** — Intelligenzblatt e DD n N asien für die N 5. m ech wanatlic oda 8 J 8 f. 0 f 81 gl delden 0 0 4 3 Alegegeſſh 0 ropin x 41 SS en —— i 8 8 edderz: im Allgemeinen, 28 51. 0h. 20 Sept; den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. 20 9 84 2——— * a 5 u. SM: M 40. Sonnabend, den 2. Oktober 1841. erte:(l. ß——ů kr. iedberg un Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg „Ot. 184. an die großh. heſſ. Buͤrgermeiſter des Kreiſes. ——— 5. 0 1 Vußbat Betreffend: Das Röſten des Flachſes und Hanfes in fließendem Waſſer. Lern f F Um die Beſchwerden abzuſtellen, welche die in höchſtem Auftrage erlaſſene Polizeiverfügung vom 4 22. Juli 1840(Intelligenzbl. Nro. 30) hin und wieder hervorgerufen hat, und die wichtigen Intereſſen Nn des Flachsbaues, ſo viel es mit den Berechtigungen dritter und den Forderungen der Sanitätspolizei nur immer 3 Arr. nöglich iſt, zu begünſtigen, bin ich zu folgender Modifikation jener Polizeiverfügung ermächtigt worden: A1 1) Wenn die Roſtgruben in der zweckmäßigen Weiſe unter techniſcher Leitung angelegt werden, is vie der nachſtehend abgedruckte Auszug eines deßfalls eingezogenen Gutachtens es empfiehlt, und insbe— ſondere dafür geſorgt wird, daß das aus den Gruben abfließende Waſſer, vor ſeinem Zurücktritt in den . 0 ließenden Bach, vorerſt einen längeren Weg zurücklegt, ſo ſell von dem unter Nro. 5 des oben gedachten %% Ausſchreibens aufgeführten Verbote der Ableitung des Grubenwaſſers vor dem nächſten Frühjahr abge⸗ „ Leanden werden. f. 37 4. Auch ſoll, wo der Flachsbau⸗ ſtark betrieben wird, es zuläſſig ſeyn, daß die Roͤſtgruben auf — 15812 Zemeindekoſten angelegt werden, was daher nachträglich zu den Gemeindevoranſchlägen von 1842 zu 31 8— berathen ſeyn wird. 2 2) Es ſoll ferner an Orten, woſelbſt außer den zum Viehtrieb benutzten Wieſen und Weiden l leine zum Trocknen des Flachſes geeigneten Plätze vorhanden ſind, das Trocknen des Flachſes auch auf aol blchen Wieſen und Weiden jedoch unter der Bedingung ſtatthaft ſeyn, daß ſolche Platze nicht eher als — 10 9 Tage nach Entfernung des getrockneten Flachſes von denſelben mit Vieh betrieben werden. Wer — 184 olche früher behütet, ſoll in eine Strafe von 1 bis 3 fl. verfallen. 1.. 2 Friedberg den 28. September 1841. Kuͤchler. 2 Auszug. In der Nähe eines Baches werden größere oder kleinere Raͤume, je nach Beduͤrfniß —- und der Menge disponiblen Waſſers und wo möglich auf einem Gemeindegut, damit ſie nicht erſt anzu⸗ 21 hufen ſind, mehrere, am beßten 4 bis 5 Fuß tief baſſinartig ausgegraben und mit dem benachbarten 85 3 4 Sache durch eine Stellfalle zu Einlaſſung des Waſſers in Verbindung geſetzt. Eine zweite ſolche Stell⸗ 2 2 ſulle müßte auch an dem Ausflußorte angebracht ſeyn, um das Waſſer darin halten und nach Bedürfniß 10 u K. 5 üb⸗ und zulaſſen zu können,— beide jedoch verſchließbar, damit dem Muthwillen, z. B. durch unzeitiges Eblaſſen des Waſſers ꝛc., die Gelegenheit benommen iſt. Ein weſentlicher Punkt waͤre weiter, daß bei der Auslaßſchleuße die Schwelle nicht ganz auf as Niveau des Baſſinbodens gelegt wuͤrde, um dadurch den in dem Baſſin ſich anſammelnden Schlamm — — bebm Oeffnen der Schleuße zurückzuhalten. N digtem Röſten beſonders zur Seite geſchafft werden, wodurch ein Haupttheil jener Stoffe beſeitigt würde, welche gerade für Fiſchwaſſer ſo ſchädlich ſind, % 288. Dieſer könnte und müßte dann von Zeit zu Zeit nach been⸗ und wobei dann aus dem Wiederzulaſſen des aus der Röſtgrube ablaufenden Waſſers in den angrenzenden Bach, keine Nachtheile mehr zu befürchten wären, ſobald es nicht zugleich ein zur Bächen, dem Meere zulaufend, gar zu bald wieder dahin zurückkommt.(In dieſem gröberen Schlammtheile gewinnt man Wieſendüngung vorzüglich ſich eignendes Duͤngmaterial, für immer verloren geht. Will man eine Erneuerung des ſchmutzig gewordenen Röſtwaſſers eintreten laſſen, das jetzt bei'm Röſten in freien was allerdings ſehr gut iſt, ſo läßt ſich dies bei einer ſolchen Einrichtung jeden Augenblick und ganz leicht bewirken, und es kann dadurch zugleich der an werden, da die Temperatur in den ſo erfolgt auch die Röſte in jenen viel ſchneller als in fließendem Waſſer. ſolchen Gruben entſtehenden Verpeſtung der Atmoſphäre vorgebeugt Röſtgruben eine gleichere und höhere iſt, als in fließendem Waſſer, du Thil. Merkwürdige Schickſale eines Wetterauers. Fortſetzung.) Jetzt war er, wie geſagt, unter den Dänen, und zwar unter der Fußgarde des Königs Fried⸗ rich IV., als ein ſchrecklicher Schlag ihn zu zer⸗ ſchmettern und ſeine Gebeine mit Schande zu bedecken drohte, wenn nicht die gütige Hand der alles len⸗ kenden Vorſehung, über ihn gewacht und dieſen tödt— lichen Streich glücklich von ſeinem Haupte abgewandt hätte. An einem Löhnungstage geht er mit noch dreien ſeiner Kriegskameraden vor das Norderthor, um daſelbſt bei dem Lieutenant und Wirth, einem reichen Mann aus Ackſtadt(Ockſtadt), bei Fried— berg in der Wetterau, gebürtig,(der Name war ihm entfallen) etliche Kannen Bier zu trinken. Das Bier that das ſeine, und ſie waren dabei luſtig und guter Dinge, bis die Sonne ſich ſenkte und der Abend hereinbrach. Sie hörten in Kopenhagen den Zapfenſtreich ſchlagen und ermahnten ſich unter⸗ einander zur Heimkehr. Allein Garleben, der Matador ihrer kleinen Geſellſchaft, verwies ſie zur Ruhe; es habe noch Zeit u. dgl. m. Da es finſter geworden, überredete er ſie zur Deſertion. Was war zu machen: wer unter den Wölfen iſt, muß mit ihnen heulen. Sie machen einen Kahn los, und Lauf muß mit. Ihre Abſicht war, nach Malmi (Malmö), einer ſchwediſchen Feſtung, zu fahren, und dort auf's Neue ſich engagiren zu laſſen. Der Wind blies vortrefflich in das kleine aufgeſpannte Segel, und ſchon waren ſie um die Inſel Amack geſteuert, als ſich der Wind plötzlich drehte und ſie wieder an dem nämlichen Ort am Morgen landeten, wo ſie Abends vorher eingeſtiegen waren. Nun hatte ſich in eben der Nacht ein ſchreckliches Unglück be⸗ geben. Nach ihnen waren drei Soldaten von der Garniſon zu dem vorhergedachten Milizlieutenant und Wirth eingekehrt, hatten die Nacht tüchtig ge⸗ zecht und nachher den Wirth, ſeine Frau und die ſchwangere Magd, in Allem fünf Perſonen, mit einem rothen Strumpf, in welchen ſie einen Kieſelſtein gewickelt, erſchlagen und mit vielen Ba jonettſtichen jämmerlich ermordet; worauf ſie bei 6000 Rthlr. an Geld und Silbergeräthe aus dem Hauſe geſtohlen und es in der Nahe herum vergruben. Der Mord wurde in der Stadt bekannt, Lauf und ſeine Con⸗ ſorten vermißt, und für die Thäter dieſes Mordes ganz natürlich gehalten. Lauf indeſſen ſaß mit ſei⸗ nen Companen im tiefen Bruch hinter den Erlen⸗ ſträuchen und ſchnappte nach Luft. Auch mochte wohl der Magen gewaltig zu bellen anfangen, als ſie durch ausgeſchickte Spürhunde entdeckt, durch Hatſchiere und Reuter aus dem Bruch gezogen, und von da ferner durch ein Commando nach der Stadt in gefängliche Haft gebracht wurden. Noch keines ſo ſchrecklichen Verbrechens ſich bewußt, erſtaunten ſie über die harte Behandlung; da die Dänen vor ihnen ausſpieen und dabei: Pfui Teufel! Mörder! Mörder! einmal über das andere riefen; wie nicht weniger über die ſchweren Ketten, womit ſie belegt wurden, deren Laſt einen halben Centner wog. So ſaß Lauf in der Schloßwache; ſeine Mitgefangene aber wurden in's Katzenthürmchen geſteckt und dem Stockmeiſter übergeben.“ Hartnäckig läugneten ſie alle vier in ihren Ver⸗ hören die begangene ſchwarze That, und betheuerten einmüthiglich: wir ſind zwar Deſerteurs, aber Mör⸗ der ſind wir nicht. Dieſes Läugnen wurde als Ver⸗ ſtocktheit und Starrſinn ausgelegt; und wer im Stande iſt, hölliſche Werke zu begehen, dachte man, der hat auch Muth, ſie kühn zu läugnen. Es wur⸗ den demnach Geiſtliche in ihre Gefängniſſe geſchickt, um durch den ſanftern Weg der Güte und der beßten Religion ihr Herz zu erwärmen und es auf dieſe Art zu einem Geſtändniſſe zu bringen, welches oft Tyrannei und Büttel nicht zu entlocken vermögen. Allein auch dieſer Weg ſchlug fehl. Sie blieben bei'm Läugnen und ſagten, wie vorher: Ehrwürdige, liebe Herrn! wir ſind Deſerteurs, aber Mörder nie⸗ mals geweſen. Was nun zu thun?— Aller An⸗ ſchein war gegen ſie; ſie wurden zur Folter ver— dammt, um ſie zum Bekenntniß zu bringen. Demnach übergab man ſie dem Henker und ſeinen Knechten, und obgleich der königliche ausdrückliche Befehl war, ſie nur 20 Minuten zu foltern, ſo ließ doch der Major Raleb, den Lauf deßwegen auch einen „verflucht rauhen Mann“ nannte, ſie 24 Minuten peinigen. Dienſtags geſchah die erſte und Donner; ſtags die zweite Tortur. Spaniſche Stiefel mit Nachticht! der Bethei Leibes ode Anſprüche hierdurch Togen, von in öffentlich bichneten Len reſp. den, als und deſſen ſpäterer? zum Eigen Butzba 0 2 1044) dag 9 Uhr Coſbſchen Meiſtbieter Nieden lderkauf 4080) 2 a 9 bis 1 a 1 den In der le tt a I tene Male Jen 5* 289*. vielen Stacheln wurden ihnen an die Beine ge⸗ ſiten mit einer bedeutenden Anzahl Teppichen meiſt⸗ irg unt do ſchraubt, und eben ſolche ſpitzige Handſchuhe an ihre bietend gegen gleich baare Zahlung verſteigert werden. 0* wü Hände. Ein Roſenkranz mit eiſernen Spitzen wurde Die Herren Buͤrgermeiſter erſucht man daher, dieſes ewinnt un ihnen um den Kopf gewunden, welcher ihnen dann in den Gemeinden geeignet bekannt zu machen. en frei die Augen dick aus dem Kopf preßte.— Am ärgſten Butzbach den 17. September 1841. hätten noch die Flintenſteine geſchmerzt. Ein Sack In Auftrag: a von rothem Juchtenleder wäre mit dreieckigen ſchar⸗ Cellarius, Unterquartiermeiſter. Ut dul fen Flintenſteinen gebracht und auf den Boden aus⸗ * Bekanntmachung vorgehen geleert worden. Dann habe man ſie am Oberleibe 5 5 n Haß, entkleidet, den Kopf zwiſchen die Beine gebunden(1083) Montag den 4. Oktober d. J., Vormit⸗ Tai! und den nackten Rücken uͤber die Flintenſteine ge- tags halb 11 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe ein wälzt, daß Haut und Fleiſch in ganzen Fetzen ſich dom Rücken geſchält haben; dabei habe das Blut über die Diehlen der Stube gefloſſen, wie ein Bach. Theil beſonders der trockene Theil von 6 Morgen Wieſen der Lach, P. 581 Nr. 1, 2 und 3, in 6 Abtheilungen, jede ohngefähr 2 Viertel Ortsmaas men So wären ſie achtzehnmal gemartert worden. haltend, zum Urbarmachen auf 9 Jahre, hierauf 1 (Schluß folgt.) Stück in der Töpfenkaut, die Ilbenſlädter oder 1 Weinſtraße, 1 Stückchen an dem Straßheimer Kir⸗ 1 Erlen N chenacker auf 6 Jahre, ſodann die Begraſung des 1 Koch Bekanntmachungen von Behoͤrden. hohen Theils des Roſenthals an der Antauche in 3 Agen, alt* Abtheilungen auf 3 Jahre öffentlich meiſtbietend ver— Et, durg„„ 9 pachtet werden. 4 ogen, un 8. Friedberg den 23. September 1841. der Steey(1041) Johannes Schimpf, Sohn des Jacob 8 8 Der 12 55 heſſ. Bürgermeister ke Schimpf zu Niederweiſel, geboren am 16. Oktober 1755 ſoll ſeit vielen Jahren abweſend ſeyn, ohne Nachricht von ſich gegeben zu haben. Auf Antrag der Betheiligten werden Johannes Schimpf, deſſen keibes⸗ oder Teſtaments⸗Erben, ſowie Alle, welche Anſpruͤche an das Vermögen deſſelben bilden wollen, (ierdurch aufgefordert, ſogewiß innerhalb ſechszig Tagen, von dem erſten Erſcheinen dieſer Verfügung in öffentlichen Blättern an gerechnet, bei der unter⸗ eichneten Behörde ſich anzumelden und zu legitimi⸗ en reſp. ihre Anſprüche anzuzeigen und zu begrün⸗ ſen, als ſonſt der Erſtgenannte für todt erklärt ind deſſen Vermögen, ohne Beruͤckſichtigung etwaiger ſpäterer Anmeldungen, ſeinen Präſumtiv Erben jam Eigenthum überwieſen werden wird. Butzbach den 10. September 1841. Gr. heſſ. fuͤrſtl. ſolmſ. Landgericht daſ. Ja, A. d. L. Calmberg, Aſſeſſor. D. Fritz. Obligations-Verlooſung. (1100) In der am 25. d. M. hier ſtattgehabten Verlooſung, der für 1841 zur Abbezahlung beſtimmten 100 fl. Partial⸗Schuld Verſchreibung, wurde die Nr. 72 gezogen, was mit dem Anfügen zur öffentlichen Kennt— niß gebracht wird, daß der Inhaber der vorgedachten Partial⸗Schuld-Verſchreibung den Betrag bis zum 1. Januar 1842, gegen Rückgabe derſelben, bei der hieſigen Gemeindekaſſe, oder bei dem Handlungs— haus Herrn Salomon Lindheimer, jun., zu Fried⸗ berg, in Empfang zu nehmen habe, indem von den weiteren Zinſen von derſelben nicht vergütet werden. Oſſenheim den 28. September 1841. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Keller. Straßenarbeits-Verſteigerung. (110m) Nächſtkommenden Dienſtag den 5. Okt. 1841, Vormittags 10 Uhr, ſollen auf der Vicinalſtraße 5 Backhaus ⸗Verſteigerung. von Oſſenheim bis zur Florſtädter Grenze hin, fol⸗ y 1044) Dienſtag den 5. Oktober d. J., Vormit⸗ gende Arbeiten: 8 * ugs 9 Uhr, ſoll dahier das Backhaus der Gottfried t) das Kleinſchlagen von 17 Kubkklftr. Steine, i loſt ſchen Eheleute auf hieſigem Rathhauſe an den 2 Herſtellung der Banquets und Gräben, 7 Neiſtbietenden verſteigert werden. unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht 7 Niederwöllſtadt den 14. September 1841. werdenden Bedingung, öffentlich an den Wenigſt⸗ börda! In Auftrag gr. Landgerichts Friedberg: nehmenden verſteigert werden. Aller Der großh. beſſ. Bürgermeiſter Oſſenheim den 28. September 1841. T Feli Stoll. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter tn. Dan derkauf ausrangirter Militär⸗ Effekten. Keller. en Kren(1080) Dienſtag den 12. k. M., des Vormittags Verſteigerung von Steinhauerarbeit. Heel un un 9 bis 12 und des Nachmittags von 2 bis 5 Uhr,(1102) Dienſtag den 5. Oktober d. J., Vormit⸗ ih doch u. ind in den folgenden Tagen zu gleicher Zeit, ſollen tags 11 Uhr, wird in dem Gaſthauſe zum Heſſtſchen auch eim it der hieſigen Kavallerie-Kaſerne eine große Quan⸗ Hof zu Lindheim die Anfertigung und Lieferung der 24 Miu hät ausrangirter Montirung, wobei viel gut erhal- noch fehlenden Steinhauerarbeit zur Erbauung einer tue Mäntel, ſodaun Reitzeug und Caſernenrequi⸗ Brücke mit drei Bogen, auf der Provinzialſtraße zwiſchen Lindheim und Hainchen, anderweitig in Ae⸗ cord gegeben. Friedberg am 29. September 1841. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Rhumbler. Ehauſſeebauarbeit. (1103) Freitag den 8. Oktober, Vormittags 10 Uhr, wird auf dem Rathhauſe zu Vilbel die Erwei⸗ terung der Fahrbahn und das Heben der Wand⸗ ſteine der Straße zwiſchen Vilbel und der Dortel⸗ weiler Grenze mit den dabei weiter erforderlichen Arbeiten Abtheilungsweiſe an die Wenigſtfordernden in Accord gegeben werden. Friedberg den 30. Oktober 1841. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Rhumbler. Bekanntmachung. (1104) Dienſtag den 12. Oktober d. J., Vor⸗ mittags 10 Uhr, werden an hieſiger Saline die Salzfuhren von hier in das Königl. Preußiſche Salz⸗ magazin zu Wetzlar dem Wenigſtnehmenden unter den im Termin bekannt gemacht werdenden Bedin⸗ gungen, verakkordirt und vorläufig bemerkt, daß das jährliche Quantum in circa 2640 Säcken Salz be⸗ ſteht, der Akkord vom Jahr 1842 bis Ende 1846 dauert und Akkordant eine Kaution von 500 fl. zu leiſten hat. Nauheim den 24. September 1841. Kurfuͤrſtliches Salzamt, Meinhard. Weiß. Dunker. 1 Privat⸗ Bekanntmachungen. Ein geſitteter junger Menſch, (1064) welcher im Schreiben und Rechnen erfah⸗ ren iſt, kann in einer nahe gelegenen Stadt bei einem Schloſſer⸗ und Eichmeiſter mit oder ohne Lehr⸗ geld bis zum 1. Oktober d. J. in die Lehre treten. Die Expedition d. Bl. ſagt das Nähere. Annonce. (1065) Aepfelmühlen, Keltern mit eiſernen Schrau⸗ ben und eiſerne Kelterſchrauben im Einzelnen ſind vorräthig und gegen billige Preiſe abzugeben bei Zimmermeiſter J. Strauß in Offenbach. Zuchtſchäferei⸗ Verſteigerung. (1086) Da wegen Beſchränkung der Weide die hieſige Gräfl. Guts verwaltung ſich genöthigt findet, die ſeither beſtandene Zuchtſchäferei eingehen zu laſ⸗ ſen, ſo iſt beſchloſſen worden, die hieſige veredelte Schafheerde, beſtehend in: 115 Stück ſechszähnigen Mutterſchafen Wille. 28„ vierzähnigen 7 34„ Hammel⸗ und Mutterjährlingen 46„ Hammel⸗ und Mutterlämmer 7„F Zuchtſtöhren am 20. Okt. d. I., öffentlich meiſtbietend gegen gleich * 290 Baarzahlung in verſchiedenen Abtheilungen oder auch im Ganzen verſteigern zu laſſen. Der Anfang iſt Nachmittags 1 Uhr in dem hieſigen Oekonomiehof. Bemerkt wird noch, daß die Mutterſchafe in einem ſo guten Zuſtande ſind, daß auch Metzger die⸗ ſelben zum Schlachten gebrauchen können. Laubach den 16. September 1841. Der Gutsverwalter Eigenbrodt. Wagen⸗Verſteigerung. (1087) Mittwoch den 20. Okt. d. J., Vormittags 10 Uhr, ſollen im hieſigen Gräflichen Schloß: Ein Stadtwagen, Zwei Kaleſchen, und außerdem Zwei Glas⸗Lüſtres 5 ½ hoch und 2“ 3“ im Durchmeſſer, Frankfurter Werkmaß, alles noch gut conſervirt, öffentlich gegen gleich baare Zahlung verſteigert werden. Laubach den 16. September 1841. In Auftrag: C. Heß. Aufforderung. (1105) Ich fordere hiermit denjenigen auf, der mir am 28. d. M., Abends gegen 7 Uhr, auf hie⸗ ſiger Straße meine Kappe vom Kopfe wegnahm, ſolche mir ungeſäumt zurückzuſenden, und bemerke zugleich, daß ich mir ferner derartige Witze verbitte. Friedberg den 30. September 1841. Fr. Wagner. Wagen verkauf. (1106) Ein großer, vierſpänniger Oekonomiewagen mit Dunghorden und neuen Erndteleitern mit Span⸗ gen, ſowie ein leichter, mittelſpuriger Wagen, eben⸗ falls mit Dunghorden und Leitern, ſteht aus der Hand zu verkaufen. Schloß Ilbenſtadt den 30. September 1841. Bernhardt, Rentmeiſter. Empfehlung. (1107) unterzeichnete empfiehlt ſich einem geehr⸗ ten Publikum im Kleidermachen, Bügeln, Waſchen und Fertigen aller Art feiner Geräthe, ſowohl zu Hauſe als außerhalb, und verſpricht billige und ſchnelle Bedienung. Ihre Wohnung iſt bei Herrn Fuhrmann Leonhart. a Friedberg. Maria Zerling. Nauheimer Teichhaus. (1108) Sonntag den 3. und Montag den 4. Oa⸗ tober wird auf hieſigem Teichhaus das Nauheimer Kirchweihfeſt gefeiert. Meine verehrten Gönner und Freunde lade ich zu dieſem Vergnügen mit dem Be⸗ merken höflichſt ein, daß ich für gute Weine und Speiſen, beſonders vorzügliche Karpfen, prompte Be⸗ dienung und gute Muſik beßtens beſorgt ſeyn werde. Nauheim den 28. September 1841. Henkel. D Sl Sd Nauhe! (1110) f brauermeiſte ſugt bei weſ (1111) chent, Baun leinenen So Fan roh, garg in ve Schnur, l ſeide und verkaufe ſt Friedl (1112) gerichtliche bereit. N 2 (113) M, als ar iſt bei mir; treffen, we ner mit der ich für gut idienung be nuch guter Bauer 2 Cie 2 gend un 10 Kinder dez die ihnen b L, Vermitt 1 0 EU Schoß: 90 5 ö— 2* in daß, alles noch Ang derſteige 11. J Auftrgz C hes 8 an ef,. d Ur, auf hh kopſe wegrabt , und bemenh t Oize verbiln IN.. Dag ner. Detentwiew age rern mit Sp er Bagen, che „ feht aus Etrtember fel tuhardt, tutariſter. ſich einem geiſh dügeln, Waſchn de, ſewohl f nicht billigt 1 1g iſt bei Hen ia Zetliiz 6. mag den 40 das Nau tn Genn n en v den u aur Peine In 1 rremptt 2 ett ſchn walt. 41. Henkel W 291. Kirchweihfeſt zu Nauheim. (1109) Sonntag den 3. und Montag den 4. d. M., als an den Tagen des Nauheimer Kirchweihfeſtes, iſt durch den Unterzeichneten in dem hieſigen Rath⸗ hauſe gut beſetzte Tanzmuſik anzutreffen, wobei für alle Erforderniſſe beßtens geſorgt wird, beſonders neben gutem Rheinwein wird ein vorzügliches„Hoch— aſtheimer Rathsſtück“ in den Zapf genommen. Herbei ihr Freunde, groß und klein, Zum ſchönen Kirchweihfeſte, Bei'm luſt'gen Fritzel kehret ein, Ich tiſch Euch auf das Beßte. Mein Weinchen extra fein und gut,— Es iſt ein wahres Wunder,— Es gibt dem Herzen frohen Muth, Macht ſorgenfrei und munter. Ein wahres Kunſt-⸗ und Meiſterſtück Sind meine Kirmes-Kuchen,— Mein Weibchen hatte großes Glück,— Kommt nur ſie zu verſuchen. Hört Ihr erſt meiner Muſik Spiel, Die Zahrtheit und die Reine, So tanzet Ihr gewiß recht viel, Schwingt munter Eure Beine. Nauheim. J. Fritzel. Ein junger Burſche (1110) kann bei einem hieſigen Küfer- und Bier⸗ brauermeiſter in die Lehre treten. Ausgeber dieſes ſagt bei wem. Empfehlung. (1111) Mit vorzüglich gutem Bettzeug, Bettbar—⸗ chent, Baumwolltuch, Futterbarchent und Saſſenet, leinenen Schürzen-Zeugen, Sacktüchern, Einſchlag— garn roh, gebleicht, blau und türkiſch-roth, Wollen⸗ garn in verſchiedenen Farben und beßter Qualität, Schnur, leinenem und baumwollenem Zwirn, Näh— ſeide und Lichtergarn, bin ich gut aſſortirt, und berkaufe ſolche zu den möglichſt billigen Preiſen. Friedberg. Nathan Hirſchhorn, in der Uſergaſſe Nro. 244. 4000 fl. (1112) liegen zuſammen oder vertheilt gegen zerichtliche Sicherheit zu 4½ pCt. zum Ausleihen bereit. Wo? ſagt Ausgeber dieſes Blattes. Bauernheimer Kirchweihfeſt. (1113) Sonntag den 3. und Montag den 4. d. M., als an den Tagen des hieſigen Kirchweihfeſtes, iſt bei mir gut beſetzte Chevauxlegers-Tanzmuſik anzu⸗ treffen, wozu ich meine verehrten Freunde und Gön— ner mit dem Bemerken ergebenſt einladen wollte, daß ich für gutes Getränk, gute Speiſen und prompte Be— tienung beßtens ſorgen werde, und bemerke noch, daß auch guter Zwetſchenkuchen verabreicht wird. Bauernheim den 1. Oktober 1841. Gotthard Walther. Bekanntmachung. (1114) Donnerſtag den 14. Oktober l. J., Mor⸗ ens um 10 Uhr, wollen die unterzeichneten drei inder des verſtorbenen Andreas Schmidt dahier, lie ihnen zuſtehenden Gegenſtände, als: 1) zwei ſehr dauerhafte, vorzüglich zum Laſtziehen geeignete Wallachpferde mit dem zugehörigen Geſchirr, 2) eine Kuh, 3) einen noch ganz neuen Wagen, mit eiſernen Achſen und dem nöthigen Zugehör, 4) eine Strohbank und 5) achtzehn Hühner und einen Hahn freiwillig an den Meiſtbietenden, unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingun⸗ gen in ihrer Wohnung in der Burgvorſtadt erbver— theilungshalber verſteigern. Friedberg den 28. September 1841. Rudolph Schmidt. Eva Schmidt. Bernhard Schmidt. Ein braver junger Menſch, (1115) der die Bierbrauerei und Küferei zu er⸗ lernen wünſcht, kann ſogleich in eine hieſige Bier— brauerei eintreten. Bei wem? ſagt die Exp. d. Bl. Holzverkauf. (1116) Der Unterzeichnete läßt hiermit eröffnen, daß in dem Freiherrlich von Frankenſteiniſchen Wald, im Diſtrikt ober der Querſchneiße, für Rechnung des Herrn Kammerdirektors Klenze, noch Buchen— ſcheitholz, aufgeſpaltenes Prügel- und Stockholz gegen baare Zahlung täglich zu haben iſt. Ockſtadt den 30. September 1840. Der Freiherrlich von Frankenſteiniſche Forſtverrechner Eret. Empfehlung.. (1117) Ich mache meinen Freunden, Gönnern und einem geehrten Publikum die ſchuldige Anzeige, daß ich mich dahier als Fuhrmann etablirt habe, und jede Art von Fuhrwerk uͤbernehmen werde; zugleich bemerke ich, daß ich jede Woche einmal, und bei beſonderen Aufträgen auch zweimal nach Frankfurt fahren werde. Indem ich um guͤtige Auftrage bitte, verſpreche ich die reellſte Beſorgung der mir gegeben werdenden Aufträge, und ſetze zugleich die billigſten Preiſe. Friedberg. Anton Simmerock. Einladung zum Tanzunterricht. (1118) Einem hieſigen, hochzuverehrenden Publi— kum zeige ich hiermit ergebenſt an, daß ich von Seiten hoher Obrigkeit die Erlaubniß erhalten habe, in hieſiger Stadt Tanzunterricht zu ertheilen. Die— jenigen reſp. Eltern, welche ſich geneigt finden, ihre Söhne und Töchter meinem Unterrichte guͤtigſt an⸗ zuvertrauen, werden hiermit höflichſt erſucht, mich davon baldigſt in Kenntniß zu ſetzen. Die Eroͤff⸗ nung meines Unterrichts beginnt am nächſten Mon⸗ tag den 4. d. M. L. Liebich, Tanz- und Turnlehrer; wohnhaft bei Herrn Mann auf dem Hauck. Eine Quantität Birnen, (1119) zu Honig, wird zu kaufen geſucht. Wo? ſagt Ausgeber dieſes Blattes. Mobilien-Verſteigerung. (1120) Auf Antrag der Erben des verlebten Ober⸗ förſters Wirſching zu Ockſtadt, wollen dieſelben erb⸗ vertheilungshalber, Dienſtag den 5. und Mittwoch den 6. Oktober, jedesmal Morgens 9 Uhr anfan⸗ gend, in ihrer Behauſung nachſtehende Mobilar⸗ gegenſtände nach den vor der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen meiſtbietend verſtei⸗ gern laſſen, als: 1) 6 ſilberne Eßlöffel. 236„ Kaffeelöffel. 3) 1 ſilberplatirten Vorlegeloffel. 4) 1 ſilberne Sackuhr. 5) 1 mit Silber beſchlagene Tabakspfeife. G„ 77 Hirſchfänger nebſt Kop⸗ pel mit ſilbernem Schild. 7) 2 Doppelflinten. 80 1 Kugelbüchſe. 9) 1 Stutzerflinte. 10) 1 Piſtol nebſt mehrerem Jagdgeräthe. 110 2 Standuhren. 12) 2 nußbaumne Komode. 13) 1 Gewehrſchrank. 14) Mehrere nußbaumne Tiſche und Stühle. 15) 4 tannene Bettſtellen. 16) 1 Kleider⸗ und 1 Küchenſchrank. 17) 2 Waſchbuͤtten und mehrere Fäͤſſer.. 18) Allerlei Haus- und Küchengeräthe, Porzellan, Zinn, kupferner Waſchkeſſel, Betten, Weißzeug und Kleidungsſtücke. 19) 1 guſſerner Ofen. 20) 1 Kuh, 2 Schweine, 7 Hühner. 21) Einige Malter Korn, Gerſte und Erbſen, 10 Ctnr. Heu und 4 Stecken Buchenſtockholz. Mobilien-Verſteigerung. (1121) Künftigen Mittwoch den 6. Oktober d. J., Vormittags 9 Uhr, ſollen die Mobilien der da⸗ hier verſtorbenen Graila Stern öffentlich an den Meiſtbietenden verſteigert werden. Niederwöllſtadt den 29. September 1841. In Auftrag gr. heſſ. Landgerichts Friedberg Der großh. beſe 5 toll. Literariſche Anzeigen. Bei Carl Binder nagel in Friedberg ſind vorraͤthig: Anleitung zur ökonomiſchen Verfertigung der Preß-Hefe, und der als zweckmäßig erprobten Kunſt⸗Hefen für Bäcker ꝛc. 12 kr Bachmann, Poſt⸗ und Reiſe⸗Karte von Deutſchland, den Niederlanden, Belgien und der Schweiz. 1 fl. Bechſtein, L., die Volksſagen, Mährchen und Legenden des Kaiſerſtaates Oeſtreich. 1 fl. 12 kr. Boſſert, G. F., vierhundert Räthſel und Charaden für Kinder von 10-14 Jahren. 24 kr. * 292* Guttenſtein, Dr. B. F., der Glücksritter. Sittengemälde. Erſtes Bändchen. fl. 30 kr. Goldsmith, 0. the vicar of Wakefield. 2 fl. 24 kr. Haupt, Dr, deutſche Proſa. Ein chriſtliches Lebensbild. Höheren Bildungsanſtalten ꝛc. gewidmet. 1 fl. 48 kr. Huͤffel, Dr. L., Stunden chriſtlicher Andacht. 17 5 11 . 12 kr. Kläri, A., kleine Gedichte zu Familienfeſten für 1 1 Kae Lange, C. F. W., Examinatorium über das ältere und heu⸗ tige römiſche Recht. In Fragen und Antworten. 45 kr. Neue Poſt⸗ und Reiſe⸗Karte von Deutſchland. 1 fl. 12 kr. Roſchütz, Dr. B. P., Univerſal⸗Volkskalender für 1842, mit vielen Holzſchnitten, größeren und kleineren Bildern. 45 kr. Schütz, H., vermiſchte Gedichte. 2 fl. 42 kr. Fruͤchte⸗Preiſe hier in Friedberg: Waizen, alter: 12 fl.— kr., neuer: 11 fl. Korn: 6 fl. 15 kr. Gerſte: 3 fl. 40 er. Hafer: 2 fl. 30 kr. Erbſen:— fl.— kr. Früchte⸗Preiſe zu Frankfurt, am 27. Sept.: Waizen: 11 fl. 30 kr. Korn: 6 fl.— kr. Gerſte:— fl.— kr. Hafer: 2 fl. 50 kr. Erbſen:— fl.— kr. 8 Früchte⸗Preiſe zu Mainz, am 24. Sept.: Waizen: 11 fl. 35 r. Korn: 6 fl. 36 kr. Gerſte: 4 fl. 34 kr. Hafer: 2 fl. 51 r. Erbſen:— fl.— kr. Polizei⸗Taxe für die Staͤdte Friedberg und Butzbach vom 26. Sept. bis 3. Okt. 1841. pfd Brod Preiſe. Friedberg Butzbach. kr. pf. kr. pf. 1 Leib⸗Roggenbrod 22 2 11 2 7 7 5 44 3 4 17* 10 9 ö Loth. Loth. — Milchbrod 114 114 —Waſſerweck 14/1— —IGemiſchtes(Tafel-) Brod 1 15 115 Fleiſch⸗Preiſe. 1 1 1(Ochſenfleiſch 10 10 3 10 3 g; gemaͤſtetes 8 8 3 „Küyſleiſch ungemäſtetes 7 1— 6 3 ö 5 gemäſtetes 7 3 81— 25 Rindfleisch ungemäſtetes 6 6 2 „ Kalbfleiſch 81— 814— „ Schweineufleiſch 10— 10— „Hammelfleiſch S 5 „ Schaaflleiſch 75 „Murſt von blos Schweinen 12— 12— „Gemiſchte Wurſt 10— 10— „ Bratwurſt 14— 13— „ Schwartenmagen 14— 144— „ IGeräucherter Speck 18— 184— „Schinken 14— 14 „ Doörrfleiſch 14— 14 „ Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 18— 19— 6 g dito unausgelaſſen 18— 184— „Nierenfett 181— 184— „ Hammelsfett 15 1— 15 4— Der großh. heſſ. Kreisrath d. K. F. Küchler. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg. 9 Sitzungen dodbei obe Reklamas beſtimmt haben, ſie nachſtehen 98 0 det Etſche Indem ich dem Reft Leute, ſo gewieſen Signalen und Corp 2 biſondere tend me ich Ihnen nach wol Junge Fr