Oktober d. itirt. A. Nix. — i— Rr S288 Erne er 5 Intelligenzblatt für die Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, Kreiſe Friedberg, Gruͤnberg und Hungen und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. Mg. Mittwoch, den 1. Februar 1843. Abonnementspreis: pr. Semeſter 40 kr., durch die Poſt bezogen 48 kr., pr. Jahr 1 fl. 12 kr., durch die Poſt bezogen 1 fl. 24 kr.— Inſeratgebühren: die beiden erſten Zeilen zuſammen 7 kr., die dritte und jede folgende Zeile 2 kr.— Aufnahme der Inſeraten: Alle bis zum Sonntag Abend eingehenden Inſerate kommen in das Mittwochsblatt, und alle, welche bis zum Mittwoch Abend eintreffen, in das Samſtagsblatt. Amtlicher Theil. —— Das Großh. Heſſ. Landgericht Gruͤnberg an ſaͤmmtliche Großh. Buͤrgermeiſter des Landgerichtsbezirks. Betreffend: Das Erſcheinen der Rechtſuchenden bei Gericht. Die Ausdehnung des hieſigen Landgerichtsbezirks und die daraus folgende bedeutende Geſchäftsmaſſe des Gerichts erheiſchen es dringend, daß diejenigen, welche Geſchäfte bei hieſigem Landgerichte zu beſorgen haben, mögen ſie nun vorgeladen ſein oder nicht, ſich des Morgens von 8 Uhr an ſo frühe als nur möglich hier einfinden. Durch die ſeit einigen Monaten wieder eingeſchlichene Gewohnheit, daß die Parthieen erſt gegen Mittag hin erſcheinen, und dann aus dem ganzen Bezirke ſich zuſammendraͤngen, erwächſt fur ſie ſelbſt der Nachtheil längeren Wartens, dem Gerichtsperſonale aber dadurch ein nicht unbedeutender Zeitverluſt. Ich ſehe mich daher zur Abſtellung dieſer Gewohnheit genöthigt, Ihnen aufzugeben den Angehörigen Ihrer Bürgermeiſterei die Vorſchriften meines Generalausſchreibens vom 24. März v. J. zur pünktlichen Befolgung erneuert einzuſchärfen. Grünberg den 18. Januar 1843. Welck er. Wie man ein ſchlechtes Ackergut zu einem guten macht. (Neue Bürger- und Bauern⸗Zeitung 1836. Nr. 42.) (Fortſetzung.) Die Wieſen waren bisher ebenfalls gar ſchlecht gepflegt und beachtet. Um die meiſten waren Bäume angepflanzt, die als Kappholz dienten, alte, kern⸗ faule Weidenſtümpfe, um welche ſich Dornen und andere Geſträuche angeſammelt hatten, ſo daß dicke Hecken die Wieſen durchzogen. Die zu bewäſſernden waren mit verfallenen Wäſſerungsgräben verſehen, aber nie gehörig bewäſſert worden; andere waren ſumpfig, und gaben Heu, das, wie mein Vater ſagte, Läuſe fütterte, und deßwegen alle Jahre nm einen Spottpreis verkauft wurde. Da ich nun wohl ein— ſah, daß die Bäume durch ihren Schatten und die dadurch bewirkte Verhinderung der Sonnenſtrahlen dem Wachsthum des Graſes ſchade, da doch, wie der Herr Schullehrer ſagte, das Gras zum beſſern Wachsthum und zur größern Nahrhaftigkeit viel Sonne und freien Durchzug der Luft verlange, ſo rottete ich mit Hülfe einiger Taglöhner, die ich ſtatt des Geldes mit einem Theil' des gewonnenen Holzes bezahlte, die Bäume und Geſträuche auf und an meinen Wieſen aus; einige meiner Nachbarn mach⸗ ten mir anfangs zwar Schwierigkeiten dabei, jedoch nach mehreren Jahren willigten ſie gerne ein, nachdem ſie den Nutzen davon eingeſehen hatten. Die Wäſ— ſerungsgräben räumte ich wieder auf und verlegte einige ſo, daß die ganze Wieſe bewäſſert werden konn⸗ te; andere legte ich wieder zu Entwäſſerung an, d. h. ſo, daß ſie das Waſſer, welches auf einigen Vertie⸗ fungen der Wieſe würde ſtehen geblieben ſein, aufneh⸗ men und von der Wieſe abführen konnten; denn die Er⸗ fahrung zeigt, daß das ſtehende Waſſer den Gras⸗ wuchs unterdrückt, weil es ſeine belebende Kraft dann verliert, und eine dem Wachsthum nachtheilige Säure erzeugt. Nun fing ich an, meine Wieſen zu bewäſſern; im Spätherbſte, wenn meinen Nachbarn und den übrigen Bauern der Miſt durch den Regen ausge⸗ laugt wurde, leitete ich das Waſſer, welches alle Dün⸗ gungstheile aufgenommen, auf meine zu bewäſſernden Wieſen; ſobald aber Froſt eintrat, fuͤhrte ich es wieder ab, denn friert das Waſſer zu Eis auf den Wieſen, ſo iſt das dem Graswuchs ſehr nachtheilig. Ebenſo im Frühjahr', wenn der Schnee ſchmolz und damit die Miſtjauche von den Miſtſtellen abfloß, leitete ich dieſes nahrhafte Waſſer ſolange auf meine Wieſen, als es dieſe koſtbare Miſtjauche mit ſich führte; ſpäter wendete ich es ebenfalls wieder ab, und mit dem ein⸗ tretenden warmen Frühjahr' bewäſſerte ich noch 8 Tage hindurch die Wieſen. Auf dieſe Weiſe erhielt ich nicht allein einen mehrfachen Ertrag, ſondern auch vorzuͤgliches, nahrhaftes Futter. Die ſumpfigen Wieſen dagegen entwäſſerte ich durch Graben, die ich an den noͤthigen Stellen ſo an⸗ legte, daß das Waſſer abziehen konnte; die dabei ausgeworfene Erde brauchte ich theils dazu, die Ver⸗ tiefungen auszufüllen und damit die Wieſen gleich zu machen; anderntheils fuhr ich die Raſen auf einen Haufen, und nachdem dieſe verweſt und der Haufen ein paarmal umgeſtochen war, fuhr ich dieſe Erde entweder auf die ſumpfigen Wieſen zum Ueberſtreuen oder auf das Land. Nach dieſen vorgenommenen Entwäſſerungs⸗Anſtal ven beſtreute ich die früher ſum⸗ pfigen Wieſen mit der Aſche, die wir ſonſt um ein Vil⸗ liges verkauften, und erhöhte dadurch nicht alltin den Ertrag derſelben um das Dreifache, ſondern erhielt auch ſtatt des ſauern Graſes viel beſſeres ꝛc.; denn ſtatt der Aſche ſchien ich Klee auf die Wieſen geſäet zu haben: der ſchönſte Wieſenklee überzog meine Wie⸗ ſen, ſo daß ich jetzt das trefflichſte Futter da zog, wo vorher das ſchlechteſte Sumpfgras wuchs. 5 Durch dieſe beſſere und ſorgfältigere Behandlung meiner Wieſen, die doch gar keinen oder höchſt ge⸗ ringen Koſtenaufwand verurſacht hatte, erndtete ich jetzt da 12 Fuder Heu und 10 Fuder Grummet, wo mein Vater früher kaum 6 Fuder Heu und 4— 5 Fuder Grummet erhalten hatte; mithin war meine Mühe um das Doppelte belohnt. Dieſen vermehrten Futterreichthum verkaufte ich nicht, wie mehrere der hieſigen Bauern thaten, ſondern ich benutzte ihn, meinen Viehſtand zu verbeſſern und ſpäterhin zu vermehren; dadurch kamen meine alten Pferde zu Kräften, meine abgemagerten Kühe erhol⸗ ten ſich und gaben reichlichere Milch, die meine gute Hausfrau dann zu Gelde machte; meine Schafe gaben beſſere Wolle und Lämmer; die Kühe blieben nun im Stalle, ſtatt früher den Dünger auf den Weiden zu laſſen, blieb derſelbe im Hofe, und wurde durch ſorgfältige Fütterung ſo vermehrt, daß, während frü⸗ her manches Land ohne Duͤnger ausgeſäet werden mußte und blos in der Ruhe der Brache ſich Kräfte ſammelte, nun mit Hülfe des Pferches das Ganze beduͤngt werden konnte; hierdurch erhielt ich nicht allein von Jahr zu Jahr beſſere Erndten und damit immer mehr Stroh zum Duͤnger, ſondern der Klee⸗ bau wurde auch immer ergiebiger, ſo daß ich jähr⸗ lich, außer der grünen Fuͤtterung derſelben, auch noch einige Fuder duͤrren Klee erndtete. a Durch dieſe Vermehrung meiner Futtermittel war ich nun in den Stand geſetzt, auch meine Viehzucht zu vermehren. Ich ſtellte mir deßhalb, da meine Pferde anfingen, unbrauchbar zu werden, und ich jeden Tauſchhandel mit Juden ſcheute, 2 Ochſenkaͤlber auf und als ſie zur Arbeit brauchbar-waren, und ich die andern Pferde verkauft hatte, betrieb ich meinen Landbau mit 4 Ochſen, an denen ich beim jedes⸗ maligen Verkauf ein Bedeutendes gewann. Um durch dieſen Wechſel einen noch größeren Vortheil zu er⸗ halten, führte ich mit den Ochſen und Kuͤhen eine vortheilhaftere Fütterung ein; ich ließ nämlich in einem eiſernen Keſſel, der durch ſeine gute rich⸗ tige Setzung wenig Holz bedurfte, Siede kochen, d. h. geſchnittenes Grummet⸗Futter, ſo viel nach der Anzahl des Viehes nöthig iſt, würde in dem Keſſel mit Waſſer gekocht; dieſes gekochte warme Futter gedeiht bei dem Vieh' ſo ſehr, daß es ohne Körner oder Fruchtſchrot die Arbeiten thun kann, und dabei fleiſchiger und beſſer ausſieht, als bei kaltem Futter; jedoch muß man ihm mitunter Heu als trockenes Futter geben, und uͤberhaupt möglichſt mit naſſem und trockenem Futter abwechſeln können. Mein Vieh erhielt Morgens und Abends Siede, Mittags gutes Heu, in der Arbeit trockenen Klee. Dieſe Fütterung wurde bei den Ochſen Sommer unter Winter beibe⸗ halten und nichts grünes mit denſelben gefuttert; dafuͤr verkaufte ich den Futterhafer, den ich früher mit den Pferden verfütterte, und brauchte weniges davon zum Holzankauf für das Siedekochen. Auf Beſtellung meines Landes verwendete ich einen beſonderen Fleiß. Da mir der Herr Schulleh⸗ rer aus ökonomiſchen Schriften mitgetheilt hatte, daß das Land, ſo gut wie die Menſchen, Thiere und Pflanzen, aus der Luft Nahrungstheile einſauge und an ſich ziehe, und das öftere Auflockern des Bodens dieſes Einſaugen befördere, ſo verſäumte ich das öftere Ackern nie; im Herbſte ſuchte ich wenigſtens 8 Tage vor der Ausſaat die Länder, die leer waren, zu ackern, damit das Land einestheils ſich ſetze, an⸗ derntheils ſich wieder aus der Luft befruchte, und damit das Keimen und Aufgehen der jungen Saat beſchleunige. Ich fand dieſe Saat immer kräftiger und früher, als die in friſch geackertes Land geſtreute Saatfrucht, aufgehen. Dann zeigte mir die Erfah⸗ rung, daß ſelbſt in unſerer wärmeren Gegend jede frühe Herbſt⸗Ausſaat 14 Tage vor Michaeli beſſere, reichhaltigere und an Stroh ſtärkere Erndte als die furt ſein, d gtbeitet wut Wir waren ae Myſtifcat dem auch ſen geben wurde den Aelikel,! bor der Had ſſe erfolgt,! ———— Bekan 2 (A4) Nach Strauß vor Praham S der Perſon Abraham N. eben, der auch dieſer — ſo wie macht, daß Strauß, oh lich wirkung Ulrichſt (103) N rich Guth dahier und ſo gewiß ihrer Mut deim, im zumelden, laſſes auf werden. Dorhei ich meinen elm ledes⸗ Um durch eil zu er⸗ üben eine nämlich gute rich⸗ kochen, d nach der dem Keſſel me Futter e Körner und dabei em Futter; 8 trockenes mit naſſem Mein Vieh gutes terung ter beibe⸗ gefuttert; ich früher te weniges en. endete ich r Schulleh⸗ lt date, Thiere und nſauge und des Bodens ute ich das wenigſtens leer waren, 0 ſetze, an⸗ ruchte, und ngen Saat e kräftiger nd geſtreute die Erfah⸗ gegend jede zeli beſſere die als die „ 35* ſpäte Ausſaat liefert, und dabei an der Einſaat be⸗ deutend geſpart wird; die Natur giebt uns ja hierzu auch einen Fingerzeig in der fruhen Reife der Früchte. Mehre Verſuche, in ſchönen trockenen Herbſten den Roggen und Waizen dünn unterzuackern, lieferte den herrlichſten Erfolg. -(Fortſetzung folgt.) Neuſtes. Als neuſte Neuigkeit theile ich Ihnen fuͤr Ihr Blatt die Nachricht mit, daß unmittelbar an der Stadtkirche zu Friedberg ein Sandſteinbruch entdeckt worden iſt, der ſehr ergiebig zu ſein verſpricht. Da Sandſteine in unſerer Gegend ein rarer Artikel ſind, ſo kann man ſich denken, daß es an Liebhabern nicht gebrach. Wirklich ſoll auch die Nachfrage danach ſo ſtark ſein, daß bisher ſogar in der Nacht noch ge⸗ arbeitet wurde. 1 095 Wir waren im Begriffe, das hier uns Mitgetheilte als eine Myſtification bei Seite zu legen, als uns wiederholt von dem auch ſonſt glaubhaften Einſender die Verſicherung ge⸗ geben wurde, daß es„an dem“ ſei. Hieraufhin geben wir den Artikel, jedoch mit der Verſſcherung, daß uns die Sache vor der Hand ein Räthſel iſt, deſſen Auflöſung wir aber, wenn ſie erfolgt, unſern Leſern nicht vorenthalten wollen. D. Red. Bekanntmachungen von Behoͤrden S Bekanntmachung. (44) Nachdem der verſtorbene Schutzjude Herz Strauß von Ulrichſtein ſeinem zurückgelaſſenen Sohne Abraham Strauß von da in ſeinem Teſtamente, in der Perſon des Markus Heß zu Einertshauſen und Abraham Raiß III. von Ulrichſtein, Curatoren beige⸗ geben, der genannte Sohn, Abraham Strauß, ſich auch dieſer letztwilligen Beſtimmung unterworfen hat; — ſo wied dieſes unter dem Anfügen bekannt ge⸗ macht, daß fuͤr die Folge Rechtsgeſchäfte des Abraham Strauß, ohne Zuſtimmung ſeiner Curatoren, als recht- lich wirkungslos behandelt werden. Ulrichſtein den 10. Januar 1843. Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Rayß. Edictalladung. (103) Maria, geborne Bopp, Ehefrau des Fried⸗ rich Guth aus Schwalheim, deren Aufenthaltsort dahier unbekannt iſt, wird hierdurch aufgefordert, ſo gewiß ihre etwaigen Auſprüche an dem Nachlaſſe ihrer Mutter, Maria geborne Hofmann zu Schwal⸗ beim, im Termine, den 16. Mai l. J., dahier an⸗ zumelden, alsſonſt bei der Vertheilung deren Nach⸗ laſſes auf ſie eine Rückſicht nicht wird genommen werden. Dorheim am 24. Januar 1843. Kurfürſtliches Juſtizamt gez. Schirmer. Zur Beglaubigung Stern Holz verſteigerung. (104) Freitag den 3. Februar l. J., Vormittags 9 Uhr, ſollen in dem Gemeindewald der Gemeinde Rodheim, Diſtrikt Voderwald und Katzerborn: 1 1 Stecken buchen Scheitholz, 2) 1%„ eichen 1 3) ½„ buchen Pruͤgelholz, 49 14½ 77 eichen 7 50 7„ buchen Stockholz, 6) 20%„ eichen 5 7) 150 Stück buchen Wellen, 8) 1175„ eichen 55 9) ᷣ 300„ weiden— 10) 32„ eichen Werk⸗ und Nutzholzſtämme, enthaltend 500 Cubikfuß, 10 14 Stück eichen Pflugsrehe, 12) 54 Schichten birken und weiden Nutzholz, meiſtbietend verſteigert werden. Die Zuſammenkunft findet präcis 9 Uhr auf der Waldbahn am Anfang des Waldes ſtatt. Rodheim den 26. Januar 1843. Der großh. heſſ. Burgermeiſter Jacobi. Bekanntmachung, Verſteigerung von eichen Lohrinden, im Revier Ober⸗ rosbach, Forſts Friedberg betreffend. (105) Mittwoch den 15. März d. J., Vormittags 10 Uhr, wird dahier das in ungefähr 1505 Centner beſtehende diesjährige Ergebniß an eichen Lohrinde, in den Domantal⸗ und Communalwaldungen obigen Reviers, in Abtheilungen an die Meiſtbietenden öffent⸗ lich verſteigert. Nachgebote werden nicht angenommen, ſondern der definitive Zuſchlag ſogleich ertheilt, wenn der Abſchätzungspreis erreicht wird. Die uͤbri⸗ gen Bedingungen werden vor der Verſteigerung be— kannt gegeben. Oberrosbach den 27. Januar 1843. Der Gr. Heſſ. Revierförſter Bingmann. Bekanntmachung, Holzverſteigerung in den Gr. Domanialwaldungen des Reviers Oberrosbach, Forſtes Friedberg be— treffend. (106) Dienſtag den 7. Februar l. J., wird im Diſtrikte Burgwald das nachbemerkte Holz: 3¾ Stecken eichen Scheid⸗, 187„ birken und eichen Prügel⸗, 75„ eichen Stock⸗„ 1100 Wellen buchen⸗, 5050 Wellen birken und eichen Reiſerholz, 13 eichen Bauholz⸗Staͤmme in 283 Cubicfuß, der offentlichen Verſteigerung an die Meiſtbietenden ausgeſetzt und damit Morgens 8 Uhr bei dem Forſt⸗ hauſe Winterſtein begonnen. Oberrosbach den 30. Januar 1843. Der Großh. Revierförſter Bingmann. S ν. ν Privat⸗Bekanntmachungen. Trocknes Buchen⸗Scheit⸗ und Stockholz (82) ſteht in ganzen und getheilten Stecken zu ver⸗ kaufen bei Carl Becker in Butzbach. Verſteigerungs⸗ Bekanntmachung. (58) Montag als den 6. Februar und die nach⸗ folgenden Tage ſollen bei Unterzeichnetem als ſeit⸗ heriger Pachter zu Wickſtadt mehrere Gegenſtände: 10 13 Stück gute Zugpferde, ) mehrere Stück Rindvieh, 3„„Schweine, „„ Tauben, 5) 50— 60 77 Hühner, 6) mehrere hundert Fuder Stroh in allen Gat⸗ tungen, 7) mehrere hundert Malter Kartoffeln, 8)„ Quantitäten Frucht, 9) allerlei Hausgeräth, 10) Schiff und Geſchirr, als: 2 vollſtändige Wagen, 6 vollſtändige Pfluͤge, 4 eiſerne Eggen mit Schlitten, 3 vollſt. lederne Pferdegeſchirre ꝛc. gegen baare Zahlung dem Meiſtgebot ausgeſetzt werden. Wickſtadt den 17. Januar 1843. Fr. Carl. Empfehlung. (91) Soeben erhielt ich eine Sammlung Bilder aus der bibliſchen Geſchichte in größtem Royalformat auf ſtarkem weißem Papier, welche ich zu dem außer⸗ ordentlich billigen Preiſe von 16 kr. pro Stück ab⸗ gebe. Bei Abnahme eines vollſtändigen, aus 30 Blättern beſtehenden Exemplars findet jedoch noch eine bedeutende Preisermäßigung ſtatt. Friedberg den 25. Januar 1843. Carl Weis, Buchbinder. Empfehlung. (97) Ich mache meinen Freunden und Gönnern die ergebenſte Anzeige, daß ich mein nach Berliner Art gebrautes Weiß⸗Bier in Zapf genommen habe, welches ich Faßweiſe verſende und für deſſen Güte garantire. Ph. Simmerock, Bierbrauer. Ein möblirtes Zimmer (98) mit, auch ohne, Cabinet iſt zu vermiethen; auch kann auf Verlangen der Tiſch gegeben werden. Näheres bei der Expedition d. Bl. Bekanntmachung. (102) unterzeichneter hat noch dürres buchen Scheit⸗ holz, dürres buchen aufgeſpaltenes Prügelholz und dürre buchen Reiſer⸗Wellen zum Verkaufe vorräthig und wird ſolches auf Verlangen bis 1. Oktober d. J., gegen annehmbare Bürgſcheine creditirt. Ockſtadt den 25. Januar 1843. A. Nix. Lehrlings-Geſuch. (107) Der Unterzeichnete ſucht einen jungen geſitteten Menſchen zur Erlernung der Schmiede⸗Profeſſion. Auch kann der Lehrling bei demſelben Unterricht in „ 36 der Thierheilkunde erhalten, was jetzt bei jedem Schmiede in gewiſſer Hinſicht erforderlich iſt. Nauheim den 28. Januar 1843. Stoll, Thierarzt und Schmiedmeiſter. Zum Verkauf. (108) Zwei Morgen Grabland in der beſten Lage am Ellern⸗Weg, welche wieder außer Pacht ſind, wünſchte ich unter annehmbaren Bedingungen zu verkaufen. Liebhaber können deßfalls ſich baldigſt mit mir darüber abſprechen. 0 Friedberg den 26. Januar 1843. Carl Ferro. Ein ſchoͤnes, gutes Clavier (109) von 6 Octav ſteht bei Unterzeichnetem zu ver⸗ kaufen, auch im geeigneten Falle zu vermiethen. Friedberg. J. A Fritſch. Ein vollſtändiges Logis, (110) welches den 1. April bezogen werden kann, iſt zu vermiethen bei Buchecker. Zwei Scheuern, (111) die eine in Beyenheim, die andere in Bauern⸗ heim gelegen, erſtere 32 Fuß lang und 32 Fuß breit, letztere 45 Fuß lang und 32 Fuß breit, wuͤnſcht zu verkaufen. f G. Walther V. iu Bauernheim. Ein Kapital von 700 fl. (112) kann bis zum 1. April l. J, entweder ganz oder auch getrennt, aus hieſigem Kirchenfond gegen gerichtliche Verſicherung bezogen werden, wobei noch bemerkt wird, daß 200 fl. jetzt ſchon zum Ausleihen bereit liegen. Wickſtadt den 30. Januar 1843. Veith, Kirchenrechner, Ein Geſchirr-Sattel, (113) mit Meſſing beſchlagen, iſt in der Gegend des hieſigen Rathhauſes verloren worden. Der red⸗ liche Finder wolle ihn gegen angemeſſene Belohnung an die Redaction d. Bl. abgeben. a Literariſche Anzeig e Bei C. Bindernagel in Friedberg iſt zu haben: Honek, M., das Buch fur Winterabende. Volks⸗ buch auf 1843. Mit Stahlſtichen, Lithographien und Holzſchnitten. f 30 kr. Rudolphi, J., 1842. Das verhängnißvolle Jahr. Ein Gedenkbuch. 54 kr. Chriſtoffel, R., zeitgemäße Auswahl aus Huld⸗ reich Zwingli's praktiſchen Schriften. Aus dem Alt⸗Deutſchen und Lateiniſchen in's Schrift⸗ deutſche überſetzt und mit den nothwendigſten ge⸗ ſchichtlichen Erläuterungen verſehen. Erſtes bis ſechſtes Bändchen. 3 fl. 18 kr. Dieſe Auswahl der Zwingliſchen Schriften erſcheint in einzelnen Lieferungen, von denen jede auch abge⸗ ſondert ein Ganzes bildet und einzeln ver⸗ kauft wird. Das Ganze wird den Preis von 5 fl. kaum überſteigen. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg. Abont 17.. der Juſeral Müwoch Ale — Weh Mol Barometer verändern mauern, im Locale —— Wie man (Neue B So wi lich ded mite ung ſchaft ſich Hausfrau ſchon beloh meine Sor, dandbau. gewinnen; diente, Gu deſſen Bau beſſer. Di ſenen Bau kern Lehre um den S März den bekam ich ö at des K deln u das Feld 10 12 egen war uu er uch die t Mutig