Intelligenzblatt für die rovinx W berſesen . im Allgemeinen, den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. 44. Sonnabend, den 30. Oktober 1841. Amtlicher Theil. Bekanntmachung. Betreffend: Die im Jahr 1842 in Mainz ſtattfindende allgemeine Ausſtellung vaterländiſcher Gewerbserzeugniſſe. Im künftigen Jahre wird eine, von dem Gr. Gewerbverein zu veranſtaltende Ausſtellung inlän⸗ diſcher Gewerbserzeugniſſe zu Mainz ſtattfinden. Da es höchſt wünſchenswerth iſt, bei dieſen Ausſtellun⸗ gen die Beſtrebungen des vaterländiſchen Gewerbfleißes ſo viel als möglich aus allen Theilen des Landes xepräſentirt zu ſehen, ſo mache ich die Gewerbtreibenden des Kreiſes, inſoweit deren Erzeugniſſe zu einer Gewerbeausſtellung geeignet ſind, hierauf unter Beidruckung des Reglements, wornach die Ausſtellung erfolgen wird, aufmerkſam. Friedberg den 25. Oktober 1841. Der großh. heſſ. Kreisrath des Kreiſes Friedberg Küchler. Reglement für die im Jahr 1842 in Mainz ſtattfindende Induſtrieausſtellung. §. 1. Die von Gr. Gewerbverein veranſtaltete dritte Ausſtellung inländiſcher Gewerbserzeugniſſe findet in Mainz ſtatt und beginnt im Laufe des Monats Juli 1842, an einem noch näher zu beſtim⸗ nenden Tage. Ebenſo ſoll über die Dauer derſelben noch eine nähere Beſtimmung erfolgen. H. 2. Die einzuſendenden Gegenſtände werden mit der Adreſſe„An den Vorſtand der Lokalſektion zes Gr. Gewerbvereins in Mainz“ verſehen, und muß die Einſendung längſtens bis zum 1. Juli erfolgt eyn, indem ſpätere Einſendungen unberückſichtigt bleiben werden. §. 3. Zur Aufnahme geeignet ſind alle ſolche Erzeugniſſe des inländiſchen Gewerbfleißes, welche u Bezug auf Schönheit und Güte als vorzüglich erſcheinen, oder durch neue, beſonders zweckmäßige oder kunreiche Einrichtungen ſich auszeichnen. Es ſollen daher nicht bloß ſolche Fabrikationsgegenſtände ugelaſſen werden, welche als außerordentliche Leiſtungen zu betrachten ſind, ſondern im Gegentheil alle Fabrikate berückſichtigt und in die Ausſtellung aufgenommen werden, welche durch vollkommene Arbeit die Zeſtrebungen des inländiſchen Gewerbfleißes charakteriſiren. Leiſtungen der ſogenannten ſchönen Künſte im engern Sinne bleiben von der Ausſtellung ausgeſchloſſen. §. 4. Die Einſendung der Gegenſtände geſchieht bis zum Gewicht von 100 Pfund auf Koſten s Vereins; ebenſo die Rückſendung derſelben, jedoch mit Ausnahme derjenigen, welche zur Aufnahme ür die Ausſtellung nicht geeignet befunden worden ſind. 5 „ 314* §. 5. Diejenigen, welche Gegenſtaͤnde zur Ausſtellung liefern wollen, haben ſolches möoͤglichſt bald dem Präſidenten, mit Angabe des ungefähren Gewichts oder Umfangs, anzuzeigen. F. 6. Die einzuſendenden Gegenſtände ſind mit einem genauen Verzeichniß derſelben, ſowie mit den Verkaufspreiſen und der Angabe zu verſehen, ob dieſelben verkäuflich ſind oder nicht. Bei der Be⸗ urtheilung der Fabrikate ſollen auch die Preiſe derſelben berückſichtigt werden. Sehr erwuͤnſcht iſt es, wenn bei den einzelnen Fabrikaten zugleich Notizen über den Stoff, aus welchem dieſelben bereitet ſind, ihre Verfertigungsweiſe, den Betrieb und Umfang des Geſchäfts, ſowie welche weitere Fabrikate der Producent verfertigt, mitgetheilt werden. §. 7. Zur Empfangnahme der eingeſandten Gegenſtände und zur Beurtheilung derſelben werden zwei von den vereinigten Ausſchüſſen des Gr. Gewerbvereins zu wählende Kommiſſionen, jede von 7 Mitgliedern, niedergeſetzt werden. Es ſteht der Beurtheilungskommiſſion frei, bei Beurtheilung der einzelnen Fabrikate ſo viel Perſonen zuzuziehen, als ſie für gut findet. Die Beurtheilungskemmiſſion hat ihre Anträge wegen Zuerkennung der Auszeichnungen mit einem notivirten Gutachten den vereinigten Ausſchüſſen zur Genehmigung vorzulegen. b. 8. Für die von der Beurtheilungskommiſſion als auszeichnungswürdig erkannten Gegenſtände werden folgende Abſtufungen feſtgeſetzt: a) große goldene Medaille, * b) kleine goldene Medaille, c) große ſilberne Medaille, d) kleine ſilberne Medaille, 5 e) ehrenvolle Erwähnung. §. 9. Saͤmmtliche ausgeſtellte Gegenſtände werden von der Ausſtellungskommiſſion mit einem Zettel verſehen, worauf Namen und Wohnort des Verfertigers, ſowie auch die Angabe, ob dieſelben zu verkaufen, bemerkt ſind. §. 10. Mitglieder des Vereins haben fur ſich und ihre Familie, ſowie Einſender von Gegenſtänden, für die Dauer der Ausſtellung freien Zutritt in dieſelbe. Außerdem werden an Geſellen und Lehrlinge, welche in Folge ihres Gewerbes Intereſſe an der Ausſtellung haben können, auf ſchriftliche Empfehlung ihrer Meiſter Freikarten abgegeben. f 1 hoben, denjenigen, die nicht Mitglieder des Vereins ſind, wird ein noch zu beſtimmendes Eintritts⸗ eld erhoben. 2§. 11. Verkaufte Gegenſtände können vor beendigter Ausſtellung nicht abgeholt werden. §. 12. Wo moglich ſoll eine gewiſſe Anzahl der ausgeſtellten Gegenſtände ausgewählt und mit denſelben eine Verlooſung veranſtaltet werden. In dieſem Falle werden die näheren Beſtimmungen der Verlooſung bekannt gemacht werden. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg an die großh. heſſ. Buͤrgermeiſter des Kreiſes. a Betreffend: Den Verkauf der diesjährigen Remontpferde. Mit Bezug auf die in der großh. heſſ. Zeitung erſchienenen Bekanntmachung beauftrage ich Sie, alsbald in Ihren Bürgermeiſtereien zur öffentlichen Kenntniß zu bringen, daß den 3. November d. J. zu Friedberg „ 4. 77„„„ Hungen und , 6. 77,„„ u. Alsfeld der Ankauf der diesjährigen Remontpferde ſtattfindet. Sie wollen dahin wirken, daß möͤglichſt viele und taugliche Pferde zum Verkauf ausgeſtellt werden. J. d. V Friedberg den 25. Oktober 1841. J. d V. Krach, Klreisſekretär. Handwerkszeichnenſchule zu Friedberg. Zum Behuf der techniſchen Ausbildung der Handwerker in und um Friedberg hat der Stadtvor⸗ ſtand daſelbſt beſchloſſen, für den Unterricht derſelben während des Winters auf Sonntage und einige Stunden der Werktage ein hierzu paſſendes Lokal einrichten zu laſſen, und hat der Gr. Gewerbverein mit gleicher Freigebigkeit der neuen Anſtalt die benöthigten Vorlegeblätter unentgeldlich überlaſſen. Indem der Unterzeichnete nunmehr zur öffentlichen Kenntniß bringt, daß der Anfang des Unter 9 kalſeltion Mang Tagesord pereinigle zur Führt Vortrag! benegende Gewi Leſern di Phänomen ches der nehretet 0 namlich freundlich um den Nebelmaf erſchien, Ring, in dete. Di gens; nu Stelle h Seinem Amoſphaͤ unter die melſt wei weſche ſia und die aber nich wiſſe, w 11 chnupp Neben- daß ſie Nebeln u nissen, 0 fü erkla D. den — 22 . 315 richts auf Sonntag den 14. November feſtgeſetzt iſt, ladet er alle Diejenigen, welche daran Theil nehmen geſonnen ſind, hiermit ein, auf ſeinem Büreau ſich alsbald zu laben) woſelbſt ſie das Naher 1 derſelbeg erfahren werden. Friedberg den 19. Oktober 1841. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Rhumbler. Lokal⸗Sektion des Großherzoglich Heſſiſchen Gewerbvereins en, lede turtd delung Mittwoch den 3. November, um 3 Uhr Nachmittags, nehmen die monatlichen Sitzungen der Lo⸗ dit tin kalſektion des Gewerbvereius für den Kreis Friedberg im Gaſthauſe zu den drei Schwerdten dahier ihren en Anfang. Jedes Mitglied des allgemeinen Gewerbvereins iſt berechtigt, daran Theil zu nehmen. Auf der gegenſ. Tagesordnung iſt die Verleſung der Statuten für die Lokalſektion in der Form, wie dieſelben durch die denſtande vereinigten Ausſchüſſe genehmigt worden ſind und die Wahl des in den Statuten vorgeſehenen Ausſchuſſes zur Führung der Geſchäfte und zur Begutachtung der Anträge. Dann wird der Unterzeichnete einen Vortrag halten über die Einrichtung und die Anwendung electromagnetiſcher Maſchinen zur Hervorbringung bewegender Kräfte und denſelben durch Vorzeigung eines wirkſamen Modells veranſchaulichen. Mitglieder, welche außerdem noch Vorträge über einzelne Gegenſtände zu halten gedenken, werden gebeten, den Unterzeichneten Tags vorher davon in Kenntniß zu ſetzen. —— Friedberg den 25. Oktober 1841. Der Vorſtand der Lokalſektion nasche Soldan. 1 Meteor. An Baumbeſitzer. d kehrling Eingeſandt.) Wir machen unſere Leſer, welche Baumbeſitzer Tupfehlm Gewiß iſt außer mir noch vielen verehrlichen ſind, wiederholt darauf aufmerkſam, die Mittel wi⸗ N Leſern dieſes Blattes das intereſſante leuchtende der den Froſtſchmetterling nicht zu ſpät anzuwenden, Fintrim Phänomen der Atmoſphäre aufgefallen, durch wel⸗ und theilen ihnen nachfolgenden Aufſatz über dieſen ches der Abend des 22. Oktobers für die Dauer Gegenſtand aus Nro. 41 unſerer landwirthſchaftli⸗ 5 mehrerer Stunden ſich auszeichnete. Nachdem ihm chen Zeitſchrift von dieſem Jahre mit. D. Red. und nit nämlich ein ſchon etwas winterlicher aber höchſt„Wenn jetzt nicht mit allem Fleiße gegen dieſen nungen der freundlicher Tag vorausgegangen war, zeigte ſich Hauptfeind zu Felde gezogen wird, ſo werden viele um den Mond, der wegen einer ihn umhüllenden unſerer Bäume im nächſten Frühjahr ſo kahl wie Nebelmaſſe dem Auge nicht in gewohntem Glanze Beſenreiſer daſtehen, denn ganz beſonders ſtark rührt erſchien, gleich nach 7 Uhr ein heller kreisförmiger ſch dieſer Schmetterling im gegenwärtigen Herbſte. 0 Ring, in welchem der Mond den Mittelpunkt bil⸗ Der Schmetterling verläßt Ende September bis An- dete. Dieſer Ring hatte die Breite eines Regenbo— fang November die meiſt 2— 3, um den Stamm gens; nur fehlten ihm die Farben des Letzteren, deren herumliegende Puppe. Das beflügelte Männchen Stelle hier ein glänzend weißer Schein vertrat. flattert fort, das unbeflügelte Weibchen aber kriecht Seinem Weſen nach als leuchtendes Phänomen der ſogleich an dem Stamm wieder in die Höhe, begat⸗ * Atmoſphäre(Meteor auch genannt) gehört er tet ſich während dieſer Reiſe mit dem es aufſuchen⸗ ich e unter die ſegenannten Ringe oder Halonen, helle, den Männchen, verbreitet ſich nun, und befruchtet meiſt weiße, zuweilen aber auch farbige Ringe, die Zweige des Baumes, indem es in jede Knospe welche ſich um den Mond, die Sonne, die Planeten ein, Eychen legt, welches hier überwintert, aller Wit⸗ und die Fixſterne zeigen, häufig zwar vorkommen, terung bt im April als eine kleine grüne oder aber nicht leicht zu erklären ſind. Das einzig Ge⸗ braune Made auskriecht, die ſich dann in die Knospe . wiſſe, was man über dieſes wie über die übrigen einfrißt, darin fortwächſt, dieſelbe ausfrißt und zu⸗ fallt verde Meteore(Nordlichter, Feuerkugeln, Stern— letzt noch an den treibenden Blättern fortlebt, die— ſchnuppen, Neben⸗Sonnen([Parhelien] und ſelbe verheert, bis ſie ihre Zmalige Häutung, etwa zſektt Neben ⸗Monde) lparaſelenen] ſagen kann, iſt, in der Mitte Juni, ausgeſtanden. 5 N daß ſie mit den in der Atmosphäre befindlichen Das einfachſte Vertilgungsmittel iſt bekanntlich Nebeln und Dünſten nothwendig zuſammenhängen das Ziehen eines Pechgürtels um den Baum. Hierzu müſſen, ohne daß man deßhalb die Erſcheinungen nimmt man gutes, ſtark geleimtes Zuckerhut⸗ oder Sladtre ſelbſt erklären könnte. ſonſt geleimtes Papier, ſchneidet davon 4—8“ breite ab eint B. den 23. Okt. 1841. F. F. F. Streifen, legt ſie dicht an und bindet ſie feſt. Baum⸗ ſchaͤfte mit rauher aufgeſprungener Rinde oder ſon⸗ ſtige Unebenheiten muß man mit Lehm eben machen, ˙ 316* damit der Papiergürtel dicht aufliegt, indem ſonſt das Weibchen hindurchſchlüpfen und ſo dennoch auf den Baum kommen würde. Dieſe Streifen beſtreicht man mittelſt eines Borſtpinſels ſtark mit einer ſehr klebrigen, nicht leicht trocknenden, Schmiere aus Pech, Terpentin⸗ und altem Baumöl. Man nimmt z. B. 1 Pfd. friſches Pech, ½ Pfd. Terpetin, ſchmelzt beides zuſammen und gießt dann ſo viel Baumöl dazu, bis die Schmiere eine flüſſige Schmiere, etwa wie ein dicker Honigbrei, wird; iſt die Schmiere fertig, ſo kommt ſie in die Töpfe, in denen ſie ſich Behufs des leichtern Aufſtreichens erwärmen läßt. Alle anderen Schmiermaſſen, wie z. B. Wagenſchmiere, taugen nichts, weil ſie zu leicht auftrocknen und dann nicht mehr kleben. Sollte die Schmiere in der Folge zu dick werden, ſo wird ſie am beſten durch etwas Kienöl unter gleichzeitiger Erneuerung verdünnt. Sehr zu empfehlen iſt, im Monat Januar beim Ab⸗ nehmen der Bänder die darunter befindliche Stelle des Stammes ſtark abzukratzen und das Abgekratzte zu verbrennen, weil viele Inſekten, die durch den Gürtel abgehalten wurden, weiter zu gehen, hier ihre Eyer in die Rinde legen. Man muß vom September an bis zum December wachſam ſeyn, die Bäume viſitiren und das Schmieren wenigſtens jede Woche ein paar Mal wiederholen, denn das Auskriechen der Puppen hängt ganz allein von der Witterung ab.“ Klogläid der ſtelle Miehle„. Ach Gott! wos eß di Nuth ſu gruß, En der mehr uh's befenne; Deß Herz ſpringt ahm em Leib glott lus, Mehr megte duht uh's flenne, Weil mehr ſu ſtell do miſſe ſtih'n Und konne näit e rimmer gih'n. Deß Waſſer lähft all iwerſch Wehr, Kah'n Drebche kimmt en's Bährer, Der Waſſerbau leiht kreuz un quer; Mer mahnt, e Iweldährer Hätt' häi ſei'n Buſſet ausgeäubt; Nah'n dos eß werlich gor betraͤubt! Un wos ſah'n dann uh'ns Herrn dezou, Daß mehr gor näit mih'n klappern? Däi ſetze do en gourer Rouh, Un loſſe Alles ſchlappern Und denke: Macht di Miehl naut klah'n, Se brauche mehr naut ufſedrah'n. Der Ahn, der eß di Erwet moid Un ſchafft ſich näit gern Bloße; Der Anner denkt: Eß gett noch Loit, Däi wehrn deich näit verloſſe. Un ſumet loſſe ſe uh'ns ſtih'n Un ſah'n ſugor: Eich mog naut mih'n! Und worim ſtreire ſich uhn's Herrn? Wehr kann dos grot ſu weſſe; Däi huh'n ſich alle Bahd regt gern, Huh'n ſich noch näit gebeſſe; Nor doren ſei ſe wonnerbor, Der Ahn will hott, der Anner hahr. Der Ahn hot en die Luft gebaut, Der Anner will's näit leire, Do kreiſcht der: Nah'n, dos gellt mer naut! Guck mer mol den Geſcheire! Eich glab, dou willſt mih'n ſein wäi eich? Häi ſei mer ſich enanner gleich. Und dobei ſtih'n mehr immer ſtell, Kah'n Kernche werd gemohle; Kah'n Klieſt get's mih'n, kah'n Gerſchtezell, Un aach kah'n Wahſeſchohle, Un immer griſſer werd die Nuth Om Enn fehlt aach noch s' läiwe Brud. Eß nun e Wonner, daß mehr klah'n? Nah'n Jedermann ſoll's weſſe; Mehr wolles alle Menſche ſahn: Uh'ns Herrn huh'n kah'n Geweſſe, Däi ſtreire ſich aus blußem Neid Un doderdorch kimmt Kahner weit. Un wehr uhn's Miehle hot gekennt, Der werd's uh'ns näit verdenke, Daß mehr ſu klah'n; wuhl Mancher flennt, Un megt uh'ns Ebbes ſchenke, Weil mehr do müſſe meuſig ſtih'n Un konne näit e rimmer gih'n. Bekanntmachungen von Behoͤrden. N Mobilien-Verſteigerung. — Schund ſeins finf Miend, do ſtih'n mehr ſtell, Ka'hn Kernche werd gemohle; Kah'n Klieſt get's mih'n, kah'n Gerſchtezell Un ach kah'n Wahſeſchohle. Die Rerer konne näit mih'n gih'n, Se huh'n kah ahnzig Schaufel mih'n. On Ahm ſei norz di Aehrm noch ganz, Doch ſtih'n ſe do, wäi Stecke; Deß Anner hot en naue Kranz, Doch kann ſich's gor näit recke;; Ahn's kann om Annern näit verbei Mer mahnt, eß wehr e Hexerei. ) Wer von de ſtelle Miehle noch naut wahs, der gih e mol von Stah'nfort bis Oſſenem der Werer e nob, do werer ſche wuhl fenne. (1177) Montag den 1. November l. J., von Morgens 9 Uhr an, ſoll der Mobilien⸗Nachlaß des verlebten großh. Rabbiners Faibiſch Frankfurter, beſtehend in Gold, Silber, Kupfer, Meſſing, Zinn, Eiſen, Blech, Schränken, Kommoden, Bettladen, Tiſchen, Stühlen, Bettung, Weißgeräth und Klei⸗ dern, erbvertheilungshalber öffentlich meiſtbietend in der Behauſung des Verlebten verſteigert werden. Friedberg den 21. Oktober 1841. In Auftrag großh. heſſ. Landgerichts: Der großh. heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz. Oeffentliche Aufforderung. (1179) Der Herr Graf Friedrich Eduard von Leiningen⸗Weſterburg zu Ilbenſtadt hat in der Ge⸗ — Vermögen, dem Fielus Groß fat! Acke (1199) Au rad Storks! . J, Morge deren Güter Zahlungstern und bei anne bald ertheilt land, als: 1) in 123 9„128 9 77 139 9„173 9„ 116 9 236 7„142 9„0 orden. Alas mtiſtbietent ert werder 1 ts „% 317* narkung Rendel eine Zehntgrundrente von 700 fl. rid an Geldgrundzinſen 7 fl. 2 kr. zu beziehen. deide ſollen nach dem Geſetze vom 27. Juni 1836 gegen ein Ablöſungskapital von 12,726 fl. 53 kr. Ggelößt werden. Alle diejenigen, welche bei dieſer Ablöſung betheiligt ſind, werden hiermit aufgefor⸗ hert, ihre Rechtsanſprüche um ſo gewiſſer binnen 2 Ronaten bei unterzeichneter Gerichtsſtelle geltend u machen, als ſonſt die Auszahlung des Ablöſungs⸗ apitals an den oben benannten Berechtigten geſtat⸗ ut werden wird. Großkarben den 11. Oktober 1841. Großh. heſſ. Landgericht daſelbſt Muhl. Oeffentliche Aufforderung. 180) Alle diejenigen, welche an das unter cura⸗ wriſcher Verwaltung befindliche, nach der letzten gechnung in 27 fl. 19 ½¼ kr. beſtehende Vermögen es ſeit ſeiner Jugend abweſenden Johann Konrad gzetter, geboren den 10. Juni 1767, und Sohn von peter Vetter zu Rendel, Erb⸗ oder ſonſtige Anſprüche nachen zu können glauben, werden hiermit, ſammt am gedachten Johann Konrad Vetter ſelbſt, wenn erſelbe ſich noch am Leben befinden ſollte, aufge⸗ ordert, ſolche um ſo gewiſſer binnen 6 Monaten dato dahier geltend zu machen, als ſonſt jenes Zermögen, da keine Erbberechtigten bekannt ſind, em Fiskus überwieſen wird. Großkarben den 12. Oktober 1841. Großh. heſſ. Landgericht daſelbſt Muhl. Ackerland ⸗Verſteigerung. 1199) Auf freiwilliges Anſuchen der Frau Con⸗ ad Storks Wittwe, ſollen Montag den 8. Novbr. J., Morgens um 9 Uhr, in hieſigem Rathhauſe neren Güterſtücken in hieſiger Gemarkung in vier zahlungsterminen öffentlich meiſtbietend verſteigert end bei annehmbarem Gebot die Genehmigung als⸗ hald ertheilt werden. Die Güter beſtehen in Acker⸗ und, als: 10 in 123 Ruthen im großen Wartfeld gegen der Krämergaſſe am Hoſpital. %s„ daſelbſt am grünen Weg an Poſtmeiſter Helmolt, zehntfrei. 3)% 139„ daſelbſt, bei der Landſtraße an der Pfingſtweide an Johannes Flading. 9.0% im Großgalgenfeld gegen dem Dachspfad an Poſtmeiſter Hel— molt, zehntbar der Stadt. 5 πτ I daſelbſt gegen dem Entengraben an Johannes Berg. 60%, 86„ daſelbſt an Daniel Fritz. n /, Ruthen im kleinen Galgenfeld gegen die Höhe, an Johannes Flading. 8)„ 210„ im Lachenfeld, am Lachenweg an Johann Heinrich Muͤller. 9) in 127 Ruthen daſelbſt, gegen den dicken Rain an Friedrich Kautz, zehntfrei. 10)„ 207„ daſ., an der krummen Gewann an Adam Steinhäußer. daſ., im Eiger an Poſtmeiſter Helmolt, zehntfrei. Friedberg den 27. Oktober 1841. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz. Verpachtung. (1200) Montag den 8. November 1841, Mor⸗ gens 11 Uhr, ſollen auf hieſigem Rathhauſe nach⸗ ſtehende Grundſtücke des Franz Ludwig Hager dahier unzertrennt auf 6 Jahre, nämlich vom 1. Januar 1842 bis zu Ende des Jahres 1847 ver⸗ pachtet werden: A. In der Friedberger Gemarkung. I. Groß⸗Wart⸗Feld. Nr. P. u. Nr. 1. ½ 103 Rth. oder 2 Vrt. 23 Rth. in der 2. Gewann, getheilt mit Philipp Zim⸗ mermann, zehntfrel; 2.% 207/½ Rth. oder 1 M. 1. V. 7½ N. in der 9. Gewann am Taubenrain, ge⸗ theilt mit Adam Bender, gibt 1 Mäſte 5 Geſcheid Zehnt-Korn dem fisc. cam. II. Groß⸗Galgen⸗Feld. 8%% 202 N. oder 1. M. 1. B. 2 N. in der 3. Gewann am Dachspfad an Johs. Wasmuth, gibt 2 Meſten 4 Geſcheid Zehnthafer dem fisc. cam. III. Klein⸗Galgen⸗Feld. 4.% 188 N. öder g. 8 R in der 1. Gewann am Lachenfelde an Chriſtian Ullrich, gibt 1 M. 5½ Geſcheid Zehnt⸗ hafer dem ſisc. cam. B. In der Fauerbacher Gemarkung. I. Wartfeld. 5.%, 2 V. 28 ½ R. auf dem Löwen an Da⸗ niel Kammer, zehntbar; 6.% 3 V. 13 Rth. in der dunkeln Gewann an Philipp Schultheiß, zehntbar. II. Vorderfeld. 7. ½¼, 3 V. 14 R. am Edelspfad an Rudolph Haas, zehntbar. 6%, 3 V. 32½ R. obig dem Städter Weg und Haingraben an Poſtmeiſter Helmolt, zehntbar. Zuſammen 7 Morgen 1 Vrt. 18 ½ Ruthen. Friedberg den 21. Oktober 1841. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz. Garten ⸗Verſteigerung. (1201) Montag den 15. November l. J., Vormit⸗ tags um 11 Uhr, wollen der Herr Oberſchulrath Roth dahier ihren in der Burg an der Direktorats⸗ Wohnung gelegenen 1 Viertel haltenden Garten, der ſich vorzüglich zu einem Bauplatze eignet, in 11)„ 69„ 9 baſſgen Rathhauſe öffentlich meiſtbietend verſteigern aſſen. Friedberg den 28. Oktober 1841. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter D. Fritz. Pferche⸗Verſteigerung. (1202) Mittwoch den 3. November, Vormittags um 11 Uhr, ſollen in hieſigem Rathhauſe zehn Pferche, wovon der erſte den 7. November anfängt, öͤffent⸗ lich meiſtbietend verſteigert werden. Friedberg den 28. Oktober 1841. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz. Steinhauer ⸗ Arbeit. (1203) Montag den 15. November, Vormittags 10 Uhr, ſoll in dem Gaſthaus zum goldenen Hirſch in Obermörlen die noch zu fertigenden Steinhauer⸗ arbeiten der aus drei Bogen conſtruirten Brücke über die Uſa bei Obermörlen auf der Provinzial⸗ ſtraße von Butzbach nach Uſingen an den Wenigſt⸗ fordernden anderweitig öffentlich verſteigert werden. Zeichnungen, Voranſchläge und Bedingungen liegen auf dem Büreau des Unterzeichneten zur Einſicht offen. Friedberg den 27. Oktober 1841. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter . Rhumbler. Holzverſteigerung im Hochweiſeler Ge⸗ meindewald, Reviers Hochweiſel. (1204) Mittwoch den 3. November d. J., Vor⸗ mittags 9 Uhr anfangend, kommt in dem Diſtrikte Iſſel nachbenanntes Holz zur Verſteigerung: 1) 16 Stecken Kiefern⸗Scheitholz, 25 79 7„ Prüugelholz, 3) 42 75„ Stockholz, 4) 3300 Stück„ Reisholzwellen, 5) 1081„„ Stämme und Stangen⸗ holz, circa 1180 Kubikfuß haltend. Die großh. Bürgermeiſter werden erſucht, ſolches in ihren Gemeinden bekannt machen zu laſſen. Hochweiſel den 27. Oktober 1841. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter daſ.: Reuter. Obligations ⸗Verlooſung. (1205) In der am 15. Okt. l. J. hier ſtattgehabten Verlooſung der dieſes Jahr zum Abtrag beſtimmten Gemeinde⸗Obligationen wurden die Nro. 1, 3, 5, 8 und 9, jede zu 200 fl., gezogen, was mit dem Anfuͤgen bekannt gemacht wird, daß die Inhaber dieſer Schuldverſchreibungen gegen Rückgabe derſel⸗ ben die Beträge bei der hieſigen Gemeindekaſſe oder dem Handlungshaus Simon Lindheimer in Friedberg bis zum 1. Januar 1842 in Empfang zu nehmen habe, indem von da an keine weitere Zinſen vergütet werden. Holzhauſen den 28. Oktober 1841. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Ried. 5 318* Obligations ⸗Verlooſung. (1206) Nachdem in der heutigen Gemeinderaths, verſammlung die vorzunehmende Partial⸗Obligatio, nen⸗Verlooſung ſtattgefunden hat und folgende Num, mern, als: 1 Nro. 4, 5, 6, 9, 13, 14, 15, 18 und 19 à 500 fl. „ 24, 25, 28, 32, 34, 37, 39 u. 40 4 400 „ 43, 44, 45, 51, 53 und 55 à 200 „ 57, 59, 60, 61, 61, 67, 69, 71, 72, 73, 78, 77, 782, 83, 84, 1 86, 93, 95, 96 und 100 à 100„ durch das Loos zur Abzahlung gezogen wurden, fe wird ſolches mit dem Anfügen zur öffentlichen Kennt niß gebracht, daß die Inhaber gedachter Partial Obligationen, gegen deren Rückgabe die Beträge bis zum 1. Januar 1842 bei der hieſigen Gemein, dekaſſe oder bei den Herren Simon und Samuel . Lindheimer in Friedberg in Empfang zu nehmen haben, indem von dieſem Tage an keine weitere Zinſen vergütet werden. Södel den 26. Oktober 1841. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſtn ö Schneider. Obligations-Verlooſung. (1207) Bei der ſtattgefundenen Verlooſung der laut Voranſchlag für 1841 zum Abtragen beſtimm⸗ ten 100 fl. Partial⸗Schuldverſchreibungen kam die Nummer 62 heraus. Dieſes wird unter dem An⸗ fügen zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß die Inhaber vorgedachter Partial⸗Schuldverſchreibungen den Betrag bis zum 1. Januar 1842 gegen Rück⸗ gabe derſelben bei der hieſigen Gemeindekaſſe in Empfang zu nehmen hat, indem von da an keine 45 0 . weiteren Zinſen von derſelben vergütet werden. Fauerbach II. im Oktober 1841. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter . ang. Brod⸗, Oel-, Lichter⸗ und Brennholz⸗ Lieferung. (1208) Kommenden 5. und 6. November d. J. ſoll die Lieferung nachbemerkter Gegenſtände für die hieſige Garniſon auf deſſen Verwaltungs⸗Bürean an den Wenigſtfordernden mittelſt Verſteigerung in Accord gegeben werden, nämlich: N Am 5. November, Vormittags um 9 Uhr, die Lieferung des Oel- und Lichterbedarfs, und um 10 Uhr das Brodbedürfniß pro I. Semeſter 1842. Am 6. November, Vormittags um 10 Uhr, die Lieferung des Brennholzbedarfs im Jahr 1842. Dies zur Nachricht für die Steigluſtigen. Butzbach den 26. Oktober 1841. In Auftrag: Cellarius, Unterquartiermeiſter. Aufforderung. a (1209) Der Herr Senator und Schöff Freiherr Hektor von Guͤnderrode, genannt von Kellner, zu Frankfurt a. M. hat ſein in der Rödelheimer Prioa 75 1194) Me 1 11 Uhr, ut erhaltenen einlge lerne E Butzbach d G0 (1210) 88 45 7⁰ 107 ſind vom Anf Jahte zu ver dahier zu erf (1211) lie tini dieſes Ja zum Ausleihe Groh. Pfarr Niedereſ f 1212) ha aht Tagen ſehn laſſen, Woh! 4210* Enge seller! zu vermiethen Föff Freihen von Kelle Mo delheic „ 319*. Gmarkung gelegenes Familiengut von circa 51 Mor⸗ ge, welches im hieſigen Flurbuch auf den Namen de Herrn von Günderrode zu Höchſt eingetragen iſt an Seine Erlaucht den Herrn Grafen Karl von Silms⸗Rödelheim verkauft, konnte aber keine Eigen⸗ tlamsurkunde darüber vorlegen. Deßhalb werden ummehr alle Diejenigen, welche aus irgend einem Pchtsgrunde Anſprüche an das verkaufte Gut bezie⸗ hangsweiſe die dazu gehörigen Güterſtücke, worüber el Verzeichniß auf der Bürgermeiſterei dahier zur Enſicht offen liegt, zu haben glauben, insbeſondere arch etwaige unbekannte Agnaten, aufgefordert, ihre Fchtsanſprüche um ſo gewiſſer binnen 3 Monaten bi dem unterzeichneten Landgerichte anzuzeigen, als ſaſten nach Ablauf dieſer Friſt ohne Weiteres der Kufbrief ausgefertigt und landgerichtlich beſtätigt mrden wird. Rödelheim den 14. Oktober 1841. Großh. heſſ. gräfl. e uff. a νιιινννν Privat⸗ Bekanntmachungen. Obſtwein⸗Verſteigerung. (194) Montag den 1. November, Vormittags in 11 Uhr, läßt der Unterzeichnete ſechs Stück git erhaltenen 1840r Obſtwein mit Faß, ſowie noch enige leere Stückfaß, verſteigern. Butzbach den 20. Oktober 1841. Jakob Steinhäuſer III. Garten ⸗ Verpachtung. 6210) 88 Ruthen Garten in den Eulengaͤrten, 45 77 7 daſelbſt, 8. 70„„ hinter dem Schuͤtzenrain, 107„„ daſelbſt, ſud vom Anfange künftigen Jahres an auf mehrere zuhre zu verpachten und bei Herrn Michael Jung dehier zu erfragen. 413 fl. (4211) liegen im hieſigen Kirchenfonds von Mar⸗ tni dieſes Jahres an, gegen gerichtliche Hypothek, um Ausleihen bereit. Das Nähere iſt bei dem Großh. Pfarrvikar Rahn zu erfragen. Niedereſchbach den 23. Oktober 1841. Namens des Kirchenvorſtandes Rahn. Einen Regenſchirm (1212) habe ich am Samſtag oder Sonntag vor icht Tagen(den 16. oder 17. Oktober) irgendwo ſehen laſſen, und bitte um deſſen Rückgabe. Dr. Ritzel. Wohnungs⸗Vermiethung. 1213) Der Unterzeichnete hat in der mittleren ütage ſeiner Behauſung eine vollſtändige Wohnung un vermiethen, welche gegen Ende Januar, unter u jedoch auch ſchon früher, bezogen werden ann. Friedberg den 27. Oktober 1841. Ch. Hecht. Aechte Kalmuck⸗ und Tuch maͤntel (1214) fuͤr Herren, ſind zu den billig⸗ ſten Preiſen zu haben bei Meyer Schwarz in Friedberg. Fruͤchte⸗Preiſe hier in Friedberg: Waizen, alter: 12 fl. 10 kr., neuer: 11 fl. Korn: 6 fl. 15 kr. Gerſte: 3 fl. 40 fr. Hafer: 2 fl. 20 kr. Erbſen:— fl.— kr. Fruͤchte⸗Preiſe zu Frankfurt, am 25. Oct.: Wafzen: 11 fl. 20 kr. Korn:— fl.— kr. Gerſte:— fl.— kr. Hafer: 2 fl. 35 kr. Erbſen:— fl.— kr. Fruͤchte⸗Preiſe zu Mainz, am 22. Okt.: Waizen: 12 fl. 5 kr. Korn: 6 fl. 54 kr. Gerſte: 4 fl. 58 kr. Hafer: 2 fl. 53 kr. Erbſen:— fl.— kr. Polizei⸗Taxe fur die Staͤdte Friedberg und Butzbach vom 24. Okt. bis 7. Nov. 1841. pfo[ Brod ⸗Preiſe. Lriedderg] Bußbach. kr. pf. kr. pf. 1 1Leib⸗Roggenbrod 2 21 2 77 7 5 4 3 4 1 17 10 913 8 Loth. Loth. — Milchbrod 113% 1 37½/ — Waſſerweck 11 47¼ 114— —Gemiſchtes(Tafel⸗) Brod 145 115 Fleiſch⸗Preiſe. 71 50 1 Ochſenfleiſch 1 80 10 1 15 2 2e; gemaͤſtete 8 1 „Küßhfleiſch] ungemäſtetes 71— 61 3 : a gemäſtetes 2 5 1 Rindſleiſch ungemäſtetes 6— 2 „ Kalbfleiſch 9 9 „ Schweinenfleiſch 10— 10— „ Hammelfleiſch 6 2 6 2 „ Schaaflfleiſch 6——— „ Wurſt von blos Schweinen 124— 124— „Gemiſchte Wurſt 10— 10— „ Bratwurſt 144— 134— „ Schwartenmagen 144— 141— „ Geräucherter Speck 18— 181— „Schinken 14— 144— „Dörrfleiſch 144— 144— „ Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 18— 19— 1 dito ungusgelaſſen 18— 181— „Nierenfett 181— 181— „ Hammelsfett 151— 15— Der großh. heſſ. Kreisrath d. K. F. Küchler. 320* Aechtes nie derländiſches Tuch und Buks- kein zu kestgesetzten Preiſen. (1187) Neben meinen ſeither gefuͤhrten Waaren habe ich ein Tuchgeſchaͤft ver⸗ bunden, wo ich glaube, durch mein ſchoͤnes Sortiment in mittel⸗ und ganz feinen Tuͤchern, wie in Bukskin, ſowohl in Farben als auch in ſchwarz jedem Verlangen entſprechen zu koͤnnen, da ich mir zum feſten Grundſatz ge⸗ macht wovon ich nicht abweichen werde, nur mit wenigen Nutzen, und feſtgeſetzten Preiſen mein Verkauf zu ſtellen, ſo hoffend, jedes in mich 7 8 Zutrauend zu rechtfertigen. Auf Verlangen um Ueberſchickung von Muſterkarte, wo ich 120 0 die feſte Preiſen beibegleite, werde ich mit Vergnuͤgen auszufuͤh⸗ ren ſuchen. 5 Ferner empfehle ich meine große und ſchoͤne Auswahl in Weſtenzeug von verſchiedenen Stoffen, ſeidene, wollene, Herren- und Damenhalstuͤcher, ſo auch meine weitere bekannte Waare zu den billigſten Preiſen. Friedberg. 6 J. C. Nagel, auf der breiten Straße. Litera gi ſiche An zie In meiner ſeit Anfang dieſes Jahres beſtehenden Journal-Leſeanstalt zirkuliren bis jetzt folgende Zeitſchriften: 1) Ausland. 10) Literaturblatt von Menzel. 2) Bibliothek der Weltkunde, von Malten. 11) Literaturblatt, theologiſches, von Zimmermann. 3) Dorfzeitung, landwirthſchaftliche. 12) Literaturzeitung, halliſche. 4) Europa. 13) 5 Ergänzung dazu. 5) Jahrbücher, deutſche(fruher halliſche). 14) Morgenblatt. 6) Kirchenzeitung von Zimmermann. 15) Schulzeitung von Zimmermann. 7) Kirchenzeitung von Hengſtenberg. 16) Telegraph von Gutzkow. 8) Kunſtblatt, 17) Zeitſchrift für Muſik. 9) Leſefrüchte, hamburger.. a Man kann zu jeder Zeit als Theilnehmer eintreten, verpflichtet ſich aber auf Ein Jahr, innerhalb welchem man das Abonnement nicht aufheben oder abgeben kann, außer in dem Falle einer unfreiwilligen Aenderung des Wohnoris. Der jährliche Abonnementsbetrag iſt 6 fl., wovon 3 fl. beim Beginne und 3 fl. in der Mitte des Abonnementsjahres zu entrichten ſind und wofuͤr der Theilnehmer das Recht erhält zu beſtimmen, welche der obigen Zeitſchriften er zu leſen wünſcht. Den Theilnehmern in Friedberg werden die Journale jeden Samſtag, gegen eine jährliche Ver⸗ gütung von 12 kr. an den Träger, in die Wohnung geſendet und abgeholt; auswärtige haben für den regelmäßigen Wechſel ſelbſt Sorge zu tragen. Indem ich für die ſo zahlreiche Theilnahme, welcher ſich dieſe Anſtalt ſeit ihrer Gruͤndung bei dem hieſigen und auswärtigen Publikum zu erfreuen hat, verbindlichſt danke, bemerke ich noch, daß ich für die Folge auch belletriſtiſche Werke werde mitzirkuliren laſſen und zwar ſo, daß derjenige Theil⸗ nehmer, welcher nur 4 Zeitſchriften zu leſen wünſcht, wöchentlich noch ein oder zwei Bücher erhält. Friedberg im Oktober 1841. Carl Bindernagel. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Binde rnagel in Friedberg. E Naß fauſe d Friel Am At ſtein an geſetzt. N mit dem 2 dieſen neut ſeyn wird, E In LE, keuburg, der vielen Ortspolize Da tre zuſammen abzuhelfen im Beſchl ſunt ſchri, Ann er näge die e geringen S holfen, zn