arrer zu Kreiſes iſt nun⸗ und des welcher dogen in bier ein wollen, em gan⸗ und aß N Groß⸗ Schul⸗ gefüͤhr 725. Provinz Oberbeſſen im Allgemeinen, Intelligenzblatt für die Kreiſe Friedberg und Hungen und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. Triumph, Triumph! der große Sieg Des Lebens iſt errungen! Geendet iſt nun Streit und Krieg, Der arge Feind bezwungen. Nach Müh' und Qual Steigt aus dem Thal, Von Nacht und Tod umgeben, Hervor ein neues Leben. Mein Jeſus lebt! und neu verklaͤrt Zeigt er ſich nun den Seinen, Die erſt, von tiefem Schmerz beſchwert, An ſeinem Kreuze weinen. Die fromme Schaar Scheut nicht Gefahr, Nicht Grabesnacht und Grauen. Den Todten will ſie ſchauen. Doch lebend ſeh'n ſie wieder ihn, Den ſie im Tod verließen; Ihr Herz erbebt, es ſtarrt ihr Sinn, Und Freudenthränen fließen. Ein Engel ſpricht: Erſchrecket nicht! Er mußte auferſtehen, Um vor euch hinzugehen. Er lebt! Dieß hohe Freudenwort Entzückte ihre Seelen, Sie eilen freudig weiter fort, Es Andern zu erzählen. Zwei Jünger nah'n Nun auch heran, Vernehmen froh die Kunde Von dieſer Segensſtunde. Und zwiſchen Furcht und Seligkeit Erbeben die Getreuen; Da nah't der Herr der Herrlichkeit, Sie himmliſch zu erfreuen. Sonnabend, den 26. Maͤrz Oſterlied. Schwalheim. Aus ſeinem Mund Thut er ſich kund, Und Alle ihn erkennen, Und Herr ihn freudig nennen. Der Heiland lebt! Dieß Wort ſoll mich Erſchüttern und begluͤcken; Dich, meinen Heiland, will auch ich Im Geiſte heut' erblicken; Will dir mich nah'n, Dich beten an; Im Glauben dich umfaſſen Und niemals mehr verlaſſen. Er lebt! Für alle Menſchen iſt Der Herr heut' auferſtanden. D'rum jauchze mit mir, wer als Ehriſt Noch fürchtet Grabesbanden! Vom Tod befreit Unſterblichkeit Die Seelen, die hier ſcheiden, Und führt ſie ein zu Freuden. Er lebt! Dieß Wort wird einſt auch mir Ein Engel froh verkünden. Dann nah' auch ich im Schauen dir, Dann werd' auch ich dich finden. Mit dir vereint, Mein größter Freund, Werd' ich dann ewig leben, Von Seligkeit umgeben! O nie empfund'ne Herrlichkeit! O bimmliſches Entzücken! Wo Wiederſeh'n nach dieſer Zeit Die Seelen wird beglücken. Ja, Auferſteh'n Und Wiederſeh'n Iſt mir auch einſt beſchieden; D'rum fahr' ich hin in Frieden! 1842. J. K. Grimm. Verſoͤhnung). Michael Feueberg, Profeſſor am dillinger Gymnaſium, nachheriger Pfarrer zu Seeg im Allgau, hatte im Oktober 1793 den Unfall, auf der Rückkehr von einem Filial⸗Beſuch zu Lengenwang durch einen Pferdeſturz das rechte Bein zu brechen, welches durch fehlerhafte Behandlung abgenommen werden mußte. Nach glücklich beſtandener Operation kehrte auch bald ſein heiterer froher Sinn zurück; ja er meinte, der Beinbruch ſey eine Arznei für ihn geworden, die ihn von dem böſen Geiſte der Me⸗ lancholie, von dem er bei geſunden Tagen zuweilen geplagt worden ſey, ganz geheilt habe.„Es iſt,“ ſchrieb er im Dezember an ſeinen Freund, den Prä⸗ ſidenten von Rubeſch,„als wenn ich mein Elend nicht fühlte, es iſt mir ungleich mehr wohl und we⸗ niger weh, als ſonſt. Ich meine, es habe Alles ſo ſeyn müſſen, und trage jetzt keine Sorge mehr, als daß ich auf meinem kuͤnftigen Stelzfuße recht gehen lernen möge. Viele Herzen haben dadurch Anlaß, ſich zu offenbaren; gewiß gewinnen ſie jetzt mehr Zutrauen zu meinem Worte durch meine Leiden, als ich mir durch alles Thun in zehn Jahren hätte ver⸗ ſchaffen können. Aus allen Dem werden Sie ab⸗ nehmen, daß Sie mich nicht gar ſo ſehr bemitleiden dürfen u. ſ. w.“ Ebenſo rechnete er, noch auf dem Bette liegend, ſeinem Freunde Sailer die Vortheile vor, die er von ſeinem Beinbruche hätte— den öconomiſchen Vortheil, daß er von jetzt an nur Einen Schuh und Einen Strumpf brauche, den geſellſchaft⸗ lichen, daß er für die Zukunft von allen Staatsvi⸗ ſiten dispenſirt ſey, als wozu er ohnehin von Na⸗ tur kein beſonderes Talent habe u. ſ. w. Sowie er nun aus ſeinem Leiden allerlei geiſt⸗ liche Gewinne zog, ſo ließ er ſelbſt ſeinen abgenom⸗ menen Fuß nicht unbenutzt, ſondern dieſer ward ihm in einem andern, als dem gewöhnlichen Sinne des Worts, ein todtes Kapital. Es traf ſich nämlich nach mehreren Jahren, daß an der Stelle, wo er begraben war, ein neues Grab aufgeworfen werden mußte, und das Bein jetzt ausgegraben wurde. Weil alles Fleiſch an demſelben ſchon ganz zu Stanb und Moder geworden war, ſo nahm es ſein Kaplan Bapr aufſein Verlangen mit nach Hauſe. Es wurde abgewaſchen und gereinigt, und bekam als Denkmal der überſtandenen Leiden, und der dabei erfahrenen Hülfe des Herrn unb als ein tägliches memento mori, auf dem Schreibtiſche am Fuße eines Crucifix⸗ Bildes ſeinen Platz. Wenn er nun zur kalten Win⸗ terszeit Beichte in ſeinem Zimmer hörte, oder wenn ſich andere ähnliche Gelegenheiten darboten, ſo benutzte er wohl das daliegende Todtenbein, um ſeinen Wor⸗ ten und Ermahnungen den kräftigen Nachdruck zu geben. Ein Beiſpiel davon iſt folgendes: Zwei Eheleute lebten in Unfrieden mit einander und drangen auf Scheidung. Feneberg berief ſie zu ſich und bemühete ſich, die entzweiten Herzen zu *) Mittheilung aus einem gedruckten Werke. % 112*. verſöhnen; aber alle ſeine Vorſtellungen blieben ohne Wirkung. In dem Augenblick fiel dem Pfarrer ſein abgenommenes Bein in die Augen; er nahm es in die Hand, und trat damit vor die entzweiten Ehe⸗ leute hin. Sehet, ſagte er voll Ruͤhrung, ſehet, das iſt mein abgenommener Fuß; wißt ihr, welche Lei⸗ den auch euch in euerem künftigen Leben noch treffen können? und wie nothwendig und erwünſcht dann in ſolchen Zeiten der Noth dem Einen oder Andern von euch eine freundſchaftliche Pflege und Aushüͤlſe ſeyn würde? Und ihr wollt einander verlaſſen? Wie lange wirds mit euch werden auf dieſer Erde, ſo ſterbt ihr; und eine ſo kurze Lebenszeit wollet ihr euch nicht gedulden und euch die Truͤbſale die⸗ ſes Lebens durch Unfriede und Feindſeligkeiten ver⸗ mehren? Ihr ſeyd nun einmal vor Gott zur Ehe mit einander verbunden worden, ſeyd als Mann und Weib Ein Leib geworden; haßt denn auch ein Menſch ſein eigenes Fleiſch? Wirft er eins ſeiner Glieder von ſich, und ſucht er nicht vielmehr alle ganz und unbeſchaͤdigt zu erhalten? Seht da mein abgenommenes Bein, es nützt mir nichts mehr, und doch lieb ichs und behalte es noch bei mir, denn es iſt ein Theil von meinem Leibe—— und ihr wollt einander haſſen, eins das andere verſtoßen? Ge⸗ ziemt ſich das fuͤr Chriſten?— Nun denn, dieſes todte Bein, das mit euren Gebeinen am jüngſten Tage auferſtehen wird, wird mir dann vor Gott Zeugniß geben, daß ich euch eure Pflicht vorgehal⸗ ten und euch zur Beſſerung eures Lebens umſonſt ermahnt habe.— Da ſchwieg der gerührte Pfarrer, und die Eheleute ſtanden erſchüttert und ſtumm vor ihm da. Sie wollten jetzt nicht mehr geſchieden ſeyn, ſondern verſöhnten ſich in Gegenwart des Pfar⸗ rers und gingen friedlich mit einander nach Hauſt. Bekanntmachungen von Behoͤrden. NWD Immobilien ⸗Verſteigerung. (308) Dienſtag den 12. April l. J., Morgens 10 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe die den Schreiner Friedrich Franck'ſchen Eheleuten gehörende Hofraithe und Gärten, beſtehend Pag. und Nr. /s in einem Wohnhaus an Adam Stemmler und Adam Rauſch, ſodann Pag. u. Nr. 201. 19. 45 Ruthen Garten in der 15ten Gewann, an ſich ſelbſt, gibt in die Rente 17 kr. 201. 18. 22½ Ruthen daſelbſt, an ſich ſelbſt, gibt in die Rente 8 ½ kr., oͤffentlich meiſtbietend verſteigert. Friedberg den 3. März 1842. In Auftrag großh. heſſ. Landgerichts Der Beigeordnete Bender. Garten-Verſteigerung. (379) Da auf den, zum Ludwig Sellin'ſchen Nach⸗ laß gehörenden Garten, in der 11. Gewann am (380) 2 f Her auf dem hace Fruchtverſt 381) Dien 10 Uhr, werd ſſcen Hose, 70 Malter d Mittwoch tags 10 Uhr des Herrn G ligen Mainzer von dem E en, 50 don dem E öffentlich verſ Friedber A (282) Die ſoll in hieſſ miſe für der hof, öffentl werden. Der Ve nelem einge 1 N 370 9 0 50 6) „ 7) Jriedber (863) De vorgehal⸗ umſoxſi Me Pfarret, wann, Schüͤtzenrain liegend, 79¼ Ruthen haltend, nach der Verſteigerung vom 22. März ein Nachgebot ein⸗ gelegt wurde, ſo wird dieſer Garten Dienſtag den 29. d. M., Vormittags 10 Uhr, in hieſigem Rath⸗ bauſe einer nochmaligen meiſtbietenden Verſteigerung ausgeſetzt. 5 Friedberg den 22. März 1842. Der Beigeordnete Bender. Bekanntmachung. (380) Die dem verſtorbenen Michael Fuchs dahier von dem Herrn Fürſten von Iſenburg⸗Birſtein als Erbleihe übertragene Waſenmeiſterei ſoll auf die Dauer von ſechs Jahren Montag den 11. April, Morgens 11 Uhr, auf dem hieſigen Rathhauſe unter den im Termin näher zu eröffnenden Bedingungen verpachtet werden. Auswärtige Steigerer haben ſich erforderlichen Falls über ihre Zahlungsfähigkeit auszuweiſen. Offenbach den 18. März 1842. Grhzl. Heſſ. Landgericht Strecker. Fruchtverſteigerung im Rentamte Friedberg. (381) Dienſtag den 5. April 1842, Vormittags 10 Uhr, werden in Butzbach im Gaſthauſe zum Heſ⸗ ſiſchen Hofe, von dem fiscaliſchen Speicher daſelbſt 70 Malter Korn und 50 Malter Gerſte, ſodann Mittwoch den 6. April 1842, ebenfalls Vormit⸗ tags 10 Uhr, hier zu Friedberg in der Behauſung des Herrn Gaſthalters Hieronimus vor dem ehema⸗ ligen Mainzerthore von dem Speicher zu Friedberg, 15 Mltr. Wai⸗ zen, 50 Mltr. Korn und 90 Mltr. Hafer, und von dem Speicher zu Rodheim, 100 Mltr. Korn oͤffentlich verſteigert. Friedberg den 15. März 1842. Gr. Heſſ. Rentamt daſelbſt Bu ß. Arbeits ⸗Verſteigerung. (282) Dienſtag den 29. März, Morgens 10 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe die Erbauung einer Re⸗ miſe für den Leichenwagen in dem ſogenannten Eichel⸗ hof, öffentlich an die Wenigſtnehmenden verſteigert werden. Der Voranſchlag, welcher täglich bei Unterzeich⸗ netem eingeſehen werden kann, beſteht in: 10 Maurerarbeit Materialienlieferung 2) Zimmerarbeit 82 7 3) Schreinerarbeit 60„ 4) Schloſſerarbeit 40„ 5) Glaſerarbeit 16„ 6) Weißbinderarbeit 6„ 7) Zufällige Arbeiten 18„ Summa 330 fl. Friedberg den 23. März 1842. Der Beigeordnete Bender. Holzverſteigerung. 5 113* (383) Donnerſtag den 31. d. M., Vormittags 8 Uhr, werden in dem niederrosbacher Communal⸗ walde: 2 Stecken eichen Scheitholz, 5„„ und 6 Stecken nadel Pruͤgelholz, 1,„ und nadel Stockholz, 8 Stück buchen, 42 Stück eichen und 215 Stück nadel Reiſerholz⸗Wellen, 2 Läſte allerlei Gehölz, 2 Stämme eichen, 7 Stämme nadel Bau⸗, Werk⸗ und Nutzholz, 25 Stangen nadel ditto und 123 Gebund weiden Nutzreiſerholz, an die Meiſtbietenden verſteigert. Die Zuſammenkunft iſt präcis 8 Uhr, Vormit⸗ tags vorm Wald am Kiefernbeſtand. Niederrosbach am 23. März 1842. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Bullmann. N Privat- Bekanntmachungen. Nauheimer Teichhaus. (384) Den zweiten Oſterfeiertag iſt auf dem Nau⸗ heimer Teichhauſe gut beſetzte Harmonie- und Tanz⸗ muſik anzutreffen, wozu ſeine verehrten Freunde und Gönner höflichſt einladet Henkel. Schwalheimer Mineralbrunnen. (385) Die Sommerbeluſtigungen dahier werden am 2. Oſterfeiertage durch gut beſetzte Tanzmuſik eröffnet. Ich lade dazu mit dem Bemerken ein, daß fur gute Speiſen und Getränke, ſowie für prompte und billige Bedienung die zweckmäßigſten Vorkeh⸗ rungen getroffen ſind, weßhalb ich einem recht zahl⸗ reichen Beſuche entgegen ſehe. Henkel. Einladung. (386) Den 2. Oſterfeiertag iſt in meinem Saale gut beſetzte Tanzmuſik anzutreffen, wozu ich, unter Zuſicherung billigſter und prompteſter Bedienung, höflichſt einlade. Nauheim. Bernhard Salzmann. Tanzmuſik (387) iſt bei dem Uuterzeichneten den zweiten Oſter⸗ feiertag anzutreffen, und ladet er hierzu hoͤflichſt ein. Fauerbach II. den 23. März 1842. J. Neiſel. Geſchäftseröffnung. (388) Der Unterzeichnete macht hierdurch ſeinen hieſigen und auswaͤrtigen Bekannten die Anzeige, daß er neben ſeinem Spenglergeſchaft zugleich Wirth⸗ ſchaft führen will und die Eröffnung derſelben auf den zweiten Oſterfeiertag feſtgeſetzt hat. Indem er um geneigten Zuſpruch bittet, bemerkt er noch, daß er für gute Getränke und reelle Bedienung ſtets Sorge tragen wird. Friedberg den 26. März 1842. Valentin Scheuermann, Spenglermeiſter. * 114. Amtlicher Theil. ——ñ— Oeffentliche Einladung. Ich lade die Herrn Oekonomen und Freunde der Landwirthſchaft, ſowie die Großh. Buͤrgermeiſter des Kreiſes zu einer Berathung über mehrfache einflußreiche Intereſſen der Landwirthſchaft, u. a. auch über eine Reorganiſation des landwirthſchaftlichen Bezirksvereins, und die mögliche Gründung einer Hagelverſicherungsanſtalt für den Kreis Friedberg, auf Samſtag den 2. April, Vormittags halb 10 Uhr, auf das Rathhaus dahier ein. Friedberg den 23. März 1842. Der großh. heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg Küchler. Empfehlung. (389) Bekannte Qualitäten Zettel⸗ und Einſchlag⸗ garn in allen gangbaren Farben und Nummern habe ich wieder erhalten und werde dasſelbe zu den mög⸗ lichſt billigſten Preiſen verkaufen. Friedberg. Nathan Hirſchhorn, uſergaſſe Nr. 244. Privatlehrerſtelle. (390) Es wird ein evangeliſcher Schulcandidat, der die Seminar⸗Prüfung gut beſtanden und im Klavierſpielen gründlichen Unterricht zu ertheilen vermag, unter annehmbaren Bedingungen, als Pri⸗ vatlehrer, geſucht. Von wem iſt bei der Expedition dieſes Blattes zu erfragen. Geſchäftseröffnung. (391) Ich beehre mich hiermit anzuzeigen, daß ich ein Geſchäft mit Seiler ⸗Waaren dahier errichtet habe, empfehle dieſelben meinen Freunden und Gön⸗ nern zur geneigten Abnahme, und verſſchere, bei ſtets guter Waare, alle in dieſes Fach einſchlagende Be⸗ ſtellungen aufs Beßte und Billigſte zu beſorgen. Butzbach. Carl Schlotter. Stahlfedern. (392) Eben ſind wieder von London angekommen: Lordpen, z. Schönſchreiben (mittelgeſpitzt) d. D. 36 kr. Correſpondenzfeder, fein geſpitzt, z. Schnellſchreiben, d. Otz. 45 kr. Kaiſerfeder, die Vollkom⸗ mene genannt, d. Otz. 54 kr. Napoleon⸗ oder Rieſen⸗ feder, die Karte 1 fl. 12 kr. Dieſe Sorten Stück für Stück approbirt, mit ange⸗ ſchliffenen Spitzen, uͤbertref⸗ fen Alles bisher zu Tage Ge⸗ förderte. Sämmtliche Nachahmungen ſind zurückgeblieben und fin⸗ den weder durch marktſchreieriſche Anpreiſung noch zu feilge⸗ dotenen Spottpreiſen Abſatz. Der ſolide Mann ſieht weniger auf den Preis als auf eine gute Feder, und dieſe wird hier geboten.— Unſere Hauptniederlage für Friedberg und die Wetterau iſt in Friedberg bei C. Bindernagel. Fruͤchte⸗Preiſe hier in Friedberg: Waizen, alter: 12 fl.— kr., neuer: 11 fl.— kr. Korn: 6 fl.— kr. Gerſte: 4 fl.— k. Hafer: 2 fl. 30 er. Früchte⸗Preiſe zu Frankfurt, am 18. Maͤrz: Waizen: 11 fl.— kr. Korn: 5 fl. 45 kr. Gerſte:— fü.— kr. Hafer: 2 fl. 42 kr. Erbſen:— fl.— kr. Fruͤchte⸗Preiſe zu Mainz, am 18. Maͤrz.: Waizen: 11 fl. 56 kr. Korn: 6 fl. 32 kr. Gerſte: 4 fl. 20 kt. Hafer: 3 fl. 3 er. Erbſen:— fl.— kr. Polizei⸗Taxe für die Staͤdte Friedberg und Butzbach vom 27. Maͤrz bis 2. April 1842. i i dberg Butzbach. Brod-Preiſe. S 0 157 kr. pf. kr. pf. 1 Leib ⸗Roggenbrod 12 242 2 77 25 5— 413 4 1 1 9 3 92 5 5 2355 — Milchbrod 4 2 — Waſſerweck 11444 1— —Gemiſchtes(Tafel⸗) Brod 145 115 Fleiſch⸗Preiſe. 9 3 1( Ochſenfleiſch 55 2 2 b 2 ng; gemaͤſtete—— „ Kübfleiſch ungemäſtetes 5— 5 3 3; gemäſtetes—— „Rindſleiſch ungemäſtetes 61— 64— „ Kalbfleiſch 614— 61— „ Schweinenfleiſch 11— 114— „Hammelfleiſch 681— 9 „ Schaaflleiſch a e 5 „ Wurſt von blos Schweinen 12— 124— „Gemiſchte Wurſt 10— 10— „Bratwurſt 14— 144— „ Schwartenmagen 418 151— „ Geräucherter Speck 20— 20— „Schinken 151— 15— „Doörrfleiſch 15— 15— „ Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 20— 20— 5 dito unausgelaſſen 19— 19— „»„Nierenfett 181— 181— „Hammelsfett 15— 15 14— Der großh. heſſ. Kreisrath d. K. 5. Küchler. Gedruckt und verlegt unter Perantwortlichkeit von Carl Bin dernagel in Friedberg. 2— 26 — Die groß n ſummilich In neu deute in hieſſ als Abrichter lich in höchſt Wit m ihrer unnützer ihnen kein lat nach ibrem B verhindern iſt Hierbei ohne unſete! Hung . an ſaͤmmt Das dunſt iſt ver dung Belref ſuſch ba 9 pünktlich: g benits best Verſah Der Nahrbaſt