ere — 38 — 2 „ 2888 2 Intelligenzblatt für die Provinz Oberbeſſen im Allgemeinen, Kreiſe Friedberg und Hungen und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. . Mittwoch, den 6. April 1842. Amtlicher Theil. — Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg an ſaͤmmtliche Kirchenvorſtaͤnde des Kreiſes mit Ausnahme des Graͤflich Solms⸗Roͤdelheimiſchen ſtandesherrlichen Bezirks. Betreffend: Die Voranſchläge für Die Kirchenfonds des Kreiſes Friedberg für 1843. Da die Zeit der Aufſtellung der Kirchen⸗Voranſchläge für 1843 erſchienen iſt, ſo habe ich Ihnen unter Bezugnahme auf mein Ausſchreiben vom 4. März v. J., Nr. 11 des Intelligenzblattes, noch weiter Folgendes zur Nachachtung zu eröffnen: Diejenigen Kirchen⸗Voranſchläge, deren ordentliche Einnahmen unter 500 fl. bleiben, ſind für die 1843/44 und ſofort immer auf 3 Jahre aufzuſtellen. Etwaige Anſtände ſind im Berathungs protokoll niederzulegen. f l Von der höchſten Staatsbehörde iſt es genehmigt worden, daß, inſoͤfern Koſten kirchlicher Bauten aus den Gemeindekaſſen allein zu beſtreiten ſind, vom Einſchießen dieſer in den Kirchenfonds abſtrahirt und die Verrechnung in der Gemeinde-Rechnung ſelbſt geſtattet werden kann, jedoch vorbehältlich jedesmali⸗ ger Begründung der Bedürfniſſe im Berathungsprotokolle zum Kirchenfondsbüdget und verordnungsmäßiger Dispoſitionsbefugniß des Kirchen⸗Vorſtandes. Ich empfehle Ihnen, dieſe zweckmäßige Verfahrungsweiſe einzuſchlagen. Friedberg den 1. April 1842. Küchler. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Hungen an ſaͤmmtliche Großh. Heſſ. Fuͤrſtl. und Graͤfl. Solmſiſche Buͤrgermeiſter des Kreiſes Hungen. en⸗ und Schulvorſtands⸗ Betreffend: Die Verpflichtung der Gr. Beigeordneten, der Gemeinderathsmitglieder, der Kirch mitglieder. Von Höchſtpreißlichem Miniſterium iſt es geſtattet worden, daß die Beigeordneten, Gemeinderaths⸗, Kirchen⸗ und Schul⸗Vorſtandsmitglieder durch die Gr. Bürgermeiſter verpflichtet werden, um die durch deren Verpflichtung am Kreisrathsſitze entſtehenden Taggelder für die Gemeinde zu erſparen. Es werden Ihnen daher für die vorkommenden Fälle geeignete Eidesformeln zugeſendet werden, wornach Sie die Verpflichtung auf beſonders ertheilt werdende Aufträge vorzunehmen, und das darüber aufzunehmende Protokoll, von den betreffenden Perſonen unterſchrieben, und von Ihnen beglaubigt, einzuſenden haben. Hungen am 23. März 1842. Follenius. Derſelbe an dieſelben. Betreffend: Die Errichtung neuer Gebäude, hier die Einreichung der erforderlichen Riſſe. Die nach Vorſchrift des Ausſchreibens Höchſtpreißlichen Miniſterlums vom 23. Oktober 1833, welches ˙ 124* Ihnen ſeiner Zeit mitgetheilt worden iſt, bei Neubauten zu uͤberreichenden Situationsriſſe ſind bisher haͤuſig in äußerſt mangelhafter Form vorgelegt worden. Ich beauftrage Sie daher, die Intereſſenten darauf aufmerkſam zu machen, daß in Zukunft dergleichen Situationsriſſe nur alsdann als genügend angenommen werden würden, wenn ſolche genau nach den in jenem Ausſchreiben enthaltenen Beſtimmungen gefertigt ſeyen. Da ich die Wegbauaufſeher in dieſer Hinſicht geeignet inſtruirt habe, und dieſelben dieſe Zeichnungen richtig zu fertigen im Stande ſind, auch die geringſten Koſten verurſachen werden, ſo empfehle ich Ihnen, dieſelben in den ihnen zugewieſenen Diſtricten verwenden zu laſſen. Sie werden die Bauenden in jedem einzelnen Falle zeitig genug hiernach anweiſen, damit ſie nicht durch Vorlegung unrichtiger Riſſe in dem vorhabenden Bauweſen etwa gehindert werden. Hungen am 26. März 1842. Follenius. Zur wetterauer Chronik.(7) Vor einigen Tagen ſoll abermals ein Kind durch den Poſtwagen todt gefahren worden ſeyn und zwar zn Nieder⸗Mörle. Das iſt doch ein neues Opfer, welches entweder der Fahrlaſſigkeit oder dem Genuſſe des Branntweins gebracht wird. Wir ſagen der Aae und zwar meiſt der Eltern, welche gewöhnlich gerade in ſolchen Straßen, die am zahlreichſten von Wagen allerlei Art beſucht ſind, ihre kleinen, mit Gefahren noch unbekannten Kinder ſpielen laſſen, unbekümmert, wie leicht dieſelben ein Unfall treffen kann. Warum will man immer noch nicht zur Errichtung von Kin⸗ der⸗Bewahranſtalten(Kleinkinderſchulen) ſchreiten? Sind der Opfer noch nicht genug gefallen? Will man immer noch mehr fallen laſſen, bis man ſich überzeugt hat, daß ſie mehr koſten, als die Beſol— dung eines Lehrers oder einer Lehrerinn? Sollen der Kinder immerfort noch viele phyſiſch und moraliſch untergehen in den Jahren, wo ſie am glücklichſten ſeyn könnten? Ihr ſchafft euch Kuhhirten, Schäfer, Schweinhirten, Gänſehirten ꝛc. an, weil ihr euch überzeugt habt, daß eure Hausthiere ohne Aufſicht nicht groß werden können; aber eure Kinder laßt ihr ohne Hirten, ohne Aufſicht? Eure Schweine und Gänſe ſind euch alſo viel mehr werth als eure Kinder? O der Schande des Jahrhunderts! Die andere Hälfte der Schuld trägt gewöhnlich unſere Peſt— der Branntwein. Seht euch nur einmal in den an den Straßen liegenden Wirths⸗ häuſern) um, wie hier Sonntags und Werktags bei Tag und bei Racht das Gift eingeſchlürft wird, damit es„Courage“ gibt. Unterdeſſen hungern und frieren auf der Straße die armen Pferde, bis der Kutſcher mit erhitztem Kopfe wieder kommt. Nun muß er wieder einholen,, was er verſäumt hat, und mishandelt die armen hungrigen und ermüdeten Thiere ſo lange, bis ſie in wildem Galopp davon ſprengen. Wären ſie frei, ſo würden ſie dem auf der Straße ſpielenden Kinde ausweichen, denn die Natur gab auch dem Thiere den Sinn für Schonung der leben— den Geſchöpfe. Da ſie aber von dem durch Brannt— wein halb oder ganz wüthend gewordenen Kutſcher tyranniſirt werden, ſo müſſen ſie über alles weg, was ihnen im Wege ſteht. ) Sonſt nirgends? Unnöthige Anmerkung. Sind dieſe Farben zu ſchwarz aufgetragen, ſo halte man ſie Dem zu Gute, der an dem Leichnam eines armen Kindes ſteht, um welchen die Eltern jammern und Jeder, der ein Herz in der Bruſt hat. Bekanntmachungen von Behoͤrden. NN Arbeits-Verſteigerung. 1402) Samſtag den 9. April, Vormittags 10 Uhr, wird bei Gaſthalter Hyronimus dahier die Anferti⸗ gung einer 12 Fuß hohen Mauer zum Abſchluß des oberen Hirſchgrabens unter der Brücke am Burg⸗ thor zu Friedberg an den wenigſtnehmenden Mau⸗ rermeiſter verſteigert. Friedberg den 29. März 1842. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Rhumbler. Arbeits-Verſteigerung. (410) Die zur Erbauung einer Fluthſchleuße an dem Mühlwehre zu Büͤdesheim erforderlichen nach⸗ bezeichneten Arbeiten und Materiallieferungen ſollen Freitag den 15. April, Vormittags 11 Uhr, an Ort und Stelle an die Wenigſtnehmenden in Ac⸗ cord gegeben werden: fl. kr. Maurerarbeit, voranſchlagt zu 302 59 Zimmerarbeit 43 18 Schloſſerarbeit N 48 15 Lieferung und Bearbeitung von circa 3000 Cubik⸗ fuß Hauſteinen, 12 Cubikklafter Baſalt⸗ und Mauerſteine, 2 75 Sand oder Kies und 70 Bütten Kalk. Friedberg am 29. März 1842. Der großh. heſſ. Kreis baumeiſter Rhumbler. Holz- ꝛe. Verſteigerung. (413) Dienſtag den 12. April, Nachmittags um 2 Uhr, werden auf dem hochgfl. Solms-Rödelh. Braunkohlenbergwerk bei Bauernheim 19 93 Stecken eichen buchen und tannen Brennholz, 2) 19 Stück Laufkarn, für Steinbrecher ꝛc. brauch⸗ bar, 3) 113 Stück Grubenſeiler von verſchiedener Länge und im Geſammtbetrage= 773 Lachter, tags Die brit olge kreista 55 noch die Schelle be Nidda dei Zerſteiger (426) Di ſoll an On für die Dec lungen der P dingen au die werden. Di nannte Stun Aulendiebach Die Gt. des Kreiſes mung um we den durch di Nidda (427) Di. 10 Uhr, f. Bedarf an Scheitholz à i deſerung hindurch zur Nauhein Schnin 1 6428) 8 10 Uhr, ſo hofrauhe g. anſchlagt 10 2 ler den dagen, ſo Leichnam K Eltern ruſt hat. — erden. 10 Ubr, Auferti⸗ dluß des 2 Burg⸗ en Mau⸗ aumeiſter leuße an en nach⸗ en ſollen Ubr, an u in At⸗ ume iſter „ 125* J eine Partie Brucheiſen und 9 Stück Abſtech⸗ ſchippen, meiſtbietend verkauft. beſagtem Bergwerk. Oſſenheim den 29. März 1842. f Der Rentmeiſter Weis. Verſteigerung der Bauarbeiten bei Unter⸗ haltung des Cameral⸗, Forſt⸗ und Sali⸗ nen⸗Bauweſens im Baubezirk Nidda. (425) Donnerſtag den 14. April, Vormit⸗ tags 9 Uhr, ſollen auf dem Rathhauſe zu Nidda die obigen Arbeiten, beſtehend in Maurer, Steinhauer⸗, Zimmer-, Schreiner-, Schloſ⸗ ſer⸗, Glaſer⸗, Weißbindere, Spengler⸗, Pflaſtrer⸗ und Planir⸗ und Chauſſirar⸗ beiten, öffentlich an die Wenigſtnehmenden in Ae cord gegeben werden. Die Gr. Bürgermeiſter des Kreiſes werden in Folge kreisräthlicher Verfugung aufgefordert, dieſe Anzeige noch beſonders in ihren Gemeinden durch die Schelle veröffentlichen zu laſſen. Nidda den 29. März 1842. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Süffert. Verſteigerung von Steinklopfer-Arbeiten. (426) Dienſtag den 12. April, Vormittags 9 Uhr, ſoll an Ort und Stelle das Klopfen der Steine für die Decke mehrerer noch rückſtandigen Abtbei⸗ lungen der Provinzialſtraße von Selters nach Buͤ⸗ dingen an die Wenigſtnehmenden in Accord gegeben werden. Die Zuſammenkunft iſt um die oben ge⸗ nannte Stunde am Ausgang von Bleichenbach nach Aulendiebach hin. Die Gr. Bürgermeiſter concurrenzfaͤhiger Orte des Kreiſes werden in Folge kreisräthlicher Beſtim⸗ mung um weitere Veröffentlichung in ihren Gemein⸗ den durch die Schelle aufgefordert. Nidda den 29. März 1842. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Süffert. Holzlieferung. (427) Dienſtag den 12. April d. J., Vormittags 10 Uhr, ſoll an hieſiger Saline der diesjährige Bedarf an Brennholz, beſtehend in 3 Klaftern buchen Scheitholz à 216 Cubicfuß, dem Wenigſtnehmenden in Lieferung gegeben werden, was Luſttragenden hierdurch zur Nachricht dient. Nauheim den 30. März 1842. Kurfürſtl. Heſſiſches Salzamt Schminke. Meinhardt. Feiſt. Arbeits ⸗-Verſteigerung. (428) Samſtag den 9. April d. J., Vormittags 10 Uhr, ſollen die an hieſiger Kirche und Pfarr— hofraithe vorzunehmenden Reparaturarbeiten, vor⸗ anſchlagt incl. der Materiallieferung f 1) Schreinerarbeit 79 fl. 6 kr. 2) Schloſſerarbeit 14,—„ unter den im Termin bekannt gemacht werdenden Die Zuſammenkunft iſt auf Dunker. Bedingungen, an den Wenigſtnehmeuden auf dem Bürgermeiſterei⸗Büreau dahier öffentlich verſteigert werden. Traishorloff den 30. März 1842. Der Kirchenvorſtand. Eichen⸗Lohrinden⸗Verſteigerung in dem Gemeindewald Fauerbach I., Reviers Hochweiſel betreffend. (429) Mittwoch den 13. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſollen in dem Diſtrict Fülzhart 105 Centner Eichen⸗Lohrinden, unter den vor der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen, an Ort und Stelle meiſtbietend verſteigert werden. Die Zuſammenkunft iſt präcis 9 Uhr dahier in Fauerbach J. Fauerbach I. am 2. April 1842. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Werner. Arbeits ⸗Verſteigerung. (430) Montag den 11. April, Morgens 10 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe die Bauarbeiten in der Wohnung des großh. Herrn Kreisraths öffent— lich an den Wenigſtnehmenden verſteigert. Die Voranſchläge, welche bis zum Verſteigerungs⸗ termin bei Unterzeichnetem täglich eingeſehen werden können, beſtehen in: 1) Maurerarbeit 17 fl. 2) Steinhauerarbeit 387. 3) Zimmerarbeit 18„ 4) Schreinerarbeit 87 5) Schloſſerarbeit 48 6) Weißbinderarbeit 100„ Zufällige Arbeiten 5, Summa 200 fl. Friedberg am 4. April 1842. Der Beigeordnete Bender. Lieferung von Schichtendeckplatten. (431) Donnerſtag den 7. April, Morgens 10 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe das Anliefern von 480 U“ guten ſcharirten, 3“ dicken Schichtendeckplatten oͤffentlich an den Wenigſtnehmenden verſteigert werden. Friedberg den 2. April 1842. Der Beigeordnete Bender. Bekanntmachung. (432) Freitags als am 8. April 1842 ſoll die Behauſung des ehemals geweſenen Konrad Schuͤß⸗ ler, dermalen der Ehefrau des Adam Stahl II., nebſt dem an dieſes Haus angrenzenden Garten auf hie— ſiger Bürgermeiſterei öffentlich verſteigert werden. Es wird anmit zur Nachachtung ertheilt, daß das— ſelbe als an der Hauptſtraße ſtehend, fuͤr jeden Ge— ſchäftsbetrieb geeignet ſey. Burggräfenrod den 2. April 1842. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Börner. Loh-Verſteigerung. (433) Dienſtag den 12. April, Vormittags 10 Uhr, ſollen in dem hieſigen Gemeindewald„Forſtenwald⸗ circa 150 Centner eichen Lohrinden öffentlich an den Meiſtbietenden, unter den bei der Verſteigerung be⸗ kannt gemacht werdenden Bedingungen, verkäuflich abgegeben werden. Niederwöllſtadt den 1. April 1842. Der großh. Beigeordnete Weith. Hofraithe-Verſteigerung. (434) Donnerſtag den 7. April, Morgens 10 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe die Ludwig Sellin'ſche Hofraithe, in Folge eingelegter Nachgebote nochmals öffentlich meiſtbietend verſteigert. Friedberg den 31. März 1842. Der Beigeordnete Bender. Faſſelochs-Verſteigerung. (435) Freitag den 8. April d. J., Vormittags 9 Uhr, ſoll ein der hieſigen Gemeinde zuſtehender fet— ter Faſſelochſe öffentlich meiſtbietend verſteigt werden. Reichelsheim den 2. April 1842. Der Herzogl. Oberſchulheis Gros. N Privat⸗ Bekanntmachungen. Billigſte Schiffsgelegenheil für Auswanderer und Rei⸗ ſendt nach Nordamerika. (327) Der unterzeichnete bevollmächtigte Agent der Herren Lüdering& Comp., Schiffsrheeder und Großh. Heſſ. Konſul in Bremen, macht hiermit bekannt, daß nunmehr am 1. und 15. Tage eines jeden Monats, wie früher, große ſchnellſegelnde drei— maſtige Bremer Schiffe, mit hohen geräumigen Zwi— ſchendecken verſehen und beßtens eingerichtet, von Bremen aus nach Baltimore und Neujork und mitunter auch nach Philadelphia und Neu-Or⸗ leans abgefertigt werden, und daß daher zu jeder Zeit Paſſagiere, die ſich zur Ueberfahrt nach Nord— Amerika entſchloſſen haben, unter den beßten und billigſten Bedingungen, bei dem Agenten angenom— men und bündige Schiffscontracte mit demſelben ab— geſchloſſen werden können,— ſowie derſelbe auch jede nähere Auskunft über die abgehenden Schiffe ſowohl, als auch die gedruckten Ueberfahrtsbedingun⸗ gen ohnentgeltlich ertheilt. Offenbach den 8. März 1842. C. Kugler, als Agent. Vorſtehende Anzeige wird hiermit beſtätigt von Luͤdering& Comp., Schiffsrheeder und Großh. Konſul in Bremen. 5 126. Eine ſchwarze lederne Reiſetaſche (443) wurde von Kloppenheim bis Niederwöllſtadt Montag den 4. April gegen Abend verloren. Der ö redliche Finder wolle dieſelbe gegen angemeſſene Be, lohnung an die Expedition dieſes Blattes abgeben. In hieſigem Kirchenfonds (418) liegen 280 fl. auf der Stelle und 1550 fl. Kapital innerhalb eines Vierteljahres gegen gericht⸗ liche Verſicherung zum Ausleihen bereit. Niedereſchbach den 23. März 1842. Namens des Kirchenvorſtandes Rahn. Aus zuleihen. (436) 300 Gulden Vormundſchaftsgelder liegen gegen doppelt gerichtliche Sicherheit und zu üblichen Zinſen zum Ausleihen bereit. Wo? iſt bei Ausge⸗ ber dieſes zu erfragen. In eine hieſige Handlung (437) wird ein junger, kräftiger, geſitteter und mit guten Zeugniſſen verſehener Burſche als Hausknecht geſucht. Bei der Expedition das Nähere. Ein 6octaviges Wiener Clavier (438) iſt aus freier Hand zu verkaufen. Das Nähere iſt bei der Expedition dieſes Blattes zu er— fahren. Eine nußbaumene Kommode (439) mit einem Schreibpulte hat ein hieſiger Schreiner zu verkaufen. Wer ſagt die Expedition dieſes Blattes. Ein junger Menſch, (440) welcher die Schuhmacher-Profeſſion erlernen will, kann bei dem Schuhmachermeiſter Gottfried Morovsky in Obererlenbach in die Lehre treten. Bei Ernſt Botſch in Friedberg (441) ſind zu haben: ſehr ſchön blühende Georgi⸗ nenknollen, das Dutzend im Rummel zu 1 fl., das halbe Dutzend 36 kr., das viertel Dutzend 21 kr., ausgeſuchte Ballen mit Angade der Farbe das Stück 10 kr. i Ferner ſind bei demſelben zu haben: alle Sor⸗ ten Bienengeräthſchaften, als Magazin-Wohnungen von Holz und Stroh, gewöhnliche Bienenkörbe, Flug⸗ bretter, Spunte und Rauchmaſchinen. Auch werden auf Verlangen einzelne Kaſten, Ringe, Deckel, Flug⸗ bretter und Spunte um nur möglichſt billige Preiſe bei mir abgegeben. Eine Scheuer, (442) noch in ganz gutem Zuſtande, 43 Fuß lang, 36 Fuß breit und auf beiden Seiten der Tenne mit Stallung verſehen, will ich auf den Abbruch verkaufen. Auch meine vollſtändige Färberei, beſte⸗ hend in 2 kupfernen Keſſeln, 1 kupfernem Blaufarb⸗ Keſſel und Kippe nebſt 100 guten Formen beabſich⸗ tige ich aus der Hand zu verkaufen. Altenſtadt. Carl Stief. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg. Beiſpiele Der Krit Tausende kra jigendliches ſünnelt ede in die Heir Munze fried! gebracht, da odet doch un Negen die di ſchosden, di Spiel. Do rechteſte K ein nothwen die geiſtige weil ſie kein bilden und muthes, de behrung un der Fabel Früchte genen Sie wuͤrde den und Erhab Menſchenft Nachrichten Hitze lieſ liert habe! Nfonde des Edelnu Schlachnn Wir wolle das um ſo Ferne ben Alb in er Fran oreau Haus Deſ ahl ne