eeetrg. bende. Mit en 30 r. det Hexen⸗ 10 kr 10 kr 10 kr. 10 kr. 10 kr. 10 kr 10 kr. Jabtt 1812. 10 kr. 20 kr. Intelligenzblatt für die Provinz Oberbeſſen im Allgemtinen, Kreiſe Friedberg und Hungen und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. V7. Sonnabend, den 22. Januar 1842. ——— Amtlicher Theil. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Hungen an ſaͤmmtliche Großh. Heſſ. Fuͤrſtl. und Graͤfl. Solmſiſche Buͤrgermeiſter des Kreiſes Hungen. Betreffend: Die Muſterung und Conſcription für das Jahr 1842. Die Vorarbeiten zur dies jährigen Muſterung ſind mit Aufſtellung der Ortsliſten alsbald zu beginnen, ſo daß dieſe längſtens bis zum 3. Februar d. J. vollendet ſind, und öffentlich angeheftet werden können. Sie haben hierbei die Vorſchriften der Verordnung vom 30. April 1831 über die Ausfuͤhrung des Rekru— tirungsgeſetzes vom 20. Juli 1830 in den§8. 6—14 genau zu beobachten und ſich überall gedruckter Formu⸗ larien, die ich Ihnen zuſenden werde, zu bedienen. Dies gilt namentlich auch von den Auszügen der Geiſtlichen über die im Jahr 1822 geborenen Conſcriptionspflichtigen, wozu Sie die Formularien den Geiſtlichen mitzu⸗ theilen haben und worin alle in den Bemerkungen zu Formular Nr. II. zur Verordnung vom 30. April 1831 gegebenen Vorſchriften pünktlich zu beachten ſind, auch das Pfarramtsſiegel nicht fehlen darf. Sollten in dieſen Verzeichniſſen irgend Mängel vorkommen, ſo werden Sie dieſelben zur Verbeſſerung alsbald zurückgeben. Bis zum 23. k. M. erwarte ich die Einſendung der Gemeindeliſten in doppelter Ausfertigung mit allen dazu gehörigen Anlagen und den über die Behandlung des Geſchäfts aufzunehmenden Protocollen, woraus hervorgehen muß, daß und wann die Ortsliſten vom Gemeinderath geprüft und die im§. 18 der Verordnung vom 30. April 1831 vorgeſchriebenen Bekanntmachungen erlaſſen worden ſind, bei Meidung von Strafe und Zuſendung von Wartboten. Außer den im Jahre 1822 Gebornen ſind auch diejenigen Dienſtpflichtigen, welche von der vorjäh⸗ rigen Muſterung zu der jetzigen verwieſen ſind und zwar ſtreng nach alphabetiſcher Ordnung in die Orts— liſten aufzunehmen.— Das Verzeichniß derſelben wird am Ende dieſes Ausſchreibens aufgeführt werden. Ueber Anmeldungen wegen Verſetzung in das Depot haben Sie die Protokolle genau nach dem For— mular Nr. V. der ſchon öfters erwähnten Verordnung aufzunehmen und ſich dazu nur gedruckter Formu⸗ larien zu bedienen, zu welchem Ende ich mit nächſtem Botengange Ihrer Anzeige entgegen ſehe, wie viele ſolcher Protokolle Sie bedürfen. Bei Aufnahme von Depot⸗Anſprüchen haben Sie ſich vorzüglich nach Art. 17—21 des Rekrutirungs— Geſetzes und den§. 18—32 der Verordnung über Vollziehung deſſelben zu richten, und bei Ertheilung der Zeugniſſe mit der größt möglichſten Vorſicht zu Werke zu gehen, auch darüber zu wachen, daß den auf Seite 4 des Protokolls von den Geiſtlichen über die Familienverhältniſſe auszuſtellenden Beſcheinigungen das Dienſtſiegel derſelben beigedrückt wird. Um die nach F. 28 der Ausführungs-Verordnung vorgeſchriebene Prüfung eintreten laſſen zu können, haben Sie die Protokolle über Depotanſprüche vor deren Offenlegung und vor der Einſendung der Orts⸗ liſten mir vorzulegen. Uebrigens werden Sie die Dienſtpflichtigen darauf aufmerkſam machen, daß nach Art. 29 des Re⸗ krutirungsgeſetzes und§. 40 der Verordnung über die Ausführung deſſelben, alle Conſcriptionspflichtige mit alleiniger Ausnahme derjenigen, welche ſich vertreten laſſen, bei der Muſterung perſoͤnlich zu erſcheinen haben, widrigenfalls ſie als Refractaire werden behandelt, und zum Zuerſtmarſchiren werden beſtimmt „ 28. werden; ſowie Sie denſelben bemerklich machen wollen, daß diejenigen, welche durch Sinne nicht wahr⸗ nehmbare Fehler anzugeben beabſichtigen, z. B. Harthörigkeit, Kurzsichtigkeit ꝛe. nach den Beſtimmungen des§. 10 poss. 6 der Verordnung Zeugniſſe von Schullehrern, Geiſtlichen, Gemeindevorſtänden ꝛc. bei⸗ bringen müſſen. Schließlich eröffne ich Ihnen noch, daß bei Beurtheilung der Frage, ob der Depotanſprechende zur Stellung eines Einſtehers als vermögend anzuſehen ſey, die Summe von 8s fl., diejenige Summe nämlich, welche für den Eintritt in die Staatsaſſekuranzanſtalt fur 1842 zu zahlen iſt, als Norm dienen ſoll. Die von der vorjährigen zur diesjährigen Muſterung verwieſenen Leute ſind: 1) Johannes Keil von Ettingshauſen.— 2) Johannes Sehrt von Gonterskirchen.— 3) Seligman Wolf von Hungen.— 4) Israel Katz von Inhaiden.— 5) Johannes Jung von Freienſeen.— 6) Bal⸗ thaſer Löſchhorn von Gambach.— 7) Friedrich Chriſtian Volp von Hattenrod.— 8) Johann Heinrich Weber von Hungen.— 9) Georg Karl Roth von Villingen. Hungen den 17. Januar 1842. Follenius. Erinnerung an einen beinahe vergeſſe— nen Schriftſteller. Der bekannte Matthias Claudius hat im fünften Theile ſeiner Werke(Neue Ausgabe. Ham— burg 1819 zweiter Band) eine„Correſpondenz zwiſchen mir und meinem Vetter,“ die wir heute unſern Leſern mittheilen. Hochgelahrter, Hochzuverehrender Herr Vetter, Es wird dem Herrn Vetter bekannt ſeyn, daß in den neueren Zeiten die alten Kirchenlieder verändert werden. Nun bin ich überzeugt, daß die Obrigkeit für die Unterthanen nicht leicht beſſer ſorgen, und ihnen nicht leicht etwas Beſſers geben kann, als ein gutes Geſangbuch. Denn über kräftige Kirchenlieder geht nichts; es iſt'n Segen darin, und ſie ſind in Wahrheit Flügel, darauf man ſich in die Höhe heben, und eine Zeitlang über dem Jammerthal ſchweben kann. Auch mögen wohl viele Lieder nicht ſo ſeyn, als ſie ſeyn ſollten ꝛc., das iſt alles wahr. Aber ich weiß nicht, obs an dem Verbeſſern oder an den Verbeſſerern liegt; genug, ich kann mir nicht helfen, daß es mich um einige alte Lieder nicht dau— ren und leid ſeyn ſollte. Das Kleid macht, dünkt mich, den Mann nicht; und wenn der Mann gut iſt, ſo iſt alles gut. Ob da ein Knopf unrecht ſitzt, oder eine Naht ſchief genäht iſt, darauf kommt am Ende wenig an; und wer ſieht darnach? Man iſt ein— mahl daran gewöhnt, und oft ſteckts grade darin, und muß ſo ſeyn. So ein:„Befiehl du deine Wege z. E., das man in der Jugend, in Fällen wo es nicht ſo war, wie's ſeyn ſollte, oft und andächtig mit der Mutter geſungen hat, iſt wie ein alter Freund im Hauſe, dem man vertraut, und bey dem man in ähnlichen Fällen Rath und Troſt ſucht. Wenn man den nun, anders montirt, und im modernen Rock wiederſſeht; ſo traut man ihm nicht, und man iſt nicht ſicher, ob der alte Freund noch darin iſt— und ich ſehne mich dann immer nach dem falſchen Knopf und der ſchiefen Naht. Und da pfleg ich wohl bisweilen in der Kirche, wenn die Gemeinde nach der Verordnung ſingt, ſtill zu ſchweigen, und im Herzen die alte Weiſe zu hal⸗ ten; und da wollte ich nun gerne von dem Herrn Vetter wiſſen und vernehmen,„ob Das auch gegen „den Reſpekt iſt, den ich der Obrigkeit ſchuldig bin, „und ob ich Das mit guten Gewiſſen thun kann; „ſamt, wenn ich ganz allein und für mich bin: ob „ich denn nur rein heraus ſingen darf?“ Ich haſſe allen Ungehorſam von Herzen, ſo viel Aufhebens auch von einigen davon gemacht wird. Der ich die Ehre habe mit beſonderem Eſtim zu ver⸗ harren Hochgelahrter, Hochzuverehrender Herr Vetter, Dero 5 0 ergebenſter Diener, Asmus. An t wor. Die öffentliche Ordnung müßt Ihr nicht ſtoͤren, Vetter; im Herzen konnt Ihr ſingen, wie Ihr wollt. Denn übers Herz hat die Obrigkeit nichts zu befeh⸗ len. Und die Grad-Naähter noch weniger. Sein Diener ic. Ein dankbarer Schaͤfer, ein poetiſcher Nachtwaͤch— ter und ein muſterhafter Buͤrgermeiſter. In einem Dorfe in der Wetterau ſoll, wie man hört, am 10. Januar ein Schäfer für 1842 gedingt worden ſeyn, der denſelben Abend, in der Freude ſeines Herzens, den Bürger⸗ meiſter und die Gemeinderäthe des Orkes cob alle, iſt un⸗ gewiß) ſo reichlich regalirte, daß noch in der Nacht um 10 Uhr dem Nachtwächter aus dem Bürgermeiſtereibüͤreau zugerufen wurde:„Komm her und trinke einmal.“ Das ließ ſich der gute Nachtwächter nicht zweimal ſagen, und als er ſpäter, um 12 Uhr in derſelben Nacht, in der Nähe des Büreaus „die Zeit anblies,“ da malte ihm die Phantaſie die warme Stube, die vollen Gläſer und die Zechenden ſo anlockend, daß er nicht widerſtehen konnte, ſondern hineinging zu den luſtigen Gemeindevertretern und ſo munter wurde, daß er noch ein Liedlein zum Beßten gab. Die ſaubere Geſellſchaft ſetzte ihm, aus Dankbarkert, mit Trinken zu, ſchwärzte ihm zum Zeitvertreib das Geſicht und ſchickte ihn um 4 Uhr wieder auf die Straße. Wahrſcheinlich hatte er da, mit ſei⸗ nem Horn, das Gleichgewicht verloren; denn als er des an⸗ dern Tages zur Strafe die„verſaͤumten Stunden nachblaſen“ ſollte, lag er im Bett. Wie gut die Polizei in demſelben Orte beſtellt ſeyn muß, kann man aus folgender Mittheilung deſſelben Correſpondenten entnehmen: „Am 16. deſſ. M. ſollte die Polizei wahrſcheinlich beſſer „hr Morgen 2 Bek all 2. 424 3. 472 4. 156 Friebb⸗ Verſteiger! (67) Sam ſollen folgen 10/ lichte M Friedberg ſt nehmenden werden: 5) Murer D Moder 3) Stein 4) Zimm. Plan ſtube des Friedh Fruch (0) Nin zu Niederwe 20 Malter tilt Korn gleich bart werden. Die Her in gefilige ei gebeten, rledbe f n Herrn D gesa — gegen dia bi din, 1 an Nun; iet. * 29 „gehalten werden; der Bürgermeiſter ging nämlich mit dem „Ortsdiener ſelbſt darauf(d. h. auf die Polizei). Traf bei „einem Ortsbürger Geſellſchaft an, gegen 12 Uhr. Sie ver⸗ „weilten ſich bei dieſer(es war wahrſcheinlich ein Handſchlag „geſchehen) bis Morgens 5 Uhr und zogen dann beide mit „der Geſellſchaft in die Wohnung des Bräutigams. Um 9 „Uhr Morgens war die Polizei vorben“ — Bekanntmachungen von Behoͤrden. NN NN NN Güter ⸗Verſteigerung. (1400) Montag den 31. Januar 1842, Vormit⸗ tags 10 Uhr, ſollen in hieſigem Rathhauſe nachfol— gende Georg Lang'ſche Güterſtücke öffentlich meiſt— bietend verſteigert werden, als: O. N. Pag. Nro. 1. 423 9. 2 Viertel 4 Ruthen in Kleinwart⸗ feld, getheilt mit Georg Lang, gibt dem Cameralfiskus 5½ G. Zehntkorn 2 Viertel 4 Ruthen bei der Pfingſt— weide, getheilt mit Wilhelm Wecker⸗ lings Wittwe, dem Cameralfiskus 5½ Geſcheit Zehntkorn. 2 Viertel 18 ½ Ruthen im Groß⸗ galgenfeld, an Paul Falk. 1 Viertel 20 Ruthen Garten bei der Langgaß, an Ludwig Win— decker, zehntfrei. Friedberg den 21. Dezember 1841. In Auftrag großh. heſſ. Landgerichts: Der Beigeordnete Bender. Verſteigerung von Brückenbau-Arbeiten. (67) Samſtag den 5. Februar, Vormittags 11 Uhr, ſollen folgende bei der Erbauung einer Brücke von 10/ lichte Weite über den Mühlgraben der Uſa bei Friedberg ſtattfindenden Arbeiten an den Wenigſt— nehmenden an Ort und Stelle öffentlich verſteigert werden: 10 Maurerarbeit, voranſchlagt zu 549 fl. 50 kr. 2. 424 9. 7. 4. 156 30. 2) Materialien hierzu 306„ 3) Steinhauerarbeit 807%%%„ 4) Zimmerarbeit 100„ 1 Plan und Bedingungen liegen auf der Amts— ſtube des Unterzeichneten zur Einſicht offen. Friedberg den 12. Januar 1842. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Rhumbler. Frucht⸗ und Stroh- Verſteigerung. (70) Mittwoch den 26. d. M., gegen Mittag, ſollen zu Niederweiſel 3 Malter Waizen, 8 Malter Korn, 20 Malter Gerſte, 5 Malter Hafer und eine Quan— tität Korn⸗, Waizen⸗, Gerſte- und Haferſtroh, gegen gleich baare Zahlung, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Die Herrn Buͤrgermeiſter der Umgegend werden um gefällige Bekanntmachung in ihren reſp. Gemein— den gebeten, und ladet Kaufluſtige hierzu höflichſt ein Friedberg den 17. Januar 1842. Der Kreisbote Magel. Bekanntmachung. (79) Da in dem am 20. v. M. geſtandenen Ter⸗ min keine annehmbaren Gebote erfolgt ſind, ſo iſt anderweit zur Verſteigerung des in 625 Pfund Birken⸗ und 2032 Pfund Kiefern-Saamen beſtehenden Saamenbedarfs Termin auf Samſtag den 5. Februar d. J., Vormittags 10 Uhr, anberaumt worden und werden Steigerer hierdurch eingeladen. Friedberg den 17. Januar 1842. Der gr. heſſ. Kreisrath des Kreiſes Friedberg, J. d. A. Krach, Kreisſekretär. Frucht ⸗Verſteigerung im Rentamte Friedberg. (S0) Nachgenannte Fruchtquantitäten aus der 1841r Einnahme kommen zur Verſteigerung: 1) Dienſtag den 1. Februar 1842, Vormittags 10 Uhr, hier in Friedberg in der Behauſung des Herrn Gaſthalters Hieronimus vor dem ehema— ligen Mainzerthore: a) von dem Speicher zu Friedberg 15 Mltr. Wai— zen und 100 Mltr. Korn; b) zu Stammheim lagernd, 25 Mltr. Korn und 25 Mltr. Hafer; c) von dem Speicher zu Heldenbergen 160 Mltr. Hafer; 20 Mittwoch den 2. Februar 1842, Vormittags 10 Uhr, zu Butzbach in dem Gaſthauſe zum Heſſiſchen Hofe, von dem fiscaliſchen Speicher daſelbſt 60 Mltr. Korn und 50 Mltr. Gerſte. Friedberg den 10. Januar 1842. Gr. heſſ. Rentamt daſelbſt Bu ß. Faſſelochs-Verkauf. (81) Bei dem Gaſtwirth Johannes Schillinger auf dem Heſſenbrücker-Eiſenhammer bei Wetterfeld im Kreiſe Hungen ſteht ein 1½ Jahr alter Faſſelochs, Donnersberger Race, aus freier Hand zu verkaufen. Seiner Schoͤnheit und ſeines Wachsthums wegen iſt er Gemeinden zu empfehlen. Wetterfeld den 17. Januar 1842. Der großh. heſſ. gräfl ſolmſ. Bürgermeiſter Kühn. Aufforderung. (82) Die Beſitzer der am 1. d. M. zur Rückzah⸗ lung fällig geweſenen 200 fl. Partial-Obligationen Nr. 62 und 73 werden hiermit nochmals aufgefor— dert, deren Betrag bei der Gemeindekaſſe, oder bei dem Handlungshauſe Simon Lindheimer zu Friedberg in Empfang zu nehmen, indem vom 1. d. M. deren Verzinſung aufhörte. Fauerbach II. den 17. Januar 1842. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Sang. Holz- Verkauf. (83) In dem Nauheimer Gemeindewald wird eine große Parthie Eichſtaͤmme, zu Schiffbau⸗, Muͤhlwel⸗ leu⸗, Bau- und Werkholz vorzüglich geeignet, von Mittwoch den 26. d. an aus der Hand zu verſchie⸗ denen feſtgeſetzten Preiſen gegen gleich baare Zah⸗ lung abgegeben, wozu Kaufliebhaber einladet Nauheim den 19. Januar 1842. 5 Der kurf. heſſ. Bürgermeiſter Hartmann. Mobilien ⸗Verſteigerung. (84) Donnerſtag den 27. d. M., Vormittags 10 Uhr, beabſichtigt Gotthard Dorſch's Wittwe von hier nachverzeichnete Effecten, als: 1 Hobelbank, 1 Klobſäge, 2 Schneidgeſchirre mit Bohrer, 22 Hobel verſchiedener Art, 12 Meiſel desgleichen, 5 Wagner⸗ und 2 Brunnenrohr⸗Bohrer, 10 Schraubzwängen und 1 Schleifſtein, einer öffentlichen Verſteigerung durch den Unterzeich⸗ neten ausſetzen zu laſſen, wozu Kaufluſtige einladet Wölfersheim den 19. Januar 1841. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Allwohn. NU Privat⸗Bekanntmachungen. Ein noch ganz gutes Kinder wägelchen, (71) welches zugleich auch zum Schlitten benutzt werden kann, ſteht zu verkaufen. Das Nähere bei der Expedition des Blattes. Mobilien-Verſteigernng. (85) Mittwoch den 9. Februar d. J., Vormittags 9 Uhr, will der Unterzeichnete in ſeiner Behau⸗ ſung einer öffentlich freiwilligen Verſteigerung, ge⸗ gen gleich baare Zahlung, ausſetzen: 10 14 Pferde, 2) 30 Stück Rindvieh, worunter 4 Paar Fahr⸗ ochſen, 3) mehrere Oekonomiewagen und Pfluͤge, 4) eine bedeutende Quantität Stroh und Spreu, 5) mehrere Tauſend Malter Kartoffel, 6) Hausmobilien verſchiedener Art. Aſſenheim den 20. Januar 1842. Carl, Pachter. Bei Jakob Heß (86) in der Metzgergaſſe iſt ein vollſtaͤndiges Logis, benebſt einem ganz neu eingerichteten Laden und Comptoir, zu vermiethen. Laden und Comptoir kön⸗ nen auf Verlangen allein abgegeben werden. Ein kleiner grauer Spitz (87) iſt mir geſtern abhanden gekommen. Wer mir denſelben zurückbringt, oder den dermaligen Be⸗ % 30. ſitzer angeben kann, erhält eine angemeſſene Beloh⸗ nung. Friedberg den 19. Januar 1842. Ph. Philkppi. Einen Schweizer und einen guten Ackerknecht (88) ſucht Helmolt, Poſthalter. Wohnungsvermiethung. (89) In meinem Hauſe ſind 3 Zimmer, 2 Kam⸗ mern, Küche, Holzſtall und Keller zu vermiethen. Helmolt, Poſthalter. Fruͤchte-Preiſe hier in Friedberg: Waizen, alter: 12 fl. 30 kr., neuer: 11 fl. 30 kr. Korn: 6 fl.— kr. Gerſte: 3 fl. 50 kr. Hafer: 2 fl. 25 kr. Früchte⸗Preiſe zu Frankfurt, am 27. Dez.:— Waizen: 11 fl. 20 kr. Korn: 6 fl.— kr. Gerſte:— fl.— kr.* 8. Hafer: 2 fl. 30 kr. Erbſen:— fl.— kr.— Fruͤchte-Preiſe zu Mainz, am 14. Jan.: Waizen: 11 fl. 54 kr. Korn: 6 fl. 32 kr. Gerſte: 4 fl. 32 kr. Hafer: 3 fl. 11 r. Erbſen:— fl.— kr. Polizei⸗Taxe fur die Staͤdte Friedberg und Butzbach vom 23. bis 30. Januar 1842. 7 — on ſammtl pfo[ Brod Preiſe. Triedberg Butzbach. gelreffen kr. pf. kr. pf. 4 1 JLeib⸗Roggenbrod 2 2 Sie 11 21„ 1 4 3 3 41 3 Ihren teſp. 44* 5 1 5 9 9 etwa die fra oth. oth. für immer e. —Milchbrod 1 3% 1 37¼* — Waſſerweck 114%[1— E —IGemiſchtes(Tafel⸗) Brod 115 11 5 g ken Befund u 2 Hulge Fleiſch⸗Preiſe. 5„ dn 0 1 Ooſenleiſß ben 9 2 g e, ge; gemaͤſtete 8 5 „ Kühfleiſch ungemäſtetes 71— 6 3 Es iſt ;; gemäſtetes 752 T 2 a 2 Rindſteiſc ungemäſtetes 61—„ ligung* „ Kalbfleiſch 2 74.— mit ihrer schi „ Schweinenfleiſch 10 3 10 3 thelung der „Hammelfleiſch 81— 2 Die, „ Schaaflleiſch 3 Einſchnitte v „Wurſt von blos Schweinen 12— 12— EN „Gemiſchte Wurſt 10— 10— wild, nach „ Bratwurſt 1111 auf den De „ Schwartenmagen 14— 144— iſt, gefüllt, „ Geräucherter Speck 194— 194— Bei h „Schinken 14 11 unbed „ Doͤrrſleiſch 14— 44— n „ Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 20— 20— großen Ben 1 5 dito ungusgelaſſen 19— 194— oder wenige „ Nierenfett 18— 18— von dem O „Hammelsfett 15 1— 115— Dergle . 8 Je Der großh. heſſ. Kreisrath d. K. F. vit baute Küchler. fuuden, abzuf icht mit De n Wiederholt bemerke ich, daß alle Inſerate, welche in das den Mittwoch erſcheinende fl in an Blatt aufgenommen werden ſollen, bis zum Sonntag Abend bei mir eingelaufen ſeyn muͤſſen, und daß nur ſolche Inſerate in dem Samſtags erſcheinenden Blatte eine ſichere Aufnahme finden, und dee lu welche bei mir bis zum Mittwoch Abend eingegangen ſind. C. Bindernagel. 1 nb Viederberwel Zur 8 Lantraventi Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg. Darn