4 ahne unſte der Caltung — 112 8 6. Lotd. 3145 5.15 5 115 7 pf. 1 2162 11 1 111 3 * 1 5 1— 2 r 1 1 05 3 „ n Leet Woche l. 4 4 Intelligenzblatt fur die Provinz Oberbeſſen im Allgemeinen, Kreiſe Friedberg und Hungen und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. * 99. Mittwoch, den 14. Dezember 1842. . Die Commiſſion unſrer Kleinkinderbewahran— ſtalt zunaͤchſt an die verehrlichen Mitglieder, welche dieſelbe durch ihre wohlwollenden Bei⸗ träge nicht nur mit ins Leben gerufen, ſon— dern ſie bisher unterſtuͤtzt und unterhalten haben, wie auch an alle Menſchenfreunde, die ſich fur eine ſolche heilſame Anſtalt in— tereſſiren. Thue Rechnung von deinem Haushalten! Dieſer ernſte Ruf erſchallt von dem Herrn aller Herren am Ende dieſes verhängniß- und bedeutungs⸗ vollen Jahres an jeden Hausvater, dem er Kräfte und Vermögen gab, für ſeine Familie in geiſtiger und körperlicher Hinſicht auf's Gewiſſenhafteſte zu ſorgen; er erſchallt an jedes Bureau und Comp⸗ toir der verſchiedenſten Beamten und Geſchäftsleute, die wenig oder viel zu verwalten haben, ob dieſes Verwalten treu und redlich geſchehen iſt;— er er⸗ ſchallt in jede Unterrichts- und Erziehungsanſtalt, an jeden Vorſteher und Lehrer derſelben, ob ſie mit Treue und Gewiſſenhaftigkeit, mit Freudigkeit, Muth, Auf⸗ opferung und Ausdauer das geiſtige und körperliche Wohl der ihnen anvertrauten Zöglinge gegründet, befeſtigt und in allem Guten fortſchreitend beſorgt haben; er erſchallt an jeden Einzelnen in jedem Alter, Stand und Beruf, ob er das ihm geliehene Pfund vervielfältigt zuruͤckgeben kann; er erſchallt beſonders auch an die Vorſteberinnen und Vorſteher unſrer Kleinkinderbewahranſtalt, und darüber ſind wir verpflichtet, und von uns ſelbſt aufgefordet unſern verehrten Mitbürgern hiermit Rechenſchaft abzulegen, wie das, was ſie zu dieſer ſo ſchoͤnen, ſo erfreulichen Anſtalt(ſie hat jetzt zwiſchen 30 und 40 kleiner Kinder) beitragen, auch in dem bald zurückgelegten Jahre verwendet wurde. Sie fragen uns mit Recht, wie ſieht es aus:— Erſtens, in Anſehung des Körper- lichen und zweitens, in Anſehung des Geiſtigen dieſer zarten Pflänzchen in dieſem Gottesgarten? Mit Freuden anworten wir ihnen, daß die Pfle⸗ gerinn mit ihrer Gehülfinn Alles gethan hat, was der Kleinen körperliches Wohl befördern konnte; ſie ſorgten für Abwechſelung im Sitzen, Laufen, Sprin⸗ gen, Spielen, Spazierengehen an ſchönen Frühlings⸗ und Sommertagen, für Reinlichkeit an Körper und Kleidern und fuͤr Stärkung des Körpers durch nahr— hafte Suppen und gutes Brod. Daß dieß alles auf den Geiſt der Kleinen den wohlthätigſten Einfluß hat eweiſt ihr ſteten Froh— ſinn und ihre Heiterkeit. Speciell wurde aber auch zur allmähligen Ent⸗ wickelung ihres Geiſtes noch beſonders geſorgt durch lehrreiche Erzählungen, durch richtiges Sprechen, durch Auswendiglernen und Singen von für ihr Alter paſſenden Liedern. Auch wird ihre Hand ge— übt im Nachbilden von Linien und einfachen Figuren, und ſie werden auf dieſe Art zum Schreibunterrichte vorbereitet. Ein beſonderes Glück iſt den Kleinen auch dadurch zu Theil geworder, daß ſich ein neuer Kinderfreund in der Perſon des Herrn Ta ubſtummen⸗ Lehrers Schäfer ihrer freundlich und unentgeltlich annimmt, indem er ſie beinahe täglich 1 oder 75 Stunde in der Anſchauung von allen möglichen Ge— genſtänden, die ihnen zu Geſicht gebracht, oder in Bildern gezeigt werden können, uͤbt, und die von ihnen ſelbſt beobachteten Eigenſchaften an denſelben richtig ſprechen lehrt, ſowohl in einzelnen Wörtern, als in einfachen Sätzen. Ferner lehrt er ſie neue Lieder ſingen und verſtehen, und bildet ſo durch dieſe zweckmäßigen Unterhaltungen Herz, Gemüth und Ver⸗ ſtand dieſer lieben Kleinen. Auch wird er denſelben am erſten Weihnachtsfeſte eine Freude mit verſchie⸗ denen von unſern Taubſtummen unter ſeiner An— weiſung und Leitung verfertigten Papparbeiten ma— chen. Welche herrliche Zwecke werden dadurch an vollſinnigen und taubſtummen Kindern erreicht! So geſtaltete ſich in dieſem Jahre alles zum Beßten dieſer ſchönen und nützlichen Anſtalt unter Gottes Beiſtand. Aber wie ſteht es mit dem Haben und Sollen? „ 428*. Darüber hat uns der Herr Lehrer Störger, der nenroth, Röthges und Villingen in dem Bu⸗ das Amt als Rechner mit Liebe und auch unentgelt⸗ reau der betreffenden Bürgermeiſter zu Langsdorf, lich neben ſeinen vielen Geſchäften übernommen hat, Niederbeſſingen, Nonnenroth, Röthges und Villin⸗ in ſeiner mit beſonderem Fleiße und großer Pünkt⸗ gen offen gelegt worden ſind. lichkeit vorgelegten Jahres-Rechnung gezeigt, daß Die Betheiligten ſind befugt, dieſelben während das Erſtere über das Zweite geſiegt hat, freilich der Zeit der Offenlegung in dieſen Lokalen einzuſe⸗ nur um 4 fl. Ach, deßwegen bitten wir Sie alle hen, auch gegen die Gebühr von den betreffenden inſtändig: Trete ja keines von dieſem wohlthätigen Großhzgl. Bürgermeiſtern der Gemeinden Langsdorf, Vereine aus! Niederbeſſingen, Nonnenroth, Röthges und Villingen Sie ſehen ja wie viel Gutes durch Ihre groͤße⸗ Grundbuchsauszuge(Geſchoſſe) zu verlangen. Auch ren und kleineren Beiträge an dieſen Kindern ge- werden ſle durch Letztere auf die von den Feldge⸗ than wird; ſie werden vor vielem Boͤſen bewahrt, ſchworxen entdeckt werdenden ſie betreffenden Fehler und zu vielem Guten gewöhnt. Das iſt gewiß aufmerkſam gemacht werden. keine Kleinigkeit! Es iſt die erſte Grundlage der Allen denjenigen, welche ſich bei den Angaben Erziehung. Sollte Jemand eine Anwandlung zum der Grundbuͤcher rückſichtlich des Beſitzſtandes für Austritte bekommen, ſo gehe er doch vorher hin, und beſchwert erachten, ſteht es frei, binnen einer un⸗ laſſe ſich von dieſen Kleinen ein Liedchen ſingen; ſtrecklichen Friſt von 6 Monaten ihre Anſtände ent⸗ ſein Herz wird ſich darüber freuen,— und in ſeiner weder auf gütlichem Wege bei dem Bürgermeiſter Freude wird er an keinen Austritt mehr denken. der betreffenden Gemeinde, vor welchen ſie ihren Kommt auch Ihr andern Menſchenfreunde noch, Gegner einladen laſſen können, zu beſeitigen, und ſchließt Euch an uns an, mit Wenigem könnt Ihr inſofern dieſes nicht von Erfolg iſt, ihre Anſprüche mit uns Viel ausrichten an dieſen Kleinen,„deren bei dem für die Beſitzſtreitigkeiten zuſtändigen Ge⸗ Engel allezeit ſehen das Angeſicht ihres Vaters im richte geltend zu machen. Iſt dieſes Gericht ein Himmel, welcher will, daß auch wir ihre Schutz- anderes als das unterzeichnete, ſo haben ſie davon, engel ſeyn ſollen auf Erden, und dieſe ſind wir wirk⸗ daß Letzteres geſchehen, binnen eben dieſer Friſt die lich, wenn wir ſie in ihrem zarten Alter bewahren Anzeige zu machen. Dieſelbe Anzeige liegt ihnen vor dem Böſen, und gewöhnen zu dem Guten in binnen derſelben Friſt alsdann ob, wenn ſie vor einer Anſtalt, die den ſchönen und wahren Namen, Offenlegung der Grundbücher gegen den daſelbſt ein⸗ Kleinkinderbewahranſtalt hat. getragenen Beſitzer eine Beſitzklage angeſtellt hatten. Wenn ſo die Liebe in uns thätig iſt, daß ſie Nach Ablauf dieſer Friſt wird der Beſitz, wie uns antreibt alles, was Menſchen⸗Wohl, Glück und ihn die Grundbücher angeben, in Bezug auf die Per⸗ Heil befördert, und Menſchen-Weh, Unglück und ſonen der Beſitzer in allen den Fällen für richtig uͤnheil verhütet oder wenigſtens vermindert, ohne angenommen, in welchen weder eine gütliche Beſei⸗ Eigennnutz und Selbſtſucht auszuüben, ſo handeln tigung bei den betreffenden Bürgermeiſtern zu Pro⸗ wir in dem Sinn und Geiſt unſers Herrn und Mei⸗ tocoll gegeben, noch eine gerichtliche Klage deshalb ſters Jeſus Chriſtus, der die Religion der Liebe vom erhoben und erforderlichen Falls bei dem unterzeich⸗ Himmel auf die Erde brachte, und ſie mit ſeiner neten Gerichte zur Anzeige gebracht worden iſt. Dahingabe für uns Alle verſiegelte. Die neuerſtreckliche Friſt von 6 Monaten geht Dank, herzlichen Dank Allen, die bisher durch mit dem 28. Februar 1843 zu Ende. ihre Beiträge, oder ſonſtige Hülfeleiſtungen zur Er⸗ Hungen am 4. Auguſt 1842. haltung dieſer gemeinnützigen Anſtalt beigetragen Das Gr. Heſſ. Fürſtl. Solms⸗Braunf. Landgericht haben! Beſondern Dank auch denen, welche uns Hofmann. Draudt. in unſrer Kartoffelnoth beiſtanden! Gottes Segen Edictalladung.“ werde Ihnen dafuͤr in Zeit und Ewigkeit zu Theil!(1472) Anton Löſchhorn, Sohn der längſt Gottes Auge wache über uns Alle! Es wache fer- verſtorbenen Joh. Henrich und Anne Eltſabeth Löſch⸗ nerhin über unſre Kleinkinderbewahranſtalt! horn von hier, ſoll bereits ſeit etwa 40 Jahren von Friedberg am 8. Dezember 1842. hier abweſend, und, nach Ablauf der erſten Jahre, Die Commiſſion. 1 0 0 Nachricht über ſein Leben hierher gelangt 5 ein. 5 Derſelbe hat mit dem 2. v. M. das 70. Lebens⸗ Bekanntmachungen von Behörden. jahr überſchritten, und da die aufgetretenen Ver⸗ . wandten, die auf ſeinen Namen ſtehenden Immobi⸗ Bekanntmachung. lien zu haben wünſchen, ſo werden Löſchhorn und (1083) Die Offenlegung der Grundbücher von den ſeine etwaigen Nachkommen aufgefordert, ſogewiß Gemarkungen Langsdorf, Niederbeſſingen, binnen 3 Monaten ſich dahier anzumelden, als Nonnenroth, Röthges und Villingen, Krei⸗ ſonſten die erbetene Ueberweiſung, nach Maas gabe ſes Hungen betreffend. der Legitimation, vollzogen werden wird. Es wird hierdurch zur öffentlichen Kenntniß ge⸗ Hungen den 17. November 1842. bracht, daß die neu errichteten Grundbüͤcher der Ge— Großh. Heſſ. Fuͤrſtl. Solmſ. Landgericht markungen Langsdorf, Niederbeſſingen, Non⸗ Hofmann. In dem auch die Lie Pfades füt mit dem er! benanſtrich, des Burgber menden verſ 4) In Nie zum Lo aufſehe gegen 5) Auf de den 2 Uhr, d Bezirk heim auf de von N 6) In Al Vorm apfel Bezir 7) In L Vorm die A Bezirk bis S0 Baual Biiche köbel. In der auc die d Uſedrs fi mit dem bmanſtrig ofentlich Arbeitsverſteigerung. (1532) An nachſtehenden Terminen ſollen ſaͤmmt⸗ liche bei der Unterhaltung der Straßen im Baube— zirk Friedberg im Jahr 1843 vorkommende Arbeiten oͤffentlich an die Wenigſtnehmenden verſteigert werden: 1) In Kloppenheim Dienſtag den 20. December l. J., Vormittags um zehn Uhr, bei Gaſtwirth Scheurich die Arbeiten auf dem erſten Bauauf— ſehers-Bezirk, Straße von Vilbel bis Okarben und Straße von Vilbel in der Richtung nach Offenbach. 2) In Oberwoͤllſtadt Mittwoch den 21. December J. J, Vormittags um zehn Uhr, bei Gaſtwirth Brauburger die Arbeiten auf dem zweiten Bau— aufſehers-Bezirk, Straße von Okarben bis Friedberg. 3) In Oberroßbach Donnerſtag den 22. December J. J., Vormittags um zehn Uhr, bei Gaſtwirth Bingmann, die Arbeiten auf dem dritten Bau— aufſehers-Bezirk, Straße von Friedberg bis zur Nauheimer Grenze, und Straße von Frledberg in der Richtung nach Homburg. In dem sub 3) bemerkten Termin wird zugleich auch die Lieferung von Stöcken zur Bezeichnung des Pfades für Reiter und Fußgänger, und Wegweiſern, mit dem erforderlichen, weißen und rothen Oelfar— benanſtrich, ſowie die Chauſſirungsarbeit am Umbau des Burgbergs dahier öffentlich an den Wenigſtneh— menden verſteigert. 4) In Niedermörlen Freitag den 23. December l. J., Vormittags um zehn Uhr, im Gaſthauſe zum Löwen, die Arbeiten auf dem vierten Bau⸗ aufſehers-Bezirk, Straße von Niedermörlen gegen Uſingen. 5) Auf dem Chauſſeehaus bei Ilbenſtadt Mittwoch den 28. December l. J., Vormittags um zehn Uhr, die Arbeiten auf dem ſechſten Bauaufſehers— Bezirk, Straße von Niederwöllſtadt über Aſſen— beim gegen Dornaſſenheim, und die Arbeiten auf dem ſiebenten Bauaufſehers-Bezirk, Straße von Ilbenſtadt nach Hanau. 6) In Altenſtadt Dienſtag den 3. Januar k. J., Vormittags um zehn Uhr, bei Gaſtwirth Holz— apfel die Arbeiten auf dem achten Bauaufſehers— Bezirk, Straße von Ilbenſtadt bis Altenſtadt. 7) In Lindheim Mittwoch den 4. Januar k. J., Vormittags um zehn Uhr, bei Gaſtwirth Koch die Arbeiten auf dem neunten Bauaufſehers— Bezirk, Straße von Altenſtadt über Lindheim bis Selters; ſodann die Arbeiten auf dem elften Bauaufſehers⸗Bezirk, Straße von Lindheim bis Büches, und Straße von Lindheim nach Mar⸗ köbel. In dem sub 7) bemerkten Termin wird ſogleich auch die Lieferung von Stöcken zur Bezeichnung des Pfades für Reiter und Fußgänger, und Wegweiſern mit dem erforderlichen weißen und rothen Oelfar⸗ benanſtrich, ſowie die Pflaſterarbeit bei Lindheim oͤffentlich an die Wenigſtnehmenden verſteigert. * 429* 8) In Büdingen Donnerſtag den 5. Januar k. J., Vormittags um zehn Uhr, auf dem Rathhauſe die Arbeiten auf dem zwölften Bauaufſehers— Bezirk, Straße von Büches über Büdingen in der Richtung nach Gelnhauſen. 9) In Niedermorſtadt Samſtag den 7. Januar k. J., Vormittags um zehn Uhr, auf dem Rathhauſe die Arbeiten auf dem zehnten Bauaufſehers⸗ Bezirk, Straße von den Nonnenſtumpfen bis Ranſtadt. 10) In Obereſchbach Dienſtag den 10. Januar k. J., Vormittags um zehn Uhr, bei Gaſtwirth Fritzel, die Arbeiten auf dem dreizehnten Bau— aufſehers-Bezirk, Straße von Frankfurt nach Homburg durch die Gemarkung Ober- und Nie- dereſchbach, und Straße von Frankfurt nach Königſtein durch die Gemarkung Roͤdelheim. Friedberg den 9. December 1842. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Stockhauſen. Arbeits-Verſteigerung. (1533) Dienſtag den 3. Januar k. J., Nachmittags um 1 Uhr, ſollen in Altenſtadt bei Gaſtwirth Holz— apfel die nachſtehenden näher bezeichneten Arbeiten zur Erbauung einer Fluthſchleuße an das Wehr bei Höchſt a. d. N. öffentlich an die Wenigſtnehmenden verſteigert werden. 1) Maurerarbeit mit Materiallieferung voranſchlagt zu 911 fl. 18 kr. 2) Schloſſerarbeit zu 63% 45 Friedberg den 9. December 1842. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Stockhauſen. Ve y ſt e i ger un g. (1534) Freitag den 23. December l. J., Nach⸗ mittags um 1 Uhr, ſoll in Niedermörlen im Gaſt— hauſe zum Löwen die Benutzung des fiscaliſchen Steinbruchs Rothenberg in der Gemarkung Butzbach als Ackerland öffentlich an die Meiſtbietenden ver— ſteigert werden. Friedberg den 9. December 1842. Der großh. heſſ Kreisbaumeiſter. Stockhauſen. Oeffentliche Dankſagung. (1535) Im Namen der hieſigen Ortsbuͤrger, die im Januar 1841 durch Ueberſchwemmung in große Noth verſetzt waren und ſich baldiger Unterſtüͤtzung durch reiche Geſchenke zu erfreuen hatten, ſagen wir hiermit den freundlichen Gebern unſern herzlichſten Dank! Ueber die ſpecielle Verwendung der hierher gekommenen 576 fl. 12 kr. haben wir eine Rechnung aufgeſtellt und werden ſolche demnächſt Gr. Heſſ. Kreisrath zu Friedberg vorlegen. Bruchenbrücken den 9. Dezember 1842. Der Pfarrer Der Bürgermeiſter Muller. Beſt. Bekanntmachung. (1536) Donnerſtag den 22. Dezember d. J., Vor⸗ * 430 mittags um 11 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe gerichte anzuzeigen, indem ich nach der Hand für die Lieferung der für das Jahr 1843 in der Stadt⸗ nichts mehr hafte, NB. es muß eine ſpecificirte ſchule noͤthigen Tinte, Kreide, Schwämme ꝛc., ſowie Rechnung ſeyn. auch die in Schloſſerarbeit beſtehende Lieferung von Friedberg den 8. Dezember 1842. Montirungsleiſten in die Schulſäle, voranſchlagt zu Johannes Joſt J. 38 fl., öffentlich an Wenigſtnehmende verſteigert 1100 fl. werden.(1540) Vormundſchaftsgelder liegen bei den Un⸗ i b 8. 5 Friedberg den D fe. Bürgernſeiſter terzeichneten gegen gerichtliche Verſicherung zum Aus- leihen bereit. D. Fritz. 9 n Altenſtadt am 7. Dezember 1842. N Boy und Weith. Privat⸗Bekanntmachungen. Empfehlung. (1541) unterzeichneter empfiehlt auf bevorſtehende Empfehlung. Weihnachten ſeine ſchon bekannten Mehlſorten und (1531) Unterzeichneter empfiehlt zu bevorſtehenden beſonders feinen Blumen⸗-Vorſchuß, und bittet bei Weihnachten und Neujahr ſeine ſchon bekannten billigen Preiſen um recht zahlreichen Zuspruch. Mehlſorten, und beſonders extra feines Vorſchuß⸗ Friedberg. Heinrich Stamm. mehl, ſowie noch alle Sorten Hülſenfrüchte, gute 5 5 Wicken zum Ausſäen, und bittet er bei billigen Prei⸗ Ein Pferde-Teppich ſen um recht zahlreichen Zuſpruch.(1542) wurde am 5. d. M. zwiſchen Kloppenheim Jakob May, und der Niddabrücke Groskarben gefunden, und kann wohnhaft bei Hrn. Gaſthalter Supp auf der breiten Straße. derſelbe gegen erweisliches Eigenthumsrecht und Zah⸗ Einladung zu einem Balle. lung der Inſeratgebühren bei dem Gr. Bürgermeiſter (1537) Da nunmehr der Beſchluß des Tanzunter⸗ zu Burggräfenrode in Empfang genommen werden. richts der mir anvertrauten hieſigen Schüler heran⸗ Mobilien Verkauf. naht, bin ich geſonnen den dritten Weihnachtsfeier⸗(1543) In Engelthal ſind mehrere Mobiliarſtücke, tag einen Probeball in dem Saale des Herrn P. als: Schränke, Commode, Bettladen, Küchenſchränke, Mann zu veranſtalten, und lade hierzu vie aus⸗ Thüren, Stühle, Tiſche, mehrere Gattungen, Feu⸗ wärtigen an meinem Tanzunterrichte Theilnehmenden ſter, Hobelbänke, Oefen, Sparheerde u. ſ. w.; ferner ergebenſt ein. 5 mehrere Arten Schreinerholz: Nußbaum, Kirſchbaum, Sollten ſich noch Tanzliebhaber dem Unterrichte Ahorn, Eſchen, Eichen, ſämmtlich 3jaͤhrig, aus freier anſchließen wollen, ſo bitte ich, ſolches mir gefälligſt Hand gegen gleich baare Bezahlung zu verkaufen. in der Kürze mitzutheilen. Kaufluſtige belieben ſich an den dortigen Schreiner— Friedberg. Goldenberg, Tanzlehrer. meiſter Philipp Roth zu wenden. Ein braver Burſche, Mehrere Hundert Gulden (1538) welcher ſowohl für die Oekonomie brauch-(1544) können aus dem hieſigen Pfarrvacanzfond dar iſt, als auch über die Verwaltung derſelben gegen genügende Sicherheit und die üblichen Pro— einige ſchriftliche Notizen führen kann, wird für kente verliehen werden. eine nicht bedeutende Oekonomie und 1 Pferd,— Oſtheim den 9. Dezember 1842. wenn auch erſt auf Petritag 1843— in Dienſten a P. Frees, Vacanzrechner. geſucht. Deſſen Lohn iſt jahrlich 90 fl. Geld und 8 5. kann bei einem ſoliden braven Betragen auf einen N von Sandſteinen. Nebenverdienſt von jährlich 30—40 fl. rechnen.(1545) Bei dem Unterzeichneten ſind alle Sorten Hierzu können ſich indeſſen nur mit guten Zeug⸗ Sandſteine in Kommiſſion und auf Beſtellungen zu niſſen verſehene Perſonen melden und giebt die haben, nämlich: Expedition dieſes Blattes nähere Auskunft. Krippen der Fuß 36 kr. Schweintröge der Fuß 24 kr. Bekanntmachung. 5 2. be 12 J— 234 kr. (1539) Da ich 1827 mein Haus an Valentin Seen de Fuß 2 75 5 Scheuermann und an Georg Krieger verkauft habe Platten der Fuß 6 kr für 1250 fl. die darauf haftende Kapital⸗Schuld iſt Friedberg. Kappes. 650 fl. Bei dem Verkauf aus der Hand habe ich 50 fl. erhalten die übrigen 575 fl. habe ich noch nicht. Da nun bis daher Niemand Anſpruch auf Eine Kappe 5(1546) wurde Sonntag den 11. d. M. in der dieſes gemacht hat, ſo erſuche ich jeden, der auf Abendunterhaltung im Gerlach'ſchen Saale verwech⸗ mein verkauftes Haus einen Anſpruch zu machen ſelt. Nähere Auskunft ertheilt die Expedition dieſes hat, ſolches bis den 15. Dezember an hieſigem Land⸗ Blattes. Gedruckt und verlegt unter Berantwortlichkeit von Car! Binde nagel ia Friedberg. Aus u die im 5. 2 gebe Ihnen einzuſchärſen mindeſtens Hun —— Als de Reiſe dure den vielen die er höre fing die 1 dir im St Die Ul am unreck Es ist vollkomme faniſchen keinen Ge ſe nach 6 ägt. In dergleichet — Beka (1423 ken