Intelligenzblatt für die Provinz Oberbeſſen im Allgemeinen, Kreiſe Friedberg und Hungen und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. 28 5. 1842. Sonnabend, den 15. Januar —— Amtlicher Theil. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg an die großh. Buͤrgermeiſter des Kreiſes. Betreffend: Die Muſterung und Konſceription für 1842. Unter Verweiſung auf mein Ausſchreiben vom 25. Januar 1834(Nro. 5 des Intelligenzblattes) fordere ich Sie auf, die Vorarbeiten für die Muſterung und Konſcription fuͤr das Jahr 1842 unverzüglich vorzunehmen. Bei Beurtheilung der Frage, ob die Depotanſprechenden im Stande ſind, zu ſtellen, iſt nach Art. 36 des Geſetzes vom 19. N ſich einen Stellvertreter 75 Närz 1836, betreffend die Stellvertretung im Militär⸗ dienſte, derjenige als zur Stellung eines Stellvertreters unvermogend anzuſehen, welcher nicht die Aſſe⸗ kuranz-Summe von 88 fl. zu beſtreiten vermag. Bis längſtens den 1ten März d. J. erwarte ich die ganz vollſtändig aufgeſtellten Ortsliſten, Depot⸗ anſprüche ꝛc. eingeſendet, widrigenfalls an die Säumigen Warteboten abgehen. 55 Schließlich mache ich Sie noch auf ſtrenge B eachtung des F. 18 der Verordnung vom 30. April 1831, die Vollziehung des Rekrutirungsgeſetzes betreffend, aufmerkſam, mit dem Anfügen, daß dieſerhalb ſlets eine Beſcheinigung über die ſtrenge Beachtung deſſelben den Ortsliſten anliegen muß. Die nachſtehend genannten Leute ſind zur Muſterung für 1842 verwieſen und es ſind daher dieſelben in die Ortsliſten der betreffenden Gemeinden aufzunehmen. Das Formularpapier wird Ihnen zugeſendet werden. Friedberg am 12. Januar 1842. Aſſenheim: Joh. Georg Wilhelm Ewald. Sch ler — Groskarben: Karl Heinrich Hartmann, Joh. 0** Adam Müller.— Heldenbergen: Joſeph Scheuer, Jeiſel Speier.— Höchſt: Ruban Schönberg.— Kleinkarben: Chriſtian Richtberg.— Langenhain: Joh. Lorenz Müller.— Niederweiſel: Georg Chriſtian Andreas Maas.— Niederwöͤllſtadt: Adam Coſt.— Obermörlen: Jacob Heil.— Oberrosbach: Joh. Georg Storck.— Ockſtadt: Rudolph Hermann, Johannes Klein.— Oſtheim: Heinrich Mohr.— Petterweil: Joh. Jacob Will.— Rödelheim: Johann Bauſch, Joh. Heinrich Julius Weege. An den Herrn Wirth in Nr. 2 des Int. Blat⸗ tes,„der klaren Wein einſchenkt.“ Mein lieber Herr Wirth, Sie waren ſo artig, mich mit Ihrem Weine zu regaliren, von dem Sie ſelbſt rühmen, daß er klar ſei. Eine Ehre iſt die andere werth; Sie erlauben darum, daß ich mich dafür revanchire, indem ich Ihnen reinen Wein einſchenke. Ich habe an Ihnen eine gute Eigenſchaft bemerkt, daß Sie ſich nämlich Ihrer Gaͤſte recht herzhaft anneh— men und nicht dulden, wenn eine unberufene Perſon ſich herausnehmen will, dieſelben aus Ihrem Zimmer zu jagen und das Gläschen, welches ſie in Ehren trin ken, vom Munde wegzunehmen. Das verräth einen wackeren aber auch— einen ſehr jungen Wirth, einen ſolchen, der noch nicht erfahren hat, daß zwi⸗ ſchen Gaͤſten und Gäſten ein himmelweiter Unterſchied iſt, daß nicht Jeder, der in der Wirthsſtube ſitzt, dem Wirthe für die Dauer auch Nutzen bringt, ſon— dern oft ein ſehr laſtiger wird. Sie meinten näm⸗ lich, ich wollte Ihnen alle Gäſte nehmen, während ich Ihnen doch nur diejenigen nehmen wollte, deren Ses für 5 Dauer dieſen ſelbſt und auch Ihnen ſchadet. Sie gerathen darüber ſo in heiligen Eifer, daß Sie mich nicht einmal ganz verſtehen, was ich eigentlich ſagen wollte. Da Sie ein noch junger Mann ſind, ſo nehm' ich's Ihnen nicht hoch auf, wenn Sie ein wenig in Hitze gerathen. Aber ſeyn Sie doch für die Zukunft auf Ihrer Hut, ſonſt möcht es Ihnen wohl begegnen, daß Sie in der Hitze den klaren Wein, den Ihnen ein betrügeriſcher Weinhändler vorſetzt, auch für reinen Wein halten. Ich ſelbſt nehm's Ihnen nicht übel, wenn Sie mein Rechen⸗ Exempel etwas mißverſtanden, denn es geſchah ja im Eifer für Ihre Gäſte. Aber Sie werden mir's doch auch nicht uͤbel nehmen, wenn ich Ihnen das- ſelbe näher erkläre. Ich ſprach von dem Schaden, den ſich ein jun— ger Meiſter ſelbſt thut, wenn er von ſeinen 12 Ar⸗ beitsſtunden Eine im Wirthshauſe zubringt, und rechnete ihm dieſen Schaden in 30 Jahren zu 767 fl. an. Lieber Mann, konnten Sie ſich denn daraus nicht abnehmen, daß ich unter den verſäum— ten Stunden nicht die Feierſtunden verſtehe? Sie ſprechen von Muckerei und halten mich am Ende ſelbſt in Ihrem jugendlichen Eifer für einen Mucker, oder Myſtiker, oder Kopfhänger, der einen Schritt ins Wirthshaus für eine Todſünde hält. Daran thun Sie mir aber Unrecht. Ich freue mich ſogar, wenn ein fleißiger Handwerksmann Ein- oder das Anderemal in der Woche nach gethaner Arbeit bei einem Glaſe Bier oder Apfelwein ſich von des Ta— ges Laſt und Hitze erholt, und mit dem Kameraden uber Zeitläufte ſpricht, ja wenn er Sonntags ſei— nen Schoppen Rheinwein trinken kann. Sehen Sie, von ſolchen Leuten und ſolchen Stunden war ja im Rechen⸗Exempel gar nicht die Rede, ſondern von der verſäumten Arbeits-Stunde. Wenn Ste aber einmal als Wirth eine langjährige Erfahrung haben, ſo werden Sie ſchon überzeugt ſeyn, wo das hinaus läuft, wenn ein junger Meiſter ſchon des Morgens ſtundenlang in Ihrem Gaſtzimmer ſitzt, nämlich— an den Bettelſtab. Sie werden alsdann auch mit mir einverſtanden ſeyn, daß ein Gaſt, der 30 Jabre lang alle Woche etliche Mal Sie beſucht, Ihnen mehr einbringt, als ein anderer, der einige Jahre lang täglich zwei- oder dreimal kommt und ver— zehrt, im Alter aber— Sie um ein Almoſen an⸗ ſpricht. Vor einem ſolchen Ausgange wollte ich alle junge Meiſter warnen, weil ſie mich dauern, und weil mich alle Die dauerten, welche ich ſchon auf ſolche Weiſe untergehen ſah. Hab' ich denn nun meine Rechnung ohne den Wirth gemacht? Wird mir nicht vielmehr jeder erfahrene Wirth Recht geben? Nur wer ſich dabei getroffen fühlt, wird das nicht gerne hören. Ich muß Sie aber noch auf einen Punkt aufmerk⸗ ſam machen. Wie Sie ſich ausgedrückt haben, ſo ſollte man glauben, es bliebe dem Handwerksmann, wenn er ſein Tagewerk vollendet hätte, nichts übrig, als entweder ins Wirthshaus zu gehen oder— ſich „ 20. ins Bette zu legen. Gibts denn aber kein Drittes? Kann er nicht im Sommer ſich auch einmal in ſei⸗ nem Garten erholen? Kann er ſich nicht, wenn er Familie hat, auch einmal mit dieſer beſchäftigen? Kann er nicht einmal in einem nützlichen Buche leſen, oder einen Spaziergang ins Freie machen, oder zu einem guten Freunde gehen und mit dieſem plau⸗ dern? Muß er denn gerade alle Tage ins Wirths⸗ haus?— Sie meinen, ja, weil er dort die Zeitung und das Wochenblatt unentgeltſich leſen könne. Ueber dieſe Sparſamkeit ließ ſich ein neues Rechen⸗Exem⸗ pel machen, z. B. was es in 30 Jahren koſtet, wenn Einer alle Tage die Zeitung unent⸗- geltlich im Wirthshaus lieſ't? Ich fuͤrchte indeſſen, daß Sie aufs Neue in Jaſt gerathen, wenn ich ein ſolches vorlegte, weil Sie dadurch einen oder den anderen Ihrer Gäſte zu verlieren glauben. Da ich nun gerne mit Ihnen auf freundſchaftlichem Fuß bleiben möchte, ſo gebe ich's lieber nicht und ſchließe als Ihr Sie ſchätzender Verf. des Rechen⸗Exempels. Dieſe Angelegenheit wollen wir hiermit ſchließen. D. Red. Bekanntmachungen von Behoͤrden. Mobilienverſteigerung. (10) Montag den 17. Januar 1842 und die darauf folgenden Tage, jedesmal von 9 Uhr Morgens an, will der Oekonom Dietrich Boy dahier nachſtehende Oekonomie- und Hausgeräthſchaften einer freiwilli— gen Verſteigerung ausſetzen laſſen, als: 190 2 braune, wohlgeſtaltete Wallachpferde, das eine 5, das andere 6 Jahre alt, 2) 4 Kühe, worunter 2 Zugküͤhe, 3) 1 Ochſenkalb, 4 Monate alt, 4) 2 Wagen mit Zugehör, der eine ganz neu und von Mittelſpur, 5) 2 Pflüge mit Zugehöoͤr, 6) 1 Kartoffelpflug, 7) 3 Eggen, 8) 1 vollſtändiges 4 Jahre altes Pferdegeſchirr fuͤr 4 Pferde, 9) 1 Chaiſengeſchirr fr 2 Pferde, 10) 2 Ackerſille, 11) 1 Ackergeſchirr fur Kühe, 12) 1 Jagdſchlitten mit Zugehör, 13) 3 Paar, mit Eiſen beſchlagene Stalleimer, 14) 2 Strohbänke mit Meſſern, 15) 1 Futter- und 1 Mehlkaſten, 16) 1 Pfuhlfaß, 4 Ohm haltend, 17) 1 Keltertrog mit Stein, 18) allerlei kleinere ökonomiſche Geräthe, als Heu⸗ und Miſtgabeln, Kärſte, Hacken ꝛc., 19) 1 Fegmuͤhle, 20) kupferne, zinnerne und andere Kuͤchengeräth⸗ ſchaften u. ſ. w., 21) Reffkämme, 229 Handwerkszeug fuͤr Kuͤfer, noch in gutem Stande, 23) Bettung und Bettſtellen, — —— ber, öffe der Ver dingunge 1 Herd Ab 1 Lat Elocke. 2 1 vollſte 1 gra Manns⸗ u verſchied Handtüche 5) Holz verſchie von Holz, machen Steinſchl in den b nigſtneh 1) Fuͤr Sch Se für ** 21* 24) Weißzeug verſchiedener Art, von Damaſt und gebildet, als: mehrere Tafeltücher, eine große Anzahl Servietten, Tiſch⸗ und Handtücher, Bett⸗ weißzeug u. ſ. w. 25) Möbel, als: Brandkiſten, Schränke, Tiſche, Kommode, Stühle, 26) eine Anzahl Meſſingkranen, 27) Fäſſer, Buͤtten und Züber. Man bringt dieſes unter dem Anfuͤgen zur oͤffent⸗ lichen Kenntniß, daß gegen ordnungsmäßige Bürg⸗ ſcheine Kredit bis Michaeli 1842 ertheilt wird. Altenſtadt den 21. Dezember 1841. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Brack. Verſteigerung. (52) Dienſtag den 18. d. M., Vormittags 8 Uhr, ſollen auf der Langenmühle bei Niederwöllſtadt nach⸗ bemerkte Mobiliar ⸗Gegenſtande, erbvertheilungshal— der, öffentlich an den Meiſtbietenden, unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Be— dingungen, verſteigert werden. 1) Vieh: 1 Pferd, 2 Kühe, 2 Rinder, 4 Hämmel, 4 Schaafe und 1 Lamm, 4 Schweine, 29 Hühner, 2 Bienen⸗ Stöcke. 20 Schiff und Geſchirr: 1 vollſtändiger Wagen, 1 Karn, Geſchirr, Pfluͤge ꝛc. 3) Kleidungsſtücke: 1 grauer Oberrock, und ſonſtige verſchiedene Manns⸗- und Weibskleider, 4) Weiß⸗ und Bettzeug: verſchiedene leinene Bettücher, Bettüberzüge, Kiſſen, Handtücher, Tiſchtücher, Oberdecken, Unterbetten ꝛc. 5) Holzwerk, Eiſen, Zinn, Kupfer, Blech ꝛc: verſchiedene Oekonomie- und Küchengeräthſchaften, von Holz, Eiſen, Zinn, Kupfer ꝛc. irdenes Geſchirr, — Bächer ꝛc. 6) Früchte, Stroh, Fourage dc. 27 Mltr. Gerſte, 9 Mltr. Hafer, 3 Mltr. Erb⸗ ſen, verſchiedene Sämereien,/ Fuder Kornſtroh, 5 Fuder Gerſtenſtroh, 1 Fuder Haferſtroh, 2 Fuder Erbſenſtroh, 10 Centner Heu, 1 Parthie Grummet, Spreu, Kohlraben, Dünger ꝛc. Die Herrn Bürgermeiſter werden erſucht, dieſe Verſteigerung in ihren Gemeinden gefälligſt bekannt machen zu laſſen. Niederwöllſtadt den 11. Januar 1842. In Auftrag gr. heſſ. Landgerichts Friedberg: Der Beigeordnete Weith. Verſteigerung der 1842er Straßen⸗Unter⸗ haltungsarbeiten im Baubezirk Nidda. (53) Die zur Unterhaltung der Staats- und Pro⸗ vinzialſtraßen im Baubezirk Nidda nöthige Handar— beit, das Steinbrechen, Steinfahren, Steinſetzen und Steinſchlagen, ſoll für die unten verzeichneten Straßen in den beigeſetzten Terminen öffentlich an die We— nigſtnehmenden in Accord gegeben werden: 1) Für die Provinzialſtraße von Laubach nach Schotten und für die Provinzialſtraße von Schotten nach Nidda, Bauaufſehersbe⸗ zitk 3, Montag den 24. Januar, Vormit⸗ tags 9 Uhr, im Gaſthauſe zum Heſſiſchen Hauſe in Schotten. 2) Für die Provinzialſtraße von Herbſtein nach Schotten, Montag den 24. Januar, Nach⸗ mittags 2 Uhr, in Schotten im Gaſthauſe zum Heſſiſchen Hauſe. 3) Für die Provinzialſtraße von Schotten nach Nidda, Bauaufſehersbezirk 2, Dien⸗ ſtag den 25. Januar, Vormittags 10 Uhr, im Wirthshauſe zur ſchönen Ausſicht bei Ei⸗ chels dorf. 4) Für die Staatsſtraße von Friedberg nach Grünberg und für die Provinzialſtraße von Berſtadt nach Nidda, Mittwoch den 26. Januar, Vormittags 9 Uhr, bei Wirth Vög⸗ ler in Berſtadt. 5) Für die Provinzialſtraße vom Schwalheimer Hofe nach Staaden, Donnerſtag den 27. Januar, Vormittags 10 Uhr, bei Wirth Müller in Bingenheim. 6) Für die Provinzialſtraße von Nidda nach Ranſtadt, Freitag den 28. Januar, Vor⸗ mittags 9 Uhr, bei Wirth Bernhard in Ran⸗ ſt a dt. 7) Für die Provinzialſtraße von Ranſtadt nach Selters, Freitag den 28. Januar, Nach⸗ mittags 2 Uhr, bei Wirth Hild in Selters. Die gr. Bürgermeiſter des Kreiſes werden, in Folge gegebener kreisräthlicher Verfuͤgung, erſucht, die vorſtehende Bekanntmachung noch weiter ver— offentlichen zu laſſen. Nidda den 8. Januar 1842. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Süffert. Holzverſteigerung. (54) Es wird hiermit bekannt gemacht, daß in dem gräfl. Solms-Rödelheimiſchen Walde bei Wickſtadt den 18. d. M., von Morgens 10 Uhr an, das nach⸗ folgende Holz, nämlich: 13 Stecken eichene Stangenpruͤgel, 65 7 buchene 1 1 eichene Stangenpruͤgel-Reiſer, 69 3 buchene 7 öffentlich an die Meiſtbietenden, unter den bei der Verſteigerung bekannt zu machenden Bedingungen, verkauft werden ſoll. Aſſenheim den 10. Januar 1842. Gräflich Solms-Rödelheimiſche Forſtverwalterei. Wald⸗Verkauf. (55) Die in der ſ. g. Hochweisler Mark, zwiſchen Espa und Weiperfelden gelegenen, dem hieſigen Ar⸗ menfond gehörigen Walddiſtricte: a) der J. g. Hospitalſtrauch= 106 Mrg. 80 K. p) der daran herziehende ſ. g. Löwenſtrauch= 23 Mrg. 13(] K. haltend, ſollen Freitag den 28. d. M., Vormittags 10 Uhr, auf dem Bürgermeiſterei-Bureau dahier oͤffentlich an den Meiſtbietenden, unter den im Ter⸗ „ min bekannt gemacht werdenden Bedingungen, frei⸗ willig verſteigert werden, wobei man anfügt, daß Nachgebote nicht mehr angenommen werden. Butzbach den 8. Januar 1841. l Der großh. heſſ. Bürgermeiſter 0 Zahn. Holz⸗Verſteigerung. (56) Mittwoch den 19. Januar 1842, des Vor⸗ mittags um 10 Uhr, ſollen in dem Rockenberger und Oppershofer Markwald Wirthſchaftstheil I& II nachbenanntes Holz unter den vor der Verſtelgerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen öffentlich verſteigert werden. 1) 122 Stecken buchen Scheitholz, 2) 12„ eichen 2275 3) 19 7„ Pruüͤgelholz, 5 4) 679 Wellen„ und gemiſchtes Reisholz. Der Zuſammenkunftsort iſt in der Hoppenloch⸗ Schneiß auf dem Steinkopf, wohin man die Steig⸗ liebhaber höflichſt einladet. Oppershofen den 11. Januar 1842. Markgegenſchreiber Weil. N ᷓ Privat⸗ Bekanntmachungen. Empfehlung. 1 g (57) Das von großh. heſſ. Eichkommiſſion für zweckmäßig gefundene eiſenblecherne Fruchtgemäß hat vorräthig und fertigt Spenglermeiſter Lud wig in Friedberg. 34000 fl. (58) ſind bei dem Unterzeichneten in kleineren Ka— pitalien, jedoch nicht unter 1000 fl. gegen Obliga⸗ tionen zu verleihen, deren Unterpfänder mindeſtens zu ¼ aus Grundſtücken beſtehen. Friedberg den 10. Januar 1842. In Auftrag: Bittſcher, Hfg.⸗Advokat. Holz⸗Verkauf. (59) Es wird hiermit bekannt gemacht, daß in dem freiherrlich von Frankenſteiniſchen Walde, Diſtrikt ober der Querſchneiße, dieſes Jahr das letzte Holz für Rechnung des Herrn Kammerdirektors Klenze gefällt wurde, und werden alle diejenigen, welche ihren Holzbedarf daher beziehen wollen, aufgefordert, denſelben binnen 4 Wochen dem Unterzeichneten ge⸗ fälligſt zu beſtimmen. Ferner wird bemerkt, daß durres buchen Scheit, aufgeſpaltenes Prügel⸗ und buchen Stockholz, gegen baare Zahlung täglich zu haben iſt. Ockſtadt den 6. Januar 1842. Eret, Forſtrechner. 440 fl. (60) liegen in der hieſigen Kirchenkaſſe zu 5 Pro⸗ cent Zinſen und gegen doppelte Verſicherung zum Ausleihen bereit. Altenſtadt. Der Kirchenrechner Simon. Zur öfentlichen Kentniß! (61) Nachdem ich aus einem Grund, die gehabte Bekantſchaft, mit einem Mädchen; aus dem Orte B. aufgegeben habe; ſo verfehle ich nicht; dieſes, allen meinen Freunden und Bekannten zu eröffnen; indem mir meine gehabte Sposa eine Menge von Unwahrheiten nachredet; und ich erkläre dieſelbe, für eine Lügnerin, ſo lange bis Sie ihre Auſſage unterläßt, oder gründlicher beweiſt. Unſere beyden Namen verſchweige ich, für dießmal, um zu ſehen, ob Sie ihre, Auſſage unterläſt. Ein rother Farren, u (62) 3½ Jahr alt, iſt zu verkaufen bei Ua Philipp Büra u's Wittwe in Holzhauſen.— Mit geſottenen Faſtenbretzeln r (63) empfiehlt ſich Bäckermeiſter F. W. Reuß. 1 2 Fruͤchte-Preiſe hier in Friedberg: Waizen, alter: 12 fl. 30 kr., neuer: 11 fl. 30 kr. Korn 6 fl.— kr. Gerſte: 3 fl. 50 kr. Hafer: 2 fl. 25 kr. Früchte⸗Preiſe zu Frankfurt, am 27. Dez.: Wafzen: 11 fl. 20 kr. Korn: 6 fl.— kr. Gerſte:— fl.— kr. Hafer: 2 fl. 30 kr. Erbſen:— fl.— kr. Fruͤchte-Preiſe zu Mainz, am 7. Jan.: Waizen: 11 fl. 44 kr. Korn: 6 fl. 36 kr. Gerſte: 4 fl. 42 kr. Hafer: 3 fl.— kr. Erbſen:— fl.— kr. Polizei⸗Taxe fur die Staͤdte Friedberg und Butzbach vom 16. bis 23. Januar 1842. pf Brod 75 rei ſe. Friedberg Butzbach. kr. pf. kr. pf. 1 JLeib-Roggenbrod 24 241 2 2 77 4 3 4 3 41 5 9 2 9711 Loth. Lotb. — Milchbrod 13% — Waſſerweck 14 4%. 1— —Gemiſchtes(Tafel-) Brod 115 115 Fleiſch-⸗Preiſe. 56 vf 1 Ochſenfleiſch 1002 10 4 n gemäſtetes 8 8 „Kühſleiſch ungemäſtetes 71— 6 3 5 19 gemäſtetes 7 n N Rindfleisch ungemäſtetes 6— 6 2 „Kalbfleiſch 753 7 U „Schweinenfleiſch 111— 11— „Hammelfleiſch 8— 1 „ Schaaffleiſch—— 5 „Wurſt von blos Schweinen 124— 12— „Gemiſchte Wurſt. 10— 10— „Bratwurſt 14— 14— „ Schwartenmagen 14— 14— „( Geräucherter Speck 19— 194— „Schinken 144— 144— 7 Dörrfleiſch 14* 14——— „ Schweinenſchmalz, ausgelaſſen[20— 20— 1 N dito ungusgelaſſen] 19— 194— „ Nierenfett 181— 181— „ Hammelsfett 15 1— 15— Der großh. heſſ. Kreisrath d. K. F. Küchler. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bin de rnagel in Friedberg. an ſummtliche Die großh He 7 Das nach Friedberg Dad Großherzog Comu Es ſind in! zum Nachtdeile de der Auſſchriſt d ſegel verſchloſſen borrespondenzen Wir glaut iber die Ausdeß jedoch dadurch darauf zu achte Subalternenperſ fünftiger derart deren Inhalt l. „Dienſtſache/ be niemals Privatt jemals zu Priva Darmſta Der en ſümmtliche Betreffend; Zur Beſeitie ublicirte Uerde den behreff