amen, 0 der Kinder en, welche bst heilige u Kindern u Beiſpiele urcht, zum aden anzu⸗ achen dem unter ſol⸗ deiden der den werde, das Land, Stadt an Segen der nem Theile thun, was en der An, e ſich dem⸗ einzelnen einem har⸗ e Anſtalt Aufſchluß den Un⸗ 1 Intelligenzblart ſür die Gber hessen im Allgemeinen, den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. —— M 25. Sonnabend, den 20. Juni 1840. Alle hunderk Fahrt nur Einmal. Wenn man die Nachſicht des Publikums alle hundert Jahre nur Einmal in Anſpruch mmt, ſo darf man wohl derſelben verſichert ſeyn. In dieſer Vorausſetzung laſſe ich die nächſte Nummer des elligenz⸗ blattes erſt Dienſtag den 30. Juni erſcheinen, und gedenke mit meinem Perſonale und in Geſellſchaf eidreißig Mitgliedern des hieſigen Geſangvereins das Buchdrucker-Jubiläum den 24. Juni in ainz zu feiern. Die Abfahrt wird von hier Dienſtag den 23. Juni, Morgens 2 Uhr, ſtattfinden, und im 7 Uhr von Frankfurt auf der Eiſenbahn nach Caſtel fortgeſetzt werden. Wer etwa geſonnen iſt, dem Zuge ſich anzuſchließen, wolle es mir baldigſt mittheilen, um die gemeinſchaftliche Reiſe ordnen und den Empfang in Mainz vorbereiten zu können. 5 Friedberg 1840. 5 0 Carl Bindernagel. Amtlicher Theil. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg an die großh. Buͤrgermeiſter des Kreiſes. Betreffend: Das Formular zu Hauſirpatenten. 0 Zur Ausfertigung der Hauſirpatente ſollen nach dem Miniſterialausſchreiben vom 23. Mai 1838 beſonders gedruckte Formularien verwendet werden. Da noch Hauſirhändler vorhanden ſind, welche in Gefolge des Art. 29 des Gewerbſteuergeſetzes vom 16. Juni 1827 Anſpruch auf Ertheilung von Patenten auf ſtempelfreies Papier haben, ſo iſt die Veranſtaltung getroffen worden, daß dergleichen gedruckte Formularien in Verwahrung der großh. Steuercommiſſäre gegeben werden, von welchen ſolche daher nun zu beziehen ſind. Ich gebe Ihnen hiervon zu Ihrem Bemeſſen in eintretenden Fällen Nachricht. Friedberg den 3. Juni 1840. Küchler. Derſelbe an dieſelben. Betreffend: Die Stitktung eines Felddienſtzeichens. Die nachſtehend abgedruckte Verordnung vom 14. d. M. werden Sie in Ihren Gemeinden möglichſt veröffentlichen und rückſichtlich deren Anwendung genau nach dem Kriegsminiſterialausſchreiben von dem⸗ ſelben Datum, wovon Ihnen ein beſonderer Abdruck gleichzeitig zugeſendet werden wird, verfahren. Friedberg den 17. Juni 1840. Kuͤchler. .. 180* Vie% n Lud Wach II. von Gottes Gnaden Großherzog von Heſſen und bei Rhein ꝛc. e. ö Nachdem Wir beſchloſſen haben, zur Erinnerung an die von Unſerem Truppencorps im Felde ge⸗ leiſteten Dienſte ein Felddienſtzeichen zu ſtiften: ſo verordnen Wir, wie folgt: §. 1. Das Feld dienſtzeichen beſteht für alle Grade in einer Medaille von Geſchütz⸗Metall, auf deren Vorderſeite ein I. mit Krone und der Inſchrift„Geſtiftet am 14. Juni 1840“ befindlich iſt, auf der Rückſeite aber die Worte ſtehen:„Für treuen Dienſt im Kriege.“ §. 2. Das Felddienſtzeichen wird an einem roth ſeidenen, auf beiden Seiten weiß eingefaßten, Bande auf der linken Bruſt getragen.— Das Band ſoll nicht ohne die Medaille getragen werden. §. 3. Auf das Felddienſtzeichen hat Anſpruch jeder, welcher in Unſerem Dienſte als ſtreitender oder nicht ſtreitender Militär einen Feldzug mitgemacht, ſich dabei gut betragen und ſpäterhin uicht wegen einer entehrenden Handlung beſtraft worden iſt. f Wer einem Feldzug beigewohnt hat und nachher deſertirt iſt, kann das Felddienſtzeichen nur dann erhalten, wenn er nach der Deſertion einen neuen Feldzug in Unſerem Dienſte tadellos mitgemacht hat. §. 4. Die Anmeldungen zu dem Felddienſtzeichen erfolgen, a) Bei dem Kriegsminiſterium: von denjenigen activen Militärperſonen, welche keinem beſonderen Corps oder Verwaltungszweige an⸗ gehören, ſowie von denen, welche vermöge ihres Grades oder Amtes unmittelbar unter dem Kriegs⸗ mäiniſterium ſtehen; von den Angeſtellten beim Kriegsminiſterium ſelbſt und ſeinen Dependenzen; von den penſionirten und beabſchiedeten Offizieren und Militaͤrbeamten im Offiziersrange; b) Im Dienſtwege: von allen nicht sub à genannten activen Militärperſonen; c) Bei den Kreis- und Landräthen (durch die Ortsvorſtände): von den penſionirten und beabſchiedeten Militärs, welche nicht zu der unter a erwähnten Categorie zählen. Vormalige Militärs, welche inzwiſchen in den Civilſtaatsdienſt übergetreten ſind, haben ihre An— meldungen mit den erforderlichen Belegen durch ihre vorgeſetzten Dienſtbehoͤrde an das Kriegsminiſterium gelangen zu laſſen. §. 5. Die Kreis- und Landräthe werden die Geſuche, nach Vorſchrift der ihnen vom Kriegsminiſte⸗ rium noch ertheilt werdenden Inſtruction, aufzeichnen und mit Bericht an daſſelbe einſenden. §. 6. Die obere Prüfung der Geſuche geſchieht bei dem Kriegsminiſterium.— Die Entſcheidung auf den Vorſchlag des Letzteren bleibt Uns vorbehalten. §. 7. Jeder, der das Felddienſtzeichen empfängt, erhält darüber eine von dem Kriegsminiſterium vollzogene Urkunde.— 5 5 H. 8. Das Verzeichniß der mit dem Felddienſtzeichen decorirten und aus dem Militaͤr getretenen Perſonen iſt auf dem Rathhauſe ihres Wohnorts aufzubewahren; von den noch im activen Militär befind⸗ lichen Perſonen iſt der Beſitz des Felddienſtzeichens in den Grund- und Rangirliſten aufzuführen. §. 9. Jede Strafe, welche nach§. 3 die Verleihung des Felddienſtzeichens hindert, hat auch den Verluſt deſſelben zur Folge.— Noch vor dem Vollzug einer ſolchen Strafe iſt das Felddienſtzeichen an das Kriegsminiſterium einzuſenden, und zwar im Dienſtwege, wenn der Verurtheilte noch unter der Mili—⸗ tärgerichtsbarkeit ſteht,— im entgegengeſetzten Falle durch die Gerichtsbehörde, welche auch der betreffen— den Ortsbehörde davon Nachricht zu geben hat, damit der Name des Mannes aus der Liſte geſtrichen wird. §. 10. Stirbt ein mit dem Felddienſtzeichen decorirtes Individuum, ſo bleibt ſolches Eigenthum ſeiner Familie. Darmſtadt den 14. Juni 1840. Lu DWG. Freiherr von Steinling. Unſere gewoͤhnlichen Giftpflanzen. Daſeyn nicht wurde beſtehen können, indem ſie der Luft gerade dasjenige verleihen, was ihm zum Leben unentbehrlich iſt. Sie endlich ſind es, welche ihm die heilſamſten Mittel an Handen geben, um aus den gefährlichſten Krankheiten ſich zu retten. Um aber das zu vermögen, mußte der Schöpfer man⸗ chen derſelben beſondere Kräfte verleihen, die, rich— Aus dem Pflanzenreiche empfängt nicht nur der größte Theil der Menſchen ſeine gewöhnliche Nah— rung; die Pflanzen ſind dem Menſchen auch eine manchfache Quelle der reinſten Freuden, und entwe⸗ der durch ihre Schönheit oder durch ihren lieblichen Geruch ihm unentbehrliche Lieblinge geworden. Dar- Nendtich ffeilſam ind, n d an auf beſchränkt ſich aber ihr wohlthätiger Einfluß 5 neee ga fonic il 5 auf den Menſchen noch lange nicht. Ihr größter 5 i e. Nutzen offenbarte ſich erſt dann, als der Menſch Dahin gehört der größte Theil unſerer Gift⸗ tiefer in die Geheimniſſe der Natur einzudringen pflanzen. verſuchte. Da zeigte ſich ihm, daß ohne ſie ſein Es iſt hier der Ort nicht, die ganze Reihe der⸗ mal auf ſich in blümchen erſcheine 9 2 wer wa heimer derbare Düte g hervork! Traube Felde ge. 0 ſt U. deren auf der te , Bande a ihre An⸗ mmiſterium egeminiſte⸗ eidung auf iniſte unſterium getretenen ar hefind⸗ em ſie der zum Leben welche ihm „ um aus f Um fer man⸗ die, rich⸗ der Fand der Hand ter Gift, 2 Reihe der — .. 181 ſelben durchzugehen und zu beſchreiben. Nur auf einige derſelben wollen wir hier aufmerkſam machen, und erwarten von dem Lehrer einer wohlgeordueten Schule, daß er keine Gelegenheit vorbeigehen läßt, ſeine Schüler auf dieſelben aufmerkſam zu machen, wo möglich ihnen die Pflanzen ſelbſt zeigt, damit ſie die Gefahr vermeiden, die demjenigen droht, wel-. cher hierin unwiſſend iſt. f 1) Eine der gefährlichſten Giftpflanzen bei uns iſt der Garten⸗Schierling, weil er in Gärten häufig ſich findet und mit der Peterſilie große Aehn⸗ lichkeit hat. Um ſo mehr werden beſonders die Mädchen frühe angehalten werden müſſen, ihn von dieſer zu unterſcheiden. Da er ſpitzere Blätter und einen ganz verſchiedenen Geruch hat, ſo wird das nicht ſchwer werden. Der gefleckte Schier⸗ ling und der Wafſerſchierling ſind zwar noch weit giftiger; man kann ſich aber eher vor ihnen hüten. Jener, ein 2 bis 3 Fuß hohes Doldenge— wächs, findet ſich an Zäunen und auf Schutthaufen, dieſer, 3 bis 4 Fuß hoch, an feuchten Plätzen. Beide haben hohle Stengel. 2) Faſt eben ſo häufig findet ſich bei uns in den Gärten der ſchwarze Nachtſchatten, eine Pflanze, die oft bis gegen 2 Schuh hoch wird, manch⸗ mal aber auch klein bleibt und kaum über die Erde ſich hebt. Seine Blüthe iſt weiß und ſpitz wie die der Kartoffel, nur kleiner. Dann entſtehen Beer⸗ chen, die Anfangs grün ſind und nachher ſchwarz werden. 3) Ein anderer Nachtſchatten, der rankende Nachtſchatten, auch Bitterſüß Dulcamara) ge⸗ nannt, wächſt an Hecken und wird oft 10 bis 12 Fuß hoch. 4) Der rothe Fingerhut, eine ſchöne Pflanze, iſt bei uns nicht ſehr gewöhnlich. Eben ſo iſt 5) der blaue Eiſenhut bei uns nicht ſehr häu— fig, wird aber ſeiner ſchönen dunkelblauen Blumen wegen zuweilen in Gärten gezogen. 6) Der Gifthahnenfuß hat kleine gelbe Blü⸗ then und wächſt an Sümpfen und Waſſergraben. 7) Die Herbſtzeitloſe iſt die bekannte merk⸗ würdige Blume, welche gegen den Herbſt unzählige⸗ mal auf Wieſen erſcheint und zwar ohne die Pflanze. Letztere kommt erſt mit der Fruchtkapſel im Früh⸗ jahre. 8) Der Seidel baſt, eine kleine Staude, findet ſich in höher gelegenen Waldungen. Seine Lila⸗ blümchen haben einen lieblichen Geruch. Später erſcheinen an ihrer Stelle rothe Beeren. 9) Der gefleckte Aron oder deutſche Ing⸗ wer wächſt in dunkeln Wäldern, z. B. in dem oſſen⸗ heimer Wäldchen bei Friedberg. Es iſt eine ſon⸗ derbare Geſtalt, indem das Blumenblatt wie eine Düte geſtaltet iſt, aus welcher ein dicker Stempel hervorkommt. Die reifen Beeren hängen faſt wie Trauben an einander und ſind roth von Farbe. 10) Die vierblättrige Einbeere(Wolfs— kirſche) wächſt in dunkeln Wäldern, z. B. bei Frank⸗ kurt, als ſcheute ſie das Tageslicht. 11) Das Bilſenkraut hat hellgelb geſpren⸗ gelte Blumen und wächſt gern auf Schutthaufen. 12) Auch der leicht zu unterſcheidende Ste ch⸗ apfel liebt Schutthaufen.— Beide letztere Pflan⸗ zen ſind in der Provinz Starkenburg viel häu⸗ ſiger, als bei uns. (Schluß folgt.) Bekanntmachungen von Behoͤrden. N Gras⸗Verſteigerung. f (580) Montag den 22. d. M. wird das dies— jährige Gras zu Heu und Grummet von circa 220 Morgen Gräflich Solms-Rödelheim'ſchen Wieſen in der Gemarkung Niederwöllſtadt, in einzelnen Abthei⸗ lungen, meiſtbietend verkauft. Die Verſteigerung wird bei Mirth Arnoldt zu Niederwöllſtadt abgehalten, und nimmt Vormittags 10 Uhr ihren Anfang. Aſſenheim den 9. Juni 1840. Die Gräflich Solmſiſche Rentei daſ. N Gras-Verſteigerung. (584) Montag den 22. d. M., Vormittags um 11 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhaus das Gras zu Heu und Grummet von 6 Morgen Wieſen in der Lach, das Gras zu Heu von 10% Morgen von der Sauerweide in Abtheilungen von 2 Morgen, ſodann das Gras zu Heu von der Ochſenwieſe ohngefähr 4 Morgen haltend, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. 5 8 Friedberg den 10. Juni 1840. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz. Arbeits-Verſteigerung. (601) Freitag den 3. k. M., Vormittags 9 Uhr, ſollen zu Oberrosbach nachfolgende Arbeiten und Lieferungen an die Wenigſtnehmenden verſteigert werden, als: 1) Zur Herſtellung des Kirchenvorplatzes: a) Maurerarbeit voranſchlagt zu 42 fl. b) Schloſſerarbeit 100„ 19% kr. 0) Steinhauerarbeit 195 d) 15 Mltr. Kalk zu liefern 3 e, e) Mauerkiß 6.2%. 2) Weißbinderarbeit an dem Aten Pfarrhaus mit Stellung des Materials 180 fl. 30 kr. 3) Maurerarbeit an der Stadtmauer 3] U fl. 45 kr. Mauerſteine 8„ 2 kr. 4 Malter Kalk S„, Kieß 3„ Oberrosbach den 17. Juni 1840. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Lämmer. 1 182** e Gras ⸗-Verſteigerung. (602) Das diesjährige Gras zu Heu, beſonders guter Qualität, von beiläufig 2/ Morgen Wieſen, nächſt dem Stollengraben des Dorheimer Bergwerks ſteht von Unterzeichnetem aus freier Hand zu ver⸗ kaufen. Friedberg den 18. Juni 1840. N Langsdorff, Oberbergrath. Gras Verſteigerung. (603) Dienſlag den 23. d. M., Nachmittags 2 Uhr, ſoll das Gemeindegegräs zu Heu und Grum⸗ met in ſchicklichen Abtheilungen öffentlich meiſtbie⸗ tend verſteigert werden. Schwalheim den 18. Juni 1840. Der Buͤrgermeiſter Hofmann. Holzverſteigerung. (604) Mittwoch den 24. d. M., des Vormittags 10 Uhr, ſollen in dem Obermörler Gemeindewald, in dem Diſrikt s Holzſortimente, als:. 1 2 Stück geſchälte eichen Nutzſtangen 2 22 ½ Stecken„„ Prügelholz und 3) 7245 Stück„„ Wellen auf Ort und Stelle unter den vor der Verſteigerung eröffnet werdenden Bedingungen öffentlich und an die Meiſtbietenden verſteigert werden. Die großh. Bürgermeiſter der Umgegend werden erſucht, Vorſtehendes in ihren Gemeinden gefälligſt mit dem Anfügen bekannt machen zu laſſen, daß der Anfang im Ameiſenkopf zur bemerkten Stunde be⸗ ginnen ſoll. Obermörlen den 17. Juni 1840. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter Nicolai. Gras ⸗-Verſteigerung. (605) Dienſtag den 23. d. M., Mittags 12 Uhr, ſoll bei Wirth Zerb dahier das diesjährige Gemeinde—⸗ Heu⸗ und Grummetgras in verſchiedenen Abtheilun⸗ gen öffentlich an den Meiſtbietenden verſteigert wer— den, welches hierdurch bekannt gemacht wird. Dorheim den 17. Juni 1840. Der Bürgermeiſter Zerb. Holzverſteigerung. (606) Ju dem freiherrl. v. Frankenſtein'ſchen Walde, Diſtrikt Heide, werden nächſten Dienſtag den 23. d. M., Morgens 9 Uhr, 3400 kiefern Bohnenſtangen, 100 Stück Hopfenſtangen, 600 kiefern Wellen, 4½ Stecken eichen Werk⸗Scheitholz, 3 Stecken eichen Scheitholz und 50 dergl. Wellen verſteigert. Ockſtadt den 18. Juni 1840. Brömſer. Grasverſteigerung zu Hochweiſel. (607) Donnerſtag den 25. d. M., Morgens 7 Uhr, wird das diesjährige Gras von den in hieſi⸗ attenberg und Ameiſenkopf, folgende gem Gemeindewald liegenden Grasplätzen, Sauhecke, Schwarzloch und Iſſel, auf Ort und Stelle, ſodann gegen 10 Uhr das diesjährige Heugras von den gemeinheitlichen Wieſen auf dem hieſigen Rathhaus meiſtbietend verſteigert. Steigliebhaber werden ein⸗ geladen und die großh. Bürgermeiſter um gefällige Bekanntmachung erſucht. Hochweiſel den 16. Juni 1840. Der großh. heſſ. Buͤrgerme iſter Reuter. Arbeits-Vekſteigerung. (608) Freitag den 26. d. M., Morgens 10 Uhr, werden auf meinem Büreau die Reparaturen in der hieſigen Kirche und Pfarrhofraithe, beſtehend in Zim⸗ mer⸗, Maurex⸗, Schloſſer⸗, Schreiner⸗, Dachdecker⸗ und Weißbinderarbeit mit dem Anfügen, daß die Koſtenüberſchläge täglich eingeſehen werden können, an den Wenigſtnehmenden in Accord gegeben. Bruchenbrücken den 18. Juni 1840. f Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Scheuner. Arbeits-Verſteigerung. (609) Freitag den 3. k. M., Nachmittags 1 Uhr, ſollen zu Oberrosbach die Arbeiten und Lieferungen zu den Abfahrten von der Provinzialſtraße in die gemeinſchaftlichen Gemarkungen Ober- und Nieder⸗ rosbach, an die Wenigſtnehmenden öffentlich verſtei⸗ gert werden, als: 1) Maurerarbeit voranſchlagt zu 70 fl. 4 kr. 2) Erdarbeiten und Chauſſirung 126„—„ 3) Das Liefern der Steine 8 a) zur Mauer 25 , 56„ b) zum Rollpflaſtern 102„—„ c) zur Chauſſirung 90„—„ d) zu Deckplatten 528 Fß. von Sandſteinen 316„ 48„ 4) 9 Bütten Kalk 1113838 5) Mauerſand 8„ 24„ Ober- u. Niederrosbach den 17. Juni 1840. Die großh. heſſ. Bürgermeiſter Lämmmer. Fr. Bullmann. Hofraithe-Verſteigerung. (610) Auf freiwilliges Anſuchen und in Auftrag des hieſigen Bürgers und Fuhrmanns Philipp Storck dahier ſoll Montag den 6. Juli l. J., Vormittags um 11 Uhr, in hieſigem Rathhaus deſſen Hofraithe Pag. 14 Nro. 1% an Caspar Hofmann's Wittwe und Simon Beſt gelegen, beſtehend in Wohnhaus, Schoppen und Stall, und zwar zuerſt das Wohn⸗ haus, dann der Stall allein, dann beide zuſammen, unter vortheilhaften Bedingungen öffentlich meiſtbie⸗ tend verſteigert, und bei annehmbarem Gebot der Zuſchlag ſogleich ertheilt werden. Friedberg den 17. Juni 1840.* Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter D. Fritz. (619) von den 96 Mol Mon in einge Dornaſſ Reid Fru (514) Renta! gendern Mil Buß urch 60 Mlt Fre hier zu bhalters thore, ungefäh. Mr. Frie (613 ee f verſtei 4 fr. 57 ann. Auſtrag p Storck mittags Jofraithe Wittme Anbaus, Wohn; ammen, neiſtbie bot der ermeiſlet % 183*. Backhaus Verpachtung. (611) Dienſtag den 30. d. M., Mittags 12 Uhr, ſoll auf dem Rathhauſe dahier das hieſige Gemeinde Backhaus mit Zugehör, anderweit auf 3 Jahre an den Meiſtbietenden verpachtet werden. Die Beding⸗ ungen werden bei der Verſteigerung eröffnet. Die Herrn Bürgermeiſter des Kreiſes werden erſucht, dieſes in ihren Gemeinden bekannt machen laſſen zu wollen. 5 Niedereſchbach den 12. Juni 1840. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter f Fahz. Gras-Verſteigerung. (612) Das vies jährige Heu- und Grummet⸗Gras von den der Gemeinde Reichelsheim zugehörigen 216 Morgen Wieſen wird, und zwar. Dienſtag den 23. d. M., des Vormittags um 9 Uhr, von den Diſtrikten Ortenberg, Gräben und Kühweide, und l Mittwoch den 24. d. M., früh 9 Uhr, von den Diſtrikten Nachtweide u. ſ. w. 6 auf dem hieſigen Rathhaus meiſtbietend verſteigert. Reichelsheim den 15. Juni 1840. f Herz. naſſ. Landoberſchultheiſerei Hehner. Gras ⸗-Verſteigerung. (613) Das diesjährige Heu⸗ und Grummet⸗Gras von den der Gemeinde Dornaſſenheim zugehörigen 98 Morgen Wieſen wird Montag den 22. d. M, Vormittags 9 Uhr, in einzelnen Abtheilungen auf dem Rathhauſe zu Dornaſſenheim meiſtbietend verſteigert. Reichelsheim am 15. Juni 1840. 8 Herz. naſſ. Landoberſchultheiſerei Hehner. Frucht ⸗Verſteigerung im Rentamte Friedberg. (614) Die Reſte der Fruchtvorräthe des hieſigen Rentamts aus der 1839 r Einnahme kommen fol⸗ gendermaßen zur Verſteigerung:, 5 Mittwoch den 1. Juli 1840, Vormittags 10 Uhr, Butzbach in dem Rathhauſe von dem daſigen Jerrſchaftlichen Speicher, ungefähr 80 Mltr. Korn, 60 Mltr. Gerſte und 50 Mltr. Hafer; Freitag den 3. Juli 1840, Vormittags 10 Uhr, hier zu Friedberg in der Behauſung des Herrn Gaſt— halters Hieronymuß vor dem ehemaligen Mainzer⸗ thore, von dem hieſigen herrſchaftlichen Speicher, ungefähr 20 Mltr. Waizen, 210 Mltr. Korn, 20 Mltr. Gerſte und 125 Mltr. Hafer. Friedberg den 10. Juni 1840. Der großh.⸗heſſ. Rentamtmann Bu ß. Edictalladung. (615) Forderungen an den Nachlaß des Konrad Pfeifer aus Steinfurt, über welchen großh. Hofge⸗ richt den Konkurs erkannt hat, ſind bei Vermeidung des Ausſchluſſes von der Maſſe, Dienſtag den 28. Juli, Morgens 8 Uhr, auf dem Rathhauſe zu Butzbach, zur Anzeige zu bringen. Im Falle eines Arrangements oder der Beſtellung eines Maſſecurators werden die nicht perſönlich erſcheinenden Gläubiger, als an die Be— ſchlüſſe der Mehrheit der erſcheinenden gebunden, an⸗ geſehen werden. Friedberg den 9. Juni 1840. Gr. heſſ. freih. v. Loͤw'ſches Landgericht Hofmann. Gras-Verſteigerung. (616) Montag den 24. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſoll das diesjährige Gras zu Heu und Grum⸗ met, der Gemeinde Fauerbach II. gehörend, in ver⸗ ſchiedenen Abtheilungen auf hieſigem Rathhaus meiſt⸗ bietend verſteigert werden. Fauerbach II. den 16. Juni 1840. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter ang. Gras ⸗Verſteigerung. (617) Nächſten Montag den 22. d. M., Mor⸗ gens 8 Uhr, ſoll das diesjährige Gemeinde-Heu⸗ und Grummetgras, circa 12 Morgen haltend, in 24 Abtheilungen auf den Gemeindewieſen ſelbſt einer meiſtbietenden Verſteigerung ausgeſetzt werden, wel—⸗ ches man zur öffentlichen Kenntniß bringt. Niedermörlen den 15. Juni 1840. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter Dey. Arbeits-Verſteigerung. (618) Montag den 6. Juli l. J., von Morgens 9 Uhr an, ſollen in hieſigem Rathhauſe nachfolgende Arbeiten und Lieferungen öffentlich an den Wenigſt⸗ nehmenden verſteigert werden, als: 1) Die Erbauung eines Ueberfallwehrs an dem Seebachgraben, beſtehend in Maurerarbeit, voranſchlagt zu 94 fl. 42 kr. Zimmerarbeit 5 118 fl. 9 kr. 2) Die Reparatur des Polizeidieners Wenzel Woh⸗ nung, beſtehend in Schreinerarbeit 5 fl. 50 kr. Glaſerarbeit 3 fl. 56 kr. Weißbinderarbeit 1 fl. 16 kr. Die Lieferung und Anfertigung von 100 Fuß ledernen Spritzenſchläuchen. Die Voranſchläge ſind bis zum Verſteigerungs⸗ tag jeden Samſtag und Mittwoch von 2 bis 3 Uhr auf meinem Büreau einzuſehen. Friedberg den 17. Juni 1840. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter D. Fritz. Verpachtung. (619) Die unterzeichnete Verwaltungs-Commiſſion bringt hierdurch zur öffentlichen Keuntniß, daß das auf Petritag 1841 leihfällig werdende von Schrau⸗ tenbachiſche Stiftungsgut in der Rendeler Gemar⸗ kung auf 9 Jahre wieder verpachtet werden ſoll. Das Gut hält ungefähr 74— 75 Morgen Aecker und Wieſen in dem beßten Stande. gerung findet zu Rendel, Kreiſes Friedberg, auf dem daſigen Rathhauſe Mittwoch den 15. Juli, Vormittags 9 Uhr, ſtatt. Steigliebhaber werden da⸗ zu eingeladen, und konnen ſich wegen der nähern Bedingungen an einen der Unterzeichneten wenden. Friedberg den 17. Juni 1840. Die Verwaltungs⸗Commiſſion: Fertſch. Buß. Morell. Arbeits-Verſteigerung. (620) Montag den 29. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſollen die nöthigen Reparaturarbeiten an der Fluthſchleuße zu Aſſenheim an Ort und Stelle da⸗ ſelbſt wenigſtnehmend öffentlich verſteigert werden. Hiervon betragt nach dem Voranſchlag: 1) Mayrerarbeit 50 2) Zimmerarbeit 3) Handarbeit 5 Die großh. Bürgermeiſter der Umgegend werden erſucht, dieſes in ihren Gemeinden gefälligſt bekannt machen zu laſſen. 5 a Aſſenheim den 15. Juni 1840. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter Günther. Gras-Verſteigerung. (621) Montag den 22. d. M., Vormittags um 9 Uhr, ſoll das diesjährige Heu- und Grummetgras von ſämmtlichen zweiſchürigen Wieſen der hieſigen Gemeinde auf den Wieſen ſelbſt meiſtbietend verſtei⸗ gert werben. Heldenbergen fl. 195„ 30 kr. den 16. Juni 1840. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Schweitzer. Heugrasverſteigerung. (622) Das diesjährige Heugras von nachbeſchrie⸗ benen freiherrlich v. Löw'ſchen Wieſen ſoll, in einzel⸗ nen Abtheilungen, meiſtbietend verſteigert werden, und zwar: I. zu Bauernheim: Montag den 22. d. M., Vormittags um 8 Uhr, in der Behauſung des Herrn Gaſtwirths Höres, von ungefahr 9 Morgen; II. zu Florſtadt: An demſelben Tage, Nachmittags um 1 Uhr, von ungefähr 90 ¼ Morgen und III. zu Nieder mockſtadt: Dienſtag den 23. d. M., Vormittags um 10 Uhr, in der Behauſung des Gaſtwirth Kraften Wittwe von ungefähr 22 Morgen. 2 Florſtadt den 13. Juni 1840. Der freih. v. Löw'ſche Rentmeiſter Muller. 5 Gras ⸗-Verſteigerung. (623) Montag den 22. d. M., Nachmittags 1 Uhr, ſoll das der Gemeinde dahier zuſtehende Heu⸗ Die Verſtei⸗ „ 184. en Wieſen und Grummetgras von circa 56 Mor telle meiſt⸗ in einzelnen Abtheilungen an Ort und bietend verſteigert werden. Rodheim den 16. Juni 1840. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter „Jacobi. Bekanntmachung, Holzverſteigerung in den großh. Domanialwaldungen des Reviers Oberrosbach, Forſts Friedberg betrff. (624) Nachverzeichnetes eichen Schälholz wird an die Meiſtbietenden öffentlich verſteigert: Montag den 22. d. M., Morgens 7 Uhr, im Diſtrikt Mainzerhecken: 2½ Stecken Prügel⸗, 10,75 Wellen Reiſerholz; Morgens 8 ½ Uhr, im Diſtrikt Kellerberg: 12 Stecken Scheid⸗, 10/ Stecken Prügel⸗ 15,25 Wel⸗ len Reiſer⸗, 213 Cub.⸗Fuß Stamm⸗, 20 Cub.⸗Fuß Stangenholz und 6 Nutzſtücke. Dienſtag den 23. d. M., Morgens 7 Uhr, im Diſtrikt Burgwald: 5 Stecken Scheid⸗, 26/ Stecken Prügel- 49,25 Wellen Reiſerholz: Morgens 10 Uhr, im Diſtrikt Frauenwald: 1 Stek⸗ ken Scheid, 12½ Stecken Prügel⸗, 44,87% Wellen Reiſerholz. Oberrosbach den 17. Juni 1840. a Der großh. heſſ. Revierförſter 8 Bingmann. Hofraikhe-Verſteigerung. a (625) Dienſtag den 7. Juli d. J., Vormittags 10 Ubr, ſoll auf hieſigem Gemeindehaus eine Hof⸗ raithe— beſtehend in einem 2ſtöckigen Wohnhaus, Scheuer und Stall— öffentlich meiſtbietend verſtei⸗ gert werden. Der Zuſchlag wird bei annehmbarem Gebote ſogleich ertheilt. i In dieſer Behauſung wurde früher die Schmiede⸗ profeſſion betrieben, dazu ſich dieſes Lokal— ins⸗ beſonders wegen Mangel hinlänglicher Profeſſioniſten dieſer Art dahier—beſonders eignet. Kaichen den 11. Juni 1840. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter 0 Hahn. 0 Gras-Verſteigerung. (626) Montag den 22. d. M., Morgens 8 Uhr, ſoll dahier das Gemeindegras zu Heu, circa 200 Mor⸗ gen, an den Meiſtbietenden verſteigert werden. Der Zuſammenkunftsort iſt bei dem Gaſtwirth Schäfer dahier. f Florſtadt den 13. Juni 1840. Der großh. heſſ. Burgermeiſter Götz. Bekanntmachung. (627) Von der Braunkohlengrube zu Weckes⸗ heim und Wölfersheim können vom 13. Juni 1840 an wieder trockene Braunkohlenklötze bezogen werden. Gehalt der Klötze(auf beiden Gruben) 8 ¼ Zoll [i und 6 Zoll dick(Frankf. Maas) und werden 14 Stück zu einem Centner gerechnet. (498) Bona friſchet, Bütte à Kun (588) hier zur Kunſt! zu woll möglich noch ve jenigen wären, Vergniß Thaler, ſich jede chene n erforſter mittags le Hof, dudaus, verſtei⸗ embatem chmiede⸗ — ins⸗ ſſioniſten ermeiſter 8 Uhr, 00 Mor, en. Der Schäfer meiſter Der Centner Kloͤtze koſtet von den Trockenreihen auf der Grube Weckesheim vom Juni bis Ende September d. J. 10 kr.(in Abſicht die Kohlen bei guter Witterung und fahrbaren Wegen abzuſetzen) mehrere tauſend Centner Holzkohlen à 12 kr. Auf der Braunkohlengrube bei Wölfersheim die Klötze pro Centuer 11 kr. Bei einer Abnahme von 100 Centner werden die— ſelben für beide Gruben gegen richtige Bürgſcheine auf 5 Mongate creditirt. Weckesheimer Bergwerk den 13. Juni 1840. Die fürſtl. Solms⸗Braunfelſ. Bergverwaltung Ludw. Storch. Heugras-Verſteigerung. (628) Montag den 22. d. M., Vormittags 9 Uhr, ſoll von circa 200 Morgen hieſiger Gemeinde- wieſen das diesjährige Heugras auf Ort und Stelle verſteigert werden, und bittet man die Herrn Bür⸗ germeiſter dieſes gefälligſt veröffentlichen zu laſſen. Altenſtadt den 13. Juni 1840. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Brack. N Privat- Bekanntmachungen. Bilan a ch un g. (498) Auf der neuen Backſteinfabrik zwiſchen Bonamös und Preungesheim iſt alle Tage friſcher, gut gebrannter Kalk zu haben. Die große Bütte à 1 fl. 36 kr. Kunſtunterrichts-Anzeige fuͤr Damen. Weibliche Kleiderarbeiten betreffend. (588) Unterzeichnete Lehrerin empfiehlt ſich auch hier zu dem ſchon in ſehr vielen großen Städten mit gutem Erfolg ertheilten zweckmäßigen Unterricht im Zuſchneiden nach dem Maaße, ſowie zur gründz, lichen Anweiſung zur Garnirung und Zuſammen— ſetzung der Taille der verſchiedenen Damenkleider, ſowie Oberröcke, Mäntel, Nachtjacken, Schnürleiber u. dgl. nach der neueſten Methode. Damen oder Eltern, welchen daran liegt, dieſe Kunſt in der kurzen Zeit von 6—8 Tagen erlernen zu wollen, werden erſucht, ſich deshalb ſobald als möglich bei mir zu melden, da mein Aufenthalt nur noch von kurzer Dauer ſeyn könnte. Selbſt den— jenigen Damen, die dieſer Kunſt nicht beuöthigt wären, würde doch die Erlernung derſelben viel Vergnügen gewähren. Das Honorar dafür iſt 4 Thaler, welches jedoch dann erſt bezahlt wird, wann ſich jede Dame ſagen kann, ich habe das Verſpro— chene wirklich in dieſem Zeitraum erlernt. Friedrike Bernſtein aus Quedlinburg, wohnhaft bei Herrn Kappes: Ober⸗ und untererdige Kohlraben⸗, (629) Weißkraut⸗ und Wirſingpflanzen verkauft Thomas Hanſtein. 1 185* 400 fl. (630) Curatelgeld ſind auf einen guten Einſatz zu verleihen bei Wilhelm Gerſter. - Weiße⸗Rübenſaamen, (631) friſcher ſelbſtgezogener, iſt zu haben bei Heinrich Preuſſer. i Gras-Verſteigerung. (632) Dienſtag den 23. d. M., Nachmittags gegen 1 Uhr, ſoll das diesjährige Gras von ungefahr 24 Morgen Kirchenwieſen dahier verſteigert werden. Reichelsheim den 14. Juni 1840. Der Kirchenvorſtand. Warnung. (633) Es wird hiermit Jedermann gewarnt, mei— nem Sohn Ludwig auf meinen Namen nichts zu leihen oder zu borgen, indem ich für nichts hafte. Friedberg den 12. Juni 1840. Weſſerlie, Steueraufſeher. 1000 fl. (634) liegen bei dem vereinigten Armenfonds der Stadt Friedberg gegen doppelten Gütereinſatz zum Ausleihen bereit. Friedberg den 17. Juni 1840. Faatz, als Rechner. Empfehlung. (635) Der Unterzeichnete wird ſich abwechſelnd in Friedberg und Butzbach aufhalten, um in der beliebten neuen Schweizer-Manier Portraite und Landſchaften zu malen. Auch erbietet er ſich, alte Gemälde jeder Gattung zu reſtauriren, ſowie er De— corationen in Kirchen, Sälen u. dergl. beſorgen wird. Zugleich iſt er bereit, Unterricht im Zeichnen zu geben. Da es beſonders fuͤr Gewerbtreibende ſehr erforder— lich iſt, ſo habe ich mich entſchloſſen, ein gemein— nütziges Inſtitut zu errichten. Sein Aufenthalt in Butzbach iſt bei Herrn Gaſtwirth Sauerbier.— Diejenigen, welche in Friedberg von meinem Anerbieten Gebrauch machen wollen, bitte ich, der Expedition d. Bl. ſolches mitzutheilen. Friedberg und Butzbach im Juni 1840. K. Geibel, Maler und Decorateur. Brand weinbrennerei- Verkauf. (636) Ich veröffentliche hiermit, daß bei mir 4 vollſtändige Brandweinbrennereien von 1½, 1½ und zwei 2 Ohm haltend, großh. heſſ. Eiche, zu verkaufen ſtehen. Dieſelben können auch auf Ver⸗ langen in Zahlungsfriſten auf mehrere Jahre abge— geben werden. Anſelm Löſer Oppenheim von Windecken. Bekanntmachung. (637) Dienſtag den 23. d. M., Nachmittags 4 Uhr, ſollen am Schwalheimer Mineralbrunnen 10 Stuͤck beſchlagene Eichenhölzer, von 4½ bis 19 Fuß Länge und 9 bis 12 Zoll Dicke, gegen gleich baare Bezahlung öffentlich meiſtbietend verkauft werden. Schwalheim am 16. Juni 1840. ö Ein freundliches Logis, (638) beſtehend in zwei heitzbaren Zimmern, Ka⸗ binet und Küche iſt bei Unterzeichnetem zu vermiethen. Butzbach den 15. Juni 1840. Er nſt Knabenſchuh. Tanzmuſik. (639) Mittwoch den 14. Juni, als am Tage des Marktes, iſt bei dem Unterzeichneten gutbeſetzte Tanz⸗ muſik anzutreffen, wozu er höflichſt einladet. Friedberg. Peter Mann. Lebewohl und Empfehlung. (640) Da mir bei meiner Abreiſe keine Zeit zum perſönlichen Abſchied bei meinen Freunden und Be⸗ kannten übrig geblieben iſt, ſo verfehle ich nicht, den⸗ ſelben mein herzliches Lebewohl aus der Ferne zuzu⸗ rufen, mit der Bitte, daß wenn ſich die Gelegenheit darbietet, einmal hierher zu kommen, ſie mich mit ihrem Beſuche beehren möchten, da ich alles für richtige und reelle Bedienung aufbieten werde. Wiesbaden den 10. Juni 1840. Friedrich Chriſtian Sieck, * zum Kaiſerſaal. Eine friſchmilchende Kuh (641) und ein Mutterſchwein mit Färkeln hat zu verkaufen. Nikolaus Leonhard. Bainhardsforſthaus. (642) Sonntag den 21. Juni iſt auf dem Bain⸗ hardsforſthaus gut beſetzte Tanz- und Harmonie⸗ Muſik anzutreffen, wozu höflichſt einladet Botz. Okarber Mineralbrunnen. (643) Sonntag den 21. Juni iſt auf dem Okar⸗ ber Mineralbrunnen gut beſetzte Harmonie- und Tanzmuſik anzutreffen, wozu höflichſt einladet 2 Havenecker. Ein geſitteter junger Menſch kann bei mir gegen billige Bedingungen Heinrich Waas, Schuhmachermeiſter. Bekauntmachung. (645) Ich erlaube mir hiermit die ergebene An⸗ zeige, daß ich mich ſeit einiger Zeit mit der Fabri⸗ kation eines guten haltbaren Eſſigs beſchäftige und denſelben zu billigen Preiſen ablaſſe.— 5 Zugleich bringe ich mein Farbwaarenlager den Herren Weißbindern, Schreinern, Glaſern ꝛc. in empfehlende Erinnerung. Friedberg im Juni 1849. Carl Wahl, Apotheker. (644) in die Lehre treten Literariſche Anzeigen. Bei C. Bindernagel in Friedberg iſt vorräthig: Skizze einer Geſchichte der Zigeuner, ihrer Sitten und ihrer Sprache, nebſt einem kleinen Wörter⸗ buche dieſer Sprache, von Michael Kogalnitchan. 8 36 kr. * 186.. Muſikaliſch⸗declamatoriſche Abend⸗ unterhaltung. (599) Samſtag den 20. Juni, Abends, wird da⸗ hier in Friedberg eine muſikaliſch⸗declamatoriſche Abendunterhaltung ſtattfinden, in welcher Herr Stud. phil. Crönlein einige ſeiner von Meiſtern nicht ohne Beifall aufgenommenen Compoſitionen für Ge⸗ ſang und Clavier aufzuführen geſonnen iſt. Es iſt jedenfalls ein ausgezeichneter Kunſtgenuß zu erwar⸗ ten, da Fräulein Fiſcher aus Darmſtadt, ein bereits ſehr gefeiertes Geſangstalent, und Herr Candidat Knispel ihre Mitwirkung zugeſagt haben. Billete, à 24 kr., ſind bei Herrn Seminardiener Dam b⸗ mann, und Abends an der Kaſſe à 30 kr., zu haben. Das Nähere wird der Zettel enthalten. Fruchte⸗Preiſe hier in Friedberg: Waizen: 12 fl.— kr. Korn: 8 fl.— kr. Gerſte: 6 fl. 30 kr. Hafer: 3 fl. 30 Er. Erbſen:— fl.— kr. 5 Früchte⸗Preiſe zu Frankfurt, am 10. Juni: Waizen: 10 fl. 45 kr. Korn: 6 fl. 30 kr. Gerſte:— fl.— kr. Hafer: 3 fl. 20 75 Erbſen:— fl.— kr. a Fruͤchte⸗Preiſe zu Mainz, am 12. Juni: Waizen: 11 fl. 57 kr. Korn: 9 fl. 23 kr. Hafer: 4 fl. 16 fr. Erbſen:— fl.— kr. Polizei⸗Taxe für die Staͤdte Friedberg und Butzbach vom 21. bis 28. Juni 1840. pfd Brod Preiſe. 0 a kr. pf. J. kr. pf. 1 JLeib⸗Roggenbrod 34— 84 U 2 77 6 1 6— 6— 414„ 1 121 124— N Loth... Loth, — Milchbrod 14139 1137 —[Waſſerweck 14471— Gemiſchtes(Tafel⸗) Brod 115 1127 * N Fleiſch-Preiſe. 7 5 pf. pf. 1[Ochſenfleiſch 10 3 102 „ Kübhfleiſch 91— 8 3 „Rindfleiſch 8 4— 73 „ Kalbfleiſch 5 2 5 1 „ Schweinenfleiſch 10— 110— „ Hammellfleiſch 0 8— 81— „ Schaaffleiſch a 7——— „ MWurſt von blos Schweinen 23 „ Gemiſchte Wurſt 104— 10— „Bratwurſt 14— 144 „ Schwartenmagen 14— 144— „I Geräucherter Speck 20— 20— 77 Schinken 14— 14 5 „ Dörrfleiſch 15— 115— „ Schweinenſchmalz, ausgelaſſen[19— 19— 1 dito ungusgelaſſen 18— 181— „Nierenfett 18— 118— Hammelsfett 151— 151— Der großh. heſſ. Kreisrath d. K. F. Küchler. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg. Gerſte: 7 fl. 36 kr. 1 d. N M Helnah i. — ——