1 1 8 2 F L-- 7 iter 2 D Intelligenzblatt für die Provinz Oberbeſſen im Allgemeinen, Kreiſe Friedberg und Hungen und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. * 31. Mittwoch, den 20. April 1842. Amtlicher Theil. —— Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg an ſaͤmmtliche Buͤrgermeiſter und Beigeordneten des Kreiſes. Betreffend: Das Mitbieten der Bürgermeiſter dei von ihnen abgehalten werdenden Verſteigerungen. Das nachſtehend abgedruckte, Ihnen ſchon früher durch Eircular mitgetheilte höchſte Ausſchreiben ſcheint bei einem großen Theil von Ihnen in Vergeſſenheit gerathen zu ſeyn, indem häufig gegen daſſelbe gehandelt wird. Indem ich Sie daher nochmals darauf aufmerkſam mache, muß ich die Erwartung aus⸗ ſprechen, daß Sie ſich ſtrenge darnach bemeſſen; indem ich mich ſonſt in dem Falle befände, gegen die dagegen Handelnden die ausgeſprochene Strafe zu erkennen. Friedberg den 14. April 1842. Küchler. Das Großherzoglich Heſſiſche Miniſterium des Innern und der Juſtiz an Großh. Provinziak⸗ Commiſſariate dahier und zu Gießen und ſaͤmmtliche Großh. Kreisraͤthe in den Provinzen Starkenburg und Oberheſſen. „Es hat ſich ſchon mehrmals ereignet, daß Buͤrgermeiſter in Verſteigerungen, welche ſie ſelbſt abhielten, als Steigerer aufgetreten und ſich ſelbſt als Meiſtbietenden den Zuſchlag ertheilt haben. Da dieſes Ver⸗ fahren nicht allein an ſich als unpaſſend und unſchicklich erſcheint, ſondern auch zum Nachtheile des Ge— meindevermögens gereichen kann und jedenfalls das Vertrauen auf die legale und rechtliche Handlungs— weiſe der Gemeindeverwaltung ſchwächen muß, ſo finden wir uns veranlaßt, den Burgermeiſtern und Beigeordneten das Mitbieten bei von ihnen ſelbſt geleitet werdenden Verſteigerungen, geſchehe dieß in eigener Perſon oder durch dritte dazu Beauftragte, bei Vermeidung einer Disciplinarſtrafe von 15 fl.— in ſo weit nicht eine durch ein ſolches Verfahren herbeigeführte wirkliche Benachtheiligung des Gemeinde— vermögens oder ſonſtige erſchwerende Umſtände eine härtere Beſtrafung nothwendig machen— allgemein hierdurch zu unterſagen. Hiernach ſind die Bürgermeiſter und Beigeordneten mit dem Anfügen zu bedeuten, daß dieſe Verfü⸗ gung auf ſie auch in ihrer Eigenſchaft als Mitglieder der Kirchen- und Schulvorſtände Anwendung finde.“ Darmſtadt am 5. Februar 1834. In Verhinderung des Staatsminiſters v. Lehmanu. Dr. Horſt. An die proteſtantiſchen Leſer des In- bekannt, daß man die Abſicht hatte, am 9. März d. J. im Trapp'ſchen Gaſthauſe dahier eine Verſamm⸗ telligenzblattes. l lung zu halten, um einen Filialverein zu dem gro⸗ 1 Dehn Den Verein zur Unterſtützung huͤlfsbedürfti⸗ ßen, von Herrn Hofprediger Ur. Zimmermann ger proteſt. Gemeinden. in Darmſtadt angeregten, Vereine zur Unterſtutzung Es iſt den verehrten Leſern d. Bl. aus Nro. 19 hülfsbedürftiger proteſtantiſcher Gemeinden ins Le⸗ . 140. ben zu rufen. Die Verſammlung fand wirklich Statt; jener Verein wurde— naturlich vorerſt nur pro⸗ viſoriſch— gebildet und von den verſchiedenen An— weſenden und mehreren ſpäter noch hinzu Getretenen bereits eine Summe von über 100 fl. jährlicher Beiträge zu obigem Zwecke unterſchrieben. Ich habe nicht noͤthig, den verehrlichen Leſern d. Bl. zu ſagen, daß es der armen proteſt. Gemeinden in und außer Deutſchland noch viele gibt, daß es die Bruderpflicht gebietet, zu helfen, wenn man kann, daß umfaſſende Hülfe aber nur möglich iſt, wenn Jeder nach dem Maaße ſeines Vermögens ſein Scherf⸗ lein gibt zu dem heiligen Werke der Liebe— denn das iſt theils allbekannt, theils verſteht es ſich von ſelbſt und liegt in der Natur der Sache. Ich wende mich darum ohne weitere Umſtände an das Herz der Leſer und fordere ſie auf, jenem Vereine zur Unterſtützung hülfsbedürftiger proteſt. Gemeinden ſich anzuſchließen. Es kommt dabei durchaus nicht auf die Größe des jährlichen Beitrags an, den der Einzelne gibt, die Hauptſache iſt, daß Viele geben, und wenn (wie Herr Dr. Zimmermann ſagt) jeder Proteſtant jährlich nur einen Kreuzer gäbe, dann hätte der Verein über eine Million zu verfügen. Es laſſe ſich darum ja Niemand durch die Furcht, er müſſe ſich zu mehr verpflichten, als ſeine Verhältniſſe erlau— ben, vom Beitritte zum Vereine abhalten— die Segenswünſche der Armen, denen geholfen wird, werden ebenſo gut dem gelten, der einen Groſchen ſteuert, als dem, der viele Gulden ſpendet. Um nun aber den Einzelnen ihren Beitritt zu releichtern, ſo lade ich hiermit Jeden, der zu ihm in chriſtlicher Liebe ſich entſchloſſen hat, ein Mittwoch den 27. d. M. um 10 Uhr Vormit⸗ tags auf dem hieſigen Gemeindehauſe ſich einzufinden, um ſeinen jährlichen Beitrag zu beſtimmen, an den Verhandlungen über die Wahl der Beamten, den Entwurf der Statuten u. ſ. w. Antheil zu nehmen und ſich aus den bereits vor⸗ handenen Akten über den Stand der ganzen Ange⸗ legenheit im Großen und im Kleinen zu verläſſigen. Sollte irgend Jemand, der gerne Mitglied des Vereins wurde, verhindert ſein, an oben benanntem Tage zu erſcheinen, ſo diene demſelben zur Nachricht, daß ich bereit bin, ſchriftliche Anmeldungen in frankirten Briefen jederzeit und mündliche Beitrittserklärungen jeden Tag zwiſchen 11 und 1 Uhr in meiner Wohnung(Färbergaſſe Nr. 421) entge⸗ genzunehmen, wie ich denn auch Jedem, der weitere, die Sache betreffende, Auseinanderſetzungen und Aufſchlüſſe wünſcht, in den bezeichneten Stunden gerne zu Dienſten ſtehe. Friedberg am 16. April 1842. Ludw. Matthias, Pfarrer zu Fauerbach II. proviſ. Secretär des Filialvereins zur Unterſtützung armer prot. Gemeinden. Bekanntmachungen von Behoͤrden. Frucht ⸗Verſteigerung. (462) Donnerſtag den 21. d. M., Nachmittags 2 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe 50 Malter Korn und 50 bis 60 Malter Gerſte von dem Fruchtvor⸗ rathe des vereinigten Armenfonds zweimalterweiſe öffentlich meiſtbietend verſteigert. Friedberg den 9. April 1842. Der Beigeordnete Bender. Backhaus⸗Verſteigerung. (496) Montag den 23. Mai d. J., Vormittags 10 Uhr, ſoll das Backhaus der Gottfried Koſtiſchen Eheleute dahier, nebſt dem dabei befindlichen 14 Ru⸗ then haltenden Garten, an der Hauptſtraße gelegen, öffentlich an den Meiſtbietenden, unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingun⸗ gen verkauft werden. Niederwöllſtadt den 14. April 1842. In Auftrag Gr. Landgerichts: Der Gr. Beigeordnete Weith. Hofraithe⸗Verſteigerung. (497) Auf freiwilligen Antrag der Adam Men⸗ gesſchen Eheleute wird Donnerſtag den 19. Mai, Vormittags um 10 Uhr, in hieſigem Rathhauſe deren Hofraithe beſtehend Pag. und Nro. 23 i in einem Wohnhaus, Küchenbau und Stall an Georg Schäfer und Adam Söllner öffentlich freiwillig an den Meiſtbietenden verſteigert. Schließlich wird bemerkt, daß dieſe Hofraithe an einem der belebteſten Theile der breiten Straße liegt und ſechs heitzbare Zimmer in ſich faßt. Friedberg den 18. April 1842. Der Beigeordnete Bender. Hofraithe Verſteigerung. (498) Dienſtag den 3. Mai, Vormittags 8% Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe, die Hofraithe des dahier verlebten gr. Rabbiners Faibiſch Frankfurter beſtehend, Pag. und Nro.% in einem Wohnhauſe an ſich ſelbſt und die Judengemeinde, und Pag. und Nro. ½s eine Hofraithe, beſtehend in einem Wohn⸗ haus an ſich ſelbſt und Aron Samuel Nauheimer, genannt Neuhof, mittelſt Meiſtgebot in Eigenthum offentlich freiwillig verſteigert. Friedberg den 18. April 1842. In Auftrag der Erben, Der Beigeordnete Bender. Familienwagen ⸗Verſteigerung. (499) Kommenden Mittwoch, als den 20. April d. J., Mittags 1 Uhr, ſoll auf hieſigem Rathhauſe ein ein⸗ und ein zweiſpänniger guter Familienwa⸗ gen öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Aſſenheim den 16. April 1842. 5 Der großh. heſſ. Burgermeiſter Bertalot. Jagdverpachtung. (500) Höherer Verfügung gemäß ſoll Donnerſtag den 21. d. M., Vormittags 10 Uhr, die der Ge⸗ meinde Petterweil zuſtehende Jagdgerechtſame in der (502) 11 Uhr, ſe tes Holtz, gemacht w tend verſtel 9) da. 9 2 3) 35 4) 14 9 12200 6 1 Die gte gefällig d bei bemerk denrod iſt. Boden (503) Uhr, ſoll Pfarrhoft den vor den Bed ſtelgert n 10 M 2 Pf 3) Zin 9 Da 1 Sch Schl Vohub 500) e. ſulen auf arbeiten 0 den in Ne dam Men⸗ 19. Mai, auſe deren u in au Georg willig an ſmithe an raße liegt aubeimer, Eigenthum * 141* Behauſung des Gaſthalters Herrn Simon zu Fried⸗ berg einer nochmaligen Verſteigerung ausgeſetzt wer⸗ den. Hierbei wird bemerkt, daß die unterm 11. v. M. geſchehenen Gebote bei der bevorſtehenden Ver⸗ pachtung als Angebote angenommen werden. Petterweil den 13. April 1842. Der großh. beſſ. Bürgermeiſter Holtzmann. Bekanntmachung. 6 (501) Dienſtag den 26. April d. J., Vormittags 10 Uhr, ſoll in hieſigem Salzamtslokal der einſt⸗ weilige Bedarf an Roggenſtroh, beſtehend in zwei Fudern, dem Wenigſtnehmenden, unter den im Ter⸗ min bekannt gemacht werdenden Bedingungen, in Lieferung übergeben werden. Nauheim am 14. April 1842. Kurf. Heſſiſches Salzamt Schmincke. Meinhardt. Feiſt. Dunker. Holz-⸗Verſteigerung in dem Bodenröder Gemeindewald, Reviers Hochweiſel. (502) Freitag den 22. April d. J., Vormittags 11 Uhr, ſoll in dem Diſtricte Thierberg nachbenann— tes Holz, unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen, öffentlich meiſtbie⸗ tend verſteigert werden: 15 82 Stecken buchen Scheitholz, 1„ Prügelholz, 33„ Stockholz, friſches, A 5 5 altes, 5) 1225 Stück buchen Reisbolzwellen, 6 4 Stämme buchen Werkholz, 112 Cubikfuß enthaltend. Die großh. Bürgermeiſter werden erſucht, ſolches gefälligſt bekannt machen zu laſſen, und wird hier⸗ bei bemerkt, daß die Zuſammenkunft in loco Bo⸗ denrod iſt. Bodenrod am 13. April 1842. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Hoffmann. Arbeits⸗-Verſteigerung. (503) Donnerſtag den 28. April, Vormittags 10 Uhr, ſollen auf hieſigem Rathhauſe folgende in der Pfarrhofraithe vorzunehmenden Bauarbeiten, unter den vor der Verſteigerung bekannt gemacht werden⸗ den Bedingungen, an die Wenigſtfordernden ver⸗ ſteigert werden:. 1) Maurerarbeit, voranſchlagt zu 177 19 2) Pflaſtrerarbeit 87 3 3) Zimmerarbeit 106 2½ 4) Dachdeckerarbeit 49 77¼ 5) Schreinerarbeit 17— 6) Schloſſerarbeit Wohnbach den 14. April 1842. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter Herget. Arbeits ⸗Verſteigerung. (504) Samſtag den 23. April, Nachmittags 2 Uhr, ſollen auf dem Dorheimer Bergwerk die Reparatur⸗ arbeiten an den Taggebäuden den Wenigſtfordern⸗ den in Accord gegeben werden. Hiervon beträgt: 1) Maurerarbeit 10 fl. 17 kr. 2) Steinhauerarbeit 6„—„ 3) Zimmerarbeit„ e, 4) Dachdeckerarbeit 17„ 30„ ferner Lieferung von 140 Stück Mainlatten und 1,300 Stück Ziegeln. Friedberg den 14. April 1842. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Rhumbler. Bekanntmachung, Brenn- ſodann Bau- Werk- und Nutzholzverſteigerung in den Gr. Domanialwaldungen des Reviers Ober— rosbach, Forſts Friedberg betreffend. (505) Montag den 25. d. M. werden der öffent⸗ lichen Verſteigerung an die Meiſtbietenden ausgeſetzt: 1) im Diſtrikt Weſterfeldſcher Wald: 3¼ Stecken birken⸗ 34 ¾ Stecken eichen⸗ und 1 Stecken aspen Scheitholz, 41 Stecken birken⸗ eichen⸗ und 8 Stecken aspen Prügelholz, 50 Stecken eichen Stockholz, 34,00 Wellen buchen⸗ 50,12 ½ Wellen birken, eichen⸗ und 6,25 Wellen aspen Reiſerholz, 48 Klötze eichen Bauholz in 2805 Kubicfuß, 8 Stück birken Stangen, 4 eichen- buchen- und birken Nutzſtücke, worunter ein Hackklotz befindlich iſt; 2) im Diſtrikte Kellerberg: 4 Klötze eichen Bauholz, 3) im Diſtrikte Wehrholz: 1⅝ Stecken nadel Prügelholz, 72 77„ Stockholz, 0,12½ Wellen nadel- Reiſerholz, 1 nadelholz Stamm in 22 Kubicfuß, 4) im Diſtrikte Katzenſtirn: 3 ½ Stecken nadel-Prügelholz, 1,25 Wellen birken- und 24,75 Wellen nadel⸗ Reiſerholz, 1665 Stück Nadelholz Stangen und Gerten, zu Leiterbaumen, Hopfen⸗ und Bohnenſtangen. Anfang präcis 7 Uhr im Weſterfeldſchen Wald; Steigerer, welchen dieſer Diſtrict unbekannt iſt, ha⸗ ben ſich/ Stunde früher in loco Oberrosbach zu verſammeln. Oberrosbach den 16. April 1842. Der Gr. Revierförſter Bingmann. Arbeits-Verſteigerung. (506) Die an den hieſigen Schulgebäuden noͤthi⸗ gen Reparatur⸗Arbeiten, wobei N kr. 1 Maurerarbeit zu 51 2) Schreinerarbeit 248 39) Weißbinderarbeit 8— 4) Pflaſterarbeit 3— 5) Lieferung von 100[]“ ſauberen Schichten⸗ platten 10— 6) Lieferung von 0,3[]“ guten Baſaltpfla⸗ ſterſteinen— 7) Lieferung von 0,1() Pflaſterſand 1— voranſchlagt iſt, ſollen nächſtkünftigen Freitag den 22. d. M., Vormittags um 9 Uhr, auf dem Büreau des Unterzeichneten an die Wenigſtfordernden in Accord gegeben werden. Oſtheim den 15. April 1842. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter Schneider. Holzverſteigerungen. (507) Künftigen Freitag den 22. d. M., des Mor⸗ gens 9 Uhr, ſollen in den Domanialwalddiſtricten Bommersheim und Fauerbachshecke, unweit Hainchen, und zwar: A., im Diſtriete Bommersheim: 1) 1 Stecken eichen Scheitholz, 9 1„ Pruͤgelholz, 3) 3„ aspen 17 4) 2„ eichen Stockholz, 5) 24„ aspen ꝛc.„ 6) 350 Stück eichen Wellen, 7) 650„ aspen ꝛc. Wellen, B., im Diſtrict Fauerbachshecke: 1) 450 Stück kiefern Wellen, 2 250 Stück kiefern Bohnenſtangen von 1)“ mittl. Drchſſr. und 15—20“ Länge, 3) 1750 Stück kiefern Bohnenſtangen von 1“ mittl. Drchſſr. und 10— 15“ Länge, und Montag den 25. d. M., des Morgens präeis 8 Uhr, im geſammtherrſchaftlichen Walde Diebseiche von nachſtehenden Holzquantitäten, als: 1 40 ½ Stecken buchen Scheitholz, 20 30„ eichen 3 30 9„ birken 5 40 1%„ aspen 2 5) 136%„ buchen Prüͤgelholz, 60 94½%„ eichen 4 7 18 5 birken— 80 7 77 aspen 7 90 74½„ buchen Stockholz, 100 3„ eichen 4 110 11025 Stück buchen Wellen, 12) 5025„ eichen 1 14) 525„ aspen 7 15) 2 388 Bauholzſtämme, von zuſammen 6 C“. 160 50 eichen Werkholzſtämmchen von zuſam⸗ men 762 C. 17 88 Stangen von 4—5“ mittl. Durchmeſ⸗ ſer und 15—30“ Länge, 180 27 buchen Stangen 4“ mittl. Durchmeſſer und 15— 20“ Länge und 19) 1800 buchen Bohnenſtangen von 1—1)“ mittl. Durchmeſſer u. 10— 20“ Länge das fiscaliſche Drittheil ſämmtlich, von den Gräfl. Soims⸗Rödelheim'ſchen und Gräfl. Elziſchen Drit⸗ theilen dagegen nur das Bau⸗, Werk- und Nutzholz, und das Brennholz den darauf folgenden Tag eben⸗ falls um die erwähnte Stunde öffentlich meiſtbietend „% 142. an Ort und Stelle verſteigert werden, was man hierdurch unter dem Anfügen zur öffentlichen Keunt⸗ niß bringt, daß ſowohl von fiscaliſcher als auch von der Gräfl. Solms⸗Rödelheim'ſchen Seite gegen vorſchriftsmäßige Bürgſchaft Zahlungsfriſt bis zum 1. September l. J. gegeben wird. Heldenbergen den 17. April 1842. Der Gr. Revierverwalter Rumpf. Oeffentliche Bekanntmachung. (508) Das Großh. Hofgericht der Provinz Ober⸗ heſſen hat den Daniel Gärtner und deſſen Ehefrau, Maria geborne Schäfer, zu Kirchgöns der Verwaltung ihres Vermögens entſetzt und deren Stellung unter Curatel verfügt. Nachdem nun den⸗ ſelben in der Perſon des Anton Gärtner zu Kirch⸗ göns ein Curator beigegeben worden iſt, wird die⸗ ſes hierdurch mit dem Anfügen zur öffentlichen Kennt⸗ niß gebracht, daß rechts verbindliche Geſchäfte mit den genannten Eheleuten, ohne Zuſtimmung ihres Curators, nicht mehr abgeſchloſſen werden koͤnnen. Butzbach den 13. April 1842. Gr. Heſſ. Landgericht In Verhinderung des Landrichters Calmberg, Aſſeſſor. NN Privat⸗ Bekanntmachungen. Mobilien-Verſteigerung. (509) Donnerſtaa den 21. April, Vormittags 9 Uhr, will ich den Mobiliennachlaß meiner erſten Ehe⸗ frau, beſtehend in: 1) Bettung, 290 Weißzeug, 3) Kleidungsſtüuͤcken, 4) Zinn, Blech, Blei, 5) Porzellan, Glas und ſteinernes Geſchirr, 6) Eiſen, 7) Holzwerk, worunter bis 30 Stückfäſſer, Keltern, Mahltröge, Feld⸗ und Gartengeräthe ꝛc., oͤffentlich meiſtbietend gegen gleich baare Bezahlung verſteigern laſſen. Vilbel den 14. April 1842. Johs. Breither J. 650 Gulden (510) Vormundsgeld liegen gegen gerichtliche Hypo⸗ theken zu 5% zum Ausleihen bereit. Kaichen Ludwig Strauch. Ein ſchwarzer Handſchuh (511) iſt verloren worden; der Finder wird ge⸗ beten ihn gegen eine Belohnung bei der Expedition d. B. abzugeben. Ein armer Lehr junge hat auf dem Weg von Wiſſelsheim nach Fried⸗ berg 4 weiße Hauben verloren. Der redliche Fin⸗ der wird erſucht, dieſelben gegen eine Belohnung an den Beigeordneten Nürnberger zu Wiſſelsheim abzugeben. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg. Betreff. Wien Blatts von Streu auf denen Ort ſtattgefund öffentlich In! Verfahrene ausgeſproc Genaueſte wie name ſchneller! wärtiger verhinder beſtrafen Fr „ erat ich Ihnen, Unter Bae das erprob nach durch Hun