleiſch 1 ö 1142 Ange; gemäſtetes 12— 11 2 „Kühfleiſch ungemäſtetes 38— 814— 5 j; 16% gemäſtetes 10— 10— Rindſleiſc ungemäſtetes— 81.— „ Kalbfleiſch 7— 74— „Schweinenfleiſch 14— 144— „Hammellleiſch 10 2 „Schaaffleiſch 66——— „Wurſt von blos Schweinen 16 16 Gemiſchte Wurſt 10— 10— „Bratwurſt J 18— 18— „Schwartenmagen 18— 164— „Geräucherter Speck 26— 24— „Schinken 18— 18— „Dörrfleiſch, 18— 18— „Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 23— 23— 7 8 dito unausgelaſſen 22— 22— „Nierenfett 23— 23— „ Hammelsfett 15— 115— Der Gr. Heſſ. Kreisrath d. K. Friedberg . g g Küſch ler. Die Polizeitaxe fur die Stadt Butzbach gilt auch für den Kreis Hungen. Der Gr. Heſſ. Kreisrath d. K. Hungen Follenius. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Binder na gel in Friedberg. raten: Ale Abend eintre e Bei der Prov zur Spra dieſen Zei entbehrlic In vom 1. uͤberwache Fri Betreffe 3 der Bede 1 Zu hatte man lende Be Ein Ackerk lichen Tra elommen, ſpochen, f