* 9 Dugbag für die im Allgemeinen, den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. 37. Sonnabend, den 11. September 1841. Amtlicher Theil. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg an die großh. heſſ. Buͤrgermeiſter des Kreiſes. Betreffend: Die Offenlegung und Legaliſtrung der Grundbücher. Es iſt zur Anzeige gekommen, daß einzelne Bürgermeiſter es unterlaſſen haben, die waͤhrend der Offenlegungsfriſt der Grundbücher ihrer Gemeinde nach Art. 3, 4 und 5 der Verordnung vom 13. Dezember 1839 ihnen obliegenden Arbeiten zu beſorgen, wodurch nunmehr die Legaliſirung der Grund— bücher ſelbſt gehemmt erſcheint. Ich ſchärfe Ihnen daher die genaue und gewiſſenhafte Befolgung der erwähnten Vorſchriften, welche ich hierunter in Abdruck noch beſonders beifüge, unter dem Bemerken machdrücklichſt ein, daß ich jede Vernachläſſigung dieſe Ihrer Verpflichtung in vorkommenden Fällen mit mahmhafter Strafe ahnden werde. Art. 3. Während der zur Offenlegung des Grundbuchs beſtimmten Friſt von ſechs Monaten können die Betheiligten von deſſen Inhalt Einſicht nehmen, oder Auszüge aus dem Grundbuche auf ihre Koſten verlangen, um ſich in den Stand zu ſetzen, die Richtigkeit der Angaben des Grundbuchs zu prüfen. Dieſe Auszüge werden von dem Bürgermeiſter der Gemeinde verfertigt, der dafür von jeder Par— zelle 2 kr. zu beziehen hat. Die beſtellt werdenden Auszüge müſſen innerhalb vierzehn Tagen ausgefertigt werden. Art. 4. Nach erfolgter Offenlegung des Grundbuchs ſoll außerdem der Bürgermeiſter der Ge—⸗ meinde mit den Feldgeſchwornen daſſelbe genau durchgehen, und den darin eingetragenen Beſitzſtand mit dem wirklichen Grundbeſitze vergleichen. Von jedem dadurch aufgefundenen Widerſpruch zwiſchen dem wirklichen und dem im Grundbuche eingetragenen Beſitzſtande ſoll derſelbe den betreffenden Grundbeſitzer ſchriftlich in Kenntniß ſetzen, und ihn auf die ihn treffenden geſetzlichen Nachtheile aufmerkſam machen. Der Bürgermeiſter und die Feldgeſchwornen haben für dieſe Benachrichtigung, für jeden Fehler, auf welchen ſie aufmerkſam machen, eine Gebühr von 2 kr. von dem Beſitzer anzuſprechen. Art. 5. Allen denjenigen, welche ſich bei den Angaben des Grundbuchs über den Beſitzſtand bbeſchwert erachten, ſteht während der in der Bekanntmachung feſtgeſetzten Friſt von ſechs Monaten das Recht zu, denjenigen, welcher bei einer Abänderung des Inhalts des Grundbuchs betheiligt iſt, zunäͤchſt durch den Bürgermeiſter der Gemeinde, deren Grundbuch offen liegt, zum Verſuch einer gütlichen Ver⸗ ſſtändigung einladen zu laſſen, oder ſonſtige Beſeitigung des vorgefundenen Anſtandes bei demſelben zu erwirken. Der Buͤrgermeiſter hat, wenn Vereinigungen zu Stande kommen, oder ſich die Anſtände in ſonſtiger * 5 266. Weiſe erledigen laſſen, daruͤber in ein geheftetes Buch förmliche Protocolle unter fortlaufenden Nummern aufzunehmen, dieſelben von den Betheiligten unterzeichnen zu laſſen und ſie zu beglaubigen. f N Derſelbe hat für die Aufnahme eines ſolchen Protocolls 10 kr. Gebühren von dem betreibenden Theile anzuſprechen. 17 Friedberg den 21. Anguſt 1841. Kuͤchler. Derſelbe an Dieſelben. Betreffend: Die Aufſtellung der Steuerkataſter im Allgemeinen. Nachſtehendes Schreiben der Großh. Oberfinanzkammer an mich theile ich Ihnen unter der Auf, forderung mit, über deſſen ſehr zu beachtenden Inhalt die Grundbeſitzer im eintretenden Falle aufzuklären und Ihrerſeits pflichtmäßig dafür mitzuwirken, daß die Grundbeſitzer in der hier angedeuteten Weiſe zun Förderung des ſo wichtigen Geſchäfts der Aufſtellung der Steuerkataſter und Grundbuͤcher mit Sorgfalt thätig zu ſein ſich angelegen ſein laſſen. N 5 Friedberg am 21. Auguſt 1841. Küchler. Die großh. heſſ. Oberfinanz-Kammer 1. Sektion an ſaͤmmtliche großh. Kreisraͤthe und Landraͤthe, In unſerm Schreiben vom heutigen zur Nr. O. F. K. I. Sect. 12,311„die Legaliſirung der Grundbücher betreffend“ haben wir darauf hingewieſen, welch' nachtheiligen Einfluß der Umſtand, daß die meiſten Grundbeſitzer bisher bei Errichtung der Steuerkataſter nicht, wie es vorgeſchrieben, und zur vollſtändigen Erreichung des Zwecks abſolut nothwendig iſt, mitgewirkt haben, jetzt auf die Verification der Grundbücher äußert. Wenn daher auch früher die Gemeinden nicht immer vermocht werden konnten, ihre Mitwirkung bei den Kataſteroperationen eintreten zu laſſen, ſo ſollte es doch nun, wo ſich der dop⸗ pelte Zweck, den die Immobilarkataſter, als Steuerkataſter und als Grundlage für die Grundbücher, deutlicher zu erkennen gegeben hat und den Grundbeſitzern die Wahrnehmung nicht entgehen kann, daß die Aufſtellung der Immobiliarkataſter ihre wichtigſten Intereſſen berührt, wohl eher gelingen, den Grund⸗ eigenthümern ein größeres und lebhafteres Intereſſe für die Kataſterarbeiten einzuflöſſen. Es ſind vorzüglich zwei Momente, bei welchen die Kataſter-Inſtructionen bereitwillige und ſorgfältige Mitwirkung der Grundbeſitzer zur Ausführung der Kataſterarbeiten unbedingt voransſetzen, nämlich: 1. Bei Ausmittelung und Aufzeichnung der einzelnen Grundbeſitzer innerhalb der verſchiedenen Fluren der Gemarkung resp. bei Aufſtellung der topographiſchen Güterverzeichniſſe, der Karten und Geſchoſſe; und 5 2. bei Feſtſtellung der Eigenthumsgrenzen. ad 1. In erſterer Beziehung beſtimmt der§ 2 der Inſtruction für die Aufſtellung des Immo⸗ biliarkataſters vom 30. Juni 1824 genau die den Grundbeſitzern hierbei zukommenden Obliegenheiten. Von der pünktlichen Erfüllung dieſer Obliegenheiten, ſei es nun, daß dieſelbe von der Geſammtheit der Betheiligten oder, was immerhin wirkſamer iſt, in deren Namen von einer auserleſenen Anzahl der lokal⸗ kundigſten Grundbeſitzer ausgeht, hangt die Zuverläſſigkeit der Grundlage für das ganze Kataſter ab, indem die Geometer ohne Mitwirkung der Grundbeſitzer eben ſo wenig im Stande ſind, alle Daten fuͤr die Aufſtellung der neuen Kataſter in zuverläſſiger Weiſe zu ſammeln, als es ihnen, zumal bei der be— kannten Unſicherheit der alten Flur- und Lagerbücher, möglich iſt, die Identität der Grundſtücke und die Concordanz zwiſchen den alten und neuen Kataſter völlig herzuſtellen. Werden aber die Grundbeſitzer vermocht, ihre Mitwirkung ſchon bei Aufzeichnung des Grundbeſitzes in der geeigneten Weiſe eintreten zu laſſen und laſſen ſich dieſelben außerdem ernſtlichſt angelegen ſein, auch ſpäter bei Offenlegung der Kataſter die ihnen zugefertigten Gütergeſchoſſe in allen ihren einzelnen Theilen zu prüfen, und dieſelben mit den Einträgen im Kataſter zu vergleichen, um hiernach etwaige Unrichtigkeiten und Abweichungen berichtigen zu laſſen, ſo wird das Kataſter ſowohl, als das hiernach aufgeſtellt werdende Grundbuch allen Erforderniſſen in Beziehung auf den Beſitz entſprechen und es kann alsdann die im Art. 4 der Verordnung vom 13. Dezember 1839 vorgeſchriebene Prüfung des Grundbuchs ohne beſondere Schwierigkeiten und Koſten und ſelbſt in weit kuͤrzerer Zeit, als in der hierfür beſtimmten ſechsmonatlichen Friſt vollzogen werden. Was nun ad 2. in Beziehung auf die Feſtſtellung der Eigenthumsgrenzen, von welcher es ſich hauptſächlich bei Vornahme der parcellariſchen Vermeſſung einer Gemarkung handelt, von den einzelnen Grund⸗ beſitzern gefordert wird, iſt in den§.§. 30 bis 40 der Inſtruction für die Begrenzung der Gemarkungen, Fluren, Gewanne und Parcellen vom 30. Juni 1824 genau beſtimmt und es iſt auch hier eine genaue Aufnahme und Verzeichnung der Parcellengrenzen insbeſondere nur alsdann möglich, wenn ſich die Grund⸗ det Orts vol dern bei liz U demnächſt den Geome D ——— Zu Am Fr 8 Uhr, ſa des Rabb Verſtorber hatte ein und ſein wiſſenhaft gemeine israelitiſch und noch Der Zug, und noch wenn ſie worden licher St 105 de orms d welche auf De ganze ab, licht Gumende erwarben, es fidtt, % 267. beſitzer dringend angelegen ſein laſſen, dieſen Beſtimmungen gewiſſenhaft nachzukommen; wenn dieſelben alſo ſchon vor Beginn der Vermeſſung ihre Eigenthumsgrenzen gehörig richtig ſtellen und genau bezeichnen zu welch' letzterem Zwecke die ſt. Sind die Grundbeſitzer in förmliche Ausſteinung der Parcellen immerhin das zweckentſprechendſte dieſer Weiſe thätig bei der Vermeſſung, ſo kann nicht leicht ein Zweifel über die richtige Aufnahme der Grenzen und Größen der einzelnen Grundſtücke entſtehen, und es werden alsdann die Größenangaben des hierauf zu errichtenden Grundbuchs dem wirklichen Beſitzſtande vollkommen entſprechen und die Grundbeſitzer ſelbſt durch einträchtigung an ihrem Eigenthume geſchützt ſein. die Legaliſirung dieſes Documents gegen jede bleibende Be— Mehr über die große Wichtigkeit einer ſorgfältigen Mitwirkung der Grundbeſitzer bei Errichtung der Kataſter hier zu ſagen, wäre wohl überflüſſig, Dffenlegung der Grundbücher gemachten Erfahrungen denn Sie ſelbſt werden aus den bis jetzt bei der die Ueberzeugung gewonnen haben, daß die meiſten ver Berichtigung dieſer Bücher hemmend in den Weg getretenen Schwierigkeiten hierin ihren Grund haben. Wir geben uns daher auch der Hoffnung hin, jühlbaren Bedürfniſſe abzuhelfen und erſuche Sie daher im wohlverſtandenen daß es Ihren Bemühungen bald gelingen werde, dieſem Intereſſe Ihrer Verwaltungs- Angehörigen auf's angelegentlichſte, nach Kräften dahin zu wirken, daß die Theilnahme der Grundbeſitzer an den Kataſteroperationen rege gemacht werde. Zeitpunkt, das Intereſſe der Betheiligten für die Kataſterarbeiten Güterverzeichniſſes ſammelt. vie Notitzen zur Aufſtellung des topographiſchen Noch bemerken wir Ihnen hierbei, daß der ſchicklichſte zu erwecken, der iſt, wo der Geometer Wenn bei dieſer Gelegenheit vie Mitwirkung der Grundbeſitzer in der, in unſerem Eingangs dieſes allegirten Schreiben vom heutigen auseinandergeſetzten Weiſe eintritt, dann kann es nicht fehlen, Ihrer Beſitzer der Wirklichkeit entſpricht. daß die Aufzeichnung der Grundſtücke und Ganz in derſelben Weiſe wird auch bei der Vornahme der Parcellenvermeſſung die Mitwirkung ver Grundbeſitzer ſtattfinden können, und es wird auch hierbei das wirkſamſte Mittel darin beſtehen, daß ver Ortsvorſtand dem Geometer eine entſprechende Anzahl der erfahrenſten und localkundigſten Grund⸗ veſitzern beigiebt, um alle etwaigen Anſtände bei Aufzeichnung der Grenzen ſogleich beſeitigen zu können. Was Sie nun in vorkommenden Fällen bezüglich der hier zur Sprache gebrachten Angelegenheit vdemnächſt verfügen werden, davon erbitten wir uns gefällige Nachricht, um noͤthigen Falls die betreffen⸗ den Geometer danach inſtruiren zu können. Der Inhalt dieſes Schreibens iſt übrigens ſäͤmmtlichen Kataſtergeometern vorläufig mitgetheilt worden. v. Ko pp. Zur wetterauer Chronik.(13) Am Freitag, den 3. September, Nachmittags um 8 Uhr, fand zu Friedberg die feierliche Beerdigung des Rabbiners Feibiſch Frankfurter ſtatt. Der Verſtorbene, geboren zu Frankfurt an der Oder, hatte ein Alter von ungefähr 74 Jahren erreicht, und ſein hieſiges Amt 25 Jahre hindurch mit Ge⸗ wiſſenhaftigkeit und Liebe verwaltet. Daher die all⸗ gemeine Theilnahme von Seiten der geſammten sraelitiſchen Gemeinde, die ſich bei ſeinem Tode und noch mehr bei ſeiner Beerdigung kund gab. Der Zug, an welchen auch Chriſten ſich anſchloſſen, und noch mehrere ſich angeſchloſſen haben würden, wenn ſie nicht zu ſpaͤt davon in Kenntniß geſetzt worden wären, bewegte ſich langſam und in feier⸗ licher Stille durch die Stadt nach dem Begräbniß⸗ platze der Israeliten, wo Herr Dr. Adler von Worms dem Verſtorbenen eine ſchöne Grabrede hielt, welche auf die zahlreichen Anweſenden Eindruck machte. Die ganze Feier gab uns einen erfreulichen Beweis ub, nicht nur daß der Verſtorbene ſich bei ſeiner Gemeinde während ſeines Lebens Achtung und Liebe Erworben, und das verdient Anerkennung, wo man 2s findet, ſondern auch, daß die hieſigen Israeliten eine feierliche und wuͤrdige Beerdigung ihrer Ver— ſtorbenen zu veranſtalten wiſſen. Möge das für an— dere Orte ein Muſter der Nachahmung ſeyn, wo man ſolche Beerdigungen auf eine die Todten wenig ehrende Weiſe in aller Haſt und Eile und oft im ſchmutzigen Alltagskleide, vornimmt, als wenn der Verſtorbene nicht ihr Mitbruder und Menſch wäre, und als wenn ihm nicht bei ſeiner letzten Begleitung ein Feſtgewand gebühre, ſondern man nur ſich ſpu⸗ ten müſſe, ihn einzuſcharren, um dann wieder fort— zulaufen. Es iſt uns über dieſen Gegenſtand noch eine andere Mittheilung ſpäter zugeſandt worden, woraus wir nur Folgendes entnehmen zu müſſen glauben. „Man kann bei dieſer Gelegenheit den Wunſch nicht unterdrücken, daß die nunmehr vakante Rabbinats⸗ ſtelle des hieſigen Sprengels einem Manne anver⸗ traut werden möge, von deſſen Bildung und Kennt⸗ niſſen es ſich erwarten läßt, daß er die Mängel, woran die Juden zum Theil noch leiden, gehörig erkennet und durch ſein geiſtliches Wirken im wah— ren Sinne danach zu ſtreben ſuchet, ſolche allmählich verſchwinden zu machen.“ Bekanntmachungen von Behoͤrden. N Oeffentliche Bekanntmachung. f (960) Johannes Philippi von Melbach iſt durch Beſchluß großh. Hofgerichts der Provinz Ober⸗ heſſen für einen Verſchwender erklärt und unter Curatel des Georg Philippi II. und Heinrich Weller von Melbach geſtellt worden, was mit dem Bemer⸗ ken öffentlich bekannt gemacht wird, daß alle Rechts⸗ geſchäfte, die Johannes Philippi fortan ohne Ge⸗ nehmigung ſeiner Curatoren abſchließt, ſofern ſie deſſen Vermögen betreffen, keine rechtliche Wirkung aben. 5 Zugleich werden diejenigen, welche Forderungen irgend einer Art an Johannes Philippi's Eheleute zu machen haben, hierdurch aufgefordert, dieſelben ſogewiß Montag den 13. September l. J., Vormittags in Melbach auf der dortigen Buͤrgermeiſterei anzu— melden, als ſonſt darauf bei Abſchluß des Inventars keine Rückſicht genommen und präſumirt werden wird, daß ſie nach dieſer Bekanntmachung entſtan— den, alſo wirkungslos ſeyen. Friedberg den 16. Juli 1841. Großh. heſſ. Landgericht daſelbſt Hofmann. Brumhard. Verſteigerung der bei hieſigem Pfandhauſe nicht ausgelöſ'ten und renovirten Pfänder. (982) Dienſtag den 21. September 1841, Vor⸗ mittags 9 Uhr, ſollen in hieſigem Rathhauſe die bei der Verfallzeit in hieſigem Pfandhaus nicht einge— löſ'ten und auch nicht renovierten Pfänder, als: Nr. 7330, 7346, 7355, 7358, 7392, 7452, 7599, 7600, 7643, 7669, 7698, 7708, 7716, 7727, 7755, 7789, 7820, 7830, 7839, 7844, 7849, 7877, 7904, 7920, 7923, 7926, 7947, 7958, 7968, 7969, 7970, 8022, 8023, 8032, 8034, 8119, 8128, 8129, 8130, 8157, 8171, 8178, 8210, 8222, 8229, 8230, 8246, 8247, 8260, 8261, 8263, 8264, 8272, 8279, 8293, 8310, 8312, 8313, 8315, 8317, 8320, 8335, 8344, 8353, 8354, 8357, 8360, 8385, 8408, 8412, 8415, 8416, 8423, 8428, 8431, 8432, 8437, 8468, 8476, 8512, 8514, 8535, 8544, 8548, 8551, 8555, 8563, 8564, 8565, 8569, 8570, 8573, 8577, 8587, 8588, 8591, 8596, 8600, 8601, 8614, 8616, 8618, 8623, 8625, 8637, 8638, 8639, 8641, 8648, 8650, 8660, 8663, 8664, 8670, 8671, 8679, 8684, 8702, 8705, 8720, 8726, 8756, 8761, 8768, 8769, 8790, 8791, 8794, 8799, 8801, 8807, 8826, 8829, 8841, 8844, 8845, 8853, 8855, 8871, 8858, 8912, 8919, 8928, 8929, 8943, 8952, 8971, 8982, 8983, 8990, 8994, 8998, 9009, 9025, 9026, 9028, 9056, 9057, 9061, 9062, 9063, 9064, 9067, 9085, 9086, 9087, 9088, 9089, 9096, 9097, 9101, 9103, 9104, 9106, 9108, 9112, 9113, 9118, 9131, 9161, 9169, 9170, 9171, 9172, 9173, 9180, 9183, 9194, 9204, 9207, 9215, 9222, 9226, 9243, 9247, 9249, 9254, 9255, 9260, 9263, „ 268* 9269, 9278, 9282, 9283, 9285, 9290, 9296, 9209, 9301, 9204, 9308, 9315, 9320, 9321, 9344, 9353, 9354, 9355, 9356, 9359, 9360, 9367, 9368, 9383 9384, 9392, 9393, 9402, 9405, 9406, 8408, 9409, 9410, 9412, 9413, 9418, 9419, 9420, 9426, 9427, 9429, 9437, 9451, 9453, 9454, 9461, 9463, 9465, 9468, 9478, 9483, 9487, 9489, öffentlich meiſtbie⸗ tend verſteigert werden. 5 Friedberg den 1. September 1841. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter . D. Fritz. 5 Acker ⸗ Verpachtung. (987) Montag den 20. September l. J., Vor⸗ mittags um 9 Uhr, ſollen die aus der Joſt'ſchen Curatel herrührende 7½ Morgen Ackerland, in der Fauerbacher und Friedberger Gemarkung liegend, in hieſigem Rathhauſe auf weitere 6 Jahre öffent- lich meiſtbietend verpachtet werden. Friedberg den 2. September 1841. In Auftrag: 7 Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter D. Fritz. ö Mobilien-Verſteigerung. r (988) Montag den 13. d. M., Vormittags um 9 Uhr, ſollen die zur Verlaſſenſchaft der abgeſchie— denen Ehefrau des Philipp Rosbach gehörenden Mobilien, beſtehend in Gold, Silber, Kupfer, Zinn, Eiſen, Kommode, Schränke, Stühle, Bettwerk, Bett, Weißzeug und Kleider, in dem Sterbehauſe, auf der breiten Straße neben der Poſt, öffentlich meiſt— bietend verſteigert werden. Friedberg den 2. September 1841. In Auftrag großh. heſſ. Landgerichts:— Der großh. heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz. Bekam ut m g chu n, Holzverſteigerung im Revier Hochweiſel, Forſts Friedberg, betreffend. (1007) Dienſtag den 14. d. M., Vormittags präcis 9 Uhr, in dem vordern Köppel anfangend, ſollen in verſchiedenen Domanialdiſtrieten, ſämmtlich in der Nähe von Bodenrod gelegen, nachſtehend ver— zeichnete Holzſortimenten auf dem Wege der Ver— ſteigerung öffentlich verwerthet werden, als: 19 9% Stecken buchen und eichen Scheitholz, 20 2/%„ eichen Prügelholz, 3) 6„ buchen und 4½¼ Stecken eichen Scheitholz, friſches, 40 188 Wellen buchen und 63 Wellen eichen Reisholz und 5) 1 Klotz eichen Stammholz, 23 Cubikf. haltend. Die Herrn Bürgermeiſter der Nachbarſchaft wer⸗ den dieſe Verſteigerung zeitig durch die Schelle ver⸗ öffentlichen laſſen. ö Hochweiſel den 8. September 1841. Der großh. heſſ. Revierförſter Stillgebauer. Steinen a das Seb tung der Dornaſſen nigſtnehme Fried 0 (4010) 10 Uhr, in ungefll tend verſte Vſſen (1010 tags 12 als Aepf tenden a Dor! (1012) tags 2! circa 10 bietend ladet. Schr (1013 Uhr, ſoll dele Arb bis u lich vei d rde e 269. Chauſſeearbeit. 1008) Das Zerſchlagen eirer Quantität Chauſſee⸗ jeine von ungefähr 20 Cubikklafter, auf der Straße von Gießen uͤber Lollar, iſt noch zu vergeben, und vafür der Preis von 36 fl. pro Cubikklafter feſt⸗ zeſetzt. 1 1 Steinklopfer, welche Luſt haben, dieſe Arbeit im Banzen oder auch in Parthieen bis zu einer Cubklftr. zu übernehmen, konnen ſich auf dem Bureau des großh. Provinzialbaumeiſters Hofmann dahier melden. Gießen den 8. September 1841. Der gr. Bauaufſeher 11. Klaſſe F. Schaͤcker. Arbeits-Verſteigerung. 11009) Mittwoch den 15. September l. J., Vor⸗ mittags 10 Uhr, ſoll bei Herrn Gaſtwirth Schall zu Aſſenheim das Brechen und Fahren von 6 Cub. Klafter Steinen aus dem aſſenheimer herrſchaftl. Steinbruch, ſowie das Liefern von 6 Cub. Klafter Steinen aus den florſtädter Privatſteinbruͤchen, ſodann das Setzen und Schlagen der Steine zur Unterhal⸗ tung der Provinzialſtraße von Aſſenheim gegen Dornaſſenheim hin, einer Verſteigerung an die We— nigſtnehmenden ausgeſetzt werden. Friedberg den 8. September 1841. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Rhumbler. Aepfel-Verſteigerung. (1010) Dienſtag den 14. September, Morgens 10 Uhr, wird das dahieſige Gemeindeobſt, beſtehend in ungefähr 20 Malter Aepfeln, öffentlich meiſtbie— tend verſteigert werden. Aſſenheim den 8. September 1841. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Bertalott. Obſt-Verſteigerung. (1011) Freitag den 17. September l. J., Mit⸗ tags 12 Uhr, ſoll das diesjährige Gemeindeobſt, als Aepfel und Birnen, öffentlich an den Meiſtbie⸗ tenden an Ort und Stelle verkauft werden. Dorheim am 9. September 1841. Der kurf. heſſ. Bürgermeiſter Zerb. Aepfel-Verſteigerung. (1012) Mittwoch den 15. d. M., des Nachmit⸗ tags 2 Uhr, ſollen die hieſigen Gemeinde-Aepfel, circa 150 Malter, Parthieenweiſe öffentlich meiſt— bietend verſteigert werden, wozu man Liebhaber ein⸗ ladet. Schwalheim den 8. September 1841. Der kurfürſtl. Bürgermeiſter Hofmann. Arbeits-Verſteigerung. (1013) Dienſtag den 14. d. M., Vormittags 9 Uhr, ſollen auf dem Rathhauſe zu Florſtadt verſchie⸗ dene Arbeiten an der Wegſtrecke von der Niddabrücke bis zur Hinsbach an die Wenigſtfordernden oͤffent⸗ lich verſteigert werden. 1) Maurerarbeit voranſchlagt zu 60 fl. 40 kr. 273 2 2) Steinhauerarbeit 77 3) Pflaſtrerarbeit 198, 2 4) Zimmerarbeit 60„—„ 5) Schloſſerarbeit 28„—„ 6) Weißbinderarbeit 32% 10% 7) Chauſſirarbeit 284„ 45„ 8) Anfuhr von Chauſſeeſteinen 80„—„ 9) Aufſetzen 2= Florſtadt den 9. September 1841. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Götz. Aepfel ⸗Verſteigerung. (1014) Montag den 13. d. M., Vormittags 10 Uhr, werden die der Gemeinde Florſtadt zugehören— den Aepfel, ohngefähr 10 Malter an Ort und Stelle gegen baare Zahlung meiſtbietend verſteigert. Florſtadt am 9. September 1841. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter f Götz. Arbeits-Verſteigerung. (1015) Dienſtag den 14. d. M., Nachmittags 1 Uhr, ſollen dahier nachſtehende Arbeiten, beſtehend in 1) Planiren des Brunnen- und Kirchenplatzes voranſchlagt zu 95 fl. 2) Pflaſterarbeit 255 fl. 3) das Herbeifahren von 20 Cubikklafter Kies 300 fl. an den Wenigſtuehmenden verſteigert werden. Södel den 6. September 1841. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Schneider. Garten-Verſteigerung. (1016) Montag den 11. Oktober l. J., Vormit⸗ tags um 11 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhaus der Garten des Nicolaus Weiß dahier, neben Herrn Jacob Wien und Leonhard Rühl in den Gräben⸗ gärten gelegen, 41 Ruthen haltend, öffentlich meiſt— bietend verſteigert werden. Friedberg den 8. September 1841. In Auftrag großh. heſſ. Landgerichts: Der großh. heſſ. Bürgermeiſter: D. Fritz. Hofraithe-BVerſteigerung. (1017) Da auf die zum Nachlaß der Philipp Kopp'ſchen Eheleute gehörige, am 23. Auguſt d. J. der Verſteigerung ausgeſetzte Hofraithe, in der Kirch— gaſſe gelegen, kein Gebot geſchah, ſo ſoll Montag den 20. d. M., Vormittags um 10 Uhr, dieſelbe, und zwar die ganze Hofraithe, in Wohnhaus, zwei Ställchen und Hofraum beſtehend, an Bender und Nicolai gelegen, einer nochmaligen öffentlichen Ver— ſteigerung in hieſigem Rathhauſe ausgeſetzt werden. Friedberg den 8. September 1841. In Auftrag großh. heſſ. Landgerichts: Der großh. heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz. ˙ 270* Obſt⸗Verſteigerung. (1018) Mittwoch den 22. September l. J., von Morgens 9 Uhr an, ſoll das ſammtliche Obſt von den ſtädtiſchen Allmeyen, beſtehend in Aepfeln, Bir⸗ nen, Zwetſchen und Nüſſen, öffentlich an Meiſtbie⸗ tende verſteigert werden. Der Anfang geſchieht am Seergraben, und ſoll das Obſt in ſchicklichen Ab⸗ theilungen dem Verkauf ausgeſetzt werden. Friedberg den 8. September 1841. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter D. Fritz. Arbeits-Verſteigerung. (1019) Montag den 13. September, Nachmit⸗ tags 1 Uhr, ſoll in hieſigem Schulhaus das Aus— weißen der Schulſäle, voranſchlagt zu 30 fl. öffent⸗ lich an Wenigſtnehmenden verſteigert werden. Friedberg den 8. September 1841. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter D. Fritz. Verſteigerung von Chauſſirarbeit von Ortenberg bis Grebenhain. (1020) Donnerſtag den 16. September ſollen Chauſſirarbeiten auf der Staatsſtraße von Orten— berg bis Grebenhain öffentlich an den Wenigſtneh⸗ menden in Accord gegeben werden. Die Verſteigerungen beginnen: Für die Strecke von Ortenberg bis Lißberg, Vor⸗ mittags 10 Uhr, bei Ortenberg, Für die Strecke durch Hirzenhain, Mittags 12 Uhr, in Hirzenhain, Für die Strecke von Gedern bis Grebenhain, Nachmittags 3 Uhr, bei Gedern. Die großh. Bürgermeiſter concurrenzfähiger Orte werden um weitere Bekanntmachung durch die Schelle erſucht. Nidda den 6. September 1841. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Süffert. Lieferung von Grenz⸗ und Abtheilungs— ſteinen für die Provinzialſtraßen vom Schwalheimer Hofe nach Staaden, von Nidda nach Ranſtadt, von Ranſtadt nach Selters und von Selters nach Büdingen. (1021) Montag den 20. September, Vormittags 9 Uhr, ſoll in Ranſtabt bei Wirth Bernhard die Lieferung der für die obigen Straßen erforderlichen 1000 Stück Grenzſteine und 120 Abtheilungsſteine Straßenweiſe an die Wenigſtnehmenden in Accord gegeben werden. Nidda den 6. September 1841. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Süffert. Verſteigerung von Bauarbeiten und Lie⸗ ferungen zur Erbauung eines neuen Kirch— thurms in Bellersheim. (1022) Dienſtag den 21. September d. J., Vor⸗ mittags um 10 Uhr, ſollen in dem Gemeindehaus zu Bellersheim die zur Erbauung eines neuen Kirch⸗ thurms daſelbſt erforderlichen Arbeiten und Lieferun⸗ gen voranſchlagt: fl. 1) Maurerarbeit 1157 22 2) Steinhauerarbeit 876 48 3) Zimmerarbeit 709 57 40 Dachdeckerarbeit 412 06 5) Schreinerarbeit 137 54 6) Schloſſerarbeit 288 38 7) Glaſerarbeit 5 42 09 8) Weißbinderarbeit 0 9) Lieferung von 140 Buͤtten Kalk 420— 10) 8„ 7 Cbklftr. Mauerſand 140— an die Wenigſtnehmenden verſteigert werden, wel⸗ ches man hierdurch mit dem Bemerken zur öffent⸗ lichen Kenntniß bringt, daß die Riſſe Voranſchläge und Verſteigerungsbedingungen auf dem Bureau des Unterzeichneten zur Einſicht offen liegen. Gießen den 7. September 1841. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Müller. Verſteigerung von Weißbinderarbeit. (1023) Dienſtag den 14. September, Vormittags 10 Uhr, ſoll der äußere Anſtrich an dem Pfarrhauſe zu Okarben, in dem Wirthſchaftslokale des Herrn Gaſthalter Henzel daſelbſt, an die Wenigſtfordernden in Accord gegeben werden. Friedberg den 7. September 1841. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter 5 Rhumbler. Arbeits- Verſteigerung. (1024) Dienſtag den 14. September, Morgens 10 Uhr, ſollen zu Beienheim die an den Vieinalwegen zu erbauenden Kanäle, ſowie das Planiren und Pfla⸗ ſtern des Pfarrhofs, und das Verſetzen der Thor— pfoſten am Hofthor, ferner die Fertigung einer Spa⸗ lierwand von Latten, öffentlich wenigſtnehmend in Accord gegeben werden. Es werden daher die großh. Bürgermeiſter der Umgegend erſucht, die Maurer und Schreiner ihrer Gemeinden hiervon in Kennt⸗ niß zu ſetzen.. Beienheim den 8. September 1841. In Auftrag großh. heſſ. Bürgermeiſters: Der Wegwärter Thomas. Trauben-Verſteigerung. (1025) Dienſtag den 14. d. M., Nachmittags 4 Uhr, werden an Ort und Stelle die diesjährigen Weintrauben in dem Zwinger an dem Burgwall und dem vordern Hirſchgraben dahier öffentlich verſteigert. Friedberg den 7. September 1841. Der großh. heſſ. Rentamtmann Bu ß. Verſteigerung von Planirarbeiten zy Eſchenrod. (1026) Samſtag den 18. September, Vormittags 10 Uhr, ſoll bei Eſchenrod die Vollendung eines Planirlooſes, womit Sprengarbeiten verbunden ſind, öffentlich auf die Plane in Accord gegeben werden. Liebhaber, welche das Loos etwa aus der Hand (1029) Sonntag de Nachmittags diet jadrigen urgwall urb b verſttigert ttamtmam „ 271* zu accordiren geneigt ſind, können ſich bei dem Un⸗ terzeichneten melden. Nidda den 6. September 1841. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Süffert. Lieferung und Anſtrich von Pfählen zur Bezeichnung der Banquette. (1027) Dienſtag den 21. September, Vormittags 9 Uhr, ſoll in Eichelsdorf bei Wirth Alt die Lie⸗ ferung von 15 Fuß langen abgehobelten Eichenpfählen und der Anſtrich derſelben und zwar: 10 für die Provinzialſtraße von Herbſtein nach Schotten, 2) für die Prov. Straße v. Ranſtadt n. Selters, 3) für die Prov. Straße v. Selters n. Büdingen und 4 für die Prov. Straße v. Schwalheimer Hof n. Staaden öffentlich an die wenigſtnehmenden Zimmer- und Weißbindermeiſter in Accord gegeben werden. Nidda den 6. September 1841. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Süffert. N ν Privat⸗ Bekanntmachungen. Kirchweihfeſt zu Fauerbach II. (1028) Sonntag den 12. und Montag den 13. d. M. iſt gut beſetzte Tanzmuſik bei mir anzutreffen, wozu ich alle meine Freunde und Gönner höflichſt einlade. a Ihr, die mich Gönner und Freunde nennen, Und meine Wirthſchaft ſchon früher kennen, Kehrt dieſes Jahr bei mir wieder ein, Ihr werd't mit mir zufrieden ſein. Für guten Rhein- und Aepfelwein, Für Kuchen, Wurſt, und Braten Werd' ich auf's Beßte beſorget ſein Und kann euch mit aufwarten. Und dann kann man noch obendrein Ein gut Taſſ' Kaffee genießen, Dieſe wird ganz koſtbar ſein, Wird euch den Geſchmack verſüßen. Fauerbach II. im September 1841. W. Holler. (1029) Fauerbacher Kirchweihe Sonntag den 12. und Montag den 13. September. Ich wollte nur ganz kurz bemerken, Daß man ſich auch bei mir kann ſtärken Mit Speiſ' und Trank auf's allerbeßt' Am fauerbacher Kirchweihfeſt'; Wie's Nachbar Holler, mein College, In ſchönen Verſen bringt zu wege. Doch muß ich noch hierzu anzeigen: Ich werd' auch guten Schinken reichen; Und daß, was Strauß hat komponirt, Bei mir geſpielt wird wie geſchmiert; Natürlich gegen blankes Geld, Denn nicht die Kreid' regiert die Welt. Kommt Alle nur aus Oſt und Weſt, Aus Norden, Süden, liebe Gäſt'! Und wird bei mir kein Platz mehr ſein, So kehrt beim Nachbar Holler ein. Joh. Neiſel. Nauheimer Teichhaus. (1030) Sonntag den 12. Septemb. iſt auf dem Nau⸗ heimer Teichhaus gut beſetzte Harmonie- und Tanz⸗ muſik anzutreffen, wozu höflichſt einladet Henkel. Eine brave Hausmagd, (996) welche wo möglich kochen kann, wird in hieſiger Stadt baldigſt in Dienſt geſucht. Von wem? ſagt die Expedition dieſes Blattes. Das ſilberne Roß 1993) fährt vom 30. Auguſt täglich Morgens 10 Uhr von Darmſtadt nach Frankfurt und täglich Mittags um 12 Uhr aus dem Gaſthof zum Lands⸗ berg von Frankfurt nach Darmſtadt. Die bisherige Fahrt bleibt unverändert. Walther. Zwei neue Büttenkeltern (991) mit eiſernen Schrauben ſind zu verkaufen bei G. Zell, Zimmermeiſter in Butzbach. Fruchte⸗Preiſe hier in Friedberg: Waizen: 12 fl.— kr. Korn: 6 fl. 10 kr. Gerſte: 3 fl. 40 kr. Hafer: 3 fl.— kr. Erbſen:— fl.— kr. Fruͤchte⸗Preiſe zu Mainz, am 3. Sept.: Waizen: 11 fl. 9᷑r. Korn: 6 fl. 27 kr. Gerſte: 4 fl. 33 kr. Hafer: 2 fl. 47 kr. Erbſen:— fl.— kr. Polizei-Taxe für die Staͤdte Friedberg und Butzbach vom 12. bis 19. Septemb. 1841. pfd Brod⸗ 75 reiſe. Friedberg Butzbach. kr. pf. kr. pf. 1 Leib⸗Roggenbrod 8 2 1 3 2. 0 7 414„. 10 9 Loth. Loth. — Milchbrod 1 114 —] Waſſerweck 14 4¼% 114— —Gemiſchtes(Tafel-) Brod 14 5 115 Fleiſch-Preiſe. 1 16 1(Ochſenfleiſch 755 1 8 2 enge; gemäſtetes 3 „Kühfleiſch ungemäſtetes* 6 3 ;; gemäſtetes 7 3 814— „Rindſleiſch ungemäſtetes 6 6 2 Kalbfleiſch 71— 71— „ Schweinenfleiſch 10— 101— „Hammelfleiſch 81— 81— „ Schaaflfleiſch 71——— „ Wurſt von blos Schweinen 124— 124— „Gemiſchte Wurſt 10— 10— „ Bratwurſt 14— 134— „Schwartenmagen 144— 144— „[Geräucherter Speck 18— 181— „Schinken 14— 144— „ Dörrfleiſch 144— 144— „ Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 191— 19— 0 dito unausgelaſſen] 18— 184— „ Nierenfett 19— 184— „ Hammelsfett 15 1— 1151— Der großh. heſſ. Kreisrath d. K. F. Küchler. Hofraithe-Verſteigerung. (1031) Die Unterzeichnete iſt geſonnen ihre Hof⸗ raithe, die ſogenannte Oelmühle, aus der Hand zu verkaufen und ladet Kaufliebhaber hierzu ein. Friedberg. H. Hanſtein J. Wittwe. Empfehlung. (1032) Durch den Ankauf einer ganz neuen, ſehr bequem eingerichteten einſpännigen Chaiſe bin ich in den Stand geſetzt, mich einem verehrten Publikum zu empfehlen. Friedberg den 3. September 1841. H. Waas, Lohnkutſcher. Geſchäfts- Anzeige. (1033) Ich bringe hiermit dem hieſigen und aus⸗ wärtigen Publikum zur Nachricht, daß ich den von meinen Eltern ſchon ſeit langen Jahren geführten Mehl! andel fortbetreiben und ſtets beſorgt ſein werde, ihn in ſelbiger Form und Güte fortzuführeu. Adam Rauſch, Mehlhändler, wohnhaft auf der breiten Straße, dem Markt gegenüber. „ 272* im Zweifel ſein. An die verehrten Leſer des friedberger Intelligenzblattes. (1034) Ueber die Perſon, welche der Phyſſkats⸗ wundarzt Sommer in Butzbach in den von ihm verfaßten Inſeraten der Num. 33 und 36 des fried⸗ berger Intelligenzblattes gemeint hat, werden die verehrten Leſer dieſes Blatts keinen Augenblick mehr Ich werde mich mit keiner Er⸗ widerung auf die Schmähungen in den genannten Inſeraten beſudeln, ſondern den Verfaſſer derſelben mit einem Iujurienprozeſſe, wozu alle Einleitungen getroffen ſind, heimſuchen, der ihn von allen An⸗ fällen der Menſchenliebe und mediciniſcher Grillen⸗ fängereien gründlich und für immer befreien ſoll. Das Reſultat dieſes Proceſſes ſoll den Leſern dieſes Blattes ſeiner Zeit vollſtändig mitgetheilt werden. Okarben den 8. September ae Burk. Ein neuer S 8 (1035) mit eiſernen Axen, hat aus freier Hand zu verkaufen in Petterweil Wilh. Becker. Im Monat Auguſt 1841 wurden zu Friedberg 1 Get rant; Heinrich Chriſtian Carl Hedderich, neuangehender Bürger und Metzgermeiſter dahier, des großh. Schullehrers Philipp Hedderich zu Oberſeemen ehelich lediger Sohn, und Katharina Wagner, Chriſtian Lippold, neuangehender Buͤrger und Büchſenmacher dahier, des hieſigen Bürgers und Büchſenmachers Anton Lippold ehelich lediger Sohn, und Katharina Charlotta Drauth, des Kaſpar Jaup, neuangehender Bürger und Schuhmachermeiſter dahier, des zu Ilbenſtadt ver— ſtorbenen Ortsbürgers und Scheerenſchleifers Kaſpar Jaup nachgelaſſener ehelicher Sohn, und Dem hieſigen Burger, Drehermeiſter und Silberarbeiter Konrad Leonhard eine Tochter, Johanna Den 1. der Margaretha Wagner aus Obermörlen ledige Tochter. 52 weiland Johannes Drauth, Wirth zu Rodheim, nachgelaſſene eheliche Tochter. 1 29. Margaretha Schimpf, des weiland hieſigen Bürgers und Fuhrmannes Philipp Schimpf nach⸗ gelaſſene eheliche Tochter. G ertgu ft Den 11. Leonhardina, Franziska, Maria, geboren den 29. Juli. „ 15. Dem hieſigen Bürger und Schneidermeiſter Karl Heinrich Friederich eine Tochter, Anna Ka⸗ tharina, geboren den 25. Juli. . Dem hieſigen Bürger und Seilermeiſter Chriſtian Gottlieb Stadelmann ein Sohn, Hermann, geboren den 11. Auguſt. Dem hieſigen Bürger und Glaſermeiſter Konrad Jung eine Tochter, Anna Chriſtina, geboren den 25. Juli. Dem hieſigen Kreisraths-Secretariats-Gehülfen Heinrich Fink ein Sohn, Georg Ludwig, geboren den 21. Juli. . Dem großh. Conrector an hieſiger Stadtſchule Karl Friedrich Lauckhard eine Tochter, ae Katharina, geboren den 28. Juli. 3) Beer digt: Johann Peter Steuernagel, Soldat im 2. Bataillon des Aten großh. Infanterie⸗Regiments aus Windhauſen, alt 20 Jahre, 9 Monat, 5 Tage, 1 den 9. Auguſt. . Georg Wilhelm Faiſt, Bürger und Handarbeiter dahier, alt 29 Jahre, 1 Monat, 15 Tage, den 27. Auguſt. * Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg. den 2 U tigkeit der aufmerkſa Beſitzſtand Verhütung ſelten die Kenntniß digen Veri Kammer f mäßig ben Auszug a Originalk Anzahl fe Grundſtüc Beſitzſtand der oben Grundbuch fiche von dullech de neben die h. kungen in feli gun