5 975 82 7 * 127 * 1 9 2 8 7 — 5 Intelligenzblatt Provinz Oberheſſen in Allgemeinen, Kreiſe Friedberg und Hungen und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. .—— M 65. Mittwoch, den 17. Auguſt 1842. Amtlicher Theil. Oeffentliche Nachricht. Nachſtehende Bekanntmachung des Kurfürſtlichen Landgerichts zu Hanau vom 29. v. M. bringe ich im Intereſſe der Bewohner des Kreiſes zur öffentlichen Kenntniß. Friedberg den 12. Auguſt 1842. Der großh. heſſ. Kreisrath des Kreiſes Friedberg Küchler. Bei Gelegenheit des am 12. und 13. Juni d. J. dahier gefeierten Lamboifeſtes ſind Taſchendiebſtähle in ſo großer Anzahl und mit ſo großer Fertigkeit begangen worden, daß an der Anweſenheit einer geübten Gaunerbande nicht gezweifelt werden konnte. Der Wachſamkeit der Polizeibehörde iſt es gelungen, eine Anzahl verdächtiger Individuen zur Haft zu bringen, gegen die theils durch ihr früheres Gaunerleben, theils durch den Beſitz einiger von den entwendeten Gegenſtänden ſowie vieler andern werthvollen Sachen und bedeutender Geldmittel die Vermuthung begründet wird, daß ſie an jenen Taſchendiebereien betheiligt ſind, und überhaupt in ſolchen Vergehen ihre vorzüglichſte Erwerbsquelle ſchon längere Zeit gefunden haben. Es folgt hierbei ein Verzeichniß obiger Perſonen, der in ihrem Beſitz gefundenen, vorzugsweiſe verdächtigen, und der an jenen Tagen entwendeten und noch nicht wieder aufgefundenen Gegenſtände, die wahrſcheinlich iu den Händen entflohener Mitglieder der Bande geblieben ſind, mit der Bitte um Mittheilung aller die Zwecke der Unterſuchung fördernden und zur vollſtandigen Enthüllung des Gaunerlebens der Inhaftaten dienlichen Aufſchlüſſe. Hanau am 29. Juli 1842. Kurfuͤrſtliches Landgericht Thomas. Vt. Uth, v. e. 1) Verzeichniß der Inhaftaten: 0 Markus Jakob aus Meerenberg(Mordien Eiertänzer, auch Markus David aus Amſterdam), berüchtigter und vielfach beſtrafter Taſchendieb, über deſſen frühere Lebensverhältniſſe und Be⸗ ſtrafungen vollſtändige Nachweiſungen vorliegen; 2) Jette Schönberg aus Borchum, deſſen Tochter; 3) Levi Abraham Neuwald, deren Stiefbruder, ſo viel bekannt noch nicht beſtraft, aber ſehr ven dächtig durch den Beſitz bedeutender Geldmittel; 4) Abraham David aus Hildesheim, Stiefbruder des unter 1, bereits in Heilbronn wegen Taſchen⸗ dieberei beſtraſt; 5) Lena, deſſen Ehefrau, angeblich Tochter von Levi Maier aus Celle; 60 Joſeph Lazarus aus Goldau(oder Celle), noch wenig bekannt aber muthmaßlich der Vater der Lena(5), welches jedoch von beiden verneint wird. 2 Verzeichniß der entwendeten und noch nicht wieder erlangten Gegenſtände— 1) acht Geldbörſen mit mehr oder weniger beträchtlichem Inhalt, einzeln: a) von rotkem Thibet mit Perlen und Ringen, b) grun und violet mit meſſingenen Ringen, c) von grüner Seide mit elfen— deinernen Ringen und ſtählernen Gloͤckchen, d) von Perlen mit Meſſingſchloß, e) geſtrickt mit Meſſing— ingen, 0 von dunkler Seide mit Goldperlen und Stahlringen, g) von blau und rother Seide mut * 200 Meſſingſchloß, h) von dunklem Leder mit Stahlringen; 2) zwei Tiſchtücher, eine ſchwarze Merineſchuͤrze, eine Kattunſchürze, zwei gelbe Kinderſchürzen, eine Serviette; 3) ein weißes Taſchentuch I. K. gezeichnet; 4) ein goldner Ohrring; 5) ein ſeidenes Taſchentuch mit rothem Grund, ringsum mit Arabesken; 6) ein goldnes Collier von blaßem Golde mit goldnem Kettchen und Pendeloquen; 7) ein ſeidenes Halstuch, gelb, lilla, und grün mit ſchwarzen Streifen; 8) ein ſeidenes Taſchentuch mit ſilberfarbenem Grunde und rothen Blumen; 9) eine ſilberne Taſchenuhr mit weißem Zifferblatt, blauen Zeigern, deutſchen Zahlen, das Loch zum Aufziehen mit Stahl eingefaßt, darauf„Geneve“ an ſchwarzem Urband mit Perlen. 3) Verzeichniß der bei den Inhaftaten gefundenen, vorzugsweiſe verdächtigen Gegenſtände: 10 ein Stuck braunes Tuch, an dem die Sahlbänder abgeriſſen; 2) ein neuer blauer Tuchmantel mit ſchwarzem Pelzkragen, dem Anſchein nach noch gar nicht getragen; 3) eine neue grün und ſchwarz geſtreifte Tiſchdecke; 4) ein Stück dunkelblaues Tuch; 5) eine goldne Zylinderuhr mit meſſingenem Staub⸗ deckel, auf dem eingravirt: Echappement la Cylinder Aiguillier quatre trouv Rubis; 6) ein Siegel⸗ ring mit dunkelgrünem Steine; 77 eine Vorſtecknadel mi Granaten und Perlen; 8) eine ſchwarze Ta⸗ baksdoſe, worin ein Collier mit Granaten; 9) ein ſilbernes Armband; 10) ein Paar goldne Ohrringe in der Form von Weintrauben; 11) acht goldne Fingerringe; 12) ein ſilberner Fingerbut; 13) zwei Vor⸗ ſtecknadeln mit einem goldnen Kettchen verbunden, wovon die eine einen Käfer vorſtellt; 14) eine kleine ſilberne Taſchenuhr mit ſilberner Kette und ſübernem Schlüſſel aus einer italieniſchen Mänze; 15) eine Haarkette mit goldnem Schlößchen; 16) eine desgleichen; 17) in einem weißtannenen Schiebkäſtchen fol⸗ gende Silberwaaren: a) vier Paar Meſſer und Gabeln, b) ein Vorleglöffel, inwendig vergoldet, e) vier Eßlöffel, d) Theelöffel, e) ein Zuckerſchäufelchen, 9 ein Geſtell für Pfeffer und Salz; 18) eine lange goldne Erbſenkette; 19) eine ſilberne Taſchenuhr mit einem ſilbernen Springdeckel, worauf die Buchſtaben L. N. gravirt ſind, daran ein ſilbernes um den Hals zu hängendes Kettchen mit goldnem Schieber und einem ſilbernem Springring, und an einem Bronceſpringring die Juſignien eines Fuhrmanns in Silber, beſte⸗ hend in Hemmſchuh, Striegel und Kamm; 20) ein roth, ſchwarz und weiß geblümtes ſeidenes Taſchentuch, worin zwei neue Mannshemden ohne Zeichen, fünf Servietten, drei weiße Battiſttaſchentücher mit Schwei⸗ teranſichten, ein weißes hanfleinenes Betttuch, ein weißes Gebildtiſchtuch. Sodann an baarem Gelde: 21) 19 Doppellouisd'or, 22) 2 einfache Friedrichsd'or, 23) eine Quantität Silbergeld, worunter 13 neue Doppelthaler. vt. Uth, v. e. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Hungen an ſaͤmmtliche Großh. Heſſ. Fuͤrſtl. und Graͤfl. Solms. Buͤrgermeiſter dieſes Kreiſes. Betreffend: Die Anpflanzung von Obſtbäumen auf den die Vicinalwege begrenzenden Grundſtücken. Unter Bezugnahme auf mein Ausſchreiben vom 14. März d. J. erhalten Sie nachſtehende Bekannt⸗ machung der Centralbehörde der lanpwirthſchaftlichen Vereine zur Veröffentlichung in Ihren Gemeinden mit dem Bemerken, daß Beſtellungen für die Gemeinden, wie für Privaten bis zum letzten d. M. dahier anzuzeigen ſind. Hungen am 1. Auguſt 1842. Bekanntmachung den Bezug von Obſtbaͤumen zur Anpflanzung auf den die Vicinalwege begrenzenden Grund— ſtuͤcken betreffend. Mit Bezug auf das in obigem Betreffe unterm 28. Februar d. J. von dem Grhzl. Miniſterlum des Innern und der Juſtiz erlaſſene Ausſchreiben(Nr. 9 dieſes Blattes) wird hiermit zur öffentlichen Kennt⸗ niß gebracht, daß der Preis eines Hochſtammes, frei Darmſtadt, Mainz oder Frankfurt, ſich bei Aepfel⸗ und Birnbäumen hoͤchſtens auf 26, bei veredelten Kirſchbäumen auf 22, und bei Nußbäumen auf 16 kr. berechnen wird. 5 Darmſtadt den 12. Juli 1842. Follenius. Grhzl. Heſſ. Central⸗Behörde der landwirthſchaftlichen Verelm Schenk. Allerlei. bar fällt bei dieſen Zuſammenſetzungen die Infinitiv⸗ 5 Endung en weg; müßte alſo Zeichnſtunde ge Eine Neuerung. 1 ſchrieben werden; wem's nun nicht gut klingt, der Warum ſchreibt man in neuerer Zeit Zeichnen ſchiebe noch ein e des Wohllauts ein und ſchreibe ſtunde, Zeichnenlehrer, da man doch nicht Zeichenſtunde, wie unſere Vorfahren thaten; Zeich⸗ Schreibenſtunde und Schwimmenſchule ſagt? Offen⸗ nenſtunde aber iſt eine Barbarei. N dentoͤder, als noͤgen mache hiermit aufg Mittwoch de. dahier zu erf wand gegen zabringen, di diren und dieſe ausgeſe und Verauß Butzbach Baua (4007) Fre 11 Ur, ſoll des Pfarrgeb her betzeichn lich verſteigt werden. Mautera Zimmera Dachdeck Schrein Schloſſe Glaſera Weißdit Pumper Friedb. 6 (4075) M 10 Uhr, ſoll und Bleichzg Chriſtan Hat Jedoch bloz 9 dietende verſ Fried bez 01 052) 5 2 1 22 * Gelde: Aer 13 neue V. e. „ 291 Empfangs ⸗Beſcheinigung. Fuͤr die Abgebrannten in Steinbach iſt weiter eingegan⸗ gen von G. H. dabier 2 fl. 20 kr. C. Wahl. Für die Brandbeſchädigten zu Steinbach ſind weiter ein— gegangen: aus der Gemeindekaſſe zu Bodenrod 6 fl. Zu⸗ ſammen mit den im vorigen Blakte angezeigten 516 fl. 40 kr. 522 fl. 50 kr. Friedberg den 15. Auguſt 1842. Buß. Bekanntmachungen von Behoͤrden. NN Oeffentliche Ladung. (966) Nachdem die bekannten Gläubiger des An— dreas Bodenröder von Rockenberg über dle Ver— äußerung und Vertheilung des Vermögens deſſelben übe reingekommen ſind, werden ſowohl Andreas Bo— denröder, als Alle, welche Anſprüche an das Ver⸗ mögen machen und ſich noch nicht gemeldet haben, hiermit aufgefordert, im Termin Mittwoch den 24. Auguſt l. J., Vormittags 8 Uhr, dahier zu erſcheinen, der erſtere, um etwaigen Ein— wand gegen die Vertheilung und Veräußerung vor- zubringen, die letzteren, um ihre Anſprüche zu liqui⸗ diren und zu begründen, widrigenfalls jeuer wie dieſe ausgeſchloſſen und die beantragte Vertheilung und Veräußerung vollzogen werden wird. Butzbach den 12. Juli 1842. Großhzgl. Heſſ. Landgericht daſelbſt Völker. Bauarbeiten zu Niedereſchbach. (1007) Freitag den 19. Auguſt d. J., Vormittags 11 Uhr, ſollen zu Niedereſchbach die zur Herſtellung des Pfarrgebäudes daſelbſt nöthigen, nachſtehend na— her verzeichneten, Arbeiten an Ort und Stelle öffent— lich verſteigt und dem Wenigſtnehmenden begeben werden. Maurerarbeit, voranſchlagt zu circa 120 fl. 6 Zimmerarbeit 160„ Dachdeckerarbeit 6„ Schreinerarbeit 170„ Schloſſerarbeit 30% Glaſerarbeit 45„ Weißbinderarbeit 180% Pumpenarbeit 30% Friedberg den 27. Juli 1842. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Rhumbler. Garten ⸗Verſteigerung. (1075) Montag den 29. August, Vormittags um 10 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe der Stadthof und Bleichgarten hieſiger Stadt auf dem Hauck, an Chriſtian Hanſtein gelegen, in zwei Abtheilunzen, jedoch blos zu einem Bauplatz, öffentlich an Meiſt⸗ bietende verſteigert werden. Friedberg den 9. Auguſt 1842. 8 Der großh. heſſ. Burgermeiſter D. Fritz. Gras verſteigerung. (1082) Freitag den 19. d. M., Vormittags 11 Uhr, ſoll auf hieſigem Rathhaus das Heugras von circa 7 Morgen Gemeindewieſen in der Weinbach, oͤffentlich an den Meiſtbietenden verſteigert werden. Die Herrn Bürgermeiſter werden erſucht, dieſe Verſteigerung auf ortsübliche Weiſe in ihren reſp. Gemeinden gefälligſt bekannt machen zu laſſen. Niederwöllſtadt den 11. Auguſt 1842. Der Gr. Beigeordnete Weith. Bekanntmachung. (1083) Die Offenlegung der Grundbücher von den Gemarkungen Langsdorf, Niederbeſſingen, Nonnenroth, Röthges und Villingen, Krei— ſes Hungen betreffend. Es wird hierdurch zur öffentlichen Kenntniß ge— bracht, daß die neu errichteten Grundbücher der Ge— markungen Langsdorf, Niederbeſſingen, Non— nenroth, Röthges und Villingen in dem Bu— reau der betreffenden Bürgermeiſter zu Langsdorf, Niederbeſſingen, Nonnenroth, Röthges und Villin— gen offen gelegt worden ſind. Die Betherligteu ſind befugt, dieſelben während der Zeit der Offenlegung in dieſen Lokalen einzuſe— hen, auch gegen die Gebühr von den betreffenden Großhzgl. Bürgermeiſtern der Gemeinden Langsdorf, Niederveſſingen, Nonnenroth, Röthges und Villingen Grundbuchsauszüge(Geſchoſſe) zu verlangen. Auch werden ſie durch Letztere auf die von den Feldge— ſchwornen entdeckt werdenden ſie betreffenden Fehler aufmerkſam gemacht werden. Allen denjenigen welche ſich bei den Angaben der Grundbuͤcher rückſichtlich des Beſitzſtandes für beſchwert erachten, ſteht es frei, binnen einer un— ſtrecklichen Friſt von 6 Monaten ihre Anſtände ent— weder auf gütlichem Wege bei dem Buͤrgermeiſter der betreffenden Gemeinde, vor welchen ſie ihren Gegner einladen laſſen können, zu beſeitigen, und inſofern dieſes nicht von Erfolg iſt, ihre Anſprüche bei dem für die Beſſtzſtreitigkeiten zuſtändigen Ge— richte geltend zu machen. Iſt dieſes Gericht ein anderes als das unterzeichnete, ſo haben ſie davon, daß Letzteres geſchehen, binnen eben dieſer Friſt die Anzeige zu machen. Dieſelbe Anzeige liegt ihnen binnen derſelben Friſt alsdann ob, wenn ſie vor Offenlegung der Grundbücher gegen den daſelbſt ein— getragenen Beſitzer eine Beſitzklage angeſtellt hatten. Nach Ablauf dieſer Friſt wird der Beſitz, wie ihn die Grundbücher angeben, in Bezug auf die Per— ſonen der Beſitzer in allen den Fallen für richtig angenommen, in welchen weder eine guͤtliche Beſei— tigung bei den betreffenden Bürgermeiſtern zu Pro— tocoll gegeben, noch eine gerichtliche Klage deshalb erhoben und erforderlichen Falls bei dem unterzeich— neten Gerichte zur Anzeige gebracht worden iſt. Die neuerſtreckliche Friſt von 6 Monaten geht mit dem 28. Februar 1843 zu Ende. Hungen am 4. Auguſt 1842. Das Gr. Heſſ. Fürſtl. Solms-⸗Braunf. Landgericht Hofmann. Draudt. Publicandum. (1084) Die groß jährigen Kinder des Witt— wers Johann Martin Deſch des Zweiten von Wetterfeld beabſichtigen das ſämmtliche elterliche Vermögen zugleich mit den vorhandenen Schulden unter Zuſtimmung ihres Vaters zu übernehmen, in ſo fern nicht die Schulden das Vermögen überſteigen. Ihrem Antrage zufolge werden da— her ſämmtliche Gläubiger des Martin Deſch des Zweiten von Wetterfeld und deſſen verſtorbenen Ehe— frau Chriſtine geborne Weber hiermit aufgefordert, um ſo gewiſſer im Termin Montags den 17. Oktbr. d. J., Vormittags 8 Uhr, ihre For— derungen ſpeciell hier anzuzeigen und zu begründen, gegenfalls ſie es ſich ſelbſt zuzuſchreiben haben, wenn ohne Rückſicht auf ſie den Martin Deſch's Kindern das elterliche Vermögen nur gegen Uebernahme der zur Zeit bekannten Schulden als im Uebrigen freies Erb⸗ und Eigenthum überwieſen werden wird. Zugleich wird hiermit bekannt gemacht, daß Martin Deſch II. ſich jetzt ſchon zum Vortheil ſeiner dermalen vorhandenen Gläubiger und ſeiner Kinder aller Dispoſition über ſein Vermögen begeben hat, daher Jedermann verwarnt wird, ferner auf das Vermögen Einfluß habende Geſchäfte mit ihm ab— zuſchließen. Laubach den 12. Auguſt 1842. G. H. G. S. Landgericht daſ. Geyger. Bekanntmachung. (1085) In dem Naubeimer Gemeindewalde liegen gegenwärtig noch 110 Eichſtämme von verſchiedener Länge und Dicke, circa 10,000 Cubikfuß Kaſſeler Maaſes zum Verkauf vorräthig und werden jeden Tag im Einzelnen oder auch im Ganzen zu den verſchiedenen feſtgeſetzten Preiſen den Kubikfuß zu 32, 28, 24 und 20 kr. und 6 kr. Anweisgeld pro Stamm aus der Hand abgegeben. Bemerkt wird noch, daß zwei Kubikfuß Kaſſeler Maaſes drei Kubikfuß Darmſtädter Maaſes ausmachen. Nauheim den 15. Auguſt 1842. Der kurheſſiſche Bürgermeiſter Hartmann. NN Privat⸗ Bekanntmachungen. Einladung. (1035) Zur Feier des hohen Namenstags Sr. königl. Hoheit unſres allerdurchlauchtigſten Groß— herzogs wird Unterzeichneter am 23. Auguſt bei günſtiger Witterung ſeinen Garten brillant illumi— niren und dabei Reſtauration mit Harmonie— Muſik geben, wozu ein verehrliches Publikum höflichſt einladet. 5 J. M. Simon. „ 292. i Das Bruſtbild (1086) des Großh. Herrn Kreisraths Kuͤchker zu Friedberg iſt bei Seminardiener Dambmann da⸗ ſelbſt zu haben. Eine Reps⸗Säemaſchine (1054) zu 2 Reihen, im beßten Zuſtande, iſt ab⸗ zugeben zu Niedereſchbach in Nro. 59. Hofraithe-Verkauf. (1061) Durch eingetretene Familien-Verhältniſfe, iſt der Unterzeichnete geſonnen, ſeine, an der breiten Straße neben Herrn Heinrich Preußer und Philipy Simmerock dahier, liegende Hofraithe, beſtehend: 10 im unteren Stock, in 3 heitzbaren Zimmern mit eben ſoviel Cabinetten, 1 Geräth' und 1 Ge⸗ ſindekammer, 2 Küchen mit Speiſekammern, ſo⸗ wie in 2 gewölbten Kellern unter dieſen Loca⸗ litäten; 2) im zweiten Stock, in 6 Zimmern von welchen 4 heitzbar ſind, nebſt zwei Geräthkammern und einer Kuͤche; 3) in einem geräumigen Speicher, ferner 4) in einer großen Scheuer mit 2 Ställen fehr Pferde und Brennmaterialien, ſodann 5) in zwei beſonderen Gebäuden mit Stallungen fuͤr Rind⸗, Schwein- und Federvieh, einem Waſch⸗ Haus und einem Futterboden, endlich ö 6) in einem, in der Hofraithe liegenden Gärtchen unter vortheilhaften Bedingungen zu verkaufen. Die vorſtehenden Gebäuden und Räume eignen ſich insbeſondere wegen ihrer ſchönen Lage an der frequenten großen Straße, zum Betriebe eines jeden Gewerbes, und können täglich eingeſehen werden. Friedberg den 7. Auguſt 1842. Bingmann, Steuercommiſſair. Ein Burſche, (1080) der mit Pferden umgehen kann und gute Zeugniſſe hat, wird als Kutſcher geſucht. Die Ex⸗ pedition ſagt wo. Ein Bäckergeſelle (1087) kann bei mir Arbeit erhalten. Auch kann ein junger Burſche als Lehrling bei mir eintreten. Friedberg den 13. Auguſt 1842. Georg Schreiber, Bäckermeiſter. Ein vollſtändiges Logis (1088) im unteren Stock, zu jedem Geſchaͤſte ge⸗ eignet, iſt zu vermiethen. Dasſelbe kann den 1. Oktober d. J. bezogen werden. Philipp Schmidt, wohnhaft in der Uſergaſſe. Ein großer Ketteuhund 5 (1089) mit gelben und weißen Placken iſt mir zugelaufen. Der Eigenthümer kann ihn gegen Ver gütung wieder in Empfang nehmen. Fauerbach II. Kaspar Holler. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Binde rnagel in Friedberg. „ 22 Nachſt eigener Nach Hunge Das Großh. Um all Schullehrer u wir hiertiit,! Ganzen oder Zeit, als für und daß ſole verpflichtend Sobal einzelne The auf den Zeit der Pacht d vorzulegen, Klus ſchreiben benehmen ha eiue Anſtän; uns zu erthei zu verpachten! keine Weimind Erreicht bachtung sig Eutſchleßang berſchulrath Wir be Darn