Intelligenzblatt dada, du ſür die nan, andy 1 f. Aben, 1 — N12 berhessen 5 iedberg:— 1 10 f* im Allgemeinen, * 2 f. 2 ft.; N N 11. A0. den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. Jerſte:— fl. 5. 1—5. M47. Sonnabend, den 20. November 1841. u 5. Noy— e Amtlicher Theil. mber 18 D Bekanntmachung. 2 Bettefend: Bas Malbldenfif. N 43 Es iſt zie Abſicht, von Zinſenüberſchüſſen des Mathildenſtifts dem§. 2 der Statuten gemäß, ein „naar 100 fl. z milden Gaben an Hochbetagte mindeſtens 80 Jahre alte würdige Arme zu verwenden. 2 155 Ich erſuche die Herren Geiſtlichen und Bürgermeiſter, diejenigen Individuen aus ihrer Ge⸗ aeeinde, welche darauf begründete Anſprüche haben, zu ermitteln und mir darüber baldigſt unter Beifügung inner Beſcheinigung über ihr Alter, ihre Duͤrftigkeit und ihre ſittliche Würdigkeit, Vorlage zu machen. uͤnmeldungen, welche nicht binnen 14 Tagen erfolgen, können nicht berückſichtigt werden. 70 Friedberg den 16. November 1841. 211 Der großh. heſſ. Kreisrath des Kreiſes Friedberg, als Präſident des Mathildenſtifts Küchler. f 7* 72 7* —„Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg 2 an die großh. heſſ. Buͤrgermeiſter des Krei 2 Betreffend: Den Verlag und Debit des Landkalenders, ſowi rſtempel. — b Zu den der Großherzogl. Invalidenanſtalt Behufs ihrer Dotirung henen Privilegien gehören * uter andern auch: 5 19 der Verlag und Debit des Landkalenders; - 2) die Erhebung einer Stempelabgabe von allen neben dem Landkalender im Großherzogthume abge⸗ N ſzt werdenden Kalender.— Zu dem Ende ſollen alle auswärtigen Kalender und mit Kalender verſehene — 6617 Amanache und Taſchenbücher, worunter diejenigen Kalender, Almanache und Taſchenbücher zu verſtehen, eth d. F, relche im Großherzogthume nicht verlegt und gedruckt ſind, einem Stempel und einer Abgabe hiervon uterworfen ſein: 2 a) in den Provinzen Starkenburg und Oberheſſen, nach der Verordnung vom 8. September 1809 (pag. 91 und N. CX. der Verordnungs⸗ Sammlung) — 1 — — „% 336 n. 1) ein Berliner, Gothaer, Lüneburger ꝛc. Kalender zu vier Kreuzer das Stuͤck; 2) ein Nürnberger Almanach; desgleichen Sackkalender zu zwei Kreuzer das Stück; 3) ein Quartkalender, als hinkende Bote ꝛc. zu zwei Kreuzer das Stück; 4) ein Wand-, Berg⸗ und ein ganz kleiner Sackkalender zu einem Kreuzer das Stuck; 5) ein ganz kleiner Wandkalender zu zwei Pfennig das Stück; b) in der Provinz Rheinheſſen nach der Verordnung vom 3. October 1816(Nr. 5 des Amts⸗ blattes der Großherzogl. General-Commiſſion zu Mainz) und resp. der Beſtimmung des Art. 14 der Verordnung vom 16. Dezember 1816: 1) Wandkalender aller Art und Formate zu fünf centimes oder zwei Kreuzer das Stuck; 2) Qiüartkalender, als hinkender Bote und dergleichen zu zehn centimes oder drei Kreuzer das Stück; 3) ordinäre kleine Sackkalender zu zehn centimes oder drei Kreuzer das Stück; 4) desgleichen mit Kupfern zu zwanzig centimes oder ſechs Kreuzer das Stück;. 5) Almanache, Taſchenbücher und dergleichen zu fünfzig centimes oder vierzehn Kreuzer das Stück. Zur Bewerkſtelligung des Debits des Landkalenders wird die Verlagshandlung Großh. Invaliden— anſtalt dermalen die Leske'ſche Hofbuchhandlung zu Darmſtadt, für jeden Kreis einen Agenten beſtellen, welcher für den Kreis Friedberg ſeine Beſtellung im Intelligenzblatt bekannt machen laſſen wird. Um den Eingang der Kalender-Stempelgebühren mehr zu ſichern, deren Umgehung zu erſchweren nnd die deßfallſige Entdeckung und Verfolgung zu befördern, ſoll der Kalenderſtempel nicht mehr wie bis— her in den Provinzen Starkenburg und Oberheſſen geſchehen iſt, auf die damit zu verſehenden Kalender aufgeklebt, fondern aufgedruckt und neben demſelben auch noch ein Controlle-Stempel beigedruckt werden. Für dieſes Geſchäft, mit der Stempelung und der Einnahme der Stempelgebühren ſind beauftragt: a) in der Provinz Starkenburg: der bei Großherzogl. Provinzial⸗Commiſſär und Kreisrath zu Darmſtadt beſchäftigte Regiſtraturgehülfe Hornfiſcher, b) in der Provinz Oberheſſen: der Großherzogl. Polizeirath Zulehner zu Gießen, c) in der Provinz Rheinheſſen: die Großherzogl. Stempelverwaltung und das Groß— herzogl. Rentamt zu Mainz. Neben denſelben beſtehen in den Provinzen Starkenburg und Oberheſſen zur Controlirung und Bei— drückung des Controll⸗-Stempels Controlleurs, und es ſind alſo hiernach alle im Großherzogthume abgeſetzt werden wollenden auswärtigen Kalender den genannten und bezeichneten Beamten entweder zu Darmſtadt, oder in Gießen, oder in Mainz vorzulegen. 5 Die Bürgermeiſter werden dieß unter dem Anfügen zur öffentlichen Kenntniß bringeß daß nach der Verordnung vom 8. September 1809 nicht nur der Verkauf ungeſtempelter auswärtiger Kalender, ſondern auch den Unterthanen, bei Vermeidung einem Reichsthaler per Stück und Confiscation der Kalen⸗ der, verboten iſt, dergleichen ungeſtempelte Kalender an ſich zu kaufen. Dabei ſind alle diejenigen, welche ſich mit dem Abſatz von auswärtigen Kalendern, mit Kalendern verſehenen Almanachen und Taſchen⸗ buͤchern im Großherzogthum befaſſen, zur Behufs der Stempelung nöthigen Vorlage derſelben aufzufordern. Die Gens'darmen und Polizeiofftzianten ſind angewieſen, auf die pünktliche Befolgung der erwähnten Verordnung zu halten und zur möglichſten Verhuͤtung des Eingangs und Verkaufs ungeſtempelter Kalen— der,— wozu namentlich auch die von der Jäger'ſchen Buchhandlung in Frankfurt verlegten, in Offenbach theilweiſe gedruckten Kalender: der Zeitvertreiber, Haus- und Landkalender, evangeliſch verbeſſerter und katholiſch neuer Stadt- und Landkalender, gehören— geeignete Mittel zu ergreifen und etwaige Contra⸗ ventionen zur verordnungsmäßigen Beſtrafung anzuzeigen. Friedberg den 10. November 1841.* Der Großherzogl. Heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg, Küchler. Eing 85 den; und es wird der dem Einſender dieſer Zeilen durchaus unbekannte Herr Einſender jenes Auf— ſatzes über die Entſtehung, ſowohl der genannten, als der übrigen von demſelben bezeichneten glänzenden Lufterſcheinungen, zu welchen beſonders auch noch Einige Bemerkungen zu dem Aufſatze„Meteor“ in Num. 44 d. Bl. vom 30. Okt. 1841. (Verſpätet.) Die Ringe und Höfe, welche, gemeiniglich als Vorbedeutungen von Regen, um den Mond, ſo— wie zuweilen auch um andere leuchtende Himmels⸗ körper ſich bilden, ſind keineswegs ſo ſchwer zu er— klärende Erſcheinungen(Phänomene), als ſolche in dem in Rede ſtehenden Aufſatze dargeſtellt wer— 5 der prachtvolle Sonnen-, ſowie der ſeltenere Mondregenbogen gehört, in faſt allen neueren Lehrbüchern der Naturlehre ſehr befriedigende Er⸗ klärungen finden. Wenn derſelbe zugleich aber auch noch die Sternſchnuppen und Feuerkugeln, als Er — gewitſen b Zweifel auch aus der Sonn mit unserer Gruppe von ſeinem Blick der Dieſes ſagen verma rend einer ur P. den 1. 5-=—— Ka Pon der Carl Pendl und zum Beßt fen Rede— 1 Schon liege dem wohlthätige den Druck eine der Confirmatt und nach zuſgr Noch iſt di ihr edlen Me Lebens, bei 3 glücklichen Lotz hier keimt ei en Baum, dei dußte tragen diedberg — Bekmunt U (4215) N % 337 zugniſſe unſerer Erd- Atmosphäre bezeichnet, wel⸗ ge mit den in dieſer ſich befindlichen Nebeln und günſten nothwendig zuſammenhängen müßten, ſo nuß Einſender dieſes ihm hierin widerſprechen; idem wenigſtens die Sternſchnuppen und Feu⸗ rkugeln, und deßhalb wohl auch die noch ſchwe⸗ ur als Erzeugniſſe unſerer Atmosphäre zu erklä— unden Meteorſteine(Aerolithen), dadurch, ſuß ſolche alljährlich an beſtimmten Ta⸗ zen in bedeutenderen Gruppen mit unſerer Erde ſammentreffen, als gleich dieſer um die Sonne ntirende, demnach fuͤr ſich beſtehende kleine Welt⸗ brperchen, gleichſam Infuſions-Weltchen, ſich aus⸗ ewieſen haben, welche jedoch wahrſcheinlich erſt der Nähe unſerer Erde, theils durch die Wir⸗ ling der Erd⸗Elektricität leuchtend werden, theils noch größerer Erdnähe durch die Reibung mit niſerer Atmosphäre und die Zuſammenpreſſung der- üben erglühen, was beſonders bei den Meteorſtei⸗ en und größeren Feuerkugeln der Fall zu ſein ſcheint, welche alsdann zugleich mit heftigem Knalle in zerſpringen pflegen; und wenn der Herr Einſen— er jenes Aufſatzes ſowie ein jeder ſonſtige verehr— luhe Leſer dieſer Zeilen unter andern in den nä ch ſt levorſtehenden Nächten um den 12. oder 3. Novem b. den Himmel beobachten will, ſo wer— hen, falls ſolcher alsdann heiter iſt, von der ſonder zweifel auch dießmal wieder, heliocentriſch, d. h. us der Sonne geſehen, um den 22. Grad des Stiers nit unſerer Erde zuſammentreffenden bedeutenderen ſiruppe von Sternſchnuppen nicht wenige derſelben iinem Blicke begegnen, wenn anders, was Einſen⸗ er Dieſes freilich nicht mit Gewißheit vorauszu— igen vermag, jenes Zuſammentreffen gerade wäh— end einer unſerer europäiſchen Nächte ſich ereignet. P. den 1. November 1841 H. C. F. — Kaſſe der Taubſtummen. Von der am Grabe des Taubſtummen-Lehrers Herrn karl Pendling von Herrn Profeſſor Fertſch gehaltenen und zum Beßten armer Taubſtummen⸗Confirmanden gedruck— in Rede— 13 fl. Schon liegen jetzt in dem Mathildenſtifte 712 fl. zu die⸗ im wohlthätigen Zwecke auf Intereſſen, die ſeit 1838 durch un Druck einer Predigt, welche Herr Profeſſor Sell bei zer Confirmation dreier Taubſtummen gehalten hat, nach rid nach zuſammengefloſſen ſind. Noch iſt die Kaſſe offen und bleibt es. Gedenket ihrer, ie edlen Menſchenfreunde! bei frohen Ereigniſſen eures Lebens, bei Taufen und Hochzeiten, bei Gewinnung eines zücklichen Lotterie-Looſes oder einer reichlichen Erbſchaft! ber keimt eine kleine Gabe fort und wächst hinüber als en Baum, der Euch jenſeits noch reichliche und wohlthuende üchte tragen wird! Friedberg den 17. November 1841. Roller. Bekanntmachungen von Behoͤrden. rr Güter ⸗ Verpachtung. (1215) Montag den 22. d. M., von Morgens 10 Uhr an, ſoll in hieſigem Rathhauſe die mit Petri⸗ tag 1842 leihfällig werdenden dem Hoſpital zum hei⸗ ligen Geiſt zuſtehenden Ländereien in den Gemarkungen Wohnbach, Melbach und Södel öffentlich meiſtbie⸗ tend auf weitere 12 Jahre verpachtet werden, und zwar Morgens um 10 Uhr die in der Gemarkung Wohnbach liegenden 4 Huben und 12 Morgen Orts- maaß, Nachmittags um 2 Uhr die in der Melbacher Gemarkung liegenden 84 Morgen, und 18 Morgen in der Södeler Gemarkung. Friedberg den 2. November 1841. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz. Edictalladung. (1225) Sowohl die der unterzeichneten Gerichts⸗ ſtelle bereits bekannten, als auch die etwa vorhan⸗ denen noch unbekannten Gläubiger des verſtorbenen Johann Jacob Studt aus Hauſen wollen ihre For⸗ derungen im Termin Montag den 29. Novbr. d. J., Morg. 9 Uhr, ſo gewiß anzeigen und begründen, als ſonſt ſie bei Vertheilung des Nachlaſſes unberückſichtigt bleiben werden. Butzbach den 27. Oktober 1841. Großh. heſſ. füͤrſtl. ſolmſ. Landgericht daſ. ed. L. Calmberg. Lieferung. (1240) Die Lieferung des erforderlichen Brodes für das 2. Bataillon des 4. Infanterie-Regiments pro I. Semeſter 1842, wird Montag den 29. d. M., Vormittags um 10 Uhr, auf dem Verwaltungs⸗ Büreau bemerkten Bataillons verſteigert. Die Herrn Bürgermeiſter der in der Nähe Fried- bergs liegenden Gemeinden werden erſucht, dieſe Verſteigerung gehörig bekannt machen zu laſſen. Friedberg den 11. November 1841. In Auftrag: Goͤlz, Oberquartiermeiſter. Holz-Lieferung- (1241) Dienſtag den 30. d. M., Vormittags 10 Uhr, wird die Lieferung von 200 Stecken buchen Scheitholz für die Garniſon Friedberg, auf dem hie⸗ ſigen Militärverwaltungsbüreau in Accord gegeben Die Herrn Bürgermeiſter der Umgegend Fried- bergs werden um geeignete Bekanntmachung dieſer. Verſteigerung erſucht. Friedberg den 11. November 1841. In Auftrag: Göl z, Oberquartiermeiſter. Güter ⸗ Verpachtung. (1250) Die zur Graäflich Solms⸗Rödelheim'ſchen Domaine Wickſtadt gehörigen beiden Hofgüter ſollen, vom 22. Februar 1843 an, in weiteren Pacht ge⸗ geben werden. Brod ⸗ * 338 Auf Anmelden bei dem Unterzeichneten, werden die Gutsbeſchreibungen und Pachtbedingungen zur Ein⸗ ſicht vorgelegt, auch Pachtgebote angenommen. Es wird hier noch bemerkt, daß die genannte Do⸗ maine eine Stunde von Friedberg in der Wetterau, in der Nähe einer öffentlichen Straße, ganz in eige⸗ ner Gemarkung, gelegen iſt. Jedes Gut beſteht etwa in 1100 Morgen, an Aeckern, Wieſen und Gärten, auch können, nach Verlangen, beide Güter zuſammengeſchlagen, daher in einer Pachtung vereinigt werden. Aſſenheim den 5. November 1841. In Auftrag Gräflich⸗Solms⸗Rödelheimſcher Rentkammer daſelbſt: Trümpert, Rentkammer⸗Sekretär. Bekanntmachung. (1249) Montag den 20. Dezember d. J., Vormit⸗ tags 10 Uhr, ſoll der für die Communalwaldungen des Kreiſes Friedberg für 1842 erforderliche Wald⸗ ſaamen, als: 50 Pfund Eſchen 62⁵ „ Birken 129„ Lerchen Saamen 480„ Fichten⸗ und 2032½%„ Kiefern auf dem Büreau des Unterzeichneten, unter den be⸗ kannt gemacht werdenden Bedingungen, an den Wenigſtnehmenden vergeben werden. Steigliebhaber werden eingeladen. Friedberg den 30. Oktober 1841. Der großh. heſſ. Kreisrath des Kreiſes Friedberg, Küchler. Holzverſteigerung. (1261) In dem gräflich von Leiningen W. Wald⸗ diſtrikte Unterforſt,/ Stunde von Bönſtadt ganz nahe an der nach Büdingen ꝛc. führenden Straße gelegen, ſollen: 1. Dienſtag den 23. November l. J., circa 225 Eichſtämme, von 15 bis 52 Fuß Länge und 14 bis 31 Zoll Durchmeſſer frankfurter Werk⸗ maaſes, zu Schiffbau⸗, Bau⸗ und Werkholz vor⸗ züglich geeignet, ſowie: 2. Mittwoch den 24. November l. J., circa 30 Klafter eichen Scheitholz und circa 600 Haufen eichen Oberholz, unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen öffentlich an den Meiſtbie⸗ tenden verſteigert werden. Der Anfang iſt jeden Tag Morgens 9 Uhr. Schloß Ilbenſtadt den 11. November 1841. Gräflich von Leiningen⸗Weſterburgiſche Rentei Bernhardt. Oeffentliche Aufforderung. (1258) In der Sache des Präceptor Muſch zu Büdesheim, als Curator der Concursmaſſe des Georg Seum zu Rendel, Kläger, gegen Kaspar Scheurich, * ledig zu Kloppenheim, Beklagten, Hauskaufſchiln betreffend, iſt die Hofraithe, wofuͤr der Beklage e Kaufſchilling von 900 fl. ſammt Zinſen vom 1.4 nuar 1840 an die Seum'ſche Concursmaſſe dermaſen noch verſchuldet, anderweit verſteigt und iſt, dem Mangel anderer Steigliebhaber, von Kli ſelbſt ein Gebot von 706 fl. eingelegt worden. Beklagter abweſend und ſein Aufenthaltsort un kannt iſt, ſo wird derſelbe hiermit öffentlich auß; fordert, um ſo gewiſſer binnen ſechs Wochen, 13 Tage des erſten Erſcheinens dieſer Aufforderung öffentlichen Blättern gerechnet, einen beſſeren K, fer zu ſtellen, als ſonſt ohne Rückſicht auf die Tu, tion 900 fl., der Zuſchlag für das Gebot von 700 ertheilt werden wird, wenn bei der nach Abl jener Friſt angeordnet werdenden nochmaligen. ſteigerung kein höheres Gebot erfolgt. Großkarben den 28. Oktober 1841. i Großh. heſſ. Landgericht 0 Muhl. Edietalladung. (1271) Peter Diehl zu Södel entliehe im J 1816 bei der daſigen Kirche ein Kapital von 10 fl., das beſcheinigtermaßen im Jahr 1832 wiel abgetragen worden iſt. Eine Löſchung des desfalſſ gen Eintrages im Hypothekenbuche konnte bis ji darum nicht geſchehen, weil die Schuldurkunde ſeſſ bei den tumultuariſchen Auftritten im Jahr 1800 verbrennt worden ſein ſoll und deshalb nicht urg gelegt werden konnte. In Gemäßßheit des geſtellten Antrages werden alle, welche den Beſitz der erwähnten Schuldverſchuu⸗ bung behaupten oder Rechte aus derſelben geltud zu machen Willens ſein ſollten, aufgefordert, ſolchſs ſo gewiß innerhalb 60 Tagen hier anzuzeigen, ass ſonſt die Schuldurkunde für mortificirt erklärt ud der Eintrag im Hypothekenbuche geſtrichen werd wird. Friedberg den 8. November 1841. Großh. heſſ. furſt. ſolmſ. Landgeritſt of mann. Holzverſteigerung im Oſtheimer Gemein⸗ dewald, Reviers Hochweiſel betreffen, (1272) Künftigen Dienſtag den 23. d. M., Von mittags 10 Uhr, ſollen in dem hieſigen Gemeirbe⸗ wald, Diſtrikt Müllerhecke, 61 Haufen Bucher; Stockholz und 1600 Stück Buchen⸗, Birken. Wellen, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden, welches zur öffentlichen Kenntniß bringt, Oſtheim den 16. November 1841. Der großh. heſſ. Bürgermeſſt Schneider. Bekanntmachung. N (1273) Bei der für 1841 ſtattgefundenen Verlon⸗ ſung von Partial⸗Schuldſcheinen der Gemeinde hil⸗ denbergen, bezüglich des bei dem Handlungsſhauſe Simon Lindheimer zu Friedberg negoelirten Anlehhen, ſind rückzahlbar geworden und daher zu Ende Der abet. fang z 10 Nie 97 77 9 ren von E nigſtnehme— Friedb Pr (1266) wir wiede ſchmackvoll Herrn, ir Pelerin Vorlegdeck zer Tuch⸗, Kavatten, ſhirme, ſo Ualfändis gen uiſere beftialgen Gewogeh ten, e autant ei- e. u de Neil 1 ſen den 1 a ue maſe del und von g Aug, A worden enthalte mi z ort N eſdentlich ech J 1 Vochen ane 2 2 —— — 2 2 N 6 Fuldurkunde im Jahr cs halb nicht. — 2 211 7 Antrages 1 daten Schuldverz aus derſelben g aufgefordert, ol eimer Geng peiſel betteffth 51 Haufen Bie Birken gert pant angie Deller „de gemeinde 9 zen damlungpaul gel nm Milehem daher. Ede A 17 „ 339* zember d. J. aus der hieſigen Gemeindekaſſe in Em⸗ pfang zu nehmen.. 1) Nro. 7 und 11, jede zu 400 fl. 55„ 3, 52, 56 und 59,„„ 200„ 3)„57, 88, 98 und 103,„„ 100„ Heldenbergen im Oktober 1841. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Schweitzer. Holz- Verſteigerung. (1274) Montag den 6. Dezember J. J., Mittags 12 Uhr, ſollen im Gemeindehauſe dahier 2 der Ge⸗ meinde zuſtehende Nutzholzſtamme, a) 16 Fuß lang und 23 Zoll Durchmeſſer, b) 18 7 77 7 0, 5 7 5 in Cubikgehalt von 154 Fuß, meiſtbietend verſteigert werden, wozu Kaufliebhaber einladet. Wölfersheim den 15. November 1841. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter Allwohn. Bekanntmachung. (1275) Dienſtag den 23. d. M., Morgens 10 Uhr, ſollen auf hieſigem Gemeindehauſe 2 Drehbänke mit Zugehör und Werkzeug an den Meiſtbietenden öffentlich verſteigert werden. Aſſenheim den 18. November 1841. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Bertalott. Bekanntmachung. (1276) Montag den 22. d. M., Vormittags um 9 Uhr, ſollen in hieſigem Rathhauſe die Schubfuh⸗ ren von Station zu Station öffentlich an den We— nigſtnehmenden verſteigert werden. Friedberg den 17. November 1841. In Auftrag großh. heſſ. Kreisraths des Kreiſes Friedberg Der großh. heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz. A ν N νι. νν Privat⸗ Bekanntmachungen. Modewaaren⸗Empfehlung. (1266) Auf bevorſtehende Winter-Saiſon ſind wir wieder mit unſern bekannten ſchönen und ge— ſchmackvollen Toilett-Gegenſtänden für Damen und Herrn, insbeſondere Muffs, Boas, Coliers, Pelerins und Shawls, Stramin-Stickereien, Vorlegdecken für Sophas und Betten, neueſte main— zer Tuch⸗, Plüſch⸗ und Winterkappen; Herrn-Hüthe, Cravatten, Schlips, ſeidene und halbſeidene Regen— ſchirme, ſo wie mit vielen anderen Artikeln auf das Vollſtändigſte aſſortirt, ſo daß wir die Anforderun- gen unſerer verehrlichen Kunden in jeder Beziehung befriedigen können, und bitten wir um deren fernere Gewogenheit und zahlreichen Zuſpruch. J. Fuͤrth ſeel. Erben, Metzgergaſſe 366. Einen Gulden dreißig Kreuzer Belohnung. (1277) Am 8. Auguſt hat ein Omnibus-Kutſcher in der Reichskrone in Frankfurt, A. B. Nr. 154, 1 Kiſtchen mit Frachtbrief nach Friedberg erhalten, und iſt nicht an ſeine Abreſſe angekommen. Wer darüber genügende Auskunft gibt, erhält 1 fl. 30 kr. Belohnung bei Herrn M. L. Goldmann in Friedberg. Mobilien-Verſteigerung. (1278) Donnerſtag den 25. November d. J., Vormittags um 9 Uhr, ſollen in der Wohnung des Schneidermeiſters Chriſtian Berg, neben der lateini— ſchen Schule, verſchiedene Mobilien, als: Bettung, Bettſtellen, Kommode, Tiſche und Stühle, ganz gute moderne Frauenkleidungsſtücke, Küchenſchrank mit Geräthſchaften gegen gleich baare Zahlung freiwillig verſteigert werden, und werden Steigluſtige hierzu eingeladen. Vierhundert Stück ſchönes Weißkraut (1279) hat zu verkaufen H. Hanſtein IV. Bekanntmachung. (1280) Diejenigen, welche noch Ackerkaufſchillinge an mich zu zahlen haben, fordere ich hiermit auf, ſolche bis längſtens zum 24. J. M. zu berichtigen. Friedberg den 18. November 1841. M. Groß Wittwe. Zu verkaufen. (1281) Ein neuer weitſpurender Vorderwagen mit eiſerner Axe ſteht von heute an längſtens 14 Tage lang zum Verkauf. Bei Wagnermeiſter W. Hanſtein und Schmiedemeiſter W. Ritzel iſt das Nähere zu erfragen. Friedberg den 18. November 1841. Tanz muſik. (1282) Sonntag den 21. d. M. iſt gut beſetzte Tanzmuſik bei mir anzutreffen, wozu ich höflichſt einlade. Friedberg. J. P. Mann. Mayer F. Hirſch in der Judengaſſe Nr. 213, (1283) empfiehlt ſeine aufs Beſte aſſortirten Waaren-Vorräthe, insbeſondre eine ſchöne Aus— wahl modernen Mäntel-p und Kleiderzeugen in verſchiedenen Stoffen und Qualitäten, ferner verſchiedene Sorten Biber und Molton, weiße Waaren, worunter ſehr ſchönes Zeug zu Ballklei— dern geeignet, große moderne Winter-Shavls, ſowie viele Sorten kleinerer Tücher, Shävlchen und Echarpes, Alles zu den billigſten Preiſen; er bittet um geneigten Zuſpruch. Ein Regenſchirm, (1284) welchen der Wind am 14. d. M. Abends bei dem Familienwagen mitnahm, iſt vielleicht ei— nem ehrlichen Manne zugeweht worden, der ihn wohl gegen angemeſſene Vergütung an J. Adler, neben der Poſt, abgiebt. „ 340. 1 Kommenden Donnerſtag, (1285) den 25. d. M., iſt Butzbacher Katharinen-Markt und des Abends Ball im heſſiſchen Hofe. (1 2869 1 Das Kinder⸗Spielwaaren⸗Lager J. Fuͤrth ſeel. Erben iſt auf bevorſtehendes Weihnachtsfeſt wieder mit vielen ſchönen und neuen Gegenſtänden beſtens aſſortirt, und empfehlen wir uns hiermit zu ge⸗ neigtem Zuſpruch. Eine Scheune, (1287) von Eichenholz ganz gut gebaut, iſt auf den Abbruch zu verkaufen bei Georg Henzel in Bönſtadt. Eine brave Haushälterinn (1288) wird dahier geſucht. Bei wem? ſagt die Expedition dieſes Blattes. Literariſche Anzeigen. (1289) Bei C. W. Leske in Darmſtadt iſt erſchie⸗ nen und durch C. Bindernagel zu beziehen: Schreib- und Geſchaͤftskalender fuͤr das Jahr 1842. Auf ordin. Papier 48 kr., auf feinem Velinpapier 1 fl. 12 kr. Dieſes Taſchenbuch, welches neben hinlänglichem Raum zu ſchriftlichen Notizen für jeden Tag des Jahres, ein Caſſa-Tagebuch, Berechnung der ver— ſchiedenen Geldſorten, vollſtäͤndige Intereſſen-Rech⸗ nung, ſtatiſtiſche Ueberſichten von Baden, Naſſau, Würtemberg, Frankfurt und den Heſſen, ſowie eine Genealogie der hohen regierenden Häuſer europaäi— ſcher Abkunft in und außer Europa enthält, iſt je— dem Geſchäftsmanne zu empfehlen. (1290) Bei G. G. Lange in Darmſtadt iſt erſchienen und bei C. Bindernagel in Fried- berg zu haben: Supp', Gemuͤſ' und Fleiſch. Ein Koch— buch für bürgerliche Haushaltungen, oder leicht verſtändliche Anweiſung alle Ar⸗ ten von Speiſen und Backwerk billig und gut zuzubereiten.— Nebſt einem Anhang vom Einmachen der Früchte. Zte ſehr vermehrte und verbeſſerte Auflage. Geh. 36 kr. Daß binnen der ſo kurzen Zeit von anderthalb Jahren 8000 Exemplare dieſes nützlichen Kochbuchs verkauft wurden, iſt gewiß der beßte Beweis ſeiner vorzüglichen Brauchbarkeit. Dieſe nun vielfach verbeſſerte Auflage enthält über 60 probate Recepte mehr, wie die vorige und iſt daher noch um ſo empfehlenswerther. Von ganz beſonderem Nutzen iſt 4 Anhang, welcher die beſten und billigſten Einm ache Recepte enthält. b n 1 N Erfahrene Köchinnen, welche dieſes nützliche Buch gepüft, erklärten es für das Beſte um dieſen ſo billigen Preis. (1291) In der Buchhandlung von Ferd. Förderer in Villingen iſt erſchienen und bei C. Bindernagel in Fried berg vorräthig: Unſterblichkeit oder die Fortdauer unſerer Seele nach dem Tode. Die beßten unzweifelhaften Gründe dafür; nebſt beſonderen Gedanken und Erfahrungen über Träume, Ah⸗ nungen und Viſionen. Von Dr. G. L. Henrici. Zweite mit einem Anhange vermehrte Auflage. gr. 12. 22 . Fruͤchte-Preiſe hier in Friedberg: Waizen, alter: 12 fl.— kr., neuer: 11 fl.— kr. Korn: 6 fl. 15 kr. Gerſte: 4 fl.— kr. Hafer: 2 fl. 25 kr. Fruͤchte⸗Preiſe zu Frankfurt, am 1. Nov.: Waizen: 10 fl. 50 fr. Korn:— fl.— kr. Gerſte:— fl.— kt. Hafer: 2 fl. 42 kr. Erbſen:— fl.— kr. ö Fruͤchte⸗Preiſe zu Mainz, am 12. Nov.: Waizen: 11 fl. 39 kr. Korn: 6 fl. 39 kr. Gerſte: 4 fl. 50 kr. Hafer: 3 fl. kr. Erbſen:— fl.— kr. Polizei⸗Taxe für die Staͤdte Friedberg und Butzbach vom 21. bis 28. November 1841. pfd Brod Preiſe. Friedberg Butzbach. kr. pf. kr. pf. 1 Leib⸗Roggenbrod 5 2 1 1 2 7 7— 3 4.* 10 7 9 3 Loth. Loth. — Milchbrod 43% — Waſſerweck 14%(1— —Gemiſchtes(Tafel-) Brod 1715 14 4 5 Fleiſch-Preiſe. pf 1 1 Ochſenfleiſch* 8 2. 10 ge; gemäſtete 8 „Kübfleiſch ungemäſtetes 71— 6 3 ö; gemäſtetes 7 2 2 2 1 Rindſleiſco ungemäſtetes 6— 4 6 2 „ Kalbfleiſch 9 9 17 Schweinenfleiſch 10— 10— „Hammelfleiſch 8 6 3 „ Schaaflfleiſch 5 G „Wurſt von blos Schweinen 422 „Gemiſchte Wurſt 10— 10— „ Bratwurſt 144— 134— „Schwartenmagen 14— 14— „ Geräucherter Speck 18— 18— „Schinken 14— 144— „ Dörrfleiſch 14.— 14— „ Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 18— 19— „ HFHito ungusgelaſſen 18— 18— „Nierenfett 18— 1181— „ Hammelsfett 15 1— 115— Der großh. heſſ. Kreisrath d. K. F. Küchler. — Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Binde rnagel in Friedberg. 2 f Ortsvorſtt 3 die große ben, daß J) alle fund 2 daß wo über 3) daß der 0 daß der 2 Jahre die germeiſter augelegent mahungs pn 31 gesprochen nach Nast Frie