und empfehl. elungen ic Küfermeiſter * U E Muflk, kum böflichſt in meinem Intelligenzblatt für die Provinz Oberbeſſen im Allgemeinen, Kreiſe Friedberg und Hungen und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. ——————88———— Amtlicher Theil. —— Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg an ſämmtliche Buͤrgermeiſter des Kreiſes. Betreffend: Einen zu Frankfurt arretirten Taubſtummen. Der unten ſignalifirte Taubſtumme iſt unterm 13. d. M. zu Frankfurt a. M. wegen Bettelns arretirt worden und es hat über ſeine Perſönlichkeit nichts ermittelt werden können. Sie werden angewieſen, im Falle Sie wegen dieſes Taubſtummen Auskunft zu ertheilen vermögen, ſolche binnen 8 Tagen zu geben. 77777777 ˙ Ä—aqꝛ—ꝛ-m-̃pů̃öĩͤ,. . Mittwoch, den 11. Mai 1842. rr it Friedberg den 29. April 1842. Küchler. Signalement. Alter: anſcheinend 50 Jahre.— Größe: 5, 4“ rhein.— Haare: blond mit grauen durchſchoſſen und ſehr dünn ſtehend.— Stirn: frei, groß.— Augenbraunen: blond.— Augen: grau.— Naſe: ſpitz.— Mund: gewöhnlich.— Bart: ſtark, aber ganz raſirt.— Kinn: rund.— Ge⸗ ſichtsfarbe: geſund.— Statur: ſchlank.— Beſondere Kennzeichen: keine. Kleidung. Schwarztuchenes Kamiſol mit überzogenen Knöpfen vom nämlichen Tuch, Hoſen von ſchwarz gefärbtem leinen und baumwollen Zeug, ſchwarzer Weſte mit einer Reihe Metallknöpfen, darunter ein roth geſtrickter wollener Shawl, baumwollenes weißes Halstuch, bunt geſtreifte Hoſenträger von Gurten, Halbſtiefel in gutem Zuſtande mit Nägel in den Sohlen und Stiften in den Abfätzen, baumwollene lange Strümpfe, ſchwarze Beutelkappe mit ſchwachem Schilde und inwendig mit weißem Pelz gefüttert, leinenes Hemd J. J. H. gezeichnet, hellblau wollene Stauchen, weiß leinenes Taſchentuch. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Hungen an ſämmtliche Großh. Heſſ. Fuͤrſtl. und Graͤfl. Solmſiſche Bürgermeiſter des Kreiſes Hungen. Betreffend: Anordnung zur Verminderung der Maikäfer. Mit Bezug auf die in obiger Hinſicht ſchon früher erlaſſenen Verfügungen, fordere ich Sie auf, auch jetzt wieder auf Verminderung der Maikäfer, welche ſich in dieſem Jahre an verſchiedenen Orten häufig zeigen, hinzuwirken, durch öffentliche Bekanntmachung zur Einſammlung derſelben aufzufordern, und bei Ablieferung derſelben eine angemeſſene Vergütung, höchſtens 12 kr. für den Kumpf, aus der Gemeinde— kaſſe bezahlen zu laſſen. Die dadurch entſtehenden Koſten ſind unter Rubrik 157 des Voranſchlags anzu— weiſen, und iſt bis Ende künftigen Monats zu berichten, welche Menge von Maikäfern, deren Vertilgung gehörig zu beaufſichtigen iſt, eingeliefert, und welcher Betrag dafür aus den Gemeindekaſſen aufgewendet worden iſt. In gleicher Weiſe haben Sie die Vertilgung von Engerlingen zu empfehlen. Hungen am 6. Mai 1842. Folllenius. Trieſch. (Bemerkung und Anfrage.) Das Wort Trieſch wird ſich nicht leicht in un⸗ ſern deutſchen Wörterbüchern finden, und doch kommt der Name Trieſch, Trieſcher, Trieſchland, Triſch ꝛc. in mehreren Gegenden des Großherzog— thums Heſſen vor. So heißt ein weſtlich von Darm— ſtadt und zunächſt vom gehabörner Hofe liegen— der Wald der Trieſch. Ebenſo befindet ſich eine unweit Münzenberg im Diſtriet Eilingswald gelegene Stelle, auf welcher ſich viele altdeutſche Grabhügel befinden, der Trieſch. Trieſcher heißt ein Gebiet bei Ziegenberg. Hölzbachstrieſch heißt ein geräumigek Platz im Walde auf einer be— deutenden Anhöhe unweit Biedenkopf.(Vgl. Großh. heſſ. Zeitung Nr. 278. Jahrg. 1839. Artikel Gränzgang). Auch bei der Stadt Lich befindet ſich eine Wieſe, welche Triſchwieſe genannt wird.— Trieſchland heißt, ſoviel Einſender dieſes bekannt iſt, urſprünglich ein feuchtes unbeackertes Land. Wei⸗ ter hat er aber darüber nichts auffinden können, und wendet ſich deswegen an diejenigen Leſer des Blattes, welche mehr darüber anzugeben wiſſen, mit der freundlichen Bitte, uͤber die Etymologie dieſes Wortes nähere Auskunft ertheilen zu wollen. Wieder eine Anfrage. In manchen Städten, die wir aber nicht nennen wollen und auch nicht zu nennen nöthig haben, da ſie ſich ſelbſt bezeichnen, herrſcht unter der Jugend die Unſitte, daß ſie die Häuſer beſchmieren. Wenns auch blos Namen oder unſchuldige Dinge ſind, die an die Häuſer gekleckſt werden, ſo iſts ſchon nicht ſehr ſchön; wenn aber gar unzüchtige Gegenſtände hier zu finden ſind, ſo verräth Das wenigſtens bei Denen, welche es thun, einen durch das Schlechte bereits verdorbenen Sinn. Frage: Wie gewöhnt man den Kindern Dergleichen ab? Oder warum mag man Dergleichen nur leiden? Miszellen. 1) Marokkaniſche Gerechtigkeitspflege. Mulei Ismael, Kaiſer von Marokko, hielt einſt öffentlichen Gerichtstag. Da erſchien vor ihm ein Landmann und beklagte ſich, daß die Sclaven des Kaiſers ihm ſein Rindvieh geſtohlen und ſeine Gebäude verwüſtet hätten. Sogleich ließ er dieſel— ben vor ſich verſammeln, und da ihm der Landmann die Thäter darunter angab, ſo ſchlug er ihnen mit eigner Hand die Köpfe ab. Nun aber wandte er ſich an den Landmann mit der Frage, womit er ihm den Schaden, welchen er dadurch an Sclaven er— litten, erſetzen wolle? Dieſer entſchuldigte ſich da— mit, daß er ſelbſt nichts beſitze, um ihn entſchädigen zu können. Da ſchlug auch ihm der Kaiſer zur Strafe das Haupt ab. Und nun— war er ent⸗ ſchädigt. 170 2) Theuere Gerechtigkeit in England. Ein Engländer, welcher eine Reiſe nach dem Continent machen wollte, übergab einem Anwalt das Verzeichniß ſeiner Schuldner, mit dem Auftrage, zur Einkaſſirung der Poſten, welche zuſammen 800 Pfund Sterling(9600 fl.) betrugen, Sorge zu tragen. Der Anwalt, ein Freund deſſelben, übernahm das Ge ſchäft.— Als nach Verlauf von einiger Zeit der Engländer wieder zurück kam, und der Anwalt ihm keine Nachricht über das Reſultat ſeines Geſchäftes gab, ging der Engländer ſelbſt zu ihm, und fragte ihn, ob er daſſelbe beſorgt habe? Der Anwalt be— jahte die Frage. Aber, ſagte der Engländer, warum haben ſie mir darüber nichts weiter mitgetheilt? „Das geſchah deswegen,“ verſetzte der Anwalt,„weil ich eigentlich nichts mitzutheilen habe. Die Gelder gingen zwar richtig ein: allein mein Koſten- und Deſerviten-Verzeichniß beläuft ſich weit höher als die eingenommenen Gelder. Da wir indeſſen gute Freunde ſind, ſo hab' ichs ſo genau nicht nehmen zu dürfen geglaubt, und Ihnen zu gefallen auf meine Mehrforderung Verzicht geleiſtet.“ Wir Deutſchen danken Gott, daß wir doch etwas billigeren Preiſes zu dem Unſrigen gelangen konnen. Doch iſt's auch nicht immer ganz wohlfeil. Berichtigung. In Nr. 35 dieſes Blattes(572), die Eröffnung des Soolbades zu Nauheim betreffend, hat ſich ein Druckfehler eingeſchlichen, den man zu verbeſſern bit⸗ tet; es ſteht nämlich dorten„Ohm Kochſalz“, wäh⸗ rend es Gran Kochſalz“ heißen muß. Bekanntmachungen von Behoͤrden. N Edictalladung. (513) Der ſeit vielen Jahren abweſende, uͤber 90 Jahre alte Johann Chriſtoph Rollhaus aus Friedberg, deſſen allenfallſige Leibes⸗- oder Teſta⸗ mentserben werden aufgefordert, ihre Anſpruͤche an das Vermögen des gedachten Johann Chriſtoph Roll⸗ haus ſogewiß binnen 60 Tagen, unter gehöriger Legitimation hier anzumelden, als ſonſt derſelbe für todt erklärt und ſein Nachlaß deu nächſten bekannten Inteſtaterben zum Eigenthum uͤberlaſſen werden wird. Friedberg den 6. April 1842. Großh. heſſ. Landgericht Hofmann. Bekanntmachung. (565) Nachdem die Frau des in Langsdorf als Lehrer angeſtellt geweſenen Meier Stern aus Gla— denbach, Hannchen, geborne Goldſchmidt, Klage da⸗ hier erhoben, auch beſcheinigt, daß ihr Mann bereits vor 4½ Jahren unter dem Vorwand, anderwärts Anſtellung ſuchen zu wollen, ſich von Haus entfernt und nichts weiter von ſich hören laſſen, vielweniger ſie und ihr 5jähriges Kind einigermaßen unterſtützt, ſo wird, ihrem Klagantrag gemäß, dem genannten ments, auf Dienſtag, unter Andte auher vorge Groskal (566) Der ſſt höheren guadigſt ge mal den dr. ſcdesmal O! Indem ich d bemerke ich, ſtag den 31 Mühlhe 2 (5800 0 nung bei 7 jähriger 2 die die abgegeben. Dorne G97) M wird das 3 Probinpalſt bei Gaſtwir nehmenden! Friedbe 598) 00 heſſen hat d Nachlaß de el den fe audgericht „In zödorf als aus Gla⸗ Klage da⸗ ann bereits 7 derwärts zus entfernt 15 elweniget unterſtüßt, genannten 1 — — * 171. Meier Stern aufgegeben, ſogewiß innerhalb 3 Mona⸗ ten, ſich in ſeiner Heimath zu ſtellen, die Ehe fort⸗ zuſetzen und die Subſiſtenz ſeiner Frau und ſeines wundes zu ſichern, als Beklagter ſonſten für den ſchuldigen Theil erachtet, das ehrliche Band aufge⸗ hoben und er wegen Alimentation ſeiner Frau und ſeines Kindes, nach den Verhältniſſen verurtheilt werden wird. 0 Hungen am 26. April 1842. f Großh. Heſſ. Fſtl. Solmſ. Landgericht Hofmann. Edicta les, (564) Alle diejenigen, welche an Georg Hennin— gers Eheleute zu Holzhauſen, über deren Vermögen der Concurs erkannt worden, Forderungen machen zu können glauben, werden zu deren Anzeige und Richtigſtellung, ſowie zum Verſuche eines Arrange— ments, auf Dienſtag den 24. Mai l. J., Vorm. 8 Uhr, unter Androhung des Ausſchluſſes von der Maſſe, anher vorgeladen. Groskarben am 18. April 1842. Großh. heſſ. Landgericht daſelſt Muhl. Marktanzeige. (566) Der Gemeinde Mühlheim, Kreiſes Offenbach, iſt höheren Orts die Abhaltung von 2 Jahrmaͤrkten gnädigſt geſtattet worden, und wird der erſte jedes⸗ mal den dritten Dienſtag nach Pfingſten, der zweite jedesmal Dienſtag vor Martini abgehalten werden. Indem ich dieſes zur öffentlichen Kenntniß brirge, bemerke ich, daß der erſte diesjahrige Markt Dien ſtag den 31. Mai d. J. abgehalten wird. Mühlheim den 25. April 1842. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Rupp. Bekanntmachung. (591) Auf der Braunkohlengrube Wilhelms⸗Hoff⸗ nung bei Dornaſſenheim hat der Verkauf von dies⸗ jähriger Aufbereitung begonnen und werden die Klötze zu 14 Stück pr. Ctr. à 12 kr. die Holzkohlen pr. Centner à 14 kr. abgegeben. Dornaſſenheim am 3. Mai 1842. Fr. Schmidt, Bergverwalter. Arbeits-Verſteigerung. (597) Mittwoch den 18. Mai, Vormittags 9 Uhr, wird das Zerſchlagen der Unterhaltungsſteine auf die Provinzialſtraße von Aſſenheim gegen Dornaſſenheim bei Gaſtwirth Schall zu Aſſenheim an den Wenigſt⸗ nehmenden öffentlich vergeben. Friedberg den 6. Mai 1842. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Rhumbler. Edictalladung. (598) Großberzogl. Hofgericht der Provinz Ober— heſſen hat durch Beſchluß vom 12. April über den Nachlaß des Gottlieb Heinrich Körner von Nieder— urſel den förmlichen Concurs erkannt. Forderungen jeder Art ſind bei Strafe des Ausſchluſſes von der Maſſe bis zum Freitag den 24. Juni, Vorm. 9 Uhr, beim unterzeichneten Landgerichte geltend zu machen. Rödelheim den 28. April 1842. Gr. Heſſ. Grfl. Solmſ. Landgericht Buff. Arbeits-Verſteigerung. (599) Dienſtag den 17. Mai, Nachmittags 1 Uhr, ſollen dahier mehrere Maurer-, Planir- und Chauſſir⸗ arbeiten, zuſammen voranſchlagt zu 942 fl. 35 kr., wenigſtnehmend veraccordirt werden, was man hier— mit zur allgemeinen Kenntniß bringt. Steigliebhaber können die Ueberſchläge auf dem Bürean des Unterzeichneten jeden Tag von dem Tage dieſer Veröffentlichung an einſehen. Die Zuſammenkunft wegen dieſer Verſteigerung iſt im Gemeindehaus. Wölfersheim den 7. Mai 1842. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter Allwohn. Bekanntmachung. (600) Die Braunkohlen-Conſumenten des Weckes⸗ heimer und Wölfersheimer Bergwerks werden hier— durch in Kenntniß geſetzt, daß der Braunkohlen— Verkauf dies jähriger Formerei wieder begonnen hat. Die Preiſe ſind für Weckesheim 20 kr. und für Wöl⸗ fersheim 11 kr. pr. Ctr. bis Ende September l. J. feſtgeſetzt. Auch konnen unter gedachten Preiſen auf beiden Gruben noch 12,000 Ctr. beſonders gut ausgetrocknete Klötze von den Haufen vorjähriger Formerei abge— eben werden. Beſtellungen von wenigſtens 50 Ctr. gegen ge— nügende Bürgſcheine(wie ſolche beim Holzverkauf in fiscaliſchen Waldungen vorgeſchrieben ſind) kön⸗ nen auf Credit bis Martinitag bewilligt werden. Weckesheim am 2. Mai 1842. Der Bergverwalter Der Bergrechner L. Storch. Rentamtmann Kießling. Holzverſteigerung. (601) Montag den 23. d. M., Morgens 8 Uhr, ſollen in dem von Diedeſchen Kirchwalde, Diſtrikt Neuwieſenberg, 1) 300 Stecken Birken, Aspen und Kiefern und 2 45,000 Wellen von verſchiedener Gute und Holzart, öffentlich an Ort und Stelle an den Meiſtbietenden verſteigert werden. Ziegenberg den 6. Mai 1842. Kirchner. Verſteigerung von Bauarbeiten. (602) Donnerſtag den 19. Mai d. J., Vormittags 10 Uhr, ſoll bei Gaſtwirth Hyronimus dahier die Fertigung einer Treppe in das Schullehrer-Seminar daſelbſt an die Wenigsſtnehmenden öffentlich verſtei— gert werden. Nach dem Voranſchlag beträgt: 1) Zimmer- und Schreinerarbeit 153 fl. 30 kr. 2) Weißbinderarbeit 11„,=, Zeichnung, Voranſchlag und Bedingungen liegen of. dem Bureau des Unterzeichneten zur Einſicht offen. Friedberg den 8. Mai 1842. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Rhumbler. Bekanntmachung. (603) Freitag den 13. d. M., Vormittags 7 Uhr, wird in dem Gemeindewald der Gemeinde Hochwei⸗ ſel, Reviers Hochweiſel, in den Diſtrikten Lammers⸗ hard, Iſſel und Burgberg nachverzeichnetes Holz, als 1) 12 Stecken buchen Prüͤgelholz, N e„„ Stcockholz, friſches, „ kiefern Scheit⸗ und „„ Scockholz, 5) 25 Wellen buchen, 6) 181„ Radelholz, 7) 306„ weiden ꝛc. Reisholz, 8) 8 Stück buchen Karnachſen, 9) J., Stecken buchen Felgen, 10) 7 Stämme kiefern, 96 Cubikfuß, und 11) 236 kiefern Stangen, von 2 bis 5 Zoll mittle⸗ rem Durchmeſſer, meiſtbietend verſteigert. Der Zuſammenkunftsort und Anfang der Ver⸗ ſteigerung iſt präcis 7 Uhr an der Lammeshard am Steinbruch. Hochweiſel am 7. Mai 1842. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter Reuter. N Privat⸗Bekanntmachungen. 282 fl. (604) Vormundſchaftsgeld liegen zu 4½ pCt. gegen gerichtliche Hypothek zum Ausleihen bereit bei Peter Funk II. Schneidermeiſter in Buͤdesheim. Ein blindes Wallachpferd, (605) 11 Jahre alt, ſteht zu verkaufen bei Lohnkutſcher J. Mulch. Ball in Salzhauſen. (606) Naͤchſten zweiten Pfingſtfeiertag, als am 16. d. M., findet der erſte Ball in dem hie⸗ ſigen Kurſaale ſtatt, wozu ich hoͤflichſt einlade. Salzhauſen den 7. Mai 1842. H. W. Seum. Tanzmuſik. (607) Den zweiten Pfingſtfeiertag iſt bei mir gut beſetzte Tanzmuſik anzutreffen. Für gute Speiſen und Getränke iſt beßtens geſorgt und lade ich hierzu höflichſt ein. b Friedberg. Peter Mann. 67 Ruthen Klee (608) hat zu verkaufen E. Bechſtein. „* 172* Zur Beruͤckſichtigung. (609) Joſeph Straus von Weckeshein iſt von heute an aus meinen Dienſten entlaſſen, Friedberg den 6. Mai 1842. Samuel Lindheimer junior. Reine Wicken (610) hat zu verkaufen Altmannſperger. Einladung. (611) Den erſten Pfingſtfeiertag, als den 15. d. M., wird der Unterzeichnete in Auftrag des Hart⸗ mann Walz einen vorzüglich guten Aepfelwein an dem hieſigen Burgpfingſtbrunnen verzapfen, und la⸗ det er hierzu höflichſt ein. Friedberg. Ph. Muth. 400 fl. (612) Vormundſchaftsgeld können gegen doppelt gerichtliche Sicherheit in den Landgerichtsbezirk Fried⸗ berg zu 4½ pCt. ausgeliehen werden durch F. Schweitzer in Friedberg. Mehrere ſchwarze Frackröcke (613) ſind billig zu verkaufen. fagt bei wem. Literariſche Anzeige. Fuͤr Landwirthe.) Gekroͤnte Preisſchrift! (614) So eben iſt bei J. C. Mäcken jun. in Reutlingen erſchienen und bei C. Binder nagel in Friedberg vorräthig: Schlipf, J. A.,(Oberlehrer an der Königlichen Ackerbauſchule in Hohenheim ꝛc. ꝛc.) Populäres Handbuch der Landwirthſchaft in beſonderer Beziehung für den würdigen Bauernſtand. Eine von der im Jahr 1840 in Brünn abgehaltenen Verſammlung deutſcher Land- und Forſtwirthe mit dem Preiſe von Fünfzig Dukaten gekrönte Preis⸗ ſchrift. 2 fl. 30 kr. Durch C. Bindernagel in Friedberg iſt zu beziehen: Wanderungen durch Europa und das Mor- genland in den Jahren 1824—40, von P. D. Holthaus, Schneidergeſelle aus Werdohl.) Zweite verbeſſerte Auflage. Mit dem Bild⸗ niß des Herausgebers, 19 Bogen 8. Geh. Laden⸗ preis 1 fl. 21 kr. Dieſer merkwürdige Handwerksburſche bereiſ'te Deutſch⸗ land, Polen, Ungarn, Tyrol, die Wallachei, die Türkei, Aegypten, Syrien, Griechenland, Italien, Frankreich und Belgien. Beſonders auch hat er ſich in Palläſting umgeſehen, knieete auf der Geburtsſtätte und dem Grabe des Er⸗ löſers, ſtand auf Zion, Tabor, Golgatha und dem Oelberg, badete ſich im Jordan und im See Gene⸗ zareth, übernachtete am todten Meere, war in der Werk⸗ ſtätte des heiligen Joſeph und an vielen andern Orten. Ue⸗ berall hat er mit ſcharfem Auge beobachtet. Sein Buch iſt ſo intereſſant, daß die 1. Auflage, 1500 Exemplare ſtark, ſich binnen wenigen Wochen vergriff. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg. Ausgeber dieſes 79 Sehr ihnen, obglei papiere voren in derartigen welcher Art! ſo ſind die der Anſtand machen, daß zu veranlaſſer Fried In hi genzblattes Jahr und d ſehe ich bis Friel Indem den Herren g 10 5 Sin e Sam Hanel Nenſchlickkeit ried