latterſtöcke, Tvaſchine, N— Die, decrung van Addlegt Mitgliedern cumehr ohne ſichaſten be⸗ die Jahre achter, nicht 5 Deutſch⸗ Aleſten Bie, Aterrinander den erlitten aF es man- elt, ſeinem ellen Honig , ſo müßte wirth ſehr ac nur mit uſt erhält. ts Vereine und Ortt nenfttunde, en, fonnen A Borſtand Intelligenzblatt für die Provinz Oberbeſſen im Allgemeinen, Kreiſe Friedberg und Hungen und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. 2 W 21. Sonnabend, den 12. Maͤrz 1842. Amtlicher Theil. —— Die großherzoglich heſſiſchen Kreisraͤthe der Kreiſe Friedberg und Hungen an die Großh. Heſſ. Buͤrgermeiſter und Gemeindeeinnehmer des Kreiſes Friedberg, ſowie an die Großh. Heſſ. Fuürſtl. und Graͤfl. Solmſiſchen Bürgermeiſter und Gemeindeeinnehmer des Kreiſes Hungen. Betreffend: Die Beiträge der Gemeinden zur Gr. Staatsunterſtützungskaſſe zur Unterhaltung von Taubſtummen in den Gr. Taubſtummeninſtituten. Da nach einer Anzeige der Gr. Staatsunterſtützungskaſſe die Beiträge, welche Gemeinden zur Be⸗ ſtreitung der Koſten für Unterhaltung von Taubſtummen in den Inſtituten zu Friedberg und Bensheim an dieſe Kaſſe zu entrichten haben, ſo wenig pünktlich bezahlt werden, daß der Eingang derſelben großen Theils ſehr verſpätet im Laufe des folgenden Jahres erfolgt, hierdurch aber die Verwaltung der Staats⸗ unterſtützungs⸗Kaſſe weſentlich erſchwert und mühſam gemacht wird, ſo werden Sie, in Folge höchſter Entſchließung, angewieſen, dafür zu ſorgen, daß dergleichen Beiträge daldigſt nach Ablauf des betreffen⸗ den Jahrs und längſtens bis zum 1. April des folgenden Jahrs an die Grhzgl. Staatsunterſtuͤtzungs⸗ Kaſſe portofrei ohnfehlbar eingeſendet werden, widrigenfalls die durch Nichteinhaltung dieſes Termins allenfalls entſtehenden Koſten lediglich den Säumigen perſönlich zur Laſt kommen muͤſſen. Friedberg und Hungen den 27. Februar 1842. J. V. Krach, Kr.⸗Sekr. Follenius. Das großherzoglich heſſiſche Landgericht Friedberg an die Buͤrgermeiſter des Bezirks. Betreffend: Das Pormundſchaftsweſen. Diejenigen Curatoren, welche in dieſem Jahre Rechnung ſtellen muͤſſen, haben ſolche binnen 4 Wochen bei 1 Nthlr. Strafe zur Reviſion einzureichen, was Sie alsbald gehörig bekannt machen laſſen werden. Friedberg den 5. März 1842. Hofmann. Dasſelbe an dieſel ben. Betreffend: Die Vorarbeiten zu Hypotheken und Contracten durch den Orts⸗Vorſtand. In rubricirtem Betreff iſt ſeither in dem hieſigen Bezirke nicht uberall gleichförmig verfahren worden, indem die Fragebogen und Taxationen, theils von den Ortsvorſtänden theils von den Feldgerichten aus⸗ geſtellt und vollzogen wurden. In Gemäßheit eingelangter höherer Verfügung eroͤffnen wir Ihnen nunmehr zur Herbeifuͤhrung eines gleichmäßigen Verfahrens das Folgende: * 92* 10 Die Tarationen von Gebäuden ſind fortwährend durch zwei beſonders verpflichtete Bauhand⸗ werker, einen Maurer und einen Zimmermeiſter zu vollziehen. Damit kein Zweifel mehr darüber obwalte, welche Individuen hierzu in den einzelnen Orten zu verwenden ſeien, und da bezuglich der ſeither adhibirten Gebäudeſchätzer theilweiſe ein Nachweis uͤber ihre gerichtliche Verpflichtung nicht vorliegt, haben Sie mit dem Gemeinderath binnen 14 Tagen fur jede Buͤrgermeiſterei zwei Gebäudetaxatoren in Vorſchlag zu bringen, deren Beeidigung auf die gerichtlichen Taxationen alsdann Statt finden ſoll. Es verſteht ſich von ſelbſt, daß ſolche Individuen gewählt werden müſſen, weiche nicht allein die erforderlichen Kenntniſſe beſitzen, ſondern auch rechtliche und nicht ganz vermögensloſe Leute ſind, da ſie für ihre Abſchätzungen verantwortlich ſind, alſo einige Garantie für ihre Zuverläſſigkeit darbieten müſſen. Sollten an einzelnen Orten geeignete Bauhandwerker ſich nicht vorfinden, ſo ſind ſolche aus einer andern Gemeinde vorzuſchlagen. Die Taxationen von Grundſtüͤcken ſollen kuͤnftig nicht mehr durch den Gemeinderath oder die Feldgerichte, ſondern von 3 ebenfalls beſonders zu verpflichtenden Güͤtertaxatoren vollzogen werden. Es wird zweckmäßig ſein, an jedem Orte einen oder zwei Erſatzmänner zu wählen, die in Verhinderungsfällen eintreten können. Sie werden daher mit dem Gemeinderathe die erforderliche Anzahl von Taxatoren und Erſatzmännern derſelben ebenfalls binnen 14 Tagen in Vorſchlag bringen, wobei wir noch bemerken, daß ſolche Individuen gewählt werden müſſen, die mit dem Werthe der Güter hinlänglich bekannt ſind und zu der Klaſſe der Höchſtbeſteuerten der Gemeinde gehören, damit ſich wegen ihrer Taxationen, für die ſie verantwortlich ſind, nöthigen Falles an ihnen regreſſirt werden kann. Zweckmäßig wird es übrigens ſein, wenn die Taxatoren großen Theiles aus der Zahl der Feldgeſchworenen gewählt werden, inſoweit dieſelben nach den vorher angedeutenden Rückſichten hierzu befähigt erſcheinen. — Die ſo gewählten Taxatoren haben ihr Amt, ſo lange nicht etwa ihre Entlaſſung von dem Gerichte verfügt werden ſollte, ſtändig zu verſehen, auch wenn ſie nicht mehr Mitglieder des Ortsvorſtandes oder Feldgerichtes ſind.— Sobald einer der Gebäude⸗ oder Guͤterſchätzer mit Tod abgeht, iſt ein anderer an deſſen Stelle vorzuſchlagen. 5 i. 3) Hiernach hat der Ortsvorſtand als ſolcher künftig mit den Abſchätzungen uberall nichts mehr zu thun, ſich vielmehr lediglich auf die Beantwortung der Fragebogen, welche bei allen Acten der frei⸗ willigen Gerichtsbarkeit, namentlich auch bei Looszetteln, aufgenommen und vorgelegt werden müſſen, zu beſchränken. Für die Richtigkeit der Beantwortung der Fragebogen ſind, wie ſich von ſelbſt verſteht, die Ortsvorſtände mit ihrem Vermögen verantwortlich, weshalb wir die größte Umſicht und Genauigkeit in dieſer Beziehung nicht angelegentlich genug empfehlen können. Da übrigens bei Hypotheken in die Fragebogen nach den eingeführten Formularien zugleich auch die Taxation aufgenommen wird, ſo ſind jene kuͤnftig am Schluſſe auf der einen Seite von den Taxatoren mit dem Zuſatzte:„Für die Richtigkeit der Taxation. Die verpflichteten Gebäude-[Güter-] ſchatzer auf der andern Seite aber von Ihnen und dem Gemeinderathe in beſchlußfähiger Zahl mit dem Zuſatze: Fur die Richtigkeit der Beantwortung. Der vorſtehenden Frage der gr. Bürgermeiſter. Der Gemeinderath.“ zu unterſchreiben. Friedberg den 2. März 1842. Hofmann. Bekanntmachungen von Behoͤrden. NN Arbeits ⸗Verſteigerung. (277) Die in dieſem Jahre dahier vorkommenden Gemeindebauarbeiten ſollen Dienſtag den 15. März Garten Verpachtung. d. J., Vormittags 9 Uhr, auf dem hieſigen Rath⸗ 274.. 2 hauſe unter den im Termin zu eröffnenden Beding⸗ (274) Da die Verpachtung der Hospital⸗Gärten ungen an die Wenigſtnehmenden verſteigert werden vom 15. Februar l. J. die Genehmigung nicht er⸗ 5 5 5 5 und ſind voranſchlagt: hielt, ſo werden ſolche Dienſtag den 15. Marz, Nach⸗ An d irienzä ute mittags 2½ Uhr, in hieſigem Rathhaus nochmals a) An dem Hirtenhauſe: einer meiſtbietenden Verpachtung ausgeſetzt. Maurerarbeit zu 56 fl.— kr. Friedberg den 5. März 1842. Zimmerarbeit 25„—„ In Auftrag der Armenkommiſſion: Steinhauerarbeit 1 Der Beigeordnete Bender. a de 28„ 15„ 2; aſerarbeit 25„ä—„ Frucht ⸗Verſteigerung. Schloſſerardeit 9 (276) Dienſtag den 15. März, Nachmittags 2 Uhr, ſollen in hieſigem Rathhauſe von dem Fruchtvorrathe des Auguſtiner Schulfonds circa 40 Malter Korn b) Am neuen Schul hauſe: Zimmer⸗ und Pumpenmacherarbeit 49 fl. und 10 Malter Gerſte, zweimalterweiſe, öffentlich Weißbinderarbeit b 8 meiſtbietend verſteigert werden. c) An dem Friedhofe: Friedberg den 5. März 1842. Maurerarbeit 33 fl. Der Beigeordnete Bender. Steinhauerarbeit 162„ Pachtliebt termin zeitig Friedbet Al (285) Mit tags 3 Uhr, in dieſem Jah an die Wenig Die Ueber Maurer, Amt Aden 17 A Die Gr. Bürgermeiſter der Umgegend werden terſucht, dieſes noch beſonders in ihren Gemeinden veröffentlichen zu wollen. Altenſtadt den 3. März 1842. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Brack. Bekanntmachung. (239) Samſtag den 19. März l. J., Vormittags 9 Uhr, ſollen in hieſigem Rathhauſe die unten ver⸗ zeichneten in friedberger und fauerbacher Gemarkung gelegenen und theilweiſe beſaamten Güterſtücke des Hofgerichtsadvokaten Trapp III. dahier für die Zeitdauer von 12 Jahren, unter den im Termin be⸗ kannt zu machenden Bedingungen, verpachtet werden. Verzeichniß der Güterſtücke: I. Friedberger Feld: 10 5 1 Prtl. 23 Rih. an der See⸗ bach, hat ewigen Klee. 2 3 1 M. 1 V. 38 R. bei der Land⸗ ſtraße an H. Preußer und G. Groß im Großengalgenfeld, iſt geſtürzt. 1 M. im Kleingalgenfeld neben G. Groß, iſt geſtürzt, 1 M. 1 V. 22 R. im Lachen⸗ feld neben ſich ſelbſt und Eruſt Falk, hat Korn, gibt 1 Mſt. 2 Geſ. Hafergrundrente. II. Fauerbacher Feld: 0 3) 8 72 u. 7 40 756 50 8 2 V. 22 R. auf dem Ringgra⸗ ben an Hofrath Knorr, iſt ge⸗ ſtürzt. 6—— 3 M. 28 R. an der oberſten Elach an Poſtmeiſter Helmolt, hat Waizen. 7) 5 h.%% U. 11. 2 V. 19 N. rechts dem Main⸗ zerthorweg an der Pfarrei Fau— erbach, hat Waizen. 89 7 1 M. 1 V. 10 Rth. im Holler⸗ buſch an Jungfer Jenkel, hat Waizen. Pachtliebhaber wollen ſich in dem Verpachtungs⸗ termin zeitig einfinden. Friedberg den 21. Februar 1842. In Auftrag: Der Beigeordnete Bender. Arbeits ⸗Verſteigerung. (285) Mittwoch den 16. März d. J., Nachmit⸗ tags 3 Uhr, ſollen auf hieſiger Gemeindeſtube die in dieſem Jahre vorkommenden Gemeindebauarbeiten an die Wenigſtuehmenden verſteigert werden. Die Ueberſchläge betragen: a) An der Weede: Maurerarbeit 9 fl. 53 kr. Steinhauerarbeit 66„ 40„ Lieferung von Waſſerkalk 10%— b) An dem Hirtenhaus: Maurerarbeit 5 fl. Schreinerarbeit 27„ Glaſerarbeit 3. 7, 93 K c) An der Kirche: Maurerarbeit 5 fl. 24 kr. Weißbinderarbeit 66„ 52„ Dachdeckerarbeit 64„—„ d) An dem Schulhaus: Maurerarbeit 10 fl.— kr. Steinhauerarbeit 12„ 30„ Schreinerarbeit 30„—„ Schloſſerarbeit 31„—„ Weißbinderarbeit„ Spenglerarbeit 37„— 7 Die Großh. Bürgermeiſter der benachbarten Orte werden erſucht, Vorſtehendes noch beſonders bekannt machen zu laſſen. Oberau den 3. März 1842. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Ba jus. Arbeits Verſteigerung. (290) Dienſtag den 15. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſollen auf dem Rathhauſe zu Oberrosbach fol⸗ gende, an der Kirche daſelbſt erforderliche Baurepa⸗ raturarbeiten, als: 1) Maurerarbeit mit Material, voranſchlagt zu 75 fl.— kr. 2) Schreinerarbeit 8„ 55„ 3) Dachdeckerarbeit 30„ 4) Glaſerarbeit„ 5) Weißbinderarbeit 76„— an die Wenigſtnehmenden veraccordirt werden. Oberrosbach den 1. März 1842. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Lämmer. Arbeits ⸗Verſteigerung. ) Dienſtag den 15. März, Vormittags 10 Uhr, ſollen auf dem Rathhauſe zu Butzbach die zur Einrichtung von 2 Arreſtlokalen daſelbſt erforderlichen Bauarbeiten, an die Wenigſtfordernden oͤffentlich in Accord gegeben werden. Nach dem Voranſchlag beträgt: (281 1) Maurerarbeit 206 fl. 38 kr. 2) Steinhauerarbeit 13„ 46„ 3) Zimmerarbeit 257„ 46„ 4) Dachdeckerarbeit 12„—„ 5) Schreinerarbeit„ 12 6) Schloſſerarbeit 26„ 44„ 7) Glaſerarbeit 16% 28„ 8) Weißbinderarbeit 180„ 44„ 99 Spenglerarbeit 3„ 20, N Steigbedingungen liegen bis Voranſchläge und Büreau des Unterzeichneten zum Termin auf dem zur Einſicht offen. Friedberg den 11. März 1842. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Rhumbler. Garten ⸗„Verſteigerung. (306) Dienſtag den 15. März, Nachmittags 2% Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe auf Autrag der Era den des dahier verſtorbenen Phyſikats⸗Wundarztes Adam Schenk, der zur Verlaſſenſchaft gehörende Garten, Pag, und Nra., 83 Rutheu haltend, „% 94. zwiſchen der Lang⸗ und Barbaragaſſe an Maria Krieger und Philipp Ruland gelegen, zehntfrei, einer freiwilligen meiſtbietenden Verſteigerung ausgeſetzt werden. Friedberg den 8. März 1842. 5 Der Beigeordnete Bender. Frucht ⸗Verſteigerung. (307) Dienſtag den 22. März, Nachmittags um 2 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe die den mil⸗ den Stiftungen gehörenden Früchte, beſtehend gegen 48 Malter Korn, 16 Malter Gerſte und 1 Simmer Hafer, aus der Erndte von 1841, zweimalterweiſe öffentlich an den Meiſtbietenden verſteigert. Friedberg den 8. März 1842. Der Beigeordnete Bender. Immobilien ⸗Verſteigerung. (308) Dienſtag den 12. April l. J., Morgens 10 Uhr, wird in bieſigem Rathhauſe die den Schreiner Friedrich Franck'ſchen Eheleuten gehörende Hofraithe und Gärten, beſtehend Pag. und Nr. /: in einem Wohnhaus an Adam Stemmler und Adam Rauſch, ſodann Pag. u. Nr. 201. 19. 45 Ruthen Garten in der 15ten Gewann, an ſich ſelbſt, gibt in die Rente 17 kr. 201. 18. 22½ Ruthen daſelbſt, an ſich ſelbſt, gibt in die Rente 8 ½ kr., öffentlich meiſtbietend verſteigert. Friedberg den 5. März 1842. In Auftrag großh. heſſ. Landgerichts Der Beigeordnete Bender. Bekanntmachung. (309) Dienſtag den 15. l. M., Vormittags 11 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe 10 Schaafpfer⸗ che öffentlich meiſtbietend verpachtet. Friedberg den 5. März 1842. Der Beigeordnete Bender. Arbeits-Verſteigerung. (310) Dienſtag den 15. l. M., Nachmittags 2 ½ Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe das Brechen meh⸗ rerer Klafter Steine in der neu aufgedeckten Stein⸗ grube in hieſiger Gemarkung, Töpfenkaut, noch⸗ mals öffentlich an den Wenigſtnehmenden verſteigert werden. Friedberg am 9. März 1842. Der Beigeordnete Bender. Bekanntmachung. (311) Im Betreff des dahier wöchentlich einmal ſtattfindenden Viehmarkts ſind nachfolgende Abän— derungen beſtimmt worden, die zur Nachachtung der Betheiligten anmit zur öffentlichen Kenntniß gebracht werden. Es wird nämlich: 1) Der Kühe⸗Markt künftighin abgeſondert von dem Ochſen- und Kälber⸗Markt abgehalten, wobei es rückſichtlich des Ochſen⸗ und Kälbermarkts bei den grüheren Beſtimmungen ſein Bewenden behält und etzterer demnach wie früher Montags in jeder Woche um die bekannten Stunden ſtattfindet. 2, Der Kühe⸗Markt iſt ebenfalls Montags in jeder Woche abzuhalten, beginnt aber in den Mona⸗ ten Januar, Februar, November, December um 10 Uhr, Maͤrz und Oktober um 9 Uhr, in den übrigen Monaten aber um 8 Uhr des Morgens. 3) Eine Viertelſtunde vor dieſer Zeit wird das ö Eintreiben der Kühe in die Stadt erlaubt. 4) Das Aufſtellen des Viehs vor dem Viehhofe wird kuͤnftighin weder bei dem Ochſen⸗ noch Küuͤh⸗ markt geſtattet und verfällt der Contravenient in eine Strafe von 1 bis 5 Reichsthalern. 5) Vorſtehende Verfügungen treten am 14. Mürz d. J. in Kraft. Frankfurt a. M. den 3. März 1842. Polizey⸗ Amt. . Holzverſteigerung im Oſtheimer Gemeindewald, Reviers Hochweiſel betreffend. (312) Mittwoch den 16. d. M. ſollen in dem hie⸗ ſigen Gemeindewald, Diſtrikts Hangrigenberg, des Vormittags präcis 9 Uhr, folgende Holzſortimente zur Verſteigerung gebracht werden, 10 4 Stecken buchen Scheitholz, D 20 5,„ Pruͤgelholz, 3 94„ Stockholz, friſches, 4) 1739 Stück buchen Reisholzwellen, 50 1 Stecken eichen Scheitholz, 6) 1 75„ Prügelholz, 5„ erlen ditto, 8 1„ Stockholz und 9) 10 Stück buchen Stammholz, wozu Steigliebhaber einladet. Oſtheim den 8. März 1842. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter Schneider. Arbeits ⸗Verſteigerung. (313) Freitag den 18. März, Vormittags 9 Uhr, ſoll dahier das Fahren von 25 Cub.⸗Klſtr. Steinen aus den Aſſenheimer Brüchen und ebenſo viel aus den Kleinkarber Brüchen, auf den von hier nach Obererlenbach führenden Vieinalweg, unter den vor der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Be— dingungen öffentlich vergeben werden. (310) Den Uhr, ſoll in d derrosbach, 1 Elrcken b 8 Stecken b 17 Stecken Stecken buch Stück birke weiden Reif und 1 Star an den Meiſtt ö Zugleich wird das Aufſetzen dieſer 50 Cub.⸗-K. vergeben. Kloppenheim den 7. März 1842. Der Beigeordnete Scheuerich. Arbeits-Verſteigerung. (314) Mittwoch den 16. Marz l. J., Nachmit⸗ tags um 1 Uhr, ſollen auf der hieſigeu Gemeinde⸗ ſtube die für das laufende Jahr vorgeſehenen herzu— ſtellenden Gemeindebauarbeiten wenigſtnehmend ver⸗ ſteigert werden. 1. In dem Schulſaale und der Schullehrerwohnung. Schreinerarbeit 11 fl. 6 kr. Glaſerarbeit 137%, 50 2. Die Herſtellung des Vorplatzes des hieſigen Sau⸗ erbrunnens. Steinhauerarbeit 23 fl: 12 kr. Maurerarbeit 115—„ Die benachbarten gr. Bürgermeiſter werden er⸗ Die Heren werden um ge erſucht. Niederrt Pri (302) Son r nit Harmon leen. Der Etgebenſt Friedber ürgermeiſter ag 9 Uhr, tt. Steinen o viel aus er nach ter den vor denden 2 Beẽ⸗ 50 Cub.⸗K. erich. Nachmit⸗ Gemeinde⸗ enen herzu⸗ bmend ver⸗ ſucht, Vorſtehendes in ihren Gemeinden bekannt ma⸗ chen zu laſſen. Steinfurt am 8. März 1842. l Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter Petri. Arbeits ⸗Verſteigerung. (315) Montag den 14. d. J., Vormittags um 10 Uhr, ſollen zu Kirchgöns auf dem Gemeindehaus folgende an den Pfarr- und Gemeinde⸗Gebäuden erforderlichen Baureparaturen, als: 1) Maurerarbeiten mit Material voranſchlagt zu 174 fl.— kr. 29 Schreinerarbeit 99„ 40„ 3) Zimmerarbeit 33„—„ 4) Schloſſerarbeit 26„ 30„ 5) Glaſerarbeit 20„—„ 6) Weißbinderarbeit 37„—„ 7) Wagnerarbeit„ 1 7 an die Wenigſtnehmenden öffentlich verſteigert wer— den. Voranſchläge und Steigbedingungen liegen bei dem Unterzeichneten zur Einſicht offen. Kirchgöns den 4. März 1842. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter Heß. Holzverſteigerung. (316) Donnerſtag den 17. März, Vormittags 8 Uhr, ſoll in dem Gemeindewald der Gemeinde Nie⸗ derrosbach, Diſtrikt Waſſerdell, 1 Stecken birken und 1 Stecken aspen Scheitholz, 8 Stecken buchen, 12 Stecken birken und eichen, 17 Stecken aspen und weiden Prügelholz, ½ Stecken buchen Stockholz, 5800 Stück buchen, 600 Stück birken und eichen, 725 Stück aspen und weiden Reiſerholzwellen, 30 Läſte allerlei Gehoͤlze und 1 Stange eichen Holz, an den Meiſtbieten den öffentlich verſteigert werden. Die Herrn Bürgermeiſter der umliegenden Orte werden um gefällige Veröffentlichung dieſes andurch erſucht. Niederrosbach den 10. März 1842. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Bullmann. NN Privat⸗ Bekanntmachungen. (302) Sonntag den 13. d. M. große Reſtauration mit Harmoniemuſik in dem Saale des Unterzeich⸗ neten. Der Anfang iſt Abends um 6 Uhr. Ergebenſt ladet ein Friedberg den 7. März 1842. Ludwig Conrad Trapp. Wetterauer Bienen⸗ Verein. (305) Unterzeichnete bringen hiermit zur Kenntniß, daß die diesjährige ite Verſammlung des wetterauer Bienen⸗Vereins Mittwoch den 16. d. M., Mittags um 12 Uhr, in der Behauſung des Herrn Gaſtwirths Ph. Sieck dahier ſtattfindet und Folgendes mitge⸗ „ 95* theilt werden ſoll: als 1) die beſte und wohlfeilſte Fütterung für Bienen nach der Ueberwinterung, N ſicheres Mittel, die Bienen vor Räuber zu be⸗ wahren, 3) die Anſchaffung der vortheilhafteſten Bie⸗ nenwohnungen, z. B. Rahmbuden⸗- oder Blätterſtöcke, 4) der Vortheil der Vitzthumiſchen Rauchmaſchine, 5) werden die Monatsblätter für die geſammte Bie⸗ nenzucht theilweiſe vorgeleſen und 6) die Rechnung vom 9. Juni 1841 bis den 16. Maͤrz 1842 abgelegt. Wir glauben noch beſonders unſern Mitgliedern des wetterauer Bienen⸗Vereins, der nunmehr ohne die Stadt Friedberg ſchon aus 16 Ortſchaften be⸗ ſteht, aufmerkſam machen zu muͤſſen, daß die Jahre 1840 und 41 für die meiſten Bienenzuͤchter, nicht allein in unſerer Wetterau, ſondern in ganz Deutſch—⸗ land ſo ſchlecht ausfielen, daß es den alteſten Bie⸗ nenvätern nicht denkt, zwei Jahre hintereinander einen ſo großen Verluſt auf ihren Ständen erlitten zu haben. Und weil wir feſt überzeugt ſind, daß es man⸗ chem Bienenfreunde an Kenntniß mangelt, ſeinem kleinen noch lebenden Ueberreſt bis zur vollen Honig⸗ tracht gehörige Pflege angedeihen zu laſſen, ſo müßte dieſe Verſammlung einem jeden Bienenwirth ſehr willkommen ſein, indem er über alles, was nur mit Nutzen angewendet werden kann, Auskunft erhält. Wir laden daher alle Mitglieder des Vereins höflichſt ein, an oben benanntem Tage und Orte ſich einfinden zu wollen; auch alle Bienenfreunde, welche dem Verein noch beizutreten wünſchen, können ſich an demſelben Tage daſelbſt bei dem Vorſtand melden. Friedberg den 6. März 1842. Der Vorſtand des wetterauer Bienen⸗Vereins: Althen. Botſch. Bößwald. Fritſch. Empfehlung. (317) Unterzeichnete empfiehlt ſich neben ihrem Putzgeſchäft, im Waſchen von Blonden, von Herrn— und Damen ⸗Strohhüten, welche Letztere auf Ver— langen in neueſte Façon umgeändert werden. Mög⸗ lichſt billige Preiſe werden zugeſichert. Charlotte Nicolai, Nr. 460 auf dem Hauck. Holzverſteigerung. (318) Montag den 14. d. M. ſollen in dem frei⸗ herrlich von Rothſchildiſchen Walddiſtrikt Altenberg bei Rodheim 2050 eichen und 2050 birken Wellen öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Die Zu⸗ ſammenkunft ſſt Morgens 9 Uhr am Schlag an der Petterweiler Gränze. Okarben den März 1842. Hilgenreiner. Einen Lehrling (319) ſucht ein hieſiger Schuhmachermeiſter. Wer, ſagt die Expeditian d. Bl. Ein junger Burſche (320) kann bei einem hieſigen Bäckermeiſter mit oder ohne Lehrgeld in die Lehre treten. Das Nähere bei der Expedition d. Bl. „ 96. Empfehlung. (321) Den Verkauf aller Sorten von Gemuͤſe⸗, Blumen ⸗, Feld⸗ und Waldſaamen bringe ich auch für dieſes Jahr meinen Freunden in gefällige Er⸗ innerung. Friedberg. M. Jung. Ein Logis (322) hat zu vermiethen, Friedrich Schleuning. Alle Sorten (323) ächten und friſchen Garten⸗Saamens ſind zu haben bei Carl Decher in der Uſergaſſe. Für einen geſitteten jungen Menſchen (324) ſteht eine Lehrlingsſtelle offen bei Sattlermeiſter H. M. Decher, Nr. 270. . Empfehlung. 1 (325) Unterzeichneter empfiehlt ſich mit ſeinem Hopfen, als Spalter, Moßbacher und Schwetzinger, welcher ſich beſonders zu Lagerbier eignet, zu den billigſten Preiſen. Anton Burck, Küfer⸗ und Bierbrauermeiſter. Alle Sorten Sämereien (326) ſind auch dieſes Jahr von vorzüglicher Guͤte und zu billigen Preiſen, welche aus meinem Ver⸗ zeichniß, das einem Jeden meiner Abnehmer gratis zu Dienſten ſteht, zu erſehen ſind, zu haben, bei E. Botſch in Friedberg. Billigſte Schiffsgelegenheit fur Auswanderer und Rei⸗ ſende nach Nordamerika. (327) Der unterzeichnete bevollmächtigte Agent der Herren Lüdering& Comp., Schiffsrheeder und Großh. Heſſ. Konſul in Bremen, macht hiermit bekannt, daß nunmehr am 1. und 15. Tage eines jeden Monats, wie früher, große ſchnellſegelnde drei⸗ maſtige Bremer Schiffe, mit hohen geräumigen Zwi⸗ ſchendecken verſehen und beßtens eingerichtet, von Bremen aus nach Baltimore und Neujork und mitunter auch nach Philadelphia und Neu⸗Or⸗ leans abgefertigt werden, und daß daher zu jeder Zeit Paſſagiere, die ſich zur Ueberfahrt nach Nor d⸗ Amerika entſchloſſen haben, unter den beßten und billigſten Bedingungen, bei dem Agenten angenom⸗ men und bündige Schiffscontracte mit demſelben ab⸗ geſchloſſen werden können,— ſowie derſelbe auch jede nähere Auskunft über die abgehenden Schiffe ſowohl, als auch die gedruckten Ueberfahrtsbedingun⸗ gen ohnentgeltlich ertheilt. Offenbach den 8. März 1842. C. Kugler, als Agent. Vorſtehende Anzeige wird hiermit beſtätigt von Luͤdering& Comp., Schiffsrheeder und Großh. Konſul in Bremen. Einladung. Unterzeichnete ſind geſonnen, Dienſtag den 15. I. M. unter Mitwirkung mehrerer Muſikfreunde in hieſigem Rathhausſaale ein Concert zum Beßten der Stadtarmen zu geben, zu welchem ſie hier⸗ durch mit dem Bemerken einladen, daß das Concert Abends präcis 7 Uhr beginnen wird, und daß Ein⸗ laßkarten à 18 kr. bei J. Ph. Fritz bis Montag den 14. d. M. und Abends an der Kaſſe à 24 kr. zu haben ſind. Friedberg den 9. März 1842. a J. J. Bauer, Ed. Lucius, J. P. Fritz, Lehrer. cand. theol. Kaufmann. Fruͤchte⸗Preiſe hier in Friedberg: Waizen, alter: 12 fl. 40 kr., neuer: 12 fl.— kr. Korn: 6 fl.— kr. Gerſte: 4 fl.— kr. Hafer: 2 fl. 30 kr. Früchte⸗Preiſe zu Frankfurt, am 21. Febr.: Waizen: 11 fl.— kr. Korn: 5 fl. 45 kr. Gerſte:— fl.— kr. Hafer: 2 fl. 42 kr. Erbſen:— fl.— kr. Fruͤchte⸗Preiſe zu Mainz, am 4. Maͤrz.: Waizen: 12 fl. 4 kr. Korn: 6 fl. 27 kr. Gerſte: 4 fl. 35 kr. Hafer: 3 fl. 8 er. Erbſen:— fl.— kr. Polizei⸗Taxe für die Staͤdte Friedberg und Butzbach vom 12. bis 19. Maͤrz 1842. K iedberg Butzbach. pfo[ Brod- Preiſe. Die 0 0 kr. pf. kr. pf. 1 Leib⸗Roggenbrod 212 2 2 2 6* 5 5 4 3 4 7* 9 3 912 Loth. Loth — Milchbrod 113% 134 — Waſſerweck 11 4% 11— —IGemiſchtes(Tafel-) Brod 14/15 Fleiſch-⸗Preiſe. pf 50 1 Ochſenfleiſch 1 a 18 5 5 2 5 3 gemaͤſtetes— „Kübfleiſch ungemäſtetes 7 15 7 5 ; j gemäſtetes 7 1 Rindſleiſch ungemäſtetes 6— 6— „Kalbfleiſch 64— 514— „Schweinenfleiſch 11— 111— „ Hammelfleiſch 81— 8— „Schaaflleiſch n———— „Wurſt von blos Schweinen 12213 124— „Gemiſchte Wurſt 10— 10— Bratwurſt 14— 144— „ Schwartenmagen 15— 154— „ Geräucherter Speck 20— 20— „Schinken 15— 115— „ Doöͤrrfleiſch 154— 151— „Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 20— 20— 0 dito unausgelaſſen 19— 19— „Nierenfett 181— 181— „ Hammelsfett 15 1— 15— Der großh. heſſ. Kreisrath d. K. F. Küchler. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg. Sie we beſchaler am g Friedb —5i5iEä—ůů Ein freundli ſchen Beſt Großherzo Hrovinz det Bed Kunſt. Es iſt in allen dei des 26 ahri⸗ die Kaiſer als damals, len welſche Ruhme des treten; dem allerdings n Geſchmack noch einen men haben; Jahrhundert ſang, und 1 ſen 5 ja, win wenigſtens Seite zu ſt