2 * S H n 2 N 7 W 2 2 822 —- rinnen 9888 1a 2 Intelligenzblatt für die Provinz Oberbeſſen im Allgemeinen, Kreiſe Friedberg und Hungen und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. M 389. Mittwoch, den 9. November Oie Spielbank zu Homburg v. d. Hoͤhe. Nachſtehendes Schreiben iſt uns von ſicherer Hand zum geeigneten Gebrauche mitgetheilt worden. Wir haben nur einige Fehler in der Schreibart uns zu verbeſſern erlaubt, und laſſen es übrigens unverändert folgen, wünſchend, daß es zu weiterem Nachdenken Stoff gebe. Die Redaction. Oktober 1842. Werthgeſchätzter Freund! Homburg den. Schon ſeit mehreren Tagen liegt mir etwas ſchwer auf dem Herzen, das ich mir gern davon ſchaffen möchte, um Ruhe zu bekommen. Sie wiſſen, daß wir in unſerm freundlichen Städtchen jetzt ein berühmtes Bad haben, und haben den Sommer ſelbſt geſehen, wie lebhaft es bei uns zugeht. Das iſt Alles recht gut: aber eins will mir gar nicht ge— fallen. Mein einfaͤltiger Kopf hat nemlich bis jetzt nicht begreifen können, wie ſich die abſcheulichen Ha— zardſpiele mit der Sittlichkeit und dem Wohlſtand der Menſchen vertragen, und ob eine Faroobank und ein Roulett zum Flor eines Bades grade nothwen— dige Dinge ſind. Daß die Sache recht einträglich ſein muß, ſteht wohl richtig: denn ſonſt hätten die Franzoſen, denen das Spiel gehört, für die Erlaubniß nicht ein ſo großes Curhaus bauen können, und würden keinen ſo großen Pacht geben. Sie wollen doch ihren Vor— theil dabei haben, und werden wohl wiſſen, warum ſie es thun. Aber wie Mancher läßt auch bei ihnen ſein ſchönes Geld ſitzen, und geht gerupft und aus— gezogen davon, während dieſe fremden Herren ihren Sack füllen. Und wie viele Gulden und preußiſche Thaler gehören dazu, um die Tauſende zuſammen zu bringen, welche von dieſer.... Compagnie ge⸗ ſchluckt werden. Es iſt alſo klar, daß die Spielen⸗ den verſpielen muüͤſſen, damit jene beſtehen kann.— Wenn das Hazardſpiel überhaupt etwas Gutes fuͤr den Bürger und Unterthan wäre, ſo hätte es unſre Landesherrſchaft, die es immer gut mit uns meint, gewiß uns Homburgern nicht ſo ſtreng verboten. Doch näher zur Sache! Nach meiner Gewohn⸗ beit— Sie wiſſen ja, wie ich's treibe— habe ich manchmal Nachmittags, beſonders an den Sonntag— Nachmittagen in dem Bad Umſchau gehalten, und habe da im Stillen auch über das Spiel und die Spieler meine Beobachtungen angeſtellt.— Da kom⸗ men mir unlängſt auch einige Fr.... ger in den Wurf, die ſich, wie es augenſcheinlich war, gewaltig um den Spieltiſch drängten. Ich hatte nur zufällig gehört, daß ſie von Fr... g wären, und ob ich ſie gleich gar nicht perſönlich kenne, ſo nahm ich doch Antheil an ihnen. Es ſind ganz manierliche, meiſtens noch jüngere Leute, von gutem Anſehen, die wahrſcheinlich dem Bürgerſtande angehören und irgend ein Gewerbe treiben. Bei näherer Erkundi— gung ſagte man mir, daß die nemlichen Perſonen ſchon wiederholt mit einer Chaiſe gekommen wären und geſpielt hätten, und ſpät wieder weggefahren wären. Auch wurden mir von einigen die Namen genannt. Der eine heißt)„Ach, dachte ich bei mir ſelbſt,„wollen die Fr.... ger ihre neue Chauſſee zur Teufelsbrücke machen?“— und ich nahm mir ſogleich vor, Ihnen Nachricht zu geben, weil ſie vielleicht Gelegenheit fänden, dieſe ) Wir laſſen die mitgetheilten Namen hinweg, um Nie⸗ mand zu beſchämen und weil es hier weniger auf die Namen, als auf die Sache ſelbſt ankommt. i Anmerkung der Redaction. — . 388. keute vor dem Verderben zu warnen, oder auf ſonſt eine Art dahin zu wirken, daß ſie noch gerettet werden. Mich dauert in der Seele beſonders ein noch junger Mann, wenn ich ſihe, daß er ſich dem Hang zum Hazardſpiel uͤberläßt. Alles Beſſere ſteht dann in Gefahr, bei ihm unterzugehen, und es kann kein gutes Ende nehmen. Vielleicht hat ein ſolcher Menſch oder ein Bekannter von ihm Anfangs gewonnen. Das reizt ſeine Begierde; er hofft ſchnell und auf eine leichte Art zu Geld zu kommen, und— ſein bischen Geld geht hin. Die Verſuche werden wie— derholt, die Zeit wird verſäumt; der Unmuth über erlittenen Verluſt wird im Wein erſäuft; die Luſt an dem regelmäßigen Geſchäftsbetrieb nimmt immer mehr ab; es wird zu anderweitigen Mitteln gegriffen, und die Ehre und guter Name Preis gegeben. Iſt es ein Hausvater, ſo greift das Verderben noch tie— fer ein; Frau und Kinder leiden mit, und ganze Familien gehen zu Grund. Doch ich breche ab, werther Freund! Sie wiſſen nun genug, und werden nach den Umſtänden han⸗ deln. Auch entſchuldige ich mich nicht, Ihnen be— ſchwerlich geweſen zu ſein; ich glaube vielmehr eine Pflicht der Menſchenliebe erfüllt zu haben. Mögen reiche Engländer und leichtfertige Franzoſen ſich ihre goldnen Federn am Roulett und Farootiſch ausrupfen laſſen, und dafür Aerger und Reue und oft noch mehr eintauſchen! Wir wollen wenigſtens unſre lieben Landsleute warnen. Ein ehrlicher Deutſcher, und zu⸗ mal ein rechtſchaffner Bürgersmann, ſoll bei ſeinem bür⸗ gerlichen, ehrenvoll-nährenden Gewerbe bleiben. Das hat allein einen goldnen Boden und kann ihn ſicher nähren. Aber Spielgewinn iſt eitler Wahn und wird wie Spreu vom Wind verweht. Leben Sie wohl! u. ſ. w. Eine Belehrung für Habſüͤchtige. Auf ſeinem Zuge, die Welt zu erobern, kam Alexander, Koͤnig von Macedonien, auch zu einem Volke in Afrika, das in einem abgeſonderten Win⸗ kel in friedlichen Hütten wohnte, und weder Krieg noch Eroberung kannte. Man führte ihn in die Hütte des Beherrſchers, um ihn zu bewirthen. Die— ſer ließ ihm goldene Datteln, goldene Feigen und goldenes Brod vorſetzen.— Eſſet ihr das Gold hier? fragte Alexander.— Ich denke, antwortete der Be— herrſcher, genießbare Speiſen hätteſt du in deinem Lande genug; warum biſt du denn zu uns gekom⸗ men? Euer Gold hat mich nicht hierher gelockt, aber eure Sitten möchte ich kennen lernen.— Nun, ſo weile denn ſo lange bei uns, ſprach der Beherr⸗ ſcher, als es dir gefällt. Bald darauf kamen zwei Buͤrger zum König vor Gericht. Der Kläger ſprach: Ich habe von dieſem Manne ein Grundſtück gekauft, und als ich den Boden durchgrub, fand ich einen Schatz. Die— ſer iſt nicht mein, denn ich habe nur das Grund— ſtück gekauft, nicht aber den darin verborgenen Schatz, und doch will ihn der Verkäufer nicht wieder zurück nehmen. Der Beklagte antwortete: Ich bin eben ſo gewiſſenhaft, als mein Mitbürger; ich habe daz Gut ſammt allem, was darinnen iſt, verkauft, alſo auch den Schatz. Der Richter wiederholte ihre Worte, damit ſſe ſähen, ob er ſie auch recht verſtanden hätte, und nach einiger Ueberlegung ſprach er: Du haſt einen Sohn, Freund, nicht?— Ja, antwortete der Eine. — Und du haſt eine Tochter? fragte der Richter den Andern. Ja, ſprach dieſer.— Nun wohl! dein Sohn ſoll deine Tochter und das junge Ehepaar den Schatz zum Heirathsgute bekommen.— Alexander ſchien betroffen. Iſt etwa mein Ausſpruch ungerecht? fragte der Richter. O nein, erwiederte Alexander; aber er befremdet mich. Wie wuͤrde denn die Sache in eurem Lande ausgefallen ſein? fragte jener. Die Wahrheit zu geſtehen, antwortete Alexander, wir würden beide Männer in Verwahrung gehalten und den Schatz für den König in Beſitz genommen ha— ben.— Für den König? fragte der Beherrſcher voller Verwunderung. Scheint auch die Sonne in euerm Lande?— O ja!— Regnet es dort auch? — Allerdings!— Sonderbar! Gibt es auch zahme, krautfreſſende Thiere dort?— Von mancherlei Art. — Nun, ſprach der Beherrſcher, ſo wird wohl das allgütige Weſen des Himmels um dieſer unſchuldi— gen Thiere willen in euerm Lande die Sonne ſchei— nen und regnen laſſen; denn ihr Menſchen ver⸗ dientet es nicht. Bekanntmachungen von Behoͤrven. rr Oeffentliche Ladung. (1381) Der abweſende Georg Philipp Lud⸗ wig von Langenhain, deſſen etwaige Erben, oder wer ſonſt Anſprüche an das bisher curatoriſch ver⸗ waltete geringe Vermögen deſſelben macht, werden hiermit aufgefordert, das letztere ſo gewiß binnen Arbel (005) Sanſe attags um 1 lucbemerkte Arbe uſtigert werden ) Das Plauire mauer⸗Stell voranſchlagt Stadt Y Das Klein 9 Kbllſtr.“ 0 Den Weg ſchreiberel⸗ Kies zu üb J) An dem W Kbihßtt. S Fahrbahn Banquet 60 An dem 1 Steine kle zu reinige 7) An dem J 2 Köklftr Fahrbahn An dem N Steine zu ) An dem N nach der 2 zu zerſchlag und einzud' Friedberg i gabe daz * derkauft, alſo orte, damit ſe den hätte, und Du haſt einen zectete der Eint. Ne der Richter Nux wohl! dein lungt Ehepaar n.— Alexander pruch ungerecht? derte Alexander; denn die Sacht tagte jener. Die Alexander, wir ing gehalten und genommen ha, der Beherrſcher d die Sonne in nu cs dort auch? dt ts auch zahnt, bird wohl das ditſer unſchuldi⸗ die Sonnt ſchti⸗ Menſchen ver — Behdroen. zwei Monaten dahier in Empfang zu nehmen, und etwaige Anſprüche daran zu begründen, als es ſonſt bei dem Abgange bierorts bekannter Inteſtat⸗ erben dem Gr. Fiscus als bonum vacans gegen Sicherheit erblich überlaſſen wird. Butzbach den 25. October 1842. Gr. Heſſ. Landgericht Volker. Berſteigerung von altem Eiſen zu Vilbel. (1354) Donnerſtag den 10. November d. J., Vor⸗ mittags um 10 Uhr, ſollen verſchiedene bei dem Brückenbau zu Vilbel verwendete eiſerne Geräth— ſchaften, als Mauerklammern, Bahnſchienen ꝛc.— eirca 2000 Pfund— auf dem Rathhauſe daſelbſt oͤffentlich an die Meiſtbietenden verſteigert werden. Friedberg den 20. Oktober 1842. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Stockhauſen. Arbeits-Verſteigerung. (1395) Samſtag den 12. November l. J., Nach⸗ mittags um 1 Uhr, ſollen in hieſigem Rathhauſe nachbemerkte Arbeiten öffentlich an Wenigſtnehmende verſteigert werden. 1) Das Planiren der abgebrochenen Stadt⸗ mauer⸗Stelle hinter Hironimus Haus, voranſchlagt zu 20 fl. 2 In der Schnurgaſſe Kleinſchlagen von % Kbklftr. Steinen, Reinigen der Fahr⸗ bahn und Eindecken der Steine in der Stadt 13„ 2 Das Kleinſchlagen und Eindecken von 5 Kbklftr. Steinen in der Seegaſſe 100„ 4 Den Weg im Seergraben und Stadt⸗ ſchreiberel-Graben herzuſtellen und mit Kies zu überfahren 102„ 5) An dem Weg nach Fauerbach II. 3½ Kbklftr. Steine klein zu ſchlagen, die Fahrbahn zu reinigen und einzudecken, Banquet und Graben herzuſtellen 92„ 6) An dem Weg nach Ockſtadt 5 Kbllftr. Steine klein zu ſchlagen, die Fahrbahn zu reinigen und einzudecken 1 7) An dem Mörlerweg bis an die Kapelle 2 Köklftr. Steine zu zerſchlagen, die Fahrbahn zu reinigen und einzudecken 48„, 8) An dem Weg nach Nauheim ½e Kbklftr. Steine zu zerſchlagen und einzudecken 19„ 9) An dem Weg vor dem Fauerbacher Thor nach der Barbaragaſſe 3 Kbklftr. Steine zu zerſchlagen, die Fahrbahn zu reinigen und einzudecken a 63„ Friedberg den 30. Oktober 1842. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter D. Fritz. Hofraithe-Verſteigerung. (1409) Montag den 21. November, Vormittags um 11 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe die zum Nachlaß des Iſaac Limburger(Lehmann) gehörende . Hofrafthe, beſtehend in/ Wohnhaus, Hinterbau * 389* und Hofraum, ein Theil von der Hofralthe des F. Battenberg, an S. Lindheimer und Moſes Stern gelegen, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Friedberg den 7. November 1842. Der großh. heſſ. Burgermeiſter D. Fritz. Bekanntmachung. (1410) Nächſten Freitag den 11. d. M., Vormit⸗ tags 11 Uhr, ſoll die Wiederherſtellung einiger Fen⸗ ſter in der hieſigen Kirche, voranſchlagt zu 11 fl., dem Wenigſtnehmenden in Accord gegeben werden. Zu gleicher Zeit wird eine greße Platte von Guß dem Meiſtgebot ausgeſetzt werden, was die Herrn Bürgermeiſter der Umgegend veröffentlichen wollen. Münſter den 6. November 1842. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter Theis. Obligations-Verlooſung. 61411) Von der durch Partial-Schuldverſchrei⸗ bung und zur Abtragung für 1842 beſtimmten Kriegs⸗ ſchuld der Gemeinde Södel wurde mit Zuziehung des Gemeinderaths die Verlooſung vorgenommen und Nro. 17 zu 500 fl. und Nro. 85 zu 100 fl. durch das Loos gezogen. Es wird dieſes mit dem Bemerken zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß die Inhaber der gedachten Obligationen den Betrag bis zum 31. Dezember bei hieſigem Gemeinderechner oder bei den Gebruͤdern Simon und Samuel Lind— heimer in Friedberg in Empfang zu nehmen haben, indem von dieſem Tage an keine weiteren Zinſen mehr bezahlt werden. Södel im Oktober 1842. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter Schneider. Holzverſteigerung. (1412) Montag den 14. J. M., Vormittags 9 Uhr, ſollen in hieſigem Gemeindewald 180 Haufen, circa 600 Stecken Kiefernholz, welche ſich theils zu Hopfen⸗, Bohnenſtangen ꝛc. eignen, meiſtbietend ver— ſteigert werden, wozu Kaufliebhaber hiermit einladet Wölfersheim den 4. November 1842. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Allwohn. Holzverſteigerung. (1413) Montag den 14. November d. J., des Vor— mittags 9 Uhr, werden in dem Communalwald der Gemeinde Niederrosbach in verſchiedenen Diſtrikten I. Brennholz: 6 Stecken buchen Scheitholz, 9¼ Stecken buchen, 2 Stecken nadel und 2¼ Stecken eichen und birken Prügelholz, 2¼ Stecken buchen Stockholz, 625 Stück buchen, 1000 Stück eichen, birken und 1975 Stuͤck aspen, weide, erle und Nadel⸗ holz⸗Wellen; II. Bau⸗, Werk⸗ und Nutzholz: 61 Cub.⸗Fuß buchen Stammbolz, 10 Cub.-Fuß buchen und 8 Cub.⸗Fuß birken Stangenholz und 50 Stück Nadelholz⸗Nutzgerten, unter den im Termin eröffnet werdenden Bedingun⸗ gen an Ort und Stelle öffentlich meiſtbietend ver⸗ ſteigert. Die Zuſammenkunft iſt präcis 9 Uhr Mor⸗ gens am ſ. g. Rothenſtoß. 2 Die Herrn Buͤrgermeiſter der benachbarten Orte werden andurch erſucht, Vorſtehendes in ihren reſp. Amtsdiſtrikten bei der Schelle verkündigen zu laſſen. Niederrosbach am 31. Oktober 1842. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter F. Bullmann. Arbeitsverſteigerung. (1414) Freitag den 11. November, Nachmittags 1 Uhr, ſollen zu Wiſſelsheim bei Beigeordnetem Nürnberger nachſtehende Arbeiten öffentlich an den Wenigſtnehmenden in Accord gegeben werden, als: 1) das Pflaſtern der Rinnen im Ort, an dem neuen Vicinalweg Pfla⸗ ſterarbeit voranſchlagt zu 29 fl. 30 kr 2) Steinbrechen 42„„—„, 3) Steinfahren 36„—„ 4) Steinaufſetzen 4„ 30„ 5) Sandliefern 28„—„ Die gr. Bürgermeiſter der Umgegend werden er— ſucht, dieſes in ihren Gemeinden gefaͤlligſt bekannt machen zu laſſen. Wiſſelsheim den 6. Oktober 1842. In Auftrag: Der Wegwärter Thomas. Privat⸗ Bekanntmachungen. Neuen Laberdan, Stockfiſch, (1415) Häring, Sardellen, Kabeljau, Schellfiſch, und eine friſche Sendung Rheinbairiſche Kaſtanien habe ich erhalten und verkaufe zu den billigſten Preiſen. e in der Uſergaſſe. Empfehlung. (1416) Durch vortheilhafte directe Einkäufe in allen Sorten f Braunſchweiger Flachs habe ich mein Lager hierin wieder auf's Vollſtän⸗ digſte aſſortirt und iſt es mir möglich, denſelben zu den billigſten Preiſen zu erlaſſen. Es bittet daher um geneigten Zuſpruch Münzenberg den 3. November 1842. Hirſch Mayer. Eine Parthie guter Miſt (1417) iſt zu verkaufen. Bei wem ſagt die Ex⸗ pedition dieſes Blattes. 1,400 fl. (1418) liegen bei der Kirche zu Höchſt a. d. N. zum Ausleihen bereit. Höchſt den 5. November 1842. Der Kirchenrechner Schäfer. 6 390. 100 fl. (1419) ſind gegen gerichtliche Sicherheit zu 5% auszuleihen bei Kirchenrechner Müller zu Oberhörgern. Weta fiſ che un ze g (1420) Bei C. Bindernagel in Friedberg iſt zu haben: Das Schoͤnſte aus L. v. Beethoven und C. M. v. Weber's Opern. Im leichten Arrangement für das Pianofort von Julius Hopfe. Elegant geheftet. 2 fl. 42 kr. Beethoven, der größte neuere Inſtrumental-Componiſt, von der Natur ſelbſt zur Muſik beſtimmt,— und C. M. v. Weber,— der Veredler des Volksgeſangs und der Schöpfer eines neuen Lebens für das Singſpiel— werden hier in einer Auswahl ihrer ſchönſten Opernparthieen dem muſikliebenden Publikum in einer äußerſt billigen Ausgabe zugeführt. Das Arrangement iſt leicht, ohne der urſprünglichen Schönheit der Stücke zu ſchaden. Gewiß wird dieſe Ausgabe mit gleichem Beifall aufgenommen werden, wie die vielverbreitete Ausgabe der Mozart'ſchen Opern in der Ausgabe des Hrn. Hopfe. 100 ſchoͤne Lieder ohne Worte. Im leichten Arrangement für das Pianoforte von Julius Hopfe. Elegant geheftet. 2 fl. 42 kr. Dieſe Auswahl der beliebteſten Geſänge wird beſonders allen Clavierlehrern willkommen ſein, indem ſie für ihre Schü— ler ein reiches Material zu anziehender und belehrender Un— terhaltung an dem Pianoforte finden. Hier wird den lern— begierigen Schülern ein großer Genuß, eine wahre Muſik geboten, denn für eine ächte Muſik muß wohl das immer gelten, was ſich zum Volksgeſang erhoben hat! Dieſes leichte und gefällige Arrangement von 100 der ſchonſten Lieder und Geſänge wird ſich aber auch bei allen denen, die nicht ſingen und doch gern ſingen hören, den gerechteſten Beifall erwerben. Das Schoͤnſte aus Mozart's Opern. 0 Im leichten Arrangement für das Pianoforte von Julius Hopfe. Elegant geheftet. 2 fl. 42 kr. „Zwei und fünfzig Mozart'ſche Melodien, ewig friſchen und duftenden Blüthen gleich, ſind hier zu einem herrlichen Strauße gewunden. Es iſt dabei die Folge beobachtet: Don Juan, 12 Nummern, Figaro 10, Cosi fan tutte und Ido— meneo 11, Entführung 5, Titus 3, Zauberflöte 11. Daß Arrangement iſt in der That ſehr leicht und zeugt überall von Umſicht und Gewandtheit. Die äußere Ausſtattung ver⸗ dient höchſt anſtändig genannt zu werden. Der Preis beträgt 2 fl. 42 kr. nicht zu viel für 66 Seiten in groß Folio mit geſchmackvoll verziertem Titelblatte. Wer etwas Leichtes, An. ſprechendes und auch durch äußere Zierlichkeit Gefallendes ſucht, etwa als Feſtgabe an Geburtstagen ꝛc., der beachte dieſe Anthologie aus des größten deutſchen Tonmeiſters Opernwerken. E. H.“ (Aus Hentſchel's Euterpe, 1842. Nro. 5.) Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Binder nagel in Friedberg. Es wird 9 gathilderſtifte; Friedbe — 9 (uus der Schein B. 1. Wenn ſe grob und ut verden ſolche K then ſo grob ur 2. Ein Kin junge Leute Bo licher? Wer mehrere Gene werden kann? 3, Wenn lebensart, zun lit, zur Redl vöhnt werden ils das größte 4. Was i dettelbrot geni brot und une Shmalz dazu duchen, oder f in der Juge der in der Ju itt ſein? 0. Wer fü td er dankb Aern nicht eh chen, den er