Intelligenzblatt für die 8 f 1. Nrovins WMberhessen im Allgemeinen, den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. — 17. 0 Sonnabend, den 24. April 1841. Amtlicher Theil. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg an die Kirchenvorſtaͤnde des Kreiſes mit Ausnahme des Landesherrlichen Bezirks. Betreffend: Die Aufſtellung der Kirchen-Voranſchläge. Nachſtehendes höchſte Miniſterial-Reſcript theile ich Ihnen zur Nachricht und Berückſichtigung in zuläſſigen Fällen mit. Friedberg den 16. April 1841. Der großh. heſſ. Kreisrath des Kreiſes Friedberg Küchler. Sr. Königliche Hoheit der Großherzog haben zu genehmigen geruht, daß künftig mit Zuſtimmung der höheren kirchlichen Behörde nicht bloß in dem am Schluß des Art. 14 der Verordnung vom 6. Juni 1832, die Verwaltung des Kirchenvermögens betreffend— erwähnten Falle, ſondern auch bei Kirchen⸗ fonds von einer höhern Einnahme als 100 fl. Kirchenvoranſchläge für mehrere Jahre alsdann aufgeſtellt werden können, wenn die Verhältniſſe des betreffenden Fonds einfach und geregelt ſind und dabei deſſen jährliches rauhes Einkommen nicht uͤber Fünfhundert Gulden beträgt. Wir ſetzen Sie hiervon zu Ihrem Bemeſſen mit dem Anfügen in Kenntniß, daß die Conſiſtorien in den betreffenden ſtandesherrlichen Bezirken durch Großherzogl. Ober-Conſiſtorium nach Inhalt gegen— wärtiger Verfügung werden bedeutet werden. Ern. Prinz. Schotten im März 1841.) In der Mitte der großh. heſſ. Provinz Ober⸗ heſſen, 803 pariſer Fuß über der Meeres fläche, an dem Fuße des Vogelsbergs, liegt das gewerbreiche Städtchen Schotten, im Kreiſe Nidda, berühmt durch ſeine Tuchfabrikation und Wurſtbereitung ꝛc. Daſſelbe hat 3000 Einwohner, 400 Haͤuſer. Nicht Anintereſſant dürfte es erſcheinen, von der bedeuten⸗ „) Wir theilen dieſen uns zugekommenen intereſſanten Be⸗ richt unſern Leſern mit dem Bemerken mit, daß die großh. heſſ. Zeitung in ihrer 81. Nummer bereits die⸗ ſelben Reſultate geliefert hat. D. Red. den Wurſtfabrikation, welche jeden Winter daſelbſt ſtattfindet, etwas zu reden. Es ſind zu Schotten 50 Metzger, welche von der Mitte Oktobers an bis zur Hälfte des Monats März Rindvieh und Schweine ſchlachten, um daraus Würſte zum Verkaufe zu fer⸗ tigen, die übrige Zeit beſchäftigen ſich 38 Metzger mit dem Ackerbau, 12 Metzger ſchlachten das ganze Jahr hindurch. Eine getreue Berechnung von 5 Jahren folgt hierbei.) *) Auszug aus dem Tagebuch des Schlachtvieh-⸗ und Fleiſch⸗ beſchauers zu Schotten. „ 126 Geſchlachtet wurden: b A A e Jahre.„ ———9 s„e 1836 4 16 20 800 16 300 440 50 450 1837 20 20 30 700 70 800 200 300 500 1838 10 20 30 900 50 300 350 200 500 1839 10 30 40 900 30 650 400 100 600 1840 6 20 30 0 40 600 200 100 650 Verkauft und in das Ausland verſendet wurden: Servelat. Bratwurſt. Dörrfleiſch. Jahre. Zentner. Zentner. Zentner. 1836 800 300 200 1837 700 200 300 1838 900 300 200 1839 900 300 200 1840 1000 400 300 Summa 4300 1500 1200 Auch von den 110 Seelen zählenden Juden zu Schotten wird vieles Vieh geſchlachtet, ſie ſchlachteten: Jahre. Stiere. Kuͤhe. Rinder. Kälber. Ziegen. 1836 4 14 8 6 6 1837 6 12 11 5 5 1838 3 30 10 7 14 1839 1 17 4 3 7 1840 4 18 7 3 4 (Schluß folgt.) —— Bekanntmachungen von Behoͤrden. Ediktalladung. (385) Auf Antrag des großh. heſſ. Fiskus ſind wegen Bezahlung rückſtändiger Steuern und Til⸗ gungsrenten folgende Grundſtuͤcke: a)% 111 Klafter ober dem Griffelacker an Heinrich Schuͤtz, pb) 15%, 67 Klafter daſelbſt an Ludwig Buch, c)%, 1 Viertel 14 Klafter ſtößt an die oberſte Hohewieſe an H. Aut. Hofmann, d) 4/6 88. Klafter die oberen Wehrhölzer an Matth. Heuß, 77 Klafter am Geiſenberg obig dem Griffelacker an Ph. Werner, 149 Klafter die oberſten Wehrhölzer an Ph. Rahn jung. verſteigert worden. Es ſtehen dieſelben in den Steuerbüchern annoch und zwar die sub a b den Georg Konrad Albs Kindern von Oberrosbach, die sub c d dem Chriſtoph Milius zu Frankfurt, das sub e dem Wildbereiter Meier zu Oberrosbach und das sub fu den Nicolaus Zulaufs Erben von da zugeſchrieben und iſt, nach Bericht der Ortsbe⸗ hörde, nicht zu ermitteln, wem dermalen auf jene Guͤterſtücke, die ſeit vielen Jahren wuͤſt gelegen und deren frühere Beſitzer vor langer Zeit geſtorben ſind, Eigenthumsanſprüche zuſtehen. 148% 0 7¹²9 Alle, welche derartige oder andere Anſprüche auf die erwähnten Grundſtücke geltend machen wol— len, werden daher aufgefordert, ſolche ſo gewiß binnen 6 Wochen hier anzuzeigen, als ſonſt der Verkauf genehmigt, den Kaufbriefen die richterliche Beſtätigung ertheilt und über den etwa verbleiben— den jedenfalls geringfügigen Ueberſchuß, als herrn— loſes Gut, zu Gunſten des großh. Fiskus verfügt werden wird. Friedberg den 3. April 1841. Großh. heſſ. Landgericht Hofmann. Bekanntmachung. (293) Nach der äußeren Reparatur der hieſigen Hauptkirche ſoll auch dieſe im Innern verſchönert werden und eine andere Einrichtung erhalten, die aber nur durch Entfernen der alten Stühle und Plätze vollkommen ausgeführt werden kann. Der Kirchenvorſtand gibt ſich der Hoffnung hin, daß niemand eine Entſchaͤdigung für das Abtreten der alten Stuͤhle und Plätze in Anſpruch nehmen werde, will aber daruber nicht in Ungewißheit bleiben, da— mit nicht durch ſpätere Reclamationen und Anſprüche die Ausführung aufgehalten oder gehindert werde, und hat deßhalb beſchloſſen, ſich Montag den 26. und Dienſtag den 27., jedesmal Nachmittags um 2 Uhr, in hieſigem Rathhauſe zu verſammlen und allenfallſige Anſprüche auf Entſchädigung und For— derungen entgegen zu nehmen. In Auftrag deſſelben fordere ich nun alle dieje⸗ nigen auf, welche Anſprüche auf Entſchädigung fuͤr das Abtreten ihrer Stühle und Plätze machen, von Lit. A. bis incluſ. J. Montag den 26. und von Lit. K. bis incluſ. Z. Dienſtag den 27. d. M., jedesmal von 2 Uhr an, in hieſigem Rathhauſe zu erſcheinen und ihre Anſprüche und Forderungen dem Kirchen⸗ vorſtande anzugeben. Friedberg den 15. April 1841. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter D. Fritz. Gras⸗ Verpachtung. (394) Montag den 3. May l. J., Vormittags um 10 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe die Begra⸗ ſung ſämmtlicher ſtädtiſchen Allmeyen in der Stadt⸗ und Burg⸗Gemarkung, öffentlich meiſtbietend verſtei⸗ gert werden, naͤmlich die Begraſung des Stadthofs (Bleichgartens), des Judenbegräbniſſes, des Rains an der Chauſſee, des Rent- und Stadtſchreiberei⸗ grabens in 7 Stück, des Mühlgrabens 6—7 Stück, des Seergrabens, des großen und kleinen Wildkaut⸗ grabens, des Wegs am Holzpförtchen, des Ring⸗ grabens, des Alleewegs, des großen und kleinen Schützenrains mit dem Schießplatz, des Wegs an der Lang⸗ und Barbaragaſſe, eines Stücks am Wehr, 37 Ruthen an der Uſa, eines Stücks zwiſchen den Brücken, der Wege in der Burg-Friedberger Gemar⸗ kung, des Bleichbergs, der Wege in der Feldgemar— an die W. kord gegeb Die Maur voranſchl Die Steine Die Zimme ded Eich Das 2 von 12 K 1500 Kube 1600 Kub Mane, hier zur konkurrenz ſentlichung Nidda Verſt! (4100 ſoll bei E viele Spt zur völlig in Akkord Die V. Ecchentod. Nidda * 127 kung Friedberg, des Stumpfengrabens, des Diebs— wegs, der Lachenwies und des Taubenrains. Friedberg den 15. April 1841.. ö Der großh. heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz, Arbeits-Verſteigerung. (395) Freitag den 30. April, Vormittags 10 Uhr, ſoll bei Gaſthalter Koch zu Lindheim die Lie— ferung und Bearbeitung von circa 3000 Kubikfuß Hauſteinen, zur Erbauung einer 6 Fuß weiten Brücke auf der Provinzialſtraße von Lindheim nach Markoöbel, an den Wenigſtfordernden öffentlich ver— ſteigert werden. Zeichnung, Boranſchlag, ſowie Bedingungen liegen auf dem Büreau des Unter⸗ zeichneten zur Einſicht offen. Friedberg den 13. April 1841. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Rhumbler. Verſteigerung von Brückenbau-Arbeiten und Material- Lieferungen zu Bingenheim. (413) Dienſtag den 4. Mai, Vormittags 9 Uhr, ſollen in Bingenheim die zur Erbauung einer 25 Fuß weiten Brücke über die Horlof erforderlichen Arbeiten in die Wenigſtnehmenden bei Wirth Müller in Ak— kord gegeben werden. Die Maurerarbeit ohne Material iſt voranſchlagt zu 826 fl. 4 kr. Die Steinhauerarbeit mit Material zu 3920-32 Die Zimmerarbeit mit der Lieferung des Eichenholzes zum Roſte zu Ferner wird verakkordirt: Das Brechen, die Herbeifuhr und das Aufſetzen don 12 Kubik⸗Klaftern Baſalt, die Beifuhr von 500 Kubik⸗Klaftern Sand und die Lieferung von 4500 Kubik⸗Fußen Ziegelmehl. Pläne, Voranſchläge und Steigbedingungen liegen ier zur Einſicht offen. Die großh. Bürgermeiſter ſonkurrenzfähiger Orte werden um weitere Veröf⸗ entlichung durch die Schelle erſucht. Nidda den 10. April 1841. Der großh. heſſ. Kreis baumeiſter Süffert. Verſteigerung von Planirarbeiten. (414) Freitag den 7. Mai, Vormittags 10 Uhr, oll bei Eſchenrod ein Loos der Planirarbeit, womit viele Sprengarbeit verbunden iſt, nochmals und zur völligen Vollendung an die Wenigſtnehmenden in Akkord gegeben werden. Die Verſteigerung geſchieht auf der Planize bei Eſchenrod. Nidda am 10. April 1841. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Süffert. Verſteigerung von Chauſſirarbeiten. (415) Freitag den 7. Mai, Vormittags 11 Uhr, ſoll das Chauſſiren und Banquettmachen auf der 612 45 ⸗ Provinzialſtraße von Schotten nach Gedern, und zwar auf dem Theile von Eſchenrod bis Schotten, öffentlich in Akkord gegeben werden. Die Verſteigerung beginnt um die vorgenannte Stunde bei Eſchenrod. Die großh. heſſ. Bürgermeiſter konkurrenzfähiger Orte werden um weitere Veröffentlichung dieſer Bekanntmachung durch die Schelle erſucht. Nidda den 10. April 1841. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Süffert. Verſteigerung von Bauarbeiten und Material-Lieferungen. (416) Dienſtag den 26. d. M., Vormittags um 9 Uhr, ſollen auf dem hieſigen Gemeindehaus fol⸗ gende Arbeiten und Lieferungen an die Wenigſt⸗ fordernden vergeben werden: A. Die Erbauung eines Spritzenhauſes und Orts— gefängniſſes, wozu voranſchlagt iſt 1) Die Maurerarbeit zu 63 fl.— kr. 2).„ Steinhauerarbeit„ 32.— 3)„ Zimmerarbeit„ 14134 ⸗ 4)„ Dachdeckerarbeit„ 101 25 ⸗ 5)„ Schreinerarbeit 1 1111 6)„ Schloſſerarbeit„ 37 ⸗— 7)„ Weisbinderarbeit„ 14 8 8)„ Handarbeiten 75 16 4 B. Erbauung einer neuen ſteinernen Brücke. Der Voranſchlag beträgt bezüglich 1) Der Maurerarbeit 124 fl.— kr. 2)„ Zimmerarbeit 16 40 ⸗ 3)„ Erdarbeit 50 ⸗— 4)„ Handarbeit 10⸗— 2 „Errichtung einer neuen Treppe an dem Kirchen⸗ platz. Hierzu iſt voranſchlagt 1) Die Maurerarbeit zu 34 fl 2)„ Steinhauerarbeit„ 78, 3)„ Pflaſterarbeit 7 55 4)„ Schloſſerarbeit 1 D. Bauarbeiten an dem Friedhofe, voranſchlagt 1) Die Maurerarbeit zu 32 fl. 36 kr. 2)„ Steinhauerarbeit„ 220-30 3)„ Handarbeit„ 2842 ⸗ 4)„ Weisbinderarbeit„ 6„45 ⸗ E. Lieferungen: 1) 9,5 Kubik-Klafter Mauer- und Roll- pflaſterſteine, voranſchlagt zu 272 fl. 2) 2 Kubik-Klafter Sand 7 38 3) 37 Bütten Kalk 1 7 4) 20 Bütten Waſſerkalk von Groskarben voranſchlagt zu 5) 6000 St. ruſſiſche Backſteine„ Heldenbergen den 15. April 1841. Der Gemeindebaumeiſter. Der großh. Bürgermeiſter. Ruths. Schweitzer. Verſteigerung von Chauſſir-Arbeiten. (417) Mittwoch den 5. Mai, Vormittags 10 Uhr, ſoll das Chauſſiren und Banquettmachen auf 50 7. 77 8 1 einem Theile der Staatsſtraße hinter Selters an die Wenigſtnehmenden in Akkord gegeben werden. Gleichzeitig wird auch das Chauſſiren und Ban⸗ quettmachen auf mehreren Abtheilungen der Provin— zialſtraße von Selters nach Büdingen hinter Selters verakkordirt werden. Die Verſteigerung geſchieht in Selters bei Wirth Hild. Die großh. heſſ. Bürgermeiſter konkurrenzfähiger Orte werden erſucht, dieſe Verſteigerung durch die Schelle weiter veröffentlichen zu laſſen. Nidda den 10. April 1841. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Süffert. Bekanntmachung. (418) Dienſtag den 27. April, Nachmittags 1 Uhr, ſollen in bieſiger Bürgermeiſterei nachfolgende Arbeiten, als das Pflaſtern von 246 Quadrat⸗Klafter, ſowie das Planiren von 192 Quadrat-⸗Klafter Orts⸗ ſtraßen öffentlich an den Wenigſtnehmenden verſtei⸗ gert werden. Rodheim den 21. April 1841. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Jacobi. Verſteigerung von Brückenbauarbeiten in Grebenhain. (419) Mittwoch den 12. Mai, Nachmittags 2 Uhr, ſollen die zur Erbauung einer Brücke über die Drefbach in Grebenhain erforderlichen Arbeiten öffentlich im Heiliſchen Wirthshauſe in Grebenhain an die Wenigſtnehmenden in Akkord gegeben werden. Die Maurerarbeit ohne Material be- trägt nach dem Voranſchlag 260 fl. 22 kr. Die Steinhauerarbeit 1020 9 ⸗ Die Zimmerarbeit bei Anfertigung einer Rüſtung aus altem Holze 2849 ⸗ Ferner werden verakkordirt: Das Brechen, Beifahren und Setzen von 7 Kubik— Klafter Baſalt. Die Lieferung von einem Kubik-Klafter Sand und von 250 Kubik-Fuß Ziegelmehl. Pläne, Voranſchläge und Bedingungen liegen hier zur Einſicht offen. Die großh. heſſ. Bürgermeiſter konkurrenzfähiger Orte werden um die Veröffentlichung dieſer Verſtei⸗ gerung durch die Schelle erſucht. Nidda den 10. April 1841. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Süffert. Verſteigerung von Chauſſir⸗ und Pflaſter⸗ Arbeiten in den Orten Bingenheim und Leidhecken. (420) Montag den 3. Mai, Vormittags 9 Uhr, ſollen die im Orte Bingenheim erforderlichen Chauſſir⸗ Arbeiten und die Anfertigung des Schichtenpflaſters für die Banquette bei Wirth Müller in Bingenheim öffentlich an die Wenigſtnehmenden in Akkord ge⸗ geben werden. n 128. Nachmittags 3 Uhr, werden dieſelben in dem Orte Leidhecken erforderlichen Arbeiten bei Wirth Weil daſelbſt verſteigert. Die großh. heſſ. Bürgermeiſter konkurrenzfähiger Orte werden erſucht, dieſe Bekanntmachung durch die Schelle weiter veröffentlichen zu laſſen. Nidda den 10. April 1841. f Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Süffert. Verſteigerung von Bauarbeiten in Gettenau. (421) Montag den 10. Mai, Nachmittags 2 Uhr, ſollen in Gettenau auf der großherzogl. Bürger⸗ meiſterei die zur Einrichtung des Innern der daſigen Kirche erforderlichen Bauarbeiten öffentlich an die Wenigſtnehmenden in Akkord gegeben werden. Die Maurerarbeit voranſchlagt zu 54 fl. 1 kr. „ Steinhauerarbeit 55„ 167 ⸗42⸗ „ Schreinerarbeit 75„ 304 21. ⸗ „ Schloſſerarbeit 7 5 „ Glaſerarbeit 5„ 1058 „ Weißbinderarbeit 7 7 Voranſchlag und Bedingungen liegen hier zur Einſicht offen. Nidda den 10. April 1841. b Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter J Süͤffert. Fruchtverſteigerung imRentamte Friedberg. (422) Von den 1840er fiskaliſchen Fruchtvor⸗ räthen des hieſigen Rentamts werden der öffentlichen Verſteigerung ausgeſetzt Mittwoch den 5. Mai 1841, Vormittags 10 Uhr, in Butzbach, in dem Gaſthauſe zum Heſſiſchen Hofe, von dem daſigen Speicher 25 Mltr. Waizen, 8 Korn, 70 Mltr. Gerſte und 60 Mltr. Hafer; Freitag den 7. Mai 1841, Vormittags 10 Uhr, hier in Friedberg, in der Behauſung des Herrn Gaſt⸗ halters Hieronimus vor dem ehemaligen Mainzerthor, von den Speichern zu Friedberg, Obermörlen, Rod— heim und Holzhauſen: 300 Mltr. Korn und 100 Malter Hafer. Friedberg den 13. April 1841. Der großh. heſſ. Rentamtmann Buß. Grasbenutzungs-Verſteigerung. (423) Die obern Theile des vordern Hirſchgrabens, auf dem Wall, in dem Orangeriegarten, in dem hintern Hirſchgraben und an dem vordern und hintern Burgberg, wird Dienſtag den 4. Mai, Nachmittags 3 Uhr, an Ort und Stelle verſteigert. Friedberg den 20. April 1841. Der großh. heſſ. Rentamtmann Bu ß. Arbeits-Verſteigerung. (424) Mittwoch den 5. Mai 1841, Mittags um 12 Uhr, ſoll auf dem Gemeindehauſe zu Oberhopern, diesjährige Grasbenutzung in dem untmann tamtmant 5 129„*. Kreiſes Grünberg, das Ausweißen und Anſtreichen der daſigen Kirche und Orgel mit Oelfarbe, nach denen bei der Verſteigerung ſelbſt bekannt gemacht werdenden Bedingungen, an den Wenigſtnehmenden verſteigert werden. Die großh. heſſ. Bürgermeiſter werden erſucht, dieſes in ihren Gemeinden bekannt machen zu laſſen. Oberhoyern den 12. April 1841. Seipp, Pfarrer. Empfehlung. (425) Die hieſige Rathhausuhr, welche, obgleich ſie von mehreren Thurmuhrmachern in verſchiedenen Jahren reparirt worden war, dennoch in ihrem ſchlechten Zuſtand blieb, nicht nur ganz unrichtig, ſondern zeitweiſe auch gar nicht ging, iſt im vori— gen Jahr von dem Uhrenmacher Herrn Stockhaus in Bornheim reparirt worden und geht ſeit dieſer Zeit ſo richtig, daß ich darüber meine volle Zu— friedenheit hiermit öffentlich ausſpreche, und genann— ten Herrn Stockhaus allen Gemeinden, welche neue Thurmuhren bedürfen oder vorhandene repariren laſſen wollen, beſtens empfehle. Vilbel den 18. April 1841. Der großh. heſſ. Burgermeiſter Hinkel. Arbeits-Verſteigerung. (426) Donnerſtag den 29. April d. J., Vormit⸗ tags 10 Uhr, ſoll dahier die nöthige Planir- und Chauſſirarbeit, ſowie die Anfertigung der nöthigen Rinnenpflaſter an einer 36 Klafter langen Orts— ſtraße, an den Wenigſtnehmenden unter den im Termin bekannt gemacht werdenden Bedingungen öffentlich an Ort und Stelle vergeben werden. Niederurſel den 19. April 1841. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter Amſel. Bekanntmachung. (427) Die Braunkohlen⸗Conſumenten des Dor⸗ heimer Bergwerks werden hierdurch in Kenntniß geſetzt, daß der Braunkohlenverkauf pro Centner 12 kr. von der diesjährigen Formerei wieder be— gonnen hat. Dorheimer Bergwerk den 20. April 1841. Der großh. heſſ. Berginſpektor A. Storch. Bekanntmachung. (428) Dienſtag den 27. April 1841, Vormittags 8 Uhr, ſollen in dem Gemeindewald zu Heldenbergen, Diſtrikt Hatzberg und Eichwald, 6 Stecken buchen Scheitholz, 20 7 eichen 5 . buchen Prüͤgelholz, 1½%„ eichen 5 74%„ buchen Stockholz, 2 eichen 7 7 785 Stück buchen, eichen und kiefern Reisholz— Wellen, 5400 Kubikfuß Bau-, Werk⸗ und Nutzholz in 50 Staͤmmen, an den Meiſtbietenden öffentlich verſteigert werden. Der Zuſammenkunftsort iſt im Diſtrikt Eichwald. Heldenbergen den 20. April 1841. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Schweitzer. Verſteigerung von Straßen-Unter⸗ haltungs⸗- Arbeiten. (429) Samſtag den 8. Mai, Vormittags 10 Uhr, ſollen in Schotten im Gaſthaus zum heſſiſchen Hauſe die 1841er Steinſchlager- und Hand-Arbeiten für die Provinzialſtraße von Herbſtein nach Schotten in Akkord gegeben werden. Montag den 10. Mai, Vormittags 10 Uhr, werden ſodann die für die Provinzialſtraße vom Schwalheimer Hofe nach Staaden erforderlichen Steinbrecher, Steinfuhr-, Steinſetzer-, Steinſchlager⸗ und Hand-Arbeiten in Bingenheim bei Wirth Müller verakkordirt. Die großh. heſſ. Bürgermeiſter der konkurrenz— fähigen Orte werden um die Veröffentlichung der vorſtehenden Bekanntmachung durch die Schelle er— ſucht. Nidda den 10. April 1841. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Süffert. Lohrinden-Verſteigerung. (430) Donnerſtag den 29. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſollen in dem Gemeindewald Fauerbach I., Revier Hochweiſel, Diſtrikt Fülzhart, ungefähr 152 Cent. Lohrinden unter den vor der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen an Ort und Stelle meiſtbietend verſteigert werden. Die Zuſammenkunft iſt präcis 9 Uhr dahier in Fauerbach J. Die großh. heſſ. Bürgermeiſter werden erſucht, ſolches gefälligſt in ihren Gemeinden bekannt machen zu laſſen. Fauerbach I. am 20. April 1841. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Werner. Verſteigerung. (431) Montag den 26. d. M., Vormittags 11 Uhr, ſollen in hieſigem Rathhauſe 10 Schaafpferche, wovon der erſte den 25. Mai l. J. anfängt, öffent⸗ lich meiſtbietend verſteigert werden. Friedberg den 22. April 1841. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz. Holzverſteigerung. (432) Dienſtag den 27. April, Morgens 9 Uhr, ſollen in dem Gemeindswald Langenhain, Diſtrikts Bernhart, Reviers Hochweiſel, 104 Stecken Stock⸗ Holz, 100 Vorwuchs-Wellen an Ort und Stelle dem Meiſtgebot ausgeſetzt werden. Mittwoch den 28. d. M., Mittags 11 Uhr, * 130* ſollen die Eichen⸗Lohrinde ebenfalls meiſtbietend ver ſteigert werden. Die großh. heſſ. Bürgermeiſter werden es gefälligſt in ihren Gemeinden veröffentlichen laſſen. Langenha in den 21. April 1841. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Huth. Fuhren-Verſteigerung. (433) Montag den 26. d. M., Vormittags halb 11 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe das ſtädtiſche Fuhrwerk für 1841, beſtehend in Anfahren des Kieſes aus der Uſa, der Steine zum Pflaſterbau, der Abbruch an Steinen aus dem Pflaſter an die Chauſſee, ſowie auch Wegfahren und Anfahren des Schuttes und der Steine von der Stadtmauer, öffentlich an den Wenigſtnehmenden verſteigert werden. Friedberg den 22. April 1841. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz. Bauholz-Verſteigerung. (434) Montag den 26. d. M., Morgens 10 Uhr, ſoll das bei der ſtattgehabten Verſteigerung vom 15. d. M., wegen Mindererlös nicht genehmigte Bau— holz, als 7 Stämme in 427 Kubik-Fuß, nochmals verſteigert werden, welches man zur öffentlichen Kenntniß bringt. Niedermörlen den 20. April 1841. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Dey. N N Privat- Bekanntmachungen. Bekanntmachung. (410) Ich zeige hierdurch an, daß ich mich als Thierarzt in Friedberg niedergelaſſen habe. Meine Wohnung iſt bei Schmiedmeiſter Philipp Ritzel, nächſt der Poſt. Dr. Ritzel. Benachrichtigung fuͤr Auswan⸗ derer nach Nord-Amerika. (309) Die Unterzeichneten bringen hierdurch zur Anzeige, daß ſie am 1. und 15. eines jeden Mo⸗ nats, wie bisher, große ſchnellſegelnde, dreimaſtige bremiſche Schiffe erſter Klaſſe und mit hohen ge— räumigen Zwiſchendecken verſehen von Bremen aus nach Baltimore und New-NYork, und mitunter auch nach Philadelphia und New-Orleans abfertigen werden, und daß ſie den Kaufmann Herrn Karl Kugler in Offenbach zu ihrem Agenten beſtellt und denſelben bevollmächtigt haben, bündige Kontrakte zur Ueberfahrt nach den genann⸗ ten amerikaniſchen Häfen abzuſchließen. Wir erſuchen demnach alle Diejenigen, welche ſich zur Ueberfahrt bereits entſchloſſen haben, ſich perſönlich oder in portofreien Briefen an Herrn C. Kugler in Offenbach zu wenden, der jede nähere Auskunft über die abgehende Schiffe, ſowie über die billig geſtellten Ueberfahrtspreiſe, und auch die gedruckten Ueberfahrtsbedingungen unentgeldlich ertheilt. Bremen den 15. März 1841. Lüdering und Comp. Kaufleute und Schiffsrheder, auch großh. heſſ. Konſulat. In Bezug auf obige Bekanntmachung, iſt der unterzeichnete Agent bereit, Denjenigen, die ſich zur Ueberſahrt nach Nord-Amerika entſchloſſen haben, jede erforderliche Auskunft zu ertheilen und bündige Schiffs-Kontrakte abzuſchließen. Offenbach den 23. März 1841. C. Kugler, als Agent, in der Frankfurter⸗Straße. Ein Logis im zweiten Stock, hat zu vermiethen Schloſſer Weckerling. 700 fl. (401) Vormundſchaftsgeld liegen zu 5 Prozent gegen doppelt gerichtliche Sicherheit zum Ausleihen bereit, Altenſtadt. D. Boy u. K. Weith. Empfehlung. (411) Ich beehre mich, die ergebenſte Anzeige zu machen, daß ich ein Putz- und Mode-⸗Geſchaft auf hieſigem Platz etablirt habe, und empfehle mich namentlich mit Strohhüten in allen Sorten, Herrn— und Damen⸗Handſchuhen, wollenen und ſeidenen Echarpes, ſowie wollenen und ſeidenen Tüchern, Bouquets, verfertigten Kinderkleidchen und Schür— zen, Chemiſettes, Cravatten, ſowie in allen in dieſes Fach einſchlagenden Artikeln. Zugleich mache ich die weitere Anzeige, daß ich mich ferner mit dem Waſchen von Stroh- und Seiden-Hüten, Spitzen und Blonden, ſowie mit Spitzen-Stopfen und allen weiblichen Handarbeiten beſchäftige. Indem ich um geneigten Zuſpruch bitte, füge ich noch die ergebene Bemerkung bei, daß ich mich bemühen werde, meine geehrten Abnehmer auf das billigſte und reelſte zu bedienen. Friedberg den 14. April 1841. I. Adler auf der breiten Straße neben der Poſt wohnhaft. Mobilien-Verſteigerung. (435) Frau Major Sommerlad iſt geſonnen, nächſten Dienſtag den 27. d. M., Morgens um 8 Uhr, in der Wohnung des Bäckers Adam Wendel dahier gegen gleich baare Zahlung folgende Gegen— ſtände: Mannskleider, Flinten, Piſtolen, Säbel, Pfeifen(namentlich ſchöne mit Silber beſchlagene Meerſchaumkopfe) Pferdegeſchirr und dergleichen zu verſteigern. Butzbach. Rohanskartoffeln, (436) welche ſehr groß und einträglich ſind, das (382) G. ö heit Slange 437 Kattul darin hal, 1100 fre helſchie gen ich fi Abnah Ei (439. Naſe, Geſchle den 17 jehle angem 90 (43⁰ im la Wart Gonne ſtedd (440 doch reblic gemeſ abzug (445 jährig Harn eröfft Tage verbu empfie Wette den un Geträr (445 it i — „das „ 131. Geſcheid zu 4 kr., ächte Gurkenkern, Buſch- und Stangenbohnen ſind zu haben bei C. Ch. Decher, in der Uſergaſſe. Empfehlung. (437) Eine ſchöne Auswahl in ächt franzöſiſchen Kattunen, Percals und Mouſſelins in den neueſten darin erſchienenen Muſtern, ſowie in Mouſſelin de laine, ſchwarzen und farbigen Thybets, ſchoͤnen Zeu— gen zu weißen Kleidern, ſeidenen und wollenen Som⸗ mer⸗Shwals, andern Shwals und Tüchern von verſchiedenen Stoffen, Pique-Röcken, Weſten und Hoſenzeugen, nebſt vielen andern Nouveautés habe ich friſch erhalten und empfehle ſolche zur geneigten Abnahme. 0 Mayer Hirſch, wohnhaft in der Judengaſſe neben der Sinagoge. Ein ſchwarz geblackter Doggenhund, (439) ½ Jahr alt, mit einer halb geſpaltenen Naſe, langem Schwanz und Behang, männlichen Geſchlechts, mit einem ledernen Halsband, hat ſich den 17. d. M. von hier verlaufen, und wird der jetzige Beſitzer erſucht, den bezeichneten Hund gegen angemeſſene Belohnung hierher abliefern zu wollen. Hof Haſſeleck den 20. April 1841. Wilhelm Carl. Geſchaͤftseroͤffnung. (438) Ich zeige hierdurch ergebenſt an, daß ich im Laufe dieſer Woche mein Geſchäft in Spezerei— Waaren eröffnet habe, und bitte meine Freunde und Gönner, ihnen die Verſicherung gebend, daß ich ſtets für gute und billige Waaren ſorgen werde, um recht zahlreichen Zuſpruch. Friedberg den 22. April 1841. J. Huber, wohnhaft in der Uſergaſſe neben Herrn Bürgermeiſter Fritz. Eine ſilberne Taſchenuhr, (440) von unbedeutendem Geldwerthe, welche je— doch ein Familienſtück iſt, wurde verloren. Der redliche Finder wird erſucht, dieſelbe gegen eine an— gemeſſene Belohnung an Polizeidiener Wenzel dahier abzugeben. Okarber Sauerbrunnen. (445) Sonntag den 25. d. M. werden die dies— jährigen Sommerbeluſtigungen mit gut beſetzter Harmonie- und Tanzmuſik am hieſigen Brunnen eröffnet und bei günſtiger Witterung von 14 zu 14 Tagen fortgeſetzt. Die ſchöne Lage des Brunnens, verbunden mit den freundlichen Promenade-Anlagen, empfiehlt dieſen ſchönen Punkt unſerer fruchtbaren Wetterau vorzugsweiſe den Verehrern geſelliger Freu— den und der ſchönen Natur. Für gute und billige Getränke und Speiſen iſt beßtens geſorgt. Georg Havenecker. Ein geſunder Birnbaum (446) von 9 Fuß Länge und 3 Fuß Durchmeſſer iſt zu verkaufen von Ph. Dan. Küm mich. 1 Modt⸗ Handlung von J. Fuͤrth cel. Erben in Friedberg, Metzgergaſſe Nro. 195. (441) Aufs Neue ſind wir wieder mit unſern vielſeitig bekannten ſchönen Mode-Artikeln franzö⸗ ſiſcher und engliſcher Fabrikation, ſowohl für Da— men als Herrn, insbeſondere mit einer ſehr großen Auswahl Strohwaaren als: florentiner Herrn- und Knabenhüten, brüſſeler Damen-, Mädchen- und Kinderhüten der neueſten Facon, beſtens verſehen, welche wir durch große Parthie-Einkäufe im Stande ſind zu außerordentlich billigen Preiſen zu erlaſſen. Wir bitten um fortwährenden recht zahlreichen Zuſpruch und empfehlen uns beßtens. Empfehlung. (442) Aus der Meſſe zurückgekehrt, bringe ich nachſtehende Artikel in empfehlende Erinnerung, als: Kattune, gedruckte und glatte Thybets, Mouſelin de laine zu Kleider und Mouſeline de laine Tücher, Jaconnet, geblümte Moll, gedruckte Zeuge, geſtickte Krägen für Damen, geſtickte Sacktücher, Schuͤrzchen, Taſchentücher aller Art, Tüll im Stück, ſowie Gar— nirtüll, Band und noch mehrere andere in dieſes Fach ſchlagende Waaren. Bei einer ſorgfältigen Auswahl glaube ich, daß es mir gelungen iſt, geſchmackvolle und moderne Muſter in jeder Branche mitgebracht zu haben, wes— halb ich um zahlreichen Zuſpruch bitte, der ſich von meiner pünktlichen und reellen Bedienung überzeugen wird. A. Strauß, Ecke der Judengaſſe an der ſ. g. Freiheit. Ein vollſtändiges Logis (443) im zweiten Stock, welches ſogleich bezogen werden kann, hat zu vermiethen C. Ludwig, Spenglermeiſter. Schwalheimer Mineralbrunnen. (444) Künftigen Sonntag den 25. und Montag den 26. d. M. wird dahier das Kirchweihfeſt gefei— ert und iſt bei dieſer Gelegenheit am hieſigen Mine— ralbrunnen Tanzmuſik durch die beliebten Kaicher Muſikanten anzutreffen. Indem ich für Alles beß— tens geſorgt habe, lade ich meine Freunde ergebenſt ein. Henkel. Gefunden. (447) Es wurde den 19. März l. J., zwiſchen Kronau und Vilbel circa ein Malter Korn gefun— den und iſt zu erhalten bei Jak. Meinninger in Heldenbergen. Gutes Bier. (448) Bei Unterzeichnetem iſt ſtets nach baieri— ſcher Art gebrautes ſehr gutes Bier anzutreffen. Friedberg. Philipp Simmerock. Bierbrauermeiſter. „ 132. Holzverſteigerung. (449) Mittwoch den 28. April, Morgens 10 Uhr, ſollen auf dem Hof Haſſeleck 3 ½ Stecken birken Prügelholz und 2100 Stück birken Wellen, aus dem freiherrlich von Ritterſchen Walde in den ſogenannten Haſſeln meiſtbietend verſteigert werden. Steinfurt den 19. April 1841. Löffler. 150 fl. (450) liegen in dem Kirchen⸗Kaſten zu Nieder⸗ wöllſtadt gegen eine gerichtliche Verſicherung zum Ausleihen bereit. Nieder wöllſtadt den 19. April 1841. Bauſch III., Kirchenrechner. Zur Nachricht (451) dient hiermit allen denjenigen, welche Ge⸗ hölz, ſey es Steckenholz, Wellen oder tannene Bau⸗ ſtämme, am 17. Dezember 1840 und 22. Februar 1841 erſteigert und bis zum 28. April 1841 noch nicht weggefahren haben, daß denſelben und zwar denen, welche ihr erſteigertes Gehölz bezahlt und nicht abgefahren haben, das Gehölz auf Koſten des Ei— genthümers aus den Schlägen gerückt wird, und denjenigen, welche bis dahin noch nicht bezahlt und abgefahren haben, ihr Gehölz auf Steigeres Koſten am 28. April nochmals verſteigert wird. Steinfurt den 19. April 1841. Literariſche Anzeige. (455) In meinem Verlage iſt erſchienen und in Friedberg bei C. Bindernagel vorräthig: Datter ich. Lokalpoſſe in der Mundart der Darmſtaͤdter. In 6 Bildern. In farbigem Umſchlag, mit Randzeichnungen. Geh. 54 kr. Hofbuchhandlung von L. Pabſt in Darmſtadt. Fruͤchte-Preiſe hier in Friedberg: Waizen: 8 fl.— kr. Korn: 5 fl. 45 kr. Gerſte: 4 fl. 10 fr. Hafer: 3 fl. 10 er. Erbſen:— fl.— kr. Früchte⸗Preiſe zu Frankfurt, am 14. April: Waizen: 7 fl. 10 kr. Korn:— fl.— kr. Gerſte:— fl.— kr. Hafer: 3 fl. 25 kr. Erbſen:— fl.— kr. Fruͤchte-Preiſe zu Mainz, am 16. April: Waizen: 7 fl. 57 kr. Korn: 6 fl. 6 kr. Gerſte: 4fl. 12 kr. Hafer: 3 fl. 55 kr. Erbſen:— fl.— kr. Polizei⸗Taxe fuͤr die Staͤdte Friedberg und Butzbach vom 18. bis 25. April 1841. Löffler. Grasverſteigerung.. 5 11 Friedberg] Butzbach. (452) Donnerſtag den 29. April, Mittags um ee kr. pf.! kr. pf. 12 Uhr, ſoll das Freiherrlich von Rauiſche Gras- 1 JTCLeſd⸗Roggenbrod 2 2 21 1 ſtück im Roſenthal, in der Behauſung des Gaſtwirts 21.7„ 212 411 A. Eich zu Friedberg, nochmals verſteigert werden. 4“ 72 9 L 9 Beyenheim den 19. April 1841. A aüchvrod F J. Filius.—Waſſerweck 1 6 1 8 Verkaufs-Anzeige. Gemiſchtes(Tafel-) Brod Tee ee. (453) Bei Unterzeichnetem ſteht ein: 5 K 1 e e Widder, Fleiſch⸗Preiſe. a er bei einem Gefälle von 4“, in jeder Minute 7 i pf. pf. Quart Waſſer, auf eine Höhe von 207 fördert, 1 Ochſenſleiſch emäſtetes 8 2 2 7 2 auch kann derſelbe zu mehreren beliebigen Höhen* Kübfleiſch ungen es 76 und Größen gefertigt werden, nebſt einer neuen„ Rindfleiſch 71— 61 3 Feuerſpritze 77 Kalbfleiſch 5 5— 5—. mit 4“ 8“, weiten Cylindern, nach den neueſten* e e 3 Dimenſionen bearbeitet, welche genau mit den Vor— 55 Schaaflete 7— 5 22 ſchriften eines großh. heſſ. höchſtpreißlichen Miniſte-⸗„ Wurſt von blos Schweinen 12— 12— riums übereinſtimmen, zu verkaufen.„Gemiſchte Wurſt 1 Wetzlar den 19. April 1841. We 1% 8. S. Waldſchmidt, 7 Cazucerten Syed 16— 43— 5. und Spritzenmacher.„ N 5— 1— ine ſeidene Taſche„Dyrrflei 5 (454) habe ich, an meiner Thüre hängend, gefun-„ ee eee 16 1 den. Die Eigenthümerinn kann dieſelbe gegen die„ Nierenfett 5. 40 2 Inſeratgebuͤhren zurückerhalten.„ Hammelsfett 161— 15— Friedberg. Deweil, Schreinermeiſter. Der großh. heſſ. Kreisrath d. K. F. Küchler. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg. — Seit deutend den erk geſchelt! Rindvieh, einem 6 Schnei! und nac Schlacht Kommi Stücks wird d geſchied gebrau der ſic laßt. zwar: Servel Handel 18 kr. bis zum det Me der Oe Vogels erwerb einen Geldes gebrach „Mer Mel e