4 8 8 * Auguſt owig nach 5 Schwing 1 nachge 7. Man „Karolin ud 2 Tag ann Heinr en 13. Apr och ehelic zahre, f d. eborne Sit — 1 dieſige Intelligenzblatt ſür die im Allgemeinen, den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. M 20. Sonnabend, den 15. Mai 1841 Amtlicher Theil. ——ů— Bekanntmachung. Ich bringe zur öffentlichen Kenntniß, daß von dem landwirthſchaftlichen Verein für die Provinz Oberheſſen für 1841 zur Verbeſſerung der Landwirthſchaft nachſtehende Preiſe ausgeſetzt worden ſind: 1) Zur Verbeſſerung der Rindviehzucht 8. f. 1050 fl. Y Unterſtützung zum Ankauf von Bullen in der Herrſchaft Itter 5 l 5 40„ 3) Zur Verbeſſerung des Düngerweſens g.. i 5 b g 300„ 4 Zur Verbeſſerung der Wieſen und Beiträge zu den Koſten der Anlage 5 52 5) Zur Verbreitung guter Ackergeräthe und zur Anſchaffung von Sämereien 5 300„ Friedberg den 12. Mai 1841. Der großh. heſſ. Kreisrath des Kreiſes Friedberg inne Bekanntmachung. (511) Es wird hiermit bekannt gemacht, daß die öffentlichen Prüfungen der Schuͤler der hieſigen Mu⸗ ſterſchule am 17., 18. und 19. Mai in hieſigem Rathhausſaale und zwar in der Art ſtatt haben werden, daß ſie am 17., Morgens 8 Uhr, mit der unterſten Abtheilung der Elementarklaſſen beginnen, dann die der 2. um 9 Uhr, die der 3. um 10 Uhr, die der 4. Nachmittags um 2 Uhr folgen werden. Am 18., Morgens 8 Uhr und Nachmittags 2 Uhr, nehmen die Prüfungen in der Knaben- und Mädchenklaſſe und am 19., Morgens 8 Uhr, die in der Realklaſſe ihren Anfang.— Eltern, Pfleger und Freunde der Erziehung und des Unterrichts werden hiermit zu dieſen Prüfungen mit dem Bemerken eingeladen, daß dieſelben um 8 Uhr Morgens und 2 Uhr Nachmittags präcis anfangen werden. Kleinen Kindern iſt der Eintritt zu denſelben nicht geſtattet. Zugleich verbindet man hiermit die Anzeige, daß die feierliche Aufnahme neuer Schulkinder Montag den 7. Juni, präcis 8 Uhr, in hieſigem Rathhausſaale erfolgen wird. Eltern und Pfleger dieſer Kinder werden gebeten, ſich mit denſelben zur beſtimmten Zeit daſelbſt einzufinden. Friedberg den 7. Mai 1841. In Auftrag des Schulvorſtandes: Der Rektor Prof. Dr. Ph. Dieffen bach. —— eee.— 148. Etwas Neues aus Gedern. Aus kleinen Urſachen entſtehen oft große Wir— kungen. Das konnte man am Sonntage Jubilate in der Kirche zu Gedern und noch mehr dazu ſehen. Während die Leute in der Kirche verſammelt ſind und der Predigt ihres Geiſtlichen aufmerkſam zuhören, läßt ſich auf Einmal eine laute Stimme vernehmen:„In einer Viertelſtunde ſtürzt die Kirche zuſammen; wer ſich retten will, der folge mir nach! In dieſem Augenblicke hört man ein furchtbares Krachen. Jedermann hält nun ſeinen Untergang für nahe; Alles ſtürzt darum von ſeinen Sitzen und will aus der Kirche fliehen. Da gab's denn, wie man ſich denken kann, ein gräßliches Durch⸗ einander; dem Einen entfällt der Hut und geräth in den Knäuel, der Andere ſchreit über einen Tritt, den er erhalten; hier wird einem Weibe der Sonn— tagsrock vom Leibe geriſſen, dort einem Manne der Schuh vom Fuße getreten; Hüte, Mützen, Hals— tücher, Geſangbücher werden im Stiche gelaſſen oder unter den Füßen vernichtet. Endlich ſchwindet das Chaos, die ganze Gemeinde hat ſich aus der Kirche geflüchtet, und nun kommen hinter ihr die beiden Geiſtlichen her und erklären der beſtürzten Verſamm⸗ lung den wabren Verlauf der Dinge. Jener junge Menſch, welcher in der Kirche gerufen hatte, war— ein Narr; und da er ſich, um recht verſtanden zu wer— den, auf eine ſchwache Bank geſtellt hatte, ſo war dieſe zuſammen gebrochen. Daher das Krachen! So leicht ſich das Alles erklärte; dennoch hielts den Geiſtlichen ſchwer, die Leute wieder zur Rück— kehr in die Kirche zu bewegen. Man hatte einmal ein Grauen vor der alten Kirche, und wer kann ſich eines ſolchen ſo ſchnell entaͤußern? i a Das Alles gibt uns einen abermaligen Beweis, wie viele geſcheidte Leute manchmal von einem ein⸗ zigen Narren konnen hinter's Licht geführt werden, wenn ſie ſich nicht die Mühe geben wollen, ſelbſt zu ſehen. Zu ihrem Troſte ſey es geſagt, daß in der Welt ſchon Mancher der Art mehr als Eine Ge⸗ meinde irre geführt hat. Weizel. Die großh. heſſ. Zeitung gibt in ihrer 96. Num⸗ mer einen Nekrolog, wovon wir unſern Leſern wenig⸗ ſtens einen Auszug geben zu müſſen glauben, weil er einen Mann zum Gegenſtande hat, der, wenn auch zunächſt nur an den Grenzen unſerer Wetterau wohnhaft, doch in derſelben durch ſeine Schüler einen wohlthätigen Einfluß äußerte. Ludwig Friedrich Weizel war am 14. Juni 1747 zu Büdingen geboren und der Sohn des Präcepters Johann Michael Weizel. In ſeinem 19 Jahre trat er in das Schulfach und zwar ohne beſondere Neigung für daſſelbe, ſondern nur um ſeinen kränklichen Vater zu unterſtützen; er hätte lieber als Muſiker ſich in der Welt umgeſehen. 1770 erhielt er die Stelle ſeines Vaters; 1805 wurde er Conrector, bei der Regeneration der Schule im Jahr 1822 von ſeinen Dienſtleiſtungen entbun⸗ den und 1829 mit Beibehaltung ſeines vollen Ge— haltes in den Ruheſtand verſetzt.— Hat die Schule, bei welcher er ſo lange angeſtellt war, während dieſer Zeit manchen bedeutenden Mann für In- und Ausland gebildet, ſo gebührt ihm ein weſentlicher Theil dieſes Verdienſtes, und größer noch iſt es gegenüber der Stadt und Umgegend von Büdingen, deren drei vorletzte Generationen er unterrichtete. Neben den Berufsgeſchäften widmete er die Zwiſchen⸗ zeit der Muſik, für welche er ein entſchiedenes Ta⸗ lent beſaß. Die Orgel ſpielte er mit Geiſt, nach dem Geſchmacke ſeiner Zeit; wie er auch ein Choral— buch verfaßte und einige ſchöne Choräle componirte. Auch auf der Flöte war er geübt, aber ſeine Haupt— ſtärke auf der Geige, wo ihm ſein Feuer und ſein feines Gehoͤr zu ſtatten kam, wie wohl er in der Technik ſtets nur Naturaliſt blieb. Noch in ſeinen ſiebenziger Jahren ſpielte er bei Aufführung von Grauns„Tod Jeſu“ die erſte Violine und ſein reiner, klarer Ton beherrſchte die ganze Maſſe von Stimmen und Inſtrumenten. Daß ſich Büdingen im Verhältniß ſeiner Größe von lange her durch muſikaliſche Bildung auszeichnete, verdankt es ihm zum weſentlichen Theile naͤchſt dem fürſtl. Hauſe. Alle dieſe Anſtrengungen beſtand er unter höchſt be— ſchränkten häuslichen Umſtänden, bei einem dürfti⸗ gen Gehalte, mit einer zahlreichen Familie, ohne Vermögen. Erſt in ſeinem Alter erleichterte ſich hierin ſeine Lage. Noch am 18. März war der beinahe 94jährige Greis heiter und bei gutem Befinden; er ſpielte des Morgens noch Clavier. Nachmittags ging er in Begleitung ſeiner Tochter ſpazieren. Als er nach Hauſe zurückkehrte, rauchte er noch, fühlte ſich aber bald nachher unwohl. Zu Bette gebracht, ſchlief er bald ein, athmete voll und tief, bis mit Einem Mal, den Seinigen faſt unbemerkt, das Leben ſtille ſtand. Wenn dieſer Patriarch ſchon bei ſeinem Leben allgemein geehrt wurde, ſo laßt ſich nicht wundern, daß ſein Tod allgemeine Theilnahme erregte; er war der ganzen Stadt geſtorden. Am 22. März wurde er unter großem Geleite und Zudrange beerdigt. Die Volksſchulen und die Geiſtlichkeit gingen voran; der Fürſt und der Erbprinz zu Iſenburg folgten zu— nächſt hinter den Verwandten dem Sarge, dann das Gymnaſium, der Stadtvorſtand, Beamte und Bürger. Der Dekan hielt eine tiefgefühlte, ein— dringliche Rede; der Direktor des Gymnaſiums ſprach einige Worte als Freund und im Namen der Anſtalt; der Liederkranz der jungen Bürger ſang unter Begleitung der Muſekgeſellſchaft den Grabgeſang. % 149. Mezzofanti. Friedrich Jakobs gibt in dem 6. Theile ſeiner vermiſchten Schriften Nachrichten von einem Profeſſor in Bologna, Namens Mezzofanti, der wohl wenige ſeines Gleichen haben mag. Der Mann iſt ein Italiäner, der nie aus Italien kam, der aber mehr als dreißig Sprachen mit ſolcher gram— matiſcher Richtigkeit, Fertigkeit und ſo feinen Aus⸗ ſprache ſpricht, daß man glaubt, eine jede wäre ſeine Mutterſprache. Es iſt darunter die franzöſiſche, ſpaniſche, engliſche, holländiſche, deutſche, ungariſche, polniſche, ruſſiſche c. Der berühmte Gelehrte, Herr von Zach erzählt von ihm unter Andern das: „Bei unſerm erſten Zuſammentreffen redete er mich in ungariſcher Sprache an, und machte mir darin ein ſo zierliches Compiiment, daß ich höchl. darüber erſtaunt war. Er ſprach hierauf deutſch mit mir, zuerſt in ſächſiſcher, dann öſtreichiſcher und ſchwäbiſcher Mundart, Alles mit einer Wahrheit und Richtigkeit der Ausſprache, die mein Erſtaunen auf das Hoͤchſte trieb. Eben ſo ſprach er engliſch mit dem Capitän Smyth, polniſch und ruſſich mit dem Fürſten Wolkonsky, nicht etwa ſtotternd und ſtammelnd, ſondern mit derſelben Gelänfigkeit, wie ſeine Mutterſprache. Bei einem Mittagsmahle ſaß ich neben ihm. Nachdem ich hier mehrere Spra— chen mit ihm verſucht hatte, fiel mir ein, ganz aus dem Stegreife, einige walachiſche Wörter an ihn zu richten. Ohne ſich zu beſinnen, ja auch nur, wie es ſchien, zu bemerken, daß ich ihn in einer ſo fremden Sprache anredete, antwortete er mir auf der Stelle in derſelben, und mit ſolcher Leichtigkeit, daß ich ihm ſagen mußte: Langſam, Herr Abbé, ich kann Ihnen nicht folgen; ich bin mit meinem walachiſchen Latein bald zu Ende!“ Eben dieſem Herrn von Zach erzählte ein Freund, daß Mez— zofanti mit einem aus Indien zurückgekommenen Engländer malajiſch geſprochen habe. Daß iſt ein Sprachgenie. Seiner Verdienſte wegen wurde er ſpaͤter zu Rom zum Cardinal be— fördert und ſteht nun an der Spitze einer Anſtalt, deren Hauptgeſchäft iſt, fremde Sprachen zu treiben, um den Glauben in allen Zungen verkündigen zu können(de propaganda ſide.) Miscellen von Zſchokke. Wo im heimathlichen Kreiſe Unſchuld und Liebe wohnen, iſt ewige Jugend. Es geht freilich mit dem Lauf der Jahre Man— cher von uns voran in die beſſeren und dauernden und höhern Verhältniſſe der Geiſterwelt, und das Herz blutet. Aber eben dieſe Abſchiede machen uns das Leben und das Univerſum nur bedeutſamer, verknüpfen das hier und dort in unſerm Gemüthe feſter, und tragen etwas Geiſtigeres, Erhabeneres in unſer Denken, Wünſchen und Thun hinein. Das Kind iſt wohl zufrieden mit einer Blume, einem bunten Steinchen, einem engen Spielplatz, und be⸗ kuͤmmert ſich wenig um der großen Menſchen übriges Treiben. Der Jüngling und die Jungfrau ſchwärmen ſchon lieber in's Weite und Freie hinaus. Die Kinderſtube wird ihnen zu enge. Sie wollen mehr. Sie gewinnen, verlieren, erwerben und haben nie genug. Alles Gut der Erde wollen ſie umfaſſen. Zuletzt genügt auch dies nicht mehr. Mit den Jahren erweitert ſich das Leben und die Anſicht des Lebens. Dem Kinde wird die Blume und der bunte Stein zu gering; dem Mann und Weib der Genuß aller Ehre, alles Geldes gleichgültiger; die Erde hat für den Geiſt zu wenig; er breitet den Arm ins Welt— all aus, er fordert und hat die Ewigkeit. ** * Haushaltungsſorge hat von allen menſchlichen Sorgen darum die widerlichſte Bitterkeit, weil ſie nur an leibliche Nothdurft und thieriſches Beſtehen mahnt. Sie adelt nicht das Gemüth, ſie demüͤthigt nur. ** * Was wir durch Anſtrengung und eigenes Ver— dienſt erwerben, das erkennen und lieben wir als das Werk unſerer Kraft. Es vergrößert in uns die Achtung unſerer ſelbſt. Aber was uns ohne unſer Zuthun nur wie Schickſalsalmoſen zufällt, ge— hört nicht zu uns, ſondern zum blinden Ungefähr. Wir finden uns dadurch nur wieder auf gleicher Linie mit dem verdienſtloſeſten Tagdieb und dem verworfenſten Glücksſpieler geſetzt. Darum iſt der Taglohn des Handlangers an ſich ehrwürdiger und ihn höher ſtellend, als die Tonne Goldes, welche der Glückspilz im Schlaf findet oder ererbt. ** * Der witzigſte Witz iſt zuletzt fades Spiel, wenn das Herz nicht mitſpielt. Bekanntmachungen von Behoͤrden. A Brückenbauarbeiten. (486) Dienſtag den 18. Mai, Vormittags 11 Uhr, werden auf dem Rathhauſe zu Buͤdingen die bei Erbauung einer 25 Fuß weiten Brücke über die Gründau, auf der Staatsſtraße von Büdingen nach Gelnhauſen, erforderlichen Arbeiten urd Material- lieferungen an die Wenigſtnehmenden in Akkord ge— geben: Maurerarbeit, voranſchlagt zu 1100 fl. 40 kr. Die Lieferung und Bearbeitung von 11272 Kubik⸗ Fuß Hauſteine, ſowie das Brechen, die Herbei— fuhr und das Aufſetzen von 40 Kubik-Klafter Mauerſteine, 96 Bütten Kalk, 2,5 Kubik-Klaf— ter Sand und 500 Kubik-Fuß Ziegelmehl. * 150. Plan, Voranſchlag und Bedingungen liegen zur Einſicht auf dem Büreau des Unterzeichneten offen. Friedberg den 28. April 1841. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Rhumbler. Brückenbauarbeiten. (487) Dienſtag den 18. Mai, Vormittags 9 Uhr, ſollen auf dem Rathhauſe zu Büdingen die, bei Erbauung einer aus drei Bogen conſtruirten Brücke über den Seemenbach bei Büdingen, erforderlichen Arbeiten und Materiallieferungen an den Wenigſt⸗ nehmenden in Akkord gegeben werden: Maurerarbeit, voranſchlagt zu 1903 fl. 56 kr. Die Lieferung und Bearbeitung von 17380 Kubik⸗ Fuß Hauſteinen, ſowie das Brechen, die Herbeifuhr und das Aufſetzen von 60 Kub. Klftr. Mauerſteinen, 119 Bütten Kalk, 800 Kubik⸗Fuß Ziegelmehl und 3 Kubik⸗Klafter Sand. Plan, Voranſchläge und Bedingungen ſind bei dem Unterzeichneten einzuſehen. f Friedberg den 28. April 1841. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Rhumbler. Edictalladung. (489) Heinrich Bopp zu Aſſenheim entlieh auf gerichtliche Pfandverſchreibung am 19. März 1808 bei Jakob Becker zu Boͤnſtadt 200 fl., und am 5. November 1809 bei Jakob Engel zu Friedberg 250 fl., conſtituirte auch außerdem der Gemeinde Aſſenheim am 1. November 1823 wegen einer Schuld von 364 fl. eine Nachhypothek auf ſeine Hofraithe. Dieſe verſchiedene Hypotheken ſollen längſt resp. durch Zahlung und dadurch, daß dieſe Beträge in dem gegen den Schuldner eröffneten Konkurſe liquidirt und die Unterpfänder veräuſſert worden, erloſchen, die Urkunden jedoch verloren gegangen ſeyn, weshalb auf Antrag der Kinder des Heinrich Bopp, welche die Unterpfänder theilweiſe beſitzen, alle, welche auf dieſe und die vorgedachten Schuldverſchreibungen Anſprüche machen wollen, andurch aufgefordert wer— den, ſolche binnen 6 Wochen hier anzuzeigen, gegen— falls die Schuldurkunden ohne weitere Bekanntmachung für erloſchen erklärt, ſoſort die deßfallſigen Einträge. in den Hypothekenbüchern werden geſtrichen werden. Friedberg den 27. April 1841. Gr. heſſ. graͤfl. ſolmſ. Landgericht daſ. Hofmann. Bekanntmachung. (512) Die Braunkohlen⸗Conſumenten des Weckes⸗ heimer und Wölfersheimer Bergwerks werden hier⸗ durch in Kenntniß geſetzt, daß der Braunkohlenver⸗ kauf unter den bisherigen Preiſen von der diesjährigen Formerei begonnen hat. Bürgſcheine werden für dieſes Jahr nicht angenommen. Weckesheimer Bergwerk den 12. Mai 1841. Der Fürſtl. Solms⸗ Braunfels'ſche Bergverwalter Lud. Storch. Bekanntmachung. (491) Die zum Staatseigenthum gehörige a Oſtheimer Zehntſcheuer zu Windecken, welche 82 Fuß lang, 36 Fuß breit, 16 Fuß hoch, von Fachwerk erbaut und mit einem gewöhnlichen Ziegeldache ver⸗ ſehen iſt, ſoll Montag den 17. Mai, des Vormit⸗ tags 10 Uhr, im Geſchäftslocale der hieſigen Ren⸗ terei an den Meiſtbietenden auf Abbruch verkauft werden. Windecken den 1. Mai 1841.. Kurfürſtl. heſſ. Renterei Hitzeroth. Arbeits- Verſteigerung. (513) Dienſtag den 18. Mai, Vormittags um 11 Uhr, ſoll auf der Bürgermeiſterei dahier die Reparatur eines Kirchenkenſters, voranſchlagt zu 15 fl., an den Wenigſtnehmenden verſteigert werden. Burggräferrode den 8. Mai 184l. Fur den Kirchenvorſtand: Fertſch, Pfarrer. Bekanntmachung. (514) Dienſtag den 25. Mai, Vormittags um 9 Uhr, ſoll das, im II. Semeſter d. J. für die J. Diviſion Garderegiments Chevauxlegers, erforder— liche Brod, ſodann eine Stunde ſpater das Oel-, Lichter- und Thran-Bedürfniß derſelben auf er⸗ wähnte Periode, mittelſt Verſteigerung in Akkord gegeben werden. Butzbach den 10. Mai 1841. In Auftrag: Cellarius, Unterquartiermeiſter. Arbeits-Verſteigerung. (515) Montag den 17. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſollen die Reparaturarbeiten an dem Rath⸗ hauſe zu Ockſtadt an die Wenigſtfordernden öffent— lich in Akkord gegeben werden: Hiervon beträgt 1) Die Maurerarbeit 61 fl. 32 kr. 2)„KSteinhauerarbeit 1824 3)„ Zimmerarbeit 48 ů—¾ 4)„ Schreinerarbeit 3840 5)„ Schloſſerarbeit 50-— Desgleichen Reparaturarbeiten am S 1) Die Schreinerarbeit 40 fl. 29„ Maurerarbeit 2 3)„ Schloſſerarbeit 34, 4)„, Weißbinderarbeit 9, Desgleichen die Dachdeckerarbeit an dem Kirch⸗ thurm daſelbſt. Ich erſuche daher meine Herren Collegen dieſes in ihren Gemeinden veröffentlichen zu wollen. Ockſtadt den 12. Mai 1841. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Gröninger. Braunkohlenverkauf auf dem Gräfl. Solms⸗Rödelheim'ſchen Braun⸗ kohlenwerk bei Bauernheim. 1 (516) Dieſer Verkauf hat nunmehr für dieſes * . N 3 chulhaus, Kirch⸗ dieſes 1 rmeiſter Jahr wieder begonnen, 1 151*. im Preis zu 12 kr. pr. Centner auf Reihen und offenen Haufen. Bis zum 1. September nd. J. können auf Ver— langen auch Braunkohlen zu 50 Centner und mehr auf Kredit, gegen genügende Bürgſcheine und unter den auf dem Werk einzuſehenden weiteren Bedingungen abgegeben werden. N Bauernheimer Werk den 12. Mai 1841. f Die Gräfl. Solms-Roͤdelheimiſche Bergwerksverwaltung. 5 Holzverſteigerung im Maibacher Gemeindswald, Reviers Hochweiſel. (517) Dienſtag den 18. Mai d. J., Vormittags 9 Uhr, werden in dem hieſigen Gemeindewald, und zwar in den Diſtrikten Maibacherwald und Mühl— kopf, nachbenanntes Holz meiſtbietend verſteigert: 1) 5 Stecken buchen Scheitholz, 213%„ Prügelholz, 3) 3 15 Stockholz, friſches, 4) 72* altes, 7 7 5) 1600 Stück buchen Reisholz-Wellen, 6) 5 Stecken kiefern Prügelholz, „„ Stockholz, friſches, 8) 1200 Stück kiefern Reisholz⸗Wellen, 9) 111 Klötze kiefern Bau-, Werk- und Nutzholz und 10) 354 Stangen,,„,„ 5 Die großh. Buͤrgermeiſter der Umgegend werden erſucht, dieſes in ihren Gemeinden bekannt machen zu laſſen, mit dem Bemerken, daß das Kiefernholz nahe an dem Maibacherfeld liegt und gut abzufahren iſt. Die Zuſammenkauft iſt in loco Maibach. Maibach den 11. Mai 1841. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Philippi. Arbeits-Verſteigerung. (518) Montag den 17. Mai d. J., Vormittags 10 Uhr, ſoll bei Gaſthalter Hyronimus dahier die Anlieferung von 230 laufende Fuß gußeiſernen Rohren von 7 Zoll Lichterweite, an das neu zu erbauende Rath- und Schulhaus zu Kleinkarben, einer noch— maligen Verſteigerung ausgeſetzt und an die Wenigſt⸗ nehmenden in Akkord gegeben werden. Friedberg den 12. Mai 1841. 8 Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Rhumbler. Verſteigerung von Bauarbeiten. (519) Dienſtag den 1.-Juni d. J., Vormittags 9 Uhr, ſollen auf der Gemeindeſtube zu Fauerbach II. die bei Erbauung eines neuen Schulhauſes daſelbſt erforderlichen Bauarbeiten, als: Maurerarbeitslohn, voranſchlagt zu 559 fl. 12 kr. Steinhauerarbeit, 75 5 955% Zimmerarbeit, 5„ 1049 17 ⸗ Dachdeckerarbeit, 7„ 32730 Schreinerarbeit, 5 7 91%, 9% Schloſſerarbeit, 75„ 56024 Glaſerarbeit, 5„ 300 Weißbinderarbeit,„„ 520 6 Spenglerarbeit, 7„ 86„ 50 an die Wenigſtnehmenden in Akkord gegeben werden. Die Voranſchläge und Bedingungen liegen bis zum Termin auf dem Büreau des Unterzeichneten zur Einſicht offen. Friedberg den 12. Mai 1841. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Rhumbler. Ediktalladung. (520) Der Gemeinde Ockſtadt iſt in den Steuer⸗ büchern folgendes Grundſtück 12 150 Ruthen Wieſe, der Haingraben zugeſchrieben, welches dieſelbe dermalen, wenigſtens theilweiſe, zu veräußern beabſichtigt. Da jedoch eine urkundliche Nachweiſung des Eigenthumsrechtes der Gemeinde Ockſtadt nicht vorgelegt werden kann, ſo werden alle, welche auf das vorbeſchriebene Grund— ſtück Anſprüche irgend einer Art bilden zu können glauben, andurch aufgefordert, ſolche ſo gewiß binnen ſechszig Tagen hier geltend zu machen, als ſonſt, daß das erwähnte Grundſtück der Gemeinde Ock⸗ ſtadt eigenthümlich gehöre, unterſtellt, ſofort den darüber abgeſchloſſenen oder noch abgeſchloſſen wer— denden Kaufverträgen die richterliche Beſtätigung ertheilt werden wird. Friedberg den 1. Mai 1841. Großh. heſſ. Landgericht Hoffmann. Arbeits-Verſteigerung. (521) Mittwoch den 19. d. M., Vormittags um 10 Uhr, ſoll auf dem Bureau des Unterzeichneten die in den hieſigen Schulgebäuden nöthigen Bau⸗ arbeiten unter den bei der Verſteigerung eröffnet werdenden Bedingungen an die Wenigſtnehmenden in Akkord gegeben werden. Dieſelben ſind voranſchlagt: 1) Maurerarbeit zu 40 fl. 2) Steinhauerarbeit„ 30„ 3) Zimmerarbeit 55 9, 4) Schreinerarbeit„ 17„ Sodann ſollen nach Beendigung dieſer Verſtei⸗ gerung die an dem hieſigen Spritzenhauſe nöthigen Reparaturen, beſtehend in Mauer⸗ und Schiefer⸗ deckerarbeiten, voranſchlagt zu 48 fl., ebenfalls an die Wenigſtnehmenden verakkordirt werden. Die großh. Bürgermeiſter der Umgegend werden erſucht, Vorſtehendes in ihren Gemeinden zur oͤffent⸗ lichen Kenntniß bringen zu laſſen. Oſtheim den 13. Mai 1841. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Schneider. Verſteigerung von Chauſſirarbeiten. (522) Samſtag den 5. Juni d. J., Vormittags 9 Uhr, ſoll bei Gaſthalter Hyronimus dahier, der noch übrige Theil der Chauſſirarbeiten auf der Pro⸗ vinzialſtraße von Friedberg über Oberrosbach nach 1 Homburg in einzelnen Abtheilungen an die Wenigſt⸗ fordernden in Akkord gegeben werden. Friedberg den 12. Mai 1841. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Rhumbler. Bekanntmachung. (523) Von heute an können in hieſiger Soolbade⸗ Anſtalt Baͤder gegeben werden. Nauheim den 12. Mai 1841. N Kurfuͤrſtliches Salzamt, Wille. Meinhard. Weiß. Dunker. Arbeits-⸗ Verſteigerung. (524) Dienſtag den 18. Mai, Vormittags 10 Uhr, ſoll die Anfertigung von circa 80 Quadratklafter Pflaſterarbeit an den Wenigſtnehmenden, unter den vor der Verſteigerung bekannt zu machenden Bedin— gungen, öffentlich auf hieſigem Rathhauſe verakkor— dirt werden. Groskarben den 10. Mai 1841. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Zell. Verſteigerung von Chauſſirarbeiten von Gedern bis Grebenhain. (525) Samſtag den 22. Mai, Vormittags 8 Uhr, ſoll das Wendſteinſetzen, Bauſtellen, Decke— ſchlagen und Banquettmachen auf der Strecke der Staatsſtraße von Gedern bis Grebenhain öffent— lich in Akkord gegeben werden. Die Verſteigerung beginnt um die oben genannte Stunde vor Gedern und endigt um 12 Uhr Vor⸗ mittags an der Bezirksgrenze hinter Grebenhain. Die großh. Bürgermeiſter ſolcher Orte, in wel⸗ chen ſich tüchtige Chauſſirer befinden, werden um weitere Veröffentlichung durch die Schelle erſucht. Nidda den 11. Mai 1841. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Süffert. Verſteigerung von Steinlieferungen von Lißberg bis Gedern. (526) Dienſtag den 25. Mai, Vormittags 10 Uhr, ſoll die Lieferung von Chauſſirſteinen auf dem Theil der Staatsſtraße von Lißberg bis Gedern öffentlich in Akkord gegeben werden. Die Verſteigerung beginnt um die oben genannte Stunde auf der Planize am Walde hinter Lißberg und endigt Nachmittags 1 Uhr vor Gedern. Die großh. Bürgermeiſter konkurrenzfähiger Orte werden um weitere Veröffentlichung durch die Schelle erſucht. Nidda den 11. Mai 1841. Der großh. heſſ Kreisbaumeiſter Süffert. Brod“Lieferung. (527) Donnerſtag den 27. d. M., Vormittags um 10 Uhr, wird die Lieferung des während des zweiten Semeſters d. J. erforderlich werdenden Bro⸗ 152 des für das 2. Bataillon 4. Inf. Regts., auf deſſen Verwaltungsbüreau in Accord gegeben. Die Herrn Bürgermeiſter der Umgegend Fried⸗ bergs werden um geeignete Bekanntmachung dieſer Verſteigerung erſucht. Friedberg den 12. Mai 1841. In Auftrag: Gölz, Oberquartiermeiſter. Oel- und Schuh⸗ Lieferung. (528) Die Lieferung des Oel- und Schuh⸗Bedarfs pro zweites Semeſter 1841 für die Garniſon Fried⸗ berg wird Mittwoch den 26. d. M., Vormittags, Erſtere um 10 Uhr, Letztere um halb 11 Uhr, auf dem Militärverwaltungsbüreau dahier verſteigert. Friedberg den 12. Mai 1841. In Auftrag: G ö lz, Oberquartiermeiſter. Verſteigerung von Brückenbauarbeiten und Materiallieferungen in Eſchenrod. (529) Freitag den 21. Mai, Vormittags 11 Uhr, ſollen die zur Erbauung einer Brücke bei Eſchenrod (Provinzialſtraße von Schotten nach Gedern), nöthi⸗ gen Arbeiten und Materiallieferungen öffentlich an die Wenigſtnehmenden in Eſchenrod im Wirthshauſe in Akkord gegeben werden. Die Maurerarbeit excl. Material be— trägt nach dem Voranſchlage. Die Steinhauerarbeit ohne das Bre— chen und Beifahren der Quader von poröſem Baſalt beträgt nach dem Voranſchlag. 335 Ferner wird verakkordirt: Das Brechen, Beifahren und Aufſetzen von 30 Kubik⸗ klafter Mauerſteinen. Die Lieferung von 3 Kubikklaſter Sand. Die Lieferung von 1000 Kubikfuß Ziegelmehl. Das Brechen von 12082 Kubikfuß blaſigen Baſalt in den Brüchen bei Schotten. Das Beifahren dieſer Steine. Plan, Voranſchlag und Bedingungen liegen hier zur Einſicht offen. Die großh. Büͤrgermeiſter der konkurrenzfähigen Orte werden um die Veröffentlichung der vorſtehenden Bekanntmachung durch die Schelle erſucht. Nidda den 11. Mai 1841. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Süffert. Ediktalladung, f das Schuldenweſen des Johannes Hoffmann in Oberſchmitten betreffend. (530) Ueber das Vermögen des Rubrikaten iſt vom großh. Hofgericht der Provinz Oberheſſen der förmliche Konkursprozeß erkannt, und unterzeichne⸗ tes Gericht mit deſſen Leitung beauftragt worden. Demzufolge werden alle ſowohl bekannte als unbe— 12156 fl. 26 kr. ſodann Grauend 9 1 bfentlic werden. Die Uhr in Die werden machen Rod (532) 9 Uhr, Bornbe werden Hol (533) ſaͤagende auxriſter un in aten iſt ſſen der rzeichne⸗ worden. 6 unbe⸗ * 153. sannte Gläubiger des bedachten Johannes Hoffmann giermit aufgefordert, ihre Forderungen in dem auf Freitag den 9. Juli d. J., Vormittags 9 Uhr, anberaumten Termin in Selbſtperſon oder durch gehörig Bevollmächtigte dahier anzuzeigen und gel⸗ tend zu machen, widrigenfalls ſie ohne ein beſonderes zu erlaſſendes Präcluſivdekret von der Maſſe aus⸗ geſchloſſen werden. Im Fall einer vergleichsweiſen Erledigung dieſes Debitweſens werden die nicht erſcheinenden bekannten Gläubiger ſo angeſehen, als wären ſie den Beſchlüſſen der Mehrheit der erſchei⸗ menden Kreditoren beigetreten. Nidda den 4. Mai 1841. N Großh. heſſ. Landgericht daſ. Kattrein. Bekanntmachung. (531) Montag den 17. d. M., Vormittags 8 Uhr, ſollen in hieſigem Gemeindewald im Diſtrikt Grauenberg, nachfolgende Holzſortimente als: 1) 4 Stecken buchen Scheitholz, N„ Stockholz, 3) 7 Stämme buchen Werkholz, 4) 1800 Stück buchen Wellen und 5) 4400„ Hweiche Laubdolz Wellen; ſodann Dienſtag den 18. d. M. in den Diſtrikten Grauenderg, Jungenbuchen und Spitzenſteinhecken 1) 14 Stecken buchen Pruͤgelholz, 2 18„ eichen 15 3) 1700 Stück buchen Wellen, 4) 1190„ eichen 55 5) 6800„ weiche Laubholz Wellen öffentlich meiſtbietend an Ort und Stelle verſteigert werden. Die Zuſammenkunft findet jedesmal Morgens 8 Uhr in Köppern ſtatt. Die Herren Buͤrgermeiſter der umliegenden Orte werden erſucht, dieſes in ihren Gemeinden bekannt machen zu laſſen. Rodheim den 11. Mai 1841. g Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Jacobi. Holzverſteigerung. (532) Dienſtag den 18. d. M., Vormittags um 9 Uhr, ſollen im hieſigen Gemeindewald, Diſtrikt Bornberg, 195 Stecken buchen Stockholz verſteigert werden. Holzhauſen den 12. Mai 1841. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Ried. Holzverſteigerungen. (533) In dem altenſtädter Gemeindewald ſollen folgende Holzſortimente öffentlich verſteigert werden: 1) Montag den 17. d. M., Vormittags 8 Uhr, im Diſtrikt Eichwald, 43 ½ Stecken eichen Scheitholz, 19 Prügelholz, Stockholz, ., 61 7 17 935 Stuͤck eichen Reisholz-Wellen und 2562 Kubikſuß Bau- und Werkbolz. Zuſammenkunft im Walde an der Straße nach Rommelhauſen. 2) Freitag den 21. d. M., Vormittags 8 Uhr, im Diſtrikt großer Berg, 6200 Stück buchen Reisholz-Wellen, 2600„„ Bohnenſtangen. Man bittet die Herrn Bürgermeiſter um gefäl— lige Veröffentlichung dieſer Bekanntmachung. Altenſtadt den 11. Mai 1831. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter Brack. NN NN Privat⸗ Bekanntmachungen. Fett⸗Krieben-Kuchen, (480) welche zum Mäſten der Schweine ſehr empfehlungswerth ſind, ſind zu haben bei Gottſchalk Simon in Fauerbach II. Tapeten-Muſterkarte (497) in vorzüglicher Auswahl, ſowohl in ordi⸗ nären pr Stück 24 kr., bis zu den höchſten Preiſen, liegt zur Einſicht bei mir bereit und nehme darauf Beſtellungen an. Friedberg den 4. Mai 1841. Chr. Hecht. Geſchäfts-Eröffnung. (509) Ich mache einem geehrten Publikum die ergebenſte Anzeige, daß meine Frau, eine geborne Charlotte Vogelsberger, welche ſeither ein Putzge— ſchäft in Friedberg geführt, ſich kürzlich hier etab— lirt und ein vollſtändiges Putz- und Modegeſchäft errichtet hat, wobei ſie alle in dieſes Fach einſchla— gende Art kel führt, als: Stickereien, Spitzen, Blumen, Handſchuhe, Taſchen, Crawatten, Herren— Chemiſſetten, Krägen, alle Sorten Band und Schnüre, Näh⸗ und Strickbaumwolle, Kinder-Strohhüte und Kappen ꝛc. Sie empfiehlt ſich hoͤflichſt bei ihren früheren Freunden und Bekannten, ſowohl in dem Wohnort als auch im Umkreiſe, und bittet um geneigten Zu— ſpruch gegen reelle und billige Bedienung. Butzbach. Conrad Diehl, Damenkleidermacher. Fäſſer Verkauf. (534) Bei Unterzeichnetem ſtehen 8 Fäſſer ver⸗ ſchiedener Größe, in Eiſen gebunden, zu Pfuhlfaͤſſern geeignet, billig zu verkaufen. Friedberg. M. L. Goldmann. Nauheimer Teichhaus. (535) Sonntag den 16. Mai iſt auf dem Nau⸗ heimer Teichhauſe gut beſetzte Harmonie und Tanz⸗ muſik anzutreffen, wozu höflichſt einladet Henkel. „ 154 7 Familienwagen. a Ein vollſtändiges Logis (536) Wegen der vorgerückten Jahreszeit werden(42) ist bei Maukermeiſter Gerſter in d meine Familienwagen von Montag den 17. d. M. r zu eee an Morgens um 5 Uhr hier von den bekannten Eine kleine Wachtelhündinn, Gaſthäuſern„Maulbeerbaum“ u.„Steinerne Haus“(543) ſchwarz und weiß geplackt und 4 Monale abfahren. Die Preiſe ſind bekannt, und hoffe ich, alt, hat ſich am verfloſſenen Sonntage im Haſſel⸗ mich des ſeither genoſſenen Vertrauens des Publi— ecker Walde verlaufen. Der gegenwärtige Beſitzer kums auch ferner erfreuen zu können. wird gebeten, dieſelbe gegen eine Belohnung an Friedberg den 14. Mai 1841. Kreisbaumeiſter Holzapfel dahier abzugeben. Heinrich Hanſtein IV. 0 f Ein Logis Fahrgelegenheit.(544) im zweiten Stock iſt an eine ſtille Haus (537) Einem verehrten Publikum erlaube ich mir haltung zu vermiethen von Wilhelm Tönges. ee anzuzeigen, daß ich jeden Sonntag und ittwoch Morgens 5 Uhr mit meinem Familienwa⸗ ruͤchte-Preiſe hier in Friedberg: gen von Büdingen nach Frankfurt fahre, und gegen i rler Pee! Friede 7 Uhr bei Herrn Gaſtwirth Holzapfel in Altenſtadt Waizen: 8 fl.— kr. Korn: 5 fl. 45 kr. Gerſte: 4 fl. 10 kr. del anhalte. In Frankfurt fahre ich an der Reichskrone Hafens fl. ee Erb fen zen lee, an und kehre jedesmal den folgenden Tag, Mittags Früchte⸗Preiſe zu Frankfurt, am 10. Mai: — 12 Uhr, wieder nach Büdingen zurück. Der Wagen Waizen: 7 fl. 30 kr. Korn:— fl.— kr. Gerſte: 4 fl. 20 fr. N 2 —— —— Jug udbubbsduls Au 109 POM ud PH mund 9 Spe ud S e d ene n een eee nu uu; 9obpagv eiue gd ubs D iſt in 5 N eingetheilt und ſonſe bequem Hafer: 3 fl. 15 kr. Erbſen:— fl.— kr. eingerichtet. e 5. 1 Indem ich mich beßtens empfehle, verſpreche ich Früchte preßt zu Mainz, am 7. Mai die We reelle Bedienung. Waizen: 8 fl. 28 kr. Korn: 6 fl. 2kr. Gerſte: 4 fl. 9 fr. De W Büdingen. Jacob Dotter Hater: 3 fl. 39 kr. Erbſen:— fl.— kr. Uuſere Verſteigerung. Polizei⸗Taxe fur die Städte Friedberg und ian (538) Montag den 24. Mai d. J., Vormittags Buß bach vom 16. bis 23. Mai 1841. an um 10 Uhr, läßt Unterzeichneter in dem Riediſchen i— 19 Stiftskeller zu Homburg vor der Hohe f pfd Brod Preiſe. Frſkdberg Butzbach. 5 11½ Stück vorzüglich guten Aepfelwein kr. pf. I kr. pf. 1 g oͤffentlich an den Meiſtbietenden unter annehmbaren 1 Leib⸗Roggenbrod 2 217 N 100 0 Bedingungen verſteigern. Eine Stunde vor der Ver⸗ 2„ 413 4 2 0 99 5 0 ſteigerung werden die Proben an den Fäſſern gegeben.%. 5 9 9 9 1 5 f 0 Carl Jubitz.— Milchbrod 1 9 1 19 5 25 9 Bekanntmachung.— Waſſerweck 1157. allerlei J (539) Alle diejenigen, welche in dem freiherrlich Gemiſchtes(Tafel) Brod 1 6% 1. 6 ber 15. 0 von Frankenſtein'ſchen Walde, in dem Diſtrikt ober Fleiſch-Preiſe. etlaubt 7 der Quverſchneiße, für Rechnung des Herrn Kam— ee pf. pf. Niben! 5 i klet ü l„ 1 Ochſenfleiſch 11 1e m 6 merdirektors Klenze Holz übernommen haben, wie 8 gemäſtetes 19 9 m Geld ſ⸗ 0 auch diejenigen, welche noch übernehmen wollen,“ Kubſleiſch ungemäſtetes 2 6 3 ile Ma 5 können ſolches gegen gleich baare Zahlung täglich„ gemäſtetes 8 8 e 1 abfahren. 5 n ungemäſtetes B 150 7 1065 0„ Kalbflei 5— 5— Id do 0 25 Ockſtadt den 12. Mai 1841. 17 Schweinenlfleiſch 9 5 8 tent Uns ö— Eret, Forſtrechner.„Hammelfleiſch 8 8 Mulchen 2 2 Sehr gutes bairiſches Lager-Bier„ Schaaffleiſch g 7— n e —— l g 5 1 5 et 18 2(540) ſſt zu haben bei E Altmannſperger„ 9850 3 Schweinen 12— 12 inn de — i ch ſt 10 10 „ 8 5 in Friedberg.„ Bratwurſt 14— 13— f ſe wnigſ S N„ Schwartenmagen 14— 14— aß ſe g R 8 N E m p f e h lu n g.„I Geräucherter Speck 18— 18— 1 6 +(541) Wir ſind aufs Neue wieder mit allen“ 5 5 14— 14— m 151 — 5 N 5 5„ Dörrlleiſch 14— 1 he een 3 2 9 1 e in unſern bekanntlich„ Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 19— 19— Mechlen 2 S. eliebten Facons, beſtens verſehen, und empfehlen„ dito unausgelaſſen 18— 18— namlich 2 2 uns unter Zuſicherung außerordentlich billiger Preiſe.“ Nierenfett 20( 11 Hechen — 8 r 555„ Hammelsfett 161— 15— finn 4 J. 8 uͤrth ſeel. Erben. Der großh. heſſ. Kreisrath d. K. F. W 8 etzgergaſſe Nr. 366. g Küch ler. Ja Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg. f fiſſah 8