* Intelli genzblatt enen an, ſür die denen Nirgerg 5 17 waer S 0 5— 45 10 To 3 5. a Hrovins Sberhessen 1 che Iheim S Wee a im Allgemeinen, 5 l ſiadt 4 4 2* nan don, den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. ne kudwig f land, des zu Lad, rah, N 34. Sonnabend, den 22. Auguſt 1840. obine Emneſine Amtlicher Theil. Ernſt lubwig wum dib, Oeffentliche Nachricht. „ Maria Ev), Nachſtehende Bekanntmachung bringe ich unter dem Wunſche zahlreicher Theilnahme hiermit zur offentlichen Kenntniß. a, geboren den f Friedberg den 16. Auguſt 1840. Der großh. heſſ. Kreisrath des Kreiſes Friedberg Ku ch ler. Bekanntmachung. Betreffend: Die Preisvertheilungen in der Provinz Oberheſſen im Jahr 1840. Die Preisvertheilungen des landwirthſchaftlichen Vereins der Provinz Oberheſſen finden im Jahr 1840 ſtatt: 1) zu Battenfeld am 14., 2) zu Grunberg am 17., 3) zu Lauterbach am 211, , geboren den 4) zu Nidda am 24. und 5) zu Aſſenheim am 28. September. Die zur Beförderung der Viehzucht ausgeſetzten Preiſe ſind der Regel nach je für jede Station: a) für die beſſern in Gemeinden dienenden Bullen 9 Preiſe: Jodaun Dame Dilhelm August iſabetha, geboren 1 zu 15 fl., 1 zu 12 fl., 2 zu 10 fl., 2 zu 8 fl. und 3 zu 6 fl.; g N. 23 b) fuͤr junge Bullen, zum Verkauf an Gemeinden tauglich, mindeſtens 1½ Jahr alt und ſeit J Jahr Sheftau, geborne Eigenthum des Beſitzers, 4 Preiſe: 1 zu 10 fl., 1 zu 8 fl., 1 zu 6 fl. und 1 zu ö fl.; c) für Kalbinnen, welche entweder friſchmelkend oder ſichtbar trächtig und über 2 Jahre alt ſeyn i müſſen, 1 Preis zu 12 fl., 1 zu 10 fl., 1 zu 8 fl., 2 zu 6 fl. und 4 zu 5 fl. ubmachermeiſters Außerdem wird auf jeder Station an die mit dem 1. Preis gewürdigte Kalbin ein ſchöner Hals⸗ 20 Tage, den riemen mit Glocke abgegeben werden. „ Die weiteren Beſtimmungen ſind ſodann folgende: s Mam Schmidt au) Jeder, der mit einem Bullen concurriren will, hat ein Zeugniß des betreffenden Buͤrgermeiſters wozu, 600 30 übrigens ungeſtempeltes Papier genommen werden kann, beizubringen, th, alt do Jaht, N worin bezeugt wird, daß der vorgeführte Farre in der Gemeinde zur Zucht verwendet wird, ſich hierbei brauchbar zeigt und noch keine Prämie erhalten hat; 5 b) Gemeinden, welche in früheren Jahren ſchon Preiſe für ihre Faſſelochſen erhielten, Prämien erhalten, wenn ſie im vorigen Jahre keine erhielten oder wenn der neu v tate, weniger 60 können nur dann orgeführte Bullen 5 in eine höhere Elaſſe als der des vorigen Jahres geſetzt werden kann; Eheftau, verwitt; O die älteren Bullen müſſen wohl gefeſſelt und mit gehöriger Vorſicht vorgeführt werden; f den A. d. M 4) die Coneurrenz auf den Stationen i ſt an keine Kreis- oder Bezirksabtheilung gebunden; —ů—ů O die Muſterung des Viehes beginnt jedesmal um 8 Uhr Morgens. erg · 238. Den Beſitzern ſolchen Viehes, wofür wegen ſtarker Concurrenz keine Preiſe mehr zuerkannt werden konnten, und die 2 Stunden und weiter hergekommen ſind, wird eine angemeſſene Wegentſchädigung zugeſichert. Gleichzeitig mit den Preiſen zur Beförderung der Viehzucht werden auch die für das Jahr 1839 zuerkannten Preiſe für zweckmäßige Einrichtungen der Dungſtätten, für Wieſenverbeſſerungen, Luzerne⸗ und Baumſchul⸗Aulagen öffentlich feierlich ausgetheilt, demzufolge die Preisträger zur Empfangnahme ihrer Prämien auf die obengenannten Stationen auf 10 Uhr Morgens mit dem Bemerken eingeladen werden, daß ſie hiebei an keine Station gebunden ſind. Endlich werden von den dem Vereine gehörigen deutſch-engliſchen Böcken auf der Station zu Nidda 7 Stück, welche bisher im Vogelsberg unterhalten worden, und auf der Statlon Grünberg 9 Stück, welche bisher zu Heuchelheim bei Gießen gehalten wurden, unter den früheren Bedingungem, ſo wie auf der Station Aſſenheim eine Anzahl neuerer beſſerer landwirthſchaftlicher Werkzeuge, als flandriſche(ſchwerziſche) Ruchadlo⸗, Häufel- und Felg⸗(Hak⸗) Pflüge, e e ee Schrotmühlen, Viehentblähungs⸗ röhren, Baumrindenſcharren ꝛc. gegen gleich baake Bezahlung an den Meiſtbietenden verkauft werden. Indem der Unterzeichnete vorſtehende Bekanntmachung zur Kenntniß der Vexeinsmitglieder, ſowie aller Freunde der Landwirthſchaft bringt, ladet er zu recht vielſeitiger Theilnahme an den Preisvertheilungs— feſten ein. Weſentlich könnten ſie verſchönert werden, wenn auch unabhängig von der Preisvertheilung ſchönes ſelbſtgezogenes Vieh und andere intereſſante Gegenſtände der landwirthſchaftlichen Induſtrie, welcher Art ſie ſeyen, bei dieſer Veranlaſſung dem größern Publikum zur Anſicht ausgeſtellt würden. Auf den Feſtplätzen werden den verehrlichen Ausſchuß- und Vereinsmitgliedern beſondere Plätze angewieſen werden. Gießen den 1. Auguſt 1840. Der Praͤfident des landwirtſchaftlichen Vereins von Oberheſſen. v. Firnhaber ⸗Jordis. Bekanntmachung. Der der Pfarrei Wohnbach gehörige 15 ½ Normalmorgen haltende, in der daſigen Gemarkung gelegene Wald ſoll Montag 15 31. Auguſt d. J., Vormittags 10 Uhr, auf dem daſigen Rathhauſe und der der Pfarrei Wetterfeld zuſtehende, in der daſigen Gemarkung gelegene ſ. g. Pfarreiwald, 19 Normal- morgen 233 Klafter haltend, ſoll Donnerſtag den 3. September d. J., Vormittags 10 Uhr, auf dem Heſſenbruͤcker Hammer bei Wetterfeld öffentlich unter den im Termin bekannt gemacht werdenden Be— dingungen an den Meiſtbietenden verſteigert werden. Die großh. Bürgermeiſter haben dieſes zur öffentlichen Kenntniß zu bringen. Friedberg den 17. Auguſt 1840. Der großh. heſſ. Kreisrath des Kreiſes Friedberg J. V. deſſelben: Krach, Kreisſekretär. Sebaſtian Sailer. Sebaſtian Sailer, ein Schwabe von Ge⸗ burt, war ein ſehr wackerer(katholiſcher) Geiſtlicher, ein ſehr gelehrter Maun und tüchtiger Prediger, aber auch ein ſehr luſtiger Geſellſchafter dabei, der treffende Antworten zu geben verſtand. Wir wollen unſern Leſern einige Anecdötchen von ihm mittheilen, wie wir ſie in einem Buch geleſen haben. Bei ſeiner Rückreiſe von Wien war er in einem Prämonſtratenſerkloſter eingekehrt. Der Herr Prälat und alle Capitularen wünſchten ihn predigen zu hören. Er erfüllte dieſen Wunſch mit allem Bei⸗ falle. Bei ſeiner Abreiſe begleitete ihn der Herr Prälat bis zum Reiſewagen und nahm mit folgen⸗ den Ausdrücken von dem Reiſenden Abſchied:„Nun ſind wir alle überzeugt, daß die Schwaben nicht ſo dumm ſind, wie man bei uns in Franken dafür hielt.“ Sailer entgegnete:„Und ich bin gänzlich überzeugt, daß die Franken nicht ſo grob ſind, wie man bei uns in Schwaben dafür hielt.“ Er ſtieg eilends in den Wagen und fuhr davon. Ein Bauer, der ſich beſonders klug zu ſeyn dünkte, ſagte einſt zu ihm:„Ei, Herr Pfarrer! ich habe ſchon ſehr oft gehört, daß Gott für jeden Menſchen des Tages eine Maas Wein erſchaffen habe. Ich bekomme aber dieſen Wein nicht, und weiß auch nicht, wer ihn trinkt.“ Sailer ſprach:„Auch ich habe ebenfalls oft gehört, daß Gott für jeden Mann ein Weib erſchaffen habe, und dennoch habe ich keines. Ich will euch die Sache ganz kurz er⸗ klären. Ihr habt nämlich mein Weib, und ich trinke euern Wein.“ Einſt war er im Begriffe auszureiten und das geſattelte Pferd ſtand vor der Thüre. Der eben dazu kommende Ortsſchultheiß ſagte ſcherzend:„Als Chriſtus ſeinen Einzug in die Stadt Jeruſalem hielt, ritt er nur einen ſchlechten Eſel, und Sie, Herr Pfarrer, reiten ein ſo ſchoͤnes Pferd. Wie lich wäre, pie damal nicht genen In 710) ſoll Monte Uhr, in di raühe in beſtehend und Sta gelegen, g a) l * d 0) i ſodann in der gen, eine ſteigerung Frieh (808) 10 Uhr und lief bofs, beſ Maurera Mlieſet Maurer Sdeinha Schloſſe öffentlig den. thhauſe und habe Menſchen * 239* reimt ſich das zuſammen?“ Sailer antwortete: „Ihr habt recht; denn ſeither ſind alle Eſel ſo hoch geſchätzt worden, daß man aus ihnen lauter Schul— theißen gemacht hat. In Abgang eines Eſels muß ich alſo auf einem Pferde reiten.“ Am 7. März 1777 lag er, vom Schlage gerührt, in ſeinem Bette. Da ſagte er mit heiterer Miene zu ſeinem Freunde:„Wenn ich geſtorben bin, ſo legt man mich halt auch zu meinen Mitbrüdern in die Gruft, und dort will ich einem Jeden— heiß er, wie er wolle— in die Wette liegen bleiben.“ Nach einer halben Stunde machte ein neuer Schlag⸗ anfall ſeinem Leben ein Ende im 63ſten Jahre ſei⸗ nes Alters.— Nachſchrift. 1) Wer ſo heiter aus der Welt gehen kann, muß eine gute Doſis guter Laune, zugleich aber auch ein gutes Gewiſſen haben. 2) Uns ſcheints, als wenn es jetzt nicht ſchick⸗ lich wäre, über gewiſſe Gegenſtaͤnde ſo zu ſcherzen wie damals. Damals wurde es aber ſo genau nicht genommen. Bekanntmachungen von Behoͤrden. . Immobilien ⸗Verſteigerung. (740) In Auftrag großh. Landgerichts dahier, ſoll Montag den 31. Auguſt l. J., Morgens 10 Uhr, in hieſigem Rathhaus die Peter Roth'ſche Hof⸗ raithe in der Uſergaſſe Pag. und Nro. 35 7 beſtehend in Wohnhaus, 2 Hinterbäuen, Scheune und Stall an Martin Schnaid und Johannes Zobel gelegen, gibt à) in die Korpora 1 fl. 51 kr. 1½ Pf. 2 7 fl. 21 kr. b) der Präzens c) in die Kirche 1 ſodann Pag. und Nro.%½e 20 Ruthen Garten in der Stadt, zehntfrei, an Johannes Kromm gele⸗ gen, einer nochmaligen öffentlich meiſtbietenden Ver⸗ ſteigerung ausgeſetzt werden. Friedberg den 24. Juli 1840. In Verhinderung des gr. Bürgermeiſters Der Beigeordnete Bender. Bekanntmachung. (808) Samſtag den 29. Auguſt l. J., Vormittags 10 Uhr, ſollen im hieſigen Rathhaus die Arbeiten und Lieferungen zur Einfriedigung des neuen Fried⸗ hofs, beſtehend in Maurerarbeitslohn, voranſchlagt zu 414 fl. 38 kr. Anlieferung von 155 Buͤtten Kalk, 310„„— Maurerſand aus der Uſa 99„ 54„ Steinhauerarbeit 3388„ 30„ Schloſſerarbeit 152, 12% oͤffentlich an den Wenigſtnehmenden verſteigert wer⸗ den. Die Voranſchläge liegen auf meinem Bireau bis zum Verſteigerungstag zur Einſicht offen. Friedberg den 13. Auguſt 1840. Der großh. heſſ. Buͤrgermelſter D. Fritz. Marktverlegungs- Anzeige. (825) Der nach dem Kalender auf Mittwoch den 19. d. M. angezeigte Jahrmarkt ſoll, eingetretener Verhinderung wegen, nicht an dieſem Tage, ſondern Donnerſtags den 24. September l. I. dahier abge⸗ halten werden, auf welchen Tag zugleich die dies— ja e Viehpreisvertheilung und Kirchweihe dahier fällt. Nidda den 11. Auguſt 1840, Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter Dr. Borberg. Oeffentliche Ladung. (826) Anſprüche jeder Art an den in Concurs verfallenen ehemaligen Bürgermeiſter Dickhard zu Niedereſchbach ſind in dem auf Freitag den 25. September, Vormittags, angeſetzten Liquidationstermin ſogewiß dahier anzu⸗ melden und zu begründen, als ſonſt ohne ein beſon⸗ deres Praͤcluſivdecret Ausſchluß damit erfolgt. Da im Liquidationstermin die Güte verſucht werden ſoll, ſo müſſen die Vollmachten etwaiger Mandatare zum Abſchluſſe eines Arrangements er⸗ mächtigen. Großkarben den 6. Auguſt 1840. 8 Großherzoglich heſſiſches Landgericht Muhl. Schmidt. An fämmtliche großh. Bürgermeiſter des Salzmagazinsbezirks Vilbel. (827) Vom 1. September d. J. werden die Salz⸗ auswieger des dieſſeitigen Bezirks nur Orber Salz und 168 Pfd. p. Sack beziehen können, und ich erſuche die gr. Bürgermeiſter dies den Salzauswiegern in ihren Gemeinden bekannt machen laſſen zu wollen. Vilbel den 18. Auguſt 1840. Der großh. Magazinsverwalter Stockhauſen. Gras ⸗Verſteigerung. (828) Dienſtag den 1. September J. J., Morgens 9 Uhr, ſoll dahier von circa 200 Morgen das Ge— meindegras zu Grummet an den Meiſtbietenden ver⸗ ſteigert werden. Der Zuſammenkunftsort iſt bei Gaſt⸗ wirth Konrad Schäfer. Florſtadt am 19. Auguſt 1840. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter Go tz. Arbeits ⸗Verſteigerung. (829) Donnerſtag den 27. Auguſt d. J., Vor⸗ mittags 10 Uhr, ſoll das Verſteinen eines Theils der Fahrbahn des Vicinalwegs von Florſtadt gegen Oſſenheim hin in einzelnen Abtheilungen an die We— nigſtnehmenden in Accord gegeben werden. * 240. Zugleich ſoll das Anfahren und Aufſetzen von 110 Kubikklafter Baſaltſteinen auf die planirte Weg⸗ ſtrecke in eben demſelben Termine vergeben werden. Friedberg den 20. Auguſt 1840. 0 Rhumbler. Obſt⸗Verſteigerung. (830) Donnerſtag den 27. Auguſt, Vormittags um 10 Uhr, ſoll das diesjährige Gemeinde⸗Obſt dahier circa 50 Mltr. Aepfel, 2 Mltr. Birnen von guter Qualität, auf hieſigem Rathhauſe verſteigert werden. a Holzhauſen den 19. Auguſt 1840. Der großh. htſſ. Buͤrgermeiſter Ried. Arbeits-Verſteigerung. 831) Samſtag den 29. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſoll die Planirarbeit an dem Vicinalwegneubau von hier nach Altenſtaͤot auf Ort und Stelle, an der ſ. g. Frankfurter Straße, an den Wenigſtneh⸗ menden in einer Geſammtlaͤnge von 350 Klftr. Loo⸗ ſeweiſe verſteigert werden, was mit dem Anfügen veröffentlicht wird, daß die Bedingungen in dem Termin bekannt gemacht werden. Die Herrn Bürgermeiſter der Umgegend erſuche ich dienſtergebenſt um ortsuͤbliche Bekanntmachung. Höchſt a. d. N. den 17. Auguſt 1840. Der großh. beſſ. Bürgermeiſter Schmidt. ü Aepfel ⸗Verſteigerung. (832) Mittwoch den 26. d. M., Nachmittags 1 Uhr, ſollen von den Gemeindeäpfeln zu Beyenheim ohngefähr 12 Mltr. ſ. g. Aernteäpfel meiſtbietend verſteigert werden. Beyenheim den 19. Auguſt 1840. Der großh. 15 e in * Grummetgras⸗ Verkauf. (833) Montag den 24. Auguſt, Vormittags 8 Uhr, ſoll das der Gemeinde gehörige Grummetgras, beſtehend aus ohngefähr 130 Morgen, in einzelnen Abtheilungen meiſtbietend verſteigert werden. Bönſtadt den 18. Auguſt 1840. Der großh. heſſ. Baͤrgermeiſter Geibel. Arbeits⸗Verſteigerung. (834) Freitag den 28. d. M., Mittags 1 Uhr, ſoll dahier das Kleinſchlagen von 5 Klftr. Steinen an den Wenigſtnehmenden veraccordirt werden. Die Herrn Bürgermeiſter werden erſucht, dieſes zu veröffentlichen. Bönſtadt den 18. Auguſt 1840. Der großh. heſſ. Burgermeiſter ö Geibel. Gaſthaus ⸗Verſteigerung. 6835) Dienſtag den 15. September l. J., Vor⸗ mittags 10 Uhr, ſoll auf hieſigem Rathhaus das Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Gaſthaus zum ſchwarzen Adler dahier öffentlich meiſt⸗ bietend verſteigert werden. Das Gaſthaus enthält gleicher Erde, außer einem daran hängenden Hinterhäuschen, einſchließlich der Wirthsſtube vier Zimmer, wovon 2 heitzbar ſind, und eine geräumige Küche. Im erſten Stock ſind fünf Zimmer, worunter 2 heitzbar, und eine Kuͤche und im zweiten Stock drei Manfſardeſtuben und vier Kammern. Es gehört dazu ein geräumiger Hof mit einer Scheune und einem Stall, ſowie zwei Ställen unter der Scheune, welche mehr als 20 Pferde faſſen können. Sämmtliche Gebäulichkeiten ſind im Jahr 1828 neu erbaut worden, an der frequenten Hauptſtraße von Frankfurt nach Friedberg gelegen, und zum Be⸗ trieb der Wirthſchaft vorzuͤglich geeignet. 5 Kaufliebhaber können das Verſteigerungsobjekt jeden Tag einſehen und die näheren Bedingungen bei dem Unterzeichneten vernehmen. Vilbel den 19. Auguſt 1840. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter⸗ Hinkel. Glaſerarbeits-Verſteigerung. (836) Samſtag den 29. Auguſt, Morgens 9 Uhr, ſollen 4 neue Fenſter in den Schulſaal dahier zu verfertigen an den Wenigſtnehmenden in Accord ge⸗ geben werden. Bönſtadt den 18. Auguſt 1840.. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter Geibel. A Privat⸗Bekanntmachungen. 23200 fl. 5 (795) Vormundſchaftsgelder ſind zuſammen, oder e getrennt, gegen 5% hypothekariſch auszuleihen dur 99 885 Ilbenſtadt im Auguſt 1840. 0 Joſeph Veith. Einladung. (837) Dienſtag den 25. Auguſt, als am Ludwigs⸗ tage, empfiehlt ſich der Gaſtwirth Traband von Burggräfenrod mit ſeiner Gaſtwirthſchaft und Tanz⸗ muſik auf dem Markte zu Kleinkarben in dem ſ. g. Hieſigwald. Da er für prompte Bedienung beßtens geſorgt hat, ſo ladet er alle ſeine Freunde und Goͤn⸗ ner höflichſt ein und bittet ſie um recht zahlreichen Zuſpruch. f Burggräfenrod. Traband. Bekanntmachung. (838) Unterzeichneter beehrt ſich hierdurch, vor⸗ läufig ergebenſt anzuzeigen, daß er geſonnen iſt in hieſiger Stadt Unterricht im Tanzen, Fechten, Rei- ten, Schwimmen, Turnen ꝛc. zu ertheilen. Folgende Tanze verpflichtet er ſich ſeine Schuler zu lehren: 1) Der Einzug in Paris. 2) Walzer auf zweierlei Mitagelaf. i Harmonien. Die rüͤh fürſtl. heſſ. det Tafel ehrten Muß vorzüglicher haltung hen Namenstag 28. d. M. Hauptſchieß monie⸗ und Indem gahlteichen ich für all Friedl Schl (843) S ſegen Min Tanzuuſik 68400 und Tanzr Boͤnſte (845) im Schreib dermeiſter ig. 8 9 Uhr, dadier zu Accord ge⸗ germeiſter en. men, oder uszuleihen Veith. kudwigs⸗ and von ind Tanz⸗ dem J. g. g beßtens und Goͤn⸗ zahlreichen band. urch, vor⸗ zen iſt in ten, Rei⸗ Folgendt zu lehren f pweictlti — haltung herbeiführen. J.* 241* Art. 3) Gallopade. 4) Vier franz. Contretänze. 5) Zehn Ecoſaiſen. 6) Schottiſch auf fünferlei Art. 7) Kegel⸗Quadrille. 8) Franzöſiſche Quadrille. 9) Deutſche Quadrille. 10) Maſſurka. 11) Zwei Tempets. 12) Cotillon. 13) Ländler. 14) Retouva. Die Zeit, wann der Unterricht beginnt, werde ich ſpäter in dieſem Blatte angeben. Friedberg. Goldenberg, Tanzlehrer. Ein Kühkarren, (839) noch in ganz gutem Zuſtande, ein Pflug und eine Egge mit eiſernen Zinken und allem Zugehör ſind erbvertheilungshalber aus der Hand zu verkaufen. Dorheim. Johannes Racks sen. Erben. Bainhardsforſthaus. (840) Da ich wegen eingetretener Umſtände am vorigen Sonntag keine Tanzmuſik gehalten habe, ſo ſoll dieſe in Begleitung des Mirabellfeſtes Sonn⸗ tag den 23. Auguſt ſtattfinden, wozu Freunde und Verehrer hiermit höflichſt einladet Bö tz. 450 fl. Vormundſchaftsgeld. (841) ſind bei Unterzeichnetem gegen gute gericht— liche Obligationen auszuleihen. Georg Groß. Bela unt machung. (842) Nachdem die zur Feier des Namenstages Sr. Königl. Hoheit unſers allverehrten Großherzogs in den Räumen des Burggraftats veranſtalteten Mittagstafel aufgehoben ſeyn wird, findet daſelbſt. Harmoniemuſik und Abends Gartenbeleuchtung ſtatt. Die rühmlichſt bekannte Militärmuſik des kur— fürſtl. heſſ. dritten Infanterie-Regiments, welche bei der Tafel ſpielt, wird unter Mitwirkung ihres ver— ehrten Muſikmeiſters, Hrn. Heller, durch Vortrag vorzüglicher Muſikſtücke eine genußreiche Abendunter— Bei dem zur Schlußfeier des Namenstags Sr. Königl. Hoheit am Mittwoch den 26. d. M. hinter dem Schützenrain veranſtalteten Hauptſchießen findek durch dieſelben Muſiker Har⸗ monie⸗ und Abends Ball-Muſik ſtatt. Indem aich hierzu höflichſt einlade, hoffe ich einem zahlreichen Zuſpruch entgegen ſehen zu können, da ich für alle Erforderniſſe beßtens geſorgt habe. Friedberg den 20. Auguſt 1840. D. C. J. Fritz. Schwalheimer Mineralbrunnen.* (843) Sonntag den 23. Auguſt l. J., iſt am hie⸗ ſigen Mineralbrunnen gut beſetzte Harmonie- und Tanzmuſik anzutreffen, wozu höflichſt einladet 5 0 Henkel. a dau mu ik (844 Sonntag d. 23. d. M. iſt bei mir Harmonie⸗ und Tanzmuſik anzutreffen, wozu höflichſt einladet Bönſtadt den 20. Auguſt 1840. Chriſtian Wenzel, Gaſtwirth. Offene Stelle. N (845) In einem Renteigeſchäft kann ein ſolider im Schreiben und Rechnen gehörig qualifizirter junger Mann, gegen angemeſſenes Honorar, dauernde Be— ſchäftigung finden. Nähere Auskunft hierüber er⸗ theilt auf freie Aufrage die Exped. d. Bl. Eine Drehbank, (846) nebſt Werkzeug hat zu verkaufen Heinrich Böttner, nächſt der Stadtkirche. Be ka n nt m a ch u n g. (847) Ich zeige hiermit ergebenſt an, daß ich mein früheres Logis verlaſſen habe und ſeit einiger Zeit bei Göring's Wittwe an der Kirche wohne. Ferner bemerke ich, daß ich durch den Beſitz einer engliſchen Decatirmaſchine in den Stand geſetzt bin, Tüchern, zu dem äußerſt billigen Preiſe von 3 kr. pro Elle, einen ſehr ſchönen und dauerhaften Glanz zu geben. Indem ich gute und ſchnelle Bedienung verſpreche, bitte ich um zahlreichen Zuſpruch. Friedberg im Auguſt 1840.. J. Pauly, Schneidermeiſter. Bekannt mcchung. (848) Die Unterzeichnete iſt geſonnen, Freitag den 28. d. M., verſchiedene leere Wein- und Brannt⸗ weinfäſſer verſteigern zu laſſen, nämlich 16 Stück⸗ fäſſer, 1 Zulaſtfaß und 2 zweiöhmige Fäſſer. Kauf⸗ liebhaber werden hierzu eingeladen. J. J. Still ſel. Wittwe. Faß ⸗Verſteigerung zu Niederwöllſtadt. (849) Freitag den 28. Auguſt, des Vormittags um 10 Uhr, will der Unterzeichnete eine Parthie Fäſſer bei Jakob Haas in den„zwei Linden,“ gegen gleich baare Zahlung einer öffentlichen Verſteigerung ausſetzen. Die Fäſſer beſtehen in 5 19 2 Stück à 7 Ohm, VVV 5 4. à 3. 5) 4„ a 40 3 F. Denjenigen Steigerern, welche eine Zahlungs- friſt wünſchen, wird ſolche, wenn ſie von ihrem Orts— vorſtand einen hinlänglichen Bürgſchein vorbringen, bis zum 28. Dezember d. J. geſtattet. Niederwöllſtadt den 16. Auguſt 1840. Feuerbach. e eee (850) von verſchiedenen Größen liegen zum Aus⸗ leihen gegen gerichtliche erſte Inſatz- Hypotheken und à 5, 4½ und 4 pCt. bereit. Näheres in dem Büreau des Unterzeichneten. Niederwöllſtadt am 12. Auguſt 1840. G. Emmerich. Zu Verkaufen. (851) Zwei Stück 1835r. Wein ſind wegen Mangel an Platz zu verkaufen, ganz oder auch getheilt, bei ang Frohnhofſtraße A. 171 in Frankfurt a. M. Einladung. (852) Bei dem zur Vorfeier des Namenstags Sr. Koͤniglichen Hoheit unſers allerdurchlauchtigſten Großherzogs, Sonntag den 23. d. M., hinter dem Schuͤtzenrain veranſtalteten Scheibenſchießen findet gut beſetzte Tanzmuſik ſtatt, wozu ich hiermit einlade. Friedberg den 20. Auguſt 1840, D. C. J. Fritz. Aufforderung und Bekanntmachung. (853) Alle Diejenigen, welche Forderungen an die verſtorbene Sodenmeiſter Konrad Heſſe Wittwe von Nauheim zu machen haben, wollen bei Unter⸗ zeichnetem innerhalb 14 Tagen ihre Rechnungen an⸗ eben. Sodann läßt derſelbe Montag den 24. d. M., Morgens 9 Uhr, von dem Nachlaß Bettwerk, Tiſche, Stühle, Zinn, Faſſer und Bütten und noch mehrere ſonſtige Artikel theilungshalber öffentlich meiſtbietend gegen gleich baare Zahlung verkaufen. Nauheim am 19. Auguſt 1840. Thierarzt Stoll, Vormund. Empfehlung. (854) Mit holländiſchem Farin zu 12 und 14 1 Melis zu 20, 22 kr., Dampfchokolade eigner Fabrik zu 24, 32, 40, 48 kr. und 1 fl. 12 kr. pr. Pfund empfiehlt ſich J. Lang, Frohnhofſtraße A. 171 in Frankfurt a. M. Eine Parthie Eiſen (855) von anerkannt vorzüglicher Qualität, be⸗ ſtehend in Reif⸗, Huf⸗, Stab⸗, Schloſſer⸗, Band⸗, Leg⸗ und Schar⸗Eiſen habe ich in Commiſſion er⸗ halten, und verkaufe ſolches zu dem Engros-Preis. Ferner iſt bei mir bicliger Wein, à 21 fl. pr. Ohm, zu haben. N Butzbach. Carl Flach. Literariſche Anzeige. (856) In der Verlagshandlung von C. W. Leske in Darmſtadt erſchien ſoeben, und iſt bei C. Bin⸗ dernagel in Friedberg vorräthig, das 3. Heft des Werkes:. Die maleriſchen und romantiſchen Stellen der Bergstrasse, des Odenwaldes und der 5 Neckargegenden, in ihrer Vorzeit und Gegenwart geſchildert von A. L. Grimm. Mit 36 bis 48 Stahlſtichen. In Heften von drei Anſichten mit begleitendem Text à Heft 36 kr. Anſer liebes deutſches Vaterland zählt der ſchönen, von der Natur geſegneten und geſchichtlich merkwürdigen Gegen⸗ „ 242* n f 5 2 den ſo viele, zu deren würdiger Darſtellung ſich manches ſchriftſtelleriſche und künſtleriſche Talent bereits gewidmet hat. Ju den merkwürdigſten, durch Sage und Geſchichte zu⸗ gleich intereſſanteſten aber ſind gewiß die Gegenden zu rech⸗ nen, zu deren entſprechender Schilderung das oben genannte iſt Werk beſtimmt. Ueber die ſchriftſtelleriſche und künſtleriſche Ausführung glaubt die Verlagshandlung nichts ſagen zu müſſen, da die Anſicht der bereits veröffentlichten Hefte gewiß jeden über⸗ zeugen werden, daß dieſes Werk es verdient in der Samm⸗ lung eines jeden Kunſtfreundes und auf der Toilette einen jeden Schönen Platz zu finden. Ein ausführlicher Plan des Ganzen iſt auf den Umſchlägen abgedruckt. Die Fortſetzung kann in raſcher Folge erſcheinen, da die geiſtreichſten Zeich⸗ nungen der gewählteſten Parthieen bereits vorliegen. Früchte⸗Preiſe hier in Friedberg: Waizen: 8 fl. 20 kr. Korn: 6 fl.— kr. Gerſte: 5 fl.— ks. Hafer: 4 fl.— kr. Erbſen:— fl.— kr. n Früchte⸗Preiſe zu Frankfurt, am 17. Auguſt: c Wafzen: 8 fl. 45 kr. Korn:— fl.— kr. Gerſte: 5 fl. 30 kr. Hafer: 3 fl. 52 er. Erbſen:— fl.— kr. Fruͤchte⸗Preiſe zu Mainz, am 14. Auguſt: Waizen: 9 fl. 53 er. Korn: 7 fl. 6 kr. Gerſte: 5 fl. 13 kr. Hafer: 4 fl. 12 fr. Erbſen:— fl.— kr. Polizei⸗Taxe fur die Städte Friedberg und Butzbach vom 23. bis 30. Auguſt 1840. pfo Brod ⸗Preiſe. Friedberg] Butzbach. kr. pf. kr. pf. 5 Leib⸗Roggenbrod 3 2 4 5 4 77 E 10 8 9 8 5 Loth.“ Loth. —[Milchbrod 1 3 14 5 —[Waſſerweck 11535 1 —[Gemiſchtes(Tafel⸗) Brod 116 11 6¼ Fleiſch-Preiſe. i pf. 8 1 Ochſenfleiſch 11255 14 N . gemäſtete 3 8 3 5 Kue ungemäſtetes FF Rindfleiſch 7 1 77 Kalbfleiſch 6 8 6— „ Schweinenfleiſch 10— 10 1 „Hammellleiſch 81— 84— 77 Schaaffleiſch 0 5.— „ Wurſt von blos Schweinen 122— 12 „Gemiſchte Wurſt 10— 10— „ Bratwurſt 14— 14 „ Schwartenmagen 14— 14— „ Geräucherter Speck 20— 20— „Schinken 0 14— 144— „ Dörrfleiſch 15— 15— „ Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 19— 19— 0 did ungusgelaſſen 18— 18— „ Nierenfett 19— 18— Hammelsfett a 16— 11— Der großh. heſſ. Kreisrath d. K. F. Kuͤch her. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg. III. 9 7 Diejeniget und grieck lang zu b. 1 gebracht. 0 Der Der a ſondere er Hoheit un