5 Intelligenzblatt eld. nn für die el nelt 1 2 7 Provinz Oberbeſſen im Allgemeinen, Tmeiſter. die . gen Kreiſe Friedberg und Hungen — und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. enfondt dane WM I3. Sonnabend, den 12. Februar 1842. Amtlicher Theil. J, Mer⸗ dem Un⸗—— Zablung, —— Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Hungen * Aa; an sämmtliche Großh. Heſſ. Fürſtl. und Grafl. Solmſiſche Burgermeiſter des Kreiſes Hungen. Betreffend: Den Vicinalwegbau im Kreiſe Hungen, insbeſondere die Anſtellung und Beſoldung der Bezirks-Wegwärter. Keller . Durch Conſtituirung des Kreiſes Hungen iſt es erforderlich geworden, ſowohl die ſeitherige Eintheilung b ſogleich der Wegaufſeher-Bezirke im ehemaligen Landrathsbezirk Hungen und in den Orten reſp. Gemarkungen, welche vom Kreiſe Grünberg dem hieſigen Kreiſe zugetheilt worden ſind,(alſo im ganzen Kreiſe) als auch rand. die Vertheilung der Beſoldung der Wegaufſeher neu zu reguliren; ich habe daher die ſeitherigen Wegaufſeher 1 1) Georg Pfarrer zu Villingen, 2) Kaspar Dauernheim zu Wölfersheim, 3) Kaspar en Stockt, Förſter zu Lich, früher zu Laubach, als Wegaufſeher für hieſigen Kreis ernannt und beſtätigt und t zu ver⸗ deren Bezirke folgendermaßen beſtimmt: tet, I. Bezirk Villingen, Wegaufſeher Georg Pfarrer zu Villingen * die Gemarkungen: Villingen, Hungen, Nonnenroth, Röthges, Wetterfeld, Laubach, Ruppertsburg, Gonters⸗ 8 kirchen, Einartshauſen, Freienſeen, Lardenbach und Ilsdorf. 1 II. Bezirk Wölfersheim, Wegaufſeher Kaspar Dauernheim daſelbſt Arſtbleude die Gemarkungen: Weckesheim, Wölfersheim, Wohnbach, Obbornhofen, Bellersheim, Traismüͤnzenberg, Ain ſtets Münzenberg, Griedel, Gambach, Oberhörgen, Eberſtadt, Holzheim mit Bergheim. nit Ser⸗ III. Bezirk Lich, Wegauſſeher Förſter, Wohnort Lich, „ Wobel⸗ die Gemarkungen: Ettingshauſen, Muͤnſter, Oberbeſſingen, Niederbeſſingen, Hattenrod, Langsdorf, Muſchen⸗ 6 keinen, heim, Birklar, Bettenhauſen, Dorfgill, Grüningen, Utphe, Inheiden und Traishorlof. ctang die⸗ Die Gehalte der Wegaufſeher habe ich nach dem Steuerkapital der einzelnen Gemarkungen ausſchlagen Figuren laſſen und theile Ihnen nachſtehend die deßfallſige Repartition unter der Auflage mit, die bemerkten g i Beträge 14 Tage vor jedem Quartalsſchluß, in vierteljahrigen Raten, an den beſtellten Rechner, Rech⸗ eſamentir⸗ nungspraktikanten Bauer dahier, bei Vermeidung der Zuſendung eines Wartboten auf Ihre Koſten, Fertigung abliefern zu laſſen. Franzen, Die Stadt Lich beſoldet einen eignen Wegaufſeher und trägt alſo zum Ausſchlag nicht bei. ten, Bän⸗ Hungen den 3. Februar 1842. 5 Follenius. 8 Repartition. *. Auszuſchlagen ſind: Seſerg a) Beſoldung der drei Wegaufſeher à 200 fl.— 600 fl. 8 b) Hebgebühren dem Rechner à 4%. 9 Zuſammen 624 fl. Das Minimum des Beitrags iſt 5 fl. und das Maximum 30 fl. 5 Jährlicher Beitrag Ord⸗Nr 1 1 1) Bergheim 5 2) Bellersheim 30— 3) Bettenhauſen 13— 4) Birklar 14 36 5) Dorfgill 7 43 6) Eberſtadt 18 20 79 Einartshauſen 5 17 8) Ettingshauſen 14 08 9) Freienſeen 18 26 10) Gambach 30— 11) Gonterskirchen 10 08 12) Griedel 27 01 13) Grüningen 18 56 14) Hattenrod 7 08 15) Holzheim 23 33 16) Hungen 30— 17) Inheiden 12 40 18) Langsdorf 30— 19) Laubach 30— 20) Lardenbach 5 25 Zu übertragen 349 21 „ 54„ Ord⸗Nr. Väbrüier ee . 1. Uebertrag 349 21 30 21) Münzenberg 22) Münſter 5 40 23) Muſchenheim 16 50 24) Niederbeſſingen 9 43 25) Nonnenroth 7 07 26) Oberbeſſingen 10 34 27) Obbornhofen 18 25 28) Röthges 6 04 29) Oberzörgen 15 13 30) Ruppertsburg 16 25 31) Solms⸗Ilsdorf 5— 32) Traishorlof 7 19 33) Traismünzenberg 10 32 34) Utphe 20 21 35) Villingen 14 07 36) Weckesheim 13 07 37) Wohnbach 25 35 38) Wetterfeld 12 34 39) Wölfersheim 30— Summe 624— —— Etwas uber Kirchhoͤfe oder Friedhoͤfe im All⸗ gemeinen, und insbeſondere den neuen Fried⸗ hof zu Friedberg. (Schluß.) Endlich noch ein Wort über unſere Todtenhöfe in Friedberg! Die alten Römer, welche unſere Stadt lange inne hatten, begruben ihre Todten nach Süden zu; wenigſtens zeigten ſich von jeher in der Gegend des mainzer Thores jene Urnen, Todten⸗ lampen und Todtenkrüge, welche man den Verſtor⸗ benen mitgab, in großer Menge. Später war auch bei uns das ganze Mittelalter hindurch der Ge⸗ brauch, daß die Todten in der Nähe der Kirchen, beſonders unſerer Hauptkirche, die Geiſtlichen und Wohlthäter der Kirchen aber in dem Innern der⸗ ſelben beerdigt wurden. Nachdem es aber anfing, hier an Platz zu mangeln, wurde der Todtenhof ver⸗ legt und zwar vor das mainzer Thor. Im Jahr 1546„Donnerſtag nach Apollonia (d. h. am 12. Februar) wurde beſchloſſen, die Tod⸗ ten nicht mehr auf den Stadtkirchhof, ſondern zu St. Leonhard zu beerdigen.“ So ſagt eine Chronik, welche ſich auf den Rathsbeſchluß beruft. Der Kirch⸗ hof zu St. Leonhard wurde aber auch bald zu klein, und mußte mehrmals erweitert werden, zuletzt noch im Jahr 1831, nachdem vorher der alte Kirch hof um die Stadtkirche geebnet, und die von dem ehemaligen Beinhauſe daſelbſt herrührenden Tod⸗ tengebeine auch auf denſelben gebracht und in die Erde verſenkt worden waren. Trotz aller Erweite— rungen reichte er aber nicht mehr hin, und da er überhaupt nicht am rechten Platze lag und den An— forderungen, welche die höchſte Verordnung hinſicht— lich der Lage macht, nicht entſprach, ſo wurde end— lich im Jahr 1840 an der Grenze des friedberger Gebietes nach Fauerbach hin das nöthige Gelände zu einem neuen Gottes-Acker angeſchafft und im Jahr 1841 mit einer Mauer und einem eifernen Thore verſehen. Am 12. Auguſt fand die feierliche Einweihung deſſelben ſtatt. Den Zug eröffnete der Träger des Crucifixes, wie ſonſt bei feierlichen Leichen gewöhnlich geweſen. Dann folgte die geſammte Geiſtlichkeit der Stadt, der geſammte Stadtrath und der ſtädtiſche Kirchen⸗ und Schulvorſtand. Hierauf kamen je zwei und zwei die drei oberſten Klaſſen der hieſigen Schule mit dem Lehrerperſonale. Sobald ſie in der Mitte des Kirchhofs angelangt waren, bildeten die Schulkinder einen großen Kreis. Die Feierlichkeit wurde mit Abſingung der ten, Zten und 6ten Strophe des 689 ten Liedes aus dem allgemeinen evangeliſchen Geſangbuche eröffnet. Den Vortrag begann Herr Profeſſor Sell mit einem feierlichen Gebete. Nun trat Herr Profeſſor Fertſch auf und hielt eine auf die Feier des Tages und des Ortes bezügliche Rede, womit er zugleich die eigentliche Einweihung des Friedhofes verband, und endlich ſprach Herr Kirchenrath Pilger das Schlußgebet und ertheilte zugleich den Segen. Die letzte Strophe des genann⸗ ten 698ten Liedes, welche die Schulkinder abſangen, endete die Feierlichkeit, an welcher ſehr viele Be— wohner der Stadt, ſichtbar tief gerührt, wie ſich er⸗ warten ließ, Antheil nahmen. Der Zug ging in derſelben Ordnung, wie er ausgegangen war, wie— der nach der Stadt zurück. Möchte nur unſer Friedhof, der eine ſo ſchoͤne Lage hat, von ſinnigen Menſchen auch ſo recht zu einem Platze eingerichtet werden, daß der, welcher auf demſelben herumwandelt, ihn auch für eine freundliche Ruheſtätte der Todten erklären muß, der Fremde aber, welcher vorbeigeht, fühlt, daß uns unſere heimgegangenen Lieben nicht gleichgültig, ſon⸗ dern über Alles theuer ſind, deren Ruheplätze wir darum in eine liebliche Aue und in einen Blumen- garten umwandeln, welche dem trauernden Herzen wohlthun. (107) Free Uhr, wird in Gr. Piscus 9 dolz genannt, f Oüdesheimet! an auf 9 Jab. beträgt 1675 Morgen 2 Bit Die Verpa wovon die Morgen, die enthält. Aus ſtaltfinden, we Friedberg Ar! (118) Dien Ubr, ſollen in dahier, die 9 Kameral⸗Grun berg, Butzbal Rockenberg, O denbergen, D terſtein und Zimmer⸗, S der⸗, Spen nigſtnehmend Es wird gebracht, d zugelaſſen w vom 31. Ja ſtanden, ode Nworden wan Friedber E 1114 Nach meinde Kobde daun Conrad fils uunn ehr daa ö fl cult — ** 90. Bekanntmachungen von Behoͤrden. NN Oeffentliche Ladung. (96) Zur Publikation des von der ledigen Gertrude Lenz zu Melbach errichteten Teſtaments werden de— ren unbekannten Inteſtaterben auf Donnerſtag den 3. März, Morgens, unter dem Rechtsnachtheil hiermit vorgeladen, daß bei ihrem Ausbleiben jenes Teſtament dennoch er— offnet und vollſtreckt werden wird. Friedberg den 20. Januar 1842. Großh. heſſ. Landgericht Hofmann. Gut- Verpachtung. (107) Freitag den 4. März 1842, Vormittags 10 Uhr, wird in dem Rathhauſe zu Kaichen das dem Gr. Fiscus gehörige Gut, die Haide oder das Hoch⸗ bolz genannt, zwiſchen der Kaicher, Heldenberger und Büdesheimer Gemarkung gelegen, von Anfang 1843 an auf 9 Jahre verpachtet. Deſſen Flächengehalt beträgt 157½ Morgen 18 Ruthen Orts, oder 113 Morgen 2 Prtl. 35 Klftr. Normalmaaß. Die Verpachtung geſchieht in 10 Abtheilurgen, wovon die neun erſten jede an einem Stück 15 Morgen, die letzte aber 12% Morgen 18 Ruthen enthält. Auch kann die Verpachtung im Ganzen ſtattfinden, wenn Pachtluſtige dazu vorhanden ſind. Friedberg den 25. Januar 1842. Großh. Heſſ. Rentamt daſelbſt Beau ß. Arbeits ⸗Verſteigerung. (118) Dienſtag den 15. Februar, Vormittags 10 Uhr, ſollen in dem Lokal des Gaſtwirths Hieronimuß dahier, die Reparaturarbeiten für 1842 an den Kameral⸗Grundlaſten und Forſtgebäuden zu Fried⸗ berg, Butzbach, Ockſtadt, Obermörlen, Griedel, Rockenberg, Oppershofen, Kaichen, Büdesheim, Hel⸗ denbergen, Burggräfenrod, Vilbel, Rodheim, Win- terſtein und Oberau, als Maurer-, Steinhauer⸗, Zimmer⸗, Schreiner-, Schloſſer⸗, Glaſer⸗, Weißbin⸗ der⸗, Spengler⸗ und Pflaſtrerarbeiten an die We⸗ nigſtnehmenden in Accord gegeben werden. Es wird dieſes mit dem Anfügen zur Kenntniß gebracht, daß nur ſolche Handwerker zum Gebot zugelaſſen werden, welche die nach der Verordnung vom 31. Januar 1828 vorgeſchriebene Prufung be— ſtanden, oder bereits vor Erlaß derſelben Meiſter geworden waren. Friedberg den 1. Februar 1842. Der großh. beſſ. Kreisbaumeiſter Rhumbler Pdieta fads (114) Nach dem Gerichtshypothekenbuch der Ge— meinde Kohden hatte der nunmehr verſtorbene Jo— hann Conrad Steuernagel daſelbſt bei dem eben— falls nunmehr verlebten Georg Hofmann zu Ra⸗ bertshauſen ein zu 5% verzinsliches Kapital von 185 fl. entlehnt und in der am 30. April 1785 darüber ausgeſtellten und gerichtlich confirmirten Schuld- und Pfandverſchreibung mehrere Grund- ſtücke zum Unterpfand eingeſetzt. Dieſes Kapital iſt nach dem Tode des Georg Hofmann auf deſſen Tochter Johannes Bingel's Wittwe zu Kohden ver⸗ erbt, und ebenſo iſt an die Stelle des verſtorbenen Schuldners, deſſen Enkel Johannes Ockel II. zu Kohden nunmehr eingetreten, welcher auch dieſe Kapitalſchuld theilweiſe an die Johannes Bingel's Wittwe abgetragen hat.— Es iſt inzwiſchen die darüber ſprechende Schuld- und Pfandverſchreibung vom 30. April 1795 verloren gegangen, weßhalb auf Anſtehen der Johannes Bingels Wittwe und des Johannes Ockel II. alle diejenigen, welche aus dieſer Urkunde etwaige Rechtsanſprüche machen zu können glauben, hiermit aufgefordert werden, ſolche ſogewiß binnen einer Friſt von 60 Tagen bei dahie⸗ ſigem Gericht geltend zu machen, widrigenfalls dieſe Schuldverſchreibung für mortificirt erklärt und deren Eintrag im Hypothekenbuch gelöſcht werden wird. Nidda den 21. Januar 1842. Gr. Heſſ. Landgericht daſ. Kattrein. Fruchtverſteigerung. (120) Dienſtag den 22. Februar, Nachmittags 2 Uhr, ſollen in hieſigem Rathhauſe 50 bis 60 Mltr. Korn von dem Fruchtvorrathe des vereinigten Ar- menfonds, zweimalterweiſe öffentlich meiſtbietend ver— ſteigert werden. Friedberg den 2. Februar 1842. In Auftrag der Armenkommiſſion: Der Beigeordnete Bender. Gärten ⸗ Verpachtung. (121) Dienſtag den 15. Februar, Nachmittags 2½ Uhr, ſollen in hieſigem Rathhauſe die dem Hos⸗ pital gehörenden, Petritag leihfälligen Gärten, auf 3 Jahre öffentlich meiſtbietend verpachtet werden. Friedberg den 2. Februar 1842. In Auftrag der Armenkommiſſion: Der Beigeordnete Bender. Fruchtverſteigerung. (122) Dienſtag den 15. Februar, Nachmittags 2 Uhr, ſollen in hieſigem Nathhauſe 50 bis 60 Mltr. Korn von dem Fruchtvorrath des Auguſtiner Schul⸗ fonds, zweimalterweiſe öffentlich an die Meiſtbje⸗ tenden verſteigert werden. Friedberg am 2. Februar 1842. Der Beigeordnete Bender. Fertigung von Ortstafeln. (124) Dienſtag den 15. Februar, Vormittags 11 Uhr, wird die Fertigung von 28 Stück Ortstafeln in dem Lokale des Gaſtwirths Hieronimuß dahler an die Wenigſtfordernden in Accord gegeben. Friedberg den t. Februar 1842. Der großh. heſſ. Kreis baumeiſter: Rhumbler. Lieferung von eſchenen Straßenpflöcken: (123) Dienſtag den 15. Februar, Vormittags 1. Uhr, ſoll in dem Lokale des Gaſtwirths Heronimuß 30 Stück eichenen Stra⸗ dahier, die Lieferung von hen ßenpflöcken auf die neuerbauten Provinzialſtraßen des Baubezirks Friedberg an die Wenigſtfordernden in Accord gegeben werden. Friedberg den 15. Februar 1842. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Rhumbler. Aufforderung an die Plandhaus⸗Schuld⸗ ner zu Friedberg. s (158) Die Schuldner der hieſigen Pfandanſtalt, deren Pfänder bis Ende Dezember 1841 verfallen ſind, muͤſſen dieſelben bis Ende März d. J. entwe⸗ der einlöſen, oder prolongiren, als ſonſt deren Ver⸗ ſteigerung ſtattfinden ſoll. Bemerkt wird noch be⸗ ſonders, daß beides nur an den dazu beſtimmten Tagen, Montag, Mittwoch und Samſtag, geſchehen kann. Friedberg am 7. Februar 1842. Die Pfandhausverwaltung Faatz. Klein. Fruchtverſteigerung. (159) Von den vorigjährigen hieſigen Domanial⸗ früchten werden 6 Malter Waizen, 111„ Korn, 91„ Gerſte und 68 7 Hafer 5 Montag den 21. d. M., Vormittags 10 Uhr, in einzelnen Abtheilungen unter den bekannten Bedin⸗ gungen auf dem hieſigen Rathhauſe meiſtbietend verſteigert. Reichelsheim am 7. Februar 1842. Herz. Naſſ. Receptur Hehner. Holzverſteigerung. (160) Montag den 14. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſollen in dem Rodheimer Gemeindewald, Di⸗ ſtrikt Spitzenſteinhecken, nachfolgende Holzſortimente, als: 1) 5 Stecken buchen Scheitholz, 2 8 77 77 Prügel⸗ 3 44 77 77 Stock⸗ 4) 15„ eichen Stockholz, 5) 509 Stuͤck buchen Wellen, 6) 362„ eichen ditto, 7) 72 Stämmchen eichen und buchen Werkholz, für Wagner geeignet, öffentlich meiſtbietend an Ort und Stelle verſteigert werden. Die Zuſammenkunft findet auf der Chauſſee ge⸗ gen der Sauſchüſſel ſtatt. Rodheim den 8. Februar 1842. Der großh. heſſ. Burgermeiſter Jacobi. Holzverſteigerung. (116) Nachſtehend bemerktes Gehölze im Naum⸗ burger Forſte, Diſtrikt Pfaffenespe, bei dem Beyersröderhofe, als: a 32 Stämme Eichen⸗ und Tannen⸗Bauholz, * 56* 114 Stämme Birken⸗, Aspen⸗ und Pappeln⸗Werk⸗ holz, a f 56 Klftr. Eichen⸗, Buchen⸗ und Birken⸗Scheit⸗ und Oberholz, 40/ Schock Eichen⸗ und Birken⸗ ꝛc. Wellen, und 32½ Klftr. Erdſtöcke ſoll Mittwoch den 16. d. M., des Morgens 9 Uhr, in dem Gaſthauſe des Wilhelm Stein zu Marköbel verkauft werden. ö„ Windecken den 5. Februar 1842. Kurheſſiſche Renterei Hitzeroth. Mobilienverſteigerung. (162) Montag den 14. d. M, Morgens 9 Uhr, will der Oekonom Dietrich Boy dahier verſchie⸗ dene kleinere Oekonomie- und Hausgeräthſchaften, 1 Wagen, nebſt einer großen Quantität Stroh von 9 0 allen Fruchtgattungen öffentlich verſteigern aſſen. Altenſtadt am 7. Februar 1842. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Brack. Arbeits-Verſteigerung. (163) Montag den 14. Februar l. J., Nachmit⸗ tags um 1 Uhr, ſollen die für 1842 nöthigen Ban⸗ arbeiten an der Kirche und dem Schulhaus zu Obermörlen auf daſiger Gemeindeſtube a) an der Kirche 1) Maurerarbeit 18 fl 2) Steinhauerarbeit 33 3) Schreinerarbeit 388 4) Schloſſerarbeit 40„ 24 kr. b) an dem Schulhaus 1) Maurerarbeit 11 fl. 2) Schloſſerarbeit 2„, ö 3) Glaſerarbeit o 4) Weißbinderarbeit 43„ voranſchlagt und c) die Fertigung einer neuen Schäferhuͤtte unter den ver der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen, öffentlich und an den We⸗ nigſtnehmenden verſteigert werden. Obermörlen am 5. Februar 1842. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſte! Nicolai. Holzverſteigerung. (164) Montag den 14. Februar d. J., Morgens 10 Uhr, ſollen in hieſigem Gemeindewald, Diſtrikt Langert, 25 Stecken eichen Scheit- und Pruͤgelholz, 6 ½ Stecken Stockholz, 900 Stück Wellen, 34 vorzüglich ſchöne eichen Bau⸗ und Werkholz⸗ Stämme und 125 Stück taanene Stangen, theils Bohnen⸗ theils Baumſtangen öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Aſſenheim den 9. Februar 1842. Der großb. heſſ. Bürgermeiſter Bertalott. 10) gel u Butzbach, O ſes Blattes, ff jener Urkunde zuschalten! ode Priva 8 137) nit& Pfd. zu 6 kr. A (132) Diez oder meinen werden gierd gen bei mit derückſichtigt Friedbe 5 M (130) Di Uhr, will d wegen Erb Verſteigerung 1 4 Pferde 8 Kühe, 3) 8 Rinder 5 1 Mute 90 0 Spren 6) 8 Wager 24 Pfluge J eiſerne 9 vollſtandt Pferde, 2 degwi 9 „ 57* Holzverſteigerung. (165) Montag den 14. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſollen in hieſigem Gemeinds⸗Hochwald 1) 5 Stecken buchen Scheitholz, Y 53„ Stcockholz, 3) 50„ buchen Wellen oͤffentlich an den Meiſtbietenden verſteigert werden. Die benachbarten gr. Bürgermeiſter werden um gefällige Veröffentlichung erſucht. Burggräfenrod am 9. Februar 1842. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Börner. Bekanntmachung. (166) Freitag den 18. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſoll in hieſigem Salzamtslokal der Bedarf an eiſernen Nägeln dem Wenigſtnehmenden in Accord gegeben werden, welches Luſttragenden hierdurch zur Nachricht dient. Nauheim den 8. Februar 1842. Kurfürſtliches Salzamt Schminke. Meinhard. Weiß. Dunker. Druckfehler. In der„Oeffentlichen Aufforderung“ des Großh. Heſſ. Freih. v. Löw'ſchen Landgerichts i Butzbach, Ordn. Nr.(69) Nr. 6, 8 und 10 die⸗ ſes Blattes, iſt nach den Worten„welche den Beſitz jener Urkunden zu behaupten“ folgender Satz ein⸗ zuſchalten: oder Rechte daraus herzuleiten. Privat⸗ Bekanntmachungen. FNaſſau⸗Uſinger Eiſen (137) mit Stempel verſehen, verkaufen wir das Pfd. zu 6 kr. 1½ hell. Gebrüder Grödel. Aufforderung. (132) Diejenigen, welche Forderungen an mich oder meinen verſtorbenen Mann zu machen haben, werden hierdurch aufgefordert, ſich binnen 14 Ta⸗ gen bei mir zu melden, da ſpätere Anſprüche nicht berückſichtigt werden konnen. Friedberg den 3. Februar 1842. Au guſte Künſtler. Mobilien-Verſteigerung. (130) Dienſtag den 15. d. M., Vormittags 9 Uhr, will der Unterzeichnete in ſeiner Behauſung wegen Erbvertheilung einer öffentlich freiwilligen Verſteigerung gegen gleich baare Zahlung ausſetzen: 1) 4 Pferde, 8 Kühe, 8 Rinder, 4) 1 Mutterſchwein, welches hochträgtig iſt, 6 Sprenger, 3 Wagen mit Zugehör, 7) 4 Pflüge, darunter ein Kartoffelpflug, 8) 3 eiſerne Eggen, 9) vollſtändiges Wagen⸗ und Ackergeſchirr für 4 Pferde, 10) 2 Fegmuͤhlen, 110 1 vollſtändige Brennerei mit 2 Keſſeln, der eine 2 der andere 4 Ohm haltend mit 2 Pum⸗ pen, 12) mehrere Hausgeräthſchaften, worunter ſich Faͤſ⸗ ſer und Bütten befinden, 13) 2 ſteinerne Schweinſtälle, 14) 1 ſteinerne Getränkſiſterne, 15) 1 Kochheerd mit einem kupfernen Waſſerſchiff und Waſchkeſſel, 16) mehrere Ketten. Kloppenheim den 31. Januar 1842. P. Grein, Pachter. Empfehlung. (157) Da wir uns in der Jahrszeit befinden, wo die Garne für die Webereien geordnet werden, bringe ich meine Damaſtweberei in empfehlende Erinnerung und bemerke, daß ich nicht allein ſtets jede Art von Damaſt, wie Tafeltücher mit Ser⸗ vietten, Frühſtuͤck⸗ Servietten, Bettdecken, Möbel⸗ zeug, Handtücher vorraͤthig habe, ſondern auch Leinen⸗, Baumwollen⸗ und Wollen⸗Garn zur Verarbeitung die⸗ ſer Artikel annehme und jede gewünſchte Figuren darin ausführe. Zugleich bemerke ich, daß ich mein Poſamentir⸗ Geſchäft vor wie nach fortbetreibe, in Fertigung von Kleider- und Möbel- Verzierungen, Franzen, Quaſten, Kordeln, Gimben, Grebbinarbeiten, Bän— dern, Borden, Treſſen, Lampendochten, überhaupt allen in dieſes Geſchäft einſchlagenden Artikeln mich empfehle und verſpreche ſchnelle und billige Beſorgung. Friedberg im Februar 1842. G. Steup. Fiſcherei⸗ Verpachtung. (167) Das gräflich Solms-Rödelheimiſche Fiſch— und Krebs⸗Waſſer in der Uſa bei Fauerbach ſoll Mittwoch den 16. d. M., Vormittags 10 Uhr, bei Gaſtwirth Neiſel in Fauerbach auf drei Jahre verpachtet werden. Jagdhaus Oſſenheim den 10. Februar 1842. In Auftrag gräfl. Solms⸗Rödelheim'ſcher Rentkammer Aehle. Ein Pferd, (168) ohngefähr 12 Jahre alt, ohne Fehler, iſt mit Karren und allem Zugehör zu verkaufen bei Friedberg. Heinrich Preußer. Bekanntmachung. (169) Der Unterzeichnete iſt beauftragt, gegen gute, größtentheils aus Grundſtücken beſtehende Verſiche— rungen verſchiedene Kapitalien zu 1000 und 1200 fl. zu verleihen Friedberg den 9. Februar 1842. Bittſcher, HGuAdv. Ein Knabe, (170) welcher das 4te Lebensjahr zurückgelegt hat kann in eine bürgerliche Familie in Koſt und Logis aufgenommen werden. Das Nähere bei der Expe dition dieſes Blattes. Bei Peter Haas in Ilbenſtadt (171) ſteht ein, noch nicht 3 Jahre alter, Schwytzer— % 48 u. Farren, welcher bei der letzten landwirthſchaftlichen Preisvertheilung den erſten Preis bekam, zu verkaufen. Hofraithe- Verkauf. (172) Der Unterzeichnete iſt geſonnen, ſeine in Altenſtadt an der Hauptſtraße von Buͤdingen nach Frankfurt und von Ortenberg nach Friedberg lie⸗ gende Hofraithe, beſtehend in Wohnhaus, Scheuer, Stall und Färberei nebſt einem Gärtchen am Haus, aus freier Hand zu verkaufen. Altenſtadt, im Kreiſe Friedberg. C. Stief. Ein hohes Kinderſtühlchen, (173) noch ganz neu, iſt zu verkaufen, und ein Klavier billig zu verleihen. bei wem. Beachtenswerthe Anzeige! (174) Soeben iſt erſchienen und durch die Buch⸗ handlung von C. Bindernagel in Friedberg zu beziehen: William Hogarth's ſaͤmmtl. Werke in 74 Blatt. 3. Aufl. 1. Lieferung. à 36 kr. Um die Anſchaffung dieſer anerkannt berühmten Zeich⸗ nungen dem Liebhaber möglichſt zu erleichtern, haben wir Subſcriptions⸗Preis des completten Werkes(früher 32 fl. 24 kr.) bei dieſer eben ſo ſchönen Ausgabe auf nur 8 fl. 6 kr. feſtgeſtellt. Die Lieferungen deren jede einzelne 36 kr. koſtet, folgen ſchnell auf einander. Leipzig im Januar 1842. A. Pönicke& Sohn. iter af iſche An; Bei C. Bindernagel in Friedberg iſt wie⸗ der vorräthig: Der Landmann, wie er ſein ſollte, oder Franz Nowak, der wohlberathene Bauer. Ein Volksbuch, in welchem naturgetreu und in freundlicher Darſtellung die wichtigen Lehren über die beſte Benutzung des Grund und Bodens, ein glückliches Familienleben, geregelte Hauswirth— ſchaft, Viehzucht, Bienen- und Baumzucht, Walde, Garten⸗ und Weinbau, und Alles, was das Glück des Landmanns be— gründen hilft, kurz und bündig mitgetheilt werden. Von A. Rothe. Dritte vermehrte und verbeſſerte Auflage. Preis 54 kr. Fruͤchte-Preiſe hier in Friedberg: Waizen, alter: 12 fl. 40 kr., neuer: 12 fl.— kr. Korn: 6 fl. 10 kr. Gerſte: 4 fl.— kr. Hafer: 2 fl. 30 kr. Fruͤchte⸗Preiſe zu Frankfurt, am 7. Febr.: Waizen: 11 fl.— kr. Korn: 5 fl. 45 kr. Gerſte:— fl.— kr. Hafer: 2 fl. 42 er. Erbſen:— fl.— kr. Früchte⸗-Preiſe zu Mainz, am 4. Febr.: Waizen: 12 fl. 7 kr. Korn: 6 fl. 33 kr. Gerſte: 4 fl. 38 kr. Hafer: 3 fl. 5 kr. Erbſen:— fl.— kr. Polizei⸗Taxe für die Staͤdte Friedberg und Butzbach vom 13. bis 20. Februar 1842. g N iedberg Butzbach. pfds Brod ⸗-Preiſe. rie 5 0 kr. pf. kr. pf. 1 Leib⸗Roggenbrod 2 2 22 2 7 77 5 5 4 3 4 1 1 9 3 91 2 Loth. Loth. —MWilchbrod 13½% 1 37%¼% — Waſſerweck 11 4% 11— —Gemiſchtes(Tafel⸗) Brod 115 11 Fleiſch-Preiſe. pf 5 1 Ochſenfleiſch 121 5 2 g.; gemaͤſtetes 8 „Kühfleiſch ungemäſtetes 7 1 6. ;; gemäſtetes 7 7 „Rindfleiſch] ungemäſtetes 6 „Kalbfleiſch 5 3 5 3 „ Schweinenflleiſch 111[1 „ Hammellleiſch 81— 33 „ Schaaffleiſch———— „ Wurſt von blos Schweinen 42241— 124— „Gemiſchte Wurſt 104— 10— „ Bratwurſt 144— 144— „ Schwartenmagen 5 11 „( Geräucherter Speck 20— 201— „Schinken 1351— 151— 1 Dörrfleiſch 15—.— 15 758 „ Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 20— 20— 1 dito ungusgelaſſen 19— 194— „ Nierenfett 181— 184— „ Hammelsfett 15— 151— Der großh. heſſ. Kreisrath d. K. F. Küchler. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg. 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