T Expedition e 46. d. 7 Familien- Finder wird urg an mich J Hern. tt Nuͤbe des ut Manns⸗ Eigenthümer ren wieder d. Bl den W. und ausmobilien, en, Tiſche, uchengerath⸗ Aten, Pferde, ige, Eggen, Nlurg dffent⸗ Intelligenzblatt fuͤr die Provinz Oberbeſſen im Allgemeinen, Kreiſe Friedberg und Hungen und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. M102. Sonnabend, den 24. Dezember 1842. Des„Intelligenzblatt für die Provinz Oberheſſen“ wird auch im Jahr 1843 wöchentlich zweimal erſcheinen und zwar ſo, daß es von den Kreisboten des Kreiſes Friedberg den Dienſtag und Freitag Mittag hier in Empfang genommen werden kann, während die Kreisboten des Kreiſes Hungen die erforderlichen Exemplare Dienſtags und Freitags Abends von der großh. Poſtverwaltung in Hungen erhalten. Die Exemplare für Friedberg und die nahe Umgegend werden Mittwochs und Samſtagt Vormittags hier von mir ansgegeben. Der Abonnementspreis, welcher ſtets bei der Beſtellung zu entrichten iſt, beträgt, wie bisher, für 1 Jahr 1 fl. 12 kr., für ½ Jahr 40 kr. Wird das Blatt jedoch durch die Poſt bezogen, ſo koſtet es innerhalb des Großherzogthums Heſſen, nach einem Erlaß der Ober-Poſtbehörde, pr. Jahr 1 fl. 24 kr. und pr. Semeſter 48 kr. Die Einrückungsgebühren betragen, wie bisher, für die erſte Zeile 4 kr., für die zweite 3 kr., fuͤr die dritte und jede folgende 2 kr.— Ein Beleg wird mit 2 kr. berechnet. Alle Inſerate, welche von dem Donnerſtag Morgen bis den Sonntag Abend bei mir eingehen, finden in dem Mitt— wochs erſcheinenden Blatte eine Aufnahme; alle Inſerate, welche ich von dem Montag Morgen an bis den Mittwoch Abend erhalte, werden in das Samſtags erſcheinende Blatt aufgenommen. Gemeinnützige Aufſätze werden ſtets mit Dank für mein Blatt angenommen werden. Friedberg. Carl Binder nagel. Amtlicher Theil. Der Großherzoglich Heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg an die Großh. Heſſ. Buͤrgermeiſter des Kreiſes. Betreffend: Das Schießen in der Neujahrsnacht. Die Verordnung, wonach das Schießen in der Neujahrsnacht bei 10 Reichsthaler Strafe verboten iſt, wird hiermit eingeſchärft. Das Legen oder Losbrennen von ſogenannten Kanonenſchlägen in den Städten reſp. Ortſchaften und deren Umgebung ſoll mit gleicher Strafe geahndet werden. Das Herum— laufen der Kinder auf der Straße darf gleichfalls bei Meidung einer Polizeiſtrafe von 30 kr. nicht ſtatt— finden. Eltern, Vormünder ꝛc. bleiben dafür haftbar.. Dieſes iſt alsbald bekannt zu machen und haben Sie Beſcheinigung in Ihrer Regiſtratur aufzubewahren. Friedberg den 20. Dezember 1842. Küchler. 511 1 7 5 1 5 ö 1 Derſelbe an dieſelben. Betreffend: Unterſuchungsſachen gegen Jacob Nau von Hauswurz, Kurf. Heſſ. Amts Großenlüder, wegen Diebstahls. Dem Rubrikaten iſt der Aufenthalt im Kreiſe zu verſagen. l Friedberg den 19. Dezember 1842. Küchler. 8 1 8 Bi. und brachte einen Chriſtbaum heraus, den ſie mit ane Bilder freudigen Blicken vor ſich auf den Tiſch ſtellte.„Nun was hängen wir dran? Lebkuchenmänner, Haſen, Die Mutter. Schäfchen, Vögel und Blumen, alles vom beſten „Er ſchläft, er ſchläft! Wie ein Graf liegt er Zuckerteig;'s mag genug ſein. Viel Süßigkeit ver⸗ da;— o liebes Kind, werd' mir nicht wach, bei dirbt den Magen; ich will ihm das Süße ſparſam Leibe nicht; Gott giebt dir das Gute im Schlaf.“ geben; der liebe Gott ſchickt auch nicht alle Tage So ſprach die Mutter, ſchlich leiſe in die Kammer, Zuckerbrod. Jetzt Borsdorfer herbei! die ſchönſten, die ich habe; was ſo ein Apfel Einen anlacht; ſo kann der Zuckerbäcker dem lieben Gott keinen nach⸗ machen. Nun, was hab' ich ſonſt noch? Ein neues ſchönes Schnupftüchelchen. Bewahr dich Gott vor bittern Thränen, mein liebes Kind! Da iſt ein Lesbuch,'s iſt auch noch dein! ich hab' dir ſchöne Bilder hineingelegt; ſchöne Gebetchen ſind ſchon drein. Nun, ſo waͤr' ich denn fertig— halt! noch eine Ruthe; ah, da iſt ſie ſchon. Ja, es kann ſein, ſie freut dich nicht;'s kann ſein ſie haut dich lederweich; aber willſt du nicht anders, ſo iſt dir's geſund; doch Mutterliebe iſt zart und fromm: ſie knüpft ein rothes Bändchen drum, und macht ein Schlüppchen dran. Nun iſt alles zurecht— und wenn's Tag wird, hat's das Chriſtkindchen gebracht. Du nimmſt es hin, liebes Kind, und dankſt mir nicht; du weißt nicht, wer dir's giebt; aber wenn dich's nur freut, und dir ſchmeckt, ſo iſt's ſchon gut.“ Sie blieb mit verſchränkten Armen vor dem Tiſche ſtehn— da rief der Wächter.—„Wahrhaftig ſchon elf!“ fuhr ſie aus ihren Sinnen auf,„wie man ſich bei ſo'was vertiefen und vergeſſen kann!“ „Nun Gott ſei bei dir; heut Nacht iſt der heilige Chriſt gekommen in Kindes Geſtalt— ja wärſt du auch ſo brav wie er!“ Die Chriſtbäume. Und weißt du denn auch, liebe Seele, wer das Chriſtkindlein iſt? Gieb acht, ich will dirs ſagen; und ich freu' mich drauf: Es iſt ein ſanfter zarter Engel aus dem Para— dies; der liebe Gott hat ihn herniedergeſchickt vom hohen Himmel, den Kindern zum Schutz und zur Freude. Bei Nacht ſteht er an ihrem Bettlein und behütet ſie, und deckt ſie mit ſeinen weichen Flüglein zu. Von ſeinem reinen Hauch bekommen ſie helle Aeuglein und rothe runde Bäckelchen. Er trägt ſie in Gefahr auf ſeinen Händen, ſchenkt ihnen Blu— men und ſchöne Sachen und macht ihnen Freude, wo er nur kann. Zu Weihnacht aber, wenn drau— ßen der Wind geht und der Regen wider die Fen— ſter ſchlägt, oder wenn der Schnee weit und breit alles zudeckt: ſo hängt er ihnen einen ganzen Früh⸗ ling in der Stube an dem Chriſtbaum auf— und lächelt ſtill, und hat ſeine ſüße Freude dran. Wie heißt der ſchöne Engel? Mutterliebe heißt er. Ja, mein Kind, geh' von Haus zu Haus und ſieh' dich um, der Chriſtbaum wird dir bald verra— then, wo gute Mutter ſind. Da ſteht zum Exempel ein Baum, ſieh' nur hinauf, überall, an jedem Aſt und Zweig nichts als Marzipan und Zuckergebacknes. Das iſt nicht gut. Die hat eine närriſche Freud' an ihrem Buͤbchen, und will ihm auf Alles Zucker ſtreuen; ſie ſtraft es nie und thut ihm allen Willen. Gieb acht, es kommt eine Zeit, wo ſie die Händ' über dem Kopf zuſam⸗ menſchlaͤgt und ruft: Du gottlos Kind, iſt das mein Dank? Ja, Mutter, das iſt dein Dank.— Dort im andern Haus ſieht es anders aus. 440. Prächtige Birnen, Aepfel und Nuͤſſe am Baum; auch eine Nadelbüchs, doch, wills Gott, keine Steck— nadelu drin; auch eine nagelneue ſchlanke Ruthe von zartem Beſenreis. Siehſt du, ſo eine Mutter hat ihr Kind gern; die zieht's verſtändig auf. Meint das Bürſchchen einmal, es wäre Herr im Haus, ſo hebt ſie den Finger:„Weißt du nicht, was hin⸗ ter dem Spiegel ſteckt?“ Und das Bürſchchen folgt und wird ein braver Sohn. Jetzt kommen wir wieder an ein anderes Haus: Kinder genug, aber kein Baͤumchen zu hören noch zu ſehen! Komm' da bleiben wir nicht lang. O Mutter! geht dir's nicht durch die Seele, wenn deine Kinder wild aufwachſen ohne Lieb' und Pfleg', und wenn ſie ſchmutzig und hungrig bei den andren ſtehn — gelt, und dir ſchmeckt doch der Kaffee und die Wecke nnd Pretzeln alle Tage gut? Aber nun ſieh' mir das vierte Haus! Lieber Gott! was hängt da am Baum? Stachelig Laub genug und hie und da ein Apfel, eine Nuß! Sie gäb' gern; hat's aber nicht. Die arme Frau nimmt ihr Kind auf den Schoos, drückt es an ſich, ſieht's an und weint. Gott ſieht's und hat aus man⸗ chem armen Bublein einen braven Mann, Bürger— meiſter und Richter werden laſſen, und manche brave Frau aus einem armen Töchterchen, wenn's nur nicht an Zucht und Warnung und am guten Bei⸗ ſpiel fehlt. Was der Zuckerbaum bedeutet. Und weißt du denn auch, warum du deinen zar⸗ ten Kindern ihre Näſchereien an ſo ein ſtachelig Bäumchen hängſt? Weil's im Winter noch grüne Blatter hat, meinſt du, und ſpitze Nadeln, damit das Bübchen nicht, wie's ihm einfällt, die ſchöͤnen Sachen herausholen kann?'s wär nicht ſo übel; aber du weißt's doch nicht recht. Sieh' der dornigte Freudenbaum ſoll ein Bild des Lebens ſein. Leid und Freud' wohnen nah bei einander; und ſcheint dir etwas gar zu ſchön und lieb und möchteſt es gerne haben— ſo ſchwebt's in der Ferne, oder hängt in den Dornen. Nun was ſagſt du dazu? Ich denke, wenn dir in den ſüßen Freudenbecher auch einmal ein bittrer Tropfen fällt, — ſo wollen wir nicht gleich gar zu fremd und zaghaft thun; hat es uns nicht unſre Mutter ſeelig — Gott tröſt' ſie in Ewigkeit— ſchon in Kindes tagen zu Weihnacht gelehrt? Drum wollen wir im Stillen ſagen! es iſt wie am Zuckerbaum; Leid und Freud' nah' bei einander. Zum zweiten aber ſag' ich: es wär nicht gut, wenn's anders wär. Denn was in den Dornen hängt ſieht noch einmal ſo ſchön und lieblich aus, und— was das Beſte iſt— man hat auch laͤnger dran. Denk nur, wenn man all die guten Sachen, Marzipan, Aepfel und Nüſſe, die am Zuckerbaum hängen, durcheinander in eine Schuͤſſel werfen und ſie auf den Tiſch ſtellen wollte:„da eßt, ſo viel ihr wollt, bis es all iſt“— es wär' nicht halb ſo ſchoͤn. Zum Dritten ſag' ich: wenn man ein Vergnügen mittags Um die den He den Güter . u. N. 1 16½ unter denk dingungen, Friedt (1557 Behauſun; Gegenſtän gerung ar ein ein ein Karto Futterkaſtt Kuͤhe, ein Soͤdel Die rü tairpf aſſecu tung; (10ũd0) Di ſterungs. u. lagen für rungscomm ſolgt untau Oder in das nigen, welt 2 Januar 2 l, alſo ö Utet. deinen zar⸗ tin ſtachelig noch grüne deln, damit die ſchoͤnen 1 ſo übel; 1 ſchon und Swebt's in Nun was u den ſüßen repfen fällt, * 441 genießen will im Leben, ſoll mau vorſichtig ſein; ſonſt greift man leicht in Nadeln und Dornen und ſticht ſich in die Finger. Die Freude hangt in Dor— nen. Vergiß es nicht und thu' gemach. Doch wenn du's haſt, ſo genieß' es froh und vergiß den Geber nicht. Bekanntmachungen von Behörden. Güter ⸗Verſteigerung. (1474) Dienſtag den 27. Dezember l. J., Vor⸗ mittags um 10 Uhr, ſollen in hieſigem Rathhauſe die den Herren Erben des Georg Venator zuſtehen— den Güterſtücke in hieſiger Gemarkung, als: P. u. Nr. 1) 6 69 Ruthen Garten am Fauerbacher Thor an Herrn Advokat Trapp III. 2 500 Ruthen daſelbſt an Ludwig Langs— dorf, 3)%, 27% Ruthen am Mainzerthor an Jo⸗ hannes Ruppel, 4) 2% 36 Ruthen daſelbſt an Herrn Advokat Trapp III. und Ludwig Langsdorf, 655, 60 Ruthen daſelbſt am Wildkautsgraben an Johannes Schwalm, 6) 2¼ 47 Ruthen in der Stadt an der Koͤh—⸗ lergaſſe an Herrn Philipp Philippi, ſammt dem Kelterhaus darin, in der Gemarkung Ockſtadt 7)% ½% 40 Ruthen Garten im Ried an An⸗ dreas Groß Wittwe, unter den bei der Verſteigerung eröffnet werdenden Be⸗ dingungen, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Friedberg den 21. November 1842. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz. Mobilien⸗Verſteigerung. (1557) Dienſtag als den 27. d. M. ſollen in der Behauſung des Carl Diehl dahier folgende Mobiliar⸗ Gegenſtände einer öffentlichen freiwilligen Verſtei— gerung ausgeſetzt werden, als: ein einſpänniger Wagen, ein Pflug, eine Egge, ein Kartoffel-Pflug, Pulfaß, eine St rohbank, ein Futterkaſten, mehrere Stück Nußbaum Bohlen, zwei Kühe, ein Rind und eine Quantität Stroh. Södel den 18. December 1842. A. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Schneider. a Die rückzuzahlenden Einlagen für Mili⸗ tairpflichtige, welche in der Staats— aſſecuranzanſtalt für die Stellvertre⸗ tung verſichert ſind, betreffend: (1566) Die zur Stellvertretungsaſſecuranzanſtalt für die Mu⸗ ſterungs⸗ und Loospflichtigen des Jahrs 1842 bezahlten Ein⸗ lagen für ſolche Militärpflichtige, welche von den Recruti⸗ rungscommiſſionen oder von den Recrutirungsräthen für ab⸗ ſolnt untauglich erklart oder zur nächſten Muſterung verwieſen, oder in das Depot geſetzt worden ſind, deßgleichen für dieje— nigen, welche vor der Loosziehung geſtorben ſind, können vom 2. Januar 1843 an, bei dem Unterzeichneten nach Abzug von 2 fl., alſo mit 86 fl. zurückempfangen werden. Die Rückzab— lung kann nur gegen Rückgabe der Verſicherungsurkunde, unter welcher der Rückempfang von dem Verſich erer quittirt ſein muß, geleiſtet werden. Wenn die erwähnten Einlagen nicht vor dem 1. April 1843 zurückempfangen werden, ſo ſind ſie nach§. 20 der Statuten der Anſtalt verfallen.— Nur für diejenigen, welche zur Muſterung des Jahres 1843 verwieſen worden ſind, kann die Einlage in der Kaſſe ſtehen bleiben, und es kann für dieſelben gegen Ausſtellung einer neuen Beitrittserklaͤrung pro 1843 eine neue Verſicherungsurkunde verlangt werden, vorausgeſetzt jedoch, daß die Beitrittserklä— rung nebſt der auf 88 fl. quittirten Verſicherungsurkunde und 2 fl. baar, da die Aſſecuranzſumme für das Jahr 1843 neun— zig Gulden beträgt, zeitig genug, ſpäteſtens am Tage vor der Loosziehung in den betreffenden Kreiſen oder Landraths— bezirken an den Unterzeichneten abgeliefert wird. Die Herrn Burgermeiſter werden erſucht, Vorſtehendes in den Gemein— den bekannt zu machen. Darmſtadt den 18. December 1842. Der Vorſteher der Vertretungs-Anſtalten Freſenius, Oberſtlieutenant. Holzverſteigerung. (1567) Mittwoch den 28 d. M., Vormittags 9 Uhr, werden in dem niederrosbacher Communalwald, Diſtrikt Hochwald u. ſ. w., 1 Stecken eichen Scheit, 2 Stecken eichen Prüͤgel⸗, 497¾ Stecken eichen Stockholz, 1161½ Wellen eichen und birken und 200 Wellen weiden Reiſer⸗ holz und 17 Läſte allerlei Holz, ſodann 18 Stämme eichen Bau⸗, Werk⸗ und Nutzholz, 1453 Cubikfuß enthaltend, 1 Pflugsrehe eichen Aſt und 14¼ Schichte weiden Nutzreiſerholz an Ort und Stelle, unter den im Termin eröffnet werdenden Bedingungen öffentlich meiſtbietend ver— ſteigert. Die Zuſammenkunft iſt am ſ. g. Hühnerpfad nächſt der Rodheimer Grenze präcis 9 Uhr Vormittags oben gedachten Termins. Niederrosbach den 19. December 1842. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Bullmann. Bekanntmachung. (1568) Dienſtag den 27. d. M., des Vormittags 10 Uhr, ſoll ein der hieſigen Gemeinde gehöriger Faſſelochſe, unter den vor der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen, öffentlich meiſtbie— tend verſteigert werden. Fauerbach II. den 22. Dezember 1842. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Sang. Verſteigerung von Straßenbau⸗-Arbeiten. (1569) Die zur Unterhaltung der Straßen im Baubezirk Grünberg im Jahr 1843 erforderlichen Ar⸗ beiten, nämlich: s 1) das Steinbrechen, 2) das Steinfahren, 3) das Steinaufſetzen, 4) das Steinſchlagen, 5) die Handarbeiten, ſollen an den nachbemerkten Tagen und Orten in kleinen Looſen an die Wenigſtfordernden verſteigert werden, und zwar: a) Dienſtag den 3. Januar, Vormittags 10 Uhr, in der Wohnung des Gaſtwirths Philippi zu Ruppertenrod, fuͤr die Straße im Bezirk des Wegen der Weihnachtsfeiertage wird Mittwoch den 28. December keine Nummer dieſes Blattes erſcheinen. Bauaufſehers Heinz daſelbſt und für die Straße von da nach Ulrichſtein. p) Dienſtag den 3. Januar, Nachmittags 2 Uhr, in der Wohnung des Gaſtwirths Erb zu Atzen⸗ hain, fuͤr die Straße im Bezirk des Bauauf⸗ ſehers Damm daſelbſt. c) Mittwoch den 4. Januar, Vormittags 10 Uhr, in dem Rathhauſe zu Grünberg für die Straßen im Bezirk des Bauaufſehers Alker daſelbſt, und für die Straße von da nach Londorf. d) Donnerſtag den 5. Januar, Vormittags 10 Uhr, in der Wohnung des Gaſtwirths Hoffmann zu Freienſeen, fuͤr die Straße von Laubach nach Flenſungen. e) Donnerſtag den 5. Januar, Nachmittags 2 Uhr, in dem Rathhauſe zu Laubach für die Straße im Bezirk des Bauaufſehers Heuchert daſelbſt. 5) Freitag den 6. Januar, Vormittags 10 Uhr, in der Wohnung des Gaſtwirths Schillinger auf dem Heſſenbrücker Hammer für die Straßen im Bezirk des Bauaufſehers Pitz zu Wetterfeld. g) Dienſtag den 10. Januar, Vormittags 10 Uhr, in dem Rathhauſe zu Lich für die Straßen von Gieſſen über Lich nach Hungen und vom Wet⸗ terfelder Hammer über Lich nach Eberſtadt. h) Mittwoch den 11. Januar, Vormittags 10 Uhr, in dem Rathhauſe zu Hungen für die Straße im Bezirk des Banaufſehers Schepp daſelbſt. Gieſſen den 18. December 1842. In Verhinderung des Provinzialbaumeiſters Holzapfel. N Privat⸗ Bekanntmachungen. Empfehlung. (1556) Bei Unterzeichnetem ſind alle Sorten Mehl, Gries und Kleie von der Mainzer Walzmühle, ſo⸗ wohl im Großen als Kleinen zu den billigſten Preiſen zu haben. Vilbel den 12. December 1842. W. Thon. Kapitalien (1570) ſind auszuleihen. Bei der Expedition des Blattes das Nähere. Tanzmuſik. (1571) Den 2. Weihnachtsfeiertag iſt bei dem Unterzeichneten gut beſetzte Tanzwuſtk anzutreffen, wozu höflichſt einladet Friedberg den 21. December 1842. J. P. Mann. n e (1572) iſt bei dem Unterzeichneten den dritten Weihnachtsfeiertag anzutreffen, und ladet derſelbe hierzu höflichſt ein. Fauerbach II. J. Neiſel. Subſeription (1573) auf die Erfindung, den Boden ohne Dünger anzubauen, von Herrn Franz Heinrich Bickes in Mainz, iſt bei dem unterzeichneten Hauptagenten er⸗ „ 442. offnet. Die Subſcriptionen erfolgen ohne Vorausbe⸗ zahlung und die Koſten für einen Morgen Dunger zu Getreide kommen auf nur 15 kr., zu Klee, Rüben, Mohn und dergleichen Sämereien noch billiger. Hülfsagenten für die Orte in den Kreiſen Fried⸗ berg, Nidda, Büdingen und Hungen werden noch angenommen und erbittet man ſich die Einſen⸗ dung deßfallſiger Briefe portofrei. Friedberg den 21. Dezember 1842. G. F. Nau, Hauptagent. Baieriſches Bier, (1574) auf Münchner Methode gebraut, habe ich in den Zapf genommen, und kann es meinen geehrten Freunden und Gönnern aufs Beſte empfehlen. Zu⸗ gleich bemerke ich noch, daß daſſelbe auch außer dem Hauſe ſowohl in Flaſchen, als Faßweiſe, abgegeben und für deſſen Güte garantirt wird. Friedberg im December 1842. A. Burck, Bierbrauer. Gefundenes. (1575) Am 20. d. M. wurde in der Nähe des Kurheſſ. Chauſſeehauſes ein neues Halstuch gefunden. Der ſich legitimirende Eigenthümer kann dieſes gegen Erſatz der Inſeratgebühren wieder erhalten bei Steindecker Marbach in Friedberg. Tanzmuſik. (1576) Indem ich einem verehrlichen Publikum hierdurch anzeige, daß Sonntag den 1. Januar k. 5 in meinem erweiterten Locale gut beſetzte Tanzmuſik ſtattfindet, bemerke ich zugleich, daß ich dabei fol⸗ gende Ordnung beobachten werde: 1) iſt nur an⸗ ſtändig gekleideten Perſonen der Zutritt erlaubt, 2) können nur von Herren begleitete Frauenzimmer ein⸗ treten, und 3) hat jeder Herr eine Karte zu 24 kr. zu loͤſen, wofür er eine Flaſche guten Wein erhält. Durch gute Speiſen und alle ſonſtige Erforder⸗ niſſe und Einrichtungen hoffe ich die mich mit ihrem Beſuche Beehrenden zu befriedigen. Friedberg den 19. December 1842. G. Gerlach. Feinſte Punſcheſſenz (1577) per Flaſche 1 fl. 10 kr. bei Friedberg. C. Wahl, Apotheker. Fruchte⸗Preiſe hier in Friedberg: Waizen: 10 fl.— kr.; Korn: 8 fl. 10 kr. Gerſte: 7 fl.— kr. Hafer: 5 fl. 20 kr. Früchte⸗Preiſe zu Mainz, am 16. Dez.: Waizen: 10 fl. 59 er. Korn: 8 fl. 53 kr. Gerſte: 7 fl. 14 kr. Hafer: 5 fl. 11 kr. Erbſen:— fl.— kr. Polizei-Taxe fur die Städte Friedberg und Butzbach vom 25. bis 31. Dezember 1842 bleibt unverändert, ausgenommen, daß in beiden Städten das Schweinenfleiſch 11% kr. koſtet. Die Fleiſchbeſchau zu Friedberg in dieſer Woche hat Philipp Ritzel.. Der großh. beſſ. Kreisrath d. K. F. Küchler. Gedruckt und verlegt unter Perantwortlichkeit von Carl Bin dernagel in Friedberg. D Das„Intel ſo, daß es bon kann, wahrend Poſtverwaltun Vormittags bi Der At 1 fl. 12 1 iſt das J Darmſtad Die Ein jede folgende Alle In wochs erſcheine erhalte, werd Gene Friet — Uj— Zu 5 In d Johs Bre Nederurſel Bauernhein Heinrich 8 Dieſe Jahres 18. In de derjenigen! woſelbſt die Frie —ůů WA Localſe „Durch Sibung bis ie Bekant 0588)