eig dere 10 erg ſt vor. 1 g Werke en erklart 25 fr. In Nacken fe e ag en w Supple, uß 3 * Dinge vor⸗ der Zukunft Jeſu nach den fur die Ge⸗ Prachtaus⸗ cant in Gold, 3 fl. en und die u Stahlſtichen igt. 2 fl. 2 kr. 1 fl. 21 kr. F das Jahr Adrian. Mit lem llmſchlag 4 fl. 30 fr. wunderwürdiges t cutieaſe Offt⸗ ten und När⸗ 1 Zeitvertrei⸗ 1 fl. ung der Preß⸗ probten Kunſt⸗ untweinbrenner, f 12 kr. baten Ränken, rübmten Rhein- 15 kr. artn Reiſen, terübmten Frei alben bei der kſeld Intelligenzblatt für die Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, Kreiſe Friedberg und Hungen und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. M33. Sonnabend, den 5. November 1842. Localſection des Großh. Heſſiſchen Gewerbvereins im Kreiſe Friedberg. Monatliche Sitzung Montags den 7. November 1842. Tagesordnung: Wahl des Vorſtandes, des Stellvertreters für denſelben, des Secretairs und des Ausſchuſſes von 5 Mitgliedern für das nächſte Jahr— Vortrag über die Bedeutung der erſten deutſchen Induſtrie-Ausſtellung— Mittheilungen aus Journalen. S ol da n. Wise ellen. (Aus der Schrift: Werdet gute Rechner und Denker.) A. Werth der Zeit. 1. Alles Große beſteht aus vielen Kleinigkeiten. Viele Waſſertropfen geben einen See, viele Sand— körner geben einen Berg, viele Pfennige und Heller geben ein großes Kapital: iſt alſo an Kleinigkeiten vieles gelegen. Wird der zum Großen kommen, der das Kleine nicht achtet, oder zum Vielen, der nicht auf das Wenige ſieht?— Alle Tage einen Kreuzer gewonnen oder verloren: wie viel macht es in Einem Jahre aus? Wie viel in 10 Jahren?— Alle Tage eine Viertelſtunde durch nützliche Anwendung ge— wonnen, oder durch ſchlechte Anwendung verloren: wie viel gewonnen oder verloren beträgt es in 40 Jahren? 2. Wenn ein Weinfaß Tag und Nacht tröpfelt, wird nicht dadurch der Abgang zuletzt eben ſo groß, als wenn es auf Ein Mal zerſpringt? Und wenn deine Haushaltung einem Faſſe gleicht, das aus mehreren Oeffnungen rinnt und du den vielfachen kleinen Abgang nicht achteſt und die Ritze nicht ver⸗ ſtopfſt: welche Summe von Verluſt wirſt du in Jahr und Tag dadurch leiden? 3. Wenn einem das Haus abbrennt mit Habe und Gut, oder wenn er 20 Jahre lang in vielerlei Kleinigkeiten nachläſſig iſt: welches von beiden wird ſeine Haushaltung eher zu Grunde richten? 4. Wenn du von einem heimlichen Hausdiebe täglich beſtohlen würdeſt, würde dir nicht zuletzt gro— ßer Schaden erwachſen? Iſt aber unnöthiger Auf⸗ wand nicht eln täglicher Hausdieb? Und iſt Müßig⸗ gang nicht ein Roſt, der von deinen Kräften und Gütern mehr wegfrißt, als der tägliche Gebrauch? 5. Wer zehn Thaler verliert durch Müßiggang, wie viel verliert er zugleich durch den Verluſt der Vortheile, die ihm dieſe zehn Thaler in der Folge hätten bringen können? 6. Daß aus einem kleinen Schaden kein großer wird, wie kann man das verhüten?— Was iſt aus einem kleinen, nicht geachteten Fünklein ſchon oft entſtanden?— Ein einziges hartes und unhöfliches Wort— was hat es ſchon oft erweckt?— Eine kleine zuvorkommende Gabe oder Gefälligkeit— was hat ſie ſchon oft gewirkt?— Ein Paar Minuten Vorſorge— wie vieler Tage und Jahre Nachſorge können ſie oft erſparen?— Eine einzige Stunde des Leichtſinns und der Unbeſonnenheit— kann ſie nicht Tage und Jahre verbittern? f 7. Wenn Einer 60 bis 70 Jahre lebt, und er gewöhnt ſich von Jugend auf daran, Alles, was er zu thun hat, recht zu thun, nichts Nöthiges aufzu⸗ ſchieben, jedem Geſchäfte die ſchicklichſte Zeit auszu— ſetzen, ohne Nothfall von der geſetzten Zeit und Stunde K icht abzuweichen, Alles gleich an den ge— hörigen Ort zu legen, das Schadhafte in Bälde wieder auszubeſſern u. dgl. wie vieles werden dieſe tauſenderlei Kleinigkeiten in einer ſo langen Zelt ausmachen? 8. Die Zeit iſt wie ein Poſtſchiff. Wer zur beſtimmten Stunde nicht einſteigt, ſteht vergebens am Ufer, um es zurückzurufen. Es fährt in ſeinem Laufe unaufhaltſam fort, und was bleibt dir übrig, als das traurige Nachſehen? 9. Jeden Tag, jede Stunde deines Lebens haſt 1 1 ö 9 1 1 ö N du nur ein Mal; und ſie gehen dahin, wie dein Licht verbrennt, du maͤgſt Etwas oder Nichts darin thun. Von den geſtrigen Leiden und Freuden bleibt dir heute Nichts, als das Andenken. Ob du fleißig oder träge biſt, ſchlecht oder edel handelſt, beides iſt ſchnell vorbei; aber die Folgen davon— ſind ſie auch ſo ſchnell vorüber? 10. Jeder Tag iſt etwas Ganzes, ein kurzer Lebenslauf, ein Jahr im Kleinen. Er hat ſeinen Frühling und Sommer, und auch ſeinen Herbſt und Winter. Was wird aber der beſte Sommer Gutes mitbringen, wenn im Frühling Nichts ausgeſäet wird? 11. Der Weiſe kennt keinen morgenden Tag. Heute erſchienen ihm die erwünſchten Stunden, durch die er ſein Glück macht; welches iſt aber die Zeit des Thoren? 12. Wer auf alle Looſe ſetzt, gewinnt alle Treffer. Was muß alſo derjenige thun, der ſeine Glücksſtunden alle treffen will? Wird ſie derjenige treffen, der ſein Gutes nur gelegentlich und nach Laune thut? Oder vielmehr derjenige, der in jeder Semüthsſtimmung, zu jeder Zeit und bei jeder Ge— legenheit thut, was ihm zukommt, wenn es ihm auch ungelegen wäre? Bekanntmachungen von Behoͤrden NN Hofraithe-Verſteigerung. (1291) Montag den 7. November l. J., Vormit⸗ tags um 11 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe die Hofraithe des Adam Menges, beſtehend in Wohn⸗ haus, Küchenbau und Stall, an Georg Schäfer und Adam Söllner gelegen, öffentlich meiſtbietend ver— ſteigert werden. Friedberg den 5. October 1842. In Auftrag großb. heſſ. Landgerichts Der großh. heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz. Holzverkauf. (1376) Künftigen Mittwoch den 9. November l. J., Vormittags um 10 Uhr, werden auf dem Hgfl. Solms ⸗Rödelheim'ſchen Braunkohlen-Bergwerk bei Bauernheim 65 Stecken Brennholz, meiſtens buchen und eichen, nebſt 2 Haufen Zimmerſpanen, meiſtbie⸗ tend verkauft; wozu Kaufliebhaber hiermit einladet Oſſenheim den 27. Oktober 1842. Der Rentmeiſter Weis. Verſteigerung getragener Militär-Monti⸗ rungs⸗Stücke. (1346) Montag den 7. November d. J., Vormit⸗ tags um 8 Uhr und Nachmittags um 2 Uhr, werden in dem Zimmer des Küchenbaues der Kloſtercaſerne dahier mehrere Quantitäten getragene Militär-Mon⸗ tirungs⸗Stücke, als: Mäntel, Röcke, Handſchuhe, Spencer, Kappen, wollene und leinene Pantalons, Gamaſchen, Halsbinden, Hemden, Socken, Schuhe, „ 384 Torniſter, Tzacos, Tzacoftlſe und Tzacoſchirme, ſodann verſchiedene ausrangirte Caſernerequiſiten, namentlich Bett⸗Teppiche, ſo wie alte Trommelfelle ꝛc., ſtück⸗ und parthieenweiſe gegen gleich baare Zah⸗ lung verſteigert. f Die Herrn Bürgermeiſter der Umgegend Fried⸗ bergs werden erſucht, dieſes mit dem Anfügen geeig⸗ net bekannt machen zu laſſen, daß dieſe Verſteigerung bis zu ihrer Beendigung die folgenden Tage um die bemerkten Stunden fortgeſetzt werden wird. Friedberg den 19. Oktober 1842. G ö lz, Oberquartiermeiſter. Verkauf getragener Montirungsſtücke und Magazins⸗Gegenſtände. (1365) Mittwoch den 16. künftigen Monats, des Vormittags von 9 bis 12 und des Nachmittags von 2 bis 5 Uhr, und an den folgenden Tagen zu glei— cher Zeit, ſollen in hieſiger Cavallerie-Caſerne eine große Quantität getragener Montirungsſtücke, als: Mäntel, Collets, Spencer, Reithoſen mit und ohne Leder ꝛc. ſodann Reitzeug und Caſerne-Requiſiten ſowie eine Anzahl Teppiche meiſtbietend gegen gleich baare Zahlung verſteigt werden. Die Herrn Bürgermeiſter erſucht man daher, dies Vorhaben in den unterhabenden Gemeinden ge— eignet bekannt machen zu laſſen. Butzbach den 23. Oktober 1842. In höherem Auftrag Cellarius, Unterquartiermeiſter. Bekanntmachung. (1393) Die Großherzoglich und Kurfürſtlich Heſſi⸗ ſchen Herrn Bürgermeiſter werden hierdurch in Kennt— niß geſetzt, daß zur Abgabe von Braunkohlenklötzen vom Dorheimer Bergwerk auf Bürgſcheine beſonders gedruckte Bürgſchein-Formulare bei Herrn Buchdrucker Bindernagel zu Friedberg abgegeben und daß vom 1. Januar 1843 an Bürgſcheine in anderer Form unter keiner Bedingung von der Dorheimer Berg— verwaltung mehr angenommen werden. Indem man zugleich die betreffenden Braunkoh⸗ lenconſumenten hierauf aufmerkſam macht, werden die Herrn Bürgermeiſter erſucht, ſich ſolche Buͤrg⸗ ſchein⸗Formulare vorräthig zu halten. Dorheimer Bergwerk am 2 Nov. 1842. Der Gr. Heſſ. Berginſpector A. Storch. Verkauf eines Faſelochſen. (1394) Montag den 7. d M., Morgens 9 Uhr, ſoll ein der hieſigen Gemeinde gehörender Faſelochſe, 3½ Jahr alt, welcher zum Schlachten geeignet iſt, auf dem Rathhauſe dahier meiſtbietend verſteigert werden. Reichelsheim den 3. November 1842. Gros, Oberſchultheis. Arbeits-Verſteigerung. (1395) Samſtag den 12. November l. J., Nach⸗ mittags um 1 Uhr, ſollen in hieſigem Rathhauſe 9 Den Weg b ſchteibere Kies zu ut 9 n de Kbklftr. S Fahrbahn Banquet u 9 au den Steine klei ju reinigen An dem M 2 Köklftr. Fahrbahn 0) An dem W᷑ Steine zu 9) An dem nach der? zu zerſchla und einzud ßriedberg Be Holzverſteigeru des Revien 1396) Fre in den Diſteie ſcherwald 19 Steck Prüge 50 Wellen Reiſer 2 Stück ei an die Meiſt Die Zuſa dem Trieb ir Oberros derſteigeru E (1397) q. werden auf h ſünden guch den Gh. S duigeſezt we priedber 2„ 5 8 Ancoſchirne u Tachuiſten aumelfell dare Zah, AAgege 3 1— Fried, den geeig, g ſeigerung Tage um di wird ö Iz, artlermeiſter „ſücke und et w. Menals, des M tags von N zu glei, Ozſerne eint kuͤcke, als: t und ohm e Acquiſſteg egen gleich N man daher, Femeind meinden ge⸗ m Auftrag Cellarius, duartiermeiſter. kurſürflich Heſſ. ch in Kennt nkohlenkloͤtzen ne deſonders Buchdrucker den und daß vom zenden Braunkoh⸗ macht, werden ſolche Burg 2 Vor. 1842. J Berginſpectot Norgens 9 U, det Faſelochſe 1 geeignet it, perſteigeit „ 385 nachbemerkte Arbeiten öffentlich an Wenigſtnehmende verſteigert werden. 10 Das Planiren der abgebrochenen Stadt⸗ mauer⸗Stelle hinter Hironimus Haus, voranſchlagt zu 20 fl. 2) In der Schnurgaſſe Kleinſchlagen von e Kbklftr. Steinen, Reinigen der Fahr— bahn und Eindecken der Steine in der Stadt 13„ 3) Das Kleinſchlagen und Eindecken von 5 Köbklftr. Steinen in der Seegaſſe 100„ 4 Den Weg im Seergraben und Stadt⸗ ſchreiberei-Graben herzuſtellen und mit Kies zu überfahren 102„ 5) An dem Weg nach Fauerbach II. 3½ Kbklftr. Steine klein zu ſchlagen, die Fahrbahn zu reinigen und einzudecken, Banquet und Graben herzuſtellen„ 6) An dem Weg nach Ockſtadt 5 Köklftr. Steine klein zu ſchlagen, die Fahrbahn zu reinigen und einzudecken 117„ 7) An dem Mörlerweg bis an die Kapelle 2 Kbklftr. Steine zu zerſchlagen, die Fahrbahn zu reinigen und einzudecken 48„ 8) An dem Weg nach Nauheim J½o Kbklftr. Steine zu zerſchlagen und einzudecken 19% 9) An dem Weg vor dem Fauerbacher Thor nach der Barbaragaſſe 3 Kbklftr. Steine zu zerſchlagen, die Fahrbahn zu reinigen und einzudecken 3 Friedberg den 30. Oktober 1842. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter D. Fritz. Bekanntmachung Holzverſteigerung in den Ghzlu. Domanialwaldungen des Reviers Oberrosbach Forſts Friedberg. (1396) Freitag den 11. Novbr. d. J. werden in den Diſtrieten Mainzerhecken, Weſterfeld⸗ ſcherwald u. ſ. w. 19¾ Stecken birken und eichen, J Stecken aspen Prügelholz, 50 Wellen buchen, 975 Wellen birken und eichen Reiſerholz, eine Quantität Leſeholz und 2 Stück eichen Werkholz⸗Stangen, an die Meiſtbietenden öffentlich verſteigert. Die Zuſammenkunft hat Morgens 8 ½ Uhr auf dem Trieb im Weſterfeldſchenwald ſtatt. Oberrosbach den 31. Oktober 1842. Der Ghzl. Revierförſter Bingmann. Verſteigerung von Bettladen aus dem Grh. Schullehrer-Seminar. (1397) Montag den 7. November, Vormittags, werden auf hieſigem Rathhauſe mit anderen Gegen— ſtänden auch 9 einſchläfrige hoͤlzerne Bettladen aus dem Grh. Schullehrer⸗Seminar der Verſteigerung ausgeſetzt werden. Friedberg den 2. November 1842. Der Seminardtirector Curtman. Obligations-Verlooſung. (1398) Bei der Statt gehabten Verlooſung der für 1842 beſtimmten Abtragung von 200 fl. Par⸗ tial⸗Obligationen hieſiger Gemeinde iſt Nr. 15. rück⸗ zahlbar geworden. Es wird hiermit der Inhaber gedachter Partial-Obligation aufgefordert, bis zum 1. Januar 1843 gegen Rückgabe der Schuldver⸗ ſchreibung den Betrag bei der Gemeindekaſſe in Empfang zu nehmen, indem von dieſem Tage an keine weiteren Zinſen mehr vergütet werden. Fauerbach II. im Oktober 1842. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Sang. Holzverſteigerung. (1399) Montag den 7. d. M., des Morgens 9 Uhr, ſollen in dem Oberrosbacher Gemeindewald 1) 32 Stecken buchen Stockholz, 2) 670 Stück buchen Wellen, 35 10 75 Stämme, 9 3„ Pflugwetter, öffentlich verſteigert werden. Oberrosbach am 1. November 1842. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Lämmer. Hofraithe-Verſteigerung. (14006) Mittwoch den 14. Dezember l. J., Vor⸗ mittags 11 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe die Hofraithe der Chriſtian Friedrich Wagner'ſchen Ehe— leute, vor dem ehemaligen Mainzerthore, beſtehend in einem Wohnhaus, Anbau daran und Stall an Heinrich Preußer und großh. Steuerkommiſſair Bing⸗ mann, ſowie 45 Ruthen Garten in der 12. Gewann, bei der Leonhardskirche an Johannes Faatz gelegen, oͤffentlich meiſtbietend verſteigert. Friedberg den 2. November 1842. In Auftrag großh. Landgerichts: Für den gr. Bürgermeiſter Der Beigeordnete Bender. Gläubiger aufforderung. (1401) Forderungen und ſonſtige Anſprüche an die mit der Rechtswohlthat des Geſetzes und In— ventars angetretene Verlaſſenſchaft des Ghzgl. Pfar— rers Unzer zu Obermörlen ſind binnen ſechs Wochen a dato bei dem Unterzeichneten anzuzeigen und zu begründen, widrigenfalls bei der Verfügung über den Nachlaß keine Rückſicht darauf genommen wer— den wird. Gießen den 29. Oktober 1842. Der Verlaſſenſchafts⸗Commiſſär Reitz, Gr. Hofger.⸗Secretär. Mobilien-Verſteigerung. (1402) Mittwoch den 9. d. M. und die folgenden Tage, Vormittags um 9 und Nachmittags um 2 Uhr, ſollen in der hieſigen Pfarrwohnung die zum Nachlaß des verſtorbenen Gr. Pfarrers Unzer gehöri— gen Mobilien beſtehend in Gold, Silber, Zinn, Bet— tung, Weißzeug, Tiſchen, Stühlen, Commoden, einem Sopha, mehreren Uhren und ſonſtigem Hausgeräthe, ſowie einem neuen Wagen, Pflug, einer Fruchtfeg⸗ mühle und verſchiedenen anderen Oekonomiegeräth⸗ ſchaften öffentlich meiſtbietend gegen gleich baare Zahlung verſteigert werden. Obermörlen den 3. November 1842. Der Verlaſſenſchafts⸗Commiſſär Reitz, Gr. Hofger.⸗Secretär. N Privat⸗Bekanntmachungen. 2 Zulaſt alter Aepfelwein (1388) von vorzüglicher Qualität, ſind auch theil⸗ weiſe abzugeben. Niedereſchbach Nro. 59. Mehrere Hundert Körbe Spreu (1389) ſind zu verkaufen bei Pachter Brotzler in Wickſtadt. Schwalheimer Mineralbrunnen. (1403) Zum Schluß der diesjährigen Saiſon ſoll auf Verlangen kommenden Sonntag als den 6. November d. J. das Martins feſt mit Tanz und Reſtauration dahier begangen werden. Für Heitzung des Lokals und ſonſtige Erforder⸗ niſſe wird beßtens ſorgen. Henkel. Aufforderung an die Schuldner der Pfand— und Leihanſtalt zu Friedberg. (1404) Die Schuldner der Friedberger Pfandan⸗ ſtalt, deren Pfänder bis zum 1. Sept. dieſes Jahrs verfallen ſind, werden aufgefordert, dieſelben bis zum 1. Dezbr. d. J. einzulöſen oder zu prolongiren, als ſonſt deren Verſteigerung ſtattfinden ſoll. Bemerkt wird noch beſonders, daß die Auslöſung ſo wie die Renovation nur an den dazu beſtimmten n Montag, Mittwoch und Samſtag, geſchehen ann. Friedberg am 31. Oktober 1842. Für die Pfandhaus-Verwaltung Faatz. Carl Klein. Ein braver Junge (1405) kann bei einem hieſigen Metzgermeiſter ſo— gleich in die Lehre treten. Bei wem ſagt die Expe⸗ dition dieſes Blattes. Haus verkauf. (1406) Die Unterzeichnete iſt geſonnen ihre Hof⸗ raithe, aus Wohnhaus, Scheuer und Stallung beſte⸗ hend, nebſt 2 Gärten, aus freier Hand unter an⸗ nehmbaren Bedingungen zu verkaufen. Carl Weibel's Wittwe in Vilbel. Schöne junge Cronberger Obſtbäume (1407) von allen Gattungen, namentlich auch Steinobſtbaͤume, ſind bei dem Unterzeichneten zu haben. Allenfallſige Beſtellungen wird auch Herr Gaſtwirth Waßmuth in Friedberg für mich annehmen. Oberrosbach. Caspar Will. 386. Dankſagung. (1408) Mein Sohn, der in einem Sandſteinbruch bei Rockenberg arbeitete, hatte das Unglück unter einen Erdſturz zu gerathen, woran er nun bereits 14 Wochen danieder liegt. Urinblaſe, Maſtdarm und alle unteren Gliedmaßen wurden theils ganz gelähmt, theils zerſchmettert, ſo daß an ſeinem Aufkommen gezweifelt wurde. Nur durch die anhaltende mühevolle Be⸗ handlung des Herrn Doctor Steinberger iſt es gelungen, daß jetzt Hoffnung zu meines Sohnes Geneſung vorhanden iſt. Ich bringe dieſes hiermit zur Kenntniß des Publikums mit dem innigſten Dankgefühle, welches ich hiermit dem Herrn Doctor Steinberger öffentlich ablege. Möge die Hand der Vorſehung dieſen Mann noch lange für unſere Gegend er⸗ halten, und jeden Menſchen vor einem ſolchen Unglück, wis es mich betroffen, bewahren. Rockenberg den 3. November 1842. Müller, penſionirter Feldwebel. Fruͤchte⸗Preiſe hier in Friedberg: Waizen: 10 fl.— kr.; Korn: 8fl.— kr. Gerſte: 6 fl. 40 fr. Hafer: 4 fl. 40 kr. Fruͤchte⸗-Preiſe zu Mainz, am 28. Okt.: Waizen: 11 fl. 4er. Korn: 8 fl. 11 kr. Gerſte: 7fl. 8 kr. Hafer: 4fl. 53 kr. Erbſen:— fl.— kr. Polizei-Taxe für die Staͤdte Friedberg und Butzbach vom 6. bis 13. November 1842. i iedberg Butzbach. fo“ Brod ⸗Preiſe. 1 5 5 9 0 f kr. pf. 1 Leib⸗Roggenbrod 3(— 31— 21 17 614— 6— 4 75* 12 5 12 7 Loth. Loth. — Milchbrod 1 4% 11 4¼ — Waſſerweck 1 4% 145 —Gemiſchtes(Tafel-) Brod 1„ Fleiſch Preiſe. 5 51 1[Ochſenfleiſch 1 5 10 2[11— ge; gemäſtetes 7 2 81— „Kühſleiſch ungemäſtetes 6(— 6— ;; gemäſtetes 61— 64— „ Nindſleiſch ungemaͤſtetes 3 7 Kalbfleiſch 8 5 8 5 „ Schweinenfleiſch 10 2[11— „Hammelfleiſch 71— 8 „ Schaaflleiſch 5——— „ Wurſt von blos Schweinen 12— 124— „Gemiſchte Wurſt 10— 101— „ Bratwurſt 14— 144— „Schwartenmagen 14— 144— „( Geräucherter Speck 20— 120— „Schinken N „ Doörrfleiſch 15— 15— „ Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 20— 20— 1. dito ungusgelaſſen 19— 194— „ Nierenfett 18— 19— „Hammelsfett 15— 15— Die Fleiſchbeſchau zu Friedberg in dieſer Woche hat philipp Ritzel. a Der großh. heſſ. Kreisrath d. K. F. J. V. d 9. Krach, Kr.⸗Sekr. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg. 1 die Spielbat hachſtebendes S kazueten Gebrauc dige Fehler in d p laſen es übrig du weiterem Na a Wert! Schon ſeit ſhwer auf dem ſchaffen möchte, daß wir in un berühmtes Bad geſehen, wie le Ales recht gut fallen. Mein nicht begreifen gardſpiele mit der Menſchen ein Roulett zu ige Dinge ſir wohl richtig: das Spiel geht koßes Curhau 0 großen pach cel dabei hab ſe ts thun. J ſin schönes 6 Unzen davon, Oil füllen. Arier gehöre i hungen, 6