— Intelligenzblatt en publi ſanſt al, für die reichhal,. 7 Ur. Provinz Oberbeſſen im Allgemeinen, unſtgegen, die 1 eigen. u Kreiſe Friedberg und Hungen . Der „ain und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. Meyer —————————— i 11 Mittwoch, den 25. Mai 1842. . Lorne————— 90 kr. Mai: N f . Amtlicher Theil. Mai: 4 33 4 ö a 4. n Die großherzoglich heſſiſchen Kreisraͤthe der Kreiſe Hungen und Friedberg 5 0 an ſämmtliche Großh Heſſ. Fuͤrſtl. und Graͤfl. Solmſiſche Bürgermeiſter des Kreiſes Hungen, 1845 ſowie an ſaͤmmtliche Großh. Heſſ. Bürgermeiſter des Kreiſes Friedberg. u 100 Betreffend: Die Verbeſſerung des Zuchtſtierweſens in den Gemeinden. Futzdach. CCC... tr.. Unter Hinweiſung auf unſer Ausſchreiben vom 2. Februar d. J., in Nro. 12. des Intelligenzblatts, 5 beauftragen wir Sie, die nachſtehende Bekanntmachung zu veröffentlichen, und dafür zu ſorgen, daß ſolche 13 namentlich auch den Verkäufern genügend bekannt wird. 911 Hungen und Friedberg den 20. Mai 1842. Follenius. Küchler. 1 Bekanntmachung des Praͤſidiums des landwirthſchaftlichen Vereins von Oberheſſen, die Abhaltung 1125 beſonderer Bullenmaͤrkte betreffend. Dienſtag den 14. Juni in Schotten und Mittwoch den 20. Juli in Homberg a. d. O. n ſollen zwei weitere der von dem landwirthſchaftlichen Vereine der Provinz Oberheſſen veranſtalteten Bullen 10 3 märkte abgehalten werden. g Indem man dies hiermit zur öffentlichen Kenntniß bringt, ladet man, unter Bezugnahme auf die E. bezüglich der erſten Bullenmärkte erlaſſene Bekanntmachung vom 27. Januar l. J. zu recht zahlreichem 1 Beſuche mit dem Bemerken ein, daß man dabei jedoch nur zur Zucht taugliche, noch junge Zuchtſtiere im 512 Auge hat, und daß fuͤr diejenigen, welche nicht verkauft werden konnten, ſo fern ſie tüchtig waren 2 und zwei Stunden und weiter hergebracht wurden, von dem landwirthſchaftlichen Vereine eine Wegent⸗ * ſchädigung von 24 kr. pr. Stunde ausbezahlt werde. 3 Gießen den 6. Mai 1842. Der Präſident des landw. Nereins von Oberheſſen 12 v. Firnhaber Jordis. 41 vdt. Gros. 4— 1— Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Hungen 2 an ſämmtliche Großh. Heſſ. Fuͤrſtl. und Graͤfl. Solmſiſche Burgermeiſter des Kreiſes Hungen. 18* Betreffend: Inſtrüction für die Hebammen. * 5 Die Ihnen unter Couvert zugeſendet werdenden Inſtruetionen fur die Hebammen wollen Sie den „ K. dermalen angeſtellten Hebammen unter Hinweiſung auf ihre geleiſteteten Eidespflichten zuſtellen und wit 8 geſchehen binnen acht Tagen berichten. 2 Hungen am 21. Mai 1842. Follenius. * 188* Brand in Niedereiſenhauſen. Spricht ſich in der allenthalben rege gewordenen Theilnahme an dem Unglücke Hamburgs und in dem regen Wetteifer, dieſes durch Beiträge zu mildern, die erfreulichſte Menſchenliebe aus, ſo läßt ſich erwarten, daß ähnliches und verhältniß⸗ mäßig vielleicht größeres Unglück in unſerem engeren Vaterlande nicht weniger Theilnahme finden wird. Die Großh. Zeitung ſowohl wie Privatnachricht en verkuͤnden uns ein in der Nacht vom 14/5. d. M. den ohnehin ſehr armen Ort Niedereiſenhauſen, Kreiſes Biedenkopf, betroffen habendes Brand die Hälfte des Orts, beſtehend in etlich und fünfzig Gebäuden, worunter 20 Wohnhä unglück, wodurch in wenigen Stunden uſer, ein Raub der Flammen wurden. Die Schnelligkeit, mit welcher ſich das Feuer verbreitete, machte es unmöglich, aus den davon ergriffenen Gebäulichkeiten dis Habſeligkeiten zu retten Dieſe waren nirgends verſichert, fur deren Verluſt wird alſo auch kein Erſatz gewährt. Aber auch die niecergebrannten Gebäulichkeiten ſollen nach einem vor uns liegenden Schreiben eines geachtete Biedenkopf, kaum zu einem Orittheil ihres wirklichen Werths in der Brandaſſekuranz verſichert gew n Beamten im Kreiſe eſen ſeyn,— die dafür bezahlt werdenden Entſchadigungsbeträge alſo die Koſten deren Wiederaufbauung bei Weitem nicht decken. Um denjenigen edlen Menſchenfreunden in unſerer S Unglücks unſerer armen Landsleute mitzuwirken, Gelegenheit tadt und Gegend, die ſich gedrungen fühlen zur Milderung des zu geben, ihre Liebesgaben leicht darzureichen, erbieten ſich dis Unterzeichneten zu deren Annahme, Anzeige in dieſem Vlatte und hiernächſtiger Beſoͤrderung an die einſchlägige Behörde, um zweckmäßig verwendet zu werden. Friedberg den 22. Mai 1842. Buß, Renkamtmann. Dieffenbach, Profeſſor. Die Freiheit. (Aus dem Schreiben eines Vaters an ſeinen Sohn.) Es iſt nichts koͤſtlicher für den un verdorbenen Jüngling, als die Freiheit, nicht die, welche ſich Alles zu thun erlaubt, was ihr einfällt in tollen Stunden, ſondern die ſich ſelbſt in den Verhältniſſen und nach den Geſetzen vernünftig Gränzen ſetzt. Weun dir dieſe Freiheit werth und theuer iſt, ſo hüte dich vor geheimen Verbindungen. Die Freiheit des Menſchen wird ſchon durch drei andere Verbindungen beſchränkt, in welche die Natur, der Glaube an das Höhere und die Gewißheit, daß er nur im Vereine mit ſeines Gleichen, ſeine Zwecke hie— nieden erreichen kann, einführt. Die erſte dieſer Verbindungen iſt die Familie, in die du getreten warſt, als du von dir ſelbſt noch nichts wußteſt. Die Liebe führte dich in dieſelbe ein; ſie wird dich ferner in derſelben erhalten, daß du mit Freuden denjenigen Theil deiner Freiheit opferſt, welchen ſie von dir verlangt; möge ſie dich auch noch bei deinem Ausgange aus dieſem Leben begleiten. Die zweite dieſer Verbindungen iſt die Kirche, zu welcher der Glaube dich führt. Es mag ſein, daß auch der ein— ſame Wilde zu einer dunkeln Idee von einem Ur— weſen gelangt; aber nur durch das Chriſtenthum haſt du die beſeligende Gewißheit erlangt, daß ein allmächtiger und allgütiger Vater dich beſchirmt und beſchützet, daß alle Menſchen deine Brüder ſind, und daß du durch ein heiliges Band mit allen Denen verbunden biſt, die mit dir rufen:„Abba, lieber Va— ter,!— Die dritte Verbindung, in welche du treten mußt, und ohne die du nicht wirken und beſtehen kannſt, iſt der Staat. Er gewährt dir Ruhe und Sicherheit in deiner Wohnung; er ſchuͤtzt dich gegen nahe und ferne Feinde; er verſchafft dir dein Recht; er endlich iſt es, der dir die Gelegenheit darbietet, deine Kräfte auszubilden, und wenn ſie ausgebildet ſind, ſie zu deinem und deiner Mitmenſchen Wohl zu verwenden. So groß die Vortheile ſind, welche dieſe drei Ver— bindungen dir gewähren, ſo groß ſind auf der an— dern Seite auch die Opfer, welche du ihnen zu brin— gen verpflichtet biſt. Sie beſchränken zwar in etwas deine Freiheit; dagegen aber würdeſt du die Frei— heit, welche die Natur dir verliehen, ohne ſie gar nicht genießen können. Darum halte feſt und treu an dieſen Verbindungen. Alle andere ſind vom Uebel; je geheimer deſto ſchlimmer.— Es war eine Zeit, da konnte der gebildete, vernünftige Mann nicht ſo laut, wie er wünſchte, ſeine Ueberzeugungen aus⸗ ſprechen; er fand keine Gelegenheit, ſich mit ſeines Gleichen rein als Menſch und fern von allen äu— ßerlichen Abſtumpfungen, welche die menſchliche Ge⸗ ſellſchaft bildet, zu unterhalten; ſein kirchlicher Glaube war ihm von Wort zu Wort vorgeſchrieben, und wehe ihm, wenn er an Einer dieſer Menſchen⸗ ſatzungen zweifelte. Damals mochte es wohl an der Zeit geweſen ſein, ſich mit Gleichgeſinnten zuweilen zu verſammeln und auszuſprechen, wie ſein Inner⸗ ſtes ihm ſagte. Dieſe Zeit iſt nicht mehr, und da⸗ mit iſt der Zweck einer ſolchen geheimen Verbindung verſchwunden. Sie hat ſich überlebt, und paßt nicht mehr für unſere Zeit; es müßte denn Einer ego⸗ iſtiſche Abſichten dabei haben, oder einen jugendlichen Sinn die Enthüllung des Geheimen reizen, womit ſie ſich umgibt. Wer aber das Gute beut zu Tag will, braucht das Tageslicht nicht zu ſcheuen. Bekanntmachungen von Behoͤrden. N Weißbinder⸗ Arbeit und Lieferung von Schieferſteinen und Dachziegeln. (646) Freitag den 27. d. M., Vormittags um 10 Uhr, wird das Ausweißen und der Oelanſtrich in den Zimmern der Burg- und Kloſter-Caſerne dahier, ſodann um ½11 Uhr an demſelben Vormittage die Lieferung von 6 Reis Schieferſteinen und 2000 Stück Dachziegeln, auf dem hieſigen Militär-Ver⸗ waltungsbüreau verſteigert. Friedberg den 18. Mai 1842. . G ö lz, Oberquartiermeiſter. Oel⸗ und Schuh⸗Lieferung. (647) Samſtag den 28. d. M., um 10 Uhr des Vormittags, wird die Linferung des erforderlichen Brennöls, ſodann um ½1 Uhr der Bedarf an 640) Int alde daher N 1 Frelag genwieſe, Haß 14 Stecken 4 7 43% 2100 Kiefern 88 Stam 4000 2 Kieſern⸗ 9 Sanſt ober der Quer. 3 Stämme 1 Stecken 10„ ee 12„ 86„ 3 7 500 Eichen⸗ 8 Stecken 10 77 11 5 77 350 Kiefern Der An den zuerſt ge »Ockſtadt n (661) Ford. Mags Chee Dienſtag dahier anzuz ſolce be. Un bleiben werde Groskar * 189* neuen Schuhen, Sohlen und Flecken pro 2. Seme⸗ ſter 1842, für die Garniſon Friedberg auf dem Bat.⸗Verwaltungs-Buͤreau dahier in Accord gegeben. Friedberg den 18. Mai 1842. 0 8 . A. ö lz, Oberquartiermeiſter. Lieferung des Brodbedarfs. (648) Die Lieferung des Brodbedarfs für das 2. Bataillon 4. Infanterie-Regiments während des 2. Semeſters 1842 wird Montags den 30. d. M, Mor⸗ gens um 10 Uhr, auf dem Verwaltungsbüreau be— merkten Bataillons verſteigert. Die Herrn Bürgermeiſter der Umgegend Fried⸗ bergs werden erſucht, dieſe Verſteigerung geeignet bekannt machen zu laſſen. Friedberg den 18. Mai 1842. J. A. G lz, Oberquartiermeiſter. Holzverſteigerung. (641) In dem freiherrlich von Frankenſtein'ſchen Walde dahier werden verſteigert: 1) Freitag den 27. d. M. in den Diſtricten Tan⸗ nenwieſe, Haſelecker-Weg und Kreuztannen: 14 Stecken Kiefern⸗Scheitholz, 4„„ Pruͤgelholz, 43 5„ Stockholz, 2100 Kiefern⸗Wellen, 88 Stämme Kiefern⸗Werk⸗ und Bauholz, eirca 4000 Cub.⸗F. enthaltend, und 29 Kiefern⸗Stangen. 2) Samſtag den 28. d. M. in den Diſtricten ober der Querſchneiße und an der Frankfurter Straße: 3 Stämme Eichen⸗Werkholz, 96 Cb.⸗F. enthaltend, 1 Stecken Eichen Werk-⸗Scheitholz, 76„ Eichen ⸗Scheitholz, 5„ Buchen-Scheitholz, 12 75 Eichen⸗Prügelholz, 86„ Eichen⸗Stockholz, 3„ Buchen-Stockholz, 500 Eichen⸗Wellen, 8 Stecken Kiefern-Scheitholz, 10 2 77 Prügelholz, 117„ Stockholz, 350 Kiefern⸗Wellen. Der Anfang iſt jedesmal Morgens 8 Uhr in den zuerſt genannten Diſtricten. Ockſtadt den 18. Mai 1842. Brömſer. Oeffentliche Aufforderung. (661) Forderungen an den Nachlaß der Johannes Maags Eheleute zu Obererlenbach ſind um ſogewiſſer Dienſtag den 21. Juni l. J., Vorm. 8 Uhr, dahier anzuzeigen und richtig zu ſtellen, als ſonſt ſolche bei Vertheilung des Nachlaſſes unberückſichtigt bleiben werden. Groskarben den 10. Mai 1842. Großh. heſſ. Landgericht daſ. Muhl. Mobilien-Verſteigerung. (662) Dienſtag den 31. Mai d. J., von Morgens 8 Uhr an, ſollen aus dem Nachlaſſe des Herrn Ju— ſtizraths Hehner dahier Möbel aller Art, worunter ſich mehrere Kanapee, Tiſche, Stüble, Spiegel, Ge⸗ wehre, Bücher z. B. das Converſationslexikon, Corp. jur. cv.& can., die großh. heſſ. Negierungsblätter von 1826 bis 1840, das Friedberger Wochen- und Intelligenzblatt von 1826 bis 184t, ferner 8 Stecken Buchenholz und 1 kupferner Waſchkeſſel befinden, wie auch eine Kuh in dem hieſigen Amthauſe ver— ſteigert werden. Reichelsheim den 21. Mai 1842. Gros, Oberſchultheis. Pflaſter-Arbeits⸗Verſteigerung. (663) Mittwoch den 1. Juni l. J., Nachmittags 1 Uhr, ſoll die Fertigung von circa 130 l] Klafter Pflaſterarbeit an den Wenigſtnehmenden, unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen, auf hieſigem Gemeindel auſe verſteigert werden. Rodheim den 21. Mai 1842. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Jacobi. Immobilien-Verſteigerung. (664) Dienſtag den 21. Juni, des Vormittags 10 Uhr, ſoll die dem Philipp Wittmann zuſtehende Lud— wigshütte bei Oberwöllſtadt, beſtehend in einem ſehr geräumigen Wohnhauſe, Scheuer, Stallung, nebſt circa 5½% Morgen Acker, Garten, mit tragenden Aepfel- und Zwetſchenbäumen beſetzt, öffentlich ver— ſteigt werden. Oberwöllſtadt den 20. Mai 1842. In Auſtrag großh. heſſ. Landgerichts Der großh. heſſ. Burgermeiſter Feuerbach. Fruchtverſteigerung. (665) Donnerſtag den 16. Juni d. J., Morgens 10 Uhr, ſoll zu Hungen eine Parthie Korn und Hafer, und Freitag den 17. Juni, Mos gens 10 Ubr, zu Wölfersheim eine Parthie Korn und Gerſte meiſt⸗ bietend verſteigert werden. Hungen am 19. Mai 1842. Der Rentamtmann Kießling. Lieferungsverſteigerungen (666) In dem Bureau des hieſigen Laza pro 2. Semeſter d. J. die Lieferungen: 1) des gemäſteten Ochſenfleiſches, Montags den den 30. d. M., Vormittags um 10 Uhr, 2) des gemiſchten B ths ſollen zrodes, an demſelben Tage, Nachmittags um 2 Uhr, und 3) des Bedarfs an Beleuchtungsmikteln, Dien⸗ ſtags den 31. d. M, Vormittags um 10 Uhr, verſteigerungsweiſe in Accord gegeben werden. Friedberg den 22. Mai 1842. In Auftrag: Fuhr, Oorlt. Bekanntmachung. (667) Montags den 30. Mai, Vormittags um 9 1 Uhr, und an den nächſtfolgenden Tagen, ſoll das auf dem Hofe Graß befindliche Hausmöblement, als 4 Sopha mit dazu gehörigen Stählen, mehrere Kom— mode, Schränke, Schreibpulte, Spiegel, Tiſche, Bett⸗ geſtelle, Porcellan, Glaswerk, einige Kronleuchter, Bettwerk, Fenſtervorhaͤnge, ſowie ſonſtige Haus- und Oekonomie-Geräthſchaften und eine Chaiſe gegen gleich baare Zahlung auf dem Hofe Graß meiſtbie⸗ tend verſteigert werden. Nidda den 18. Mai 1842. f Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Kattrein. Holzverſteigerung. (668) Nachfolgende Holzſortimente, als: 19 1125 Stück fichten Reisholzwellen und 29 912.„, 7. Stangen ſollen Donnerſtag den 26. d. M., Vormittags um 10 Uhr, in dem hieſigen Gemeindewalde, Reviers Hochweiſel, im Diſtricte Kohlgrube, verſteigert wer— den, was hiermit zur öffentlichen Kenntuiß bringt Muͤnſter den 20. Mai 1842. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Theis. Holzverſteigerung. (669) Freitag den 27. Mai, Vormittags 8 Uhr, ſollen in dem Rodheimer Gemeindewald, Diſtrict Grauenberg: 15 44¼ Stecken buchen Scheitholz, i„ Prügelholz, 3) 2217 7„ Stockholz, 4) 26%„ altes Stockholz, 5) 842 Stück buchen und 6) 2529„ Wellen weiches Laubholz, 7) 26 Stämme buchen und eichen Werkholz, an die Meiſtbietenden verſteigert werden. Der Zuſammenkunftsort iſt an oben angegebenem Termin in Köppern. Rodheim den 18. Mai 1842. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Jacobi. Gaſthaus-Verſteigerung. (670) Das dahier belegene zu jedem Geſchäfte geeignete Gaſthaus zur Roſe ſoll im Termin Samſtag den 25. Juni d. J., Vorm. 10 Uhr, * 190* im Gaſthaus ſelbſt einer freiwilligen Verſteigerung ausgeſetzt werden, und ladet man Kaufliebhaber hierzu ein. Laubach den 13. Mai 1842. In Auftrag Gr. Hſſ. Grfl. Slmſ. Landgerichts Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Kneip. N Privat⸗Bekanntmachungen. Bekanntmachnng. 5 (671) Unſer, in einem früheren Intelligenzblatt an dis hie⸗ ſigen Einwohner erlaſſene Aufruf, zu einer, zum Beßten der Kleinkinderſchule zu veranſtaltenden Verlooſung mitzuwirken, hat ſo ſehr im Erfolg unſere Ecwartungen übertroffen, daß wir nicht umhin können, unſeren Dank für die dargebrachten Gaben und gefertigten Arbeiten öffentlich auszuſprechen. Mö⸗ gen uns die Frauen und Jungfrauen Friedbergs dieſe ihre warme Theilnahme auch für eine ſpäter ekwa nochmalige Ver⸗ looſung zu einem ähnlichen wohlthätigen Zwecke erhalten! „Die Ausſtellung der zur Verlooſung beſtimmten Gegen⸗ ſtände findet nächſten Sonntag den 29. und Montag den 30. d. M. in hieſigem Rathhausſaale ſtatt, und zwar in der Art, daß Sonntags, jedesmal nach beendigtem Gottesdienſte, das Local 2 Stunden lang geöffnet iſt, hingegen Montag Mor⸗ gens von 10—12, und Nachmittags von 2—4 Uhr der Ein⸗ gang frei ſteht. Dienſtag den 31., Nachmittags 2 Uhr, wird mit der Verlooſung begonnen. Friedberg den 23. Mai 1842. Nanny Schäffer. Eliſe Wahl. Julie Sebaſtiani. Louiſe Wolff. Mobilien ⸗Verſteigerung. (672) Nächſten Montag den 30. Mai, von Mor⸗ gens 8 Uhr an, werden in der Behauſung des Un⸗ terzeichneten weibliche Kleidungsſtücke, größtentheils neu und gut, ſowie auch Weißzeug und Bettwerk und ſonſtige Sachen gegen gleich baare Zahlung ver⸗ ſteigert. F. Frick. Ein junger Menſch (673) kann in die Lehre treten bei Schreinermeiſter Walther in Friedberg. Zum Verkauf. ö (674) In der Wohnung der Frau Forſtmeiſter Hoffmann in Aſſenheim ſteht aus freier Hand zu verkaufen:. ein noch ganz gut erhaltenes Korbwägelchen nebſt dazu gehörendem Pferdegeſchirr, eine Doppeltflinte und eine Bürſchbüchſe. (675) Thaler im Oſſenheimer Wäldchen. Sonntag den 29. Mai 1842. Di t er i genannt: Der ſehwarze Fritz, Raͤuberhauptmann in den boͤhmiſchen Waͤldern. Romantiſches Schauſpiel in 5 Aufzügen. Nach einer Erzählung der Caroline Pichler für die Bühne bearbeitet von Joſeph Freiherr von Auffenberg.— Anfang: Nachmittags 4 Uhr. N. B. Für Erfriſchungen aller Art wird Herr Aehle beßtens Sorge tragen.— Nach dem Theater iſt Tanzmuſfk. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg. (676) wela „nungs- su,E,uug ad Fried Wird 0 Frled