de noch nig rern 188 — l Friedr. t Tach Anes Fh En, 8 a, gebom „ gederm n, geben Tatharin rich Eul den 7. Nu , gebom Hilbret pb Bend 58 Jalt L ehelich Intelligenzblatt ſür die 1 im Allgemeinen, den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. —— M26. Sonnabend, den 26. Juni 1841. Mi dem ſten Juli kann auf dieſes Intelligenzblatt für das zweite halbe Jahr mit 40 kr. abonnirt werden, welcher Betrag jedoch voraus zu bezahlen iſt. Carl Bindernagel. Amtlicher Theil. — Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg an die großh. heſſ. Buͤrgermeiſter des Kreiſes. Betreffend: Die Bedürfniſſe der Kirchen und Schulen. Unter Hinweiſung auf den F. 22 der Inſtruction für die Schulvorſtaͤnde, welche ich analog auch von den Kirchenvorſtänden angewendet zu ſehen wünſche, fordere ich die Kirchen- und Schulvorſtände auf, diejenigen Bedürfniſſe, für deren Befriedigung die Mittel der Gemeindekaſſe in Anſpruch genommen werden müſſen, binnen 14 Tagen unter Beifügung der muthmaßlichen Koſtenbeträge auf beſondere Bogen in dop— pelter Ausfertigung zu verzeichnen und ſofort dem betreffenden Bürgermeiſter zu übergeben. Die Schul⸗ vorſtände wollen dabei insbeſondere die Deſiderien berückſichtigen, welche die Schullehrer in ihren Rechen⸗ ſchaftsberichten vorgebracht haben, und zugleich für die im Intereſſe der Schulanſtalten des Kreiſes zu gründenden Leſevereine der Lehrer eine Summe von 1—2 fl. vorſehen. Die großh. Bürgermeiſter ſind gehalten, dieſe Anforderungen den Gemeinde-Voranſchlägen beizufügen, und die angeſprochenen Mittel entweder darin aufzunehmen, oder eine etwa entgegengeſetzte Anſicht des Gemeinderaths im Berathungsprotocolle ausfuͤhrlich zu erörtern. Sind keine Bedürfniſſe vorhanden, zu deren Beſtreitung die Gemeinde in Anſpruch zu nehmen wäre, ſo iſt von dem Kirchen- reſp. Schulvorſtande ein verneinendes Zeugniß auszuſtellen und dem Bürgermeiſter als Beilage zum Voranſchlag zu übergeben. Friedberg den 16. Juni 1841. Küchler. Derſelbe an die großh. heſſ. Buͤrgermeiſter des Kreiſes. Betreffend: Die Aufſtellung der Gemeindevoranſchlaͤge für das Jahr 1842. Unter Bezugnahme auf die höchſte Inſtruction vom 2. Mai 1836 fordere ich Sie auf, die Gemeinde- Voranſchläge für das Jahr 1842 alsbald in Arbeit zu nehmen und längſtens bis zum 25. Auguſt l. J. ganz vollſtändig und mit allen vorſchriftsmäßigen Beilagen, auch dem vorgeſchriebenen Umſchlagsbogen 198** verſehen, in zweifacher Ausfertigung(das 3. Exemplar bleibt in den Händen des Bürgermeiſters) an mich einzuſenden. Da die höchſte Staatsbehörde eine Bewilligung längerer Friſten mißbilligt, ſo bin ich vermüßigt, auf die Einhaltung jenes Termins mit aller Strenge zu dringen. Rückſichtlich der Bearbeitung der Vor⸗ anſchläge im Einzelnen habe ich Ihnen nachfolgendes bemerklich zu machen.* 10 Zu Ordnungs⸗-Nummer 19 und 20. Ich mache Sie darauf aufmerkſam, daß bei Berechnung des zur Verwendung im Jahr 1842 disponibeln Kaſſenvorraths nicht überſehen werden darf, die Summen in Abzug zu bringen, in Anſehung welcher der im Jahr 1840 ertheilt geweſene Kredit auf das Jahr 1841 übertragen worden iſt und im Jahr 1841 verwendet wird. 2) Zu Ordnungs-Nummer 104 und 156. Bringe ich Ihnen das Miniſterialausſchreiben vom 10. Mai 1839, wegen Beſtimmung der Hebgebühren der Gemeindeeinnehmer von den außerordentlichen Ein⸗ nahmen in Erinnerung. 3) Zu Ordnungs-Nummer 123125. Im Betreff der Bedürfniſſe der Kirchen und Schulen wollen Sie mein Ausſchreiben vom Heutigen zu beachten nicht verſäumen. 5 4) Zu Ordnungs⸗Nummer 132. Wegen Anlegung von Brennmaterial-Magazinen empfehle ich mein Ausfchreiben in Nr. 29 des Intelligenzblattes von 1838 Ihrer Beachtung. Endlich 5) Zu Ordnungs-Nummer 94, 140 und 165. Fordere ich Sie auf, ſoviel als es nur immer die Kräfte der Gemeinden erlauben, für Rückzahlung der Kapitalſchulden Bedacht zu nehmen. Friedberg am 16. Juni 1841. Küchler. Saͤngerfeſt in der Wetterau. Immer mehr verbreitet ſich in unſerm lieben deutſchen Paterlande ein veredelter Geſang, der die alten Gaſſenhauer verdrängt und die Bruſt erfüllt mit dem Edeln und Crhabe— nen und für alles wahrhaft Schöne das Herz empfänglich macht. Unſere Wetterau bleibt dabei gegen andere deutſche Gauen nicht zurück, und wenn wir auch keine ſo großartige Muſikfeſte aufzuweiſen haben, wie andere Städte und Gegen— den, ſo haben wir doch überall Singvereine, die aber nicht immer vereinzelt wirken, ſondern auch dann und wann ge— meinſam ſich und Andere zu erfreuen und zu erheben und Liebe zur Heimath ſowie zum gemeinſamen Vaterlande zu erwecken und zu nähren beabſichtigen. Für diesmal iſt das vereinte Feſt auf den 4. Juli und als Verſammlungsplatz die Stadt Butzbach beſtimmt. Folgendes iſt das Programm hieruͤber: „Das dritte Wetterauer Sängerfeſt(das erſte wurde 1839 den 21. Juli in Laubach, das zweite den 12. Juli 1840 in Schotten gefeiert), an welchem die Geſang⸗ vereine aus Oberheſſen, dem angrenzenden Naſſau und Frank⸗ furt Theil nehmen, findet den 4 Juli zu Butzbach ſtatt. Am Morgen des Feſttages, zwiſchen 7— 9 Uhr, werden die fremden Sänger von den Mitgliedern des hieſigen Ver⸗ eins feſtlich empfangen. 10 ubr. Hauptprobe in der Stadtkirche, für das in dieſer Kirche zu gebende Concert. Zu dieſer Probe iſt der Eintritt außer den mitwirkenden Sängern Niemand geſtattet. Um 12 Uhr wird die Kirche eröffnet und können Eintritts⸗ karten in der Nähe der Kirche an der Kaſſe in Empfang genommen werden. Der Preis für den erſten Platz(Empor⸗ bühne) iſt auf 36 kr., der für den Zweiten(Parterre) 18 kr. feſtgeſetzt. Der ſich nach Abzug der Koſten ergebende Ueber⸗ ſchuß wird für die Kirche verwendet. 1 uhr. Concert, in welchem unter Direction des Herrn Rektors Algeier folgende Geſangſtücke zur Aufführung kommen: 1) Motette(B dur) für den Männerchor von F. Laur: „Gott iſt mein Hort.“ 2) Erſter Satz aus der Vocalmeſſe(C dur) von T. Haß⸗ linger:„Himmliſcher, erlöſe uns.“ 3) Motette(Es dur) von F. Laur:„Bewahr uns Herr dein heil'ges Wort.“ 4) Vater Unſer(D dur) von Julius André. Nach Beendigung des Concerts Mittagsmahl für die Sänger im Heſſiſchen Hof. 4 Uhr. Feſtzug, in alphabetiſcher Reihenfolge der Vereine, unter Vortritt eines Muſikchors, aus dem Heſſiſchen Hof nach dem in der Nähe der hieſigen Stadt am Schrenzerberge gelegenen Beluſtigungsplatz. Bei der Ankunft an dem be⸗ ſtimmten Orte begeben ſich die Sänger in den für ſie errichte— ten Kreis, worauf nachfolgende Geſänge“) vorgetragen werden: I. Abtheilung. 1) Feſtlied. 2) Waldluſt v. Speyer:„O Wald, du kühlender Bronnen.“ 3) Geſelligkeit von Wainwright.„Auf ihr Freunde trin⸗ ket aus.“ 4) Guttenbergslied von Speyer:„Töne du Feierlied.“ 9 II. Abtheilung. 5) Das deutſche Vaterland von Speyer:„Was iſt des Deutſchen Vaterland.“ 6) Liedesfreiheit von Marſchner:„Frei wie des Adlers mächtiges Gefieder.“ 7) Das deutſche Lied von Julius André:„Wenn ſich der Geiſt.“ 8) Rheinlied nach der bei J. André erſchienenen Compo⸗ ſition:„Sie ſollen ihn nicht haben.“ Hierauf allgemeine Unterhaltung und Tanzbeluſtigung. Nach Einbruch der Nacht wird der Feſtplatz erleuchtet und ein Feuerwerk abgebrannt. Butzbach im Juni 184. 22 Das Feſt-Comité. 4) Es iſt Vorkehrung getroffen, daß der Text ſämmtlicher Ge⸗ ſangſtücke in Butzbach bei den Herrn Buchbindern und in Friedberg bei der Exp. d. Bl. um 6 kr. zu haben ſeyn wird. Zur wetterauer Chronik.(9.) Am 14. Juni ſtürzte ſich ein Mann in das an der Weſtſeite von Friedberg befindliche Waſſer, um ſich das Leben zu nehmen, wurde aber von einem Landmanne, welchen gerade ſein Geſchäft in der Nähe vorbeiführte, herausgezogen, dann vor die Ortsbe— hörde und von da in das öffentliche Krankenhaus gebracht. „ 199 Am 11. Juni ſtürzte zu O bb ornhofen ein Maurergeſelle von dem Geruſte an einem Hauſe und brach den Hals. Er hatte auf dem Gerüͤſte nichts zu thun gehabt, ſondern ſeinen Abſchied vor⸗ her erhalten, ſich dann betrunken und aus Muth⸗ willen noch einmal das Gerüſte beſtiegen. Das ſind beides leidige Folgen des leidigen Branntweintrinkens! In der Wetterau iſt gegenwärtig viel die Rede von einem furchtbaren Morde, welcher am 13. Juni zu Nidda begangen wurde. Ein Maurergeſelle, der ſich durch Rohheit und Trunkſucht vor ſeinen Kame⸗ raden auszeichnete, kam gegen Abend zu einigen in der Nähe der Stadt ſpielenden Kindern, nimmt Eins derſelben, ein noch nicht dreijähriges Mädchen, mit fort und ſucht es, als es ſich vor ihm fürchtet und weint, durch Liebkoſungen und Verſprechungen zu beſchwich⸗ tigen. Mit ſeinem Opfer begibt er ſich in einen Kornacker, ſucht ſeine viehiſche Luſt an ihm zu be⸗ friedigen und läßt ſeine Wuth an ihm aus, indem er es mit einem Meſſer am Halſe gefährlich ver⸗ wundet und mit Füßen jaͤmmerlich zertritt. Bald werden die Eltern die Entfernung des Kindes ge— wahr; ſie ſuchen ängſtlich hier und dort; die un⸗ glückliche Mutter findet endlich ihren Liebling in dem jammervollſten Zuſtande und bringt es nach Hauſe, wo es bald darauf ſeinen Geiſt aufgibt. Der Vollbringer dieſer ſchauderhaften That wird bald feſtgenommen, aber kaum entgeht er der Wuth der um ihn verſammelten Menge. Er ſoll bereits ſeine ruchloſe That geſtanden, dabei aber erklärt haben, wenn man ihm das Leben ſchenke, wolle er noch weit mehr mittheilen. Man glaubt, es ſey darunter ein ähnliches Verbrechen gemeint, welches er bereits früher begangen. Letzteres können wir nicht verbürgen.) Das iſt der Menſch in ſeiner Rohheit! Und dahin führt es, wenn er ſich nicht frühe gewöhnt, Herr ſeiner Sinnlichkeit zu werden. Bekanntmachungen von Behoͤrden. rr Edietalla dung. (608) Nach den Hypothekenbüchern der Gemeinde Bruchenbrücken entliehen: 1) Johannes Schwab und Ehefrau Marie Chriſtine von da 140 fl. am 23. Juni 1809 bei Ferdi⸗ nand Buchner zu Hanau; 2) Johann Philipp Sauer und Frau Suſanne von da 100 fl. am 24. Oktober 1811 bei Heinrich Morſchel, ledig zu Eichen; 3) Georg Friedrich Guth und Ehefrau Eliſabetha ) Die 168ſte Nummer der großh. heſſ. Zeitung, welche in einem Artikel aus Nidda von dieſem Verbrechen ebenfalls Nachricht mittheilt, führt den letzten Umſtand nicht an. 80 fl. am 6. Mai 1788 bei Catharina, Schöff Rupprecht's Wittwe zu Friedberg, und ſollen die darüber ausgeſtellten Schuldurkunden nicht mehr beizubringen, die Kapitalien ſelbſt aber längſt abgetragen ſeyn. Auf den Antrag der Erben der Schuldner werden daher alle, welche auf die vorgedachten Schuldverbriefungen noch Anſprüche machen und die Fortdauer der conſtituirten Pfand— rechte behaupten wollen, hiermit aufgefordert, jene ſogewiß innerhalb 6 Wochen hier anzumelden, als ſonſt die Schuldurkunden ohne weitere Bekanntma⸗ chung für mortificirt erklärt und die deßfallſigen Ein⸗ träge in den Hypothekenbüchern gelöſcht werden ſollen. Friedberg den 24. Mai 1841. Gr. heſſ. gr. Iſenb. Waͤchtersb. Landgericht Hofmann. Edietalla dung. (638) Eliſabetha, die Tochter des Konrad Lunz von Niederrosbach, ſtand mit dem Chirurgen Schmidt in Friedberg in zweiter Ehe und ſoll nachſtehendes Grundſtück von ihren Eltern ererbt haben: Gemarkung Straßheim: Pag. 128, Nr. 28 des Flurbuchs, 1 Viertel, 39 Ruthen Ackerland im Galgenfeld, in der 125 Gewann, zehntbar an Freiherrn von Frankenſtein und Peter Blecher von Oberrosbach. Durch Kauf ſoll dieſes Stück ſchon vor einer Reihe von Jahren auf Konrad Buch in Niederros— bach übergegangen und von dieſem beziehungsweiſe ſeinem Sohn Heinrich Anton und deſſen Erben länger als 30 Jahre ungeſtört beſeſſen worden ſeyn. Da jedoch daſſelbe im Flurbuch annoch auf dem Namen der Chirurg Schmidts Ehefrau ſteht und deſſen der— maligen Beſitzer, die gedachten Heinrich Anton Buchs Erben, keinen Kaufbrief darüber beſitzen, ihnen auch aus dem Grunde keine gerichtliche Eigenthumsurkunde zugefertigt werden kann, weil ſich das frühere Eigen⸗ thum der Chirurg Schmidts Erben nicht nachweiſen läßt, ſo werden, auf deßfallſigen Antrag, alle Diejeni⸗ gen, welche an vorbeſchriebenes Grundſtück Anſprüche bilden zu können glauben, andurch aufgefordert, ſolche binnen 6 Wochen geltend zu machen; widrigen— falls ſie ohne weitere Bekanntmachung damit aus⸗ geſchloſſen und den gedachten Heinrich Anton Buchs Erben in Niederrosbach Eigenthumsurkunde über daſſelbe zugefertigt werden ſoll. Friedberg den 28. Mai 1841. Großh. heſſ. Landgericht daſelbſt Hofmann. Dr. Gilmer. Aufforderung an Steinklopfer. (639) Zur Vollendung des Deckeklopfens auf der Provinzialſtraße von Ranſtadt nach Selters werden tüchtige Steinklopfer, entweder fuͤr guten Tag⸗ lohnoder um ſehr gute Akkordpreiſe geſucht. Wer dieſer Aufforderung entſprechen will, kann ſich jeden Tagbei dem Unterzeichneten melden. . 200. Die großh. Bürgermeiſter derjenigen Orte, in welchen ſich gute Steinklopfer befinden, werden ſo⸗ wohl im Intereſſe ihrer Ortsangehörigen, ſowie in dem des reiſenden Publikums erſucht, dieſe Bekannt⸗ machung noch beſonders in ihren Gemeinden durch die Schelle veröffentlichen zu laſſen. Nidda den 3. Juni 1841. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Süffert. Brückenbauarbeiten. (705) Dienſtag den 6. Juli d. J., Vormittags 10 Uhr, ſoll zu Heldenbergen auf dem Gemeinde— haus, die bei Erbauung einer Brücke auf dem Vi⸗ cinalweg gegen Buͤdesheim hin erforderlichen Arbeiten incl. Lieferung der hierzu nöthigen Materialien an die Wenigſtnehmenden in Accord gegeben werden. Voranſchlagt iſt: 1) Die Maurerarbeit, incl. Material. 436 fl. 9 kr. 2)„ẽSteinhauerarbeit„ 1 18224 * 3)„ Zimmerarbeit„ 1 188 4)„ Schloſſerarbeit„, 5 5 ů—.4. 5)„KWeisbinderarbeit, 5 6„48 ⸗ Zuſammen 648 fl. 29 kr. Plan, Voranſchlag und Bedingungen liegen auf dem Büreau des Unterzeichneten zur Einſicht offen. Friedberg den 16. Juni 1841. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Rhumbler. Verſteigerung von Chauſſirarbeiten auf der Staatsſtraße in den Orten Selters, Eckhardsborn, Lißberg und Hirzenhain. (729) Montag den 5. Juli, Vormittags 10 Uhr, ſoll bei Selters das Chauſſiren einiger Abtheilungen in Accord gegeben werden. Um 11 Uhr wird die Chauſſirarbeit zwiſchen Ortenberg und Eckhartsborn an Ort und Stelle ver— eigt. 8 Am 12 Uhr wird das Chauſſiren durch Lißberg an Ort und Stelle veraccordirt. Um 3 Uhr werden endlich die Chauſſirarbeiten durch Hirzenhain gleichfalls an Ort und Stelle in Accord gegeben. Die großh. Bürgermeiſter concurrenzfähiger Orte werden um weitere Veröffentlichung durch die Schelle erſucht. Nidda den 17. Juni 1841. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Süffert. Beka n nt m a ch unn g. (730) Dienſtag den 29. Juni d. J., Vormittags 10 Uhr, ſoll an hieſiger Saline der Bedarf an Heu für den Salinenſtall dem Wenigſtnehmenden in Lie— ferung gegeben werden, welches Luſttragenden hier— durch zur Nachricht dient. Nauheim den 18. Juni 1841. Kurfuͤrſtliches Salzamt, Wille. Meinhard. Weiß. Dunker. Bekanntmachung. 5 (731) Dienſtag den 29. Juni d. J., Vormittags 10 Uhr, ſoll an hieſiger Saline der diesjährige Be⸗ darf an Rüböl dem Wenigſtnehmenden unter den im Termin bekannt gemacht werdenden Bedingungen in Lieferung übergeben werden, welches Luſttragen⸗ genden hierdurch zur Nachricht dient. Nauheim den 19. Juni 1841. Kurfuͤrſtliches Salzamt, Wille. Meinhard. Weiß. Dunker. Verſteigerung von Wegbauarbeiten in den Domanialwaldungen des Reviers Hoch— weiſel, Forſts Friedberg betreffend. (732) Mittwoch den 30. d. M., Vormittags prä- cis 9 Uhr beginnend, ſollen die Wegbauarbeiten, insbeſondere das Woͤlben durch loſen Erdbau und die erforderlichen Graͤben, ſowie ein Durchlaß oder Canal von Steinen ausgeführt, des durch den Di— ſtrikt Griebelshecke ꝛc.(reſp. von Bodenrod nach Uſingen) führenden Vicinalwegs an die Wenigſtfor— dernden auf den Grund der, vor der Verſteigerung eröffnet werdenden Bedingungen, öffentlich in Accord verabreicht werden. Die Herrn Bürgermeiſter wollen daher dieſe Ankündigung mit dem Anfügen, daß die Zuſammen⸗ kunft in dem zu bearbeitenden Wege ſelbſt ſtattfindet, möglichſt zeitig veröffentlichen laſſen. Hochweiſel den 23. Juni 1841. Der großh. heſſ. Revierförſter Stillgebauer. Verſteigerung von Planirarbeit zu Fried— berg. (733) Die zur Erbauung der Staatsſtraße um den Burgberg zu Friedberg erforderlichen Pla⸗ nirarbeiten ſollen Mittwoch den 30. Juni, Vormit⸗ tags 10 Uhr, an Ort und Stelle an die Wenigſt⸗ nehmenden in Accord gegeben werden. Friedberg den 22. Juni 1841. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Rhumbler. Grasverſteigerung. (734) Dienſtag den 29. Juni l. J., Vormittags 10 Uhr, ſoll das der Gemeinde Ockſtadt zuſtehende diesjährige Gras zu Heu und Grummet, von circa 15 Morgen, in mehreren Abtheilungen öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Die Zuſammenkunft iſt auf der Wieſe ſelbſt an der Allee nach Friedberg. Die Herrn Bürgermeiſter der Umgegend werden dienſtergebenſt erſucht, ſolches in ihren Gemeinden gefälligſt bekannt machen zu laſſen. Ockſtadt den 24. Juni 1841. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Gröninger. Arbeits-Verſteigerung. (735) Montag den 28. d. M., Nachmittags 2 Uhr, ſollen auf dem Gemeindehaus zu Fauerbach J. nachbenannte Arbeiten unter den im Termin eröffnet % 201. werdenden Bedingungen an die Wenigſtnehmenden in Akkord gegeben werden, als: 1) Maurerarbeit, voranſchlagt zu 25 fl. 2) Weisbinderarbeit,„ 5 38 55 3 Schreinerarbeit, 7 7 10„ 4 Dachdeckerarbeit, 1 7 5„ 10 Fauerbach I. den 22. Juni 1841. i Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Werner. Gras- und Mobilien⸗ Verſteigerung. (736) Dienſtag den 29. d. M., Vormittags 9 Uhr, ſollen in und bei der Herrn-Mühle zu Fauerbach J. dem verlebten Konrad Sauer daſelbſt nachbenannte Gegenſtände wegen Hülfsvollſtreckung unter den im Termin bekannt gemacht werdenden Bedingungen dem Meiſtgebot ausgeſetzt werden, als: 10 Ungefähr auf 4 Morgen Wieſen das Heugras, 2) Drei Kühe, 3) Ein Rind, 4) Sechs Schaafe. Die großh. Bürgermeiſter werden erſucht ſolches in ihren Gemeinden bekannt machen zu laſſen. Fauerbach I. den 23. Juni 1841. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter 8 Werner. Arbeits- Verſteigerung. (737) Montag den 28. d. M., Vormittags 9 Uhr, ſollen nachfolgende Gemeindearbeiten, als: 1) Maurerarbeit, voranſchlagt zu— kr. 20 Zimmerarbeit, 5 1 3) Schreinerarbeit, 5„ 12.— 4) Schloſſerarbeit, 5 FF 220 5) Weißbinderarbeit, 75„ 2.— 6) Steinbahnarbeit, 5„ 0% 7) Pflaſterarbeit, 5 5 11 8) Stellung der Material.„„106 ⸗— in dem hieſigen Gemeindehaus öffentlich an den Wenigſtnehmen den unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen verſteigert werden, wozu die betreffenden Handwerksleute einladet Münſter den 23. Juni 1841. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter Theis. Arbeits-Verſteigerung. (738) Dienſtag den 6. Juli, Vormittags 10 Uhr, ſoll im Wirthſchaftskokale des Herrn Gaſthalters Henſel zu Okarben die bei Verlängerung eines Canals zu Kloppen⸗ heim erforderlichen Arbeiten und Materiallieferungen an die Wenigſtfordernden in Accord gegeben werden. Hiervon beträgt: 1) Maurerarbeit, voranſchlagt zu 14 fl. 57 kr., H Die Herbeifuhr von ½e Cub. Klftr. Baſalt⸗ ſteinen aus dem Aſſenheimer Bruch, 3) Das Brechen und Herbeifahren von 0,7 Cub. Klftr. Mauerſteinen aus den Kleinkarber Brüchen, 4) Aufſetzen der Steine, 5) Lieferung von 0,1 Cub. Klftr. Sand und 60 7„ 4 Bütten Kalk. Ferner die Erweiterung der Brücke zwiſchen Kloppenheim und Okarben. 1) Maurerarbeitslohn, voranſchlagt zu 147 fl. 46 kr. 2) Steinhauerarbeit 374% 13% 3) Herbeifuhr und Setzen von 3 Cub. Klftr. Ba⸗ ſaltſteinen aus dem Aſſenheimer Bruch. 4) Brechen, Setzen und Anfahren von 4,7 Cub. Klftr. Mauerſteinen aus den Kleinkarber Brüchen. 5) Lieferung von 30 Bütten Großkarber Waſſer⸗ kalk. 6) 1 Cub. Klftr. Sand. Die Anfertigung einer Gurte mit Brüſtungsge⸗ länder an der Brücke zwiſchen Ober- und Nieder⸗ wöllſtadt in der Abtheilung Nro. 59. Maurerarbeit voranſchlagt zu 43 fl. 38 kr. Steinhauerarbeit 424„ 16„ Voranſchläge und Bedingungen liegen auf dem Büreau des Unterzeichneten zur Einſicht offen. Friedberg den 23. Juni 1841. b Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Rhumbler. Arbeits-Verſteigerung. (739) Mittwoch den 30. Juni, des Mittags 11 Uhr, ſoll in Niederweiſel auf dem Bürgermeiſterei⸗ Büreau folgende Arbeit in Akkord gegeben werden: 1) Steinhauerarbeit, voranſchlagt zu 109 fl. 58 kr. 2) Maurerarbeit, 75 77 6 ⸗52⸗ 3) Schloſſerarbeit, 7„5 000 4) Weißbinderarbeit, 17 77 3 ⸗— — Summa 170 fl. 50 kr. Die Arbeiten bei Herſtellung einer Brücke in Hauſen ſollen nach obigem Termin ferner in Akkord gegeben werden: 1) Maurerarbeit, voranſchlagt zu 9 fl. 12 kr. 2) Zimmerarbeit, 1„ 1% Summa 25 fl. 56 kr. Plan und Voranſchlag liegen auf dem Bürger⸗ meiſterei⸗Büreau zu Jedermanns Einſicht offen. Niederweiſel den 22. Juni 1841. Der Bürgermeiſterei-Verwalter Beigeordneter Haub. Arbeits-Verſteigerung. (740) Dienſtag den 29. Juni d. J., Morgens 8 Ubr, ſoll auf der hieſigen Bürgermeiſterei die Her⸗ ſtellung einer neuen Orgelbühne in der Kirche zu Pohlgöns öffentlich an den Wenigſtnehmenden ver⸗ ſteigert werden. Dieſe Arbeit iſt voranſchlagt: Maurerarbeit mit Material zu 4 fl. Zimmerarbeit mit Material zu 57„ 16 kr. Ueberſchlag und Steigbedingungen liegen auf dem Bürgermeiſterei⸗Büreau zur Einſicht offen. Die Herrn Bürgermeiſter der Umgegend werden erſucht, dieſes in ihren Gemeinden veroͤffentlichen zu wollen. Pohlgöns den 21. Juni 1841. Der großh. heſſ. Bürgermeiſten Schöoͤpff. Bauarbeits-Verſteigerung. (741) Freitag den 2. Juli, des Vormittags um 9 Uhr, ſollen zu Hochweiſel auf dem Gemeindehaus nachſtehende Arbeiten in Akkord gegeben werden: 1) Schreinerarbeit, voranſchlagt zu 83 fl. 32kr. 2 Maurerarbeit, voranſchlagt zu 48 fl. 3) Dergl. an dem Schulhaus, 7„ 40„ 4) Steinhauerarbeit, 5 5 15„ 5). Glaſerarbeit, 5 30% 6) Zimmerarbeit,„ 3, 7) Schieferdeckerarbeit, 75„ 3. 8) Weißbinderarbeit, 5 10 0 7, 9) Die Lieferung v.30 Bütten Kalk, pr. Butte 2 fl. 30 kr. Man erſucht die großh. Herrn Bürgermeiſter in ihren Amtsbezirken ſolches bekannt machen zu laſſen. Oſtheim den 23. Juni 1841. In Auftrag des großh. Bürgermeiſters Clotz, Wegbauaufſeher. Frucht ⸗Verſteigerung. (742) Donnerſtag den 1. Juli, Nachmittags um 2 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe von den Frucht— vorräthen des vereinigten Armenfonds 35 Malter Korn Zweimalterweiſe und 3 Malter Gerſte öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. 5 Friedberg den 22. Juni 1841. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz, Frucht ⸗Verſteigerung. (743) Donnerſtag den 1. Juli, Nachmittags um 2 Uhr, ſollen in hieſigem Rathhauſe von den Frucht— vorräthen des Auguſtiner Schulfonds 24 Mltr. Korn und zwar Zweimalterweiſe öffentlich meiſtbietend ver— ſteigert werden. Friedberg den 22. Juni 1841. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz. Grasverſteigerung. (744) Montag den 28. d. M., Morgens 10 Uhr, wird dahier das Gemeindegras in Abtheilungen ver— ſteigert. Aſſenheim den 24. Juni 1841. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Bertalott. Arbeits-Verſteigerung. (745) Dienſtag den 29. d. M., Vormittags 11 Uhr, ſoll das Kleinſchlagen von 10 Kubikklafter Stei— nen, das Reinigen der Straßen und das Ueberdecken derſelben, auf dem Büreau des Unterzeichneten öffent⸗ lich an die Wenigſtnehmenden verſteigert werden. Kloppenheim den 24. Juni 1841. Der Beigeordnete Scheurich. Mobilien-⸗Verſteigerung. (746) Mittwoch den 30. Juni l. J. und die fol⸗ genden Tage ſollen die zum Nachlaß der Jungfrau Eliſabetha Catharina Franz gehörenden Mobilien, als eine goldene Taſchenuhr, goldene Kette, Ohr— und Fingerringe, Vorſtecknadel, vier ſilberne Taſchen⸗ ˙˙ 202 C. uhren, ſilberne Meſſer, Löffel, 14 Pfd. verſchiedenes Silberwerk, Kupfer, Zinn, Meſſing, ein Sopha, Schränke, Stühle, Kommode, Bettladen, Bettwerk, Bettzeug, Tafel-, Tiſch- und Handtücher, Servietten, Weißgeräth, Kleidung, Porcelain und Glas, in der Behauſung des Herrn Hofgerichtsadvokaten Trapp III. öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Friedberg den 24. Juni 1841. In Auftrag: Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter D. Fritz. 6 Arbeits-Verſteigerung. (747) Dienſtag den 29. d. M., Vormittags 11 Uhr, ſoll in dem Büreau des Unterzeichneten eine neue hölzerne Pumpe von 24 Fuß Höhe unter den bei der Verſteigerung eröffnet werdenden Bedingungen an den Wenigſtnehmenden in Accord gegeben werden. Ilbenſtadt den 23. Juni 1841. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Dickenberger. Gras verſteigerung. (748) Das diesjährige Heugras von den Ge— meindewieſen, circa 60 Morgen, ſoll Montag den 28. Juni l. J., Vormittags 10 Uhr, in einzelnen Abtheilungen auf den Wieſen ſelbſt meiſtbietend verſteigert werden, was man zur öffentlichen Kennt— niß bringt. Ilbenſtadt den 23. Juni 1841. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Dickenberger. Grasverſteigerung. a (749) Montag den 28. d. M., des Vormittags 10 Uhr, ſoll das der Gemeinde gehörige Gras zu Heu und Grummet in verſchiedenen Abtheilungen oͤffentlich an die Meiſtbietenden, unter den vor der Verſteigerung eröffnet werdenden Bedingungen ver— ſteigert werden. Fauer bach II. den 22. Juni 1841. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Sang. Bekanntmachung, Holzverſteigerung in den Domanialwal— dungen des Reviers Oberrosbach Forſtes Friedberg betreffend. (750) Nächſten Mittwoch den 30. d. M., von Morgens 7 Uhr an, werden in dem Diſtrikte Burg⸗ wald nachbemerkte Holzſortimente der öffentlichen Verſteigerung an die Meiſtbietenden ausgeſetzt: 3¼ Stecken birken⸗ 1¼ Stecken eichen-Scheid⸗ holz, 157% Stecken birken⸗ 11¼ Stecken geſchält eichen⸗ 7. Stecken nadel- 4 Stecken aspen Prügel⸗ holz, 1% Stecken eichen Stockholz, 10,12½ Wellen buchen⸗ 52,38 ½ Wellen birken⸗ 54,62% Wellen geſchält eichen⸗ 20,75 Wellen aspen⸗ Reiſerholz, „ 203. 6 eichen⸗ 11 geſchält eichen, 1 Nadel⸗Stämme, in 324 Cub. Fuß, 2 geſchälte eichen Stangen. Oberrosbach den B. Juni 1841. Der großh. heſſ. Revierförſter Bingmann. Grasverſteigerung. (751) Mittwoch den 30. d. M., Vormittags 8 Uhr, ſoll das diesjährige der hieſigen Gemeinde zu⸗ ſtehende Heu- und Grummetgras von circa 40 Morgen in Abtheilungen öffentlich verſteigert werden. Steinfurth den 21. Juni 1841. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Petri. Verſteigerung von Pflaſtrer- und Chauſſir⸗ arbeiten in Nidda. (752) Freitag den 2. Juli, Vormittags 10 Uhr, ſoll in Nidda auf dem daſigen Rathhauſe die An- fertigung des Schichtenpflaſters der Banquette und das Chauſſiren der Fahrbahn durch die Stadt Nidda oͤffentlich an die Wenigſtuehmenden in Accord gege— ben werden. Die großh. Bürgermeiſter concurrenzfähiger Orte werden um weitere Bekanntmachung in ihren Ge— meinden erſucht. Nidda den 17. Juni 1841. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Süfßfert. Verſteigerung von Planirarbeit in Bin⸗ genheim und Leidhecken. (753) Samſtag den 3. Juli, Vormittags 10 Uhr, ſoll in Bingenheim im Mülleriſchen Wirthshauſe die Ausführung der Planirarbeiten durch den Ort Bingenheim öffentlich an die Wenigſtnehmenden in Accord gegeben werden. Nachmittags 3 Uhr werden alsdann die Planir⸗ arbeiten durch den Ort Leidhecken im Weiliſchen Wirthshauſe daſelbſt veraccordirt. Die großh. Buͤrgermeiſter concurrenzfähiger Orte werden um weitere Veröffentlichung dieſer Anzeige durch die Schelle erſucht. Nidda den 17. Juni 1841. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Süffert. Arbeits-Verſteigerung. (754) Montag den 28. Juni, Vormittags um 10 Uhr, kommen in Obererlenbach circa 60 Quadrat⸗ Klafter Pflaſterarbeit zur Verſteigerung. Sodann wird an demſelben Tage das Rathhaus einer noch— maligen Verſteigerung auf den Abbruch ausgeſetzt. Obererlenbach den 21. Juni 1841. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Ohmeis. Verſteigerung von Pflaſtererarbeiten in Bingenheim und Leibhecken. (755) Samſtag den 3. Juli, Vormittags 9 Uhr, ſoll die Anfertigung des Schichtenpflaſters für die Banquette durch den Ort Vingenheim an die We⸗ nigſtnehmenden in Accord gegeben werden. Nachmittags 2 Uhr werden die Pflaſtrerarbeiten im Orte Leidhecken im Weiliſchen Wirthshauſe da— ſelbſt veraccordirt. Die großh. Bürgermeiſter ſolcher Orte, in wel⸗ chen ſich geſchickte Pflaſtrermeiſter befinden, werden um weitere Veröffentlichung durch die Schelle erſucht. Nidda den 17. Juni 1841. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Süffert. A εννοννον Privat⸗ Bekanntmachungen. Eine Magd, (725) welche in der Hausarbeit und Viehfütterung erfahren, wird gegen anſehnlichen Lohn in Dienſt geſucht. Niedereſchbach Nr. 59. Empfehlung. (756) Der Unterzeichnete hat eine Neubackmull mit einer Wirkbank darauf, von Doppeldiehlen ge⸗ fertigt, 12 Fuß lang, 2 Fuß hoch und 3 Fuß weit, mit 1 Fuß und 2 Schubladen verſehen, ſowie 12 Stück Brodbretter, aus der Hand zu billigem Preiſe zu verkaufen. Maibach den 23. Juni 1841. Johannes Philippi, Schreinermeiſter. Ein junger geſitteter Menſch (757) findet Gelegenheit die Schmiedeprofeſſion zu erlernen. Bei wem? ſagt die Expedition dieſes Blattes. Hofraithe⸗ Verſteigerung. 758) Dienſtag den 6. Juli l. J., Vormittags 10 Uhr, läßt der Unterzeichnete ſeine ihm im Orte Rockenberg zuſtändige, unten näher beſchriebene Hofraithe, welche der letzte Prälat der ehemaligen Abtei Arnsburg er⸗ bauen ließ, nebſt Garten, einer öffentlichen Verſteige⸗ rung ausſetzen. 1. Das dreiſtöckige Wohnhaus, zum Ritter genannt, in welchem bisher Gaſtwirthſchaft betrieben wurde, hat einen großen Saal, 11 ſchöne heitzbare Zimmer, zwei Küchen, eine Kegelbahn im Hauſe ſelbſt und zwei ge⸗ räumig gewölbte Keller, welche größtentheils in Felſen eingehauen ſind. 2. Der Hofraum iſt geſchloſſen und hat eine große, dauerhaft gebaute Scheuer mit einem guten gewölbten Keller; einen Hinterbau und Stallung für 8 bis 10 Pferde und auch ſo viel Rindvieh, 3 Schweinſtälle. 3. Der an die Oekonomie-⸗Gebäude grenzende Gar⸗ ten enthält 2 Morgen und iſt ringsum mit einer Mauer von 15 Fuß Höhe umgeben. Außer dem angepflanzten vorzuͤglichen Obſtgarten, befindet ſich in demſelben ein Kelterhaus, eine zugebaute Kegelbahn und ein gewölb⸗ ter Keller. Dieſe Hofraithe eignet ſich wegen ihrer erhabenen freien Lage und herrlichen Ausſicht ganz vorzüglich zum Fortbetriebe der Wirthſchaft, und auch wegen der Zucht- hausanſtalt und der nahe gelegenen Städte Butzbach A und Friedberg zu jedem anderen größeren, offenen Geſchafte. Die Bedingungen können jeden Tag einge⸗ ſehen werden bei dem Eigenthümer. Rockenberg den 23. Juni 1841. Franz Landvogt. Oſſenheimer Jagdhaus. (759) Sonntag den 27. Juni ſoll im Oſſenheimer Wäldchen das in hieſiger Gegend ſo berühmte Kir— ſchenfeſt gefeiert werden, wozu ich mit dem Bemerken hoͤflichſt einlade, daß vorzügliche Kirſchenkuchen in Ausſchnitt genommen werden. Der Reſt wird Montag den 28., präcis 4 Uhr Nachmittags, gegen gleich baare Zahlung an den Meiſtbietenden verſteigert. Aehle. Empfehlung. (760) Am 4. Juli, bei Gelegenheit des großen Wetterauer Sängerfeſtes, empfiehlt ſich der Unter⸗ zeichnete mit rein gehaltenen Weinen, ausgewählten Speiſen nach der Karte und Mittags wohl zuberei⸗ tetes Mittageſſen, bei günſtiger Witterung im Garten unter dem Zelt. Den gütigen Beſuch ſeiner werthen Freunde und Gäſte wird er durch prompte und reelle Bedienung ſo zu würdigen ſuchen, daß er deſſen Zutrauen und Gewogenheit erhält. Zu der Harmonie der Lieder, Die vereinigt viele Brüder Unſ'rer lieben Wetterau, Ladet zu dem ſchönen Feſte, Große Schaaren froher Gäſte, Zum Genuſſe herzlich ein Butzbach im Juni 1841. Karl Becker, vor dem Lahnthor. Verſteigerung. (761) Freitags den 2. Juli, Nachmittags, ſollen im Pfarrhofe zu Reichelsheim 18 Bienenſtöcke, wor⸗ unter ein prachtvoller Glasſtock, und ferner eine Chaiſe verſteigert werden. Okarber Sauerbrunnen. (762) Sonntag den 27. d. M. iſt am hieſigen Mineralbrunnen gut beſetzte Harmonie- und Tanz⸗ muſik anzutreffen, wozu mit der Verſicherung billiger und prompter Bedienung höflichſt einladet Georg Havenecker. 300 fl. (763) liegen bei der Burgkirche zu Friedberg gegen doppelten Gütereinſatz zum Ausleihen bereit. Friedberg den 23. Juni 1841. Faatz, als Kirchenrechner. Neueſte Auflagen. (764) Bei Ignaz Jackowitz in Leipzig iſt erſchienen und bei Carl Bindernagel in Friedberg vorräthig: Verlin wie es ist und— trinkt. Von Ad. Brennglas. 204*. 14 Hefte, jedes Heft mit illum. Titelbild. gr. 19, 1336— 1841. geh. à 27 kr. Einzeln: I. Heft:„Eckenſteher.“ Achte Auflage. 15„„Hökerinnen.“ Fünfte Auflage. 1 7 IV.„„Köchinnen.“ Fünfte Auflage. V.„„Berliner, Fuhrleute.“ Zweite Auflage. VI.„ L Lief.:„Zirngibler und Guckkäſtner.“ Dritte Auflage. VI.„ 2 Lief.:„Guckkaäſtner.“ Zweite Auflage. VI.„ 3 Lief.:„Bilder männer.“ VII.„„Nachtwächter.“ Dritte Auflage. VIII.„„Die Schnapsläden.“ Zweite Auflage. IX.„„Puppenſpiele.“ Zweite Auflage. X. 7„M oabit.“ XI„„Straße pbilde r“ XII.„„Unterhaltungen.“ Fruͤchte-Preiſe hier in Friedberg: Waizen: 8 fl. 50 kr. Korn: 6 fl.— kr. Gerſte: 4 fl. 10 kr. Hafer: 3 fl. 20 kr. Erbſen:— fl.— kr. Fruͤchte⸗Preiſe zu Frankfurt, am 14. Juni: Wafzen: 9 fl. 30 kr. Korn: 5 fl. 30 kr. Gerſte:— fl.— kr. Hafer: 3 fl. 25 kr. Erbſen:— fl.— kr. Fruͤchte⸗-Preiſe zu Mainz, am 18. Juni: Waizen: 9 fl. 37 r. Korn: 6 fl. 13 kr. Gerſte: 4 fl. 39 fr. g Hafer: 3 fl. 56 kr. Erbſen:— fl.— kr. Polizei-Taxe fuͤr die Staͤdte Friedberg und Butzbach vom 27. bis 4. Juli 1841. pf Brod⸗ Preiſe. 8 Butzbach. pf kr. pf. 1 Leib⸗Roggenbrod 2 1 2 2 1 2 7 7 4 3 4 3 4 7 7 9 3 9 2 Loth. Loth. — Milchbrod 114 9+ 1 4%/ — Waſſerweck 115% ä.1(— —Gemiſchtes(Tafel-) Brod 11 6 116 Fleiſch-Preiſe. pf 0 1(Ochſenfleiſh 1 15 5 Ange; gemäſtetes 9—— „Kupfteiſh ungemäſtetes 7— 63 . ö gemäſtetes 8— 8 1 Rindfleiſch ungemäſtetes 5 2 2 „Kalbfleiſch 3 3 „ Schweinenfleiſch 97 981 „Hammelfleiſch 8 8 „ Schaaflfleiſch 71——— „Wurſt von blos Schweinen 12— 12— 77 Gemiſchte Wurſt 10— 10— „ Bratwurſt 14— 13 „Schwartenmagen 14— 14— „Geräucherter Speck 18— 18— „Schinken 14— 144— „Dörrfleiſch 14— 14— „Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 19!— 19— dis unausgelaſſen 18— 18— „ Nierenfett 18— 118— „ Hammelsfett g 15— 15— Der großh. heſſ. Kreisrath d. K. F. Küchler. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg. „Holzhauer“ und„Beſchreibung dez Stralower Fiſchzug es.“ Fünfte Aufl. 55 Delta