zu meinen Füßen heran zu wagen. Intelligenzblatt für die Provinz Oherbeſſen im Allgemeinen, die Kreiſe Friedberg und Hungen und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. 70. Sonnabend, den 3. September Die kleine Maus. Ein Freund erzählte mir folgende wahre Ge— ſchichte. Als ich noch auf der Univerſität war, be— trieb ich das Zeichnen mit großer Liebe, und jeden Mittag, nach dem Eſſen, verwandte ich mehrere Stun— den auf dieſe intereſſante Beſchäftigung. Eines Tages, als ich gerade damit beſchäftigt war, ſah ich einmal zufällig auf den Teppich zu meinen Füßen;— ich erinnere mich ſeiner noch ſehr lebhaft, es war ein ſchwarzer Grund mit rothen Streifen— da ſaß in einem der viereckigen Felder eine Maus, welche an einem Stückchen Brod knupperte, das ich beim Zeich— nen gebraucht, und welches heruntergefallen war. Eine kleine Bewegung von mir ſtörte ſie und ich ſah ſie in ein Loch neben dem Ofen ſchlüpfen. Sie kam indeß den nächſten Tag wieder, und ſo mehre— mal; aber gerade als ſie anfing bekannter mit mir zu werden, und mich manchmal mit ihren kleinen klugen Augen anſah, wurde ſie wieder durch einen neuen Lärm vertrieben. Ein Pinſel fiel vom Tiſch und mit einem Schrei des Schreckens floh ſie wieder in ihr Loch zurück. Den folgenden Tag kam ſie nicht; aber am dritten ſtreckte ſie vorſichtig den Kopf durch die Spalte, und als ich ihr Brodkrummen hinſtreute, kam ſie zu meiner Freude hervor und verzehrte ihr Mittagsmahl mit großem Appetit. In wenigen Tagen war ſie wieder ſo zutraulich wie vorher, und am fünften Tag trieb ſie die Kuͤhnheit ſo weit, ſich bis Meine Stiefel waren gerade ſehr glaͤnzend gewichſt, und es kam mir vor, als wolle ſie ſich darin betrachten; plötzlich aber trippelte ſie daruber hin, lief meinem Bein herauf, ſprang auf den Tiſch und nahm neben meinem Papier Platz. Ich pflegte jeden Tag bis gegen Zwölf zu ſtudiren; dann aß ich zu Mittag und um halb Eins, wenn die Sonne einen beſtimmten Fleck auf meinem grünen Tiſche erreicht hatte, wurden Hefte und Tiſchgeräth bei Seite geſchoben und das Zei— chenmaterial herbei geholt; dann war aber auch der beſonnte Fleck augenblicklich von meiner kleinen Freun⸗ din eingenommen. Du glaubſt nicht welche ganz be⸗ ſondere Freude mir jetzt das Zeichnen machte und und wie ich täglich auf die Stunde wartete, bis das Thierchen kam, um aus meiner Hand zu freſſen und aus dem Glaſe zu trinken, indem ich die Pinſel aus⸗ wuſch. Der Winter ging darüber hin; der Frühling näherte ſich, und mit ihm die Oſterferien. Dieſe wollte ich nun, da mein Examen nahe war, recht gewiſſenhaft anwenden, aber es verlangte mich nach einem Ausflug in die Umgegend, um wenigſtens einige Tage lang das herrliche Frühlingwetter zu genſeßen. Ein Bekannter bat mich, mehrere Tage mit ihm zu gehen, nach einer ziemlich entfernt lie— genden großen Stadt, ſeiner Heimath, und ich hatte ſchon eingewilligt, als mich der Gedanke an meine kleine Freundin wieder wankend machte. Da ich indeß keine erdichtete Abhaltungsurſache vorzubringen wußte und die wahre mich zu ſagen ſchämte— ſo blieb ich beim Verſprechen. Um ſechs Uhr des folgenden Tages war ich reiſefertig. Ich hatte eine Porzellan⸗ taſſe voll klaren Waſſers auf den Tiſch geſtellt, ein Stück Brod, zwei Zwieback und ein halb Viertel Schweizerkäſe daneben gelegt. Als ich die Thür ge— ſchloſſen hatte und die Treppe hinab ging, dachte ich:„armes Mäuschen! wie ſchlecht wird dir dein Ueberfluß munden, wenn du den nicht antriffſt, der dich zu bewillkommen pflegt!„ Der Poſtwagen, die friſche Landluft und die ungewohnte Gegend, die wir durchfuhren, zerſtreuten mich bald. Der Morgen war hell und warm, der Himmel wolkenlos, die Vö— gel flogen hoch und ſangen herrlich; die Dorfkinder jauchzten, wenn das Poſthorn ertönte und wir flo— gen dahin. Die Eltern meines Freundes empfin— gen uns aufs freundſchaftlichſte; Zerſtreuungen und Luſtbarkeiten boten ſich die Hand— indeſſen konnte ich doch nie am Abend den großen angoriſchen Kater ſich behaglich unter den Ofen ſtrecken ſehen, ohne an mein Mäuschen zu denken.— Als die feſtgeſetzten acht Tage um waren, nahm ich Abſchied, beſtieg den Poſtwagen und kehrte nach Hauſe zurück. Als wir angelangt waren, mußte ich über mich ſelbſt lachen, daß ich mit ſo ganz beſonderer Eile meine Wohnung ſuchte. Ich eile hinauf, drehe den Schluͤſſel um— da ſaß meine kleine Maus— unbeweglich; alle Vorräthe unberührt— ſie war aus Trauer um mich geſtorben. 5 Empfangs ⸗ Beſcheinigung. Für die Brandbeſchädigten zu Steinbach ſind bei Unter⸗ zeichnetem ferner eingegangen; aus der Gemeindekaſſe zu Fauerbach I. 10 fl. Einſchließlich der im vorigen Blatte an— gezeigten 622 fl. 32 kr. im Ganzen alſo 632 fl. 32 kr. Die Quittung über die nach der Anzeige im vorigen Blatte von dem Herrn Apotheker Wahl und dem Unterzeichneten an den Ort ihrer Beſtimmung beförderten dritten Sendung im Betrag von 184 fl. 44. kr. liegt bei dem letztgenannten zur gefälligen Einſichtsnahme offen. Friedberg den 1. September 1842. Buß. Bekanntmachungen von Behoͤrden. N Güter ⸗ Verpachtung. (1138) Montag den 5. September, Morgens um halb 9 Uhr, will Unterzeichneter in hieſigem Rath— hauſe ſeine Güterſtücke in der Gemarkung Friedberg, Fauerbach II., Ockſtadt und Dorheim, welche theils Martini d. J., theils Martini 1843 leihfällig ſind, und in 38 Parzellen beſtehen, auf weitere 6 Jahre oͤffentlich meiſtbietend verpachten. Friedberg den 28. Auguſt 1842. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz. Schgafpferch-Verſteigerung. (1139) Montag den 5. September, Vormittags um 11 Uhr, ſollen in hieſigem Rathhauſe, nach dem ſich Pachtliebhaber einfinden, 10 auch 15 Stück Schaafpferchen, wovon der erſte mit dem 10. Sept. anfängt, öffentlich meiſtbietend verpachtet werden. Friedberg den 28. Auguſt 1842. 5 Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter D. Fritz. Aepfel⸗Verſteigerung. (1142) Montag den 5. September, Vormittags 10 Uhr, ſollen die der Gemeinde dahier zuſtehenden Aepfel meiſtbietend verſteigert werden. Ilbenſtadt den 30. Augaſt 1842. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Dickenberger. Aepfel-Verſteigerung. (1143) Dienſtag den 6. k. M., Vormittags 10 Uhr, ſollen zu Oberrosbach die der Gemeinde daſelbſt gehörigen Aepfel öffentlich an die Meiſtbietenden im Ganzen auch in Abtheilungen verſteigert werden, wozu Kaufliebhaber einladet Oberrosbach am 30. Auguſt 1842. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter 5 Lämmer. Edictalladung. (1144) Im Niedermörler Hypothekenbuch ſteht auf dem Namen des Johannes Brillinger und Ehe— frau Katharina, geb. Göbel, eine Schuld- und Pfand⸗ ½ 312. verſchreibung über ein bei dem Kirchenfond zu Op⸗ pershofen am 10. April 1802 entliehenes Capital von 50 fl. offen, wiewohl die Erben des Schuld⸗ ners behaupten, daß das Pfandrecht durch Zahlung erloſchen, die Schuldurkunde aber verloren gegangen ſeie. Auf Antrag der Erben werden daher alle, welche auf die vorgenannte Schul durkunde noch An⸗ ſpruͤche zu haben vermeinen, hierdurch öffentlich auf— gefordert, ſolche ſogewiß binnen 6 Wochen Anzeige zu bringen, als ſonſt jene Schuldurkunde ſofort für erloſchen erklärt und der betreffende Ein⸗ trag im Hypothekenbuch geſtrichen werden wird. Friedberg den 26. Auguſt 1842. Großh. Heſſ. Landgericht Hofmann. Dr. Gilmer. Grummetgrasverſteigerung. (1145) Von nachbenannten Freiherrl. von Löw'⸗ ſchen Wieſen ſoll das diesjährige Grummetgras meiſt⸗ bietend verſteigert werden: I. Zu Bauernheim, Mittwoch den 7. September d. J., Vormittags um 8 Uhr, in der Behauſung des Herrn Gaſtwirth Höres daſelbſt von unge⸗ fahr 9 Mrg. II. Zu Florſtadt, an demſelben Tage, Nachmit⸗ tags um 1 Uhr, von ungefähr 90 Mrg. und III. Zu Niedermockſtadt, Donnerſtag den 8. September d. J., Vormittags um 10 Uhr, in der Behauſung der Gaſtwirth Kraften Wittwe von ungefähr 20 Mrg. Florſtadt am 30. Auguſt 1842. Der Freiherrl. von Löw'ſcher Rentmeiſter Müller. Aepfel⸗Verſteigerung. (1146) Donnerſtag den 8. Seplember, des Mor⸗ gens 10 Uhr, ſollen die hieſigen Gemeinde-Aepfel öffentlich meiſtbietend verkauft werden, wozu Kauf⸗ liebhaber eingeladen werden. Schwalheim den 1. September 1842. Der Bürgermeiſter Hofmann. Obſtverſteigerung. (1147) Montag den 5. September l. J., Vormit⸗ tags 10 Uhr, ſoll das hieſige Gemeindeobſt, beſte— hend in Aepfeln und Birnen, an Ort und Stells verſteigert werden. Steinfurth den 28. Auguſt 1842. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Petri. Aufforderung. (1148) Nachdem die Ablöſung des der Freiherr⸗ lichen Familie von Schenk zu Schweins berg zuſte⸗ henden Zehnten in der Gemarkung Weckesheim, wo— von das Abloͤſungskapital zu 16,795 fl. 57 kr, die Rente aber zu 933 fl. 6½ kr. berechnet iſt, ange⸗ ordnet worden, ſowie der Hauptmann Freiherr Lud⸗ wig Ernſt Schenk zu Schweinsberg auf der Sorge jetzt auf Hermannſtein, in dem Verhältniß als Erbe des Hauptmanns Freiherrn von Schenk zu Her⸗ mannſtein, als der Bezugsberechtigte anerkannt wird, hier zur On 11560) Kn „Vormitta Gtummetgras Gemeinde, u Strecke Wegs der Naſſau'ſc unter den vo dingungen, a Niederu (1152) N mittags 9 U meinde Nauß. ſchen und N. Ort und Stel dell. Der Ar Nauheim 2 (1153) 10 Uhr, ſoh gefähr 120 theilungen gert werden. Unterzeic der Umgegen! 1 bos „ 313* ſo werden alle bei dieſer Ablöſung Betheiligte, ſie mögen bekannt oder unbekannt ſeyn, nur mit Aus⸗ nahme des Großherz. Lehnsfiscus, deſſen Anſprüche bereits anerkannt ſind, aufgefordert, ihre etwaigen Rechtsanſprüche ſogewiß binnen 2 Monaten dahier anzuzeigen, als ſonſten die Auszahlung des Ablö— ſungskapitals an den genannten Berechtigten geſtat— tet werden wird. Hungen den 27. Auguſt 1842. Großh. Heſſiſches Fürſtl. Solmſ. Landgericht Hofmann. Grummetgrasverſteigerung. (1150) Künftigen Mittwoch den 7. September d. J., Vormittags um 9 Uhr, ſoll das diesjährige Grummetgras von ſämmtlichen Wieſen der hieſigen Gemeinde, ungefähr 200 Morgen, bei Gaſtwirth Wagner dahier meiſtbietend verſteigert werden. Florſtadt am 31. Auguſt 1842. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter G'ö tz. Arbeits-Verſteigerung. (1151) Donnerſtag den 8. September, Morgens 9 Uhr, ſoll zu Niederurſel die Planirarbeit einer Strecke Wegs von Niederurſel nach Oberurſel, nächſt der Naſſau'ſchen Grenze, an den Wenigſtnehmenden, unter den vor der Verſteigerung zu eröffnenden Be— dingungen, an Ort und Stelle vergeben werden. Niederurſel den 30. Auguſt 1842. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Amſel. Obſtverſteigerung. (1152) Mittwoch den 7. September J. J., Vor⸗ mittags 9 Uhr, ſoll das diesjährige Obſt der Ge— meinde Nauheim, beſtehend in Aepfeln, Birnen, Zwet— ſchen und Nüſſen, in ſchicklichen Abtheilungen an Ort und Stelle öffentlich meiſtbietend verkauft wer— den. Der Anfang wird im Burggarten gemacht. Nauheim den 1. September 1842. Der kurfürſtl. Buͤrgermeiſter Hartmann. Aepfel ⸗Verſteigerung. 11153) Montag den 5. September, Vormittags 10 Uhr, ſollen die Gemeindeäpfel zu Ockſtadt, un⸗ gefähr 120 Malter, auf Ort und Stelle in 3 Ab⸗ theilungen an den Meiſtbietenden öffentlich verſtei— Zert werden. Unterzeichneter bittet die Großh. Bürgermeiſter der Umgegend, dieſes in ihren Gemeinden veroͤffent— ichen laſſen zu wollen. Ockſtadt den 1. September 1842. Der großh. heſſ. Burgermeiſter Gröninger. Aepfel ⸗Verſteigerungs 1154) Montag den 5. September l. J., Mittags 2 Uhr, ſollen die ſämmtlichen hieſigen Gemeinde⸗ zpfel an Ort und Stelle meiſtbietend verſteigert werden, wezu Kaufliebhaber einladet Wölfersheim den 30. Auguſt 1842. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Allwohn. Bekanntmachung. (1155) Da ſich wegen eingefallenen Regenwetters zu der auf den 31. Auguſt d. J. anberaumt geweſe⸗ nen dieſſeitigen Holzverſteigerung in dem Gräflich Leiningen-Weſterburgiſchen Wald bei Bönſtadt,„der Unterforſt genannt“ die Steigliebhaber nicht einfin⸗ den konnten, ſo werden die Bau- und Werkholzbe⸗ nöthigten in Kenntniß geſetzt, daß noch ungefähr 8 bis 10,000 Cubicfuß Eichenſtammholz, beſtehend in Stämmen von 30 bis 150 Cubicfußen aus freier Hand vergeben werden können. Nach vorher er— folgter Auswahl nach Nummer durch die Liebhaber werden dieſelben durch die Dorheimer Bergverwal— tung gegen Baarzahlung in die Bergwerkskaſſe oder Bürgſchaftsleiſtung bis Ende März 1843, für den feſtgeſetzten Tarifpreis abgegeben. Bemerkt wird, daß ſich bei dieſem Holze 2 Stämme befinden, wovon ſich der eine zu Muͤhlraͤder⸗ armen und der andere zu einem Mahltrog ſehr gut eignet. Auch für Mühlenbeſitzer ſind ſehr gute und ſtarke Stämme vorhanden, welche ſich beſonders zu Bohlen für den Waſſerbau eignen. Dorheimer Bergwerk am 1. Septbr. 1842. Der Großhzl. Heſſiſche Berginſpector A. Storch. INN Privat- Bekanntmachungen. Wohnungs⸗ Veränderung. (1101) Daß ich von heute an bei dem Buchbinder Herrn Jacob Weickhardt jun. am Markte wohne bringe ich hierdurch zur Kenntniß. Butzbach den 16. Auguſt 1842. Wilhelm Berg, Wundarzt. Der Berger Herbſtmarkt (1128) wird in dieſem Jahre ausnahmsweiſe Don nerſtag den 8. September abgehalten. An dieſem Tage, ſowie bei deſſen Nachfeier, Sonntag den 18. September findet man bei dem Unterzeichneten im neuen Saale um 1 Uhr table d'hete, und ſowohl während deren Dauer, als nachher im Garten eine, durch den Großh. Heſſiſchen Muſikmeiſter Herrn Seemüller zu Offenbach geleitete, wohl beſetzte Harmonie- und ſpäter Tanz⸗Muſik, wozu unter Zu⸗ ſicherung guter Speiſen und reingehaltener Weine ergebenſt einladet W. E. Alis ky Gaſtwirth zur ſchönen Ausſicht in Bergen. 6 ovale Lagerfäſſer (1140) im beßten Stand, wevon jedes 8 Ohm hält, mit Thürchen und meſſingenen Schrauben ver— ſehen und in 10 ſtarke eiſerne Reife gebunden iſt, können wegen Mangel an Platz ganz billig gekauft werden. Ein getiegerter Hühnerhund (1156) mit braunem Kopf und Behang nebſt einem braunen Flecken auf dem Ruͤcken und der Ruthe iſt am 25. Auguſt d. J. zwiſchen Rockenberg und Butz⸗ iſt, wolle ihn gegen die gebührende Vergütung nach Hof Graß ſchicken, oder es dem Verwalter daſelbſt mittheilen. (1157) Ta nz mn fi k. 5 8 Sonntag den 4. d. M. i iſt im Oſſenheimer Wäld⸗ 0 472 chen Tanzmuſik anzutref⸗ fen, wozu höflichſt ein⸗ —— ladet Aehle. Fertige Aepfel-Muͤhlen (1158) von Guß, die ſich ſehr vortheilhaft be⸗ währten, und mit eiſernem Schwungrad verſehen ſind, empfehlen.. Gebruͤder Groͤdel. Ein vollſtändiges Logis (1159) mit Stallung und Gärtchen, das den 1. Oktober d. J. bezogen werden kann, iſt in der Vor⸗ ſtadt zu vermiethen. Das Nähere iſt bei Herrn Polizeidiener Wenzel zu erfragen. Ein tannener Kleiderſchrank (1160) mit zwei Thuͤren und eine nußbaumene Kommode mit einem Schreibpulten iſt bei dem Un⸗ terzeichneten zu verkaufen. Zugleich bemerke ich, daß ein Lehrling bei mir in die Lehre treten kann. Friedberg. Heinrich Rauſch, Schreinermeiſter. Eine gute 4½ pCt. Obligation (1161) von 1200 fl. wünſcht man abzugeben. Das Nähere bei der Expedition dieſes Blattes. Ein fleißiges geſittetes Mädchen (1162) von 16—18 Jahren, das in den häus— lichen Geſchäften ziemlich erfahren iſt, kann dahier einen Dienſt erhalten. Bei der Expedition dieſes Blattes das Nähere. Empfehlung. (1163) Ich erlaube mir die ergebenſte Anzeige, daß ich mein Geſchäft als Herrnkleidermacher dahier eröffnet habe, und bitte, unter der Verſicherung reeller und prompter Bedienung meiner Kunden, um ge— neigten Zuſpruch. Friedberg den 31. Auguſt 1842. a 5 K. Scheig, wohnhaft bei Wittwe Rauſch. Fahrgelegenheit von Okarben nach Frank⸗ furt und zurück nach Friedberg. (1164) Unterzeichneter zeigt einem geehrten Publi⸗ kum an, daß er wöchentlich dreimal, und zwar Mon- tags, Mittwochs und Freitags, mit ſeinem Familien⸗ wagen von Okarben nach Frankfurt und von da zurück, auch Paſſagiere, welche bis nach Friedberg befördert ſeyn wollen, bis dorthin fährt. Die Ab⸗ fahrt von Okarben nach Frankfurt iſt Morgens 6 19 4 * 314* bach zurückgeblieben. Derjenige, dem er zugelaufen Uhr, und die von Frankfurt zuruͤck am Gaſthauſe zur„Stadt Kaſſel“ Nachmittags um 4 Uhr. Um zahlreichen Zuſpruch bittet Georg Zeun in Okarben. L Atera ri ſſhe An ige ll Höchſt wichtige Gratis-Zeitungll! (1165) Mit dem 1. Oktober 1842 erſcheint in Leipzig gratis! Allgemeine Intelligenz Zeitung für Deutſchland,(Leipziger Locomotive) höchſt wichtig, intereſſant und Jedem unentbehrlich: — Man ſende ſchleunigſt auf die Poſt oder in die nächſte Buchhandlung, laſſe ſich die Probenummer davon unentgelt⸗ lich holen, und beſtelle alsdann eiligſt die Zeitung ſelbſt! Fruͤchte-Preiſe hier in Friedberg: Waizen: 10 fl. 20 kr.; Korn: 6 fl. 45 kr. Gerſte: 5 fl. 30 kr. i Hafer: 4 fl. 30 kr. Fruͤchte-Preiſe zu Mainz, am 26. Aug.: Waizen: 11 fl. 28 kr. Korn: 8 fl. 13 kr. Gerſte: 6 fl. 21 kr. Hafer: 4 fl. 6 kr. Erbſen:— fl.— kr. polizei⸗Taxe für die Staͤdte Friedberg und Butzbach vom 4. bis 11. September 1842. pfo[ Brod ⸗-Preiſe. Kriedberg Finthen EE kr. pf. 1[Leib⸗Roggenbrod 2 3 2 2 2 0„ 344 2 5 44„„ 10 3 10 2 Loth Loth. — Milchbrod 11 4% 11 4% —Waſſerweck 1 24% 15 —Gemiſchtes(Tafel⸗) Brod 115. lei 2 f Fleiſch Preiſe. 15 12 1 Ochſeufleiſch 10— 10— 5 6 gemaͤſtetes 8— 8— „Küoſleiſch[ ungemäſtetes 6 2 669 2 ; 5 gemäſtetes 71— 71— „Rindſleiſch ungemäſtetes 5 6— „ Kalblleiſch 71— 71— „ Schweinenfleiſch 10 2 10 2 „Hammelfleiſch 8— 81 7. Schaaffleiſch 7 r 7 17 „Wurſt von blos Schweinen 22 122 „Gemiſchte Wurſt 10— 10— „Bratwurſt 144— 144— „Schwartenmagen 14— 14— „ Geräucherter Spech 200 „Schinken 15— 15— „ Doörrfleiſch 15— 15 „ Schweinenſchmalz, ausgelaſſen- 20— 20— 1 dito unausgelaſſen 19— 19 „ Nierenfett 18— 18—. „ Hammelsfett 16— 15— Die Fleiſchbeſchau zu Friedberg in dieſer Woche hat Chriſtian Ritzel. Der großh. beſſ. Kreisrath d. K. F. Küchler. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg. 7 an ſäͤm Betreffend: Conrad von Gr. Land haben Sie ihr Anzeige davor Hunge Betre Ju pole lich geworden zu dieſer Erne mlt den Brant folge der Geb alsbald Verzei. mariſches Brat ſich gehen, d.. einem Numer an einem End dann die ande ſprirgen, 0 die zu Baupt offen, denn e welche „Schließl Fried