” W S 11 18 Intelligenzblatt für die J roving ber hessen im Allgemeinen, den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. 2 Sonnabend, den 10. Juli 1841. Betrag jedoch voraus zu bezahlen iſt. Mi dem 1ſten Juli kann auf dieſes Intelligenzblatt für das zweite halbe Jahr mit 40 kr. abonnirt werden, welcher Carl Bindernagel. Das Wetterauer Saͤngerfeſt, welches zu Butzbach den 4. Juli d. J. ſtatt⸗ gefunden. Die Sonne ſchien doch eine rechte Freude an dem Sängerfeſte zu haben; denn während ſie beinahe in der ganzen vorhergegangenen Woche ihr Antlitz ver— hüllte und ſelbſt den Samſtag noch viele Thränen vergoß, ſo lugte ſie den Sonntag Morgen immer mehr unter ihrem Schleier hervor, je näher die ge— ſchmückten Wagen mit den heiteren Sängern und den wehenden Fahnen dem munteren Butzbach kamen; und als nun gar in Niederweiſel die geſchmackvoll gekleideten Abgeordneten des butzbacher Feſt Comités mit Muſik auf zweien Wagen die Sangesbrüder be— grüßten, da konnte ſie nicht länger an ſich halten und zerriß den Schleier, damit ſie, umgeben von himmliſchem Blau, Zeuge des Jubels ſeyn und den ſchönen Zug durch die grüßende Menge vor und in der Stadt geleiten konnte. Sie ließ ſich auch den ganzen Tag in ihrer heiteren Laune nicht ſtören, ſondern leuchtete hell und klar, und begab ſich erſt zur Ruhe, als der ſanfte Mond auftauchte, dem ſie dann auftrug, wach zu bleiben und die Sänger in der Nacht heim zu geleiten. Es war ein heiterer Tag in jeder Beziehung. Die Geſänge in der Kirche wurden recht wacker vorgetragen von den Vereinen von Butzbach, Frank⸗ furt, Friedberg, Laubach, Lich, Nidda, Ortenberg, Schotten, Uſingen und Vilbel. Die Solis, welche einige Herren von Frankfurt die Gefälligkeit hatten zu ubernehmen, wurden meiſterhaft ausgefuͤhrt. Herrn Rektor Algeier gebührt beſonderer Dank für ſeine Leitung; er hat Liebe und Ausdauer für die Sache und ganz beſonderes Talent zu dirigiren. Nach Beendigung der Geſänge in der Kirche war Mittagstafel im Garten des heſſiſchen Hofs von circa 400 Sangern und Geſangesfreunden, wobei es an Toaſten nicht fehlte. Sie galten: Sr. Königl. Hoheit unſerm allverehrten Großherzoge,„unter deſſen milder Regierung dieſe Feſte ſo ſchön gedeihen“; dem Beſtehen der wetterauer Vereine; dem butz— bacher Orpheus u. ſ. w. u. ſ. w. Allgemeiner Frohſinn herrſchte und die deutſche Gemüthlichkeit gab ſich bei der ganzen Verſammlung kund. Nach aufgehobener Tafel ſchaarten die Sänger ſich unter ihre Fahnen und zogen, in alphabetiſcher Reihenfolge der Vereine, mit Muſik durch die Stadt einen Hügel hinan auf den ſ. g. Schrenzer. Es war ein impoſanter Zug, den Tauſende von Menſchen umſchwärmten. Das etwas beſchwerliche Erſteigen des Huͤgels in der Sonnenhitze wurde durch die Ausſicht auf demſelben belohnt, denn da lag die geſegnete Wetterau mit ihren vielen Thurmſpitzen und Obſtbäumen ausgebreitet, und ſah man auch keine Rebhügel, ſo rauſchten doch die vollen Aehren und ſprachen:„wir ſind der Segen Gottes; die Heere Gottes gegen des Hungers Noth!“— O Deutſchland, du großes geliebtes Vaterland! welches herrliche Land biſt Du mit Deinen geſegneten Hügeln und Thälern und Deinen biederen, gemüthlichen Men⸗ ſchen, bei denen „Treue hell vom Auge blitzt „Und Liebe warm im Herzen ſitzt.“ Die Lieder, welche nun im Freien in Mitten einer Menſchenmaſſe von 6 bis 7000 Köpfen vorge— tragen wurden, konnte man um deßwillen nicht ge⸗ lungen nennen, weil die ſtets wogende Menge keine beſondere Aufmunterung für die Sänger war und der Geſang überhaupt im Freien immer verliert. Bei wiederkehrendem Süngerfeſte(und das ſoll, ſo wünſcht und hofft man allgemein, jedes Jahr und zwar fur das künftige Jahr in Friedberg wiederkehren) möchte es daher zweckmäßig ſeyn, wenn ſämmtliche Vereine ſich gemeinſchaftlich eine transportable Halle errich⸗ teten, welche dann jedesmal dahin geliefert werden müßte, wo das Feſt ſtattfinden ſollte. Dadurch wäre auch dem kleinſten Orte die Möglichkeit ge⸗ geben, das Feſt mit der Zeit bei ſich begehen zu ſehen. Lobend muß noch erwähnt werden, daß bei dem außerordentlichen Zuſammenfluß von Menſchen man nicht einmal Wortwechſel viel weniger einen Streit hörte; es herrſchte ungetrübter Frohſinn. Den biedern Mitgliedern des butzbacher„Orpheus“ ſey aber von allen Geſangesbrüdern der oben er⸗ wähnten Vereine der wärmſte Dank dargebracht fur die umſichtige und geſchmackvolle Anordnung des Feſtes, fñür die Zuvorkommenheit und Gaſt⸗ freundſchaft! Auf fröhliches Wiederſehn künftiges Jahr in Friedberg! Bekanntmachungen von Behoͤrden. Frucht ⸗Verſteigerung. (780) Von den Fürſtl. Fruchtvorräthen kommen zur Verſteigerung: 1) Montag den 12. Juli, Vormittags 10 Uhr, vem Speicher in Lich 100 Mltr. Korn und 40 Mltr. Gerſte; 2) Dienſtag den 13. Juli, Vormittags 10 Uhr, in der Krone zu Niederweiſel vom daſigen Speicher 200 Mltr. Korn und 130 Mltr. Hafer; 3) Mittwoch den 14. Juli, Vormittags 10 Uhr, in der Burg zu Södel vom daſigen Speicher 60 Mltr. Korn und 80 Mltr. Hafer. Lich den 5. Juli 1841. 2 Fürſtliche Rentei daſelbſt Kratz. Mobilien⸗Verſteigerung. (781) Mittwoch den 14. Juli l. J., Vormittags um 9 Uhr, ſoll der Mobilien-Nachlaß der Philipp Kopp Eheleute, beſtehend in Zinn, Eiſen⸗, Holz⸗ und Bettwerk in deren Hauſe in der Kirchgaß öf— fentlich meiſtbietend verſteigert werden. Friedberg den 8. Juli 1841. In Auftrag des großh. heff. Landgerichts: Der großh. heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz. Guts Verpachtung. (782) Der im Kreiſe Gelnhauſen, Amtsbezirke Wächtersbach gelegene, dem gräflichen Hauſe Yſen⸗ burg- Wächtersbach gehörige, zwei Stunden von Gelnhauſen, anderthalb Stunden von Büdingen und Wächtersbach entfernte ſ. g. Weiherhof ſoll von . 212* Petri 1842 an auf 12 oder mehrere Jahre ver⸗ pachtet werden. Zu demſelben gehören: 10 Vollſtändige Wohn- und Oekonomiegebäude jeder Art, zum Betrieb der Landwirthſchaft, Vieh⸗, Schaaf⸗ und Schweinzucht, der Brannt⸗ weinbrennerei ꝛc. 2) Gras-, Baum- und Gemuͤsgarten 16 Mrg. 3) Ackerfeld s 246„ 4) Wieſen 165„ ſämmtlich um die Hofgebäͤude herum gelegen, frei von Zehnten und ſonſtigen Laſten. 5) Die Schäferei und Pferchgerechtigkeit nebſt dem Weiderecht auf dem Hofgute und in den Ge— markungen der angrenzenden Orte, ſowie auf bedeutenden Weidgängen. 6) Die Brantweinbrennerei- und Wirthſchafts⸗ gerechtigkeit. Oeconomen, welche dieſe Pachtung zu ubernehmen wuͤnſchen, werden eingeladen, ſich baldigſt mit den erforderlichen Beſcheinigungen über ihre perſönlichen und Vermögensverhältniſſe bei unterzeichneter Stelle zu melden, um die Pachtbedingungen zu vernehmen und in Unterhandlungen einzutreten. Wächtersbach den 2. Juli 1841. Gräflich Iſenburgiſche Rentkammer 8 Colonius. Hofraithe⸗Verſteigerung. (783) Montag den 23. Auguſt l. J., Vormittags um 11 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe die zum Nachlaß der Philipp Koppiſchen Eheleuten gehörende Hofraithe und zwar die ganze Hofraithe Pag. ½6 beſtehend in einem Wohnhauſe, 2 Stallungen und Hofräume in der Kirchgaß gelegen, öffentlich meiſt⸗ bietend verſteigert werden. Friedberg den 8. Juli 1841. In des Auftrag großh. heſſ. Landgerichts: Der großh. heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz. Arbeits-Verſteigerung. (784) Montag den 12. Juli l. J., Vormittags 9 Uhr, ſollen in der Gemeinde Oberau nachſtehende Bauarbeiten öffentlich und an den Wenigſtnehmenden verſteigert werden, als: 10 Einen neuen Steg uber den Nidderfluß, Zimmer⸗ arbeit, voranſchlagt zu 6s fl. 58 kr. 2) Schloſſerarbeit, 77„ 14— 3) Zwei gewölbte Durchläſſe an dem Vieinalweg nach Altenſtadt hin, Maurerarbeit, voranſchlagt zu 12152 4) Handarbeiten, 7„ 16⸗— Voranſchläge, Zeichnungen und Bedingniſſe liegen in der Bürgermeiſterei offen. Oberau den 7. Juli 1841. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Ba jus. Edictal ladung. (785) Zur Richtigſtellung des über den Nachlaß öffentlich a bericht (787) a Uhr, solle Krelsraths und Herſte 4 Mau Y Sper öffentlich a Friedb K Holzverſteig Repiers! (788) J Uhr an, w und Weſt 73 ½ G Prüß 13637 eicher 2 birken 42 bi det öffentlie gügeſett. Da Der Jab Vhtt der Aegeg * edand de. Haß rannt 16 dig 246. 65 m 4 an gelegen dedd dem 1 den Gt, wie au 82 chaſtz Abernehmen Ait der * dlicher tter Stell bverneymer tutfa mm- Vormittag Nye 4 dderende Ur: dio 68 fl. 58 11— — egen rmeiſt 74 0 5 213* des Müllers Konrad Sauer und deſſen Ehefrau in der Herrumühle bei Fauerbach J. aufgenommenen Inventars, ſowie zum Zwecke einer demnächſtigen Vertheilung jenes Nachlaſſes unter die geſetzlichen Erben der Konrad Sauers Eheleute, werden alle, welche an deren nachgelaſſenes Grund⸗ oder Mo⸗ bilar⸗Vermögen Anſpruͤche bilden zu können glauben, hierdurch aufgefordert, ſolche längſtens im Termin Montag den 9. Auguſt, Morgens 8 Uhr, bei der unterzeichneten Behörde anzuzeigen und zu begründen, widrigenfalls ſpäter bei dem Abſchluſſe des Inventars und bei Beſtätigung der Erbverthei⸗ lung keine Rückſicht darauf genommen werden wird. Butzbach den 5. Juli 1841. Großh. heſſ. Landgericht daſelbſt Völcker. Calmberg. Arbeits ⸗Verſteigerung. (786) Montag den 12. Juli, Vormittags um 11 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe die Reparaturarbeit in dem Auguſtiner⸗Schulgebäude der ehemaligen Sub⸗ conrectoraths-Wohnung, beſtehend in 1) Maurerarbeit, voranſchlagt zu 10 fl. 2) Glaſerarbeit, 5 75 28 5, 3) Schloſſerarbeit, 5 5 215, 4) Weißbinderarbeit, 9 17 15 Sodann Anſchaffung von 40 Dintenfäſſer in das Schulhaus, öffentlich an Wenigſtnehmende verſteigert werden. Friedberg den 7. Juli 1841. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter D. Fritz. Arbeits ⸗-Verſteigerung. (787) Montag den 12 Juli, Vormittags um 11 Uhr, ſollen in hieſigem Rathhauſe die Arbeit in der Kreisrathswohnung, als Anfertigung von Kandel und Herſtellung des Schornſteines, beſtehend in: 10 Maurerarbeit, voranſchlagt zu 8 fl. 2) Spenglerarbeit, 5 5 3 öffentlich an den Wenigſtnehmenden verſteigert werden. Friedberg den 7. Juli 1841. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz. Bekanntmachung, Holzverſteigerung in den Domanialwaldungen des Reviers Oberrosbach, Forſtes Friedberg, betreffend. (788) Mittwoch den 14. Juli, von Morgens 7 Uhr an, werden in den Diſtricten Mainzerhecken und Weſterfeld'ſcherwald: 73 ½ Stecken birken⸗, 6% Stecken geſchält eichen Prügelholz; 13637 ½% Wellen birken⸗, 6675 Wellen geſchält eichen Reiſerholz; 2 birken Stämme, 12 geſchälte eichen Stangen, 42 birken Stangen und 1 birken Nutzſtück, der öffentlichen Verſteigerung an die Meiſtbietenden ausgeſetzt. Der Verſammlungsort iſt auf dem, in die Mainzer⸗ hecken fuͤhrenden Viehtrieb, unfern der ſogenannten Einſiedelwieſe. Oberrosbach den 8. Juli 1841. Der großh. heſſ. Revierförſter Bingmann. Hofraithe⸗Verſteigerung. (789) Auf freiwilliges Anſuchen des Heinrich Hanſteins I. Wittwe dahier, ſoll deren Hofraithe Pag. 46, Nro. 4 ½/ beſtehend in einem Wohn⸗ hauſe, Scheuer, Stall nebſt Garten, an Kutſcher Mulch gelegen, Montag den 26. Juli l. J., Vor⸗ mittags 11 Uhr, in hieſigem Rathhauſe und zwar das Wohnhaus, Scheuer und Hofraithe allein, und die ſogenannte Oehlmühle mit dem Garten allein oͤffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Friedberg den 8. Juli 1841. Der großh. heſſ. Vürgermeiſler D. Fritz. Privat⸗Bekanntmachungen. Err Junge Leute, (778) die ſich dem käufmänniſchen Fache widmen wollen, können plagirt werden, durch C. Langgaeſſer, Waaren⸗Senſal in Mainz. Erklärung. f (790) Eine in neueſter Zeit von dem Unterzeichneten mitunter⸗ ſchriebene Einladung zur Theilnahme an Privatſtunden iſt, wie ich höre, nicht uberall ſo verſtanden und beurtheilt worden, wie ich es wünſche. Um dergleichen ſchiefe Urtheile zu berichtigen, erlaube ich mir dem unpartheiiſchen und vorurtheils⸗ freien Publikum hieſiger Stadt Folgendes mitzutheilen. Ob ich gleich Privatſtunden nicht gerne ſehe, indem Schul⸗ anſtalten, welche ganz ſo ſind, wie ſie ſeyn ſollen, ſie ziem— lich entbehrlich machen, ſo iſt es doch nicht zu vermeiden, daß manche Eltern dergleichen für ihre Kinder wünſchen, und Lehrer, welche zum Theil ſchmal beſoldet ſind, ſie geben. Auch in hieſiger Stadt wurden bisher Privatſtunden ertheilt, und zwar nicht immer von öffentlichen Lehrern allein, ſondern auch von andern Männern, welche das wahre Bedürfniß, ſowie die Verhältniſſe der Schulanſtalten gar nicht kannten. Eine natürliche Folge davon mußte die ſeyn, daß ſolche Pri⸗ vatſtunden, die außer aller Beziehung mit den Schulanſtalten waren, letzteren nicht nur ſelten nützten, ſondern oft ſogar ſchadeten. Dazu kam, daß mehrere Eltern für ihre in den oberen Klaſſen befindlichen Kinder, welche in den Elementen der fremden Sprachen gegen die übrigen zurück waren, Pri⸗ vatſtunden wünſchten, aber zum Theil die Koſten dazu ſcheuten. Andere den Wunſch äußerten, daß diejenigen ihrer Kinder, welche ſich noch in den Elementarklaſſen befinden, einſtweilen in den Aufangsgründen des Lateinuiſchen und Franzöſiſchen unterrichtet werden möchten. Endlich ergab ſich in den Ele— mentarklaſſen eine ſolche Ueberfüllunz, daß die vier Abthei⸗ lungen 338 Schüler zählen, während ſie auf 180 berechnet waren. Da nun jede der beiden unterſten Abtheilungen wöchentlich nur 10 reſp. 12 Unterrichtsſtunden hat, ſo konnte man mehreren Eltern den Wunſch, ihre Kinder möchten mehr beſchäftigt ſeyn, nicht verargen. Den öffentlichen Lehrern konnte ich aber nicht zumuthen, dergleichen Stunden unent⸗ geltlich zu geben, weil ihnen faſt alleſamt mehr Unterrichts— ſtunden für die öffentliche Anſtalt zugetheilt ſind, als ihnen nach dem Organiſationsplan zukommt. Allen dieſen Uebelſtänden glaubten die Unterzeichner der genannten Einladung vor der Hand und ſo lange, bis alle Hinderniſſe aus dem Wege geräumt ſind, durch die Errichtung * 214. von Privat⸗Lehrſtunden abzuhelfen, welche wo möglich von Lehrern ſelbſt ertheilt, auf jeden Fall controlirt werden und im Einklange mit den öffentlichen Schulſtunden ſtehen. Die⸗ ſelben ſollten zugleich ſo billig geſtellt werden, daß auch Min⸗ derbegüterte daran Theil nehmen könnten. Aus allem dieſem ergibt ſich, daß ſie der öffentlichen Anſtalt nicht nur nicht binderlich, ſondern nur förderlich ſeyn können, man müßte denn den Rektor und die übrigen Lehrer ſo ſehr miskennen, um ſie für fähig zu halten, daß ſie die Kinder, welche die Privatſtunden beſuchen, vor den andern bevorzugten. a Was in specie meine Theilnahme an dieſen Privatſtunden betrifft, ſo beſchränkt ſie ſich außer der erſten Einrichtung und Beaufſichtigung des Ganzen auf Ertheilung von 2 latei⸗ niſchen Stunden woͤchentlich, die ich bisher ſchon gratis eini⸗ gen Schülern auf den Wunſch der Eltern ertheilt hatte und ferner gratis ertheilen werde. Ich habe außerdem noch eine andere Stunde gratis zugeſetzt; da mir aber dieſe für die geſammte Realklaſſe nöͤthig ſchien, ſo wurden auch ſämmt⸗ liche Schüler dazu gezogen. Hieraus wird ſich ergeben, ob von meiner Seite bei Ertheilung der Privatſtunden eine Finanzſpeculation beabſichtigt iſt oder nicht. Wer mich näher kennt, weiß ohnehin, ob ich bei Dem, was ich für Erziehung und Unterricht der hieſigen Jugend thue oder gethan, zunächſt meine Finanzen berückſichtige, oder einen höheren Zweck ver⸗ folge. Ich habe früher erklärt,„daß ich Alles thun würde, was in meinen Kräften ſteht, um das Gedeihen unſerer Schul⸗ anſtalt zu befördern,“ und werde, wenn mir die Vorſehung meine Geſundheit erhält, leiſten, was ich verſprochen.— Ich würde das Alles lieber verſchwiegen haben und im Stillen haydeln; da mich aber Kurzſichtigkeit oder Misverſtand in die Alternative ſetzt, entweder den Schein der Ruhmredigkeit auf mich zu laden oder verkannt zu werden, ſo glaubte ich mich Erſterem ausſetzen zu müſſen, weil Letzteres der Anſtalt ſchaden würde, deren Wohl mir über Alles geht. Friedberg am 6. Juli 1841. Ph. Dieffenbach— Okarber Sauerbrunnen. (791) Sonntag den 11. d. M. iſt am hieſigen Mineralbrunnen gut beſetzte Harmonie- und Tanz⸗ muſik anzutreffen, wozu mit der Verſicherung billiger und prompter Bedienung höflichſt einladet Georg Havenecker. Oſſenheimer Wäldchen. (792) Sonntag den 11. d. M. iſt Harmonie⸗ und Tanzmuſik im hieſigen Wäldchen anzutreffen, wozu höflichſt einladet 1 Aehle. Tanzmuſik. a (793) Sonntag den 11. Juli iſt bei Unterzeich⸗ neter gut beſetzte Harmonie- und Tanzmuſik anzu⸗ treffen, wozu ſie höflichſt einladet. Ockſtadt. Wittwe Krug. Zur Nachricht. l (794) Ich beehre mich, hiermit anzuzeigen, daß bis zur Vollendung der vordern Fagade der Eingang und die Einfahrt in mein Gaſthaus nicht, wie bis— her, von der breiten Straße, ſondern von der Wol⸗ fengaſſe her ſtattfindet, und empfehle mich beßtens. Ludwig Conrad Trapp. Wohnungs veränderung. N (795) Ich mache meinen Freunden und einem geebrten Publikum die ſchuldige Anzeige, daß ich meine ſeitherige Wohnung in der Uſergaſſe verlaſſen und in mein auf der breiten Straße neben Herrn Steuercommiſſär Bingmann gelegenes erkauftes Haus gezogen bin. Zugleich verbinde ich hiermit die er⸗ gebenſte Anzeige, daß ich ſowohl Bier pr. Ohm, als auch im Kleinen verkaufe; auch wird meine neu errichtete Kegelbahn, ſowie meine Gartenwirthſchaft mit kommendem Sonntag, als den 11. d. M., eröffnet. Durch prompte Bedienung, verbunden mit gutem Getränke, hoffe ich ſtets den Anſprüchen mei⸗ ner geehrten Gäſte zu entſprechen.. Friedberg den 9. Juli 1841. ö Philipp Simmerrock, Bierbrauer und Küfermeiſter. Dankſag un g. (796) Für die am 29. v. M. bei Begehung mei⸗ ner 50jährigen Amts⸗Jubelfeier mir bewieſene herz⸗ liche Theilnahme, ſage ich allen dabei perſönlich Zugegengeweſenen, welche zur Verſchönerung dieſes für mich ſo wichtigen Feſtes ſo Vieles beigetragen haben, hiermit den herzlichſten Dank. Ueberdies bin ich nicht im Stande, den hieſigen Kirchen- und Orts⸗ vorſtänden, ſowie meinen theuren Herrn Amtsbrüͤdern, ſowohl im In⸗ als Auslande, welche dabei ihre Theilnahme ſo liebevoll bethätigt haben, die tiefge⸗ rührten Empfindungen meines Herzens hier mit Worten auszudrücken, wunſche aber einem Jeden derſelben das große Glück, ein ſo hohes Dienſtalter unter Gottes Beiſtand zu erreichen. Dorheim den 7. Juli 1841. Chriſtian Lotz, Schullehrer. 1000 fl. Kapital (797) zu 4½ Procent Zinſen, liegen gegen ge⸗ richtliche Sicherheit, insbeſondere auf Güter dop⸗ pelter Verpfändung, zum Ausleihen bereit. Wo? ſagt die Expedition dieſes Blattes. 100 fl. (798) liegen zum Ausleihen bereit in der Kirchen⸗ kaſſe zu Nauheim. Der Kirchenrechner Schimpf. Ein ganz neuer einſpänniger Wagen (799) mit eiſernen Axen, ſteht zu verkaufen bei Wilhelm Becker, Schmiedemeiſter in Petterweil. Maurergeſellen (800) können ſogleich gegen angemeſſenen Lohn Beſchäftigung erhalten in Friedberg bei Carl Weckerling, Maurermeiſter. Vierter Rechenſchafts⸗Bericht der Berliniſchen Lebens-Verſicherungs— Geſellſchaft. (801) Am 21. April legte die Direction der Ber⸗ liniſchen Lebens-Verſicherungs-Geſell⸗ ſchaft in der jahrlichen General-Verſammlung ihrer Actionairs Rechnung über das vergangene Geſchäfts⸗ jahr ab, in Folge welcher die ſtatutenmäßige Reviſion nunmehr Statt gefunden hat, und die Decharge der Direction ertheilt worden iſt. Das Jahr 1840 iſt im Vergleich zu den früͤhern drei Jahren des Beſtehens der Geſellſchaft das Gün⸗ Thalerg Vermöge Thaler Die ö unſeres 3 Erzebniſe uns nicht ein, ſonde Wartung, thume zu fördern, welche in Nr. 20, unentgeldl. ſich leicht ſellſchaft t unter Ge des Publ in dieſer das Geſch ſeinen Ar falls Pro Berli Direction CV. Bre auem Jeden ee Dienſtalter Schullehrer. den gegen ge⸗ Guter dor⸗ 5 No p ſag der Kirchen, Lirchenrechner ntſſenen Lohn 1 Naurermeiſter. Bericht ſicherungs tion der Ber⸗ „Geſell⸗ nlung ihrer tue Geſchäfts⸗ ibige Reviſion Decharge det u den fruͤhern it das Gun, * 215 ſtigſte, und hat daher zu einem noch erfreuli⸗ chern Abſchluſſe geführt. Die Zahl und der Werth der Anmeldungen zur Verſicherung ſind mit denen von 1839 ungefähr gleich geblieben, und beſtehen in 925 Perſonen mit Einer Million und 15,700 Thalern, von welchen 95 Perſonen mit 127,900 Thalern ab⸗ gelehnt werden mußten, und außerdem 17 Per⸗ ſonen mit 31,500 Thalern aus andern Gründen zurück traten, ſo daß mithin 813 Perſonen mit 856,300 Thalern als im Jahr 1840 auf⸗ genommen zu betrachten ſind. Werden dieſe zu dem Beſtande des Jahres 1839 von 2644 Per⸗ ſonen mit 3,023,200 Thalern hinzugezahlt, und die Verſtorbenen und Ausgeſchiedenen wieder abgerechnet, ſo ergiebt ſich ein reiner Zuwachs von 606 Perſonen mit 714,300 Thalern, und mithin für den Jahresſchluß die laufende ver⸗ ſicherte Summe von Drei Millionen und 737,500 Thalern unter 3250 Perſonen. Es ſind 50 Sterbefälle mit nicht mehr als 41,750 Thalern(1839 ſtarben 32 Perſonen mit 34,300 Thalern) eingetreten, welches den beſonders vortheilhaften Abſchluß mit einem Ueber⸗ ſchuſſe von 45,005 Thalern 5 Sgr. 6 Pf. möglich machte, und zwar nachdem zuvor die un⸗ ſixirten Unkoſten gedeckt ſind, und ein vergrößerter Reſerve⸗Fonds von 164,554 Thalern zurück⸗ geſtellt wurde. Die Prämien-⸗ Einnahme iſt auf 143,517 Thalern und das geſammte Geſellſchafts⸗ Vermögen auf Eine Million und 289,640 Thaler gewachſen. Die öffentliche Meinung, welche ſich zu Gunſten unſeres Inſtituts, wie die vorſtehend bezeichneten Ergebniſſe thatſächlich darlegen, ausſpricht, ladet uns nicht allein zur dankenswerthen Anerkennung ein, ſondern berechtigt uns zu der angenehmen Er— wartung, daß ſich daſſelbe eines ferneren Wachs⸗ thums zu erfreuen haben wird. Um dieſen zu be⸗ fördern, empfehlen wir die Geſchäfts-Programme, welche in unſerm Geſchäfts⸗Locale, Spandauerſtraße Nr. 29, ſo wie bei allen Agenten der Geſellſchaft unentgeldlich zu haben ſind, zur Leſung; man wird ſich leicht die Ueberzeugung verſchaffen, wie die Ge— ſellſchaft bemüht geweſen iſt, Zweck und Zeit gemäß, unter Gewährung aller Sicherheit, dem Bedürfniſſe des Publikums entgegen zu kommen. Wir machen in dieſer Beziehung noch darauf aufmerkſam, daß das Geſchäft der Sparkaſſen⸗Verſicherung⸗ ſeinen Anfang genommen hat, und darüber gleich⸗ falls Programme das Nähere angeben. Berlin den 11. Juni 1841. Direction der Berliniſchen Lebens-Verſicherungs⸗ Geſellſchaft: C. W. Broſe. C. G. Brüſtlein. F. G. von Halle. M. Magnus. Directoren. Lobeck, General-Agent. Vorſtehenden Rechenſchafts⸗Bericht ꝛc. bringe ich hierdurch zur öffentlichen Kenntniß, mit dem ergebenen Bemerken, daß Geſchäfts-Programme bei mir un— entgeldlich ausgegeben werden. Friedberg den 6. Juli 1841. G. Nau, Agent der Berliniſchen Lebens-Verſicherungs⸗ Geſellſchaft. Zur Nachricht. (802) Mein Sohn Friedrich beabſichtigt eine Reiſe nach Frankreich zu machen. Ich fordere daher alle diejenigen, welche bisher an denſelben eine Forderung zu haben vermeinen, auf, dieſe in Zeit 14 Tagen beſtimmt bei mir einzureichen, indem ich hernach für keine weitere Zahlung mehr hafte. Fritſch. Friedberg den 4. Juli 1841. Fruchte⸗Preiſe hier in Friedberg: Waizen: 8 fl. 50 kr. Korn: 6 fl.— kr. Gerſte: 4fl. 10 fr. Hafer: 3 fl. 20 kr. Erbſen:— fl.— kr. Fruchte⸗Preiſe zu Frankfurt, am 5. Juli: Waizen: 9 fl. 15 kr. Korn: 5 fl. 20 kr. Gerſte:— fl.— kr. Hafer: 3 fl. 15 kr. Erbſen:— fl.— kr. Fruchte⸗Preiſe zu Mainz, am 2. Juli: Waizen: 9 fl. 42 kr. Korn: 5 fl. 17 kr. Gerſte: 3 fl. 58 kr. Hafer: 3 fl. 58 fr. Erbſen:— fl.— kr. Polizei⸗Taxe fur die Staͤdte Friedberg und Butzbach vom 11. bis 17. Juli 1841. pfd Brod⸗ 75 reiſe. Friedberg Butzbach. kr. pf. kr. pf. 1 1 Leib⸗Roggenbrod 2 24. 2 17 75 4 2 4 2 4 6 67 8 9 N Loth. Loth. —Milchbrod 147% 14% —Waſſerweck 1157 14 —Gemiſchtes(Tafel-) Brod 118 1 18 Fleiſch-Preiſe. 1. 1(Ochſenfleiſch 10 15— 11— ng eien gemaͤſtetes— 9— „Küyfleiſch ungemäſtetes 71— 6 3 zindfleiſch]! gemäſtetes 88 8 0 Nindfteiſc ungemäſtetes 6 61 2 „ Kalbfleiſch 6 3 „ Schweinenfleiſch 9— 94— „ Hammelfleiſch 8 8 „ Schaaflleiſch 71——— „ Wurſt von blos Schweinen 1214— 121— „ Gemiſchte Wurſt 10— 10 4 „ Bratwurſt 14— 13 „Schwartenmagen 144— 14— „] Geräucherter Speck 18— 18— „Schinken 144— 144— „ Dörrfleiſch 144— 1414— „ Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 19— 19— 6 5 dito ungusgelaſſen 18— 184— „Nierenfett 181— 1814— „Hammelsfett 15 151— Der großh. beſſ. Kreisrath d. K. F. ach leer. 4 216. Ein ſchönes gutes Clavier (803) habe ich in Auftrag zu vermiethen. Friedberg. Fritſch. Eine Wollen-Muſſelin⸗Shawl, (804) weiß mit grün und rothen Blumen durch⸗ wirkt, wurde am letzten Sonntage auf der Chauſſee zwiſchen Lindheim und Altenſtadt verloren. Der redliche Finder wird gebeten, ihn gegen eine Beloh— nung von 1 fl. 45 kr. an Hrn. Bürgermeiſter Becht⸗ holdt in Lindheim oder an die Expedition d. Bl. abzugeben. 8 Mobilien-Verſteigerung. (805) Donnerſtag den 15. Juli, Morgens 9 Uhr, ſollen in der Behauſung des Seminardirektors in der Burg dahier verſchiedene Mobilien, als: Zinn, mehrere Kommode, Tiſche, ein Mehlkaſten, 60—70 Stück Landkarten, ein noch ſehr gutes Fortepiano, 1 Paar Piſtolen, eine goldne Uhr u. dgl. m. öffent⸗ lich gegen gleich baare Bezahlung meiſtbietend ver— ſteigert werden. Steinerne Kuhkrippen und Schweintröge (806) ſend zu haben bei Gebrüder Grödel. Empfehlung. (807) Seidene ſowie auch baumwollene Regenſchirme, Kappen und Cravatten habe ich wieder in friſchen Sendungen erhalten und empfehle ich ſolche zu den billigſten Preiſen. 9 0 B. G 1 6 d e U 7 auf dem Marktplatz in Friedberg. Ver ſte i get un g. (808) Montag den 12., Mittwoch den 14. und Samſtag den 17. d. M. ſollen bei Herrn Gaſthalter Trapp dahier mehrere vor einigen Jahren neu an— gefertigte und noch ganz gut erhaltene Zimmerthüren, Läden, Fenſter, ſowie auch Schiefer, Latten, Lambrien u. dgl. an jedem obigen Tage, Vormittags 8 Uhr, an den Meiſtbietenden öffentlich verſteigert werden. In Auftrag: Wißmann. Weiße reine leinene Lumpen, (809) 10—15 Pfd., werden geſucht und gut be⸗ zahlt. Von wem? ſagt die Exp. d. Bl. den . 2 — M. dem it Betrag jedoch d — Im Monat Juni 1841 wurden zu Friedberg Die fünf 1) Getraut: 5 ö des Li Den 13.(Zu Berkersheim bei Bergen.) Der hieſige Bürger und Schuhmachermeiſter Jacob Mogk, ein 2 Wittwer, und Jungfrau Anna Gertraude Jacobine Lotzbeier, weiland Valentin Lotzbeier, geweſenen Ein Fe Schullehrers zu Berkersheim nachgelaſſene ehelich ledige Tochter. Allagsmode, „ 20. Der hieſige Burger und Buchbindermeiſter Carl Chriſtian Weis, des großh. heſſ. Steuereinnehmers Nenſchheit d und gräfl. Solms-Rödelheimiſchen Rentmeiſters zu Oſſenheim Jacob Weis ehelich lediger Sohn das nur die un) Jungfrau Anna Veronica Wilbelmine Schultheiß, weiland Jacob Schultheiß, geweſenen Wenigſten Salzſchreibers auf der Saline Wiſſelsheim, nachgelaſſene ehelich ledige Tochter. ſolches Feſt „ 20. Der hieſige Bürger und Gärtner Heinrich Volp, des weiland hieſigen Burgſoldaten Johann wo der daſſ Chriſtian Volp nachgelaſſener ehelicher Sohn, und Anna Margaretha Gerhard, des Johann fuͤnzigjährig Conrad Gerhard, ehemaligen Ortsbürgers zu Wernings eheliche Tochter. Hervorge 2 G ta a getechte An Den 13. Dem hieſigen Bürger und Rothgerbermeiſter Heinrich Hellwig eine Tochter, Anna Maria Amalia, der würdige geboren den 4. Juni. ſeiner fünfz „ 20. Dem hieſigen Bürger und Schreinermeiſter Carl Valentin eine Tochter, Clara Eliſabetha, durch die D geboren den 8. Juni. die Gemeind „ 21. Dem hieſigen großh. Landgerichtsaſſeſſor Adolph Brumhard eine Tochter, Auguſte Louiſe Hedwig, zeit, worin geboren den 20. Mai. und bildete, „ 27. Dem hieſigen Rechner des Auguſtiner-Schulfonds Georg Friedrich Nau eine Tochter, Chriſtina Louiſe, geboren den 2. Juni. „ 29. Dem großh. heſſ. Kreisrath des Kreiſes Friedberg Friedrich Auguſt Küchler eine Tochter, Emma Alwine, geboren den 28. Mai. N Beer digt; 5 Den 5. Des hieſigen Bürgers und Schneidermeiſters Conrad Geil eheliches Söhnchen, Ernſt Ludwig, liebevolles B derſinn, wo vieler Amte die ihn nal theurer Fre f Als dah. alt 3 Monate und 14 Tage, 7 den 4. Juni. und freund „ 5. Der hieſige Bürger und Weißbindermeiſter Friedrich Zimmermann, alt 74 Jahre, 11 Monate Gegend ver und 23 Tage, 1 den 4. Juni. w emartent „ 28. Carl Philipp Martin Pendling, Lehrer am hieſigen Taubſtummen⸗-Inſtitut, alt 21 Jahre und valſammelte 9 Monate, 1 den 26. Juni. u s sich „ 29. Der hieſige Bürger und Buchbindermeiſter Johann Friedrich Reuß, alt 77 Jahre, 7 Monate lu begab und 11 Tage, f den 27. Juni. f Nu aher Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg. wigle ſch n