. zun hubſte enb ach. 5 ti Fraberg newald. 5* 1 apf genom⸗ Thaler. unnen. h den A. d. age, werden durch gut eluſtigungen en ein, daß ur prompte den Vorkeh⸗ N recht Nhl April 1840. Henkel. iſt vorräthig. zum Schach⸗ u Theile. 5 e fl. Al kr. terie. 36 kr. verſal⸗Vrieſ⸗ erbeſſerte und 54 fl. dberg: de: 5 fl. 30 f. 13. April: rte: 6 fl. 30 kr. 10. April: jerſte: 7 fl. 30. er Er iedberg und 1 5 5 7 dert geblieben. ratb d. K. ö. T. — Intelligenzblatt ſür die rovins Dberbesen 2 im Allgemeinen, den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. —— V 17. Sonnabend, den 25. April 1840. ——— Amtlicher Theil. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg an die großh. Geiſtlichen und Buͤrgermeiſter des Kreiſes. Betreffend: Die Bildung eines Vereins zur Unterſtützung und Beaufſichtigung der aus den Landes- und Provinzial⸗ Strafanſtalten Entlaſſenen im Großherzogthum Heſſen. Der in der hierunter abgedruckten höchſten Bekanntmachung vom 9. Oktober 1839 gedachte Verein hat dem Vernehmen nach bis jetzt nicht diejenige Theilnahme gefunden, welche man von dem ſo höchſt wohlthätigen Zwecke deſſelben zu erwarten berechtigt war. Es kann dies rückſichtlich der Angehörigen des Kreiſes Friedberg, von denen ich gewohnt bin, ſonſt alles Gute mit lebendigem Eifer gefördert zu ſehen, nur auf einem lleberſehen jener Bekanntmachung beruhen. Ich wende mich deßhalb an Sie mit dem Wunſche, daß Sie dieſelbe in Ihren Gemeinden möglichſt verbreiten und zum Beitritt zu dem Vereine unter dem Bemerken die geeignete Anregung geben möchten, daß der jährliche Beitrag nur ſehr gering ſeyn werde. Die durch Ihre gemeinſchaftlichen Bemühungen erzielten Subſcriptionsliſten wollen Sie bin— nen 14 Tagen an mich einſenden. 5 ö Friedberg am 11. April 1840. Kü ch e x. Bekanntmachung. Seine königliche Hoheit, der Großherzog haben allergnädigſt zu genehmigen geruht, daß ſich zur Unterſtützung und Beaufſichtigung der aus den Landes- und Provinzial⸗Strafanſtalten im Großherzogthum Entlaſſenen ein Verein unter nachfolgenden Beſtimmungen bilde: §. 1. Der Zweck des Vereins ſoll ſeyn, die moraliſche und bürgerliche Beſſerung der aus den oben genannten Strafanſtalten Entlaſſenen zu befördern, darum ihnen die Möglichkeit eines ordentlichen Lebens⸗ wandels und rechtlichen Erwerbs zu verſchaffen und daher ihnen auch bei ihrem nach überſtandener Frei— heitsſtrafe nöthigen Unterkommen und Fortkommen behülflich zu ſeyn, namentlich ſie dabei mit Rath und Verwendung und, wenn es erforderlich erſcheint, ſelbſt mit Geldmitteln zu unterſtützen. §. 2. Die zur Erreichung des Zwecks nöthigen Fonds ſind durch von den Vereinsmitgliedern jähr⸗ lich zu leiſtende und ſtatutenmäßig zu beſtimmende Beiträge aufzubringen. Dazu und beſonders zur Be⸗ ſtreitung der Verwaltungskoſten ſoll aus einem zu milden Zwecken beſtimmten Fonds alljährlich ein ge⸗ wiſſer Zuſchuß verabreicht werden. §. 3. Die Wirkſamkeit des Vereins iſt der oberſten Leitung des Miniſteriums des Innern und der Juſtiz anvertraut und iſt demſelben deßhalb unmittelbar die zur Beſorgung der Vereinsgeſchäfte zu er— richtende ſtändige Behörde untergeordnet. f 1* 120. W 1 5. 4. Die Behörde des Vereins ſoll aus einem Präſidenten, für den Fall deſſen Verhinderung, einem Vicepräſidenten und einem Secretär beſtehen. f e Dieſelben werden von der Staatsregierung ernannt.— Beſoldungen ſind mit dieſen Stellen nicht verbunden. §. 5. Beraäthungen über Vereinsgegenſtände können in Generalverſammlungen des ganzen Vereins, unter Vorſitz und Leitung des Präſidenten und Zuziehung des Secretärs, Statt haben, deren Bearbeitung ſoll aber in einem zu dem Ende zu errichtenden Vereinsausſchuſſe geſchehen. Dieſer Ausſchuß iſt von den Vereinsmitgliedern aus ſämmtlichen Mitgliedern des Vereins fur eine gewiſſe Zeit zu wählen. 5 §. 6. Die Statuten des Vereins, welchen die vorſtehenden Beſtimmungen zur Grundlage dienen ſollen, unterliegen der Genehmigung und Beſtätigung der Staatsregierung. i a Zur Erleichterung der deßfallſigen Berathungen des Vereins wird ihm ein Entwurf der Statuten mitgetheilt werden. . 7. Um die Bildung des Vereins zu bewirken wird das Miniſterium des Innern und der Juſtiz für jede Provinz einen Commiſſar ernennen, bei welchem ſich diejenigen, welche an ſolchem Verein Theil nehmen wollen, zu melden haben und worauf derſelbe die ſich Angemeldeten zu einer Verſammlung ein⸗ laden wird.. In dieſer Verſammlung wählen zur Berathung der Statuten die perſönlich gegenwärtigen Mitglie⸗ der nach Stimmenmehrheit zwei Deputirte aus ihrer Mitte. Die hiernach, aus den drei Provinzen gewählten ſechs Deputirten verſammeln ſich demnächſt auf die Aufforderung des Präſidenten zu Darmſtadt, um unter deſſen Leitung über die Statuten zu berathen und abzuſtimmen, worauf dann ſolche, zur Einholung der erforderlichen Genehmigung und Beſtaͤtigung von Seiten der Staatsregierung, dem Miniſterium des Innern und der Juſtiz vorgelegt werden. Darmſtadt den 9. Oktober 1839. a Großherzoglich Heſſiſches Miniſterium des Innern und der Juſtiz. In Verhinderung des Staatsminiſters: v. Lehmann. Schott. Oeffentliche Nachricht. Betreffend: Die Sanitätspolizei insbeſondere die Glaſur der gemeinen Toͤpferwaaren. Von dem Präſidenten des Gewerbvereins, davon in Kenntniß geſetzt, daß im Kreiſe Alsfeld durch ſchlecht glaſirte Häfnerwaaren mehrere Vergiftungen herbeigeführt worden ſeyen, bin ich veranlaßt, das Publikum auf die nachtheiligen Folgen des Gebrauchs ſchlecht glaſirten irdenen Geſchirrs aufmerkſam zu machen.* Die Glaſur des gewohnlichen Geſchirrs beſteht aus einer Verbindung des Bleis mit Kieſelerde. Werden dieſe beiden Stoffe richtig vermiſcht, ſo widerſteht die Glaſur des irdenen Geſchirrs lange Zeit den Einwirkungen des Eſſigs oer ſonſtigen Säuren, und des Fettes. Allein die Häfner nehmen oft mehr Blei als Kieſelerde, um das Schmelzen leichter zu bewirken und demnach mehr Brennmaterial zu erſparen. Solche Glaſuren werden leicht durch Säuren und Fett aufgelöſ't, und der Genuß der, in ſchlecht glaſir⸗ ten Gefäßen aufbewahrten Säuren oder Fertigkeiten kann und muß der Geſundheit äußerſt nachtheilig werden. Das zu leicht gebrannte und nicht richtig glaſirte Häfnergeſchirr erkennt man an der blaſſen Farbe, dem matten Klang und dem Durchfickern oder Thränen der Flüſſigkeiten, welche man darin aufbewahrt. Ferner wird angerathen, alles glaſirte irdene Geſchirr vor dem Gebrauch mit Waſſer, Eſſig und Salz mehrmals auszukochen. Endlich ſollte man irdenes Geſchirr niemals zur langen Aufbewahrung von Fett, eingemachten Früchten, Latwergen oder dergleichen, benutzen, indem ſonſt auch die beßte Blei⸗Glaſur an⸗ gegriffen und das Aufbewahrte mit giftigem Blei vermiſcht wird. Zum längeren Aufbewahren von Säu⸗ ren und Fetten ſollte man ſich immer des ſteinernen Geſchirrs bedienen. 7 Friedberg den 10. April 1840. Der großh. heſſ. Kreisrath des Kreiſes Friedberg Kuͤch ler. tlerde. Zeit mehr paren. * 121* Neues aus Friedberg. Unſere ſchönen Anſtalten haben uns dieſes Früh— jahr wieder eine Menge Männer von Nahe und von Ferne zugeführt, und wir hoffen, ſie ſind nicht unbefriedigt von uns geſchieden. Geſtattete es der uns ſparſam zugemeſſene Raum unſeres Blattes, ſo würden wir den fernen Leſern deſſelben ein Meh⸗ reres hierüber mittheilen; ſo aber können wir nur kurz Folgendes referiren. 5 Am 7. und 8. April fand hier öffentliche Prü⸗ fung der zu entlaſſenden Zöglinge des Schullehrer— Seminars in Gegenwart des Herrn Oberſchuldirec⸗ tors Heſſe und des Herrn Ober-Conſiſtorialraths Kümmich von Darmſtadt, ſo wie mehrerer würdi⸗ gen Schulmänner und Freunde des Schulweſens und mancher Lehrer ſtatt, die ihre Bildung dieſer Anſtalt verdanken. Wir wollen uns kein Uitheil hier anmaßen, können aber nicht umhin, zur Freude unſeres Herzens öffentlich mitzutheilen, daß nach der Verſicherung competenter Männer dieſe Prü— fung im Ganzen das ſehr befriedigende Reſul⸗ tat gab: daß dieſe ſo wichtige Anſtalt der Bildung junger Schulmänner ihren Zweck erfüllt, daß ein ſchöner Geiſt unter den Zöglingen herrſchend iſt, daß der größte Theil derſelben ſeine bedeutſame Beſtimmung erkennt, vom ächtchriſtlichen Sinne und von Liebe zum Beruf erfüllt iſt, und ſolide Kennt— niſſe beſitzt. Am 22. April war in hieſiger Burgkirche feier— liche Entlaſſung derjenigen Candidaten, welche das hieſige theologiſche Seminar beſucht haben. Auch dieſe Handlung hatte viele wuͤrdige Maͤnner herbei— gelockt; wir zählen darunter Hrn. Prälaten Köh⸗ ler, und Hrn. Oberconſiſtorialrath Keim, beide von Darmſtadt, Hrn. Superintendenten Simon, Hrn. Kirchenrath Engel und Hrn. Profeſſor Dr. Knobel von Gießen, außer ihnen mehrere Decane und Pfarrer, wohl 60—70 an der Zahl, und noch manche andere Schulmänner und Laien aus der Nähe und Ferne. Die Feierlichkeit begann mit einem Geſange, welchen der hieſige Singverein von der Orgel herab anſtimmte. Hierauf hielt Herr Prof. Fertſch eine dem Zwecke angemeſſene Rede. Nach derſelben fand die eigentliche Entlaſſung durch Hrn. Direktor Dr. Crößmann ſtatt, der die Gelegenheit benutzte, noch einige Abſchiedsworte an die Ent⸗ laſſenen zu richten. Nun ſangen die Candidaten ein von Hrn. Seminarlehrer Thurn auf einem neu an⸗ gekauften Inſtrumente, der Aeoline, würdig beglei— tetes Lied, nach welchem Herr Candidat Knispel Na— mens der Abgehenden die Abſchiedsrede hielt. Zum Be— ſchluſſe ſtimmte der Singverein noch ein Lied an. Der Text der drei Geſänge war, wie bei den fruheren Feier⸗ lichkeiten, eigens hierzu gedichtet. Die zahlreichen An⸗ weſenden verließen gewiß alle befriedigt und herzlich erbaut die ſchöne Feier, welche beinahe drei Stunden währte. Wir bedauerten bei derſelben nur, daß das hübſche Local zwar Raum genug darbietet, aber nicht Sitze genug, und daß bei ſolchen Gelegenheiten allemal erſt Bänke und Stühle aus der Nachbarſchaft her— bei geholt werden müſſen. Möchte dem Mangel bald abgeholfen werden! Donnerſtag den 23. April hielt Herr Direktor Roller in dem Rathhausſaale, in Gegenwart einer großen Verſammlung die Prüfung mit ſeinen Taub⸗ ſtummen. Wir haben uns ſchon früher über das Rührende, welches in der Prüfung dieſes würdigen Mannes mit ſeinen armen, aber lebensfrohen Zoͤg— lingen für jeden Anweſenden liegt, ausgeſprochen und dürfen uns darauf berufen. Wer's aber noch nicht geſehen und gehört, dem können wir nur zu⸗ rufen: Komm' und ſiehe! — Bekanntmachungen von Behoͤrden. N Arbeits ⸗Verſteigerung. (364) Montag den 4. Mai, Vormittags 10 Uhr, ſollen die zur Anlegung eines Waſſerbehälters zu Oberrosbach erforderlichen Arbeiten und Mate— riallieferungen auf dem dortigen Rathhauſe an die Wenigſtfordernden in Accord gegeben werden. Hiervon beträgt nach dem Voranſchlag: 1) Maurerarbeitslohn 204 fl. 55 kr. 2) Steinhauerarbeit 85„—„ ferner das Brechen, Anfahren und Setzen von 9 Cub. Klftr. Mauerſteinen und 2½ Cub. Klftr. Pfla⸗ ſterſteinen aus dem Oberrosbacher Gemeindebruche, Anliefern von 65 Bütten Großkarber Waſſerkalk, und 2½ Cub. Klftr. Sand. Voranſchläge und Bedingungen liegen bis zum Termin auf dem Bureau des Unterzeichneten zur Einſicht offen. Friedberg den 15. April. 1840. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Rhumbler. Bekanntmachung. (372) Dienſtag den 5. Mai, Vormittags 10 Uhr, ſollen in dem Local des Herrn Gaſtwirths Hierony⸗ muß dahier, die Reparaturarbeiten an den Kame— ral⸗, Grundlaſten und Forſtgebäuden zu Friedberg, Butzbach, Ockſtadt, Ober- und Niedermörlen, Grie⸗ del, Rockenberg, Oppershofen, Kaichen, Büdesheim, Heldenbergen, Burggräfenrod, Vilbel, Rodheim, Oberrosbach, Winterſtein und Oberau, als: Mau⸗ rer-, Steinhauer⸗, Zimmer-, Schreiner⸗, Schloſſer⸗, Glaſer-, Weißbinder- und Pflaſterarbeit an die We⸗ nigſtfordernden in Accord gegeben werden. Es wird dieſes mit dem Anfügen zur Kenntniß gebracht, daß nur ſolche Bauhandwerker zum Gebot zugelaſſen werden, welche die nach der Verordnung vom 31. Januar 1828 vorgeſchriebene Pruͤfung be— ſtanden, oder bereits vor Erlaß derſelben Meiſter geworden waren. Friedberg den 15. April 1840. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Rhumbler. Bekanntmachnng. (324) Zum Verkauf der hieſigen Pfarrwohnung wird hiermit Verſtrich auf Montag den 27. April d. J. angeſetzt. Dieſelbe beſteht in einem zweiſtöcki⸗ gen Wohnhauſe mit 4 heitzbaren Zimmern, einigen Kammern, einer Küche und einem Keller. Der Flächenraum des Hofraitheplatzes hält incluſ. des Gemüſe⸗ und Grasgartens/ Morgen 13% Ruthen, und hat in den Seitengebäuden eine Scheune und zwei Ställe. Zugleich ſoll ein noch faſt neuer, aber überflüſſig gewordener, bei einem andern gemeinheitlichen Ge— bäude ſtehender, 172 Fuß langer, 32 Fuß breiter, von ſehr gutem Holz gebauter Stall auf den Ab⸗ bruch verſteigert werden. Okarben den 1. April 1840, Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Jung. Bekanntmachung. (381) Dienſtag den 11. Mai l. J., Vormittags 10 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhaus die zur Ver⸗ laſſenſchaft der dahier verſtorbenen G. Schat's Ehe⸗ leute gehörende Hofraithe, in der Vorſtadt zum Gar⸗ ten Pag. und Nro. o. Eine Hofraithe, beſtehend in Wohnhaus, Anbau und Scheuer an Martin und Heinrich Heß gelegen, ſodann Pag. und Nro. ½, 11 ¼ Ruthen Garten zwi⸗ ſchen dem hintern Hirſchgraben. Auf der Hofraithe ruhet eine Leesholzberechtigung aus dem Burgwald, abgeſchätzt zu 150 fl. Friedberg den 23. April 1840. Ju Auftrag großh. heſſ. Landgerichts: Der Beigeordnete Bender. Mobilien⸗-Verſteigerung. (382) Dienſtag den 5. Mai l. J., Vormittags 9 Uhr anfangend, ſoll der Mobiliennachlaß der hier verſtorbenen G. Schat's Eheleute, in der Hofraithe in der Vorſtadt zum Garten, beſtehend in Bettung, Weißzeug, Zinn, Kupfer, Meſſing, Eiſen, Holzwerk, 1. ſ. w, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Friedberg den 23. April 1840. In Auftrag großh. heſſ. Landgerichts: Der Beigeordnete Bender. Gras ⸗Verſteigerung. (383) Montag den 4. Mai, Vormittags um 19 Uhr, ſolllin hieſigem Rathhauſefdie Begraſung ſämmt⸗ licher ſtädtiſchen Allmeyen öffentlich an den Meiſt⸗ bietenden auf 1 Jahr verpachtet werden als: Die Begraſung des Stadthofs, des Judenbegräb— niſſes, der Raine an der Chauſſee, des Rentgrabens, des Stadtſchreibereigrabens in 7 Stück, des Muͤhl⸗ grabens, 7 Stück im Seergraben, des großen und kleinen Wildkautsgrabens, des Weges am Holz⸗ „ 122 5 8 pförtchen, des Ringgrabens, des Altwegs, des gro⸗ ßen und kleinen Schützenraines, der Langgaſſe und der Barbaragaſſe, ein Stück am Wege zur Hocken⸗ mühle, 37 Ruthen der alten und neuen Bleiche an der Uſa, ein Stück zwiſchen der Uſa und der Chauſſee ſaͤmmtlicher Wege in der Gemarkung Friedberg und Burg⸗Friedberg, des Bleichbergs und des alten Weihers ꝛc. Friedberg den 22. April 1840. 5 Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter D. Fritz. Hofraithe-Verſteigerung. (384) Auf freiwilligen Antrag der Gebrüder Phi⸗ lipp und Friedrich Wißmath von Rödelheim, ſoll Donnerſtag den 7. Mai l. J., Vormittags 10 Uhr, iu hieſigem Rathhauſe die denſelben gehörende, in der Uſergaſſe ſtehende Hofraithe öffentlich meiſtbie⸗ tend verſteigert werden, mit dem Bemerken, daß bei einem annehmbaren Gebote der Zuſchlag ſogleich er⸗ theilt wird. Friedberg den 23. April 1840. Der Beigeordnete Bender. Zehnt⸗ Verpachtung. (385) Der dem hochgräflichen Hauſe Solms⸗ Rödelheim, in der Gemarkung Fauerbach II. zuſte⸗ hende Zehnten ſoll auf mehrere Jahre in Pacht ge⸗ geben werden, weßhalb Pachtluſtige hiermit einge⸗ laden werden, ihre Gebote bei der unterzeichneten Stelle baldigſt abzugeben und die näheren Beding⸗ ungen zu vernehmen. Aſſenheim den 21. April 1840. Gräfl. Solmſiſche Rentei Hoffmann. Bekanntmachung. (386) Montag den 27. l. M., Vormittags prä⸗ cis 10 Uhr, ſollen folgende zum Nachlaß der ver⸗ lebten Philipp Merſchel I. Wittwe von hier gehö⸗ rigen Gegenſtände, als: 5 1 braunes Wallach⸗Pferd, 1 Kuh, 1 Mutterſchwein mit 5 Ferkeln, 1 Karn mit Zugehör, 1 Pflag„ 7 und ſonſtiges Hausgeräth jeder Art, unter den vor der Verſteigerung eröffnet werdenden Bedingungen, in der Behaufung ſelbſt, öffentlich und an die Meiſt⸗ bietenden verſteigert werden.. Die großh. Buͤrgermeiſter der Umgegend wer⸗ den erſucht, Vorſtehendes in ihren Gemeinden bekannt machen zu laſſen. Obermörlen den 22. April 1840. In Auftrag: Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Nicolai. Verſteigerung der bei dem hieſigen Pfand⸗ hauſe nicht ausgelöſ'ten und nicht reno⸗ virten Pfänder. 5 (387) Dienſtag den 12. Mai l. J., Vormittags Solms. I. zuſte⸗ Jacht ge⸗ ut einge⸗ zeichneten Beding⸗ e Rendti in. ags prä⸗ der ver⸗ er geho⸗ den vor ugungen, ie Meiſt⸗ end wer⸗ n befannt ermeiſtet Pfand⸗ ht reno⸗ ormittags % 123. neun Uhr, ſollen in hieſigem Rathhauſe die bei der Verfallzeit im hieſigen Pfandhauſe nicht ausgelöſ'ten und auch nicht renovirten Pfänder, als Nro: 7254, 7256, 7257, 7262, 7313, 7324, 7326, 7330, 7342, 7346, 7352, 7355, 7375, 7377, 7378, 7379, 7381, 7382, 7392, 7446, 7452, 7481, 7493, 7522, 7529, 7551, 7582, 7600, 7603, 7643, 7644, 7662, 7669, 7698, 7700, 7701, 7703, 7708, 7709, 7716, 7721, 7725, 7727, 7731, 7738, 7755, 7758, 7759, 7761, 7789, 7808, 7824, 7832, 7835, 7841, 7842, 7859, 7865, 7870, 7877, 7886, 7904, 7923, 7932, 7933, 7946, 7947, 7952, 7953, 7970, 8017, 8023, 8025, 8034, 8044, 8076, 8082, 8089, 8095 8097, 8114, 8119, 8128, 8129, 8130, 8132, 8157, 8159, 8178, 8181, 8201, 8202, 8210, 8214, 8222, 8227, 8230, 8241, 8244, 8246, 8247, 8248, 8250, 8258, 8260, 8261, 8263, 8264, 8272, 8274, 8278, 8283, 8287, 8293, 8296, 8305, 8308, 8310, 8312, 8313, 8314, 8315, 8317, 8320, 8321, 8322, 8329, 8335, 8340, 8344, 8353, 8354, 8355, 8357, 8360, 8364, 8366, 8368, 8378, 8385, 8390, 8392, 8393, 8397, 8399, 8400, 8401, 8402, 8405, 8406, 8408, 8415, 8416, 8423, 8424, 8425, 8427, 8428, 8431, 8432, 8438, 8443, 8444, 8445, 8450, 8451, 8455, 8459, 8468, 8473, 8476, 8478, 8479, 8480, 8488, 8489, 8490, 8492, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Friedberg den 23. April 1840. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter a D. Fritz. Holz-Verſteigerung. (388) Freitag den 1. Mai, Vormittags 9 Uhr, ſollen in dem Oberrosbacher Gemeindewald, Diſtrikt Roſenkranzheck 5 Stecken eichen Scheitholz, 1„ Stockholz, 518 ¼ Stück„ Wellen, 1549 Kubikfuß eichen Bau⸗, Werk⸗ und Nutzholz, in 30 Stämmen, au die Meiſtbietenden öffentlich verſteigert werden. Die Herrn Bürgermeiſter werden erſucht, vor⸗ ſtehende Verſteigerung in ihren Gemeinden gefälligſt bekannt machen zu laſſen. Oberros bach den 23. April 1840. Der großh. heſſ. Burgermeiſter Lämmer. Bekanntmachung. (389) Schuhmacher Georg Höres von Bauern⸗ heim iſt von großh. Hofgerichte für einen Verſchwen— der erklärt worden und ſind ihm in der Perſon des Georg Walter V. und Heinrich Schmidt von Bau— ernheim Curatoren beigegeben worden, was mit dem Anfügen zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird, daß Rechtsgeſchäfte, wobei jener Verpflichtungen hin⸗ ſichtlich ſeines Vermögens ohne Einwilligung dieſer übernimmt, nichtig ſind. Zugleich werden alle diejenigen, welche Forde⸗ rungen an Georg Höres zu machen haben, aufgefor⸗ dert, ſolche ſogewiß Donnerſtag den 18. Juni l. J., Vormittags 8 Uhr, dahier zu liquidiren, als ſonſt angenommen wird, daß ſie nach der Prodigalitäts— erklärung erwachſen wären. Friedberg den 13. April 1840. Großh. heſſ. graͤfl. ſolmſ. Landgericht f Hofmann. Frucht ⸗Verſteigerung im Rentamte Friedberg. (390) Nachgenannte Fruchtquantitäten von den fiscaliſchen Vorräthen des hieſigen Rentamts kom⸗ men zur Verſteigerung: Dienſtag den 5. Mai 1840, Vormittags 10 Uhr, hier zu Friedberg in der Behauſung des Herrn Gaſt— halters Hyronimuß vor dem ehemaligen Mainzerthore von dem Speicher zu Friedberg 20 Mltr. Wai⸗ zen, 70 Mltr. Korn, 140 Mltr. Hafer; von dem Speicher zu Obermörlen 20 Mltr. Gerſte; von dem Speicher zu Holzhauſen 80 Mltr. Korn; von dem Speicher zu Vilbel 70 Mltr. Korn; Mittwoch den 6. Mai 1840, Vormittags 10 Uhr, in dem Rathhauſe zu Butzbach, von dem daſigen herrſchaftlichen Speicher 80 Mltr. Korn, 70 Mltr. Gerſte und 30 Mltr. Hafer. Friedberg den 14. April 1840. Der großh. heſſ. Rentamtmann Bu ß. Fruchtverſteigerung zu Wölfersheim. (391) Dienſtag den 28. d. M., Morgens 10 Uhr, ſollen auf dem herrſchaftl. Boden zu Wölfersheim 20 Achtel Waizen, 50 Achtel Korn, 50 Achtel Gerſte daſelbſt verſteigert werden. Hungen den 13. April 1840. Der Rentmeiſter Kießling. Bekanntmachung. (392) Dienſtag den 28. April d. J., Vormittags 10 Uhr, ſoll an hieſiger Saline die Lieferung von Backſteinen, Lehmſteinen und Ziegeln dem Wenigſt— nehmenden in Accord gegeben werden, welches den dazu Luſttragenden hierdurch zur Nachricht dient. Nauheim den 18. April 1840. Kurfürſtliches Salzamt, Wille. Meinhard. Wilhelmi. Weiß. Fruchtverſteigerung. (393) Montag den 27. d. M., Vormittags 9 Uhr, ſollen die der hieſigen Pfarrei zuſtehende Zehnt— früchte, beſtehend in 6 Mltr., 2 Sr., 7¾ Gſchd. Waizen, 10 Mltr., 3 Sr., 3 Kpf., 1¼ Gſchd. Korn, 10 Mltr., 3 Sr., 3½ Gſchd. Gerſte und 17 Mltr. 1 Sr., 2½ Gſchd. Hafer, desgleichen auch 10 Mltr. Pachtkorn, an den Meiſtbietenden verſteigert werden. Die Herrn Bürgermeiſter wollen dieſes gefälligſt zur öffentlichen Kenntniß bringen laſſen. Petterweil den 22. April 1840. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter G. Holtzmann. Arbeits-Verſteigerung. (394) Mittwoch den 6. Mai l. J., Vormittags 10 Uhr, ſoll die Planirarbeit an dem Vicinalweg von hier nach Friedrichsdorf, in einer Geſammtlänge von 350 Klftr., Looſenweiſe an den Wenigſtnehmen— den verſteigert werden, was hierdurch zur öffent— lichen Kenntniß gebracht wird, mit dem Bemerken, daß in dem Termin die Bedingungen bekannt ge— macht werden.. Die großh. Bürgermeiſter erſuche ich dieſe Ver⸗ E insbeſondere ortobüblich veröffentlichen zu laſſen.. Holzhauſen den 23. April 1840. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Ried. Verſteigerungs⸗ Anzeige. (395) Dienſtag den 28. d. M., Vormittags um halb 10 Uhr, ſollen auf dem Büreau des hieſigen Lazareths folgende, meiſt brauchbare Gegenſtände, gegen gleich baare Zahlung an den Meiſtbietenden verſteigert werden, als: 10 eiſerne Kröppen und Keſſel, 2 eiſerne Pfannen, 12 Blechſchüſſel, 10 Vor⸗ leglöffel, 1 Trangiermeſſer, 1 Sauerkrautfaß, 1 hölzerne große Bowle, ein geweſener Wandſchrank, e Rührkellen, 2 eiſerne Feuerhaken, 12 Oel⸗ rüge. Friedberg den 23. April 1840. In Auftrag:, Fuhr, Prem. Lieutn. Holzverſteigerung. (396) Mittwoch den 29. d. M., Vormittags 8 Uhr, ſollen in dem Rodheimer Gemeindewald, Di— ſtrikt Grauenberg, nachbenannte Holzſortimente, als: 4 Stecken buchen Scheitholz, 17/.„„ Prügelholz, 141½„„ Stockholz. 50%„ altes 75 1218 Stück buchen Wellen, , weiden„ 62 Stämme buchen Werkholz, 2076 Cubilfuß enthaltend, an Ort und Stelle meiſtbietend verſteigert werden. Die Zuſammenkunft findet auf der Bahn an den Eichen ſtatt. Die Herrn Bürgermeiſter werden erſucht, dieſes in ihren Gemeinden bekannt machen zu laſſen. Rodheim den 21. April 1840. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter Jacobi. i Holzverſteigerung. (397) Dienſtag den 28. d. M., Vormittags 9 Uhr, ſollen in den Petterweiler Gemeindewald— Schlägen 5, 7, 10 und 11, 12 Stecken buchen, 2 Stecken eichen, 10 Stecken Nadelſcheitholz, 83 Stecken buchen, 21 Stecken eichen und birken, „ 12*. N a J 7½ Stecken nadel Prügelholz und 63 Stecken nadel und altes Stockholz,— N 7950 buchen, eichen, birken und nadel Normal- wellen, an den Meiſtbietenden verſteigert werden. Der Zuſammenkunftsort iſt an den ſogenannten Dreibornruthen. Ich erſuche die Herrn Bürgermeiſter, dieſes be⸗ kannt machen laſſen zu wollen. Petterweil den' 22. April 1840. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter G. Holtzmann. Holzverſteigerung. (398) Kuͤnftigen Freitag den 1. Mai, Vormit⸗ tags 8 Uhr, ſollen in dem freiherrl. v. Frankenſtein⸗ ſchen Walddiſtrikte ober der Querſchneiße 1135 Stecken buchen Reiſerholz öffentlich unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen verſteigert werden. Ockſtadt den 23. April 1840. Der Oberförſter Harth. d Privat⸗ Bekanntmachungen. Bekanntmachung. (399) Am erſten Feiertag iſt mir ein junger Hund, gelb von Farbe mit einem weißen Kreuze an dem Hals, weißen Füßen und Hängohren, entlaufen. Der gegenwärtige Beſitzer wird erſucht, denſelben gegen eine angemeſſene Belohnung an den Unter⸗ zeichneten abzugeben. Friedberg. Heinrich Schutt, Pachter. Verſteigerungs- Anzeige. (400) Donnerſtag den 30. April, Vormittags 9. Uhr, ſollen in den Behauſungen des Friedrich Sieck und Chriſtian Wagner dahier nachfolgende Gegen⸗ ſtaͤnde einer offentlichen Verſteigerung ausgeſetzt wer⸗ den, als: 3 1) Tiſche, Stuͤhle, Baͤnke, Bettladen, Schraͤnke und ſonſtiges Holzwerk, 2) ein neues Sopha, 3) Buͤtten und Faͤſſer aller Gattungen und Groͤßen, 4) zwei Keltern, wovon jede /. Ohm auspreßt, 5) ein Mahltrog mit Stein, 6) ein neuer Ofen, 7) eine ſehr gute traͤchtige Kuh und ſonſtige Ge⸗ genſtände. Friedberg im April 1840. Bekanntmachung. (401) Durch Mangel an Gehülfen mußte ich frü⸗ her alle diejenigen Perſonen, welche mich mit in mein Fach einſchlagenden Aufträgen beehrten, mit dem Verfertigen der Kleidungsſtücke zu lange war⸗ ten laſſen. Durch zweckmäßige Einrichtung bin ich in den Stand geſetzt, nunmehr ſolche Auftrage ſchnell (405 12 Uh verſtor Kleidu nern! den A gleich iger Hund, ze an dem entlaufen. denſelben en Unter⸗ Schutt, . mittags 9. rich Sieck de Gegen⸗ eſetzt wer⸗ Schränke d Groͤßen, uspreßt, uſtige Ge⸗ e ich frü⸗ ch mit in tten, mit ange war, ng bin ich ige ſchnel zu beſorgen, welches“ ich einem verehrlichen Publi⸗ kum zur öffentlichen Nachricht bringe. g Die ſeit längeren Jahren von mir verfertigten Arbeiten bürgen dafür, daß ich jederzeit nach dem neueſten pariſer Mode-Journal, welches ſtets bei mir einzuſehen iſt, arbeite. Friedberg. g Chriſtian Berg, Frauenkleidermacher, wohnhaft in der breiten Stkaße.“ Ein gutes Klavier N (402) ſteht zu verkaufen. Das Nähere bei der Expedition d. Bl. Empfehlung. (403) Ich beehre mich andurch, die ergebene Anzeige zu machen, daß ich unter dem heuti— gen ein Galankeric⸗ und Mode⸗ Waaren⸗Geſchaͤft dahier eroͤffnet habe, und erlaube mir, meinen; wohlaſſortirten Vorrath aͤcht italieniſcher Herrn— huͤte, à 1 fl. 36 kr., 2 fl. 10 kr. bis 3 fl. 30 kr., Damenhuͤte, 3 1 fl. 36 kr. bis 4 fl. 15 kr., Kinderhuͤte, à 20 bis 40 kr., und Strohhuͤte aller Gattungen, baumwollene, ſeidene und Glace-Handſchuhe, ſeidene und Sammttaͤſchchen in neueſter Fagon, Cravaten(Laſtings à 40 bis 46 kr., Atlas à 1 fl., carirte à 1 fl. 20 kr. bis 1 fl. 45 kr.) Shaͤwlchen, Kappen und allen ſonſtigen in dieſes Fach einſchlagenden Ar— tikeln zu empfehlen, und werde durch geſchmack— volle Waare, ſchoͤne Auswahl und ſehr herab— geſetzte Preiſe das Zutrauen meiner verehrten Abnehmer zu erlangen mich angelegentlichſt be— muͤhen. Friedberg den 22. April 1840. H. B. Groͤdel, auf dem Marktplatz. Ein Mädchen (404) vom Lande, 17 Jahre alt und von guter Erziehung, welches alle Feldarbeiten verſtebt und gute Zeugniſſe vorlegen kann, ſucht einen Dienſt. Die Expedition ſagt das Nähere. Bekannt mch u ng (405) Donnerſtag den 30. April l. J., Mittags 12 Uhr, ſollen die Hausgeräthſchaften der dahier verſtorbenen Johannes Rack Wittwe, beſtehend in Kleidungsſtücken, Tiſchen, Stühlen, circa 2 Cent⸗ nern Heu, 2 Gänſen ꝛc., ſowie eine Scheune auf den Abbruch öffentlich an den Meiſtbietenden gegen gleich baare Zahlung in dem Sterbehauſe ſelbſt ver— kauft werden, welches den Steigluſtigen hierdurch bekannt gemacht wird. Dorheim den 21. April 1840. Der Vormund: Konrad Eichler. Aachener und Muͤnchener Feuer-Verſicherungs— Geſellſchaft fuͤr das Großherzogthum Heſſen. (406) In Folge erhaltenen Auftrags erlaube ich mir hierdurch den gegenwaͤrtigen Geſchaͤftsſtand die— ſer Geſellſchaft, wie ſolcher bei der ſtattgehabten juͤng⸗ ſten Generalverſammlung befunden worden, oͤffentlich mitzutheilen. Es iſt dies nämlich der folgende: Geſchaͤftsſtand am 1. Januar 1840. 1) Das Sicherheitskapital betraͤgt 2,100,000 fl. 2) Die Reſerve für 1840 und die Freijahre iſt geſtiegen v. 557,002 auf 3) Die aus eingenommenen u. ein⸗ zunehmenden Prämien beſtehende Reſerve fuͤr 1840 und ſpaͤtere 568,603„ Jahre betraͤgt 589,111„ 40 Fuͤr unregulirte Brandſchaͤden 5 ſind reſervirt 113,750„ 5) Mithin beträgt das ganze Ge— waͤhrleiſtungskapital anſtatt vorig⸗ jaͤhriger 3,208,426 fl. 6) Die auf das Jahr 1839, gegen 349,655,735 fl. Verſicherungen fallende Netto-Praͤmien-Einnah⸗ me incl. Nebenkoſten betraͤgt 7) An Verſicherungen waren: a a) laufend am 31. Dec., 1839 ge⸗ gen vorigjaͤhrige 299,151,818 fl. 326,509,592 5 b) im Laufe des Jahres 1839 in Kraft 503,350,652„ 8) An Brandſchaͤden ſind bezahlt bis zum 31. Dez. 1839 3,207,258„ Gleichzeitig erlaube ich mir dann auch bei dieſer Gelegenheit noch ergebenſt anzufuͤhren, daß dieſe Geſellſchaft, der durch allerhoͤchſte Verordnung vom 22. Dec. 1835 die Rechte einer inlaͤndiſchen Anſtalt fuͤr Mobiliar-Feuerverſicherungen verliehen worden ſind, mich als ihren Agenten fuͤr die Kreiſe Fried⸗ berg, Nidda, Buͤdingen und den Landraths-Bezirk Hungen beſtellt hat, daß die Statuten und allgemei⸗ nen Verſicherungsbedingungen bei mir zur Einſicht jederzeit zu haben ſind, und daß ich ſtets zur Aus— kunftsertheilung bereit bin, falls dieſe in der einen oder andern Beziehung noch gewuͤnſcht werden wollte. Friedberg den 20. April 1840. G. F. Nau, Agent. Ein eng (407) beſtehend in 5 Zimmern, 2 Kammern, Kuͤche mit Speiskammer, Holzplatz und Keller, ſowie einem 60 Fuß langen gewoͤlbten Keller, hat in ſeinem neu erbauten Hauſe zu vermiethen f Sehrt, Salzmagazinsverwalter. 3,371,464„ 602,033„ an dieſem J. Fuͤrth ſeel. Erben, Metzgergaſſe Nr. 282. in Friedberg, (408) empfehlen ſich mit ihren aufs Neue und ſehr ſchoͤn aſſortirten f Puß⸗ und Modte⸗Waaren, beſtehend in den eleganteſten Toilette- Artikeln fuͤr Damen und Herrn, worunter ſich beſonders eine ſehr große Auswahl bruͤſſeler und italieniſcher Strohhuͤte befinden, welche wir, bei dem ſehr bedeutenden Ab⸗ ſchlag dieſer Waarengattung, aͤußerſt billig, und zwar Kinderhüte à 36 kr., Maͤdchenhuͤte à 1 bis 1 fl. 18 kr. Frauenhuͤte à 1 fl. 30 kr. bis 4 fl. 30 kr., aͤchte italieniſche Herrenhuͤte à 1 fl. 45 kr., 2 fl. 24 kr. bis 3 fl. 30 kr., feine ſchwarze und weiße Frauen⸗ huͤte à 1 fl. und 1 fl. 24 kr., nabenhuͤte à 24 kr. erlaſſen, und bitten um recht zahlreichen Zuſpruch. Glatte ſeidene Handſchuhe à 40 kr. und durchbrochene à 30 kr. ſind wieder friſche angekom⸗ men. Handſchuhehalter à 6 kr. Ein Morgen Ackerland (409) in dem hieſigen Burgfeld, oder nahegele⸗ genen Ockſtädter Feld wird gegen baare Zahlung zu kaufen geſucht. Das Nähere iſt bei Geometer Bin⸗ dernagel II. zu erfragen. Friedberg am 24. April 1840. Tanzunterricht. (410) Einem verehrten Publikum mache ich hier⸗ mit die ergebenſte Anzeige, daß ich mit dem Anfang des künftigen Monats Tanzunterricht in hieſiger Stadt erheilen werde. Deßfallſige Anmeldungen der Unterrichte Theil nehmen Wollenden wird Herr Gaſtwirth Peter Mann entgegen nehmen. Friedberg. Hermann Moſeler, Tanzlehrer aus Hanau. Schwalheimer Mineralbrunnen. (411) Sonntag den 26. d. M., als am Tage des hieſigen Kirchweihfeſtes, iſt Kaicher Harmonie⸗ und Tanzmuſik bei mir anzutreffen, wozu höflichſt einladet Henkel. Dachſchief er: (412) Auf der Dachſchiefergrube Wilhelm bei Pfaffenwies bach(½ Stunde von Friedberg und von Butzbach) sind die Preiſe der nunmehr wieder vorräthigen Dachſchiefer feſtgeſetzt: 10 das Reis erſter Sorte auf 6 fl „„ 5 3 fl. „„ ier 1 fl. 30 kr. Das Behauen wird beſonders vergütet und zwar für das Reis erſter Sorte mit 20 kr., zweiter Sorte mit 16 fr. und dritter Sorte mit 12 kr. „ 10 8 25 Empfehlung. (413) Meinen hieſigen und auswärtigen Freun⸗ den und Bekannten empfehle ich mich mit meiner bedeutenden Auswahl in Gold- und Silberwaaren, beſonders ſilbernen Kaffee- und Eßlöffeln, Taſchen⸗ uhren, Pendüles, Portes, Montres und noch andern in dieſes Fach einſchlagenden Artikeln zu möͤglichſt billigen Preiſen. Auch habe ich eine ſchöne Aus⸗ wahl in ſchwarzwälder Miniaturuhren erhalten, und kann ſolche, da ich ſie von der erſten Hand beziehe, zu ganz billigen Preiſen erlaſſen. Friedberg. L. Hanau, Uhrmacher, in der breiten Straße. Fruͤchte-Preiſe hier in Friedberg: Waizen: 10 fl. 45 kr. Korn: 7 fl. 20 kr. Gerſte: 6 fl. 30 kr. Hafer: 2 fl. 30 er. Erbſen:— fl.— kx. 5 Fruͤchte-Preiſe zu Frankfurt, am 13. April: Waizen: 9 fl. 55 br. Korn: 6 fl.— kr. Gerſte: 6 fl. 30 kr Hafer: 3 fl. 10 kr. Erbſen:— fl.— kr. 8 Fruͤchte⸗ Preiſe zu Mainz, am 14. April: Waizen: 11 fl. 2kr. Korn: 8 fl. 12 kr. Gerſte: 7 fl. 14 kr. Hafer: 3 fl. 59 fr. Erbſen:— fl.— kr. Polizei⸗Taxe für die Staͤdte Friedberg und Butzbach vom 26. April bis 3. Mai 1840. pfd Brod Preiſe. Friedberg Butzbach. 2 8 kr. pf. I kr. pf. 1 Leib⸗Roggenbrod 5 2 13 2 3 2 77 77 5 2 5 2 1* 75 11— 10 3 5 Loth. Loth. — Milchbrod 114% 14% —[Waſſerweck 141 5¼ 11— —[Gemiſchtes(Tafel-) Brod 745 116 Fleiſch⸗Preiſe. f pf. pf. 1([Ochſenfleiſch 101 10 2 „Kühfleiſch 812 811 7 Rindfleiſch 772 72 „Kalbfleiſch 8 5— „ Schweinenfleiſch 10 2 10 2 „ Hammelfleiſch 39 8— „Schaaffleiſch. E53 „ Wurſt von blos Schweinen 12— 12 „Gemiſchte Wurſt 10— 10— „Bratwurſt 14— 14 „ Schwartenmagen 14— 14— „I Geräucherter Speck 20— 2— 17 Schinken. 14— 144— 77 Dörrfleiſch 2 15 5 15—— „ Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 19— 194— 1 dito ungusgelaſſen 18— 18— „Nierenfett 18— 18— Hammelsfett 151— 15— Der großh. heſſ. Kreisrath d. K. F. Küchler. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg 5 ————