landlächen e ich die dil, 0 eb Nag. reunden und h auch feines Bit 5 Ollte hierin N eie dilligſte m, ist zu zeiſter G ros rchgaſſe. ch bei Herrn u Gaſtwirth Thierarzt. — ige. in Elber⸗ Adergagel i le in Elber⸗ en und Auf, ret in Fle⸗ . 20 kr. gület in ten. 18 ki. harthiepreis ttel zur Ver, Dies iſt es te Weiſe da⸗ 9 forl⸗ 4 Fgerpfteches⸗ vedmißig/ se Intelligenzblatt für die Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, Kreiſe Friedberg und Hungen und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. * 36. Sonnabend, den 7. Mai 1842. Amtlicher Theil. —— Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Hungen an ſaͤmmtliche Großh. Heſſ. Fuͤrſtl. und Graͤfl. Solmſiſche Buͤrgermeiſter des Kreiſes Hungen. Betreffend: Die Muſterung für 1842. Die diesjährige Muſterung der Conſcriptionspflichtigen des Kreiſes Hungen, ſowie die Prüfung der Excapitulanten wird, nach einer mir zugekommenen Beuachrichtigung des Grhzl. Recrutirungs⸗Commiſſairs der Provinz Oberheſſen, den 6. und 7., ſodann das Looſen den 8. und die Prufung der Nichtexcapitulanten⸗ Einſteber den 9. Juni d. J. ſtattfinden. Den 6. Juni werden die Conſcriptionspflichtigen aus folgenden Ortſchaften Bellersheim, Einartshauſen, Griedel, Juheiden, Bettenhauſen, Ettingshauſen, Grüningen, Langsdorf, Birklar, Freienſeen, Hattenrod, Lardenbach mit Solms⸗ Dorfgqill, Gambach, Holzheim, Ilmsdorf, Eberſtadt, Gonterskirchen, Hungen, Laubach; den 7. Juni Lich, Nonnenroth, Ruppertsburg, Weckesheim, Muͤnſter, Oberbeſſingen, Traishorloff, Wohnbach mit Arnsburg, Münzenberg, Obbornhofen, Traismünzenberg, Wetterfeld, Muſchenheim, Oberhörgen, Utphe, Wölfersheim Niederbeſſingen, Röthges, Villingen, gemuſtert und die betreffenden Gr. Bürgermeiſter haben ſich alſo mit den Conſcriptionspflichtigen auf die bezeichneten Tage, jedesmal Morgens um halb 8 Uhr, auf hieſigem Rathhauſe zur Muſterung einzufindeu. Die Loosziehung erfolgt den 8. Juni, zu welcher ſich ſämmtliche Grhzl. Bürgermeiſter mit den Conſcriptionspflichtigen, Morgens um dieſelbe Zeit, einzufinden haben. Ich bemerke Ihnen hierbei, daß a) die Entſcheidung über die Depotanſprüche an jedem Muſterungstage, nach beendigter Muſterung, ſtattfinden, und daß daher die Militärpflichtigen, für welche das Depot angeſprochen wird, mit den betreffenden Bürgermeiſtern alsdann zur Hand ſeyn müſſen. p) Ebenſo ſoll gleich nach beendigter Muſterung das Erkenntniß der Aerzte über die von den Militär⸗ pflichtigen angegebenen Fehler dieſer Militärpflichtigen bekannt gemacht werden, wobei ebenfalls die Gegenwart der betreffenden Gr. Buͤrgermeiſter nothwendig iſt, damit ſie die noͤthigen Einträge in ihren Liſten zu machen im Stande ſind. c) Hinſichtlich der Zeugniſſe, welche die, an ſinnlich nicht ſogleich wahrnehmbaren Fehlern und Gebrechen leidenden Conſcriptionspflichtigen beizubringen haben, verweiſe ich auf die beſtehenden geſetzlichen Vorſchriften und ins beſondere auf den§. 124 der Veroronung vom 30. April 1831 und fordere Sie auf, darnach pünktlich zu verfahren, und die etwa nöthigen Verſtändigungen eintreten zu laſſen. tionspflichtigen ihres Ortes gemuſtert werden, der Nichtexcapitulanten aber den 9. Juni, ſind die Einſteher genau zu inſtruiren, abgewieſen werden müſſen. Sämmtliche welche ihre Unterſuchung nicht ſtattfinden Sämtliche Conſcriptlonspflichtigen, inſofern Erſcheinen bei der Muſterung eximirt ſind, e) „ 166„ d) Die Prufung der Excapitulanten⸗Einſteher wird jedesmal an dem Tage, an welchem die Conſerip- ſogleich nach beendigtem Muſterungsgeſchäfte, diejenige Morgens um 8 Uhr, vorgenommen werden. Hiernach damit ſie nicht auf unrichtige Tage hierher kommen und Einſteher muͤſſen ihre Anmeldungsſcheine vorzeigen, ohne kann. ſie nicht ſchon durch das Geſetz von dem perſönlichen oder von der Recrutirungs⸗Commiſſion im Laufe der Muſterung definitiv entlaſſen, oder bis zur nächſten Muſterung verwieſen werden, müſſen mit den Grhzl. Buͤrgermeiſtern, zum Looſen ſich einſtellen. Ueber alle in dieſem Schreiben enthaltenen derliche Bekanntmachung zu erlaſſen und Aufträge binnen 8 Tagen zu berichten. Hungen am 26. April 1842. wie ſchon oben bemerkt wurde, den 8. Juni, Morgens präcis halb 8 Uhr, Punkte haben Sie ſogleich in den Gemeinden die erfor⸗ uͤber den Empfang dieſes Schreibens und die Vollziehung meiner Follenius. Anfrage. Wir Friedberger bemerken dieſes Frühjahr einen großen Mangel an Singvögeln, welche ſonſt in gro⸗ ßer Menge bei uns ſich einzufinden pflegen und Demjenigen, welcher in den Umgebungen ſich ergeht, gar freundlich zurufen und zuſingen. Selbſt von den ſonſt ſo häufigen Buchfinken findet man kaum hier und da ein einſames Paar. Dafur aber ſchwän⸗ zeln die Elſtern deſto frecher umher. Hat man an andern Gegenden der Wetterau dieſelbe Bemerkung gemacht, und iſt an andern Orten derſelbe Mangel an Singvögeln? Einſender wünſcht hierüber Nach⸗ richt von andern Theilen unſerer Provinz. ) Wo ein großer Theil der gefiederten Saͤnger hinkommt, kann ich dem verehrten Herrn Einſender verrathen; er darf ſich nur einmal nach dem Türkenſchuß und der Haa⸗ ſengaſſe in Frankfurt bemühen, dort wird er Blut- Buch- Diſtel⸗ und andere Finken und Singvögel in roh geſchnitzten Käfigen in Maſſe zum Kauf ausgeſtellt ſehen. Gewöhnlich ſtehen die Käfige auf Schiebkarren, und die Verkäufer ſehen aus, als wenn der Vogelsberg oder die Wetterau ihre Heimath wäre.— Wenn ein Geſetz gegen den Ver⸗ kauf der Singvögel beſtünde und eine derbe Steuer auf das Halten derſelben gelegt würde; ſo möchte dies wohl mehr wirken, als das Geſetz, keine Singvögel einzu⸗ fangen.—— Ich kenne zwar noch ein Mittel, das gegen das Wegfangen der Singvögel ſehr erfolgreich wer— den könnte; allein es iſt nicht leicht: es beruht auf einer Erfindung. Vielleicht iſt's aber unſerer an Erfindungen ſo reichen Zeit vorbehalten, das Problem zu löſen. Die ganze Hexerei beſteht blos darin: man lehre die Spatzen ſo pfeifen, daß es wie Nachtigallenſchlag lautet. Iſt aber dieſe Kunſt erfunden und es mangelt an dieſen Zwilch⸗ Schreiern, ſo kann ich an meinen Salat-, Pflanzen⸗ und Erbſenländern aushelfen; dort ſitzen ſie und tafeln unter ſehr lebhafter Unterhaltung. B. Bekanntmachungen von Behörden. . Arbeits-Verſteigerung. (560) Dienſtag den 10. Mat, Morgens 11 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe das Verfertigen einer Weidenflechte an den Mühlgraben zwiſchen der Neu— mühle und Hockenmühle, öffentlich an den Wenigſt⸗ nehmenden verſteigert. Friedberg den 30. April 1842. Der Beigeordnete Bender. Gläubiger.⸗ Aufforderung. (553) Anſprüͤche jeder Art an den nur unter der Rechtswohlthat des Inventariums angetretenen Nach⸗ laß des Leinwebers Heinrich Birx zu Berſtadt ſind binnen vier Wochen dahier anzuzeigen und zu begrün⸗ den, widrigenfalls bei der Regulirung dieſes Nachlaß⸗ weſens darauf keine Rückſicht genommen werden kann. Nidda den 23. April 1842. Grhzl. heſſ. Landgericht daſelbſt Dr. v. Grolmann. Grundarbeiten zu Vilbel. (548) Freitag den 13. Mai d. J., Nachmittags 1 Uhr, ſoll die Regulirung des Flußbeets der Nidda an der neuen Brücke zu Vilbel öffentlich verſteigert werden. Die gr. Buͤrgermeiſter werden hiermit erſucht, dieſe Verſteigerung noch beſonders durch die Schelle bekannt machen zu laſſen. Friedberg den 26. April 1842. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Rhumbler. Offenlegung des Grundbuchs der Gemeinde Weckesheim im Landrathsbezirk Hungen betreffend. (543) Die im Aufruf vom 24. Auguſt v. J. be⸗ ſtimmte 6monatliche Friſt iſt, weil die Vorarbeiten nicht erledigt werden können, anf 3 Monate erſtreckt worden, und wird ſolches zur Notiz für die In— tereſſenten hiermit veröffentlicht. Hungen am 19. April 1842. Gr. Heſſ. Fuͤrſtl. Solmſ. Landgericht Hofmann. Frucht⸗Verſteigerung. (563) Dienſtag den 10. Mat, Nachmittags um 2 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe von dem Frucht— vorrathe des vereinigten Armenfonds dahier 30 bis 40 Malter Gerſte aus der Erndte 1841 zweimal⸗ terweiſe öffentlich meiſtbietend verſteigert. Friedberg am 30. April 1842. Der Beigeordnete Bender. Marktanzeige. (566) Der Gemeinde Mühlheim, Kreiſes Offenbach, iſt höheren Orts die Abhaltung von 2 Jahrmärkten gnädigſt geſtattet worden, und wird der erſte jedes⸗ Al Dien Ol. Ar! (583) Der um 10 Uhr, ſolgende Rep ſchule und d dernden in 2 Nach den Ilbenſte 584) Die ſollen in ver Gemeindewa 5 2 n 4) 7 9 1 60 Uu 7 357 8) 4 9) 35 10) 32 an die Me Die He in ihren& Oberre (585) 0 hr, ſoll d. Gemeinde, P leberſchlage des Unterzeie Florſtad f 2 (580) Der Ichmie baumeiſter gemeinde Hungen 2 0 J. de⸗ Indem ich dieſes * mal den dritten Dienſtag nach Pfingſten, der zweite jedesmal Dienſtag vor Martini abgehalten werden. zur offentlichen Kenntniß bringe, demerke ich, daß der erſte diesjährige Markt Dien⸗ ſtag den 31. Mai d. J. abgehalten wird. Mühlheim den 25. April 1842. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Rupp. Arbeits-Verſteigerung. (582) Dienſtag den 17. Mai, Morgens 10 Uhr, ſoll an Ort und Stelle das Planiren einer Weg⸗ ſtrecke, an dem Vicinalwege nach Nauheim, öffentlich an den Wenigſtnehmenden verſteigert werden. Der Voranſchlag liegt bis zum Verſteigerungs⸗ Termin bei Unterzeichnetem offen. Friedberg den 4. Mai 1842. Der Beigeordnete Bender. Arbeits⸗Verſteigerung. (583) Dienſtag den 10. Mai l. J., Vormittags um 10 Uhr, ſollen in dem Bürgermeiſterei-Büreau folgende Reparaturarbeiten an der Gemeinde-Baum⸗ ſchule und dem Leiterhäuschen an den Wenigſtfor⸗ dernden in Accord gegeben werden. Nach dem Voranſchlag beträgt: 1) Zimmerarbeit und Material 23 fl. 20 Maurerarbeit und Material 30„ Ilbenſtadt den 3. Mai 1842. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Dickenberger. Holzverſteigerung. (584) Dienſtag den 10. Mai, Morgens 7 Uhr, ſollen in verſchiedenen Diſtricten des oberrosbacher Gemeindewalds 15 3 Stecken eichen Scheitholz, 28 75 nadel 15 3) 1¾„ eichen Prügelholz, 83„ nadel* 5 15„ eichen und nadel Stockholz, 6) 112½¼ Stück eichen Wellen, n vadel„ 8) 4 Stämme eichen Bauholz, 9) 25 5 nadel und 10) 32 Stangen an die Meiſtbietenden verſteigert werden. Die Herrn Bürgermeiſter werden erſucht, dieſes in ihren Gemeinden bekannt machen zu laſſen. Oberrosbach den 4. Mai 1842. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Lämmer. Fertigung einer Pumpe. (585) Montag den 9. Mai d. J., Vormittags 10 Uhr, ſoll dahier die Anfertigung einer hölzernen Gemeinde-Pumpe in Accord gegeben werden. Die Ueberſchläge und Bedingungen liegen auf dem Bureau des Unterzeichneten zur Einſicht offen. Florſtadt den 25. April 1842. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter Götz. 5 Bekanntmachung. (586) Der Braunkohlenverkauf auf dem Roßdorfer 167* Braunkohlenwerk von der diesjährigen Formerei hat wieder zu 12 kr. pr. Centner begonnen. Auch werden bis zum 1. September d. J. auf Verlangen Braunkohlen zu 50 Centner und darüber auf Credit gegen genügende Bürgſcheine, zahlbar zu Martini d. J., abgegeben. Roßdorf am 2. Mai 1842. Der freiherrl. von Wartz'ſche Bergverwalter E. Ullrich. Frucht ⸗Verſteigerung. (587) Dienſtag den 10. Mai, Morgens 9 Uhr, ſollen auf dem gräflich Solms⸗Rödelheim'ſchen Spei⸗ cher zu Münzenberg 90 Malter Korn, 50„ Gerſte, 30%„ Hafer meiſtbietend verſteigert werden. Münzenberg den 1. Mai 1842. Der gräfliche Verwalter Wagner. Arbeits-Verſteigerung. (588) Montag den 9. Mai l. J., des Mittags 12 Uhr, ſoll auf dem Bureau des Unterzeichneten die Anfertigung einer neuen Schäferhuͤtte, wobei 1) Wagnerarbeit zu 16 fl.— kr. 2) Schreinerarbeit 30„ 36„ 3) Schioſſerarbeit 2 5„ voranſchlagt iſt, an den Wenigſtfordernden in Ac⸗ cord gegeben werden. Rockenberg am 25. Mai 1842. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter Dietz. Arbeits-Verſteigerung. (589) Montag den 9. Mai d. J., Nachmittags 3 Uhr, ſollen auf hieſigem Rathhauſe mehrere Gemeinde— bauarbeiten wenigſtnehmend verſteigert werden und beträgt der Ueberſchlag für die Schreinerarbeiten 111. fl.— kr. „ Maurerarbeiten 17„ 30„ „ Schloſſerarbeiten 7„—„ Ockſtadt am 28. April 1842. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Gröninger. Aus ſchreiben. (590) Am verfloſſenen Sonntag den 24. d. M. wurde in der Nidda unweit ihrer Mündung in den Main eine von Fäulniß hoch aufgetriebene männliche Leiche gelandet, welche mit einem ſchwarzen Frack⸗ rock, einer ſchwarzen Atlas-Weſte mit gelben Metall⸗ knöpfen, blauen Tuchhoſen mit ledernen Hoſenträ⸗ gern, alten Halbſtiefeln, einem alten geflickten leine⸗ nen Hemde ohne Zeichen bekleidet war, Halstuch und Strümpfe aber nicht trug. Dieſelbe mochte bereits 4 Wochen im Waſſer ge⸗ legen haben. Sie maß 5“ 6“ und war die eines Mannes von 30—40 Jahren. Die Kopfhaare waren lang und dunkelbraun. Das Geſicht war, wie es ſchien, in Folge eines Schuſſes gänzlich zerſtört, daher ein Signalement nicht möglich. Auf der inneren Seite * 168* des linken Vorderarms fanden ſich die Buchſtaben A. H. mit einem roth tättowirten Zeichen. Die Oberhaut der Hand war ſehr dick, wie ſie in Folge ſchwerer Arbeit wird. Die verehrlichen Polizeibehörden werden ergebenſt erſucht, Nachrichten über die Perſon des Verſtorbe⸗ nen bald gefaͤlligſt hierher mitzutheilen. Höchſt am 26. April 1842. Herzoglich Naſſauiſches Amt (Namen: unleſerlich.) Bekanntmachung. (591) Auf der Braunkohlengrube Wilhelms-Hoff⸗ nung bei Dornaſſenheim hat der Verkauf von dies⸗ jähriger Aufbereitung begonnen und werden die Klötze zu 14 Stück pr. Ctr. à 12 kr. die Holzkohlen pr. Centner à 14 kr. abgegeben. Dornaſſenheim am 3. Mai 1842. Fr. Schmidt, Bergverwalter. Bekanntmachung. (592) Montag den 9. d. M., Morgens um 9 Uhr, ſollen in dem Gemeindewald von Hochelheim, Diſtrikt Weisbuch u. ſ. w., nahe bei der Wetzlarer-Frank⸗ furter Straße folgende Holzſortimente öffentlich ver⸗ ſteigert werden: 83 Bau⸗ und Nutzholzſtämme, 575 Klafter Eichen⸗Scheit⸗ und Prügelholz und 4½ Klafter Eichen⸗Reiſerholz. Niederkleen, Kreis Wetzlar, den 3. Mai 1842. Der K. Bürgermeiſter Börner. N Privat- Bekanntmachungen. Empfehlung. (541) Auf meiner nach niederlaͤnder Manier neu errichteten Kalkbrennerei zwiſchen Vilbel und der Friedberger Warte, an der Frankfurter Straße gelegen, werden im Laufe dieſer Woche neue Transporte fertig, welche ich à 1 fl. 24 kr. per Buͤtte abgebe, was ich, um mehrfacher An⸗ frage zu begegnen, hiermit meinen geehrten Ab⸗ nehmern mittheile, und ſie zugleich verſichere, daß ſie ſich bei gefaͤlliger Abnahme ſtets der billigſten, beßten und prompteſten Bedienung verſichert halten koͤnnen. Preungesheim den 2. Mai 1842. Johannes Luͤdike. d Wohnungs⸗Vermiethung. (579) Eine vollſtändige Wohnung, welche bis zum 15. Juni d. J. bezogen werden kann, iſt zu vermiethen bei Schuhmachermeiſter Gros in der Kirchgaſſe. Gartenwirthſchafts⸗Eroͤffnung in Ockſtadt. (593) Am 2. und 3. Pfingſtfeiertage wird in mei, ner n wohlbeſetzte Tanzmuſik zu fin⸗ den ſeyn. Durch gute Getränke, Wein zu 24 bis 36 kr. die Flaſche, und guten Aepfelwein werde ich mich dem Publikum zu empfehlen ſuchen. g um die Geſellſchaft gegen Zulauf zu ſchützen, werden an den Eingängen von jedem Herrn 10 kr. erhoben und Karten dagegen abgegeben, welche in der Wirthſchaft wieder ſtatt Zahlung angenommen werden. Ockſtadt den 4. Mai 1842. Nikolaus Steyer, Pachter des Schloßgartens. Wohnungs veränderung. (594) Einem geehrten Publikum mache ich die er⸗ gebenſte Anzeige, daß ich mein Logis bei Bäcker⸗ meiſter Philippi verlaſſen und mein jetziges bei Schuhmachermeiſter Storck neben Bäckermeiſter Stelz in der Uſergaſſe bezogen habe, und bemerke zugleich, daß ich mein Geſchäft unter der alten Lei⸗ tung als Käfer wie früher fortbetreibe und empfehle beſonders vorräthige Fäſſer ꝛc. Recht zahlreichen Abnahmen und Beſtellungen ꝛc. entgegenſehend, empfiehlt ſich Peter Roth, Küfermeiſter. Reſtauration und Harmonie⸗Muſik, (595) zu welcher ein geehrtes Publikum höflichſt einlade, findet Sonntag, den 8. d. M., in meinem J. M. Simon zu den drei Schwerdtern. Ein Paar ſchwarze Handſchuhe (596) ſind auf dem Wege von Friedberg nach Ock⸗ Garten ſtatt. ſtadt verloren worden. Der Finder wird gebeten, ſie gegen eine Belohnung bei der Expedition d. Bl. abzugeben. Fruͤchte⸗Preiſe hier in Friedberg: Waizen, alter: 12 fl.— kr., neuer: 11 fl.— kr. Korn: 6 fl.— kr. Gerſte: 4 fl.— kr. Hafer: 2 fl. 30 kr. Früchte⸗Preiſe zu Frankfurt, am 2. Mal: Walzen: 11 fl. 20 kr. Korn: 5 fl. 30 kr. Gerſte: 3 fl. 45 kr. Hafer: 2fl. 40 kr. Erbſen:— fl.— kr. Fruͤchte⸗-Preiſe zu Mainz, am 29. April: Waizen: 11 fl. 40 fr. Korn: 6 fl. 26 kr. Gerſte: 4 fl. 22 kr. Hafer: 3 fl. 10 kr. Erbſen:— fl.— kr. Polizei⸗Taxe fur die Städte Friedberg und Butzbach vom 8. bis 15. Mai 1842. Dieſelbe iſt unverändert geblieben, außer daß das Ochſenfleiſch in beiden Städten 10 kr. 3 hell., und das Schweinenfleiſch in Friedberg 10 kr. 2 hell. koſtet. i Der großh. heſſ. Kreisrath d. K. F. Küchler. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg. Der worben un alle Sie . Fri Si. grauen du grau.— ſichtsfarbe: Kle schwarz g. ein roh! Halbſſieſe Strumpf Hemd J an ſaͤm Mit auc ſtzt häuft zeig bei Abliefe ſaſe beah weiſen, un gehoͤrig zu worden ſſt J. a Hu