— 8288 122 D n * 0— N * 2 N Intelligenzblatt für die Provinz Oberbeſſen im Allgemeinen, Kreiſe Friedberg und Hungen und die angrenzenden Bezirke im Beſonder en. 16. Mittwoch, den 23. Februar 1842. —— Verein für Rettung ſittlich ver wahr— loster Kinder. Wir haben in Nr. 13 unſeres Blattes von 1840 unſern Leſern eine von Herrn Schmitt in Aulen⸗ diebach ausgegangene Aufforderung zur Gründung eines Vereins für ſittlich-verwahrloste Kinder mit⸗ getheilt. Heute können wir zur Freude unſeres Her⸗ zens unſern Leſern mittheilen, daß in dem Kreiſe Nidda und dem Bezirke Buͤdingen es bei dem from⸗ men Wunſche nicht blieb, ſondern bereits(wie Nro. 6 des büdinger Wochenblattes beſagt) am 25. Marz 1840 zu Büdingen eine Verſammlung ſtatt hatte, wobei der Entwurf der Statuten berathen und die nähere Prüfung deſſelben einem proviſoriſchen Nor⸗ ſtande überlaſſen wurde. Nach Beſeitigung der Vor⸗ arbeiten und gemachter Vorlage wurde von Höchſt⸗ preislichem Miniſterium des Innern und der Juſtiz verfügt, daß, wenn ſich ein Privat-Verein zu dem allerdings löblichen Zwecke bilden wolle, derſelbe keiner Beſtätigung von Seiten des Staates bedürfe und man gegen das Beſtehen deſſelben durchaus nichts zu erinnern finde. Der Direktor des proviſoriſchen Vorſtandes, Herr Pfarrer Münch zu Duͤdels heim, ſetzte davon und daß nach Beſeitigung aller Hinderniſſe der Verein ſeine Wirkſamkeit beginnen konne, die Intereſſenten in Kenntniß. Den neueſten Nachrich⸗ ten zu Folge hat ſich der Verein nun wirklich con⸗ ſtituirt und genannten Herrn Pfarrer Münch zum Direktor, Herrn Dekan Schmidt in Buͤdingen, Herrn Pfarrer Thum zu Bleichenbach, Herrn Leh— rer Flick zu Ortenberg und Herrn Lehrer Schmitt zu Bleichenbach zu Mitgliedern des Vorſtandes er— nannt. Moͤge dieſer Verein freudig ſeinen Zweck verfolgen und recht bald auch an andern Orten An⸗ klang und Nachahmung finden! Anfrage. Bei dem im vorigen Jahre abgehaltenen wet terauer Lehrerfeſte wurde bekanntlich die Feier des 25jährigen Beſtandes des Schullehrerſeminars zu Friedberg und eine andere Feſtlichkeit, die damit in Verbindung ſteht, angeregt und die Anordnung zur wirklichen Ausführung auch einem gewählten Ausſchuſſe übertragen. Der fragliche Ausſchuß hat aber bis heute in dieſer Sache noch gar nichts ge⸗ than. Warum dies? Wird doch dieſe ſchöne Feier von dem ganzen Lehrerſtande gewünſcht. X. Bekanntmachungen von Behoͤrden. NN Arbeits ⸗Verſteigerung. (176) Mittwoch den 9. März d. J., Vormittags 10 Uhr, ſollen zu Niedermoxrſtadt auf dem Rath⸗ hauſe folgende an den Schulgebäuden erforderliche Baureparatur-Arbeiten, als: 1) Zimmerarbeit mit Material, voranſchlagt zu 187 fl. 30 kr. 2) Maurerarbeit incl. des Materials 105„ 14„ 3) Dachdeckerarbeit mit Material 44„ 20„ 4) Schreinerarbait ditto 79.„ 34„ 5) Schloſſerarbeit ditto 15„—„ 6) Steinhauerarbeit ditto 20„—„ ſodann die Fertigung eines neuen Backofens mit Material, voranſchlagt zu 54 fl. 56 kr., öffentlich an ſolche Bauhandwerker, welche ſich uͤber ihre Qua⸗ lification auszuweiſen vermögen, und auf Verlangen Caution zu ſtellen im Stande ſind, an den Wenigſt⸗ nehmenden veraccordirt werden. 5 »Man erſucht die Herrn Bürgermeiſter, dieſes den in ihren Gemeinden befindlichen Bauhandwer⸗ kern ſpeziell bekannt machen zu laſſen. Niedermoxſtadt den 13. Februar 1842. Der Gr. Heſſ. Fürſtl. Iſenb. Bürgermeiſter Jäger. Güter ⸗Verſteigerung. (199) Dienſtag den 1. März, Nachmittags 2 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe auf freiwilligen An⸗ trag der Erben der dahier verſtorbenen Frau Maria Deweil die nachbezeichneten in hieſiger Burg⸗ und Ockſtädter Gemarkung liegenden Güterſtücke öffent— lich meiſtbietend verſteigert, als: Pag. u. Nr. i 10 734. 4. 34 Ruthen Ackerland in der 2. Gewann am Sodenweg, an Regiſtrator Papſt, zehntfrei. 20 754. 3. 76 Ruthen in der 8. Gewann, an Herrn von Low, zehntbar. 3) 185. 13. 16 Ruthen Garten in der Gemarkung Ockſtadt im Ried, an Ferdinand Frick. Friedberg den 17. Februar 1842. Der Beigeordnete Bender. Almeien⸗ Verpachtung. (200) Dienſtag den 1. März, Nachmittags 2½ Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe nachbemerkte ſtädtiſche Almeien auf ſechs nach einander folgende Jahre meiſtbietend verpachtet, als: 1) 39 Ruthen im Seergraben, 2) 31 desgl. daſelbſt, 3) ein Stück Land, ungemeſſen, am neuen Thor, 4) ein Stück desgl. rechts der Seebach, 5) ein Stück neben dem neuen Thor, 6) der Seebachsberg, 7) 5 Ruthen am Seergraben und 8) der Stadtſchreibereigraben. Friedberg den 19. Februar 1842. Der Beigeordnete Bender. Arbeits-Verſteigerung. (201) Dienſtag den 1. März, Nachmittags 2½ Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe das Abbrechen einer fehlerhaften Stelle der Stadtmauer am Seergraben, zunächſt am neuen Thor, öffentlich an den Wenigſt⸗ nehmenden verſteigert werden. Friedberg den 19. Februar 1842. Der Beigeordnete Bender. Mobilien-Verſteigerung. (202) Donnerſtag den 10. März, Morgens 9 Uhr aufangend, ſoll auf Antrag der Frau Geheimen— Kirchenrath Fertſch in deren Wohnung eine Parthie gut gehaltene Mobilien öffentlich meiſtbietend ver— ſteigert werden. Friedberg den 19. Februar 1842. Der Beigeordnete Bender. Holzverſteigerung. (203) Montag den 28. Februar, Vormittags 10 Uhr, ſollen in hieſigem Gemeindewald 79 Stück „% 68. eichen Bauſtämme öffentlich meiſtbietend verſtelgert werden. Die Herrn Bürgermeiſter werden erſucht, dieſes in ihren Gemeinden gefälligſt bekannt machen zu laſſen. Soͤdel den 20. Februar 1842 Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Schneider. Bekanntmachung. (204) Montag den 7. März d. J. ſoll dahier die zur Pfarrwohnung gehörige Scheuer nebſt Rindvieh⸗ und 3 Schweinſtällen gegen gleich baare Zahlung auf den Abbruch öffentlich verſteigert werden. Langd den 17. Februar 1842. Der Kirchenvorſtand daſelbſt. Kapital⸗ Aufnahme. (205) Zur Erbauung einer neuen Pfarr⸗Scheuer u. ſ. w. ſollen fur die Kirchenkaſſe dahier 1400 fl. à 4% geliehen werden. Entweder im Ganzen oder getrennt. Langd den 17. Februar 1842. Der Kirchenvorſtand daſelbſt. Verſteigerung von Bauarbeiten. (206) Samſtag den 5. März d. J., Morgens um 10 Uhr, ſollen in dem Schulhauſe zu Inheiden die wegen Veränderung deſſelben erforderlichen Arbeiten, voranſchlagt 1) Maurerarbeit 218 fl. 48 kr. 2) Zimmerarbeit 171„,„ 3) Dachdeckerarbeit 20%%„ 4) Schreinerarbeit 183„ W 5) Schloſſerarbeit 118„42 6) Glaſerarbeit 118„ 15„ 7) Weißbinberarbeit 130„ 59„ an den Wenigſenehmenden öffentlich verſteigert wer⸗ den. Riſſe, Voranſchläge und Steigbedingungen lie— gen vom 26. Februar den Intereſſenten auf dem Ge— ſchäftszimmer des Unterzeichneten zur Einſicht offen. Inheiden den 16. Februar 1842. Der Buͤrgermeiſter-Vicar Junker. Bekanntachung. (207) Samſtag den 5. März d. J., Vormittags 10 Uhr, ſoll die Errichtung einer Friedhofsmauer dahier, mit Materialien zu 438 fl. 27 kr. voran⸗ ſchlagt, öffentlich an den Wenigſtnehmenden verſtei⸗ gert werden. Voranſchläge und Verſteigerungsbedingungen lie⸗ gen vom 26. Februar den Intereſſenten auf dem Geſchaͤftszimmer des Unterzeichneten zur Einſicht offen. Inheiden den 16. Februar 1842. Der Bürgermeiſter-Vicar Junker. Verſteigerung von Bauarbeiten in Breun⸗ 5 geshain. (208) Samſtag den 5. Marz, Nachmittags 1 Uhr, ſollen im Wirthshauſe zu Breungeshain die zur Anfertigung einer Futtermauer und Einfriedigungs⸗ mauer an der Pfarrhofraithe zu Breungeshain, ſo— Materials Poranſchle dem Vürtau. Die grob beiten conchlt räthliche Nerf. machung in iht Schelle veroffe Nidda den Verſteigerun (209) Denne Uhr, ellen zu die Anfertigung und Bingen merarbeit öfſeſ ſteigert werden Die Zimme roͤdet Brücke g 38 kr. die fun 98 fl. 18 kt. „Pläne, B auf dem B offen. Die gro beiten concu räthlicher V machung in Schelle vero Nidda d E (210) Dur nt Jinzel z ſammertrit teilung der 1 femlichen 00 Nierzu iſt Te bumnerſag „% 69. pie zum Planiren, Chauſſiren und Pflaſlern des Hofes und zur Verſetzung und Herſtellung eines al- ſen Stalles nöthigen Arbeiten und Materiallieferun⸗ zen an die Wenigſtnehmenden oͤffentlich verſteigt werden. Nach dem Voranſchlag beträgt: Maurerarbeit nebſt Lieferung des hierbei nöthigen Materials 758 fl. 49 kr. Steinhauerarbeit 144„„ 29„ Zimmerarbeit 101„ 28„ Dachdeckerarbeit r Schreinerarbeit 5 Schloſſerarbeit 18„ 44„ Weiß binderarbeit 12% 4„ Pflaſtrerarbeit nebſt Lieferung des Materials 34„ 28„ Cbauſſirarbeit nebſt Lieferung des Materials 133„ 34„ Voranſchläge und Steigbedingungen liegen auf dem Büreau des Unterzeichneten zur Eiunſicht offen. Die großh. Bürgermeiſter aller bei dieſen Ar⸗ beiten concurrenzfähigen Orte werden in Folge kreis— räthlicher Verfügung aufgefordert, obige Bekannt⸗ machung in ihren Gemeinden noch weiter durch die Schelle veröffentlichen zu laſſen. Nidda den 17. Februar 1842. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Süffert. Verſteigerung von Zimmerarbeit in Or- tenberg. (209) Donnerſtag den 10. März, Vormittags 11 Uhr, ſollen zu Ortenberg bei Wirth Rau die für die Anfertigung der Ruͤſtungen für die bei Eſchenrod und Bingenheim zu erbauenden Brücken noͤthige Zim⸗ merarbeit öffentlich an die Wenigſtnehmenden ver— ſteigert werden. Die Zimmerarbeit für die Ruͤſtung der Eſchen⸗ röder Brücke beträgt nach dem Voranſchlage 93 fl. 38 kr. die für die Rüſtung der Bingenheimer Brücke 98 fl. 18 kr. „Pläne, Voranſchläge und Steigbedingungen liegen auf dem Büreau des Unterzeichneten zur Einſicht offen. Die großh. Bürgermeiſter aller bei dieſen Ar⸗ beiten concurrenzfähigen Orte werden in Folge kreis— räthlicher Verfügung aufgefordert, obige Bekannt— machung in ihren Gemeinden noch weiter durch die Schelle veröffentlichen zu laſſen. Nidda den 17. Februar 1842. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Süffert. Edictalladung. (210) Der geringe Nachlaß der verlebten Friede⸗ ricke Finzel dahier iſt überſchuldet und daher ein Zuſammentritt der Gläubiger nöthig, um die Ver— theilung der Maſſe wo möglich ohne Einleitung eines förmlichen Concursverfahrens in Güte zu bewirken. Hierzu iſt Termin auf Donnerſtag den 17. März d. J., Morg. 8 Uhr, beſtimmt worden, wo alle Forderungen an die Friede⸗ ricke Finzel bei Strafe des Ausſchluſſes von der Maſſe anzumelden ſind, die Creditoren ſich auch ſoge⸗ wiß über einen vorzuſchlagenden Vergleich zu erklä— ren haben, als ſonſt die Ausbleibenden als an die Beſchlüͤſſe der Mehrheit der erſcheinenden Gläubiger gebunden werden behandelt werden. Friedberg den 10. Februar 1842. Großh. heſſ. Landgericht Hofmann. Bekanntmachung. (211) Dem Wilhelm Koch II. zu Florſtadt, wel⸗ cher im Jahr 1834 für einen Verſchwender erklärt und unter Curatel geſtellt wurde, iſt nunmehr die eigene Verwaltung ſeines Vermögens wieder über— laſſen worden, was zur offentlichen Kenntniß ge— bracht wird. Friedberg den 9. Februar 1842. Großh. Heſſ. Fihl. v. Löw'ſches Landgericht Hofmann. Gaſtwirthshaus verkauf. (212) Das dem Gaſtwirth Auguſt Scheuermann und deſſen Ehefrau Roſine, geb. Stüber, gehörige, dahier gelegene, mit einer bedeutenden Holzberechti— gung verſehene Erbleihwirthshaus ſoll Behufs der Befriedigung der wider die genannten Eheleute auf— getretenen Gläubiger, im Hülfsvollſtreckungswege, meiſtbietend oͤffentlich verkauft werden und iſt Ter⸗ min hierzu auf Freitag den 15. April d. J., Vormit⸗ tags 10 Uhr, auf dahieſigem Rathhauſe beſtemmt worden, was hierdurch mit dem Anfügen zur öffent— lichen Kenntniß gebracht wird, daß ſolche Kauflieb⸗ haber, welche als ſolvent dem Gerichte nicht bekannt ſind, vor der Verſteigerung ihre Zahlungsfähigkeit genügend nachzuweiſen haben. Die Beſitzung beſteht in einem geräumigen zwei⸗ ſtöckigen Wohnhaus, Pferdeſtall für 12—16 Pferde, Kuhſtall und Schweinſtall und eignet ſich wegen ihrer Lage unmittelbar an der Landſtraße nicht nur zum Wirthſchgftsbetrieb, ſondern auch zu jedem an— deren Gewerbe.— Die Verſteigerungsbedingungen werden im Termin bekannt gemacht, koͤnnen aber auch vorher ſchon bei dem unterzeichneten Gericht eingeſehen werden. Hungen am 19. Februar 1842. Gr. Heſſ. Fürſtl. Solms⸗Braunf. Landgericht Hensler. Faſſelochs⸗ Verſteigerung. (213) Freitag den 25. d. M. ſoll ein der hieſigen Gemeinde zuſtehender Faſſelochs oͤffentlich meiſtbie— tend verſteigert werden. Die großh. Bürgermeiſter des Kreiſes werden hiermit erſucht, dieſes gefälligſt in ihren Gemeinden bekannt machen laſſen zu wollen. Obererlenbach den 18. Februar 1842. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Ohmeis. Nee Privat⸗ Bekanntmachungen. Bei Bäckermeiſter Adam Rauſch in Friedberg (194) ſind geröſtete Mandeln, Papilloten, Gripp⸗ und Kraftküchelchen, Pfeffernüſſe und ähnliche Con⸗ ditoreiwaaren ſtets zu haben, und empftehlt ſich der⸗ ſelbe bei billigen Preiſen beßtens. Mobilien ⸗Verſteigerung. (197) Ver Unterzeichnete läßt in Folge der Ver⸗ pachtung ſeines Ackergutes auf Freitag den 25, d. M., Vormittags 10 Uhr, in ſeiner Wohnung nach⸗ ſtehende Objekte, als: 2 Pferde, Rappen, 2 Kuͤhe, 1 Wagen mit ei⸗ ſerner Achſe, 1 Pflug, 1 eiſerne Egge, mehre⸗ res Pferdegeſchirr und ſonſt noch andere in das Oekonomieweſen einſchlagende Gegenſtände oͤffentlich meiſtbietend gegen gleich baare Zahlung verſteigern und ladet hierzu die Liebhaber ein. Obererlenbach den 15. Februar 1842. Ehehalt, Rentmeiſter. 2 Morgen Grabland (180) in der beßten Lage des Burgfelds am Eller⸗ weg, ſind in einzelnen Theilen aus der Hand zu verpachten von Carl Ferro. Empfehlung. (195) Da der Unterzeichnete nunmehr ſeine Woh⸗ nung bei Herrn Gaſtwirth Supp auf der breiten Straße dahier bezogen hat, zeigt er ſeinen verehrten Gönnern hiermit, an, daß er eine Mehlhandlung etablirt hat, und empfiehlt ſich mit allen Sorten Mebl in Säcken, feinem Vorſchuß in größeren und kleineren Quantitäten, allen Sorten Hülſenfrüchten zu den billigſten Preiſen. Zugleich bemerkt er, daß er das ſeither von ihm gefuͤhrte Frucht- und Vieh⸗ handels-Geſchäft nach wie vor betreiben wird, und verſpricht ſchnelle und billige Bedienung. Friedberg den 16. Februar 1842. Jacob May. Große Reſtauration. (214) mit Harmoniemuſik findet Sonntag den 27. d. M., Abends um 6 Uhr anfangend, in dem 55 des Unterzeichneten ſtatt, wozu ergebenſt ein⸗ adet Friedberg den 20. Februar 1842. Ludwig Conrad Trapp. Eine Parthie guten Dünger (215) verkauft Friedberg den 19. Februar 1842. A. Bender. 200 fl. (216) liegen in der Kirchenkaſſe zu Steinfurth gegen gerichtliche Verſicherung zum Ausleihen bereit. 8 bis 10 Malter Kartoffeln (217) von einer guten Sorte hat Malter- und Meſtenweiſe zu verkaufen K. Hanſteinin. 70* Ein junger braver Burſche (218) kann als Hausknecht und Auslaufer eintre⸗ ten. Bei wem, ſagt die Expedition dieſes Blattes. N Bekanntmachung. g (219) Der Unterzeichnete iſt geſonnen, ſeine in Melbach ſtehende Scheuer nebſt Stall auf den Ab⸗ bruch aus der Hand zu verkaufen. Die Scheuer wurde im Jahr 1800 erbaut, und iſt 65 Schuh lang, 36. Schuh tief und 20 Schuh hoch; der Stall iſt 1802 erbaut und 62 Schuh lang, 18 Schuh tief und 16 Schuh hoch mit Knieſtock. Beiſenheim am 14. Februar 1842. J. Filius. Ein Bienenhaus (220) mit ſechs guten Bienenſtöcken iſt bei Unter⸗ zeichnetem, wegen Verſetzung, aus der Hand zu ver⸗ kaufen. Nauheim den 17. Februar 1842. Weiß, Salinen⸗Inſpector. Garten ⸗ Verpachtung. (221) Der Unterzeichnete iſt geſonnen, von ſeinem vor dem Fauerbacher Thor neben Herrn Feldwebel Kahl liegenden, 1 Morgen 16 Ruthen haltenden Garten 2 bis 3 Viertheile aus der Hand zu ver⸗ pachten, und können Liebhaber hierzu das Nähere bei ihm erfahren. Friedberg den 19. Februar 1842. Bingmann, Steuercommiſſair. Mobilien ⸗Verſteigerung. (222) Donnerſtag den 3. März l. J., Morgens um 9 Uhr, ſollen in dem Eich'ſchen Hauſe zu Ber⸗ ſtadt 18 Mltr. Korn, 12 Mltr. Waizen, 44 Mltr. Gerſte, 85 Mltr. Kartoffeln und mehreres Stroh, ferner 25 Stück Fäſſer von verſchiedener Groͤße nebſt mancherlei Hausgeräthſchaften öffentlich ver⸗ ſteigert werden. a Ein junger Menſch (223) kann bei einem hieſigen Schreinermeiſter in die Lehre treten. Bei wem, ſagt die Expedition dieſes Blattes. Verknittelte Hausmachervers. (224) Ah Kloas Zuckerwaſſer, eich kann aach noch ahs bezahn. Eich dou mein Rock neid oh, leiber ſauf eich mich foll ien gieh hahm. Ehs hott m'r noach kah's Tanſe obkeſchlouhn, m'r maht eich wer vom Kereſt gefann u. ſ. w. 2— Liter ariſche Anzeige. Bei C. Bindernagel in Friedberg iſt wie⸗ der vorräthig: Ullmann, Dr. L., der Koran. Neue wortgetreue Ueberſetzung. In 6 Heften. 1 fl. 48 kr. W. Hauff's ſämmtliche Werke. Herausgegeben von Guſtav Schwab. Dritte Geſammt-Aus⸗ gabe letzter Hand. In fünf Bände. 6 fl. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bin de rnage l in Friedberg. J. Die groß an ſümmtlic f Die nach pteußiſche The dieſe mit Thal heraus bekame Wir bea u warnen, u Die falſ als das der neben dem Rechten dieſt der Rückſeitg Hung deren. 1 Ein