Ar, inner unfreiwil⸗ in der Nu zu beſtem jabrlich“ ſaben ft un r Grinut 6 nic, baß igt Thel erhält agel. 4 berhessen im Allgemeinen, den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. WM 45. Sonnabend, den 6. November 1841. — Amtlicher Theil. Bekanntmachung. Samſtag den 4. Dezember d. J. findet die Generalverſammlung des Mathildenſtifts auf dem Rathhauſe dahier ſtatt. Ich lade hierzu die Mitglieder und die Großh. Buͤrgermeiſter ein. Friedberg den 3. November 1841. Der großh. heſſ. Kreisrath des Kreiſes Friedberg als Präſident des Mathildenſtifts, Küchler. Zur wetterauer Chronik.(15) Am Abend des 25. Oktobers wurde der Schluß⸗ ſtein an der neuen Brücke zu Vilbel feierlich ein⸗ geſetzt. Wir theilen unſern Leſern dies in der Kürze mit dem Bemerken mit, daß wir ihnen ſpäter über dieſen neuen Brückenbau, ſobald er ganz vollendet ſeyn wird, ein Weiteres mitzutheilen gedenken. Etwas uͤber Armenverſorgung. In L., einem Marktflecken der Provinz Star⸗ kenburg, konnten ſich die Einwohner kaum mehr der vielen Bettler erwehren. Gens'darmerie und Ortspolizei reichten nicht aus, dem Unfug zu ſteuern. Da traten einige verſtändige Männer des Ortes zuſammen und pflogen Rathes, wie der Landplage abzuhelfen ſey. Und ihre Berathung führte zu gu⸗ ten Beſchlüſſen, zu deren Ausführung man unge⸗ ſäumt ſchritt. Man erhielt durch Sammlung freiwilliger Bei⸗ träge die Summe von ungefähr 50 fl. Mit dieſer geringen Summe ſollte dem läſtigen Betteln abge⸗ holfen, ja noch mehr und, was die Hauptſache iſt, es ſollten mit Hülfe dieſes kleinen Kapitals arbeits— ſcheue Vagabunden zu thätigen Menſchen umgeſchaf— fen werden. Es gelang über alle Erwartung. Es wurden für das eingeſammelte Geld rohe Arbeits— materialien, z. B. rohe und geſponnene Wolle, an⸗ geſchafft und auch für das nöthige Werkzeug Sorge getragen. Ein heizbares Zimmer im Rathhauſe wurde zur Verfügung der Armenkommiſſion geſtellt, und ſo gerüſtet, begann man den Kampf gegen den Bett⸗ lerunfug. Wo ſich ein Bettler in dem Orte zeigte, ſandte man ihn dem Bürgermeiſter zu. War er ein Auswärtiger, wurde er des Ortes verwieſen mit dem Bedeuten, bei ſeinem Wiedererſcheinen ange— meſſener Strafe gewärtig zu ſeyn. Der einheimiſche Bettler erhielt je nach Alter, Geſchlecht und Kräf— ten angemeſſene Arbeit. Zum Straßenbau und zur Feldarbeit wurden die Kräftigeren verwendet. Brauchte ein Ortseinwohner einen Taglöhner, ſo wandte er ſich an die Armenkommiſſion, welche ihn damit verſah. Der bedungene Taglohn wurde an die Armenkommiſſion abgegeben, welche dem Tag⸗ löhner dafür Kleidung und ſonſtige Bedürfniſſe an— ſchaffte. Schwächere Perſonen beſchaftigte man mit. „ 322. Spinnen, Stricken u. ſ. w. und überließ ihnen die Wahl, ob ſie dieſe Arbeiten in dem allgemeinen Arbeitszimmer oder zu Hauſe fertigen wollten. Der Arbeitslohn wurde ebenfalls nicht baar, ſondern in Kleidung, Nahrungs- und Feuerungsmitteln entrich— tet. Redlich unterſtützt wurde die Armenkommiſſion in ihrem Streben durch die Verwaltungs- und Gerichtsbehörden und durch die Ortseinwohner. Letz⸗ tere ſpendeten dem umherziehenden Bettler keine Al— moſen mehr, ſondern verpflichteten ſich vielmehr zu beſtimmten monatlichen Beiträgen, welche, wenn auch noch ſo unbedeutend, mit Dank angenommen wurden. Den Verkauf der verfertigten Waaren, ſowie den Einkauf der rohen Stoffe, beſorgte. ein Mitglied der Kommiſſion unentgeltlich, wie über⸗ haupt die zuſammengetretenen Ehrenmänner ſämmt⸗ lich ihre übernommenen Aemter unentgeltlich ver walteten. Kurz, der Straßenbettel war vernichtet, ohne daß dem Wohlthätigkeitsſinne der Einwohner Schranken geſetzt worden wären. Die Sache hatte fröhlichen Fortgang. Die fertigen Waaren wurden raſch abgeſetzt, weil man ſie billig abgeben konnte und an Beſchäftigung für die Armen war niemals Man⸗— gel. Dieſe kamen zuletzt von ſelbſt und baten um Arbeit, welche ihnen mit Freundlichkeit und Bereit⸗ willigkeit gegeben wurde. Die Anſchaffung der rohen Arbeitsſtoffe geſchah in größeren Quantitäten, daher billiger Einkauf; die Anſchaffung von Kleidern, Nahrungs- und Brennſtoffen, wurde in Lieferung gegeben, daher auch bei dieſen billige Preiſe. Und weil bei dem Verkaufe der verfertigten Gegenſtände nur ein billiger Arbeitslohn angerechnet wurde, ſo konnte man die Waare billig liefern und deßhalb auf ſchnellen Abſatz zuverſichtlich rechnen. Der Ort, wo dies geſchah, heißt Lampertheim, und der Mann, deſſen Kopfe und Herzen die wohl⸗ thätige Idee entſprang, war der nun im Grabe ſchlummernde Domänenrath Cameſasca. Ihr Orts vorſtaͤnde aber und einflußreichen Ortsbürger, geht hin und thut deßgleichen! Denn ausführbar iſt es, das lehrt dieſes Beiſpiel. Rechnet ihr die vielen Kreuzer und Heller, welche ihr das Jahr hindurch an umherziehende Bettler nutzlos verſchwendet, zu— ſammen, ſo wird es euch einleuchten, daß man mit dieſem Gelde, wenn man es zweckmäßig verwendet, gar manchen Müßiggänger beſchaftigen und ſo ein Beförderer des geiſtigen und leiblichen Wohles ſei— ner Mitmenſchen werden kann. E. Hardt. Nimmt auf der Erde das Land ab oder das Waſſer? Wir haben in Nro. 8 unſers diesjährigen In⸗ telligenzblattes in einem Aufſatze„über den Unter- gang der Welt“ u. A. mitgetheilt, daß man an den Küſten von Schweden und Südfrankreich eine Ab— nahme des Waſſers bemerkt haben wolle. In Nro. 61 der Zeitſchrift„Morgenblatt“ befindet ſich dagegen ein Aufſatz, welcher durch eine Menge von Erfah⸗ rungen, die man ſeit etwa hundert Jahren in jenen Gegenden erlebt hat, zu beweiſen ſucht, daß durch⸗ aus keine Abnahme des Waſſers in jenen Gegenden ſtattfinde, dagegen aber eine allmälige Hebung einzelner Landſtriche ſich zeige. Dies finde man beſonders an der ſchwediſchen Küſte.„Aehnliches“, ſo fährt dieſes Blatt fort,„erfährt man ſo eben aus der Vendee. Bei Bourgneuf ging im Jahr 1752 ein engliſches Kriegsſchiff von 64 Kanonen auf der Auſterbank zu Grunde. Das Wrack liegt jetzt mitten in einem bebauten Felde, 15 Fuß über dem mittleren Meeres⸗ ſpiegel. Jene Gemeinde hat ſeit 25 Jahren über 500 Hektaren Ackerland gewonnen. Die Inſel Bouin, die früher durch eine mehr als 7000 Fuß breite Rhede von Bourgneuf getrennt war, liegt jetzt ganz nahe dabei, und wenn ſich nicht das Flüßchen Falerne in den ſchmalen Kanal ergöſſe, wäre er bald ausgefüllt und die Inſel mit dem Feſt⸗ land verwachſen. Port-Bahaud, wo ſonſt die holländiſchen Schiffe Salz luden, liegt jetzt gegen 9000 Fuß weit im Land; der Hafen von St. Gil⸗ les wird täglich ſeichter, und die ehemalige Juſel Olonne iſt ganz von Wieſen und Moräſten um⸗ geben. Alle dieſe Veränderungen an der Küſte der Vendee ſind in weniger als einem Jahrhundert vorgegangen. Die Annahme, daß ſich das Meer allmälig zuruͤckziehe, wird vorweg durch den Um⸗ weg beſeitigt, daß das Niveau der See im Hafen von Breſt ſeit 100 Jahren vollkommen daſſelbe ge⸗ blieben iſt, gerade wie bei Schweden dieſelbe Vor— ausſetzung durch die Beſtändigkeit des Meeresſpiegels an der gegenüberliegenden deutſchen Küſte bei Stral⸗ ſund widerlegt. Von der gemeinen Urſache des Vorrückens der Küſten, von Anſchwemmungen der Landgewäſſer, kann im vorliegenden Fall gar nicht die Rede ſeyn; eben ſo wenig erklärt ſich die Er— ſcheinung aus den Anſchwemmungen des Meeres am flachen Strand aus der Dünenbildung. Nimmer⸗ mehr könnte durch dieſe Urſache allein in 85 Jah⸗ ren eine Auſterbank in ein Ackerfeld verwandelt wor⸗ den ſeyn. Es bleibt alſo nur die Annahme einer Hebung der Küſte übrig, und auch für dieſen Fall ſcheint es an augenfälligen Beweiſen nicht zu fehlen. In Schweden iſt im Laufe des verfloſſenen Jahr⸗ hunderts die Veränderung im Niveau an ſteil in's Meer abfallenden Felswänden unmittelbar gemeſſen worden; eben ſo will man an einer Kalkſteinbank bei Marennes die Beobachtung gemacht haben, daß ſie immer höher werde ꝛc.“ Y. Dem ſey, wie ihm wolle. Ob das Meer ſich *) In Malten's Bibliothek der neueſten Weltkunde 1838, III, 231, werden dagegen Nachrichten aus Schweden mitgetheilt, woraus hervorgeht, daß um den bothniſchen Meerbuſen die Küſte immer mehr ſteigt, daß dagegen an andern Orten, wie in Schonen und zu Malmoe dieſelbe ſeit 100 Jahren bedeutend niedriger geworden iſt. 1 0 in 1. 100„2 „ Fried a (1179) Leiningen markung und an Veide ſoll Nen ein abgloßt n Akliſung det, ihte Mongten 8.2 2 . 2* 8 4 * 323 ſenkt oder die Kuͤſte ſich hebt, darauf kommt es uns hier weniger an, als vielmehr neue Beweiſe zu liefern, daß an eine Abnahme des feſten Landes durchaus nicht zu denken ſey. Und dieſe Beweiſe ſind hier wieder gegeben. Bekanntmachungen von Behöoͤrden. NN Ackerland ⸗Verſteigerung. (1199) Auf freiwilliges Anſuchen der Frau Con⸗ rad Storks Wittwe, ſollen Montag den 8. Novbr. l. J., Morgens um 9 Uhr, in hieſigem Rathhauſe deren Güterſtücken in hieſiger Gemarkung in vier Zahlungsterminen öffentlich meiſtbietend verſteigert und bei annehmbarem Gebot die Genehmigung als⸗ bald ertheilt werden. Die Güter beſtehen in Acker⸗ land, als: 1) in 123 Ruthen im großen Wartfeld gegen der Krämergaſſe am Hoſpital. D„ 128 daſelbſt am grünen Weg an Poſtmeiſter Helmolt, zehntfrei. 3„, 139 daſelbſt, bei der Landſtraße an der Pfingſtweide an Johannes Flading. 4„7s„ im Großgalgenfeld gegen dem Dachspfad an Poſtmeiſter Hel⸗ molt, zehntbar der Stadt. S 116, daſelbſt gegen dem Entengraben an Johannes Berg. 6)„ 236„ daſelbſt an Daniel Fritz. 7 142 Ruthen im kleinen Galgenfeld gegen die Höhe, an Johannes Flading. 8)„ 210„ im Lachenfeld, am Lachenweg an Johann Heinrich Müller. 9) in 127 Ruthen daſelbſt, gegen den dicken Rain an Friedrich Kautz, zehntfrei. daſ., an der krummen Gewann an Adam Steinhäußer. daſ., im Eiger an Poſtmeiſter Helmolt, zehntfrei. Friedberg den 27. Oktober 1841. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz. Deffentliche Aufforderung. (1179) Der Herr Graf Friedrich Eduard von Leiningen⸗Weſterburg zu Ilbenſtadt hat in der Ge⸗ markung Rendel eine Zehntgrundrente von 700 fl. und an Geldgrundzinſen 7 fl. 2 kr. zu beziehen. Beide ſollen nach dem Geſetze vom 27. Juni 1836 gegen ein Ablöſungskapital von 12,726 fl. 53 kr. abgelößt werden. Alle diejenigen, welche bei dieſer Ablöſung betheiligt ſind, werden hiermit aufgefor⸗ dert, ihre Rechtsanſprüche um ſo gewiſſer binnen 2 Monaten bei unterzeichneter Gerichtsſtelle geltend 10)„ 207„ 1„ 69 zu machen, als ſonſt die Auszahlung des Ablöſungs— kapitals an den oben benannten Berechtigten geſtat— tet werden wird. Großkarben den 11. Oktober 1841. Großh. heſſ. Landgericht daſelbſt Muhl. Oeffentliche Aufforderung. (1180) Alle diejenigen, welche an das unter cura⸗ toriſcher Verwaltung befindliche, nach der letzten Rechnung in 27 fl. 19¼ kr. beſtehende Vermögen des ſeit ſeiner Jugend abweſenden Johann Konrad Vetter, geboren den 10. Juni 1767, und Sohn von Peter Vetter zu Rendel, Erb- oder ſonſtige Anſprüche machen zu können glauben, werden hiermit, ſammt dem gedachten Johann Konrad Vetter ſelbſt, wenn derſelbe ſich noch am Leben befinden ſollte, aufge⸗ fordert, ſolche um ſo gewiſſer binnen 6 Monaten a dato dahier geltend zu machen, als ſonſt jenes Vermögen, da keine Erbberechtigten bekannt ſind, dem Fiskus überwieſen wird. Großkarben den 12. Oktober 1841. Großh. heſſ. Landgericht daſelbſt Muhl. Aufforderung. (1209) Der Herr Senator und Schöff Freiherr Hektor von Guͤnderrode, genannt von Kellner, zu Frankfurt a. M. hat ſein in der Rödelheimer Gemarkung gelegenes Familiengut von circa 51 Mor⸗ gen, welches im hieſigen Flurbuch auf den Namen des Herrn von Günderrode zu Höchſt eingetragen iſt, an Seine Erlaucht den Herrn Grafen Karl von Solms-Rödelheim verkauft, konnte aber keine Eigen— thumsurkunde darüber vorlegen. Deßhalb werden nunmehr alle Diejenigen, welche aus irgend einem Rechtsgrunde Anſprüche an das verkaufte Gut bezie— hungsweiſe die dazu gehörigen Güterſtücke, woruͤber ein Verzeichniß auf der Bürgermeiſterei dahier zur Einſicht offen liegt, zu haben glauben, insbeſondere auch etwaige unbekannte Agnaten, aufgefordert, ihre Rechtsanſprüche um ſo gewiſſer binnen 3 Monaten bei dem unterzeichneten Landgerichte anzuzeigen, als ſonſten nach Ablauf dieſer Friſt ohne Weiteres der Kaufbrief ausgefertigt und landgerichtlich beſtätigt werden wird. Rödelheim den 14. Oktober 1841. Großh. heſſ. gräfl. ſolmſ. Landgericht uff. Garten ⸗Verſteigerung. (120t) Montag den 15. November l. J., Vormit⸗ tags um 11 Uhr, wollen der Herr Oberſchulrath Roth dahier ihren in der Burg an der Direktorats— Wohnung gelegenen 1 Viertel haltenden Garten, der ſich vorzüglich zu einem Bauplatze eignet, in 2 8 5 Rathhauſe öffentlich meiſtbietend verſteigern laſſen. Friedberg den 28. Oktober 1841. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz. u 324. Verpachtung. (1200) Montag den 8. November 1841, Mor⸗ gens 11 Uhr, ſollen auf hieſigem Rathhauſe nach⸗ ſtehende Grundſtücke des Franz Ludwig Hager dahier unzertrennt auf 6 Jahre, nämlich vom 1. Januar 1842 bis zu Ende des Jahres 1847 ver⸗ pachtet werden: A. In der Friedberger Gemarkung. I. Groß⸗Wart⸗Feld. Nr. P. u. Nr. 1.% 103 Rth. oder 2 Vrt. 23 Rth. in der 2. Gewann, getheilt mit Philipp Zim⸗ mermann, zehntfrei; eee ee ehe, ee e, N. in der 9. Gewann am Taubenrain, ge⸗ theilt mit Adam Bender, gibt 1 Meſte 5 Geſcheid Zehnt-Korn dem ſisc. cam. II. Groß⸗Galgen-Feld. e ee r 3. Gewann am Dachspfad an Johs. Wasmuth, gibt 2 Meſten 4 Geſcheid Zehnthafer dem fisc. cam. III. Klein⸗Galgen-Feld. 4.% 138 R. oder 3 V. 18 R. in der 1. Gewann am Lacheufelde an Chriſtian Ullrich, gibt 1 M. 5½ Geſcheid Zehnt⸗ hafer dem ſisc. cam. B. In der Fauerbacher Gemarkung. I. Wartfeld. 5.%, 2 V. 28 ½ R. auf dem Löwen an Da⸗ niel Kammer, zehntbar; 6.% 3 V. 13 Rth. in der dunkeln Gewann an Philipp Schultheiß, zehntbar. II. Vorderfeld. 3 V. 14 R. am Edelspfad an Rudolph Haas, zehntbar. 8.%s 3 V. 32½ R. obig dem Städter Weg und Haingraben an Poſtmeiſter Helmolt, zehntbar. Zuſammen 7 Morgen 1 Vrt. 18 ½ Ruthen. Friedberg den 21. Oktober 1841. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz. Steinhauer ⸗ Arbeit. (1203) Montag den 15. November, Vormittags 10 Uhr, ſoll in dem Gaſthaus zum goldenen Hirſch in Obermörlen die noch zu fertigenden Steinhauer⸗ arbeiten der aus drei Bogen conſtruirten Brücke uͤber die Uſa bei Obermörlen auf der Provinzial— ſtraße von Butzbach nach Uſingen an den Wenigſt⸗ fordernden anderweitig öffentlich verſteigert werden. Zeichnungen, Voranſchläge und Bedingungen liegen auf dem Büreau des Unterzeichneten zur Einſicht offen. Friedberg den 27. Oktober 1841. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter M R humbler. 3777 7. 1 Güter ⸗ Verpachtung. (1215) Montag den 22. d. M., von Morgens 10 Uhr an, ſoll in hieſigem Rathhauſe die mit Petri⸗ tag 1842 leihfällig werdende dem Hoſpital zum hei⸗ ligen Geiſt zuſtehende Länderei in den Gemarkungen Wohnbach, Melbach und Södel öffentlich meiſtbie⸗ tend auf weitere 12 Jahre verpachtet werden, und zwar Morgens um 10 Uhr die in der Gemarkung Wohnbach liegende 4 Huben und 12 Morgen Orts- maaß, Nachmittags um 2 Uhr die in der Melbacher Gemarkung liegende 84 Morgen, und 18 Morgen in der Södeler Gemarkung. Friedberg den 2. November 1841. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter D. Fritz. Stroh⸗ und Spreu⸗-Verſteigerung. (1216) Dienſtag den 9. November d. J., Morgens um 9 Uhr, ſollen in dem Schloßhofe zu Ockſtadt von Johannes Kipp J. 10 12 Fuder Rockenſtroh 2 6 Wazen 3) 18„ Gerſten„ f 4). Hafer 7. 50% 3 Wir, a 6) 90 Körbe voll Spreu 75 50%%„ Keil meiſtbietend verſteigert werden, wozu man die Lieb⸗ haber aus der Umgegend einladet. Ockſtadt den 4. November 1841. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter Gröninger. Obligations ⸗Verlooſung. (1217) Bei der am 3. November hier ſtattgehab⸗ ten Verlooſung der für 1841 zur Abzahlung be⸗ ſtimmten 200 fl. Partial⸗Schuld⸗Verſchreibung, wurde die Nummer 17 gezogen, was mit dem Anfügen zur offentlichen Kenntniß gebracht wird, daß der Inha— ber der vorgedachten Partial-Schuld-Verſchreibung den Betrag bis zum 1. Januar 1842 gegen Rück⸗ gabe derſelben bei der hieſigen Gemeindekaſſe in Empfang zu nehmen habe, indem weitere Zinſen von demſelben nicht mehr vergütet werden. Ilbenſtadt den 4. November 1841. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Dickenberger. Frucht ⸗Verſteigerung. (1218) Von den diesjährigen Domanialfrüchten werden 7 Malter Waizen 91„ Korn alten Friedberger 91„ Gerſte Maaßes 69 7 Hafer Donnerſtag den 18. d. M., Vormittags 10 Uhr, in einzelnen Abtheilungen auf dem hieſigen Rathhaus meiſtbietend verſteigert. Reichelsheim den 2. November 1841. Herzogl. naſſ. Receptur, Hehner. Schmi! S (4221) f mittags un bel die Lief länders an nigſtuehmert nung liegt dahin zur Friedt (1222) 10 Uhr, w zu Oberm unterhalb mörlen, f. auf der Fu nehmenden Fried (1223) bekannt, gegen gedr holz auf haſgem B Abenden ſind sher nicht nach ſchon im Dorheimer 8 4 N ö % 325. Obligations ⸗Verlooſung. (1219) In der durch Gemeinderathsbeſchluß ſtatt⸗ gefundenen Verlooſung für 1841 zum Abtragen be⸗ ſtimmten 1000 fl., beſtehend in 5 Patrimonial⸗ Obligationen, à 200 fl., ſind die Nummern 4, 8, 11, 17 und 28 durch das Loos zur Abzahlung ge⸗ zogen worden, welches zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird, daß die Inhaber gedachter Patrimo⸗ nial⸗Obligationen den Betrag bis zum 1. Januar 1842 gegen Rückgabe derſelben bei der hieſigen Ge⸗ meindekaſſe in Empfang zu nehmen haben, indem von dieſem Tage an keine weitere Zinſen vergütet werden. Aſſenheim den 1. November 1841. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter Bertalott. Bekanntmachung. (1220) Dienſtag den 16. d. M., Vormittags 9 Uhr, ſoll an hieſiger Saline der Bedarf an Brodfrucht den Wenigſtnehmenden in Lieferung uͤbergeben wer— den, welches den dazu Luſttragenden hierdurch zur Nachricht dient. Nauheim den 2. November 1841. Kurfürſtliches Salzamt, Schminke. Meinhard. Weiß. Dunker. l Schloſſerarbeiten zu Vilbel. (1221) Mittwoch den 10. November d. I., Nach⸗ mittags um 1 Uhr, ſoll auf dem Rathhauſe zu Vil⸗ bel die Lieferung und Fertigung eines eiſernen Ge— länders an die neue Brücke zu Vilbel an den We⸗ nigſtnehmenden in Accord gegeben werden. Die Zeich⸗ nung liegt auf dem Büreau des Unterzeichneten bis dahin zur Einſicht offen. 8 Friedberg den 30. Oktober 1841. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Rhumbler. Arbeits- Verſteigerung. (1222) Montag den 15. November, Vormittags 40 Uhr, wird in dem Gaſthauſe zum goldenen Hirſch zu Obermörlen die Regulirung des Beets der Uſa unterhalb der neu zu erbauenden Brücke bei Ober— mörlen, ſo wie das Auffüllen des Straßendamms auf der Futtermauer bei Ziegenberg an die Wenigſt— nehmenden in Accord gegeben. Friedberg den 31. Oktober 1841. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Rhumbler. Bekanntmachung. (1223) Es iſt den Gr. Bürgermeiſtern hinlänglich bekannt, daß in den ſtskaliſchen Waldungen nur gegen gedruckte und. gehörig ausgefertigte Bürgſcheine Holz auf Credit überlaſſen wird, welches auch auf hieſigem Bergwerk, hinſichtlich der auf Credit abzu— gebenden Braunkohlenklötze, der Fall iſt. Jedoch ſind bisher von verſchiedenen Seiten die Bürgſcheine nicht nach dieſer Anordnung aufgeſtellt worden. Wie ſchon im Jahr 1831 durch eine Bekanntmachung der Dorheimer Bergverwaltung veröffentlicht worden iſt, werden auf Creditſcheine nicht unter 50 Centner Braunkohlen abgegeben. Von jetzt bis Ende d. J. ſind die Creditſcheine bis Ende März 1841, vom Monat Januar bis Ende März auf den 31. Juli 1841, vom Monat April bis Ende Juni auf den 30. September, vom Monat Juli bis Ende September auf den 30. Dezem⸗ ber, und vom Monat Oktober bis Ende März des folgenden Jahres aufzuſtellen. Die Gr. Bürgermeiſter werden erſucht, im In⸗ tereſſe der Ortsangehörigen ſich fernerhin hiernach richten zu wollen, indem hiergegen aufgeſtellte Bürg— ſcheine nicht angenommen werden. Dorheimer Bergwerk den 1. Nov. 1841. 3 Der großh. Berginſpektor A. Storch. Fleiſch⸗ Lieferung. (1224) Die Lieferung des für die Gefangenen zu⸗ Marienſchloß nothigen Fleiſches pro 1842 ſoll Freitag den 19. d. M., Vormittags um 9 Uhr, unter den vor der Verſteigerung eröffnet werdenden Bedingungen an den Wenigſtnehmenden verſteigert werden. Indem man dieſes zur öffentlichen Kenntniß bringt, fügt man die Bemerkung bei, daß der bei— läufige Bedarf. 1) des Ochſenfleiſches ſich auf 11,000 Pfd. 2)„ Schweinenfleiſches„ 4,800„ berechnet, jeder Steigliebhaber ſich vor dem Beginnen der Verſteigerung mittelſt Beſcheinigung des einſchlä— gigen Ortsvorſtandes auszuweiſen hat, daß er im Stande iſt, a) bei der Lieferung des Ochſenfleiſches eine Caution von 600 fl. Schweinenfleiſches eine Caution von 300„ ſtellen zu können und dieſe Beträge in großh. heſſ. landſtändiſchen Papieren zu deponiren ſind. Marienſchloß den 1. November 1841. In Auftrag großh. Zuchthaus-Direktion: Weigel, Speiſemeiſter. elan g (1225) Sowohl die der unterzeichneten Gerichts— ſtelle bereits bekannten, als auch die etwa vorhan— denen noch unbekannten Gläubiger des verſtorbenen Johann Jacob Studt aus Hauſen wollen ihre For— derungen im Termin Montag den 29. Novbr. d. J., Morg. 9 Uhr, ſo gewiß anzeigen und begründen, als ſonſt ſie bei Vertheilung des Nachlaſſes unberückſichtigt bleiben werden. 5 Butzbach den Y. Oktober 1841. Großh. heſſ. fürſtl. ſolmſ. Landgericht daſ. A Calmberg. Obligations-Verlooſung. Heute, am 27. Oktober, wurden durch „„, 7 77 (1226) öffentlich ſtattgefundene Verlooſung die Nr. 26 und 40 der Partial⸗Schuldverſchreibungen hieſiger Ge⸗ meinde zur Abtragung für das Jahr 1841 beſtimmt. Es wird dieſes mit dem Anfügen zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß die Inhaber vorgedachter Partial⸗Schuldverſchreibungen die entſprechenden Ka—⸗ pitalien am 31. Dezember d. J. bei dem hieſigen Gemeinderechner in Empfang zu nehmen haben, da von dieſer Zeit an keine weiteren Zinſen vergütet werden. Niederurſel am 27. Oktober 1841. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Amſel. A ν Privat⸗Bekanntmachungen. 413 fl. (1211) liegen im hieſigen Kirchenfonds von Mar⸗ tini dieſes Jahres an, gegen gerichtliche Hypothek, zum Ausleihen bereit. Das Nähere iſt bei dem Großh. Pfarrvikar Rahn zu erfragen. Niedereſchbach den 23. Oktober 1841. Namens des Kirchenvorſtandes Rahn. Garten verpachtung. ö (1227) Der Unterzeichnete iſt geſonnen kleinere oder größere Theile ſeines Beſoldungsgartens aus freier Hand zu verpachten. Friedberg. Bindernagel, Vater, großh. heſſ. Geometer. Zur gefälligen Beachtung. (1228) Meinen geehrten Freunden und Gönnern mache ich hierdurch die ergebenſte Anzeige, daß durch das Hinſcheiden meines Ehegatten, des Schuhmacher— meiſters Philipp Weckerling I., mein Geſchäft nicht die geringſte Unterbrechung erleidet, ſondern durch meinen älteſten Sohn Carl, welcher ſeit mehreren Jahren ſchon das Geſchäft geleitet hat, thätigſt fortbetrieben wird. Zugleich fühle ich mich verbunden, für das meinem verblichenen Gatten ſeit 50 Jahren geſchenkte Zutrauen und Wohlwollen herzlich zu danken, mit der Bitte, daſſelbe mir und den Meinigen auch ferner guͤtigſt zu Theil werden zu laſſen. Katharina Weckerling, Wittwe des Schuhmachermeiſters Philipp Weckerling I. Sonntagsſchule. (1229) Die Sonntagsſchule wird nächſten Sonn⸗ tag den 7. November wieder ihren Anfang nehmen. Friedberg den 3. November 1841. In Auftrag: Ph. Dieffenbach. Zu verkaufen (1230) iſt ein noch ganz neuer gewöhnlicher Ofen und ein großer mit zwei Thüren im beßten Zuſtande befindlicher Kleiderſchrank bei Friedrich Hilbrecht. * 326*. Geſchaͤfts-Eroͤffnung. (1231) Ich bringe zur Kenntniß eines verehrten hieſigen und auswärtigen Publikums, daß ich dahier ein Putzgeſchäft etablirt habe, und im Stande bin jede Anforderungen in dieſem Fache nach Wunſch zu befriedigen. Alle Putzarbeiten werde ich in dem neueſten Geſchmacke verfertigen, mir gütigſt ertheilt werdende Aufträge auf das Pünktlichſte und Reelſte ausführen, und bei billigen Preiſen mich des Zu⸗ trauens meiner geehrten Abnehmer würdig zeigen. Ich empfehle mich daher zu recht zahlreichen Auf⸗ trägen. Friedberg im November 1841. Fanny Fehr, wohnhaft im Menges'ſchen Hauſe, der Poſt gegenüber. J. C. Nagel auf der breiten Straße (1232) empfiehlt ſich mit einer ſchönen Auswahl Niederländiſches Tuch wie Buckskin zu feſtgeſetzten und billige Preiſe, jedes ſolides Verlangen um Ueber⸗ ſchickung von Muſterkarte werde ich mit Vergnügen ausführen. Da ſich das Tuch nach Muſter nicht gut beurtheilen laßt, ſo übernehme ich die Verbindlichkeit, daß wenn die Waare bei dem Ueberſchicken nicht gefallen ſollte, ich ſie ohne Wiederrede zurücknehme, und der Beſteller iſt jeder Verbindlichkeit entlaſtet. Ob ich gleich vor jetzt nur mittel und feines Tuch wie Buckskin zum Verkauf führe, ſo iſt doch nur der Preis der beſte Qualität welche ich mit Wahr⸗ heit für ſupperfein empfehlen kann pr. Stab 10 fl. 48 kr.; ich muß es deßhalb für eine reine Erdich⸗ tung erklären wie ſich ein Freund,— bemüht aus⸗ zuſtreuen ich hätte einem gewiſſen Herrn für einen Stab Tuch 16 fl. abverlangt, übrigens ſtütze ich mich auf meine reelle Behandlung, und hoffe mein Geſchäft dieſer Thätigkeit ſofort betreiben zu können als es den Anfang genommen hat. Friedberg den 3. November 1841. A bſchied. (1233) Bekannten und Freunden, von denen ich, zu meinem Bedauern(wegen meiner Verſetzung nach Borken bei Kaſſel) nicht ſelbſt Abſchied nehmen konnte, empfehle ich mich zu wohlwollendem Andenken. Dorheim den 1. November 1841. J. M. L. Schuͤler. Aufforderung. i (1234) Sollte, gegen Vermuthen, irgend Jemand etwa noch eine Kleinigkeit an mich zu fordern ha⸗ ben, ſo erſuche ich dringendſt, die deßfallſigen Rech⸗ nungen ungeſäumt an mich einzuſchicken, da ich mich ſpäterhin(wegen meiner Verſetzung nach Bor⸗ ken bei Heſſenkaſſel) auf Nachforderungen nicht einlaſſen kann. Dorheim den 1. November 1841. J. M. L. Schüler, Kurfürſtl. heſſ. Rentmeiſter. (1237) S Kirchenfonds auszuleißen. Stein ba⸗ (1238) it der Stadtfir Expedition (1239) Derſelbe hö Bei der Er Bei Ca! vorrathig; Der heſſſſch Friedleb. oder Zeil und jetzie chriſtliche F die beiden Malender, 15 un 10 N Gubiz ö Nieritz, Mit Holz cület, ene „ 327* Anzeige und Empfehlung. 1235) Den verehrlichen Kunden meines ſeligen Broßvaters, des verlebten hieſigen Zimmermeiſters und Pumpenmachers Joſeph Dilger, ſowie einem hieſigen und benachbarten Publikum mache ich hier⸗ vurch die ergebene Anzeige, daß ſein Geſchäft als umpenmacher von mir übernommen und fortbetrie⸗ den wird; empfehle mich deßhalb im Fertigen und Repariren aller Arten von Pumpen, verſpreche gute und brauchbare Arbeit, pünktliche und billige Be— vienung und bitte um geneigte Aufträge. Friedberg den 4. November 1841. Heinrich Bender, wohnhaft in der Burgvorſtadt. Empfehlung. 1236) Eine große Auswahl der neue⸗ ſten und ſchoͤnſten Damen⸗Winterhuͤte, Putz⸗ und Negligehauben empfehle ich u den billigſten Preiſen. Fanny Grdͤdel, Putzarbeiterin auf dem Marktplatze in Friedberg. 876 fl. 1237) Schulkapital ſind, aus dem Steinbacher Rirchenfonds, gegen doppelte gerichtliche Sicherheit uuszuleihen. Steinbach den 25. Oktober 1841. Der Kirchenrechner J. Kromm. Ein Logis 1238) iſt fuͤr eine kleine Haushaltung nahe bei zer Stadtkirche zu vermiethen. Bei wem? ſagt die Expedition dieſes Blattes. Als Krankenwärter 1239) wird ein zuverläſſiger Mann geſucht. Derſelbe hätte immer die zweite Nacht zu wachen. Zei der Expedi lieh d. Bl. das Nähere. Bei Carl Bindernagel in Friedberg iſt zorräthig: Der heſſiſche Hausfreund für das Jahr 1842. 8 kr. Friedleben, Dr. Th., Lehrbuch der Chronologie, oder Zeitrechnung und Kalenderweſen ehemaliger und jetziger Völker, in Zuſammenſtellung mit der chriſtlichen Zeitrechnung. 4 ff. h —.— Kalenderbuch. Vollſtändig ausgeführt für die beiden chriſtlichen, den jüdiſchen und türkiſchen Kalender, einſchließlich der chronologiſchen Kenn— zeichen und Zirkel eines jeden Jahres, von 1701 5 bis 2000, und vom Jahr 1 bis 2000. 1 fl. 12 kr. ZJubitz, F. W., Volkskalender für 1842. 45 kr. Rieritz, G., ſächſiſcher Volkskalender für 1842. Mit Holzſchnitten. 36 kr. Roſchütz, Dr., Univerſal⸗Volkskalender fuͤr 1842. 45 kr- Rebau, Heinrich, der Wanderer am Rhein. 6 kr · Chriſtus mit dem Kreuze, nach Crespi, in Kupfer geſtochen von Prof. Felſing 2 fl. Daſſelbe in galvano-plaſtiſcher Nachbildung 48 kr. Fruͤchte-Preiſe hier in Friedberg: Waizen, alter: 12 fl. 10 kr., neuer: 11 fl. 10 kr. Korn: 6fl. Gerſte: 4 fl.— kr. Hafer: 2 fl. 25 r. Erpſen:— fl.— kr. Fruͤchte-Preiſe zu Frankfurt, am 1. Nov.: Waizen: 10 fl. 50 fr. Korn:— fl.— kr. Gerſte:— fl.— kr. Hafer: 2 fl. 42 kr. Erbſen:— fl.— kr. Fruchte-Preiſe zu Mainz, am 29. Okt.: Waizen: 11 fl. 33 kr. Korn: 6 fl. 41er. Gerſte: 4 fl. 53 kr. Hafer: 3 fl.— kr. Erbſen:— fl.— kr. Polizei-Taxe fuͤr die Staͤdte Friedberg und Butzbach vom 7. bis 14. November 1841. pfd Brod Preiſe. Friedberg Butzbach. kr. pf. kr. pf. 1 Leib-Roggenbrod 7 2 2 1 4 3 43 4 77 7 9 2 9 2 Loth Loth. — Milchbrod 137% 1 37/ — Waſſerweck. —Gemiſchtes(Tafel-) Brod 1 5 1415 Fleiſch-Preiſe. 1 4 1 Ochſenfleiſch 5 10 2 10 2 dne gemaͤſtetes 8 8 „ Küoyſleiſch ungemäſtetes 7— 6 3 ;; gemäſtetes 7 2 7 2 1 Rindſleiſc ungemäſtetes 64— 5 7 2 7 Kalbfleiſch 9 9 „ Schweinenfleiſch 10— 10— „Hammelfleiſch 6 2 6 2 „ Schaaflleiſch 64—— „ Wurſt von blos Schweinen 12— 124— „Gemiſchte Wurſt 10— 104— „ Bratwurſt 14— 134— „ Schwartenmagen 144— 144— „I Geräucherter Speck 18— 184— „Schinken 144— 1414— „ Dörrfleiſch 144— 144— „ Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 18— 194— „ 5 dito ungusgelaſſen 18— 181— „Nierenfett 181— 181— „ Hammelsfett 15 1— 15 1— Der großh. heſſ. Kreisrath d. K. F. Ku ch le er. 7 7 6 12. 15. 24. 2328. Im Monat Oktober 1841 wurden zu Friedberg 117 Get trat: Carl Friedrich Graf, Bürger und Bäckermeiſter dahier, des hier verſtorbenen Burgers und Bäckermeiſters Friedrich Graf nachgelaſſener ehelich lediger Sohn und Jungfrau Maria Eliſabethg Engel, des hieſigen Bürgers und Metzgermeiſters Chriſtian Engel ehelich ledige Tochter. Ludwig Chriſtian Matthias, großh. Pfarrer zu Fauerbach II., des großh. Pfarrers und Decanz Johann Jakob Matthias zu Oberingelheim ehelich lediger Sohn und Jungfrau Thereſe Roller, des Direktors der großh. Taubſtummen-Anſtalt dahier Georg Jacob Roller ehelich ledige Tochter. Ernſt Schäfer, Bürger und Kaufmann zu Marburg, des weiland daſigen Bürgers und Kaufmanns Paul Schäfer nachgelaſſener ehelich lediger Sohn, und Jungfrau Maria Margaretha Hanſtein, des hieſigen Bürgers und Metzgermeiſters Johannes Hanſtein ehelich ledige Tochter. Carl Schmidt, Bürger und Schneidermeiſter dahier, des Ortsbürgers und Müllers Johann Heinrich Schmidt von Utphe ehelich lediger Sohn, und Jungfrau Margaretha Heß, des hieſigen Bürgers und großh. Rentamtsdieners Heinrich Heß ehelich ledige Tochter. 20 Getauft: Dem hieſigen Burger und Spenglermeiſter Valentin Scheuermann ein Sohn, Friedrich, geboren den 22. September. Dem hieſigen Bürger und Gartenſchütz Joh. Ferdinand Volp ein Sohn, Ludwig, geboren den 26. September. Dem hieſigen Bürger, Buchhändler und Buchdrucker Carl Chriſtian Bindernagel eine Tochter, Friedericke Marie, geboren den 23. September. Dem Lehrer der hieſigen Muſterſchule Joh. Jakob Bauer eine Tochter, Maria Magdalena Clara Eliſabetha, geboren den 30. September. Dem hieſigen Kreisboten Caspar Magel ein Sohn, Jakob, geboren den 18. deſſ. Mon. Nachtrag zum September. Dem hieſigen Bürger und Zeugſchmied Johannes Fillmar eine Tochter, Eliſabetha Katharina Urſula, geboren den 14. September. Dem hieſigen Bürger und Rechnungsreviſor Philipp Conrad Kopp ein Sohn, Ferdinand, geb. den 7. September. „ ere ee Heinrich Heller, ein Schloſſergeſelle, des Bürgers und Schneidermeiſters Philipp Heller zu Gelnhauſen ehelicher Sohn, alt 20 Jahre, 1 den 1. d. M. „Johann Chriſtoph Kiefer, des hieſigen Bürgers und Kammachermeiſters Philipp Karl Kiefer eheliches Söhnchen, alt 5 Monate und 6 Tage, I den 2. deſſ. M. Johann Georg Werner, penſionirter großh. Markförſter vom Schleifelder-Hofe, alt ungefähr 77 Jahre, 1 den 10. d. M. Philipp Chriſtian Plock, Gefreiter im 2. Bat. des 4. Infanterie-Regiments, gebuͤrtig von Thalitter, alt 29 Jahre, 2 Monate und 2 Tage, 1 den 11. d. M. Johann Conrad Schmidt des hieſigen Bürgers und Schneidermeiſters Adam Schmidt eheliches Söhnchen, alt 11 Monate und 15 Tage, 7 den 13. d. M. Eine uneheliche Tochter, alt 4 Monate und 14 Tage, 1 den 13. d. M. Katharina Eliſabetha Rinck, des hier verſtorbenen Apothekers Balthaſar Ernſt Rink nachgelaſſene ehelich ledige Tochter, alt 19 Jahre, 8 Monate und 19 Tage, 1 den 15. d. M. Sophia Hilbrecht, des hieſigen Bürgers und Handelsmanns Friedrich Hilbrecht Ehefrau, geborne Gärth, alt 29 Jahre, 9 Monate und 15 Tage, 1 den 18. d. M. Chriſtina Louiſe Nau, des hieſigen Bürgers und Rechners beim Auguſtiner-Schulfond Georg Friedrich Nau eheliches Töchterchen, alt 4 Monate und 17 Tage, J den 19. d M. . Maria Katharina Chriſtina Uſener, weiland des Joh. Georg Uſener's nachgelaſſene eheliche Tochter, alt 43 Jahre 1 Monat und 6 Tage, k den 19. d. M. Philipp Friedrich Weckerling, hieſiger Bürger und Schuhmachermeiſter, alt 74 Jahre, 7 Monate und 27 Tage, 1 den 22. d. M. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg. 4 — Mein Na ner Hoftail daß eb mir hübsche Au Lache gag jedoch zu r ſeinem Rec Der B zeigte keine zu tragen. ten, daß m bar gütlich prallten, das Geric ſetzte er fi. gegnete mi biren; er f nr Forder Friedli ſann ich n. faten auff ſagt„ich doch auch, Wahrheit ſer Ehrenn ung deſſel um Kopfe „Mttler ein vaiſtän barlichen d ſchloſen, Nachbar f