dein I. Idekaſſt ven A tvater — derg: er öN on rene ierten 4 2 287 82 * 1 Intelligenzblatt für die Provinz Oberbeſſen in Allgemeinen, Kreiſe Friedberg und Hungen und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. — M45. Mittwoch, den 8. Juni —— * 1312. Nieder-Eiſenhauſen. Die rege Theilnahme, welche ſich bei den Bewohnern von Friedberg und deſſen Umgebungen für das große Unglück in Nieder⸗Eiſenhauſen offenbart, legt uns die Verpflichtung auf, unſern Leſern einiges Nähere über dieſen armen und un— glücklichen Ort mitzutheilen, was wir einem Schreiben aus dortiger Gegend und zwar aus der Feder eines Mannes ent— nehmen, welchem die Verhältniſſe genau bekannt ſind. „Niedereiſenhauſen iſt in der That einer der ärm— ſten Orte des Hinterlandes; ich wüßte nicht, welchen Ort man ihm in dieſer Beziehung zur Seite ſtellen könnte. Von allen andern, nur einigermaßen wohl⸗ habenden Orten(wohlhabenden Orten des Hin⸗ terlandes nehmlich) entfernt und durch Berge und ſchlechte Wege davon abgeſchnitten, ſind die Niedereiſenhäuſer lediglich auf den Ertrag ihrer klei— nen und ſterilen Gemarkung beſchränkt; Gelegenheit Etwas zu verdienen, mangelt gänzlich, und ging nicht ein Theil der Einwohner jährlich in die Gegend von Frankfurt, Darmſtadt, Mainz ꝛc. in das Dre⸗ ſchen, ſo müßten ſie verhungern. Die umliegenden Drte, Obereiſenhauſen und Steinperf, Gönnern, Frechenhauſen und Lixfeld ꝛc. immer noch etwas beſſer ſtehend, als Niedereiſenhauſen, ſind jedoch nicht in der Lage, den Einwohnern des letztgenann⸗ ten Ortes die Möglichkeit eines Erwerbs durch Taglöhner⸗Arbeiten zu gewähren. Während denn der Mann einen großen Theil des Jahres auswärts Etwas zu verdienen bemüht iſt, beſtellt die Frau mit den Kindern zu Hauſe die wenigen Kartoffeläcker, und ſucht ſich bis zur Zurückkunft des Erſteren küm— merlich mit den Ihrigen durchzubringen. Dieſer bringt nun zwar ſeine für die hieſige Gegend nicht unbe— deutende Erſparniß mit; allein man bedenke, was hiervon Alles zu beſtreiten iſt!! Hat auch der Mann für ſeine Kuh und Ziege das Futter, für ſeinen Haushalt die Kartoffeln, ſo muß er doch den größ⸗ ten Theil ſeiner Brodfrucht bis zur nächſten Ernde anſchaffen, und Dies ſowie die Abgaben, insbeſon⸗ dere die an die adeligen Gerichtsherrn(Rauchhafer von jedem Hauſe ꝛc.) und an die Commune Schul⸗ lehrer ꝛc.) abſorbiren faſt ſeine ganze Erſparniß. Und noch iſt der härteſte Poſten nicht beſtritten. Nie⸗ dereiſenhauſen hat keine eigene Waldungen, erhalt aus herrſchaftlichen Waldungen kein Brennholz, und muß ſeinen ganzen Brenndedarf auf Holzverſtei⸗ gerungen kaufen oder— freveln. Und gerade dieſes iſt ein Umſtand, welcher Niedereiſenhauſen zur ärmſten Gemeinde des Hinterlandes macht und auch die wohlhabenden Einwohner daſelbſt gegen die ärmeren anderen hieſigen Gemeinden in Nach⸗ theil verſetzt. So iſt die Lage der Niedereiſenhäuſer im aller⸗ günſtigſten Falle, d. h. wenn ſie nicht von einem Unglücke, wie das vorliegende, heimgeſucht werden. Durch dieſes Unglück aber ſind dieſelben um ihre Frucht⸗ und Futtervorräthe gekommen; die Kartof⸗ feln in den ſchlechten Balkenkellern ſind verdorben und ungenießbar geworden; Vieh mußte geſchlachtet werden u. ſ. w., und wenn dies auch für Andere wenig zu nennen wäre, ſo iſt es für die Brandbeſchädigten außerordentlich viel; ſie haben Alles verloren. Das Feuer griff ſo raſch um ſich, daß die Kinder ſchlafend aus dem Orte getragen und hinter Hecken gelegt wurden, während die Eltern zum Löſchen zurückeilten. Sechzehn(16) Wohnhäuſer mit Scheuern und Stallungen ſind ganz, zwei Wohnhäuſer zur Hälfte, ein Wohnhaus zu ½¼ niedergebrannt. Außerdem ſind noch andern Perſonen, deren Wohnhäuſer ver⸗ ſchont geblieben ſind, Scheuern und Stallungen mehr oder weniger beſchädigt worden. Die beſſeren Ge⸗ bäude in Niedereiſenhauſen hat dieſes Unglück, deren Entſtehungsurſache nicht ermittelt worden und vermutk⸗ lich zufällig iſt, betroffen. Die Brandentſchädigung be⸗ trägt circa 12,000 fl., während die Herſtellung aller beſchädigten Gebäude in ihrem vorigen Umfang auf 36— 40 Tauſend Gulden vervoranſchlagt iſt; ein Beweis, wie wenig Glauben manchen Bemerkungen in den Zeitungen, daß die Gebäude in ihrem wah⸗ ren Werthe verſichert ſeien, und deßwegen die Brand⸗ beſchädigten in dieſer Beziehung michts verlieren wür⸗ den, beizumeſſen iſt. Die Prämiſſe iſt falſch; ware ſie aber auch richtig, ſo würde ſie doch noch, nicht zu einer ſolchen Schlußfolge berechtigen. Daß' dergleſe⸗ chen Bemerkungen bis hierher nicht widerlegt wurden, hierzu mag man wohl ſeine guten Gründe haben). Bis jetzt ſind etwas über zweitauſend Gulden Unterſtützungsgelder, worunter 50 fl. von der Stadt⸗ kaſſe in Friedberg, 100 fl. aus Rödelheim, das Uebrige meiſtens aus Darmſtadt, hierher abgegeben und dem beſtellten Rechner überliefert worden. 1800 fl. ſind bereits an die Brandbeſchädigten angewieſen, die im Schulhauſe, in der Kirche und bei Verwand⸗ ten untergebracht, Holz ankaufen und eilen müſſen, daß ſie wieder Obdach erhalten. Immer bleibt aber noch Viel zu thun übrig, und es iſt deßwegen jede milde Gabe um ſo erwünſchter, als die Brandbe— ſchädigten ſich ſelbſt zu helfen nicht erwägen. Ich wünſche, daß dieſe Mittheilung die Veran⸗ laſſung geben möchte, auch für Niedereiſenhauſen etwas zu thun.(Der Brief iſt vom 31. Mai.) 9) Es iſt in einer der neueſten Nummern der großh. heſſ. Zeitung geſchehen. Die Red. —— Zur Nachricht. Heute ſind durch die Unterzeichneten(nach Abzug von 12 kr. falſcher Münze) 252 Gulden nebſt einem Pack Klei⸗ dungsſtücke an großh. Kreisrath App zu Biedenkopf abgeſandt worden. Sobald die Empfangs-Beſcheinigung von dort an⸗ langt, werden wir nicht ermangeln, die Intereſſenten davon in Kenntniß zu ſetzen. Friedberg den 6. Juni 1842. ö Buß. Ph. Dieffenbach. Empfangs ⸗Beſcheinigung. f Weiter ſind für die unglücklichen Aoͤgebrannten von Nie⸗ dereiſenhauſen eingegangen: Von den Schulkindern der hie— igen Muſterſchule ferner 9 fl. 48 kr.(mit den früheren Bei⸗ trägen zuſammen 26 fl. 19 kr.), von der Gemeinde Rendel 14 fl. 24 kr.; von dem Offiziers⸗Eorps des zweiten Bataillons des 4ten Infanterie-Regiments 25 fl.; von Fr. C. in W. 30 kr.; von N. N. 2 fl. 42 kr.; von R. 2 fl. 42 kr.;„Zeugenge⸗ bühren von zwei Auswärtigen durch W. A. S.“ 40 kr.; von Bauaufſ. H. zu V. 2 fl. Ph. Dieffenbach. Von Herrn Hatteroth 2 fl.; von Hrn. Iſaac Rappolt 1 fl. 30 kr.; von Hrn. Hörle zu Kaichen 2 fl. 20 kr.; von Hrn. Iſage Rappolt, für Philipp Keller II. zu 1155 14755 u ß. i Beſcheinigung. Für die Abgebrannten in Hamburg ſind ferner bei uns eingegangen: v. d. Stadt Butzbach auf's Neue 51 fl. 50 kr.; d. d. Gemeinde Heldenbergen auf's Neue 18 fl. 12 kr.; von der iſraelitiſchen Gemeinde zu Altenſtadt 4 fl. 24 d. Gemeinde Oſtheim 7 fl. 5 kr.; v. d. Gemeinde Rendeln 14 fl. 13 kr. Summa 95 fl. 44 kr. Da wir beabſichtigen, den RMeſt unſerer Einnahme recht bald an den Ort feiner Beſtimmung abzuſenden, ſo erſuchen wir alle Diejenigen, welche uns noch Gaben für die unglücklichen Brüder Hamburgs zugedacht ha⸗ ben, uns ſelbige im Laufe dieſer Woche wo möglich zu be⸗ haͤndigen. um mehreren Aeußerungen, als ſeye die in der vorigen Nummer des Intelligenzblattes für die Gemeinde Niederwöllſtadt verzeichnete Summe von 9 fl. aus der daſigen Semeindekaſſe beigetragen worden, zu begegnen, bemerken wir, daß fragliche Neun Gulden die milden Gaben des 221 Pfarrer Buff, Hrn. Beigeordneten Weith und Hrn. chullehrer Hildebrand daſelbſt ſind. Friedberg den 5. Juni 1842. Das Comité. Bekanntmachungen von Behoͤrden. NN Immobilien ⸗Verſteigerung. (664) Dienſtag den 21. Juni, des Vormittags 10 5 208„*. Uhr, ſoll die dem Philipp Wittmann zuſtehende Lnd⸗ wigshütte bei Oberwöllſtadt, beſtehend in einem ſehr geräumigen Wohnhauſe, Scheuer, Stallung, nebſt circa 5½ Morgen Acker, Garten, mit tragenden Aepfel und Zwetſchenbäumen beſetzt, öffentlich ver ſteigt werden. Oberwöllſtadt den 20. Mai 1842. In Auftrag großh. heſſ. Landgerichts Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Feuerbach. Verſteigerung. (701) Montag den 20. Juni l. J., Morgens 10% Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe die St. Leonhards⸗ kirche, ſogenannte Todtenkirche, vor dem ehemahligen Mainzerthor, unter den bei der Verſteigerung erdff⸗ net werdenden Bedingungen, auf den Abbruch öffent⸗ lich an den Meiſtbietenden verſteigert werden. Friedberg den 28. Mai 1842. In Auftrag des Kirchenvorſtandes: Der Beigeordnete Bender. Hofraithe⸗Verſteigerung. (703) Montag den 20. Juni l. J., Vormittags um 11 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe, die den Adam Menges'ſchen Eheleuten gehörende Hofraithe, auf der breiten Straße Pag. und Nro. 23,11 beſtehend in einem Wohnhaus, Küchenbau und Stall, an Georg Schäfer und Adam Söllner, öffentlich meiſtbietend verſteigert. Friedberg den 28. Mai 1842. J. A. Großherz. Landgerichts: Der Beigeordnete Bender. i Frucht ⸗Verſteigerung. (707) Mittwoch den 15. Juni dieſes Jahrs, Vor⸗ mittags 10 Uhr, werden an Domanialfrüchten aus der Erndte von 1841 109 Malter Korn, 6„ Waizen, 90„ Gerſte, unter den bekannten Bedingungen auf dem hieſtgen Rathhauſe meiſtbietend verſteigert. Reichelsheim den 25. Mai 1842. Herzogl. Naſſ. Reeeptun Gull. Zimmerarbeit zu Ziegenberg. (732) Montag den 13. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſoll die Anfertigung eines Lehngeruͤſtes fuͤr die Brücke bei Ziegenberg, voranſchlagt zu 640 fl., und die Erbauung einer Bretterhütte, voranſchlagt zu 160 fl., bei Herrn Gaſthalter Wick in Ziegenberg öffentlich verſteigt und an den Wenigſtnehmenden vergeben werden. Plan und Voranſchlag liegen auf dem Buͤrean des Unterzeichneten zur Einſicht offen. Friedberg den 2. Juni 1842. Der großh. heſſ. Kreisbaumelſeer Rhumbler. Verſteigerung von Bauarbeiten zu Höchſt D (733) Dienſtag den 14. Juni d. J., Vormittags 11 Art (785) Freue Uhr, Jol 0 Herbeifuhr v Steinbruche k Bruͤcke an de Eten und 3e Unterhaltungs wölſtadt bis in Accord ge. Friedber Ho (150 Ju dabier wird Uhr, in hie Bürger und! Hoſraithe, be Schoppen an ten in der 6 Uſavorſtadt, thum verſte Friedb Schäfer (752) M Uhr, wird mit ungefa lönnende f Oeereſchbac tag laufend tend verpack Friedbe 1 (7) d wird in hi ſern und bokgle der nehmenden Die 2 A Hofraitht, . Bind Ziegenderz ſtnehmenden dem Buͤrtel tisbaunel f. Höch 14 1 * 209„. Uhr, ſollen die nachſtehend naher bezeichneten Arbeiten und Lieferungen zur Erbauung einer Fluthſchleuße an das Wehr bei Höchſt a. d. N., unter den bei der Verſteigerung bekannt zu machenden Bedingun⸗ gen an Ort und Stelle öffentlich an den Wenigſt⸗ nehmenden verſteigt werden. 8 Maurerarbeit, voranſchlagt zu circa 400 fl. Steinhauerarbeit 100 95 Zimmerarbeit 360„ Sloſſerarbeit 60„ Hierzu kommt ferner die Lieferung von circa 8 Cub.⸗Kl. Mauerſteinen, 80 Büͤtten Kalk und 2 Cub. Kl. Kies. Friedberg den 30. Mai 1842. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Rhumbler. Arbeits-⸗Verſteigerung. (735) Freitag den 10. Juni d. J., Vormittags 10 Uhr, ſoll auf dem Chauſſeehaus bei Ilbenſtadt die Herbeifuhr von 10 Kubikklafter Steinen aus dem Steinbruche bei Ilbenſtadt an die neuzuerbauende Bruͤcke an dem Speckberg bei Aſſenheim, ſowie das Setzen und Zerſchlagen von 9,5 Kub.⸗Klftr. Chauſſee⸗ Unterhaltungsſteinen auf der Straße von Nieder⸗ wöllſtadt bis an das Chauſſeehaus bei Ilbenſtadt in Accord gegeben werden. Friedberg den 1. Juni 1841. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Rhumbler. Hofraithe-⸗Verſteigerung. (751) In Auftrag Großherzoglichen Landgerichts dahier wird Mittwoch den 13. Juli, Morgens 10% Uhr, in hieſigem Rathhauſe die dem abweſenden Bürger und Leimſieder Adolph Muller gehörende Hofraithe, beſtehend in Wohnhaus, Gerbhaus und Schoppen an Jean Foucar, benebſt 63 Ruthen Gar⸗ ten in der ö6ten Gewann, an dem Hoſpital, in der Uſavorſtadt, oͤffentlich mittelſt Meiſtgebot in Eigen— thum verſteigert. Friedberg den 4. Juni 1842. Der Beigeordnete Bender. Schäfereiverpachtung zu Obereſchbach. (752) Mittwoch den 6. Juli d. J., Vormittags 9 Uhr, wird in dem Gemeindehaus zu Obereſchbach die mit ungefähr 380 Stück Schaafvieh betrieben werden könnende fiscaliſche Schäferei in der Gemarkung Obereſchbach auf anderweite 3 Jahre, von Michaeli— tag laufenden Jahrs anfangend, öffentlich meiſtbie— tend verpachtet. Friedberg den 4. Juni 1842. Gr. Heſſ. Rentamt daſelbſt. Bu ß. Bekanntmachung. (753) Donnerſtag den 9. Juni, Morgens 11 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe das Verputzen, Ausbeſ— ſern und Weißen der beiden Schul-Säle in dem Lokale der Muſterſchule öffentlich an den Wenigſt— nehmenden verſteigert. Die Arbeiten ſind zu 14 fl. 4 kr. vervoranſchlagt und liegt der Voranſchlag bis zum Verſtelgerungs⸗ termin bei Unterzeichnetem zur Einſicht offen. Friedberg den 4. Juni 1842. Der Beigeordnete Bender. Hofraithe-⸗Verſteigerung. (754) Auf freiwilligen Antrag des Heinrich Han⸗ ſtein's sen. Wittwe, wird Donnerſtag den 7. Juli l. IJ, Morgens um 11 Uhr, in hieſigem Rathhauſe deren Hofraithe, beſtehend in Wohnhaus, Scheuer, Stall und Gärtchen, an Joh. Konrad Kroner und Eliſabethe Domſchütz gelegen, öffentlich meiſtbietend verſteigert. Friedberg den 4. Juni 1842. Der Beigeordnete Bender. Schaafpferch-Verſteigerung. (755) Nachdem die Schaafpferchverpachtung vom 2. Juni nicht genehmigt worden iſt, wird auf Don nerſtag den 9. Juni, Morgens 11 Ubr, auf hieſigem Rathhauſe eine nochmalige Verpachtung anberaumt, mit dem Anfügen, daß die Pferchen den 12. Juut ihren Anfang nehmen. Friedberg den 5. Juni 1842. Der Beigeordnete Bender. Verſteigerung von Bauarbeiten zu Ober- rosbach. (756) Freitag den 17. d. M., Vormittags 10 Uhr, follen zu Oberrosbach bei Herrn Gaſthalter Bing— mann die nachſtehend näher verzeichneten, zur Er⸗ bauung zweier Pfarrſcheuern daſelbſt erforderlichen Arbeiten öffentlich verſteigt und an den Wenigſtneh⸗ menden vergeben werden: Maurerarbeit, voranſchlagt zu circa 800 fl. Steinhauerarbeit 240„ Zimmerarbeit 1100„ Dachdeckerarbeit 600„ Schreinerarbeit 230„ Schloſſerarbeit 200„ Glaſerarbeit 24„ Weißbinderarbeit 190„ Pflaſtererarbeit mit Materiallieferung 110„ Wagnerarbeit 2 Ferner die Lieferung von circa 7000 Stück Back⸗ ſteinen, 235 Bütten Kalk und 6 Cubklftr. Sand. Friedberg den 2. Juni 1842. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Rhumbler. Bekanntmachung. (757) Donnerſtag den 9. Juni, Nachmittags 2 Uhr, werden an Ort und Stelle der Hauptwache gegenüber, nachſtehende Gegenſtände öffentlich meiſt— bietend verſteigert, als: zwei kleine Kochöfen, eine Ofenplatte mit Roſt, eine Parthie altes Bauholz, worunter ſich namentlich noch brauchbares eichen Holz befindet und eine Parthle Bretter. Friedberg den 4. Juni 1842. Der Beigeordnete Beuder. Arbeits ⸗Verſteigerung. (758) Freitag den 10. Juni d. J., Vormittags 8 Uhr, ſollen auf dem Rathhauſe zu Obereſchbach die Bauarbeiten an den Gemeinde- Gebäuden an die Wenigſtfordernden öffentlich in Accord gegeben werden. Nach den Voranſchlägen beträgt: 1) Maurerarbeit 82 fl.— kr. 2) Zimmerarbeit 50„—„ 3) Schreinerarbeit 20% 13„, 4) Glaſerarbeit 44„ 28„ 5) Schloſſerarbeit 4„ 48„ 6) Weißbinderarbeit. 5„— 11 7) Verſchiedene Handarbeiten 47„—„ Voranſchläge liegen auf dem Bureau des Unter⸗ zeichneten zur Einſicht offen, und werden die Herrn Bürgermeiſter der Umgegend erſucht, Vorſtehendes bekannt machen zu laſſen.. Obereſchbach den 3. Juni 1842. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Himmelreich. Fruchtverſteigerung. (759) Montag den 13. Juni, Vormittags 10 Uhr, ſollen bei der Rentei Griedel 70 Malter Waizen, 350.„ Korn, 100.„ Gerſte, 100„ Hafer, einer öffentlichen Verſteigerung ausgeſetzt werden. Griedel den 1. Juni 1842. Der Rentamtmann. Friedrich. Edictal ladung. (760) Das kinderloſe Ableben der Rathſchöff Hein⸗ rich Chriſtoph Rullmanns Wittwe zu Nidda betr. Die Rubrikatin, welche kinderlos verſtorben iſt, hat über ihr Vermögen letztwillig verfügt, und es iſt auf Anſuchen ihrer dahier wohnenden Stiefkinder zur Eröffnung des bei Gericht deponirten Teſtaments Termin auf Donnerſtag den 21. Juli d. J., Morg. 9 Uhr, anberaumt worden, was man mit dem Anfügen zur offentlichen Kenntniß bringt, daß alle diejenigen, welche Erb⸗ oder ſonſtige Anſprüche an die Verlaſ⸗ ſenſchaftsmaſſe der Rubrikatin zu machen haben, ſolche in dieſem Termin ſogewiß anzuzeigen haben, als ohne Rückſicht darauf der Inhalt des. Teſta⸗ ments vollſtreckt werden wird. Nidda den 26. Mai 1842. Gr. heſſ. Landgericht daſelbſt. Kattrein. 2 N Nν Privat⸗ Bekanntmachungen. Zum Verkauf. (717) Bei dem Unterzeichneten liegen einige Hun⸗ dert braſilianer Hornſpitzen zu verkaufen. Friedberg den 29. Mai 1842. Ph. Carl Kiefer, Kammacher. Empfehlung. 748) Ich mache einem hieſigen und auswärtigen Publikum hiermit die ergebenſte Anzeige, daß ich das ſeitherr im Namen meiner Mutter betriebene Geſchäft. * 210* nunmehr übernommen habe und auf eigene Rechnung betreibe. 1 f Zugleich empfehle ich meinen ſtets fertigen Vor⸗ rath feiner Tiſch⸗, Deſſert⸗, Taſchen⸗, Feder⸗ und Raſirmeſſer, Scheeren, Tranchir⸗ und Tafelbeſtecke in jeder beliebigen Sorte und anderer in mein Fach ſchlagender Artikel, verſpreche bei Reparaturen ſowie im Schleifen ſchnelle und pünktliche Beſorgung zu billigen Preiſen, und bitte das unſerem Geſchäfte laßen geſchenkte Zutrauen auch mir angedeihen zu aſſen. Friedberg den 1. Juni 1842. Friedrich Schäfer, Meſſerſchmied. Ein geſitteter Junge (761) kann bei Jacob Weickhard jun. in Butz⸗ bach unter annehmbaren Bedingungen die Buch⸗ binderei erlernen. 3 Großes Preis-Kegel-⸗Schieben. (762) Der Unterzeichnete iſt geſonnen, Sonntag den 12. d. M. ein großes Preis⸗Kegel⸗Schieben zu veranſtalten, wozu er alle Liebhaber des Kegelſpie⸗ les hiermit höflichſt einladet. Die hierbei zu gewin⸗ nenden Preiſe, ſowie die näheren Beſtimmungen des Spieles ſind in meinem Lokale einzuſehen. J. P. Mann. Ein Schleifſtein⸗ (763) mit allem Zugehör iſt zu verkaufen. Bei wem ſagt die Expedition dieſes Blattes. Bekanntmachung. (764) Bei Unterzeichnetem ſind durch Uebernahme aus einer bedeutenden Fabrik Deutſchlands alle Sorten Spiegel und Spiegelgläſer mit und ohne Rahmen um den Fabrik⸗Preis zu haben. Auch nehme ich Beſtellungen auf alle größere Spiegel und Gläſer an und empfehle mich damit zur gefälligen Abnahme. Friedberg den 2. Juni 1842. a Fr. Hilbrecht. Ein geſitteter Junge (765) kann bei Uhrmacher Brüchner in Butz⸗ bach in die Lehre treten. Einladung. (766) Auf den Geburtstag Seiner Hoheit des durch⸗ lauchtigſten Erbgroßherzogs hält unſere Schuͤtzenge⸗ ſellſchaft wie gewöhnlich ein großes Geldſchießen in der Weiſe ab, daß Donnerſtag den 9. Juni Rit⸗ ter⸗ und Schnappſchießen, Sonntag den 12. ebenfalls Schnappſchießen und Montag den 13. das Haupt⸗ ſchießen abgehalten wird, wozu zur gefälligen Theil⸗ nahme einladet Friedberg den 3. Juni 1842. Der Vorſtand J. Ph. Fritz. Kopp. W' Schmidt In Bezug auf die obige Bekanntmachung, daß an jenen Tagen Unterzeichneter fur gute Speiſen und Getränke ſorgen wird, bemerkt derſelbe, daß Mon⸗ tags den 13. auf dem Schießplatze um halb 1 Uhr Table d'hôte mit Harmoniemuſik gegeben, und Abends um 5. Uhr der Ball eröffnet wird. D. Fritz, Platzmeiſter. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg. 46 ur die 8 eingegange 168 Abſingun durch Hrn. ug einer Sammlun mann zu—4 farrer Strad 1 St. 1 fl. 3 „B. 1., vo it., zuſammen 30 kr., von F. Von den& 2 fl. 12 fr., b. errn Hildebre gen Muſterſchu L. E. in E. 1 1 f. W kr. Weiter ſin eingegangen: v Gemeinde Red rosbach 4 fl. 3 Me Bepugnab telligendplaktet alle Gaben liefert werder der armen nicht ausdrü Gaben fur; Friedben In Folg nachſtehende „An d der Brand „Am geſtt ehr verehrter Geſdenk von beſtmmt bab für die Nel ſprochen und thätige Wei ſen Dank treuen Huff „Genehn Hochachtung »Hambu